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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Leserreise: Tag 3

Tag 3: nach Jaipur (2. Teil) - Stress und ein Palast zur Belohnung

Nach einem geradezu rekordverdächtigen Fuelstopp in Zahedan (alles klappte wie am Schnürchen und war nichteinmal teuer), sind wir auf dem Weg nach Jaipur. Es ist ein anstrengender Flug über 957 NM Airway mit einem Stück FL210 wegen Flugbeschränkungen. Wir fliegen südlich am Erdbebengebiet vorbei. Zahlreiche Rettungflüge sind in der Luft. Über Stunden fliegen wir entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze ohne VHF-Kontakt. Die Gruppe muss sich hier auf der Companyfrequenz selber staffeln. Das allerdings klappt, die Crews arbeiten routiniert und professionell auch dieses Verfahren ab.   [weiter]
10. Oktober 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 3

Tag 3: Von Teheran nach Jaipur (1. Teil)

Wir sind wieder in der Luft. In FL140 schiebt sich die Twin Comanche über die Steinwüste des Zentraliran. Wir machen 185 Knoten Groundspeed. Hinter uns die Reihe der Leserreisenflugzeuge, sauber aufgereiht und gestaffelt von Teheran Control. Bald werden die PC12 und die Turbinen Beech A36 zu uns aufgeschlossen haben und vor uns in Zahedan zum Tankstopp landen. Wolkenloser Himmel, leichter Rückenwind...   [weiter]
9. Oktober 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 2

Tag 2 - In Teheran

Ein Tag Teheran. Eva, eine hier lebende Dänin zeigt uns die Stadt. Wir beginnen mit zwei Palästen des Schahs, dann steht ein original persisches Essen auf dem Programm, dass uns dank der Verhandlungskünste von Bardad, unserem iranischen Freund, trotz Ramadan serviert wird.   [weiter]
8. Oktober 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 1

Tag 1: Nach Persien! Wir sind in Teheran.

Wir sind in Persien, genauer gesagt in der Islamischen Republik Iran. In einem fantastischen Flug quer über die unwirtliche Bergwelt im Iranisch-Türkischen Grenzgebiet sind alle sämtliche Teilnehmer an der 9. großen Leserreise von Pilot und Flugzeug auf dem Mehrabad International Airport von Teheran gelandet. Dabei war die Anreise am Vortag für einige Crews alles andere als trivial...   [weiter]
7. Oktober 2005, Jan Brill


Leserreise: Leserreise 2005

Nachbereitung Crewbriefing zur Leserreise 2005

Mit Unterstützung der Lufthansa Flight Training fand am Samstag, den 3.9. das letzte Vorbereitungsbriefing zur Leserreise 2005 nach China statt. Sämtliche Crews waren nach Bremen gekommen um sich der Airport Familiarization für Kathmandu zu unterziehen und die letzten Einzelheiten für die bevorstehende Reise zu besprechen. Unseren herzlichen Dank an die LFT und an Klaus Gehrmann für die hevorragende Unterstützung! Im Folgenden finden die Crews links auf die im Briefing angesprochenen Informationen.   [weiter]
1. Mai 2005, Jan Brill


Leserreise: Motorschaden

Öl, Schweiss und Tränen: Der Heimweg

Mogens Christensen von der dänischen SunAir kam am Donnerstag Abend zwei Stunden vor mir in Amman an - mit einem neuen Zylinder im Gepäck. Das eine solche Aktion nie völlig glatt geht ist logisch, aber um es gleich vorweg zu nehmen: Die dänische SunAir stand zu ihrer Gewährleistungspflicht für unseren grundüberholten Motor und zwar in einer Art und Weise, die man als vorbildlich bezeichnen kann. Es zeigt sich wieder einmal: Unabhängig von der Größe des Unternehmens ist der persönliche Einsatz der Mitarbeiter durch nichts zu ersetzen. In einem fremden Land mit Zoll, Handlingagenten, Taxifahrern und sonstigen Widrigkeiten fertig zu werden und dabei noch eine anspruchsvolle Wartungsmaßnahme unter eher suboptimalen Bedingungen vorzunehmen - das ist keine Kleinigkeit! Nachdem einer der neuen Millenium-Zylinder auf dem Heimweg von der Explorationstour zur Leserreise 2005 seinen Geist aufgab, ist es soweit dem Team der SunAir zu verdanken, dass die Maschine fünf Tage später wieder Lufttüchtig ist. Ein Abenteuer war's trotzdem...   [weiter]
12. März 2005, Jan Brill


Leserreise: Motorschaden

Jordanien: Das Außenteam ist unerwegs...

