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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Leserreise 2013 Around the World: Reiselogbuch zeigen

Leserreise: Tag 59

Incredible India

Die meisten von uns hatten eine unruhige Nacht mit nur wenig Schlaf. Das lag aber keineswegs an den beiden heute anstehenden Legs quer durch Indien und über den Indischen Ozean nach Muscat. Im Dorf wurde bis in den frühen Morgen lautstark gefestet, wozu alle verfügbaren Lautsprecher eingesetzt wurden. Die Autofahrt zum Flughafen war denkwürdig – unser hemicephaler Fahrer bediente ausschlisslich Gaspedal und Hupe. In wildem Zickzack beidseits der Sicherheitslinie und von der Obsession besetzt, jedes Auto vor ihm überholen zu wollen, brachte er uns in akute Lebensgefahr, aber am Ende doch unfallfrei zum Flughafen.   [weiter]
28. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 58

Udaipur

Der Tag begann gemütlich und verlief gemütlich. Die Sehenswürdigkeiten hatten wir tags zuvor abgehakt, und so beschränkten wir uns auf eine Besichtigung des Dorfes zu Füssen des Königspalastes. Der Führer war nur schwer zu verstehen, aber geblieben ist mir, dass der typische Geruch in den Strassen tatsächlich vom Marihuana herrührt, welches die Männer des Dorfes legal und exzessiv rauchten.   [weiter]
27. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 57

Fotostrecke: Hotelpalast und Entspannung in Udaipur

Unser Hotel, ein 250 Jahre alter Marmor-Palast, liegt eine Dreiviertelstunde ausserhalb der Stadt Udaipur – in Anbetracht der dort herrschenden Hektik eine Wohltat. Ein Hotelangestellter brachte uns nach Udaipur. Schon nach den ersten zwei Minuten Fahrt war klar, dass er an ein besseres Leben nach dem Tod glaubte. Die Wirkung: noch nie habe ich mit soviel Überzeugung auf der dritten Sitzbankreihe meine Sicherheitsgurten getragen.   [weiter]

26. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 56

Bhutan - Udaipur: Überraschend gute Erfahrungen in Indien

Die Hunde schienen unsere Abreise zu bedauern; sie liessen einen wieder kaum schlafen. Schafezählen half nicht, Hundezählen auch nicht, aber ich machte mir nächtens Gedanken zur Effizienz des königlich - bhutanesichen Sterilisationsprogrammes, welches in der Stadt offenbar schon lange gepflegt wird. Hunde umzubringen ist in diesem bhuddistischen Land undenkbar. In Anbetracht des bevorstehenden, hürdenreichen Tages bestellten wir die Busse schon um 06 Uhr ins Hotel. Nur - es half nichts: wir sahen zwar noch ein Linienflugzeug im Anflug auf Paro, aber bis wir den Flugplatz erreicht hatten, war der Himmel lückenlos bedeckt, und in der Abflughalle wurden eben die Passagiere darüber informiert, dass wetterbedingt mit einer Verspätung unbekannter Dauer gerechnet werden müsse.   [weiter]
Bewertung: +2.00 [2] 25. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 55

Fotostrecke: Radfahrer und Männer im Kleid

Von Thimphu aus führt eine Strasse in Richtung Zentral-Bhutan; sie beginnt gleich hinter der Stadt zu steigen und überwindet als erstes Hindernis den Lungchu-Pass auf 3300 Metern. Diesen Pass hatten wir uns vorgenommen. Der geneigte Leser darf zweimal raten, in welcher Richtung wir die 2.400 Meter Höhendifferenz bewältigen wollten.   [weiter]

24. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 54

Fotostrecke: Wanderung zum Tigernest-Kloster

Heute wanderten die Weltumrunder! Das Ziel war ein Tempel namens Tigersnest, aber wie ein Tiger in diese senkrechte Granitwand gelangen sollte, ist mir schleierhaft - Adlernest wäre wohl angebrachter. Doch der Reihe nach: ein Bus brachte uns zunächst wieder nach Paro. Die Strasse war an verschiedenen Stellen neu verschüttet, obwohl es nicht einmal geregnet hatte. An einer Stelle lag ein Felsbrocken in der Grösse eines Autos auf der Strasse. Die Aufräumarbeiten besorgen offensichtlich fast ausschliesslich Frauen. Baumaschinen sahen wir keine.   [weiter]

23. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 53

Im Himalaja: Thimphu / Bhutan

Bhutan ist derart schön, dass es um jede Minute schade ist, die man hier schlafend verbringt. Die ungezählten streunenden Hunde waren lautstark behilflich, die Schlafdauer zu verkürzen, aber um 0455 gaben sie schlagartig Ruhe - wahrscheinlich wurde die Hundeprinzessin eingestallt. Wir starteten zur City-Sightseeing-Tour, die uns zunächst zu einem Buddhistischen Monument oberhalb der Stadt brachte. Vom Aspekt her könnte es 500 Jahre alt sein, eine Inschrift verriet aber, dass es neueren Datums ist: die Königin-Mutter liess es 1972 zu Ehren ihres jung verstorbenen Sohnes erbauen. Und es hat offensichtlich eine wichtige Funktion im religiösen Leben erobert: viele Einheimische, erkennbar an der Kleidung, wanderten entweder wie vorgeschrieben streng im Uhrzeigersinn um das Monument, oder, wer nicht mehr gut zu Fuss war, setzte sich an die Gebetsmühlen, um sich durch deren Betätigungen vor Buddha geistig zu reinigen und so einen guten Platz in nicht mehr allzufernen Jenseits zu verdienen.   [weiter]
Bewertung: +2.00 [2] 22. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 52

Flug zum Himalaja: Mandalai - Bhutan (Update: Mit Anflug-Film!)

Die Würfel sind gefallen – oder eben nicht, weil sie nicht geworfen wurden. Es kostete mich zwar einige Überwindung, sein Angebot, darum zu würfeln, auszuschlagen und Sigi den Flug nach Paro/VQPR – in einem Hochtal des Himalaja gelegen und Mutter aller aviatischen Rosinen – zu überlassen [zum Film], aber Teamfähigkeit ist wichtigstes Gebot auf einer derartigen Reise und diese verlangt gelegentlich ihren Tribut. Wir waren schon um 6 Uhr unterwegs zum Flugplatz durch eine bemerkenswert herausgeputzte Stadt. An jeder Strassenkreuzung verrichteten Strassenwischer ihre mühevoll Sisiphusarbeit. Die Morgensonne liess hunderte von regennassen Pagodendächern erstrahlen und verstärkte den ungewohnten Eindruck von Reinlichkeit.   [weiter]
Bewertung: +9.00 [9] 21. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 51

Mandalai, zweiter Tag

Zum ersten Mal seit Beginn der Reise wurden unsere Pläne durch das Wetter durchkreuzt; es regnete. Die geplante Velotour fiel ins Wasser. Die junge Schönheit an der Hotelreception war grandios; 35 Minunten nach meiner schüchternen Anfrage – wahrscheinlich gehören solche Aufträge nicht ins Pflichtenheft einer Receptionistin – hatte sie uns ein Taxi organisiert, welches uns zum Hafen brachte, sowie ein Schiff, mit welchem wir auf dem Irawadi-Fluss nach Mingun fahren wollten.   [weiter]
20. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 50

Fotostrecke: Die zauberhafte Freundlichkeit von Mandalai

Ein Frühstück – eine Herausforderung Dies ist sicher nicht überall so, aber in Mandalay traf diese Formulierung zu - es gab so viele fremde Speisen, dass man auch nicht einen einzigen Bissen Bekanntes zu sich nehmen musste, wenn man nicht wollte. Aber dann waren wir gerüstet wie für einen Alpinmarathon. Diesen wollten wir uns für später aufsparen. Unsere Absicht war, Motorräder zu mieten und mit diesen die Stadt zu erkunden. Orientierung und Kommunikation waren aber hürdenreicher als gedacht: jedenfalls endete unsere erste diesbezügliche Bemühung an der Kasse eines Zoos…   [weiter]

19. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 49

Singapore - Krabi - Mandalai

Die bevorstehenden Flüge durch die innertropische Konvergenzzone mit den damit zu erwartenden Gewittertürmen riefen nach einem frühen Abflug in Singapur. Pünktlich um 7 Uhr fuhr die Taxikolonne im Hotel los. Der Verkehr lief auffallend flüssig - jetzt wissen wir aber weshalb: Autos werden in Singapore zu 100% besteuert, ausserdem gibt es ein Roadpricing-System, welches bei hohem Verkehrsaufkommen die Gebühren dynamisch erhöht um zum dritten müssen potentielle Autohalter eine Lizenz ersteigern, welche nach 10 Jahren gnadenlos abläuft, was den Halter zwingt, das Auto zu verkaufen und sich wieder neu in die Liste der Bieter einzutragen.   [weiter]
18. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 48

Fotostrecke: Singapore

Welche Kontraste zu den letzten Tagen auf Bali – ich brauche Singapore nicht näher zu beschreiben, das macht jeder Reiseführer besser. Aber eine Randnotiz gilt es anzubringen: in Bali schmückten sich die Männer am Vorabend unserer Abreise für ein religiöses Fest. Gefragt, ob die Frauen dabei abseits stehen müssten, war die Antwort ein klares nein, aber Frauen bräuchten sich nicht zu schmücken, sie seien von Natur auf schön. Und hier begegneten wir total in Schwarz gehüllten Moslemfrauen, den Schleier so eng angezogen, dass nur eben ein Schlitz für die Augen offenblieb. Dies war aber nicht etwa die Strassenkleidung, sondern eine Beobachtung, die wir am Swimmingpool gemacht haben.   [weiter]

17. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 47

Bali - Singapore

Die Uhr in unserem Taxi zeigte genau die vereinbarte Zeit 0630, als der Fahrer den Motor startete - solche Pünktlichkeit erlebten wir bisher in einem Land, in dem Bananen wachsen, noch nie. Wir sogen die letzten Eindrücke dieses phantastischen Landes in uns auf – auf der Rückfahrt zum Flugplatz waren es in erster Linie die Mofas, welche an Zahl von Minute zu Minute zunahmen - wie ein Fluss, welcher zur Mündung hin immer breiter, aber auch langsamer wird.   [weiter]
16. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 46

Künstlertempel in Bali

Wie am Vortag verabredet, trafen wir uns um 10.00 Uhr für die Tempelbesichtigung, allerdings in veränderter Besetzung und deshalb auch leicht modifizierten Reisezielen. Der Guide brachte uns ins Künstlerquartier - und dort als erstes zu den Holzschnitzern. Seit fünf Generationen werden dort aus Sandelholzblöcken die wunderlichsten Figuren hergestellt. Auch wenn ich mit röhrenden Hirschen, trompetenden Elefanten und wiehernden Pferden nichts anfangen kann, muss ich anerkennen, dass dahinter handwerkliches Können steckt, und Können lässt dann Kunst werden - über Geschmack kann sich streiten. Aber sie werden gekauft, diese Figuren, sowohl von Einheimischen als auch von ausgewanderten Balinesen, vorwiegend in England.   [weiter]
15. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 45

Fotostrecke: Bali per Velo

Bali per Velo: Vorneweg – genial! Allerdings lief die Tour ganz anders ab als geplant: wir waren schliesslich zu fünft und bekamen vom Hotel einen Guide gestellt. Die Fahrräder wurden nicht, wie angekündigt, um 09:30 verteilt – wer sich für die auf fünf Stunden veranschlagte Tour vorgewärmt hatte, hatte dies umsonst gemacht. Wir wurden nämlich zunächst in ein Auto verfrachtet und nach einer Stunde Fahrt bei einem Agro Tourismo ausgeladen. Nachdem wir ein völlig unscheinbares Tor passiert hatten, tat sich vor unseren Augen eine neue Welt auf: eine Art überdimensioniertes Amphitheater – oder vielleicht ein Vulkankrater – welches für den Reisanbau terrassiert war. Auf der Frontseite war eine Plantage angelegt, auf der ziemlich alles wuchs, was Bali anzubieten hat: Früchte, Gewürze, Mais, Kaffee, ausserdem Nutztiere, wie wir sie auch kennen, aber auch in Käfigen gehaltene Fleckenmusange (Schleichkatze, wieselähnliche; danke, Wikipedia; den Guide verstand ich nämlich nicht) welcher Kaffeebohnen frisst; was er wieder ausscheidet, wird zu Luwak-Kaffee verarbeitet und - sehr teuer - vor allem in England verkauft.   [weiter]

14. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 44

Von Broome nach Bali

Das Frühstück war zeitig bereit, die Taxis waren zeitig bereit - nur der Zoll war nicht da für unseren Abflug aus Australien. Und als die vier Beamten mit mehr als einer Stunde Verspätung auftauchten, war die Abflug-Staffelung schon wieder dahin: auf magische Weise (und garantiert ohne Zutun der Crew) lagen die Papiere der einen PC12 obenauf, und so wurde sie zuerst abgefertigt. Mit allen bekannten Folgen. Nur war heute offensichtlich keiner zu faulen Sprüchen aufgelegt - weshalb eigentlich ?   [weiter]
Bewertung: +1.00 [1] 13. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 43

Gruppendynamik: Von Ayers Rock nach Broome

Eigentlich müsste man sich die Mühe machen, wenigstens einmal (das würde genügen, weil das Procedure gesetzmässig nach immer demselben Ritual abläuft) den Start aller neun Flugzeuge im Detail zu beschreiben: Wir bringen es auch nach sechs Wochen Training einfach nicht fertig, eine Start-Reihenfolge festzulegen und einzuhalten, welche gewährleistet, dass wir uns gegenseitig nicht behindern. Die Folge: wiederholte, zunehmend ungeduldige Aufrufe aller acht hinterherfliegender Flugzeuge beim Controller mit der Bitte um Freigabe des Steigfluges und eine Menge Rückfragen nach Position und Höhe des ganzen Hornissenschwarms. Und dasselbe dann wieder beim Sinkflug – keiner geht ohne Standby-Anweisung durch, und womöglich folgt ein Orbit für ein oder mehrere Flugzeuge. Da aber auch von einem solchen Startprotokoll keine Besserung zu erwarten ist, spare ich mir die Mühe.   [weiter]
Bewertung: +1.00 [1] 12. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 42

Am Ayers Rock

Der Tag begann mit einer nicht enden wollenden Besprechung über eine alternative Flugroute, weil Rangoon/VYYY in Myanmar uns nicht akzeptieren wollte. Dort hat man Angst vor neun Flugzeugen. Wir machen diese Erfahrung leider immer wieder. Neun Flugzeuge lösen bei Airport-Managern und Luftfahrtoffiziellen in Asien nicht selten Panikattacken und Abwehrreaktionen aus. Rangoon zeigte sich besonders stur. Trotz mehrerer Vorschläge unsererseits zu Park-Arrangements am Rande des Vorfelds oder im Gras war nichts, aber auch gar nichts zu machen. Der Grund, weshalb wir heute aber so lange sitzen blieben, war nicht etwa der, dass wir uns nicht einig geworden wären – dies ging so schnell wie sonst auch, Arnim und Jan hatten uns die Alternativen ja schon ausgearbeitet und serviert – sondern weil niemand eine brauchbare Idee hatte, wie wir danach von diesem Hotel wegkommen sollten. Wolf hatte das letzte Mietauto ergattern können, welches er benötigte, um seine Freundin zum Flughafen zu bringen – sie wollte mit der Linie nach USA zurückfliegen. Es gab keine Taxis, und auch keine Fahrräder, dafür aber viele Vorschläge, wie man sich den zwei Sehenswürdigkeiten annähern könnte.   [weiter]

11. Oktober 2013, Georg Schlatter


© Dietmar Frey 
Leserreise: Tag 41

Cairns - Mount Isa - Ayers Rock

Das Küchenpersonal wurde unüblich früh geweckt, damit wir eine Stunde vor der normalen Öffnungszeit frühstücken konnten. Per Bus gings zurück nach Cairns. Kaum hatten wir angehalten, tauchte Sean, der fliegende Küchenbursche der Coral Princess auf; er hatte uns in seiner Ungeduld doch tatsächlich schon einen Tag früher erwartet. Diesmal war der Zugang zum Vorfeld so problemlos, dass man gar nicht mehr glauben konnte, wie schwierig dieses Unterfangen drei Tage zuvor war.   [weiter]
Bewertung: +1.00 [1] 10. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 40

