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Pilot und Flugzeug Artikel
8. November 2014 Jan Brill

Behörden: EASA Konferenz in Rom


EASA vor einem Kurswechsel? Simpler Lighter Better Rules for General Aviation

Die diesjährige EASA Safety Confe­rence in Rom hatte ein brisantes Thema: Bessere, leichtere Regeln für die Allgemeine Luftfahrt! Nun ist das beileibe nicht das erste Mal, dass die EASA oder die EU-Kommission uns Licht am Ende des Tunnels verspricht. Diesmal jedoch waren auch erfahrene Kenner der Köln-Brüsseler Regelungsmaschine vorsichtig optimistisch. Denn mit den wohlfeilen Ankündigungen geht ein tiefgreifender personeller und organisatorischer Wandel einher. Und an Bekenntnissen von hoher und höchster EASA-Stelle, dass man die GA tot geregelt habe, dies bedaure und schnell ändern wolle, mangelte es nicht. Die EASA-Vertreter in Rom gingen dabei derart schonungslos mit den bisherigen Regeln und Dogmen ins Gericht, dass sich der Autor schon beinahe auf einer Redaktionskonferenz dieses Magazins wähnte. Als skandalös muss man jedoch die Tatsache bewerten, dass weder das Bundesverkehrsministerium, noch das LBA auch nur einen Vertreter nach Rom geschickt hatten. Auf der wichtigsten Flugsicherheits-Konferenz dieses Jahres blieb die offizielle Stimme der deutschen Luftfahrtverwaltung ungehört.

Die Konferenz, zu der mehr als 300 Teilnehmer aus ganz Europa erschienen waren, fand in der Innenstadt in einem großen Tagungshotel statt. Teilnehmer waren neben zahlreichen EASA-Mitarbeitern vor allem Behördenvertreter aus den EASA-Staaten und Inhaber oder Vertreter von Unternehmen aus der Allgemeinen Luftfahrt. Diese reichten von großen GA-Herstellern bis zu kleinen Flugschulen und Ein-Mann-Wartungsbetrieben.

Und natürlich kamen die Verbände nach Rom, AOPA, GAMA, European Air Sports – und auch der DAeC hatte zwei Mitarbeiter nach Rom entsandt.

Nicht vertreten – und das ist ein Skandal – war die deutsche Luftfahrtverwaltung. Weder das Verkehrsministerium noch das LBA oder die Landesluftfahrtbehörden hatten auch nur einen einzigen Vertreter geschickt. Und das auf einer Konferenz, wo man nicht nur Fragen stellen und Vorschläge unterbreiten konnte, sondern vor allem auch kräftig und an höchster Stelle meckern durfte. Das lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Das LBA ist zufrieden und weiß schon alles über die aktuellen und kommenden EASA-Regeln!

Im Ernst: Fast jede europäische Luftfahrtbehörde hatte Vertreter geschickt. Und nicht nur als Zuhörer, sondern auch als Teilnehmer an den Diskussionsrunden. Auch sehr viel kleinere Staaten mit deutlich weniger GA waren vertreten: Selbst aus Moldawien, Malta und Griechenland waren Vertreter gekommen. Die skandinavischen Behörden waren gleich in Mannschaftsstärke vertreten. Polen, Frankreich und England schickten sogar die Direktoren der nationalen Luftfahrtbehörden, so wichtig war diesen Ländern die neue Marschrichtung der EASA.

Und das deutsche Verkehrsministerium unter Maut-Mann Alexander Dobrindt schickte: Niemanden!

Ebenfalls durch Abwesenheit glänzte die Deutsche Luftfahrtpresse. Kein aerokurier, kein fliegermagazin, kein „Luftfahrtpresseclub“ – oder wie auch immer dieser sinnloseste aller Verbände gerade heißt. Außer diesem Magazin war keine deutsche Luftfahrtpublikation in Rom anwesend, während englische, französische oder italienische Magazine die Konferenz aufmerksam verfolgten.

Nicht erschienen waren auch die angekündigten Abgeordneten des Europa-Parlaments. Jene Parlamentarier, die Part-FCL und Part OPS im Verkehrsausschuss trotz aller inzwischen auch von der EASA zugegebenen Fehler einfach durchgewunken hatten, fanden nicht die Zeit, sich hier aus erster Hand über die Auswirkungen ihrer Entscheidung zu informieren. Daran sollte man sich vielleicht erinnern, wenn man das nächste Mal seine Stimme bei der Europawahl „wie immer“ abgibt.

Anwesend waren jedoch mehrere Vertreter der EU-Kommission. Im Unterschied zur GA-Anhörung vor dem Europa-Parlament im Juni 2013, wo Matthew Baldwin, Director of Aviation der EU-Kommission, nach dem Absondern einiger hohler Phrasen zum Entsetzen der Anwesenden GA-Vertreter die Flucht ergriff, noch bevor er auch nur einen Satz von den Betroffenen selbst gehört hatte, blieben diese diesmal auch und hörten sich die Sache bis zum Ende an. Vor allem Jyrki Paajanen, Desk Officer ATM and General Aviation Issues, hatte ein offenes Ohr und suchte auch außerhalb der offiziellen Diskussionsrunden das Gespräch mit den Teilnehmern.


Inhalte der Konferenz


Patrick Ky, neuer EASA Direktor und GA-Pilot (3. v.r.), nimmt sich zwei Tage Zeit, sich über die Situation der GA in Europa zu informieren. In seiner Präsentation (rechts) stellt er offiziell fest, was jeder Branchenkenner und auch dieses Magazin schon lange behaupteten: Die überregulierte und strangulierte Allge­meine Luftfahrt in Europa hat einen deutlich schlechteren Safety-Record als die wesentlich freiere und auf Verantwortung setzende GA in den USA.
Eröffnet wurde die aufgrund der italienischen Ratspräsidentschaft in Rom abgehaltene Konferenz zunächst einmal durch zwei eher lauwarme Grußworte. Der italienische Verkehrsminister Maurizio Lupi war nicht erschienen, also übernahm eine Beamtin aus seinem Ministerium diesen Job. Sie bezeichnete die GA als „Phenomenon“ und versprach artig mehr Flexibilität für die „minor entities“. Das traf – sagen wir‘s mal vorsichtig – auf eher mäßige Begeisterung bei den Zuhörern.

Dann jedoch betrat Grant V. Shapps, britischer Kabinettsminister (ohne Portfolio, aber mit Ambitionen auf das Transportministerium) und aktiver GA-Pilot, die Bühne.

Hätte jemand jedem Teilnehmer einen Eimer Eiswasser über den Kopf geschüttet, das Erwachen wäre kaum größer gewesen. Shapps verschanzte sich nicht hinter dem Rednerpult und sprach die Teilnehmer unmittelbar an, mit einer Art und Direktheit, die man nur erlernt, wenn man in einem harten englischen Wahlkreis regelmäßig um die Stimmen der Wähler kämpfen muss.

Shapps berichtete zunächst von seinen eigenen Erfahrungen in der Entbürokratisierungs-Initiative der aktuellen britischen Regierung, genannt Red Tape Challenge. Dort war er für den Bereich der Allgemeinen Luftfahrt zuständig. Von allen Industriebereichen, die an der Red Tape Challenge der Cameron-Regierung teilnahmen, kam mit Abstand das meiste Feedback aus der Luftfahrt. Und Shapps stellte entsetzt fest, dass die Regierung Ihrer Majestät in diesem Bereich so gut wie nichts mehr zu sagen hat.

Shapps kennt den EASA-Wahnsinn als GA-Pilot und Flugzeughalter aus eigener Erfahrung (er fliegt daher auch verständlicherweise n-reg). Die bis zur Einführung von Part-FCL selbstverwalteten englischen Segelflieger und Ballonfahrer sind durch die EASA-Regeln nahezu gegroundet. Und das – wie er immer wieder betonte – ohne den kleinsten Sicherheitszugewinn.

Shapps schlug einen Ton an, der in Europa selten geworden ist. Er verteidigte das Recht des Einzelnen, auch Risiken auf sich zu nehmen, solange er die Allgemeinheit damit nicht gefährde. Er sprach von Freiheit und erläuterte, dass wir die GA nur dort einschränken sollten, wo die Sicherheit Dritter gefährdet sei. Er machte die verheerenden Folgen der bisherigen EASA-Regularien für den Mittelstand deutlich und berichtete, wo Regeln für die gewerbliche Luftfahrt ohne Sinn und Verstand der Allgemeinen Luftfahrt übergestülpt wurden.
Und er berichtete, dass man den Auftrag der britischen CAA nun auf die Verantwortung für Wachstum in der Branche erweitert habe.

