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Das neue Heft erscheint am 26. November
Wie BAF und DFS andere für die eigenen Fehler strafen
Überlegungen zum elektrischen Schulflugzeug
Kleiner Grenzverkehr: Wallonien
Funkausfall - was wir tun können
Welche RVR hättns‘ denn gern?
Unfall: Zusammenstoß
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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© DFS 
Behörden: WM Sperrggebiete und ZUP

WM-Sperrgebiete und ZUP-Vollzug - zweimal schlechte Nachrichten

Wir würden die Leser von Pilot und Flugzeug gern mit besseren Nachrichten in die verdienten Osterferien entlassen. Gleich zweimal gibt es allerdings „Bad News“ zu vermelden. NfL I-122/06 definiert die Sperrgebiete zur Fußball WM. Die schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich hier: 28% des Bundesgebietes sind von VFR-Flugbeschränkungen betroffen. Der deutsche Luftraum wird für die FIFA faktisch dicht gemacht. 41% der Verkehrsanlagen für die Allgemeine Luftfahrt (nach Flugbewegungen berechnet) müssen mit Beschränkungen rechnen. Außerdem hat die deutsche AOPA vor dem OVG Münster eine Teilniederlage zum Sofortvollzug bei ZUP-Verweigerern hinnehmen müssen. Aber der Reihe nach...   [weiter]
13. April 2006, Jan Brill


© Grosse 
Behörden: JAR-FCL Medical

Manipulation bei der Übertragung von JAR-FCL ins Deutsche - Skandalöse Wende im Fall Dr. D.

Wir berichteten: Dr. D. war Anfang der neunziger Jahre trotz immer schon fehlenden Stereosehens als tauglich nach Tauglichkeitsgrad I befunden und vom LBA zur Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer zugelassen worden. Nach erfolgreichem Abschluss der rund 100.000 DM teuren und zwei Jahre Arbeit kostenden Ausbildung verweigerte ihm das LBA aber die Lizenz just mit dem Hinweis auf sein fehlendes Stereosehen. Dr. D. baute eine Gegenexpertise auf und publizierte selbst zwei entsprechende Fachartikel über die fliegerische Irrelevanz des Stereosehens, die in der Fachwelt ohne Widerspruch blieben. Unter diesem Druck musste das LBA nach etwa einem Jahr die Lizenz dann doch erteilen. Die hauptberuflichen Optionen von Dr. D. in der Fliegerei waren da aber schon zerstört, denn der Pilotenarbeitsmarkt war zwischenzeitlich wegen des ersten Golfkriegs völlig zusammengebrochen. Zu irgendwelchen Schadenersatzleistungen sah das LBA gleichwohl überhaupt keinen Grund.   [weiter]
11. April 2006, Redaktion


Events: Sun n fun 2

Sun-n-Fun 2006 (2): Show me the engines

Tag zwei und drei auf der Sun n Fun in Lakeland. Wie immer bei einem solchen Fly-In beeindruckt die Vielfalt und Innovationskraft der Homebuilder-Szene. Eine unübersehbare Anzahl von Triebwerken, Zellen und Avioniklösungen ist zu sehen. Nur die wenigsten dieser Firmen und Produkte haben jedoch eine Chance im Markt der regulär zugelassenen Flugzeuge. Beispiel: Crossflow-Engines.   [weiter]
9. April 2006, Jan Brill


Events: sunnfun-engines

Sun-n-Fun 2006 (2): Show me the engines

Tag zwei und drei auf der Sun n Fun in Lakeland. Wie immer bei einem solchen Fly-In beeindruckt die Vielfalt und Innovationskraft der Homebuilder-Szene. Eine unübersehbare Anzahl von Triebwerken, Zellen und Avioniklösungen ist zu sehen. Nur die wenigsten dieser Firmen und Produkte haben jedoch eine Chance im Markt der regulär zugelassenen Flugzeuge. Beispiel: Crossflow-Engines.   [weiter]
9. April 2006, Jan Brill


