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Das neue Heft erscheint am 2. September
Drohnen-Luftraum
Über die Alpen nach Elba
Tecnams Parallel-Hybrid-Übung
Wetter: Spurenanalyse in Satellitenbildern
Eis im Kraftstoff
Unfall: Wo ist der Kraftstoff geblieben?
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Leserreise 2013 Around the World  
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Funkaufzeichnung / Textnachricht aus dem Cockpit
12:06:50 Nachricht: Nach Rekord-Turnarond von 18 min auf dem Weg nach Grenchen um unsere Schweizer Crew abzusetzen.
10:30:51 Nachricht: Nach zwei Monaten und 25.000 NM sind wir wieder im deutschen Luftraum. Auf dem Weg nah Luebeck.

Leserreise: Tag 64

Home safe. Alle Flugzeuge der Leserreise 2013 wieder in der Heimat

Nach und nach trafen im Laufe des Abends die Meldungen der Teilnehmer ein. Nach und nach erreichten die Crews von Odessa aus ihre Heimatflugplätze. Alle neun Maschinen, die vor zwei Monaten von Deutschland und der Schweiz aus zur Weltumrundung aufgebrochen waren, sind sicher wieder zuhause. Hinter den Crews liegen mehr als 25.000 NM Flugstrecke und eine Vielzahl von Erlebnissen, die sich erst in den nächsten Wochen und Monaten setzen dürften. Am Gelingen dieser größten bislang veranstalteten Leserreise hatten sehr viele Menschen Anteil. Einige wollen wir hier kurz herausstellen.   [weiter]
Bewertung: +11.33 [12] 2. November 2013, Jan Brill


Leserreise: Tag 64

Odessa - Lübeck - Grenchen - Mainz

Die Nähe zu Europa war deutlich spürbar – wir konnten unseren nicht besonders grosszügig bemessenen Zeitplan für Transfer vom Hotel zum Flugplatz, Immigration etc. problemlos einhalten. Zum ersten Mal auf der ganzen Reise waren die Exhaust- und Pitotabdeckungen nass. Dies liess das unerhörte Wetterglück das wir auf der Reise gehabt hatten nochmals deutlich werden.   [weiter]
Bewertung: +4.00 [4] 2. November 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 63

Abschluss in Odessa

Heute erlebten wir das Herz von Odessa ganz anders als gestern bei hereinbrechender Dunkelheit die Vororte: bei Lichte betrachtet wurde sofort klar, weshalb es das Paris des Ostens genannt wird und weshalb die Apparatschiks der alten UdSSR ihre Ferien hier verbrachten. Auch uns verzauberte die Stadt mit ihrer Mischung aus KuK- und mediterraner Architektur, Art Deco und da und dort noch einigen sowjetkommunistischen Elementen.   [weiter]
1. November 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 62

Kuwait - Elazig - Odessa

Heute misslang der Versuch des Muezzims, uns zu quälen, als er um 04.00 in sein Mikrophon brüllte. Wir waren schon auf den Beinen, weil wir zwei lange Flüge mit einer grossen Unbekannten – der Turnaround-Time in Elazig/LTCA – vor uns hatten. Der erste Akt funktionierte perfekt: der Crew-Bus war pünktlich zur Stelle. Dann erlebten wir aber leider dass man es mit Vertragstreue in Kuwait offenbar gar nicht so genau nimmt.   [weiter]
Bewertung: +3.00 [3] 31. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 61

Dubai - Kuwait mit Nachtrag Paro

Jeder Flug von 1.000 Meilen beginnt auf grossen Plätzen mit einer Autofahrt – hier von 20 Metern. Keine Chance, wir durften nicht zu Fuss zum Flugzeug gehen, da war die FBO unerbittlich. Hingegen: einmal beim Flugzeug angekommen durften wir ungehindert auf dem Tarmac herumgehen und die in Serie startenden A380 photographieren. Aber in einem Punkt liess man sich erweichen: man strich uns die Kosten für den Push Back, nachdem auf der ersten Rechnung ein zu hohes Startgewicht für Max berechnet worden war.   [weiter]
30. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 60