Er beschwor die Anwesenden, den Status quo nicht als gegeben hinzunehmen und alles dafür zu tun, dass Europa wieder ein attraktiver Standort für Betriebe und Betreiber in der Allgemeinen Luftfahrt wird. Und er merkte an, dass man mit dem neuen EASA-Direktor Patrick Ky den richtigen Partner habe, um endlich einen wirklichen Kurswechsel herbeizuführen.

Nachdem jetzt alle wach waren und klar war, dass hier in den nächsten zwei Tagen Tacheles geredet wird, nahm die Konferenz die Form von Diskussionsrunden auf der Bühne an, bei der bis zu acht Behörden- und Branchenvertreter ca. 45 Minuten lang ein gegebenes Thema diskutierten und im Anschluss Fragen der Teilnehmer entgegennahmen.

Und gleich die erste Diskussionsrunde hatte es in sich. Die Diskussion hatte die Notwendigkeit proportionaler, angepasster und risikobasierter Regeln für die GA zum Thema.

Oliver Onidi, Acting Director of Aviation and International Transport Affairs der EU-Kommission, ließ sich hierbei zwar durch den Chef der französischen Zivilluftfahrtbehörde und aktiven UL-Piloten Patrick Ganduil vertreten, aber Patrick Ky, neuer oberster Chef der EASA, nahm teil und wartete gleich mit einer handfesten Überraschung auf.

In seinen einführenden Bemerkungen legte Ky eine EASA-eigene Statistik vor, die klipp und klar aussagte, dass die Allgemeine Luftfahrt in den USA deutlich sicherer ist als in Europa. Eine These, die wir in diesem Magazin schon seit Langem vertreten und für die wir mächtig Prügel einstecken mussten.

Mangels verlässlicher Daten über die geflogenen Flugstunden in Europa setzte Ky die Anzahl der in der GA tödlich verunglückten Personen mit der Anzahl der Flugzeuge in Beziehung. Und was bei dieser recht einfachen Betrachtung zum Vorschein kam, ist das schlimmste Urteil über europäische Luftfahrtregelwut überhaupt. Während in den USA ca. zwei Todesfälle auf 1.000 zugelassene Flugzeuge kommen, sind es in Europa zwischen 2.5 und 3.

Dieser Unterschied ist so gewaltig, dass er alle Kritik an der zwangsläufigen Unschärfe der Betrachtung überwiegt. Die überregulierte restlos in Red Type verfangene europäische GA hat einen bis zu 50% schlechteren Safety-Record als die im Vergleich sehr viel freiere und auf Eigenverantwortung setzende General Aviation in den USA. Da steht‘s schwarz auf weiß, gesprochen vom Chef der EASA höchstpersönlich!

Und DGAC-Chef und bekennender UL-Pilot Ganduil setzte noch eins drauf. Seine Behörde habe erhoben, dass die im Vergleich zu EASA sehr viel lockerer geregelte französische UL-Fliegerei (ohne Medical und mit lebenslang gültiger Berechtigung) keinen Deut unsicherer sei als die normale GA im Bereich unter zwei Tonnen.

Patrick Ky selbst stellte mit diesen beiden Fakten im Raum die wesentliche Frage für die Konferenz: „Warum ist das so?“ Warum ist die kaum geregelte UL-Fliegerei in Frankreich nicht unsicherer als die überregulierte normale GA? Und warum ist die wesentlich praxisorientierter geregelte Allgemeine Luftfahrt in den USA, die dem Halter und Piloten viel mehr Freiheitsgrade einräumt, so viel sicherer als in Europa?

Zu dieser Frage wurden in den folgenden Diskussionsrunden nun zahlreiche Thesen vorgebracht.

Das Feedback der Branchenvertreter brachte dabei wenig Neues und dürfte regelmäßigen Lesern dieses Magazins auch gut bekannt sein. Anhand von unzähligen Einzelbeispielen verdeutlichten die Teilnehmer auf der Bühne und im Publikum folgende Grundproblematik:

• Regeln aus der gewerblichen Luftfahrt und der Großluftfahrt wurden und werden der GA übergestülpt, ohne dass sie auch nur im Entferntesten für diese Branche geeignet wären. Dies wird insbesondere bei der Instandhaltung (Part-M) deutlich.

• Neue und in ihren Auswirkungen teils drakonische Regeln werden und wurden für die GA erlassen, ohne dass es den kleinsten Sicherheitsgrund oder die kleinste messbare Verbesserung gibt.

• Verantwortlichkeiten werden auf Organisationen übertragen (CAMO, ATO, NCC-Flugbetrieb), selbst bei Tätigkeiten, die kaum mehr als eine Einzelperson umfassen. Das führt zu hohlen Strukturen ohne Berechtigung und folglich zu organisierter Verantwortungslosigkeit.

• Es gibt in den EASA-Regeln keine ausreichende Risiko-Hierarchie. Eine Vereins-Flugschule mit zwei Flugzeugen wird z.B. in Bezug auf Safety Management Systeme (SMS) kaum anderes behandelt als ein kommerzieller Passagierflugbetrieb.

• Steife Regeln und hohe Kosten bei Zulassung und Nachrüstung von Flugzeugen verhindern Sicherheit, indem moderne Sicherheitssysteme (z.B. AOA-Indicator, Glascockpit, TWAS) aufgrund der enormen Zulassungskosten gar nicht eingerüstet werden.

Vor allem zum letzten Punkt machten die Vertreter diverser GA-Flugzeughersteller (Diamond, Socata, Cirrus, Pilatus) sowie der Vertreter der GAMA, Peter Bunce, in einer wirklich spannenden Diskussionsrunde sehr detaillierte Angaben.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass Sicherheit beim heutigen Stand der Technik vor allem durch den Piloten erzeugt oder gemindert wird. Wirksame Verbesserungen der Sicherheit können also nur durch bessere Entscheidungen der Piloten und durch die Minimierung der Auswirkungen von Fehlern erreicht werden.

Robert Haig, Flight Training und Operations Director von Cirrus, gab einen kleinen Einblick in Sicherheitssysteme, wie z.B. Emergency- oder Auto-Land-Funktionen, die technologisch bereits zur Verfügung stehen, aber aus Zulassungsgründen nicht in den Markt eingeführt werden.

Auch im Bereich der Flugzeugstruktur sind deutliche Verbesserungen der passiven Sicherheit möglich, durch das Zulassungsregime für GA-Flugzeuge aber nicht marktfähig.

Oliver Masefield, Chefingenieur von Pilatus, zeigte in einer kurzen Präsentation eindrucksvoll das nahezu undurchschaubare Geflecht aus Zulassungs- und Bauvorschriften sowie die vielen Unterschiede zwischen Europa und den USA, die vor allem durch Sonderwege (z.B. ETSO) der europäischen Behörden verursacht wurden.


Warum ist das Fliegen in den USA sicherer? Diese Frage stellt Patrick Ky, Direktor der EASA und warf dabei ganz nebenbei das Mantra der höheren Sicherheit in Europa über Bord.
Produktverbesserungen und Neuerungen in diesem Umfeld einzubringen ist eine kaum noch lösbare Aufgabe, was nach Angaben von Peter Bunce im zertifizierten Bereich zu deutlich längeren Produktzyklen und damit zu veralteter Technologie gegenüber den nicht zugelassenen Flugzeugklassen führt: „Perfect is the enemy of the good“ lautete sein Kernsatz, als er die Ergebnisse europäischer Überregulierung im Flugzeugbau zusammenfasste.

Dass ein Herstellungsbetrieb nicht berechtigt ist, die eigenen Produkte instand zu halten, sondern dafür eine gesonderte und sehr teure Genehmigung braucht, wurde von vielen Firmen-Repräsentanten als besonders irrsinnig bezeichnet.
Hier schaltete sich EASA Head of Design Organisation Approvals Dominique Roland in die Diskussion ein und bemerkte, dass dies genau die Position der EASA sei, man damit aber bei den Mitgliedsstaaten durchgefallen sei, da dies bei zahlreichen nationalen Luftfahrtbehörden eine Reorganisation erforderlich gemacht hätte.

Überhaupt betonten die EASA-Vertreter in den Diskussionsrunden immer wieder, dass die EASA nur so viel tun kann, wie die nationalen Luftfahrtbehörden erlauben, und dass in den letzten Jahren Initiativen zur Vereinfachung immer wieder am Widerstand oder schlicht am Desinteresse (dies war wohl eine eindeutige Anspielung auf das LBA!) der nationalen Behörden gescheitert seien.