Events: Sun n fun 1

Zwischenbericht von der Sun-n-Fun 2006 (1)

Pilot und Flugzeug ist in dieser Woche mal wieder unterwegs. Allerdings artuntypisch per Linie – nach Florida, zum „Frühjahrs-Oshkosh“, der EAA Sun-n-Fun Convention in Lakeland. Der traditionelle Startschuss zur diesjährigen Airshow-Season ist immer eine gute Gelegenheit festzustellen was „hot“ ist in dieser Saison. Wir sprachen mit den Ausstellern der amerikanischen und europäischen AL und betrachteten die Messeneuheiten.   [weiter]
7. April 2006, Jan Brill


Leserreise: Leserreise 2005 Kinotrailer

Vorschau auf das Filmereignis

Die Redaktion von Pilot und Flugzeug hat verstanden: Auf den vielfach und vor allem nachdrücklich vorgetragenen Wunsch unserer Leser "wo bleibt der Film zur Leserreise 2005 ?!" werden Taten folgen. Das Filmereignis dieses Sommers handelt also weder von Aliens, noch von Eisbergen. Neun Crews stehen vielmehr im Mittelpunkt einer unvergleichlichen Entdeckungstour durch Asien. Der Film wird am 3. Juni im Rahmen des Eröffnungsabends zur "kleinen Leserreise" und Debriefings der Leserreise 2005 auf dem Chateau La Chassagne uraufgeführt. Ab dem 15. Juli ist er dann online zu sehen und mit einigen Extras auch als DVD zu haben. Sehen Sie jetzt schon hier den "Kinotrailer"...   [weiter]
30. März 2006, Jan Brill


© DFS 
Behörden: Flugplanpflicht

Europa 2006: Platzrunde nur mir Flugplan!

Es gehört zu den Standardbegründungen für verschärfte Vorschriften, strengere Richtlinien und höhere Gebühren: Europa verlangt das von uns. Die europäische Integration ist ein gigantisches Projekt, dass nicht ohne Aufwand und Einsatz der Bürger betrieben werden kann. Der Bürger bekommt dafür Freizügigkeit, die Möglichkeit in ganz Europa zu leben und zu arbeiten. Bei jeder Fahrt nach Österreich oder Frankreich den Pass zeigen? Unvorstellbar. Bequem und selbstverständlich überwindet der Europäer Landesgrenzen, zahlt diesseits und jenseits in der selben Währung, kämpft diesseits und jenseits mit der selben Bürokratie. Allein in der Luftfahrt wollen sich die Vorteile der mühevollen Integration nicht so recht einstellen: Was die Luftfahrtbürokratie jetzt in Karlsruhe Baden fabriziert hat, kann man getrost als den Urschrei europäischer Regelungswut bezeichnen.   [weiter]
20. März 2006, Jan Brill


Luftrecht: Rechtsgutachten LLV

Landeplatz Lärmschutzverordnung ist verfassungswidrig

1999 ist die Landeplatzlärmschutzverordnung (LLV) in Kraft getreten und hat maßgeblich zum Rückgang der Allgemeinen Luftfahrt in Deutschland beigetragen. Denn: Mit dieser Verordnung mussten gerade die Flugzeuge leiser werden, die sowieso schon zu den leiseren Vertretern gehören. Gemeint sind Kolbenmotorflugzeuge bis 9.000 kg MTOW. Überschreiten diese Luftfahrzeuge bestimmte Grenzwerte werden nicht nur höhere Landegebühren fällig, sondern sie werden zu bestimmten Zeiten ganz ausgeschlossen vom Luftverkehr.   [weiter]
14. März 2006, Joachim Adomatis