Radtour in den Regenwald

"Should you run out of steam then please do contact reception and we will collect you and your bike for an easy ride back to the Lodge." Mit dieser schriftlichen Versicherung (und der mündlichen Ergänzung 'provided we have a car available') schnappten wir uns zwei Fahrräder und machten uns per Fahrrad auf den Weg nach Mossman Gorge, einem von Aboriginees bewohnten Regenwaldgebiet, welches zum Weltkulturerbe zählt.   [weiter]
9. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 39

Silky Oaks Lodge

Ich weiss nicht, war es die Kokosnuss, die aufs Hausdach plumpste oder war es das Rufen des exotischen Vogels, der mich weckte - jedenfalls war es ein genüssliches Erwachen im Regenwald. Sigi und ich beschlossen, einen Berggipfel hinter der Lodge mit Aussicht aufs Meer anzugehen. Thomas (Morf, nicht Cook) war uns vorangegangen und hatte schon alle Spinnennetze, die über den Weg gespannt waren, beseitigt (danke, Thomas).   [weiter]
8. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 38

Vom Reef in den Regenwald

Die Morgenaktivitäten begannen nach einem Rhythmus, der uns bereits zur Routine geworden war: Schnorcheln, Tauchen etc. Ein Höhepunkt war die Fischfütterung am Riff, wobei die Ichthyophilen, auf einer Plattform stehend (diese dient sonst als Lift für das Glasbodenboot), ins Wasser abgesenkt wurden. Dort schossen uns wegen ihrer Grösse (geschätzte 60 cm) schon fast furchteinflössende und zu Beginn der Fütterung sehr gefrässige Fische zwischen den Beinen durch.   [weiter]
Bewertung: +2.00 [2] 7. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 37

Fotostrecke: Great Barrier Reef

In der Nacht war das Schiff weiter nach Norden gefahren; als wir am Morgen erwachten, lagen wir in Dunkan Island vor Anker. Die gleiche Schiffsbesatzung die uns bis nachts um zehn bedient hatte, rief wie üblich um 7 Uhr zu einem reichhaltigen Frühstück und brachte uns bald danach mit Booten an Land. Das Engagement und die Freundlichkeit unserer Besatzung war mindestens so beeindruckend wie das Naturschauspiel um uns herum.   [weiter]

6. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 36

Great Barrier Reef

Die Crews der Leserreise befinden sich seit zwei Tagen mit der Coral Princess II auf Kreuzfahrt im Great Barrier Reef. Cheyenne-Pilot Georg Schlatter beschreibt die Erlebnisse auf See: Nachts um 3 Uhr erwachte ich wegen eines Geräusches bezw. wegen eines fehlenden Geräusches: der Motor des Schiffes war abgestellt worden. Kurz darauf rasselte die Ankerkette und dann wusste ich: die Genesung der Seekranken konnte beginnen.   [weiter]
Bewertung: +1.00 [1] 5. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 35

Die Crews stechen in See – Cairns, Great Barrier Reef

If you are in a hurry don't take the plane! Arnim müsste ja nur schnell die Cheyenne vom Standplatz zur FBO rollen, Michael müsste ja nur schnell die FMS - Database der King Air aktualisieren und ich müsste ja nur schnell mein Kreditkartenetui im Flugzeug holen. Aber diese drei nur schnell dauerten eine Ewigkeit. Niemand hatte die Kompetenz, uns Zugang zum GAC zu verschaffen, obwohl uns am Vortag der Türcode ausgehändigt worden war mit der Versicherung, wir könnten jederzeit zu unseren Flugzeugen gelangen. Nur: der Türcode war falsch oder zwischenzeitlich abgeändert worden, und die angegebene SOS - Telephonnummer wurde nicht bedient. Nach nervenaufreibenden 75 Minuten, die mich gnadenlos der Abfahrtszeit des Schiffes näher brachten, hatten Arnim und Michael einen dieser Graalshüter weichgeklopft und wir wurden zu den Flugzeugen vorgelassen.   [weiter]
4. Oktober 2013, Georg Schlatter


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