Nun ist es leicht, sich hinter diesem Argument zu verschanzen. Doch die klägliche und schleppende Einführung der neuen IFR-Ausbildung in Deutschland sowie das völlige Desinteresse von LBA und BMV an dieser Konferenz zeigen, dass zumindest die bundesdeutschen Behörden in Europa zurzeit nicht gerade an der Spitze der Reformbemühungen stehen.

Andrew Haines, Chef der UK CAA, ging sogar noch einen Schritt weiter. Er forderte hohe Hürden für das Erlassen neuer Regeln. Der Prozess der letzten Jahre habe gezeigt, dass Regeln für Bereiche erlassen wurden, die sich vorher vortrefflich selbst verwaltet oder geregelt hatten. Damit bezog er sich auf die selbstverwalteten Segelflieger und Ballonfahrer in Großbritannien. Gleichzeitig sei die Möglichkeit der effektiven Durchsetzung aufgrund der auch für Behörden nicht mehr übersehbaren Komplexität der Regelwerke deutlich eingeschränkt worden.
Er forderte, mehr Aufgaben bei Zulassung und Pilotenzertifizierung an die Verbände und Branchenorganisationen abzugeben, bei gleichzeitig einfacher und verbesserter Durchgriffsmöglichkeit auf schwarze Schafe.

Aufsehen erregte dann noch einmal der Segelflugweltmeister und Segelflugzeug-Werftinhaber Steve Jones aus England, als er anmerkte, er fände die neuen EASA-Regeln, insbesondere zum Part-M, gar nicht so schlecht. Mit typischem britischen Humor schob er nach einer langen Schrecksekunde bei den Teilnehmern nach: „...because 25% of my competition has given up.“

Dass niemand ernsthaft auch nur einen positiven Aspekt der in den letzten Jahren über uns gekommenen EASA-Regeln vorbrachte, war typisch für diese Konferenz. Es gibt einfach keinen.

Lediglich in einem Punkt konnte man bereits auf greifbare Verbesserungen verweisen: beim IFR. Patrick Ky identifizierte in seinem Vortrag die geringe Anzahl der IFR-zertifizierten Privatpiloten in Europa als einen möglichen Faktor, der zu dem eklatanten Unterschied im Safety-Record zwischen den USA und Europa beitragen könnte.
Hier hat die EASA bereits geliefert und mit der EU-Verordnung 245/2014 eine spürbare und dringend nötige Verbesserung implementiert.


Was tut sich im Moment?

Es stellte sich im Verlauf der Konferenz mehr und mehr die Frage: Wenn wir alle einer Meinung sind – warum ändert sich dann nichts?

Torkell Saetervadet, Chefredaktuer des norwegischen GA-Magazins Flynytt, brachte diesen Gedanken gleich in der Eröffnungsrunde zum Ausdruck, indem er Patrick Ky fragte: „Wir sitzen hier zum wiederholten Male. Bereits 2006, 2007 und 2010 gab es Initiativen der EASA für einfachere, passendere und bessere Regeln im Bereich der Allgemeinen Luftfahrt. Was ist dieses Mal anders?“

Patrick Ky konnte die Antwort darauf nicht geben, denn nach einhelliger Meinung vieler Teilnehmer lautet sie: Patrick Ky.

Veränderung kommt in solchen Organisationen immer von oben. Und während sein Vorgänger die GA mit einer wohldosierten Mischung aus Ignoranz, Arroganz, Abscheu und Verachtung betrachtete, steht GA-Pilot und EASA Direktor Patrick Ky diesem Bereich sehr viel aufgeschlossener gegenüber.

Anders ist auch, dass eine Anzahl der nationalen CAA-Direktoren inzwischen auf seiner Wellenlänge sind. Die praktische Erfahrung mit den auch für die Behörden völlig untauglichen EASA-GA-Regeln mag da den Einsichtsprozess unterstützt haben.
UK-CAA-Direktor Haines forderte Veränderungen, die selbst wir uns nicht zu träumen gewagt hätten. Er will möglichst große Teile der Zulassung und Zertifizierung im GA-Sektor an die Verbände übergeben.

Der Chef der polnischen CAA, Piotr Olowski, selber GA- und Linien-Pilot, kritisiert zu viele „bad rules“ und die unübersehbare Komplexität der Regelwerke. Er träumt von einem Handbuch für Privatpiloten, in dem die Betriebs- und Lizensierungsregeln verständlich dargestellt sind.

UL-Pilot und DGAC-Chef Gandil will die Regeln zurückdrehen und hat schon mal damit begonnen, das nationale französische IFR wiederzubeleben, da das neue EASA-IFR ihm – bei allen Verbesserungen – vor allem in Bezug auf die verlangte englische Sprachqualifikation noch nicht weit genug geht.

Und der Chef der finnischen CAA, Pekka Henttu, sagte mit einem Blick auf die Unfallzahlen und das vollkommen untaugliche Regelwerk ganz einfach mit einem tiefen Seufzer: „We have failed.“

Sichtbarstes Zeichen für Veränderung ist die weitgreifende Neuorganisation der EASA. Das EASA Rulemaking Directorate unter Jules Kneepkens, das die meisten der für die GA katastrophalen Regeln zu verantworten hat, ist aufgelöst worden.
Regeln werden nun in den Fachabteilungen verfasst, und da gibt es für jede Fachabteilung eigene „GA-Focal-Points“, also Mitarbeiter aus dem Bereich der Allgemeinen Luftfahrt, die frühzeitig diesen Aspekt mit einbringen sollen.

Innerhalb der EASA gibt es eine GA Roadmap. Diese gibt vor, geleitet von einem Steering-Committee, dem Direktor Patrick Ky persönlich vorsteht, wie die unterschiedlichen Probleme der GA nach und nach angefasst werden. Das Steering-Committee wird dabei von der GA Task Force unterstützt, in der neben EASA, EU-Kommission und nationalen CAAs auch Vertreter der GA-Verbände sitzen.

Strukturen für Veränderung wären also gegeben. Und GA ist bei der EASA ab sofort Chefsache. Aber was passiert konkret?


Die Wunschliste der EASA

Was genau die EASA GA Task Force anfassen möchte, liest sich wie eine der Vorschlaglisten, die wir von Zeit zu Zeit in diesem Magazin veröffentlichen, und einige Themen wirken wie direkt aus unserem Artikel in Ausgabe 2014/10 „Unsere frommen Wünsche für Rom“ entnommen.

Bereits beschlossen ist die Erleichterung bei der Instandhaltung von ELA-1 Flugzeugen, also Non-Complex-Flugzeugen, unter 1.200kg MTOM. Hier soll ab nächstem Jahr eine Erklärung des Halters für die Instandhaltung genügen und ein standardisiertes Minimum-Inspection-Programm anwendbar sein. Die extrem bürokratischen IHP-Approvals und die CAMO-Wartung wären dann vom Tisch und der Halter übernimmt (wie vorher oder wie in den USA) die Verantwortung für die Lufttüchtigkeit. Das würde für diese Flugzeuge übrigens auch eine Lösung der Cessna-SID-Problematik bedeuten. Und eine Erweiterung auf ELA2 (also unter 2.000 kg) ist in der Planung und wird von der EASA befürwortet.

Es sollen die üblichen Reparaturen ohne Engineering Approval durchgeführt werden können. Das wird wohl für alle GA-Flugzeuge kommen, denn die EASA hat sich durchgerungen, das FAA AC 43-13, jene Bibel für Mechaniker, nach der seit Jahrzehnten Alu-Patches aufgebracht und Zellen repariert werden, endlich als zulässigen Standard für Reparaturen in Europa zu akzeptieren.

Die sündteuren Minor Change Approvals für kleinere Einbauten und Umrüstungen sollen ganz wegfallen bzw. zukünftig wieder direkt von normalen 145er-Wartungsbetrieben erteilt werden können.

All das soll noch 2015 erfolgen. Weiter in der Zukunft sollen US-LSA-Flugzeuge in Europa akzeptiert und zugelassen werden. Außerdem soll Certifying Staff, also Prüfer, wieder in die Lage versetzt werden, ARCs für bestimmte Luftfahrzeugklassen auszustellen (!).

Und die EASA träumt sowohl in der Lizenzierung wie bei der Zulassung vom baldigen BASA-Agreement mit den USA, durch das Zulassungen, STCs und Lizenzen endlich direkt gegenseitig anerkannt werden.

Die anstehende Überarbeitung des CS23 soll eine Angleichung an die US-Regeln und eine Flexibilisierung der Zulassungsregeln bringen, um endlich moderne Sicherheitstechnik und Avionik in unsere GA-Flugzeuge zu bringen.

