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es war ja ein bürgerentscheid zur co2neutralität in hamburg...die fischköpfe wolllen ab 2040 allein die welt retten, dank der grünen manipulation und lüge...die spd-führung der stadt steht wie merz in hurgada im abseits....aber - was bedeutet das?
1. was passiert mit dem airbus-werk? werden die fertigungshallen zu wohnbaracken für die bürger dann umgebaut, wenn die mieten wegen der umrüstung auf elektroheizung o.ä. ins unermeßliche steigen? die landebahn eignet sich als gemüsebeet und solarfeld, die rollwege für parteitage ohne bänke.
2. der hafen wird für dieselschiffe gesperrt bzw. zugeschüttet. es werden nur noch elektroschiffe reinkönnen, die weniger fracht als die dicken pötte tragen. hamburg wird als umschlagplatz unattraktiv - söder bietet warscheinlich landshut an, um einen bayr. tiefseehafen endlich zu haben, über den rhein-main-donau-knall zu erreichen....
3. elektromobilität: keine verbrenner mehr in HH (haha - nur die parteimitglieder dürfen, wenn der strom ausfällt). klar - wie sollen denn die batterien geladen werden, wenn keine ausgebaute ladeinfrastruktur aufgebaut wurde, weil das deutsche steueraufkommen zum größten teil für klimaneutralität in anderen ländern ausgegeben wurde.
4. die mieten werden steigen...ein sprecher hat schon die untergrenze von 350 eur skizziert....
als ich die grüne vorliegende heute im interview gehört habe, dachte ich - so wollte sie das doch nicht sagen...wie toll, wie schön, daß die HHler jetzt so gestimmt haben....nachfolgend wurde ein text gepostet, den sie eigentlich sagen wollte...
wir sind froh, daß nach unseren jahrelangen verdummungs-, vernebelungs- und umweltlügetaktiken endlich den unmündigen bürger dazu gebracht haben, unserem demokratieverständnis und ideologischer wirtschaftszerstörung zuzustimmen. wir werden in HH ab 2040 alleine die welt retten, koste es den bürger, was es wolle - wir haben unsere festgeschriebenen renten und einkünfte, die wir während unserer regierungszeit ergaunert haben. wo das wahlpack nach den mietpreiserhöhungen wohnt, ist uns egal, dafür bauen wir auf finkenwerder die airbushallen zu kollektivierungslagern um. die verpflegung wird durch selbstanbau gewährleistet....es darf kein verbrennerauto mehr in HH fahren, nur noch elektromüll, ob ihr den an ladestationen laden könnt oder nicht, ist uns egal, ob die infrastruktur in den nächsten 15 jahren geschaffen werden kann - ist uns grünen scheiß egal....
aber so genau wollte sie es dann doch nicht sagen....mal sehen was passiert:
bezug meines artikels zur luftfahrt: es wird der name airbus erwähnt und finkenwerder und landebahn und rollwege!
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Ich war erst neulich geschäftlich in Finkenwerder, immerhin der größte Airbus-Standort in Deutschland (17.000 Mitarbeiter). Drumherum haben sich zahlreiche Zulieferer angesiedelt, dazu das DLR und noch ein paar Forschungsinstitute. Insgesamt dürften dort 20.000 Menschen unmittelbar von der Luftfahrt leben.
Aber da kann man nix machen - Die Weltklimarettung durch Hamburg wird es erfordern, dort alles zu schließen und den Platz zur Blühwiese umzugestalten. Zusammen mit der Abwicklung des Flughafens Fuhlsbüttel und des Hafens (Schwerölschiffe!), was nochmal ca. 120.000 Arbeitsplätze vernichtet, sind die Hamburger dann auf einem wirklich guten Weg. Das Geld kommt ja bekanntlich vom Amt, Industrie ist sowas von gestern, und endlich haben alle Zeit, sich auf dem Jungfernstieg bei veganen Tai-Latte-Chai (oder wie das heißt) über die neue Globaltemperatur zu freuen, die, wie das Bundesumweltamt herausfinden wird, um 0,363e-6 Kelvin gesunken sein wird.
Realitätsverweigerung erzeugt eine schöne neue Welt ......