Flyout: Leserflyout 2006

Leserflyout 2006: High-Tech und Lebensart

Mediterrane Lebensart und High-Tech im Flugzeugbau stehen im Vordergrund unseres Leserflyouts 2006 vom 3. bis 11. Juni. Nach dem großen Erfolg unserer „kleinen Leserreise“ 2004 nach Lulea werden sich dieses Mal die Flugzeugnasen nach Südwesten richten. Wir beginnen unseren Ausflug in einem original-burgundischen Flyin-Chateau – stilecht und entspannt mit Landebahn im Schlosspark. Weiter geht es über die Architektur- und Kulturmetropole Barcelona nach Lissabon an der Atlantikküste. Auf dem Rückweg machen wir in Toulouse Station, wo wir das Airbus-Werk von Blagnac, Fertigungsort des A380, besuchen werden. Mit 2.180 NM ist dieser Flyout von der Mitte Deutschlands aus gesehen fast genauso weit wie unser Trip nach Lulea zur Midsummertime im Jahr 2004.   [weiter]
27. Februar 2006, Jan Brill


© Austrocontrol 
Flugbetrieb: LOWI NOTAMS

Achtung Piloten: Frühzeitige Flugvorbereitung mittels NOTAM kann lebensgefährlich sein

„Luftfahrzeuge, welche in das zeitweise Luftsperrgebiet einfliegen, müssen damit rechnen, mit militärischen Mitteln bekämpft zu werden.“ Das ist einer dieser Sätze, bei denen man in der Flugvorbereitung irgendwie hängen bleibt. Zu lesen gibt es diese Morddrohung im Luftfahrthandbuch der Republik Österreich, unter Ergänzungen, AIP SUP 003/06 LOWI AD2. Jetzt kann man sich natürlich erst einmal Gedanken dazu machen, wie das wohl aussieht, wenn Österreichs Bundesheer, vermutlich in Gestalt der Luftstreitkräfte, mit „militärischen Mitteln“ gegen einer 172er, ein Ultralight oder ein Segelflugzeug vorgehen. Werden da Raketen abgeschossen? Was treffen die? Oder Flak-Granaten vielleicht? Was passiert als Nächstes? Schließlich befindet sich das so geschützte Luftsperrgebiet mitten im Stadtzentrum von Innsbruck...   [weiter]
27. Februar 2006, Jan Brill


Luftrecht: Report BVG-Urteil LuftSiG

BVG: Abschuss von Zivilflugzeugen unzulässig / ZUP bleibt vorerst in Kraft

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem heutigen Urteil entschieden, dass der Abschuss von Zivilflugzeugen bei Terrorverdacht unzulässig ist. Die nach §14 festgelegten Maßnahmen verstoßen nach Ansicht des ersten Senats gegen die verfassungsmäßigen Einschränkungen zu einem Einsatz der Bundeswehr im Innern. Die verstoßen auch gegen §1 Abs. 1 GG und damit gegen den fundamentalen Rechtsgrundsatz der Bundesrepublik Deutschland. Entgegen ersten anders lautenden Berichten auf SPIEGEL-online und auch auf dieser Website, nach denen das gesamte Gesetz für nichtig erklärt wurde, ist §7 LuftSiG, die Zuverlässigkeitsprüfung also, von diesem Urteil nicht betroffen.   [weiter]
15. Februar 2006, Jan Brill


Behörden: Spitzelstaat

Abgang in den Spitzelstaat

Der Bericht des ZDF-Magazins Frontal 21 zum Thema Zuverlässigkeitsprüfung für Piloten hat ein erhebliches Echo hervorgerufen. Zahlreiche Journalisten, Piloten und interessierte Bürger riefen auch in unserer Redaktion an um ihre Meinung oder ihre Sorge um dieses Thema – über das wir nun schon seit gut zwei Jahren berichten –mitzuteilen. Nicht selten wird dabei immer wieder ein- und dieselbe Frage gestellt: „Gut, die ZUP ist wirkungslos, unrechtmäßig, übertrieben und bürokratisch – aber was ist denn so schlimm dabei, in Zeiten des Terrorismus?“ Das Erlebnis eines Lesers aus Hamburg zeigt beispielhaft und in erschreckender Weise den Abgang unseres Landes in den Spitzelstaat. Der Vorgang spricht für sich. Wir geben den Leserbrief hier ohne Kommentar wieder.   [weiter]
10. Februar 2006, Jan Brill