Im Lizenzwesen soll es ein weiteres Amendment für den Part-FCL geben. Darin beabsichtigt die EASA, von einem strikten Dogma der Vergangenheit abzurücken: Das nämlich nur Organisationen – und nicht Einzelpersonen – Verantwortung übernehmen können.
Für kleine Flugschulen (ATOs) sollen die Anforderungen an das Safety Management System deutlich reduziert werden. Es läuft dann praktisch auf die Anwendung einiger organisatorischer Checklisten hinaus. Dazu wurde die Frist für die ATO-Zulassung registrierter Organisationen (RFs) um ein Jahr verlängert.

Auffrischungsschulungen sollen auch wieder durch Fluglehrer und nicht nur durch ATOs durchgeführt werden können (hört, hört!). Man überlegt, einfache Ausbildungslehrgänge komplett aus dem ATO-Regime in die Verantwortung der Lehrberechtigten zu legen – ganz so wie im US-amerikanischen FAR Part 61.

Für ausländische Lizenzinhaber soll es eine schnelle und einfache Validierung für das Fliegen europäischer Flugzeuge geben. Die maximal mögliche Deadline für Third-Country-Lizenzinhaber mit Sitz in Europa, also vor allem US-Lizenzinhaber, soll um ein weiteres Jahr auf April 2016 verlängert werden, bis das gegenseitige BASA-Agreement mit den USA fertig ist und die Umwandlung zwischen den Lizenzsystemen bis zum PPL/IR nur noch eine Formsache darstellt.
Und das ist erst der Anfang...

Lieber Leser, Sie können den vor Staunen offenen Mund nun vorsichtig wieder schließen. All das ist – bis auf die ELA1-Selbsterklärung bei der Instandhaltung – lediglich geplant.
Aber schön wär‘s schon!


Fazit

Patrick Ky hat mit dieser Konferenz und der GA Roadmap enorme Erwartungen geweckt. Die Erfüllung oder auch nur Teilerfüllung dieser Erwartungen ist nur gegen gigantische organisatorische und bürokratische Widerstände möglich.
Bei aller Verbindlichkeit und Ruhe im persönlichen Umgang vermittelt Ky jedoch auch einen anderen Eindruck: Man möchte ihm nicht im Wege stehen.

Ob diese Widerstände mehr aus der EASA oder mehr aus den nationalen CAAs kommen, ist schwer zu sagen. Das LBA beispielsweise blockiert durch schiere Organisationsträgheit im Moment zahlreiche Verbesserungen, die bereits geltendes Recht sind, so z.B. die neue IR-Ausbildung oder auch das IR ohne Night-Rating, auf das viele Piloten mit Rot/grün-Schwäche sehnlichst gewartet haben. Es ist seit VO 245/2014 Gesetz, wird jedoch vom LBA schlichtweg ignoriert.

Wir fragten einige der anwesenden EASA-Mitarbeiter ganz offen: „Wie fühlt sich das an, wenn man von oben offiziell hört, dass alles, was man in den letzten Jahren gemacht hat, untauglich war?“
Die Antwort war überraschend: „Endlich können wir tun, was wir lange für richtig gehalten haben.“ Das macht Hoffnung.

Immer wieder baten die EASA-Mitarbeiter in Rom die Teilnehmer der Konferenz: „Übt Druck auf eure nationalen Luftfahrtbehörden aus. Sorgt dafür, dass diese an Bord kommen.“ – „Change is happening, get on board!“
Tony Rapson, Chef der UK CAA GA-Fachabteilung, sprach in einem wirklich guten Vortrag, gegen den viele unserer Forderungen eher moderat wirken, aus, was notwendig sei: „Cultural Change. Change, change, change!“

Zumindest was den von Patrick Ky geforderten Druck auf unsere nationale Luftfahrtbehörde angeht, können wir uns bei Pilot und Flugzeug jedenfalls keine Untätigkeit vorwerfen lassen.

Häufiger wurde das LBA in Vorträgen und Zwischenfragen thematisiert. Vor allem der Bummelstreik bei den neuen Competency Based IR-Lehrgängen ist inzwischen europaweit bekannt. Diese Fragen beleuchteten aber auch eine gewaltige Schwäche der EASA. Sie kann keine CAA anweisen: „Get it done!“

Jede Verbesserung der EASA ist also nur so gut wie die Umsetzung durch die nationalen Behörden. Und da hapert es nicht nur beim LBA, sondern auch bei den Landesluftfahrtbehörden gewaltig. Hier werden die ohnehin schwer verständlichen EASA-FCL-Regeln nicht selten katastrophal fehlinterpretiert, so z.B. kürzlich wieder beim RP-Darmstadt, der nicht zwischen Eingangsvoraussetzungen für eine Lehr-Examiner-Berechtigung und Voraussetzungen für den Erhalt derselben unterscheiden konnte und einem Ex CPL(H)-Prüfer nach dem berufsbedingten Umstieg auf den PPL alle wesentlichen Lehr- und Prüfberechtigungen entzog.

Da wir mal davon ausgehen, dass solche Dinge nicht aus böser Absicht, sondern aus schlichter Unkenntnis passieren, wäre es in einem ersten Schritt schon hilfreich, eine schnelle Interpretationsstelle bei der EASA für solche Fragen einzurichten, bei der Bürger und Behörden – auch ohne nationale Rechtsverbindlichkeit – einfach mal nachfragen können, bevor ein langwieriger und teurer Rechtsweg beschritten wird.

Regeln der EASA zu Part-M, Part-FCL und Part-OPS haben in Europa enormen Schaden angerichtet. Ein Kurswechsel ist geplant. Mehr nicht. Es spielt für die Branche eine große Rolle, ob die hier vorgestellten Verbesserungen in ein, zwei oder drei Jahren verwirklicht werden.

Und es spricht Bände, dass der größte Erfolg und die maximale Erlösung, auf die wir im Moment hoffen dürfen, in der Umkehr der Maßnahmen der letzten sechs bis acht Jahre besteht.

Das idiotische und rein ideologisch begründete Dogma, dass Verantwortung nur von Organisationen (CAMO, ATO) und nicht mehr von Einzelpersonen (Mechaniker, Prüfer, Fluglehrer) übernommen werden kann, hat nicht nur großen wirtschaftlichen Schaden angerichtet, sondern auch viele motivierte und hochspezialisierte Menschen frustriert und aus dem Feld der GA vertrieben. Feedback der Betroffenen wurde über Jahre beiseite gewischt, das Programm gegen alle Vernunft gnadenlos durchgezogen.

Ein wie auch immer geartetes „Sorry“ der EASA und der Kommission würde jetzt viel helfen, die nötige Geduld für die langwierigen Aufräumarbeiten dieses Kahlschlags zu erzeugen.

Fassungslos macht uns in der Redaktion von Pilot und Flugzeug nach wie vor die Abwesenheit der deutschen Luftfahrtverwaltung und Verkehrspolitik. Auf einer richtungsweisenden Konferenz, auf die selbst Moldawien Repräsentanten schickt und auf der die meisten großen EU-Länder mindestens auf Behördenleiter-, wenn nicht auf Minister-Ebene vertreten sind, darf Deutschland nicht fehlen.

Deutlicher konnte man die momentanen Zustände beim LBA wohl kaum zum Ausdruck bringen.


Bewertung: +26.00 [26]  
 
 






Luftrecht und Behörden | Beitrag zu SERA greift! Die RMZ sind da
13. Oktober 2014: Von Jan Brill an B. Quax F. Bewertung: +2.00 [2]
Bin zwar nicht Jan Brill, würde mir das aber so vorstellen. Start in EDAZ bei 1.000 OVC, steige mit einem Schlenker nach Süden auf 2.400 AGL und falle im Gegeanflug von EDAY in 1.000 Fuß wieder aus den Wolken :-)
IFR komplett in Golf, ohne Freigabe und Funk (wenn ich mag).


Denkbar wäre das (allerdings nur mit FPL), ohne Funk ist aber sehr, sehr schlecht. Denn auch IFR im Luftraum Golf ist gem. ICAO und sogar § 14 FSDurchführungsV ein Flugverkehrsberatungsdienst vorgesehen. Und den sollte man auch in Anspruch nehmen. In England kann man vorbildlich sehen wie das funktioniert. Und auch wie wichtig das ist. Beispiel:

Ich sitze in der TwinCo ganze 5 NM vom London Class A in 3.000 ft in solid IMC auf dem Weg nach Booker. London Information funkt: "Traffic, 12 o'clock, 3 miles. Same altitude." Das möchte man wissen. Wirklich.

IFR ohne Staffelung nur mit Flugverkehrsberatungsdienst ist ein erhöhtes Risiko. Ganz klar. Aber es ist m.E. nicht übermäßig riskant. Jedenfalls wenn ein guter Flugverkehrsberatungsdienst zur Verfügung steht. Die echten Vorteile liegen aber wie Michael sagt nicht im Enroute-Teil, sondern vor allem bei der Departue.