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Vielleicht ist es aber auch Realitätsverweigerung wenn die Luftfahrtbranche ernsthaft glaubt sie müsste einfach gar nichts machen.
Jetzt habe ich insgesamt 5 Jahre in Hamburg gelebt und war auch erst diese Woche wieder paar Tage da. Es gibt wohl außer München keinen Ort in Deutschland der so modern und wohlhabend sein dürfte. Gleichzeitig erfolgt die Fernwärme immer noch über das Kraftwerk Wedel und fast kein Haus hat PV auf dem Dach. Eine große Flusswasserwärmepumpe und mehr PV sind nur zwei Beispiele für Low Hanging Fruits die man ohne großen Aufwand ernten kann. Mir kann keiner erzählen dass das nicht möglich ist.
Auch beim Verkehr ist viel möglich: Ich war mit dem Auto da und hatte mein Faltrad dabei - Fakt ist wer in der Stadt lebt braucht praktisch kein Auto - und was nicht fährt stößt kein CO2 aus.
Aurubis, Trimet und der Hafen sind sicherlich schwer zu dekarbonisieren. Möglich ist aber auch da sehr viel mehr als man denkt.
Wo ist eigentlich der Glauben an die Zukunft hin? Einfach mal anpacken und machen. Die Chinesen überholen uns eh schon gnadenlos.
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Die chinesen hatten auch keine IM merkel...die die atomkraft abgeschaltet hat...china baut grad ca 30 nukes...um energie f wirtschaft, wissenschaft und privat zur vergügung zu stellen...und wir?
Gibts auch ein faltflugzeug?
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Wie man so blind sein kann, frage ich mich schon wirklich??? Deutschland hat noch nicht einmal mehr genügend eigene Energie, um Rechenzentren für KI zu betreiben, redet aber von technologischer Führerschaft in Europa. Ideologie pur, aber Hamburg wird jetzt sicher die Welt vor dem drohenden CO2 Untergang retten.
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Was mich - abseits vom politischen und ökologischen - viel mehr erschreckt: Liest hier wirklich jemand die schriftlichen Erzeugnisse vom Ingo? Bei mir fährt da spätestens nach zwei Sätzen sofort das Oberstübchen auf standby. Vermutlich wegen der Interpunktion und dem Vollausschlag des Phrasendetektors.
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Weitestgehende Zustimmung. Wobei mich da immer wieder irritiert, wie selbst bei den tief hängenden Früchen von allen äußeren Enden jenseits des pragmatischen Spektrums da Störfeuer kommt. Einige Punkte nennst du ja selbst.
Vielleicht ist es aber auch Realitätsverweigerung wenn die Luftfahrtbranche ernsthaft glaubt sie müsste einfach gar nichts machen.
Ich glaube, das liegt teilweise an der Internationalität der Branche. Wenn jetzt sagen wir die Neuseeländer und Australier darauf einigen würden, dass zwischen ihren beiden Ländern nur noch mit SAF geflogen werden darf, hat das keine wirklich messbaren Außenwirkungen für die beteiligten Fluglinien. Will da Europa vorpreschen, schadet es dann AF/ KLM, BA mit Spananiern und Lufthanseaten gegenüber den drei Großen aus den USA, Emirates, Turkish usw. Das macht es komplexer.
Jetzt habe ich insgesamt 5 Jahre in Hamburg gelebt und war auch erst diese Woche wieder paar Tage da. Es gibt wohl außer München keinen Ort in Deutschland der so modern und wohlhabend sein dürfte. Gleichzeitig erfolgt die Fernwärme immer noch über das Kraftwerk Wedel und fast kein Haus hat PV auf dem Dach. Eine große Flusswasserwärmepumpe und mehr PV sind nur zwei Beispiele für Low Hanging Fruits die man ohne großen Aufwand ernten kann. Mir kann keiner erzählen dass das nicht möglich ist.
Bei der Dekarbonisierung (Wedel ersetzen etc.) sind sie schon dabei, bei der PV gebe ich dir recht. Wobei da Verkehrs- und Wärmewende deutlich wichtiger sind, denn Windstrom kann HH ganz üppig übernehmen ;-). Im Gegensatz zum Söderamtssitz.
