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Leserreise: Tag 49
Singapore - Krabi - Mandalai
Die bevorstehenden Flüge durch die innertropische Konvergenzzone mit den damit zu erwartenden Gewittertürmen riefen nach einem frühen Abflug in Singapur. Pünktlich um 7 Uhr fuhr die Taxikolonne im Hotel los. Der Verkehr lief auffallend flüssig - jetzt wissen wir aber weshalb: Autos werden in Singapore zu 100% besteuert, ausserdem gibt es ein Roadpricing-System, welches bei hohem Verkehrsaufkommen die Gebühren dynamisch erhöht um zum dritten müssen potentielle Autohalter eine Lizenz ersteigern, welche nach 10 Jahren gnadenlos abläuft, was den Halter zwingt, das Auto zu verkaufen und sich wieder neu in die Liste der Bieter einzutragen. [weiter]
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Leserreise: Tag 48
Fotostrecke: Singapore
Welche Kontraste zu den letzten Tagen auf Bali – ich brauche Singapore nicht näher zu beschreiben, das macht jeder Reiseführer besser. Aber eine Randnotiz gilt es anzubringen: in Bali schmückten sich die Männer am Vorabend unserer Abreise für ein religiöses Fest. Gefragt, ob die Frauen dabei abseits stehen müssten, war die Antwort ein klares nein, aber Frauen bräuchten sich nicht zu schmücken, sie seien von Natur auf schön. Und hier begegneten wir total in Schwarz gehüllten Moslemfrauen, den Schleier so eng angezogen, dass nur eben ein Schlitz für die Augen offenblieb. Dies war aber nicht etwa die Strassenkleidung, sondern eine Beobachtung, die wir am Swimmingpool gemacht haben. [weiter]
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17. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 47
Bali - Singapore
Die Uhr in unserem Taxi zeigte genau die vereinbarte Zeit 0630, als der Fahrer den Motor startete - solche Pünktlichkeit erlebten wir bisher in einem Land, in dem Bananen wachsen, noch nie. Wir sogen die letzten Eindrücke dieses phantastischen Landes in uns auf – auf der Rückfahrt zum Flugplatz waren es in erster Linie die Mofas, welche an Zahl von Minute zu Minute zunahmen - wie ein Fluss, welcher zur Mündung hin immer breiter, aber auch langsamer wird. [weiter]
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Leserreise: Tag 46
Künstlertempel in Bali
Wie am Vortag verabredet, trafen wir uns um 10.00 Uhr für die Tempelbesichtigung, allerdings in veränderter Besetzung und deshalb auch leicht modifizierten Reisezielen. Der Guide brachte uns ins Künstlerquartier - und dort als erstes zu den Holzschnitzern. Seit fünf Generationen werden dort aus Sandelholzblöcken die wunderlichsten Figuren hergestellt. Auch wenn ich mit röhrenden Hirschen, trompetenden Elefanten und wiehernden Pferden nichts anfangen kann, muss ich anerkennen, dass dahinter handwerkliches Können steckt, und Können lässt dann Kunst werden - über Geschmack kann sich streiten. Aber sie werden gekauft, diese Figuren, sowohl von Einheimischen als auch von ausgewanderten Balinesen, vorwiegend in England. [weiter]
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Leserreise: Tag 45
Fotostrecke: Bali per Velo