Wenn der Kapitän der Enterprise ein "Außenteam" nach unten beamt, dann stehen die Dinge auf dem Planeten in der Regel nicht zum Besten. Das wäre momentan zweifellos eine Untertreibung. Nach einem anstrengenden aber überaus erfolgreichen Explorationstrip für die Leserreise 2005 nach Peking, der uns vom 23.02. bis 07.03. im Redaktionsflugzeug über Iran und Indien bis nach Laos und Kambodscha führte, versagte eines der nagelneu grundüberholten Triebwerke der PA30 auf dem vorletzten Leg den Dienst. Genauer: Der ebenfalls nagelneue Millenium-Zylinder No.3 am rechten Triebwerk gab ölend und stinkend seinen Geist auf. Ein Unding. Ein Garantiefall. Ein ungeheuerliches Ärgernis. Jetzt ist ein Wartungsteam des Motorenüberholers unterwegs nach Amman in Jordanien. Bei SunAir gibt man sich große Mühe den Schaden zügig zu beheben - soweit ein gutes Zeichen. Ich bin ebenfalls auf dem Weg nach Jordanien, um hoffentlich am Freitag ein lufttüchtiges Flugzeug zu übernehmen.   [weiter]
10. März 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 11

NO-GO

Manche Dinge muss man anscheinend am eigenen Leib erfahren. Wir bekommen bei Pilot und Flugzeug soviele Leidensgeschichten auf den Tisch, von "Neu"-Teilen, die nach wenigen Stunden versagen... jetzt hat es den Redaktionsflugbetrieb erwischt. Die PA30 steht in Amman, Jordanien. Einer der nagelneu grundüberholten Motoren, der Rechte, hat nach gerade einmal 102 Stunden Betriebszeit aufgegeben. Es ist nicht zu fassen!   [weiter]
6. März 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 11

Samstag, 5. März - Nochmal: Nacht, Wind und Wüste

1551Z, irgendwo über der Wüste von Saudi Arabien. In nur 8.000 Fuss nehmen wir den Kampf gegen den hier etwas weniger stark wehenden Wind auf. Gerade einmal 154 KTS Groundspeed sind mit dem Gegenwind drin. Knapp 900 Meilen haben wir von Bahrain nach Amman zurückzulegen, über die einsame Wüste des ewigen Gegenwindes. Fünfeinhalb Stunden wird dieser Flug dauern, drei haben wir noch vor uns. Wie immer hat es ein Re-Routing gegeben, und dabei sind noch ein paar Meilen hinzugekommen   [weiter]
6. März 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 10

Samstag, 5. März - Auf dem Heimweg über der Wüste

Indien hatte uns gestern fast den letzten Nerv gekostet. Spät in der Nacht kamen wir nach 8 Stunden Schinkanen-Delay durch die indische ATC in Muskat, Oman an. Dort wenigstens klappte alles wie am Schnürchen. Freundlich und nicht einmal teuer empfanden wir den Airport des Sultans von Oman. Momentan befindet sich das Redaktionsflugzeug in 10.000 ft über dem Persischen Golf. "Gretchen" kämpft mit 190 KTS TAS gegen den Headwind an. Nach einem Tankstopp in Bahrain geht es weitere fünf Stunden über die Wüste von Saudi Arabien nach Amman in Jordanien.   [weiter]
5. März 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 9

Freitag, 4. März - Indischer Supergau

Kurzmeldung: In Indien hat uns der bürokratische Supergau erwischt. Nach einem erignislosen Sechsstundenflug von Kalkutta nach Ahmedabad (viel Gegenwind!), sollte es heute nach Muskat im Oman weitergehen. Sollte es. Denn Indien wollte uns dabehalten! Ein Airway geschlossen, der andere nur für "Domestic Carrier" und ansonsten viel unverständlicher Quatsch. Fertig ist die bürokratische Ursuppe, und daraus wird ein 200 NM Umweg auf dem 850 NM Routing über das Arabische Meer. Mit dem heutigen Gegenwind hätte dies bedeutet mit nur noch einer Stunde Sprit im Tank im Oman anzukommen. Unsafe. Geht nicht.   [weiter]
4. März 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 8

Donnerstag, 3. März - Auf dem Vorfeld in Kalkutta...

Problemloser Zwischenstopp gestern in Chiang Mai. Obwohl die Thailänder sicherlich einen ausgeprägten Formularfetischismus praktizieren, ist der Stopp dort kein Problem. Heute steht ein wahrer Mammuttag an. Von Thailand nach Ahmedabad (VAAH) im Westen Indiens. Insegsamt 1550 NM und das gegen den Wind. Nicht genug, ein Fuelstopp in Kalkutta gehört auch noch zum Programm, man gönnt sich ja sonst nichts. Kalkutta ist mit Abstand der grauenvollste Ort wenn man es eilig hat. Eine Art Kap Horn für Selberflieger. Wer in Kalkutta einmal getankt hat, vielleicht auch noch ohne Handling-Agent, für den gibt es ein Leben vorher und ein Leben nachher. Es gibt kaum eine Möglichkeit hier etwas zu beschönigen oder diplomatisch höflich darzustellen: In Kalkutta klappt nichts. Nicht beim ersten, nicht beim zweiten und in der Regel auch nicht beim dritten mal.   [weiter]
3. März 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 8