Auch beim Verkehr ist viel möglich: Ich war mit dem Auto da und hatte mein Faltrad dabei - Fakt ist wer in der Stadt lebt braucht praktisch kein Auto - und was nicht fährt stößt kein CO2 aus.
Du hast aber nicht reingependelt in die Stadt? Ich bin Baujahr '74, Kieler, und den sinnfreien Ausbau des Elbtunnels konnte ich Jahrzehnt für Jahrzehnt angucken. Den untragbaren Dauerstau haben die nie so konsequent angegangen, wie das Verkehrsplaner aus NL, DK und der CH gemacht hätten. Wie du schon oben schriebst, tief hängende Früchte, aber leider sehr uninspiriert und ideologisch zerredet und vertagt, viel zu oft. Wobei man da an so einem krassen Beispiel wie Paris sehen kann, dass da noch am schnellsten was reformiert werden kann.
Aurubis, Trimet und der Hafen sind sicherlich schwer zu dekarbonisieren. Möglich ist aber auch da sehr viel mehr als man denkt.
Tja und da denke ich, dass das gar nicht mal die primäre Verantwortung eines Stadtstaates sein sollte bei der bundesweiten Bedeutung von Primärrohstoffen, einem unfassbar wichtigen Seehafen etc. Soll die Stadt mal zuerst alle Busse, Fähren, Regionalzüge elektrifizieren, Taxis kommen ja schon mWn, aber das ist so der Punkte, wo die Freitagszukunftler ein wenig überreißen im Machbaren.
Wo ist eigentlich der Glauben an die Zukunft hin? Einfach mal anpacken und machen. Die Chinesen überholen uns eh schon gnadenlos.
Jepp, und leider siehst du auch im Fred hier, wie Propaganda langfristig gewirkt hat.
Kopenhagen ist an der Klimaneutralität 2025 gescheitert, aber - 2025!!! Nicht 2040, '45 oder '50. Aber selbst bei den tief hängenden Früchten gilt dann für viele "nach mir die Sintflut". Als ob uns das schaden würde, nicht zu 100% bei der Steinkohle, 98% beim Erdöl und 95% beim Erdgas von Importen abzuhängen.
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Wie man so blind sein kann, frage ich mich schon wirklich??? Deutschland hat noch nicht einmal mehr genügend eigene Energie, um Rechenzentren für KI zu betreiben, redet aber von technologischer Führerschaft in Europa. Ideologie pur, aber Hamburg wird jetzt sicher die Welt vor dem drohenden CO2 Untergang retten.
Steile These, beleg das mal, mit den Kapazitäten für Rechenzentren für KI.
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Um deine Frage indirekt zu beantworten, man muss schon leicht masochistisch veranlagt sein für einen Teil seiner Pamphlete. Aber wer gibt hier schon offen zu, BDSM-Bedarf duch Fuhrmeister zu substituieren?
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Wenn man sich 2040 als Ziel setzt und dafür dann 2050 das Ziel erreicht ist das ja ein Erfolg. Immer nocj besser als einfach jedes Ziel zu ignorieren oder zu torpedieren.
Natürlich machen es sich FFF und co zu leicht. Das macht das Ziel aber nicht falsch insbesondere wenn man es als Chance versteht.
Und nein ich habe damals in der Stadt gelebt. 5 bzw später 8km bis zur Arbeit, mit dem Fahrrad in 20 min. Also Elbtunnel gespart.
Ich lebe jetzt aber in Hamm in NRW und das ist ein ganz anderer "Planet", vom Sauerland und dem ländlichen Raum ganz zu schweigen. Nicht jede Utopie aus der Großstadt funktioniert auf dem Land sofort. Und wer in Ottensen im Altbauloft wohnt kann leicht Windräder fordern, den Anblick hat der Bauer im Sauerland.
Maßgeschneiderte Lösungen finden und dann umzusetzen muss das Ziel sein. Und ja - da gibt es auch im Stromnetz noch einiges zu tun damit man Rechenzentren anschließen und Autobahnraststätten für E LKW Laden vorbereiten kann.
Man kann ja einfach mal anfangen.