Und wenn man das nicht will? Ganz einfach: Nicht machen. Dann operiert man eben nur von Flugplätzen mit E, D oder C drumherum.

viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu SERA greift! Die RMZ sind da
13. Oktober 2014: Von Jan Brill an Lothar Ka Bewertung: +4.00 [4]
Markus, das ist doch ganz einfach. Für G brauchst du keine Freigaben, wohl aber für IFR.


Moin,

na in diesem Thread sind ja wirklich schöne Ideen für die nächsten paar Ausgaben drin! Soviel nur vorweg:

Im Luftraum G gibt es keine Freigaben. Auch nicht für IFR. Denn es wird ja nicht gestaffelt.

Mit dem Konzept des umgestaffelten IFRs im unkontrollierten Luftraum haben wir in D natürlich so unsere Probleme, weil es das hierzulande noch nie gab. Wir haben bislang in Anlage 4 LuftVO einfach die ICAO-Luftraumklassen verbogen und IFR im Luftraum G ganz verboten. Das ist mit SERA aber wohl vorbei...

Zum Thema Vorflugrecht bei der Landung: Ich denke, dass man die Frage rein rechtlich ohne Benutzung des Common-Sense-Plugins nicht in den Griff kriegt.

Wenn ich VFR mit Lisa in der Platzrunde unterwegs bin und es kommt in EDGS eine Maschine auf dem ILS straight-in rein, dann passe ich meine Landeeinteilung natürlich so an, dass der seinen Approach in Ruhe fertig fliegen kann. Egal ob das eine C210, Malibu, King Air oder die zweite Lisa ist. Ist doch logisch. Sein Verfahren ist "linear". Er kann es nicht anpassen, er muss den Approach wie beschrieben fertig fliegen oder das Verfahren abbrechen und das ist immer ärgerlich (egal ob Training, Checkflug oder normaler IFR-Flug).

Mein Verfahren (Platzrunde) ist flexibel. Ich kann es anpassen. Also mache ich das auch. Das hat nix mit eingebautem Vorflugrecht für IFR zu tun. Sondern mit § 1 LuftVO.

Auf der anderen Seite: Wenn ich auf dem Approach bin und in EDGS in 1.100 ft über dem Platz aus den Wolken komme (ja, so gutes Wetter gibt's in Siegerland ab und zu!) dann achte ich genauestens auf VFR-Verkehr und muss darauf gefasst sein im schlimmsten Fall durchzustarten oder selber in die Platzrunde zu gehen. Denn ein "Recht" auf Straight in habe ich nicht. Und es kann immer mal auch einer aus Breitscheid kommen und im Final rumturnen. Der ist (war bislang) dann nicht einmal auf der Frequenz. Deshalb sind die RMZ auch m.E. nicht so doof und für die Aufgabe (Schaffung von Traffic Awareness rund um den Flugplatz) besser geeignet als LR-F.


viele Grüße,
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug | Beitrag zu Von Lisa-Alpha auf Lisa-Bravo: Die Mini-Unterschiedsschulung
13. Oktober 2014: Von Jan Brill an Friedhelm Stille
ja, ist korrigiert. Danke.

viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug
12. Oktober 2014 Jan Brill

Leserflugzeug-Lisa: Lisa Transition


Von Lisa-Alpha auf Lisa-Bravo: Die Mini-Unterschiedsschulung

Nachdem heute endlich wieder beide Lisas in der Luft waren und auch die Buchung der beiden Frankfurter Leserflugzeuge Lisa-Alpha und Lisa Bravo für 2015 in nur 24 Stunden mächtig Fahrt aufgenommen hat, möchte ich auf vielfache Nachfrage hier die wichtigsten kleinen Unterschiede zwischen Lisa Alpha und Lisa Bravo ansprechen. Die folgende Mini-Unterschiedsschulung bestehend aus sieben Punkten ist für Piloten gedacht, die bislang Lisa Alpha geflogen haben und nun Lisa Bravo gebucht haben oder buchen möchten.


Na endlich! Beide Lisas heute wieder im Einsatz.
Grundsätzlich gelten für beide Flugzeuge die gleichen Verfahren, was Übernahme, Landegebühren, Betankung und Abrechnung angeht. Sie stehen auch in der selben Halle. Falls jemand wechseln möchte und das andere Flugzeug ist verfügbar, ist das kein Problem. Einfach im Verlagsbüro anrufen.

Beide Flugzeuge sind bei den Flugleistungen gleich, im Typ gleich, haben die gleiche Zulassung (VFR, Night, IFR) und sind exakt gleich zu fliegen. Checkouts gelten selbstverständlich auf beiden Flugzeugen. Die PBN-Kennung für beide Flugzeuge ist: "A1B2S1".

Hier aber die kleinen Unterscheidungsmerkmale zwischen Lisa Bravo und Lisa Alpha.


1)
Das Kennzeichen von Lisa Bravo ist wirklich "neun, neun, zwo, NULL, uniform". Aus unerfindlichen Gründen sagen viele Controller häufig “oskar” statt “null”. Ist aber wirklich “null uniform”.

2)
Der Autopilot von Lisa Bravo hat (noch) keinen Heading-Mode. Er kann als Wing-Leveler oder als Tracker verwendet werden. Das Hauptbedien-Element ist der Wendezeiger (Rundinstrument) neben dem Standby-Höhenmesser. Angeschaltet wird der A/P am entsprechenden Schalter über dem PFD.

Wing-Leveler: Beide Knöpfe gezogen. Durch drehen des rechten Knopfes macht der A/P eine Kurve. Durch drehen des linken Knopfes kann man den A/P trimmen, also zum genaueren Geradeausflegen bringen.

Tracker: Beide Knöpfe gedrückt. Jetzt trackt der A/P einfach die Nadel des HSI. Das funktioniert genau wie bei Lisa Alpha, nur etwas genauer, und ist der bevorzugte Mode, vor allem mit GPS.

Selbstverständlich hat der Autopilot auch eine Höhenhaltung. Diese wird bei eingeschaltetem A/P einfach mit dem Knopf am Steuerhorn zu- oder abgeschaltet. Genau wie bei Lisa Alpha muss aber ggf. von Hand nachgetrimmt werden (siehe Anzeigelampe UP/DN über dem PFD).

3)
Lisa Bravo hat zusätzlich einen FP-5 Fuel Computer, dafür aber keine Strobes.

4)
Bei Lisa Bravo hängt das PFD am Avionik-Master. Soll bei Lisa Alpha bald auch so umgebaut werden, da dann das Initialisierungsverhalten besser ist.

5)
Lisa Bravo hat einen frisch gebalancten Prop und läuft deutlich ruhiger ;-)

6)
Lisa Bravo hat auch für die hinteren Plätze Schultergurte. Sinnvoll für Flüge mit Kindersitz.

7)
Bei Lisa Bravo ist das COM-2 (Becker) das 8.33 kHz-Com.


Fotos und alle erforderlichen Dokumente und Handbücher zum Flieger und den Systemen finden Sie hier.



Für beide Flugzeuge gilt seit 10. Oktober:

Tankrechnungen bitte in den Briefkasten des Verlagsbüros (neben Eisenschmidt) werfen
und nicht mehr ins Mäppchen legen.


  
 
 






Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Beide Lisas wieder einsatzbereit – Änderungen im Projekt – Kalender für 2015 offen
12. Oktober 2014: Von Jan Brill an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu Bewertung: +2.00 [2]
@ Georg

Ich vermute, wenn *irgendjemand* jetzt aufstehen würde und sagen würde, "ich versuche zumindest eine Haltergemeinschaft in Berlin aufzumachen", würde ein entsprechender Thread im Forum als nicht "geschäftsschädigend" gelöscht werden, sondern Jan Brill sich eher freuen, Enttäuschte aktiv auf diese Optionen hinzuweisen.

Ja genau. Die zwei- bis viertausend im Jahr, die bei Lisa hängen bleiben (ohne die eigene Arbeitsleistung anzusetzen!!), sind sicher kein Grund die Hand d'rauf zu halten.

Es gibt viele Möglichkeiten günstig IFR zu fliegen. Wir haben eine davon vorgestellt und praktizieren Sie seit 2009. Wenn jemand 50-60k hat und eine Lisa (AA5A) kaufen, aufbauen und in EDAZ oder sonstwo vor allem betreuen möchte, würde ich mich riesig freuen, diese sozusagen als Franchise in unser Angebot (Reservierungssystem, Tracker, Werbung etc.) aufzunehmen. Im Ernst! Die groben Rahmenbedingungen würde ich mir so vorstellen:

- Commitment: mind. ein Jahr

- Full IFR mit zweiachs A/P und zumindest ähnlicher Avionik (damit kein neuer Checkout erforderlich wird)

- Gleicher Preis aber getrenntes Risiko: Wir machen die Abrechnung, Gewinn oder Verlust verbleiben jedoch beim "Franchise Partner", der auch alle Maintenance-Entscheidungen als wirtschaftlich Verantwortlicher für den Betrieb treffen muss.