Oman - Dubai

Dank der Zeitverschiebung störte uns das Frühaufstehen heute in Oman in keiner Weise – und ausserdem wollten wir ja fliegen! So waren wir denn schon um 9 Uhr bei den Flugzeugen, nachdem wir wie Fürsten oder Scheichs an den langen Warteschlangen bei Immigration und Security vorbeigeschleust worden waren. Die Fahrt über das Vorfeld war heute besonders eindrücklich – eine derart lange Flight Line von Widebodies habe ich bisher noch nie auf dem Tarmac erlebt.   [weiter]
29. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 59

Incredible India

Die meisten von uns hatten eine unruhige Nacht mit nur wenig Schlaf. Das lag aber keineswegs an den beiden heute anstehenden Legs quer durch Indien und über den Indischen Ozean nach Muscat. Im Dorf wurde bis in den frühen Morgen lautstark gefestet, wozu alle verfügbaren Lautsprecher eingesetzt wurden. Die Autofahrt zum Flughafen war denkwürdig – unser hemicephaler Fahrer bediente ausschlisslich Gaspedal und Hupe. In wildem Zickzack beidseits der Sicherheitslinie und von der Obsession besetzt, jedes Auto vor ihm überholen zu wollen, brachte er uns in akute Lebensgefahr, aber am Ende doch unfallfrei zum Flughafen.   [weiter]
28. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 58

Udaipur

Der Tag begann gemütlich und verlief gemütlich. Die Sehenswürdigkeiten hatten wir tags zuvor abgehakt, und so beschränkten wir uns auf eine Besichtigung des Dorfes zu Füssen des Königspalastes. Der Führer war nur schwer zu verstehen, aber geblieben ist mir, dass der typische Geruch in den Strassen tatsächlich vom Marihuana herrührt, welches die Männer des Dorfes legal und exzessiv rauchten.   [weiter]
27. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 57

Fotostrecke: Hotelpalast und Entspannung in Udaipur

Unser Hotel, ein 250 Jahre alter Marmor-Palast, liegt eine Dreiviertelstunde ausserhalb der Stadt Udaipur – in Anbetracht der dort herrschenden Hektik eine Wohltat. Ein Hotelangestellter brachte uns nach Udaipur. Schon nach den ersten zwei Minuten Fahrt war klar, dass er an ein besseres Leben nach dem Tod glaubte. Die Wirkung: noch nie habe ich mit soviel Überzeugung auf der dritten Sitzbankreihe meine Sicherheitsgurten getragen.   [weiter]

26. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 56

Bhutan - Udaipur: Überraschend gute Erfahrungen in Indien

Die Hunde schienen unsere Abreise zu bedauern; sie liessen einen wieder kaum schlafen. Schafezählen half nicht, Hundezählen auch nicht, aber ich machte mir nächtens Gedanken zur Effizienz des königlich - bhutanesichen Sterilisationsprogrammes, welches in der Stadt offenbar schon lange gepflegt wird. Hunde umzubringen ist in diesem bhuddistischen Land undenkbar.
In Anbetracht des bevorstehenden, hürdenreichen Tages bestellten wir die Busse schon um 06 Uhr ins Hotel. Nur - es half nichts: wir sahen zwar noch ein Linienflugzeug im Anflug auf Paro, aber bis wir den Flugplatz erreicht hatten, war der Himmel lückenlos bedeckt, und in der Abflughalle wurden eben die Passagiere darüber informiert, dass wetterbedingt mit einer Verspätung unbekannter Dauer gerechnet werden müsse.   [weiter]
Bewertung: +2.00 [2] 25. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 55

Fotostrecke: Radfahrer und Männer im Kleid

Von Thimphu aus führt eine Strasse in Richtung Zentral-Bhutan; sie beginnt gleich hinter der Stadt zu steigen und überwindet als erstes Hindernis den Lungchu-Pass auf 3300 Metern. Diesen Pass hatten wir uns vorgenommen. Der geneigte Leser darf zweimal raten, in welcher Richtung wir die 2.400 Meter Höhendifferenz bewältigen wollten.   [weiter]

24. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 54

Fotostrecke: Wanderung zum Tigernest-Kloster

Heute wanderten die Weltumrunder! Das Ziel war ein Tempel namens Tigersnest, aber wie ein Tiger in diese senkrechte Granitwand gelangen sollte, ist mir schleierhaft - Adlernest wäre wohl angebrachter. Doch der Reihe nach: ein Bus brachte uns zunächst wieder nach Paro. Die Strasse war an verschiedenen Stellen neu verschüttet, obwohl es nicht einmal geregnet hatte. An einer Stelle lag ein Felsbrocken in der Grösse eines Autos auf der Strasse. Die Aufräumarbeiten besorgen offensichtlich fast ausschliesslich Frauen. Baumaschinen sahen wir keine.   [weiter]

23. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 53

Im Himalaja: Thimphu / Bhutan

Bhutan ist derart schön, dass es um jede Minute schade ist, die man hier schlafend verbringt. Die ungezählten streunenden Hunde waren lautstark behilflich, die Schlafdauer zu verkürzen, aber um 0455 gaben sie schlagartig Ruhe - wahrscheinlich wurde die Hundeprinzessin eingestallt.
Wir starteten zur City-Sightseeing-Tour, die uns zunächst zu einem Buddhistischen Monument oberhalb der Stadt brachte. Vom Aspekt her könnte es 500 Jahre alt sein, eine Inschrift verriet aber, dass es neueren Datums ist: die Königin-Mutter liess es 1972 zu Ehren ihres jung verstorbenen Sohnes erbauen. Und es hat offensichtlich eine wichtige Funktion im religiösen Leben erobert: viele Einheimische, erkennbar an der Kleidung, wanderten entweder wie vorgeschrieben streng im Uhrzeigersinn um das Monument, oder, wer nicht mehr gut zu Fuss war, setzte sich an die Gebetsmühlen, um sich durch deren Betätigungen vor Buddha geistig zu reinigen und so einen guten Platz in nicht mehr allzufernen Jenseits zu verdienen.   [weiter]
Bewertung: +2.00 [2] 22. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 52

Flug zum Himalaja: Mandalai - Bhutan (Update: Mit Anflug-Film!)

Die Würfel sind gefallen – oder eben nicht, weil sie nicht geworfen wurden. Es kostete mich zwar einige Überwindung, sein Angebot, darum zu würfeln, auszuschlagen und Sigi den Flug nach Paro/VQPR – in einem Hochtal des Himalaja gelegen und Mutter aller aviatischen Rosinen – zu überlassen [zum Film], aber Teamfähigkeit ist wichtigstes Gebot auf einer derartigen Reise und diese verlangt gelegentlich ihren Tribut. Wir waren schon um 6 Uhr unterwegs zum Flugplatz durch eine bemerkenswert herausgeputzte Stadt. An jeder Strassenkreuzung verrichteten Strassenwischer ihre mühevoll Sisiphusarbeit. Die Morgensonne liess hunderte von regennassen Pagodendächern erstrahlen und verstärkte den ungewohnten Eindruck von Reinlichkeit.   [weiter]
Bewertung: +9.00 [9] 21. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 51

Mandalai, zweiter Tag

Zum ersten Mal seit Beginn der Reise wurden unsere Pläne durch das Wetter durchkreuzt; es regnete. Die geplante Velotour fiel ins Wasser. Die junge Schönheit an der Hotelreception war grandios; 35 Minunten nach meiner schüchternen Anfrage – wahrscheinlich gehören solche Aufträge nicht ins Pflichtenheft einer Receptionistin – hatte sie uns ein Taxi organisiert, welches uns zum Hafen brachte, sowie ein Schiff, mit welchem wir auf dem Irawadi-Fluss nach Mingun fahren wollten.   [weiter]
20. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 50

Fotostrecke: Die zauberhafte Freundlichkeit von Mandalai

Ein Frühstück – eine Herausforderung Dies ist sicher nicht überall so, aber in Mandalay traf diese Formulierung zu - es gab so viele fremde Speisen, dass man auch nicht einen einzigen Bissen Bekanntes zu sich nehmen musste, wenn man nicht wollte. Aber dann waren wir gerüstet wie für einen Alpinmarathon. Diesen wollten wir uns für später aufsparen. Unsere Absicht war, Motorräder zu mieten und mit diesen die Stadt zu erkunden. Orientierung und Kommunikation waren aber hürdenreicher als gedacht: jedenfalls endete unsere erste diesbezügliche Bemühung an der Kasse eines Zoos…   [weiter]

19. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 49

Singapore - Krabi - Mandalai

Die bevorstehenden Flüge durch die innertropische Konvergenzzone mit den damit zu erwartenden Gewittertürmen riefen nach einem frühen Abflug in Singapur. Pünktlich um 7 Uhr fuhr die Taxikolonne im Hotel los. Der Verkehr lief auffallend flüssig - jetzt wissen wir aber weshalb: Autos werden in Singapore zu 100% besteuert, ausserdem gibt es ein Roadpricing-System, welches bei hohem Verkehrsaufkommen die Gebühren dynamisch erhöht um zum dritten müssen potentielle Autohalter eine Lizenz ersteigern, welche nach 10 Jahren gnadenlos abläuft, was den Halter zwingt, das Auto zu verkaufen und sich wieder neu in die Liste der Bieter einzutragen.   [weiter]
18. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 48

Fotostrecke: Singapore

Welche Kontraste zu den letzten Tagen auf Bali – ich brauche Singapore nicht näher zu beschreiben, das macht jeder Reiseführer besser. Aber eine Randnotiz gilt es anzubringen: in Bali schmückten sich die Männer am Vorabend unserer Abreise für ein religiöses Fest. Gefragt, ob die Frauen dabei abseits stehen müssten, war die Antwort ein klares nein, aber Frauen bräuchten sich nicht zu schmücken, sie seien von Natur auf schön. Und hier begegneten wir total in Schwarz gehüllten Moslemfrauen, den Schleier so eng angezogen, dass nur eben ein Schlitz für die Augen offenblieb. Dies war aber nicht etwa die Strassenkleidung, sondern eine Beobachtung, die wir am Swimmingpool gemacht haben.   [weiter]

17. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 47

Bali - Singapore

Die Uhr in unserem Taxi zeigte genau die vereinbarte Zeit 0630, als der Fahrer den Motor startete - solche Pünktlichkeit erlebten wir bisher in einem Land, in dem Bananen wachsen, noch nie. Wir sogen die letzten Eindrücke dieses phantastischen Landes in uns auf – auf der Rückfahrt zum Flugplatz waren es in erster Linie die Mofas, welche an Zahl von Minute zu Minute zunahmen - wie ein Fluss, welcher zur Mündung hin immer breiter, aber auch langsamer wird.   [weiter]
16. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 46

Künstlertempel in Bali

Wie am Vortag verabredet, trafen wir uns um 10.00 Uhr für die Tempelbesichtigung, allerdings in veränderter Besetzung und deshalb auch leicht modifizierten Reisezielen. Der Guide brachte uns ins Künstlerquartier - und dort als erstes zu den Holzschnitzern. Seit fünf Generationen werden dort aus Sandelholzblöcken die wunderlichsten Figuren hergestellt. Auch wenn ich mit röhrenden Hirschen, trompetenden Elefanten und wiehernden Pferden nichts anfangen kann, muss ich anerkennen, dass dahinter handwerkliches Können steckt, und Können lässt dann Kunst werden - über Geschmack kann sich streiten. Aber sie werden gekauft, diese Figuren, sowohl von Einheimischen als auch von ausgewanderten Balinesen, vorwiegend in England.   [weiter]
15. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 45