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Ich hab den Volksentscheid daher auch nicht wirklich verstanden. Wenn die die Wärme- und Verkehrswende beschleunigen wollen, fallen mir da Dutzende gute, Punkt für Punkt abzuarbeitende sinnvolle Maßnahmen ein. 5 Jahre vorziehen mag für eine Stadt "am Meer" natürlich als Oberbegriff sinnvoll klingen. Aber die Masse der Einzelmaßnahmen ist viel wirkungsvoller.
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Duuuu natürlich...gibst mir ja grüne 1en obwohl ich sie nicht mag...:-))
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Ganz einfach, ich sprach von eigen produzierten Strom.
Was braucht ein Rechenzentrum? Grundlast. Sonne und Wind generiert bekanntlich keine Grundlast. Speicher sind so gut wie keine vorhanden.
D.h. ohne grenzüberschreitenden Stromhandel funktioniert bei uns keine KI.
Kann man sich täglich aktuell hier ansehen: https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?c=DE&legendItems=3x1o77i&week=41
Violett ist der Strom aus dem Ausland. Vermutlich Atomstrom aus Frankreich. Die weiße Fläche ist die Strom Lücke. Schwarze Linie der Bedarf.
Wie lange sind unsere Nachbarländer wohl noch bereit zu liefern?
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Auch der Bedarf von Rechenzentren lässt sich im Sommer ohne weiteres durch Batteriespeicher und Solar decken.
Die wirkliche Herausforderung ist das Netz. Es gibt Anschlussanfragen für Rechenzentren mit 1GW Anschlussleistung. Man muss den Strom also erst da hin bringen.
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Strom lässt sich nicht in nennenswerter Menge speichern. Wenn man auch nur den täglichen Verbrauchsswing Deutschlands puffern wollte, bräuchte man bereits die Kapazität von zig Millionen Batterien der Grösse typischer elektrischer Autos.
Für jegliche Diskussion darüber, was man tun und lassen sollte, ist daher die vereinfachende Annahme, dass Strom überhaupt nicht speicherbar ist und daher immer (jede Stunde) genauso erzeugt wie verbraucht werden muss, eine sinnvolle erste Näherung. Hinzu kommt das Transportproblem - Transmission kostet Energie.
Hingegen so zu tun, als wäre Strom ähnlich wie Wasser einfach eine Commodity, die lediglich über den Jahresschnitt irgendwo erzeugt werden müsste und dann passt das schon mit dem Verbrauch, das ist unzulässig vereinfacht - aber leider übliche Propaganda.
Wäre das Speicherproblem nicht da, hätten wir gar kein Energieproblem. Schon lange nicht. Deshalb ist das Speicherproblem nicht eine Nebensache, sondern der zentrale Knackpunkt überhaupt. Und wie gesagt, keine Lösung in Sicht. Also brauchen wir Regelenergie -hierzuland also Gaskraftwerke- erstens weil der Verbrauch schwankt, und zweitens noch mehr weil bei PV und Wind auch die Erzeugung schwankt. Und da der Preis am teuersten Erzeuger fixiert wird -politische Dummheit, andere Berechnungsweisen wären möglich und werden wohl auch kommen- ist unser Strom so teuer.
Soweit mein Verständnis, und ich bin Laie.
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Guck dir mal die Leistung bzw Kapazität des Kraftwerksparks an. Deutlich größer als jegliche Last. Auch als Residuallast. Einfach mal die Fakten zur Kenntnis nehmen.
Über die zukünftige Zusammenstellung und Preismodelle können wir gerne debattieren. Aber erstmal: Halt dich an die Fakten.
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Der Batteriespeicher-Hype ist nur möglich, weil geschätzt 2/3 der Bevölkerung, darunter ganz viele Journalisten und Politiker, den Unterschied zwischen Megawatt (Leistung) und Megawatt-Stunden (Kapazität) nicht ernst nehmen. Das Geschäftsmodell ist immer noch: Speichere täglich zu billigen Zeiten ein und verkaufe bei Spitzenbedarf zu Spitzenpreisen. Typischerweise jeweils eine halbe Stunde lang. Das lohnt sich wirtschaftlich und glättet die täglichen Bedarfsschwankungen - bringt aber nix in der Dunkelflaute. Jedenfalls solange man diese nicht bedarfsgerecht abschalten kann.