Bali per Velo: Vorneweg genial! Allerdings lief die Tour ganz anders ab als geplant: wir waren schliesslich zu fünft und bekamen vom Hotel einen Guide gestellt. Die Fahrräder wurden nicht, wie angekündigt, um 09:30 verteilt wer sich für die auf fünf Stunden veranschlagte Tour vorgewärmt hatte, hatte dies umsonst gemacht. Wir wurden nämlich zunächst in ein Auto verfrachtet und nach einer Stunde Fahrt bei einem Agro Tourismo ausgeladen. Nachdem wir ein völlig unscheinbares Tor passiert hatten, tat sich vor unseren Augen eine neue Welt auf: eine Art überdimensioniertes Amphitheater oder vielleicht ein Vulkankrater welches für den Reisanbau terrassiert war. Auf der Frontseite war eine Plantage angelegt, auf der ziemlich alles wuchs, was Bali anzubieten hat: Früchte, Gewürze, Mais, Kaffee, ausserdem Nutztiere, wie wir sie auch kennen, aber auch in Käfigen gehaltene Fleckenmusange (Schleichkatze, wieselähnliche; danke, Wikipedia; den Guide verstand ich nämlich nicht) welcher Kaffeebohnen frisst; was er wieder ausscheidet, wird zu Luwak-Kaffee verarbeitet und - sehr teuer - vor allem in England verkauft. [weiter]
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14. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 44
Von Broome nach Bali
Das Frühstück war zeitig bereit, die Taxis waren zeitig bereit - nur der Zoll war nicht da für unseren Abflug aus Australien. Und als die vier Beamten mit mehr als einer Stunde Verspätung auftauchten, war die Abflug-Staffelung schon wieder dahin: auf magische Weise (und garantiert ohne Zutun der Crew) lagen die Papiere der einen PC12 obenauf, und so wurde sie zuerst abgefertigt. Mit allen bekannten Folgen. Nur war heute offensichtlich keiner zu faulen Sprüchen aufgelegt - weshalb eigentlich ? [weiter]
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13. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 43
Gruppendynamik: Von Ayers Rock nach Broome
Eigentlich müsste man sich die Mühe machen, wenigstens einmal (das würde genügen, weil das Procedure gesetzmässig nach immer demselben Ritual abläuft) den Start aller neun Flugzeuge im Detail zu beschreiben: Wir bringen es auch nach sechs Wochen Training einfach nicht fertig, eine Start-Reihenfolge festzulegen und einzuhalten, welche gewährleistet, dass wir uns gegenseitig nicht behindern. Die Folge: wiederholte, zunehmend ungeduldige Aufrufe aller acht hinterherfliegender Flugzeuge beim Controller mit der Bitte um Freigabe des Steigfluges und eine Menge Rückfragen nach Position und Höhe des ganzen Hornissenschwarms. Und dasselbe dann wieder beim Sinkflug – keiner geht ohne Standby-Anweisung durch, und womöglich folgt ein Orbit für ein oder mehrere Flugzeuge. Da aber auch von einem solchen Startprotokoll keine Besserung zu erwarten ist, spare ich mir die Mühe. [weiter]
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12. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 42
Am Ayers Rock
Der Tag begann mit einer nicht enden wollenden Besprechung über eine alternative Flugroute, weil Rangoon/VYYY in Myanmar uns nicht akzeptieren wollte. Dort hat man Angst vor neun Flugzeugen. Wir machen diese Erfahrung leider immer wieder. Neun Flugzeuge lösen bei Airport-Managern und Luftfahrtoffiziellen in Asien nicht selten Panikattacken und Abwehrreaktionen aus. Rangoon zeigte sich besonders stur. Trotz mehrerer Vorschläge unsererseits zu Park-Arrangements am Rande des Vorfelds oder im Gras war nichts, aber auch gar nichts zu machen.
