1.
„Wer sich wundert, warum die Bundesrepublik Deutschland in Form des LBA Referats L6 das Thema „Flugmedizinische Tauglichkeit“ nicht in den Griff bekommt, der mag in einer kleinen Behördenposse Hinweise finden. Nichts Dramatisches im Großen und Ganzen – es geht nur um 10 Mio. Euro Steuergeld, die wirklich vollkommen sinnlos durch das Referat verbrannt werden.“
2.
„Und was macht das LBA? Es durchforstet die nationalen Regularien, passt die Verfahren auf die gemeinsamen und rechtsverbindlichen EU-Vorschriften an und verwendet wie fast jedes andere EASA-Land zukünftig – die Standard EMPIC-Software, die dann bei den Arzten auch stabil läuft. Nein – kleiner Scherz! Das macht das Referat L6 natürlich nicht. Stattdessen entwickelt Deutschland für sage und schreibe 10 Mio. Euro eine komplett eigene neue Software zur Verwaltung der Medicals.“
Diese Behauptungen sind unzutreffend. Richtig ist:
Das Luftfahrt-Bundesamt hat 2024 die Beschaffung einer integrierten Fachanwendung für sämtliche Genehmigungs-, Überwachungs- und Aufsichtsaufgaben des LBA im Rahmen eines erforderlichen europaweiten Vergabeverfahrens erfolgreich abgeschlossen. Die neue integrierte Fachanwendung für das LBA wird schrittweise die bislang genutzten Software-Anwendungen in allen Abteilungen ablösen (u.a. auch EMPIC im Referat L6), vereinheitlichen oder zusammenführen. Sie trägt damit zur weiteren Digitalisierung und Standardisierung von hausweiten Abläufen, einer Reduzierung von Schnittstellen und somit zur Entbürokratisierung bei.
i.V.
Der Vizepräsident des LBA
Thomas Burlage