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Ist das jetzt ein Ablenkungsmanöver von Tatsachen? Wir haben mittlerweile soviel Windkraftwerk-Leistung installiert, womit man das ganze Land versorgen könnte, aber es gibt halt nun mal (gar nicht so selten, wie Anfang dieser Woche (KW42)) Dunkelflauten und dann kommt oft weniger als 1 GW von den 30.000 Windrädern, Deutschlandweit. Ein Kraftwerkspark den man nicht wirklich ernst nehmen kann. Funktioniert nur deswegen weil uns das Ausland noch stützt und Subventionen fließen.
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Das ist weitgehend zutreffend.
Der Wortschwall, der zur Rettung der gescheiterten Energie-Ideologien allerorten verbreitet wird, dient nur dazu, die Realität dahinter verschwinden zu lassen. Mit den exponentiell steigenden Problemen, die damit verbunden sind, läßt sich die Fassade aber immer schwerer aufrechterhalten, und wird gegen Ende diesen Jahres vollständig zusammenbrechen.
Zerstörung geht leider immer erheblich schneller als Wiederaufbau. Das Kalkül der Ideologen ist, daß der Vernichtungsfeldzug gegen die Verkehrs- und Energieinfrastruktur (und damit der industriellen Basis Deutschlands) schneller zum gewünschten Ergebnis führt, als er gestoppt werden kann. Warum die Ideologen dieses Ziel zum Schaden aller Deutschen verfolgen, ist unverständlich, und wohl nur mit erheblichen psychischen Deformationen zu erklären. Tatsache ist, daß eine unheilige Allianz aus grünen Ideologen, willfährigen Politikern und Presse/Rundfunk das Ziel der Selbstvernichtung nach Kräften befördert. In ein paar Tagen wird das öffentliche Deutschland wieder die Sprengung des Kernkraftwerks Gundremmingen feiern, ohne den dahinterstehenden Wahnsinn zu erkennen.
Deutschland hat bisher leider immer den vollständigen Untergang gewählt, bevor ein Wiederaufbau stattfinden konnte. Es dürfte auch dieses Mal wieder so laufen, allerdings ohne Hoffnung auf einen Neuanfang. Die Ereignisse der letzten 15 Jahre mit ihren Randerscheinungen, die nicht ohne Konsequenzen öffentlich benannt werden dürfen, haben mittlerweile Fakten geschaffen, die dies verhindern werden. Es ist wirklich entsetzlich. Als Unternehmer im Luftfahrtbereich sind wir schon seit längerer Zeit dabei, alles ins Ausland zu verlagern.
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Deshalb hat Reiche ja durchaus Recht damit dass wir die Gaskraftwerke brauchen. Idealerweise laufen die dann halt nie. Die entsprechenden Speicher gibt es ja schon.
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Immer noch? Markus: Lenk nicht ab. Was ist die Erzeugungskapazität in Deutschland?
Wie viel ist grundlastfähig, was ist die Residuallast?
Liefer mal die Fakten. Dein Nachgeplappere von Meinungen statt Fakten ist bezeichnend. Fakten. Liefere sie mal.
An Michael Stock: 91% der globalen Investitionen im Energiesektor gehen in Erneuerbare. Sind das alles fehlgeleitete Traumtänzer? Oder wie kommt es, dass im erzkonservativen, libertären Texas massiv Erneuerbare ausgebaut werden? Jetzt musst du ganz tapfer sein: Auch Kapitalisten, die auf Gas- und Ölquellen sitzen, können rechnen.
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Deshalb hat Reiche ja durchaus Recht damit dass wir die Gaskraftwerke brauchen. Idealerweise laufen die dann halt nie. Die entsprechenden Speicher gibt es ja schon.
Von wegen Gas und Speicher, nach gerade mal 15 Jahren Betrieb wurde z.B. beim Berliner Erdgasspeicher sofort mit dem unumkehrbaren Rückbau begonnen. Nur in Deutschland wird sowas sofort plattgewalzt ... Woanders kommt erst mal ein Vorhängeschloss dran, und alle drei Monate kommt der Hausmeister vorbei und schaut nach dem Rechten.