© ZDF 
Luftrecht: Zuverlässigkeitsprüfung

Die ZUP im Fernsehen – unsere Argumente werden ein weiters Mal bestätigt

Nach und nach interessieren sich auch die großen Politmagazine für den bürokratischen Irrsinn. Nicht zuletzt auch dank der stetigen Arbeit der Deutschen AOPA zum Thema Zuverlässigkeitsprüfung brachte das ZDF Politmagazin Frontal am 07.02.2006 unter dem Titel „Die deutsche Angst vom Fliegen“ die ZUP als Bürokratenglosse. Sehen Sie hier den Auschnitt der Sendung.   [weiter]
8. Februar 2006, Jan Brill


© Grosse 
Technik: Triebwerke

Warum wir mit Traktorentechnik fliegen

Das Editorial unserer Februarausgabe hat eine lebhafte und nicht uninteressante Diskussion zum Thema Triebwerke und deren fehlender oder gegebener Zuverlässigkeit ausgelöst. Da es jedoch immer besser ist, wenn alle wissen wovon die Rede ist, veröffentlichen wir den Text hier exklusiv online. Denn ein Blick hinter die Kulissen von LTAs und Qualitätsmanagement zeigt deutlich, warum wir im Jahre 2006 noch mit Traktorentechnik aus den 50er Jahren durch die Luft fliegen.   [weiter]
3. Februar 2006, Jan Brill


Behörden: VFR-Flugbetriebe

LBA: Die ersten Opfer

In der Januarausgabe von Pilot und Flugzeug hatten wir unter dem Titel „Wie Behörden Unternehmen auslöschen“ berichtet, dass der Transfer der Genehmigungen für kleine VFR-Luftfahrtunternehmen von den Landesluftfahrtbehörden hin zum LBA für zahlreiche Betriebe ein handfestes Existenzrisiko bedeutet. Ein willkürlicher Verwaltungsakt, der die betroffenen Unternehmen vor schier unüberwindliche bürokratische Hürden stellt. Nun gibt es die ersten Opfer. Ein Bedarfsflugbetrieb aus Rheinland Pfalz verlor sein AOC – und zwar mit sofortiger Wirkung. Das Luftfahrtbundesamt ist nun dabei, wie von uns befürchtet, gleich reihenweise mittelständische Unternehmen schlicht und einfach platt zu machen. Fünf Millionen Arbeitslose sind anscheinend immer noch nicht genug für dieses Land.   [weiter]
31. Januar 2006, Jan Brill


© avantiair.com 
Infrastruktur: EDDN

Der Flugplan mit Gesinnungscheck

Sie wollen nach Nürnberg? Nun gut – aber sagen Sie uns bitte erst warum! Kein Witz. Der öffentliche, internationale Verkehrsflughafen von Nürnberg darf angeflogen werden. Aus manchen Gründen jedenfalls – aus anderen allerdings nicht. Seit Jahren kaum bemerkt schlummert in der deutschen AIP, AD-2,EDDN 1-9 der Gesinnungsparagraph. Eine Gruppe hochrangiger deutscher Geschäftsleute musste dies kürzlich auf die harte Tour erfahren.   [weiter]
20. Januar 2006, Jan Brill