Fotostrecke: Bali per Velo

Bali per Velo: Vorneweg – genial! Allerdings lief die Tour ganz anders ab als geplant: wir waren schliesslich zu fünft und bekamen vom Hotel einen Guide gestellt. Die Fahrräder wurden nicht, wie angekündigt, um 09:30 verteilt – wer sich für die auf fünf Stunden veranschlagte Tour vorgewärmt hatte, hatte dies umsonst gemacht. Wir wurden nämlich zunächst in ein Auto verfrachtet und nach einer Stunde Fahrt bei einem Agro Tourismo ausgeladen. Nachdem wir ein völlig unscheinbares Tor passiert hatten, tat sich vor unseren Augen eine neue Welt auf: eine Art überdimensioniertes Amphitheater – oder vielleicht ein Vulkankrater – welches für den Reisanbau terrassiert war. Auf der Frontseite war eine Plantage angelegt, auf der ziemlich alles wuchs, was Bali anzubieten hat: Früchte, Gewürze, Mais, Kaffee, ausserdem Nutztiere, wie wir sie auch kennen, aber auch in Käfigen gehaltene Fleckenmusange (Schleichkatze, wieselähnliche; danke, Wikipedia; den Guide verstand ich nämlich nicht) welcher Kaffeebohnen frisst; was er wieder ausscheidet, wird zu Luwak-Kaffee verarbeitet und - sehr teuer - vor allem in England verkauft.   [weiter]

14. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 44

Von Broome nach Bali

Das Frühstück war zeitig bereit, die Taxis waren zeitig bereit - nur der Zoll war nicht da für unseren Abflug aus Australien. Und als die vier Beamten mit mehr als einer Stunde Verspätung auftauchten, war die Abflug-Staffelung schon wieder dahin: auf magische Weise (und garantiert ohne Zutun der Crew) lagen die Papiere der einen PC12 obenauf, und so wurde sie zuerst abgefertigt. Mit allen bekannten Folgen. Nur war heute offensichtlich keiner zu faulen Sprüchen aufgelegt - weshalb eigentlich ?   [weiter]
Bewertung: +1.00 [1] 13. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 43

Gruppendynamik: Von Ayers Rock nach Broome

Eigentlich müsste man sich die Mühe machen, wenigstens einmal (das würde genügen, weil das Procedure gesetzmässig nach immer demselben Ritual abläuft) den Start aller neun Flugzeuge im Detail zu beschreiben: Wir bringen es auch nach sechs Wochen Training einfach nicht fertig, eine Start-Reihenfolge festzulegen und einzuhalten, welche gewährleistet, dass wir uns gegenseitig nicht behindern. Die Folge: wiederholte, zunehmend ungeduldige Aufrufe aller acht hinterherfliegender Flugzeuge beim Controller mit der Bitte um Freigabe des Steigfluges und eine Menge Rückfragen nach Position und Höhe des ganzen Hornissenschwarms. Und dasselbe dann wieder beim Sinkflug – keiner geht ohne Standby-Anweisung durch, und womöglich folgt ein Orbit für ein oder mehrere Flugzeuge. Da aber auch von einem solchen Startprotokoll keine Besserung zu erwarten ist, spare ich mir die Mühe.   [weiter]
Bewertung: +1.00 [1] 12. Oktober 2013, Georg Schlatter


Leserreise: Tag 42

Am Ayers Rock

Der Tag begann mit einer nicht enden wollenden Besprechung über eine alternative Flugroute, weil Rangoon/VYYY in Myanmar uns nicht akzeptieren wollte. Dort hat man Angst vor neun Flugzeugen. Wir machen diese Erfahrung leider immer wieder. Neun Flugzeuge lösen bei Airport-Managern und Luftfahrtoffiziellen in Asien nicht selten Panikattacken und Abwehrreaktionen aus. Rangoon zeigte sich besonders stur. Trotz mehrerer Vorschläge unsererseits zu Park-Arrangements am Rande des Vorfelds oder im Gras war nichts, aber auch gar nichts zu machen.
Der Grund, weshalb wir heute aber so lange sitzen blieben, war nicht etwa der, dass wir uns nicht einig geworden wären – dies ging so schnell wie sonst auch, Arnim und Jan hatten uns die Alternativen ja schon ausgearbeitet und serviert – sondern weil niemand eine brauchbare Idee hatte, wie wir danach von diesem Hotel wegkommen sollten. Wolf hatte das letzte Mietauto ergattern können, welches er benötigte, um seine Freundin zum Flughafen zu bringen – sie wollte mit der Linie nach USA zurückfliegen. Es gab keine Taxis, und auch keine Fahrräder, dafür aber viele Vorschläge, wie man sich den zwei Sehenswürdigkeiten annähern könnte.   [weiter]

11. Oktober 2013, Georg Schlatter


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