- Registrierung egal

- Keine "Vorzugs-Kunden". Wer den Flieger gebucht hat wird nicht rausgekickt, außer aus technischen Gründen oder wenn das Projekt beendet wird.

- Lisa-Pooling: Wenn eine Lisa ausfällt und das Franchise-Flugzeug verfügbar ist, muss sie einspringen. Kosten für Transfer trägt die Location mit der ausgefallenen Lisa. Tagespauschale und Chartergebühr werden natürlich der Ersatz-Lisa gutgeschrieben.

- Ausreichend Fis und/oder CFIs vor Ort vorhanden.


Für den Aufbau und die Konfiguration des Flugzeugs stehen wir natürlich gerne mit Rat zur Verfügung. Die Details muss man zusammen ausarbeiten, aber das wäre sozusagen unser "Term-Sheet" für ein Franchise.


Also. Welcher Flieger/Unternehmer/Betrieb hat Lust?


Ist natürlich nur eine Möglichkeit von vielen... eine selbständige HG wäre ja auch schonmal was...


viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Beide Lisas wieder einsatzbereit – Änderungen im Projekt – Kalender für 2015 offen
11. Oktober 2014: Von Jan Brill an Friedhelm Stille
Frage:Ist die Bravo auch in der Halle 15 auf dem Drehteller untergebracht?

Ja. Beide Flugzeuge stehen in der selben Halle.


Die Utensilien im Spint sind auch für die Bravo nutzbar?

Ja.


Lassen sich bestehende Buchungen im Tool bzgl. des verwendeten Flugzeugs ändern?

Nicht automatisch im Webshop, aber wenn das gewünscht wird einfach im Verlagsbüro anrufen, dann ändern wir die Reservierung im System um.


viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel
11. Oktober 2014 Jan Brill

Leserflugzeug-Lisa: Lisa Berlin zieht nach Frankfurt


Beide Lisas wieder einsatzbereit – Änderungen im Projekt – Kalender für 2015 offen

Nachdem unsere N9920U bereits am 3. Oktober nach umfangreichen Motorenarbeiten "auf Bewährung" wieder zur Vercharterung freigegeben wurde ist seit heute auch Lisa Frankfurt N26292 wieder im Dienst. Mit genau vier Wochen hat die Firma Röder damit die Shock-Loading-Inspection in Rekordzeit durchgeführt und unterwegs noch ein paar kleinere Schäden behoben. In den Wochen des Doppel-Groundings unserer beiden Leserflugzeuge hatten wir reichlich Zeit zum Nachdenken. Im Ergebnis gibt es eine wesentliche Änderung im Projekt. Die N9920U wird nicht mehr nach Berlin zurückkehren, sondern wird ab sofort zusätzlich zur N26292 in Egelsbach eingesetzt. Ich möchte an dieser Stelle kurz die Gründe für diese Änderung erläutern.

Nach einem gründlichen Review, vor allem der kleineren Probleme und Problemchen die unsere Kunden mit Lisa Berlin in den letzten zweieinhalb Jahren hatten, sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass es uns nicht gelungen ist in Berlin Strukturen für eine ausreichende Unterstützung der Kunden und eine hinreichende technische Überwachung des Flugzeugs zu schaffen.

Oder um es einfacher auszudrücken: Viele Probleme die wir mit Lisa Berlin erfahren haben und die dieses Flugzeug sehr viel teurer machten (in Form von Wartungskosten und/oder Nutzungsausfall) als die Frankfurter Schwester, traten bei Lisa Frankfurt ganz einfach deshalb nie auf weil:

- der Kunde schnell ins Verlagsbüro gehen und sein Anliegen dort besprechen konnte;
- wir Kleinigkeiten (Öl, Lappen, Putzen) direkt erledigen konnten und diese nicht erst beauftragen mussten;
- wir einfach zu Lisa hingehen und das Problemchen begutachten oder beheben konnten;
- wir direkten und persönlichen Kontakt mit der Werft hielten.

Kurzum: Eine Vercharterung als Fernbeziehung haben wir weder für die Kunden noch in Bezug auf das Flugzeug zufriedenstellend hingekriegt.


Zwei Lisas stehen ab sofort in Egelsbach zur Verfügung. Ein neuer Übersichtskalender gibt auf einen Blick Auskunft wann welches Flugzeug frei ist. Auch technisch wurde der Kalender überholt. Mann kann nun schnell durch das ganze folgende Jahr scrollen. Der Kalender für 2015 ist ab sofort offen.
Ganz ausdrücklich und herzlich bedanken möchte ich mich bei Klaus Jürgen Schwahn und seinem gesamten Team in Schönhagen. EDAZ ist ein unter deutschen Rahmenbedingungen wirklich idealer GA-Platz, an dem die fliegenden Kunden optimal bedient und versorgt werden, und das zu sehr fairen Preisen.

Klaus Jürgen Schwahn hat den Löwenanteil der Checkouts in Berlin flexibel, kompetent und zur vollen Zufriedenheit der Kunden erledigt. Und sein Team hat uns – soweit dies ein Flugplatz kann – immer freundlich und wirksam unterstützt. DANKE!

Schade ist der Abzug von Lisa Berlin auch deshalb, weil gerade die Nutzung in diesem Jahr deutlich angezogen hatte. Ich muss aber klar erkennen, dass nicht jede schöne Idee in der täglichen Praxis auch gut funktioniert. Fern-Vercharterung haben wir jedenfalls nicht hinbekommen.

Wir hoffen sehr, dass unsere Berliner Lisa-Piloten Alternativen finden oder eine von beiden Lisas ab Egelsbach nutzen werden. Checkouts gelten ja sowieso immer für beide Flugzeuge.

Und vielleicht klaut ja jemand der vor Ort sitzt einfach die Idee und macht mit einem günstigen Mogas-Schönwetter-IFR-Viersitzer (genannt: GÜMSIV;-) weiter. Einige Lisa-Kunden, denen wir aufgrund der Motorprobleme absagen mussten, haben gute Erfahrungen mit gaviators.com in Schönhagen gemacht.


Kalender für 2015 offen


Auf Bewährung: Wir fliegen nach den Motorarbeiten an der N9920U knappe 20 Stunden zu unterschiedlichen Terminen mit dem Flugzeug, bis wir sicher sind, dass das Triebwerk keine neuen Späne mehr produziert.
Für unsere Frankfurter Lisa-Piloten ist das natürlich Good-News. Zwei Lisas stehen ab sofort in Egelsbach zur Verfügung. Nachdem Lisa-Frankfurt im letzten Jahr bis zum Prop-Strike praktisch dauer-gebucht war, und sich Kunden z.B. für IFR-Checkflüge schon Halb- und Vierteltage geteilt haben, sind wir gespannt auf die Nutzung beider Flugzeuge im nächsten Jahr.

Damit geht natürlich auch ein Namenswechsel einher, denn beide Leserflugzeuge sind ja nun "Frankfurter". Lisa Frankfurt wird also auf den Namen "Lisa Alpha" hören und unsere ehemalige Lisa Berlin auf den Namen "Lisa Bravo".

Und es gibt weitere gute Nachrichten: Es bleibt 2015 beim günstigen Preis von 129 Euro pro Stunde nass mit Mogas, weshalb wir auch jetzt schon den Kalender für 2015 öffnen konnten.

Der Kalender hat auch eine Überarbeitung erfahren. Es gibt nun einen Übersichtskalender, in dem die Verfügbarkeit beider Flugzeuge mit einem Blick schnell geprüft werden kann und darunter die vertrauten Reservierungskalender jeweils für Lisa Alpha und Lisa Bravo.

Beide Kalender sind jetzt technisch etwas moderner aufgebaut als die Version aus dem Jahr 2009. Durch einfaches Scrollen nach rechts kann man sofort bis zu zehn Monate nach vorne schauen und mit den Pfeiltasten links und rechts auch noch weitere Monate in die Ansicht hinzuladen.
Ein kleines grünes Kästchen im Reservierungskalender zeigt zudem an ob am gewünschten Tag vielleicht noch eine andere Lisa frei ist.