© ECi 
Technik: Zylinder/Kurbelwellen

Zweimal die Luft anhalten: Lycoming-Besitzer mit neuen ADs

Betreiber von Lycoming-Triebwerken mussten in dieser Woche gleich zweimal die Luft anhalten. Zwei Triebwerks-ADs führen uns mal wieder vor Augen, dass unsere Technik erhebliches „Verbesserungspotential“ birgt. Zum einen fand die unendliche Geschichte um die Lycoming-Kurbelwellen-AD eine weitere Fortsetzung aus dem Kapitel „freu Dich nicht zu früh, denn auch Du könntest betroffen sein“, zum anderen veröffentlichte die FAA eine AD für ECi-Zylinder, die den Austausch nach immerhin 800 Stunden (da wären manche Conti-Besitzer schon froh!) vorschreibt.   [weiter]
12. Januar 2006, Jan Brill


Routing: Airportdatenbank

Mehr Information und besserer Zugang

Gut vier Monate ist es her dass unsere Airport Information Directory online gegangen ist. Die Resonanz übertraf selbst die wildesten Erwartungen: Die Anzahl der PIREPs in der Datenbank verdreifachte sich, hunderte Fotos wurden hochgeladen, zu Spitzenzeiten griffen mehr als 1.000 Piloten täglich auf die Datenbank zu. Doch damit geben wir uns nicht zufrieden: Aufmerksam lasen wir die Emails der Benutzer und studierten das Surfverhalten der Piloten. Zum Jahresanfang haben wir zahlreiche Verbesserungen und Nutzerwünsche umgesetzt.   [weiter]
9. Januar 2006, Jan Brill


Magazin: 2006

2006: Ausblick statt Rückblick

Anstatt über die Behördenwillkür, die Fehlleistungen und die steigenden Kosten des vergangenen Jahres zu klagen – wie wär’s mit einem Ausblick auf das Jahr 2006? Versuchen wir’s...   [weiter]
31. Dezember 2005, Administrator Forum


© Socata/EADS 
Technik: Turboprop

Die Turbo-Turboprop

Für ganz, ganz eilige Piloten: EADS Socata hat am 14.12. die weiterentwickelte Variante der TBM-700 vorgestellt. Mit der TBM-850 hat Socata die schnellste Propellersingle im Markt entworfen: 330 Knoten Reisegeschwindigkeit und 21 Minuten von 0 auf FL310 sind Werte, die man bisher eher von Jets kannte. Socata macht damit direkt der Klasse der VLJ (Very Light Jets) Konkurrenz. An der Zelle hat sich indes wenig geändert, die äußeren Abmessungen der TBM-700 bleiben erhalten. Hauptunterschied ist das Triebwerk...   [weiter]
16. Dezember 2005, Jan Brill


© Robinson 
Luftrecht: From bad to worse

Wie Behörden Unternehmen auslöschen

VFR-Luftfahrtunternehmen werden seit Sommer 2005 langsam - und Regierungsbezirk für Regierungsbezirk - an das LBA übergeben. Die Folgen sind nicht selten desaströs, gelegentlich unmittelbar existenzgefährdend. Das LBA scheint bei den für die Behörde ungewohnten VFR-Unternehmen jegliches Augenmaß verloren zu haben und verhält sich den neuen neuen „Kunden“ gegenüber komplett praxis- und beratungsresistent. Ein Lehrstück in Sachen Bürokratie gegen Wirtschaft.   [weiter]
15. Dezember 2005, Jan Brill


Luftrecht: ZUP

Noch mal zum Nachlesen: Beschluss des VG Minden zur Zuverlässigkeitsprüfung

Bereits im Oktober berichteten wir von der Vendetta des Münsteraner Amtmannes Plätzer gegen einen Piloten aus Oerlinghausen (siehe Bericht vom 6.10.2005). Bürokrat Plätzer reagierte mit einer Ordnungsverfügung samt Sofortvollzug auf den Widerspruch des Piloten gegen die ZUP. Das Verwaltungsgericht Minden kassierte diesen Unfug am 07.11. und stellte die aufschiebende Wirkung des Widerspruches gegen die Ordnungeverfügung des Regierungspräsidiums wieder her. Noch interessanter aber sind die „erheblichen Zweifel“, die das VG Münster an der Rechtmäßigkeit des LuftSiG überhaupt hat. Hier der vollständige Beschluss im Wortlaut.   [weiter]
6. Dezember 2005, Jan Brill


Technik: Diesel-Duke

Diesel-Duke absolviert traumhaften Erstflug!