Der Grund, weshalb wir heute aber so lange sitzen blieben, war nicht etwa der, dass wir uns nicht einig geworden wären dies ging so schnell wie sonst auch, Arnim und Jan hatten uns die Alternativen ja schon ausgearbeitet und serviert sondern weil niemand eine brauchbare Idee hatte, wie wir danach von diesem Hotel wegkommen sollten. Wolf hatte das letzte Mietauto ergattern können, welches er benötigte, um seine Freundin zum Flughafen zu bringen sie wollte mit der Linie nach USA zurückfliegen. Es gab keine Taxis, und auch keine Fahrräder, dafür aber viele Vorschläge, wie man sich den zwei Sehenswürdigkeiten annähern könnte. [weiter]
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11. Oktober 2013, schlageo1
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 | © Dietmar Frey | Leserreise: Tag 41
Cairns - Mount Isa - Ayers Rock
Das Küchenpersonal wurde unüblich früh geweckt, damit wir eine Stunde vor der normalen Öffnungszeit frühstücken konnten. Per Bus gings zurück nach Cairns. Kaum hatten wir angehalten, tauchte Sean, der fliegende Küchenbursche der Coral Princess auf; er hatte uns in seiner Ungeduld doch tatsächlich schon einen Tag früher erwartet. Diesmal war der Zugang zum Vorfeld so problemlos, dass man gar nicht mehr glauben konnte, wie schwierig dieses Unterfangen drei Tage zuvor war. [weiter]
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10. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 40
Radtour in den Regenwald
"Should you run out of steam then please do contact reception and we will collect you and your bike for an easy ride back to the Lodge." Mit dieser schriftlichen Versicherung (und der mündlichen Ergänzung 'provided we have a car available') schnappten wir uns zwei Fahrräder und machten uns per Fahrrad auf den Weg nach Mossman Gorge, einem von Aboriginees bewohnten Regenwaldgebiet, welches zum Weltkulturerbe zählt. [weiter]
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Leserreise: Tag 39
Silky Oaks Lodge
Ich weiss nicht, war es die Kokosnuss, die aufs Hausdach plumpste oder war es das Rufen des exotischen Vogels, der mich weckte - jedenfalls war es ein genüssliches Erwachen im Regenwald. Sigi und ich beschlossen, einen Berggipfel hinter der Lodge mit Aussicht aufs Meer anzugehen. Thomas (Morf, nicht Cook) war uns vorangegangen und hatte schon alle Spinnennetze, die über den Weg gespannt waren, beseitigt (danke, Thomas). [weiter]
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Leserreise: Tag 38
Vom Reef in den Regenwald
Die Morgenaktivitäten begannen nach einem Rhythmus, der uns bereits zur Routine geworden war: Schnorcheln, Tauchen etc. Ein Höhepunkt war die Fischfütterung am Riff, wobei die Ichthyophilen, auf einer Plattform stehend (diese dient sonst als Lift für das Glasbodenboot), ins Wasser abgesenkt wurden. Dort schossen uns wegen ihrer Grösse (geschätzte 60 cm) schon fast furchteinflössende und zu Beginn der Fütterung sehr gefrässige Fische zwischen den Beinen durch. [weiter]
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7. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 37
Fotostrecke: Great Barrier Reef
In der Nacht war das Schiff weiter nach Norden gefahren; als wir am Morgen erwachten, lagen wir in Dunkan Island vor Anker. Die gleiche Schiffsbesatzung die uns bis nachts um zehn bedient hatte, rief wie üblich um 7 Uhr zu einem reichhaltigen Frühstück und brachte uns bald danach mit Booten an Land. Das Engagement und die Freundlichkeit unserer Besatzung war mindestens so beeindruckend wie das Naturschauspiel um uns herum. [weiter]
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6. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 36
Great Barrier Reef
Die Crews der Leserreise befinden sich seit zwei Tagen mit der Coral Princess II auf Kreuzfahrt im Great Barrier Reef. Cheyenne-Pilot Georg Schlatter beschreibt die Erlebnisse auf See: Nachts um 3 Uhr erwachte ich wegen eines Geräusches bezw. wegen eines fehlenden Geräusches: der Motor des Schiffes war abgestellt worden. Kurz darauf rasselte die Ankerkette und dann wusste ich: die Genesung der Seekranken konnte beginnen. [weiter]
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5. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 35
Die Crews stechen in See – Cairns, Great Barrier Reef