Dienstag, 01.03. - Angkor Wat

Nach einem Zwischenstopp in Phnom Penh, den wir der Gruppe im Oktober gern ersparen würden, sind wir in Siem Reap angekommen. Die historische Tempelstadt der Khmer ist einfach überwältigend. Sie gehört zu den weltweit wirklich bedeutenden Touristenattraktionen und der Art von Destination, die den Besucher trotz all der Bilder und Berichte dann im Original doch einfach umhaut.   [weiter]
2. März 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 6

Tag 6 Laos - Luang Phabang

Luang Phabang - Die mitten in Laos gelegene Stadt gehört zum Weltkulturerbe und ist eine der interessantesten Destinationen in Indochina - dabei ist die Stadt wegen ihrer Abgelegenheit nicht sonderlich überlaufen. Während unsere Ankunft am Sonntagabend aufgrund manigfaltiger Phantasiegebühren von Zoll, Immigration und Flughafen leider nicht ganz ohne Reibungsverluste ablief, konnten wir am heutigen Montag mit allen beteiligen Stellen erträgliche Konditionen für uns und für die Gruppe im Oktober aushandeln.   [weiter]
28. Februar 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 5

Tag 5 - 0548 UTC, FL150 über der Mündung des Ganges

Nach unsem Abflug in Patna der - wen wunderts - etwas länger gedauert hat (es wollte noch die Geheimpolizei genannt "Intelligent Service" mit uns reden...), sind wir nun seit zweieinhalb Stunden in der Luft auf dem Weg nach Chiang Mai (VTCC). Breit unter uns liegt die Mündung des Ganges, mit den Bergen von Miranmar am Horizont. Leider sind aufgrund des Dunstes nur wenige Details im Delta auszumachen, wir können jedoch den Mega-Moloch Kalkutta erkennen, mit dem einigen Leserreisenteilnehmern bereits bekannten Flughafen.   [weiter]
28. Februar 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 3

Tag 3 - Auf dem Flug von Teheran nach Karachi

Handling und Gastfreundschaft in Teheran waren die absolut positive Überraschung! Zwar wurde unsere Twin Comanche auf dem Flughafen von Mehrabad bestaunt wie eine Rarität (was sie dort auch ist!) das Handling, Fuel und selbst die Einreise mit Crewvisum klappten allerdings reibungslos. Das lag nicht zuletzt auch an der wirklich aufopferungsvollen Hilfe von Frau Böhmer, die leserreisenerfahren und fliessend persisch sprechend klärte, wo immer Unklarheiten bestanden.   [weiter]
25. Februar 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 2

Tag 2 - 10:21 UTC, in der Luft in Richtung Teheran

Wir sind in der Luft und zwar Richtung Iran. Um 0850 UTC sind wir in Adana gestartet, auf das 850 NM lange Leg nach Theran. Es sind einige Umwege zu fliegen, da der Irak von uns nicht überfologen werden kann. Entlang der Syrischen Grenze geht das Routing Richtung Diyabakir und mit einem Schlenker nach Norden über Mus in den Iran für weitere 1:50 hrs bis nach Teheran.   [weiter]
25. Februar 2005, Jan Brill


Leserreise: Tag 1

Tag 1 - Adana, Türkei: Endlich ein Hotel! 23:30 Uhr lokal

Der Straubinger Winter hatte es ernst gemeint. Schwere Vereisung und ein über dem Balkan hochreichendes Schlechtwettergebiet hatten den geplanten Start am Dienstag unmöglich gemacht. Auch heute meint es der Winter ernst. Es ist neblig in Straubing, aber wenigstens ist die Strecke eisfrei. Der Nebel endet gerade einmal 1.000 ft über dem Boden. Es ist die klassische Entscheidung. Eine "zero/zero" Departure auf dem Instrumentenflugplan ist zwar legal, aber mit dem Risiko verbunden, bei einem Problem nicht mehr zum Ausweichflugplatz zurückkehren zu können...   [weiter]
24. Februar 2005, Jan Brill


Leserreise: Leserreise 2005

Leserreise 2005 - Auf nach Peking!

Malibus, die ungeduldig in der Halle stehen, Twin Cessnas, die gelangweilt am Boden bleiben müssen. Wann geht’s denn endlich wieder raus? Das fragen viele Leser von Pilot und Flugzeug. Richtig raus. Nicht den üblichen Geschäftstrip in Europa oder den wohlverdienten Urlaub – richtig weit weg: über die Grenzen Europas hinaus, in Gegenden, die man auch mit der Linie kaum erreichen kann; in Gegenden, in die man selber fliegen muss, will man ein wirkliches, ein unmittelbares Flug- und Reiseerlebnis haben.   [weiter]
27. Oktober 2004, Jan Brill


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