Einen Erstflug wie aus dem Bilderbuch legte die von zwei TAE-Dieseln angetriebene Duke B60 von Martin Hagensieker heute in Münster-Osnabrück hin. Erst eine kurze Platzrunde, dann Auslesen der Motordaten und zustimmendes Kopfnicken des Ingenieurteams um Peter Gomolzig. Das Teil fliegt und es fliegt gut! Gleich noch mal in die Luft! Knapp 20 Minuten lang präsentierte sich die Duke unserem Redaktionsflugzeug zum Photoshoot. Die auf den beiden ersten Flügen gewonnenen Daten sind mehr als zufrieden stellend. “Eigentlich total unspektakulär” sagte ein überglücklicher Martin Hagensieker nach dem Erstflug – “fliegt sich wie eine Duke – nur fiel ruhiger, leiser, einfacher, und am Ende auch günstiger.”   [weiter]
16. November 2005, Jan Brill


© ftd.de 
Luftrecht: LuftSiG

Im freien Fall: Das Luftverkehrssicherheitsgesetz

Die Richter des ersten Senats am Bundesverfassungsgericht staunten nicht schlecht, als ihnen (Noch)-Innenminister Otto Schily erklärte, das der vom LuftSiG erlaubte Abschuss eines Zivilflugzeuges über dem Bundesgebiet ja "in der Realität gar nicht vorkäme", folglich nur eine "theoretische Möglichkeit sei". Also alles nur Spass?? Die Richter äußerten in der mündlichen Verhandlung zum LuftSiG gestern doch eine gewisse Skepsis ob dieses Gesetzeswerks. Der für viele Beobachter befremdliche Auftritt des Otto S. war da nicht gerade hilfreich die Zweifel auszuräumen. Es ist anzunehmen, dass auch dieser Schnellschuss aus der rot-grünen Bastelstube nicht ungeschoren am höchsten deutschen Gericht vorbeikommt. Währenddessen kassierte das Verwaltungsgericht Minden die Bürokraten-Vendetta eines offenbar vollständig außer Kontrolle geratenen Amtmannes im Regierungspräsidium Münster. Das Luftsicherheitsgesetz befindet sich im freien Fall...   [weiter]
10. November 2005, Jan Brill


Luftrecht: Fliegen ohne Flugleiter

Sicherheitsrisiko wegen mangelnder Eigenverantwortung

Es liest sich wie ein Nachdruck aus Pilot und Flugzeug, was uns das von der BfU in der vergangenen Woche auf den Redaktionstisch flatterte. In einer bereits im April 2005 anlässlich der AERO erschienenen Sonderausgabe der Flugsicherheitsinformation beschäftigt sich die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung mit der Praxis an unkontrollierten Flugplätzen in Deutschland. Ergebnis: Die BfU unterstützt in vollem Umfange den von Pilot und Flugzeug schon seit Jahrzehnten vertretenen Standpunkt, dass die mangelnde Eigenverantwortung zahlreicher Piloten in Verbindung mit der durch viele Infostellen ausgeübten Praxis nicht mehr und nicht weniger ist als ein Sicherheitsrisiko.   [weiter]
Bewertung: +1.00 [1] 7. November 2005, Jan Brill


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  • Wir drängten bundesweit die anmassende örtliche "Luftaufsicht" zurück.
  • Wir halfen in letzten Jahren mehrere ergangene Bussgeldbescheide abzuwehren.
  • Wir betreiben seit 2014 eine ATO, die jährlich bis zu 70 Musterberechtigungen auf fünf Jet- und Turboprop-Mustern ausbildet.
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  • Wir stellen unseren Lesern einen leichten IFR-Trainer zu günstigsten Konditionen zur Verfügung.
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