If you are in a hurry don't take the plane! Arnim müsste ja nur schnell die Cheyenne vom Standplatz zur FBO rollen, Michael müsste ja nur schnell die FMS - Database der King Air aktualisieren und ich müsste ja nur schnell mein Kreditkartenetui im Flugzeug holen. Aber diese drei nur schnell dauerten eine Ewigkeit. Niemand hatte die Kompetenz, uns Zugang zum GAC zu verschaffen, obwohl uns am Vortag der Türcode ausgehändigt worden war mit der Versicherung, wir könnten jederzeit zu unseren Flugzeugen gelangen. Nur: der Türcode war falsch oder zwischenzeitlich abgeändert worden, und die angegebene SOS - Telephonnummer wurde nicht bedient. Nach nervenaufreibenden 75 Minuten, die mich gnadenlos der Abfahrtszeit des Schiffes näher brachten, hatten Arnim und Michael einen dieser Graalshüter weichgeklopft und wir wurden zu den Flugzeugen vorgelassen. [weiter]
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Leserreise: Tag 34
Nouméa - Brisbane - Cairns
Meine innere Uhr hatte die Zeitverschiebung, die uns dank erneutem Flug nach Westen eine zusätzliche Stunde beschert hatte, noch nicht mitgemacht, und ich erwachte viel zu früh. Allerdings hatte das sonst so smarte Smartphone auch nicht mitgezogen, und so läutete der Wecker wenig später, als ich mich eben mit dem Wasserkocher abmühte. Dies war hier immerhin etwas einfacher als im so gestylten Hotel in Fiji, wo es zwar ein superelegantes Lavabo mit ebensolcher Batterie gab, aber die Höhe zwischen Wasserhahn und Becken war so gering, dass man den Kessel nicht unterschieben konnte. Einzige Möglichkeit, zu einem frühen Kaffee zu kommen, war, den Wasserkocher unter der Duschebrause zu füllen und anschliessend die Kleider zu wechseln. [weiter]
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3. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 33
Neukaledonien Französische Enklave in Melanesien
Mein Karriereaufstieg an Bord des Redaktionsflugzeugs ist nicht zu bremsen: während der berufsbedingten Abwesenheit von Jan Brill zwischen Fiji und Singapur bin ich zum offiziellen Reise-Berichterstatter anvanciert, und die Beförderung wurde vom Chefredaktor von Pilot und Flugzeug höchstpersönlich ausgesprochen. Mit soviel Macht ausgestattet, wollte ich in Fiji die Power-Levers vorzuschieben ohne eine Takeoff-Clearence erhalten zu haben. Die Kabine protestierte konzertiert und es blieb mir nicht anderes übrig, als die Hebel nach 30 Metern Rollstrecke wieder zu ziehen (Dies hätte von der Chronologie her eigentlich in den 4 Abschnitt gehört, aber ich musste dies möglichst schnell los werden
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2. Oktober 2013, schlageo1
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Leserreise: Tag 27 bis 31
Fotostrecke: Fiji
Vier volle Tage verbrachten die Crews der Leserreise auf Fiji. Bei traumhaftem Wetter, angenehmem Klima und in einem wirklich ausgezeichneten Hotel vergingen diese Tage wie im Flug. Tauchen, Am Südseestrand liegen, Golf spielen und die wunderbaren Sonnenuntergänge bewundern waren die Hauptaktivitäten. Und es gab einige Crew-Wechsel. Mehrere Teams verabschiedeten sich in Fiji von Crewmitfliedern oder bekamen neue hinzu. Auch im Redaktionsflugzeug: Planmäßig übernahm ab Fiji Arnim Stief für zwei Wochen die Leitung der Gruppe, bis Jan Brill in Singapur wieder zur Gruppe stößt. [weiter]
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28. September 2013, Jan Brill
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Leserreise: Tag 26
Über den stillen Ozean nach Fiji
Insgesamt 1.150 NM hatten die Crews heute von Honiara/AGGH nach Nadi/NFFN auf Fiji zu bewältigen. Der Flug führte die Salomonen entlang und nördlich an Vanuatu vorbei über den Südpazifik nach Fiji. Aufgrund günstiger Winde entschieden sich alles Besatzungen bis auf Silver Eagle und Jetprop die Distanz in einem Leg zurückzulegen und den geplanten Tankstopp in Vanuatu/NVSS zu streichen. In Fiji erwartete die Crews ein traumhaftes Hotel an der Korallenküste der Hauptinsel, sowie eine etwas hitzige Auseinandersetzung um anfangs völlig überhöhte Gebühren am Flughafen. [weiter]
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Leserreise: Tag 25
Auf die Salomonen