Gaskraftwerke sind teuer. Kraftwerke die nur teilweise laufen, sind noch teurer. Auch wenn die nicht laufen, die Fixkosten bleiben. Von den Netzen ganz zu schweigen. Dann diese Einschränkung "alle Neubauten müssen H2 können" - das macht die Sache noch teurer und noch langwieriger. Zudem auch das mit dem H2 bis jetzt eine Taube auf einem weit entfernten Dach ist. Wir üben den Fortschritt und das nicht faul, nehmen zwei Schritt auf einmal und fallen aufs Maul ...
Da ist es völlig egal, ob oder dass Wind oder Solar am jeweiligen Windrad oder Paneel "unschlagbar günstig" ist. Man muss irgendwo weiterhin Ersatz- und Stützkapazität vorhalten. Und die Infrastruktur schaffen. Oder sogar erst entsprechende Technologien entwickeln.
Das alles wurde und wird eben nie so wirklich kommuniziert. Und wurde bei der "Kugel Eis" glatt vergessen zu erwähnen. Plötzlich wundern sich alle, wie teuer das wird. Die Titanic ist seinerzeit letzten Endes auch nur an einer Kugel Eis gescheitert. Aber das mit Volldampf voraus, alle anderen, die am 14. April 1912 im Nordatlantik unterwegs waren, hatten ja keinerlei Ahnung ...
Die Fossilen sind endlich, da sind sich alle einig. Nur hilft das dem Industriestandort Deutschland nicht viel, wenn sich der Rest der Welt weiter diese fossile Energie gönnt. Dem Klima im Übrigen auch nicht.
Und noch eine Beobachtung, auf einmal sind das in weiten Teilen der Presse "Reiches (CDU) Gaskraftwerke" - und natürlich sind die plötzlich schlecht und teuer ... seltsam ... war die jüngste Version der Energiewende nicht ein grünes Ampelprojekt? Und das nachhaltige Erdgas auch?
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"Die entsprechenden Speicher gibt es ja schon"
Wirklich?
ChatGPT, bitte berechne mir die Batteriekapzität, die man bräuchte, um in ganz Deutschland den täglichen Swing (Lücke zwischen Erzeugung und Verbrauch mit heutigen Daten) batterieseitig zu puffern
Antwort (verkürzt und umformatiert):
Der tägliche Swing zwischen Stromerzeugung und Verbrauch (mittags PV-Überschuss, abends Nachfragespitze) liegt in Deutschland derzeit bei etwa 120–300 GWh.
Um diese Energiemenge batterieseitig zu puffern, wären Investitionen von rund 60–150 Milliarden Euro nötig (bei grob 500 €/kWh schlüsselfertigen Systemkosten).
Die installierte Batteriespeicher-Kapazität liegt aktuell nur bei etwa 20 GWh, also rund ein Zehntel dessen, was für den täglichen Ausgleich erforderlich wäre.
Wichtig: Diese Rechnung betrifft nur den Tag-Nacht-Ausgleich.
Mehrtägige Wind- oder Dunkelflauten sind darin nicht enthalten und erfordern deutlich größere (Langzeit-)Speicher oder alternative Lösungen.
Hinweis von meiner Seite: um die Versorgung sicherzustellen, also an jedem Tag den Swing zu puffern, muss man von den genannten Bereichen jeweils das Maximum annehmen. Also 150 Milliarden Euro Investition benötigt, davon bisher nur 10 Milliarden geleistet, und das würde zwar den täglichen Swing bedienen, aber mehrtägige Dunkelflauten noch nicht abdecken.
Ich finde Berichterstattung über unsere Energieversorgung unseriös, wenn sie dieses Problem verschweigt. Und genau das geschieht seit Jahren. So intensiv übrigens, dass selbst Physiker Kollegen sich der eigentlichen Problematik häufig nicht bewusst sind. Stattdessen freut man sich über Balkonkraftwerke und die lokale Windmühle.
Und das in einem (Möchtegern-)führenden Industrieland.
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"Typischerweise jeweils eine halbe Stunde lang. Das lohnt sich wirtschaftlich und glättet die täglichen Bedarfsschwankungen"
Eben noch nicht einmal das. Es ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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ingegen so zu tun, als wäre Strom ähnlich wie Wasser einfach eine Commodity,
genauso wird es aber gehandhabt. https://bricklebrit.com/stromboerse_leipzig.html
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