Zum Abschluss wollen wir noch kurz über den aktuellen technischen Stand beider Flugzeuge berichten. In Pilot und Flugzeug Ausgabe 2014/10 hatten wir ja ausführlich über die technischen Hintergründe der Motorprobleme bei Lisa Bravo und den Wechsel weg von CD-Maintenance berichtet, sowie den bisherigen Erkenntnisstand über den Landeunfall von Lisa Alpha und den Stand der Shock-Loading-Inspection zusammengefasst. Seitdem ist folgendes passiert:


Lisa Alpha

Die Shock-Loading-Inspection ist abgeschlossen, die sonstigen Befunde am Motor erledigt. Insgesamt war der Motor in recht gutem Zustand nach über 1.300 Stunden Laufzeit. Aufgrund minimaler Gebrauchsspuren an einem Tappet haben wir eine neue Nockenwelle samt Tappets einrüsten lassen. Außerdem haben wir vorsichtshalber den Anlasser gewechselt, sowie ein paar Kleinigkeiten im Motor erneuern lassen. Sonst war am Triebwerk nach mehr als der halben TBO nix dran, was durchaus auch für den Überholer LOMA spricht.

Sehr zufrieden sind wir mit Röder. Exakt vier Wochen hat die Sache gedauert, inklusive kleinerer Reparaturen an Fahrwerk und Cowling. Den Zeitplan hat Röder damit nicht nur gehalten, sondern sogar leicht unterboten!

Gesamtkosten des Versicherungsschadens: Rund 16.000 Euro. Nicht von der Versicherung getragen werden:

2.000 Euro Selbstbeteiligung
380 Euro Schadensfreiheitsrabatt
1.274 Euro Nutzungsausfall (zurückerstattete bereits gebuchte Lisa-Tage)

Der Pilot lehnt eine wie auch immer geartete finanzielle Beteiligung an diesem Schaden leider ab, da er sich dazu nicht in der Lage sieht, bietet aber eine Gegenleistung in Form von Arbeit an. Wie wir mit diesem Problem nun weiter verfahren, müssen wir genau überlegen.


Lisa Bravo


Filter-Tarot: Ca. alle fünf Stunden zogen wir in der ersten Bewährungsphase den Ölfilter. Hier der letzte Filter vom 2. Oktober. Der Motor hustete noch verbliebene Alu-Späne aus. Diese wurden zum Glück weniger und weniger. Das wichtigste aber: Es ist nur restliches Alu vom aufgeriebenen Piston-Pin-Plug. Kein Stahl (magnetisch). Auch in nächster Zeit werden wir bei Lisa Bravo außerplanmäßig Filter ziehen und den Zustand überwachen.
Unsere N9920U flog nach den umfangreichen Motorarbeiten Ende September (4 neue Zylinder, ein gerichteter Pleuel) erstmal auf Bewährung. Wir nutzten das Flugzeug knappe 20 Stunden selber für Flüge zu geschäftlichen Terminen, flogen dabei mehrmals über die Alpen und auch reichlich IFR. Dabei zogen wir ca. alle fünf Stunden den Ölfilter.

Neue Späne haben sich nicht gezeigt, es dauerte aber eine Weile bis sich Lisa der schwer-verdaulichen Reste des Aluminium Piston-Pin-Plugs entledigt hatte. Am 2. Oktober waren wir nach dem vierten Filter soweit zufrieden, dass wir das Flugzeug in Absprache mit FAA-Prüfer Mike Wacker auch wieder zur Vercharterung freigaben.

Dass Lisa Bravo jetzt in Egelsbach stationiert ist hilft uns bei der weiteren Überwachung des Triebwerks natürlich ganz enorm. Denn ausgestanden ist das Thema noch nicht. Eine Weile lang werden wir noch außerhalb der regulären Inspektions-Intervalle Filter ziehen und hoffen ...

Dabei ist durchaus zu erwarten noch Reste von Aluminium vorzufinden. Das Auftauchen magnetischer (Stahl-) Späne wäre aber ein sicheres Anzeichen für weitere Motorschäden, was dann doch die Rücksendung des "Texas-Motors" an den Überholbetrieb erforderlich machen würde.

Wichtig für Lisa Bravo ist: Das Triebwerk ist aufgrund der neuen Zylinder wieder in der Einlauf-Phase. Bedeutet: Möglichst hohe Leistung (75%) setzten und nur unlegiertes Öl für die nächsten Stunden einfüllen.


Fazit


Familienausflug nach Graz in der Probezeit nach den Triebwerksarbeiten an der N9920U. Ein günstiger Mogas Viersitzer, der voll IFR-zugelassen ist und mit dem man zu günstigen und transparenten Preisen ganz Europa bereisen kann, ist aus unserer Sicht eine notwendige Gegenthese zu einer Entwicklung, die mehr und mehr dazu führt, dass wir uns selber aus der GA auspreisen. IFR-Fliegen im Glascockpit fängt nicht bei Cirrus, Malibu oder C210 an. Auch für 129 Euro pro Stunde kann man entspannt kreuz und quer durch Europa reisen.
Einen doppelten Ausfall beider Leserflugzeuge in einem Monat bei weiterlaufenden Fixkosten und sofort anfallenden Reparaturkosten für beide Maschinen brauchen wir sobald nicht mehr. Vor allem auch nicht finanziell.

Zum Glück geht wenigstens Max im Moment ohne Probleme im Rahmen der ausverkauften Karibik-Flüge arbeiten.

Wir wollen das Projekt jedoch nicht einstampfen, müssen es aber so modifizieren, dass wir den erforderlichen Kundenkontakt halten und das Flugzeug technisch besser überwachen können. Daher haben wir beide Flugzeuge in Egelsbach zusammengezogen. Eine Lisa "away from home" möchten wir für die Zukunft nicht komplett ausschließen, müssen aber andere Verfahren schaffen und brauchen in jedem Fall einen Adoptiv-Papa für das Flugzeug vor Ort.

Ein günstiger Mogas-Schönwetter-IFR-Viersitzer (GÜMSIV), mit dem man zudem auch noch zu erträglichen und transparenten Kosten ohne Mindestcharter oder andere Sonderregeln wochenlang quer durch Europa auf Tour gehen kann, ist für viele Piloten nicht nur eine, sondern die Möglichkeit den eigenen Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Das hören wir von den Lisa-Piloten immer wieder.

Und gerade in Zeiten des vereinfachten IFRs ist ein Glascockpit-Flugzeug auf dem man für 129 Euro pro Stunde IFR schulen, üben und auch Prüfung machen kann sicher nicht uninteressant.


Wir wünschen allen unseren Lisa-Piloten weiterhin viel Spass und sichere Flüge mit den Leserflugzeugen. Und bitte daran denken:

Bugrad bei der Landung wenigstens ein bisschen hoch halten!
Und wenn das Flugzeug springt: Gas rein!


Bei einer 172er verbiegt man bei zu hartem Aufsetzen auf dem Bugrad den Spant. Bei einer Grumman gibt der Bugrad-Arm einfach weiter nach und man verbiegt den Propeller. There is no free lunch!


Bewertung: +6.00 [6]  
 
 






Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa verfügbar 8.10.-10.10
9. Oktober 2014: Von Jan Brill an Sebastian Grimm


Lohnt es sich dennoch in EDFE gelegentlich den Checkout zu machen?


Ja.


viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Alpenwetter am Wochenende
9. Oktober 2014: Von Jan Brill an 
Moin,

mit den momentanen Temperaturen ist die Strecke über Graz in FL100 IFR am Freitag wohl sehr wahrscheinlich zu machen (außer eben bei Nebel am ADEP). Man muss nur eben d'accord sein in IMC ein paar Minuten über schwer landbarem Gelände zu fliegen.

Ich würde das nicht als übermäßig riskant ansehen, ist aber eine persönliche Sache.

Wir haben das nach LOWG gerade vor ein paar Tagen mit Lisa "auf Bewährung" (N9920U) gemacht. Geht. Selbst bei sehr viel mehr Wolken als am Freitag zu erwarten sind beschränkt sich die Zeitspanne ohne wirklich gute Landemöglichkeit auf ein paar Minuten.

Für Sonntag wäre ich (mit der Option auf IFR) nicht allzu pessimistisch. Die Frage ist: Was ist der Worst-Case? Das wäre wohl ein Umweg über LOAN. Kaum zu erwarten dass der Freezing-Level auf der Route über Wien unter FL70 geht. Damit wäre ein Flug über Wien nach IFR wahrscheinlich möglich und mit etwas Glück auch VFR. Mit Lisa würde ich bei gutem Wetter am Fr. mal los fliegen und am Sonntag einfach weitersehen...

viele Grüße
Jan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa verfügbar 8.10.-10.10
9. Oktober 2014: Von Jan Brill an Dieter Kleinschmidt Bewertung: +1.00 [1]
... ja, das ist richtig.