Der heutige Flugtag begann für die Crews der Leserreise sehr früh mit dem Sonnenaufgang im Hochland von Tari mitten in Papua Neuguinea. Von der Lodge aus konnte man im ersten Tageslicht erkennen, dass das Hochtal, indem der Flugplatz Tari/AYTA gelegen ist mit dichtem Nebel zugelaufen war. Die Departure der ersten Flugzeuge war für 7:00 Uhr Ortszeit geplant. Auf dem Programm stand ein Flug von 570 NM nach Rabaul/AYTK zur Ausreise und dann nochmals 550 NM nach Honiara/AGGH auf der Salomoneninsel Guadalcanal. Nach den Erfahrungen mit der Einreise waren unsere Crews für die Ausreise aus Papua Neuguinea auf alles gefasst. [weiter]
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26. September 2013, Jan Brill
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Leserreise: Tag 24
Dreissig Schweine und 300 Euro
Nach einem interessanten Nachmittag mit einer Wanderung im Regenwald und einem ausgelassenen Abend begann der heutige Aufenthalt in der Ambua Lodge im Hochland von Tari für interessierte Crews mit einem Ausflug auf 9.000 ft Höhe um die legendären Paradisvögel dieser Region zu bestaunen. Die seltenen Tiere zeigten sich zwar nicht, was auch an den direkt vorbeifahrenden LKW der Gasförderung gelegen haben könnte, dafür erfuhren die Crews aber einige interessante Details über das Leben und die Situation der Menschen hier. [weiter]
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25. September 2013, Jan Brill
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Leserreise: Tag 23
Lernkurve: Flugbetrieb in Papua Neuguinea
Nach dem verheerenden Empfang durch die lokalen Autoritäten gestern sahen wir dem kommenden Tag mit einem Inlandsflug von Vanimo/AYVN nach Tari/AYTA im Hochland mit gemischten Gefühlen entgegen. Besonders schwierig würde der Tag für die Mooney werden, denn nachdem sich das in Vanimo versprochene Avgas in Luft aufgelöst hatte, musste für die Kolbenmaschine irgendwie Treibstoff beschafft werden – und das in einem Land in dem kaum ein Telefon funktioniert und ein Road-Trip von 50 km zur Tagesreise werden kann. [weiter]
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24. September 2013, Jan Brill
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Leserreise: Tag 22
Welcome to Papua Neuguinea – Die unvergessliche Einreise in Vanimo
Dass nach der sehr effizienten und kostengünstigen Infrastruktur Indonesiens in Papua Neuguinea eine gewisse Umstellung erforderlich werden würde, war den Crews der Leserreise bekannt. Was sich dann aber bei der Einreise in Vanimo/AYVN abspielte kann man getrost als ungeheuerlich bezeichnen. Bis zu zwei Stunden wurden einige Crews auf dem glühheissen Vorfeld in Vanimo in ihren Flugzeugen ohne Wasser oder Toilette festgehalten, mit Gefängnis oder Geldstrafe bedroht und teilweise wüst beschimpft. Papua Neuguinea hat zumindest bei der Einreise einen katastrophalen Eindruck gemacht. [weiter]
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Leserreise: Tag 21
Fotostrecke: Banda Neira
Die Crews erkundeten heute die Insel Banda Neira. Einige Crews unternahmen Tauchgänge in die glasklare Bandasee, andere fuhren mit dem Miet-Motorroller quer über die Insel, sahen einen Lava-Flow, besuchten Gewürzplantagen oder den Markt im Dorf. Ein kurzer Erdstoß um ca. 3.55 Uhr in der Nacht erinnerte uns daran, dass wir in einer geologisch recht aktiven Region unterwegs sind. Der Vulkan der Nachbarinsel brach 1988 zum letzten Mal aus. [weiter]
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22. September 2013, Jan Brill
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Leserreise: Tag 20
Auf den Spuren der Gewürzhändler: Banda Neira
Auch der zweite Inlandsflug innerhalb Indonesiens hat uns gezeigt, dass diese Region sehr viel GA-freundlicher ist als die Philippinen. Geringe Gebühren um $40 in Ternate und eine problemlose ATC, die uns schon kurz nach dem Start direct quer über die Bandasee zu unserem 355 NM entfernten Ziel Banda Neira gecleared hat haben uns sehr gefreut. Dazu Treibstoffpreise von ca. $1 pro Liter Jetfuel. Sicher, alles geht hier etwas langsamer und nicht immer ganz so strukturiert, aber insgesamt kommen wir in Indonesien bislang sehr gut durch. Das Highlight heute war jedoch der Anflug und die Landung auf der Gewürzinsel von Banda Neira. Abgelegener, exotischer, freundlicher und interessanter hätte unser Ziel kaum sein können. [weiter]
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