Deine Antwort deute ich mal so, dass du dir argumentativ gegen den Delta-Luftraum nicht anders zu helfen weißt, als mit Polemik. Aber in diesem Fall hast du sogar recht! Über dem ganzen Bundesgebiet Luftraum A ab Boden und gut ist. Mit dieser Maßnahme würde man sich abgesehen von uns Privatfliegern wohl wenig Feinde machen. Die Airlines kümmert das schließlich nicht. Nun aber zurück zum Thema Verhältnismäßigkeit: die Pro-Liste für diese Luftraumänderung ist leider ungleich länger als die Contra-Liste. Ich bin auch kein Fan davon, wer mag schon Luftraumeinschränkungen. Aber es geht hier um nachvollziehbare Abwägungen gewisser Ziele gegeneinander. Passagierflugzeuge ohne Kollisionsgefahr mit hunderten Leuten sicher im Luftraum navigieren zu können ist nunmal wichtiger als Leistungssegelflug - oder anderer VFR Verkehr. Das mag einigen sauer aufstoßen, aber das ändert ja nichts an der Sache. Die TMZ ist durchlässig, das ist auch gut so. Aber das bei einem Airport wie Memmingen insbesondere im An- und Abflugsektor so zu handhaben, ist suboptimal. Denn selbst wenn man die Flugzeuge auf der Monitoring-Frequenz erreicht, muss man sie erstmal "aus dem Weg schaffen". Mit Luftraum D ist es anders herum. Möchte man durch und es spricht kein Schutzbedürfnis dagegen, gibt es eine Freigabe. Wir haben es in Deutschland so oder so sehr gut und auch die DFS bemüht sich immer wieder, die Einschränkungen beim absolut erforderlichen (!) Minimum zu halten. Das sieht man z.B. an den C(HX) Zonen, die eingerichtet wurden. Sowas müssten die uns nicht ermöglichen... Ich gehe davon aus, dass diese Entscheidung wohl überlegt ist.