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15. November 2017 Jan Brill

Leserreise: Tage 41 und 41


Permission-Probleme: Elefantenrücken statt Cockpit

Nach einem kurzen Flug von Siem Reap nach Luang Phabang/VLLB in Laos erreiche die Crews Dienstag die Stadt am Mekong. Luang Phabang begeistert die Teilnehmer sofort, auch wenn der Ort mit den vielen Mönchen und Tempeln im unzugänglichen Hügelland von Laos inzwischen dank neuem Flughafen touristisch voll erschlossen ist. Tatsächlich müssen wir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auch erkennen: Wir werden wohl mindestens einen Tag länger hier bleiben müssen. Denn die fest versprochenen Permissions (Einflugerlaubnisse) für Nepal liegen nicht vor und werden auch nicht rechtzeitig für einen Abflug in Richtung Himalaja vorliegen.


Kraftstoffversorgung während dem Ausflug - Griff nach oben mit dem Rüssel.
Das ist seit 2006 das erste Mal, dass ein Ziel auf einer unserer Reisen mangels Permissions nicht zumindest am geplanten Tag angeflogen werden kann. Was hier genau schief gelaufen ist – VNKT steht von Anfang an auf dem Plan – werden wir zusammen mit unserem für die Permissions zuständigen Service-Provider in Deutschland später noch erörtern, am Mittwoch heisst es jedenfalls erstmal: Elefantenrücken statt Cockpit.

Zum Glück hält man es in Luang Phabang gut aus, auch Hotels sind schnell organisiert. Wir verbringen den Mittwoch also mit einer Flussfahrt in einem komfortablen Langboot auf dem Mekong und dem Besuch einer Elefantenfarm, wo Langnasen die Gelegenheit haben einmal auf dem Rücken der Tiere zu reiten.

Vor und während dem Ritt müssen die Elefantenreiter das Tier ständig mit Treibstoff versorgen. Bananen und Bambus werden von oben gereicht, die der Elefant geschickt mit dem Rüssel schnappt und vertilgt.

Nach dem ca. 40 Minuten langen Weg durch den Dschungel müssen die Tiere im Fluss gewaschen werden. Die Tiere und Führer sind dabei so geschickt, dass der Elefant eine Rundumwäsche bekommt, ohne dass der Reiter wirklich nass wird.

Nach der Rückkehr von der Flussfahrt kehrt allerdings auch der Ernst des Lebens wieder zurück. Nach wie vor liegen keine Permissions aus Nepal vor. Diese kämen aber in den “nächsten 20 Minuten” heisst es aus Deutschland. Und das über Stunden.


Das temporäre Redaktionsbüro in Luang Phabang in Laos. Es ist wunderschön hier, aber die Schwierigkeiten bei den Permissions für den Weiterflug zerren an den Nerven.
Der Prozess scheint hinreichend fortgeschritten, dass wir zumindest morgen den Tankstopp in Guwahati/VEGT ansteuern können. Vermuten wir jedenfalls, denn immer wieder heisst es aus Nepal die Perms seien ausgestellt. Klare und eindeutige Informationen erhalten wir aber leider nicht. Vor allem nicht die entscheidenden Permission-Nummern. Das zerrt an den Nerven.


  
 
 





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