Was ich noch hinzufügen möchte, ist, dass wir Lisa Berlin (N9920U) nach den Triebwerksarbeiten knappe 20 Stunden selber genutzt haben, ohne dabei neue Späne gefunden zu haben. Danach haben wir das Flugzeug am 3. Oktober in Absprache mit unserer hiesigen Werft zur Vercharterung freigegeben.

Aber: Motoren haben so ihre eigenen Ideen, deshalb ist Lisa Berlin im Moment als Ersatz für Lisa Frankfurt tätig, da wir hier die Span-Problematik besser kontrollieren können.

Lisa kann also in EDFE normal genutzt werden – und war am Wochenende auch fleissig mit Kunden unterwegs –momentan nur eben i.V. N9920U.

Lisa FRA (N26292) soll Ende der Woche fertig werden. Es wird dann einige Änderungen im Lisa-Projekt geben, die wir, wenn beide Flugzeuge wieder zur Verfügung stehen, bekannt geben werden.

Lisa FRA Reservierungen laufen bis zum Ende des Kalenders aber wieder normal, nur dass Lisa FRA im Moment noch durch Lisa Berlin (N9920U) vertreten wird.

Lisa Berlin Reservierungen können wir leider nicht mehr annehmen, der Kalender ist gesperrt, die Kunden sind entsprechend informiert worden und haben ihre Tagespauschalen zurückerhalten. Details dazu – wie gesagt – in einigen Tagen.


viele Grüße,
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


IFR & ATC | Beitrag zu Alpenwetter am Wochenende
8. Oktober 2014: Von Jan Brill an 
... interessante Frage, kann ich so aber leider nicht beantworten. Brauche noch ein paar Randbedingungen:

- Wie viel Umweg nimmst Du für die Streckenführung in Kauf? Ginge es auch über Wien?
- Wie viel Flexibilität bei der Abflugzeit, vor allem am Freitag in EDML (=Nebel) ?
- Akzeptierst Du VFR on top in den Bergen ?

Wenn es auch reicht am Fr. um drei zu starten sehe ich die Chancen für Freitag deutlich größer 50%. Für Sonntag ist es m.E. zu früh irgendwas sinnvolles zu sagen.


viele Grüße
Jan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Events | Beitrag zu Pilot-und-Kind-Flyin am 27.09. nach Höxter
28. September 2014: Von Jan Brill an Lars Walkenhorst
Super-Idee! Wären gern gekommen, Pilot-und-Kind hatten am Wochenende aber schon familiäre Verpflichtungen. Das nächste Mal gern ;-)

viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa Berlin jetzt auch außer Betrieb
18. September 2014: Von Jan Brill an Carmine B. Bewertung: +6.00 [6]
Hallo,

ja, Lisa Berlin ist heute geflogen und wird auch in den nächsten Tagen einige Flüge machen. Es gilt jetzt erst einmal die mit dem Overhaul-Shop abgestimmte Fehlersuche abzuarbeiten. Dazu werden wir ziemlich oft in Zylinder gucken und Ölfilter anstarren.
Diese Arbeiten werden hier in Frankfurt durchgeführt, deshalb haben wir Lisa heute erst einmal geholt. Geflogen ist heute übrigens ein erfahrener FAA- und EU-Prüfer, der den Zylinder auch selber getauscht hat. Ich denke das sagt etwas zum Vertrauen, das Fachleute in dieser Situation zu Lisa haben.

CD-Maintenance hat uns heute sehr nett und wirksam geholfen. Es gibt also keinen Zoff, sondern einfach "differences of opinion".

Ich hoffe, dass wir in einer Woche etwas mehr Erkenntnisse haben, und sagen können, was das Problem war und wann Lisa wieder arbeiten kann.

Es gibt zahlreiche Optionen, eine davon auch mit dem alten Motor, der gerade bei Ghönert ist. Im Moment ist aber alles nur geraten (oder gehofft).

viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel
17. September 2014 Jan Brill

Leserreise: Der Film 2013 ist da


Endlich! Der Film zur Leserreise 2013 - Um die Welt - ist ab sofort als Download verfügbar

Der lang erwartete Film zur Weltreise 2013, der beim Crew Treffen im Mai bereits einmal vorab präsentiert wurde, ist ab sofort online zu sehen. Sie müssen also nicht einmal mehr auf die DVD warten! Es gibt den Film direkt und in HD-Qualität zum Herunterladen, was auch den Preis deutlich günstiger macht als bei den Leserreise-Filmen der letzten Jahre. Für Hardware-Fans gibt es ab dem 10. Oktober aber natürlich auch eine Fassung auf Bluray Disc. Sehen Sie hier schon mal eine Vorschau auf den Film.

Mit dem eigenen Flugzeug um die Welt. Diesen Traum erfüllten sich im Herbst 2013 insgesamt neun Flugbesatzungen.
Doch diese Reise war weit mehr als eine Weltumrundung. Es war eine Weltreise. Neun Wochen erlebten die Crews die unterschiedlichsten Gegenden, von den Gletschern Alaskas über die Metropolen Japans bis zu den Gewürzinseln, der Südsee und dem Himalaja.

Erleben Sie die Highlights, Schwierigkeiten und das Teamwork in dieser Doku­mentation, erzählt von Holger Douglas, mit vielen Interviews, Flugaufnahmen und natürlich reichlich Bildern aus dem Cockpit!

Der Film kostet im HD-Download 14,90 Euro und als Bluray Disc 19,90 für Abonnenten und 24,90 für Nicht-Abonnenten. Der Film hat etwas Überlänge (die Reise ja auch!) und dauert 2 Stunden 7 Minuten.

Daher haben wir auch nicht allzu viele Extras mit einbezogen, für Bluray-Kunden gibt es die 700 schönsten Bilder und den Anflug auf Paro in Bhutan im Himalaja noch mal in HD-Qualität.

Hier können Sie zwei Appetithappen ansehen: Trailer und Filmausschnitt.


Bewertung: +3.00 [3]  
 
 






Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa Berlin jetzt auch außer Betrieb
11. September 2014: Von Jan Brill an Achim H.
Update: 11. September 2014


Ok. Messing hat sich nicht gefunden. Dafür viel Alu. Angehängt Bilder vom defekten Zylinder No. 3 und vom Zylinder No. 1, den ich heute vorsichtshalber ebenfalls habe ziehen lassen.

Nach mehrfacher Rücksprache mit dem Überholbetrieb und anderen Werften erscheint ein Wechsel des Zylinders No. 3, plus Spülung und Kontrollen nach Standlauf, 5 und 25 Stunden plausibel und nicht unüblich.

CD Maintenance besteht jedoch auf einem Ausbau des Triebwerks, was für uns den Verlust jeglicher Garantieleistung bedeuten würde.

Der Überholbetrieb hat klar gemacht, dass selbst wenn wir das Triebwerk einschicken würden, er auch nicht mehr als die oben genannten Maßnahmen auf Garantie durchführen würde. Ein "Öffnen" des Triebwerks ohne vorher nicht zumindest versucht zu haben die Ursache abzustellen lehnt der Overhaul-Shop ab.

Genau das weigert sich CD Maintenance aber zu tun, mit der Begründung, dass das Triebwerk auch nach Reinigung aufgrund der Spähne nicht mehr betriebssicher sei. Von anderen Werften und Prüfern, die wir heute konsultiert haben, wird das als weniger kritisch eingestuft. Hier haben wir mehrfach die Empfehlung erhalten den vom Überholer vorgeschlagenen Maßnahmen zur Fehlersuche zu folgen.

Die oben zitierte Lycoming-Informationsschrift, erlaubt in diesem Fall (Problem beschränkt auf einen Zylinder) unter Ziffer 7 ausdrücklich die vom Overhaul-Shop vorgeschlagene Maßnahme.

Ich bin morgen vor Ort in Schönhagen und versuche mir selber ein Bild zu machen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]



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DSCI1773.JPG

Laufbuchse Zylinder No.3.




Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Landeschaden: Lisa Frankfurt auf absehbare Zeit außer Betrieb
11. September 2014: Von Jan Brill an Christian R.
Solange keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt sollte ein solcher Schaden von der Kasko-Versicherung gedeckt sein. Natürlich abzüglich:

- Selbstbehalt: 2.000 Euro
- Schadensfreiheitsrabatt: 320 Euro.


viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa Berlin jetzt auch außer Betrieb
10. September 2014: Von Jan Brill an Markus Nitsche
Lässt sich der Lieferant auf eine Diagnose in Deutschland auf seine Kosten ein?

Er hat bislang nur vorgeschlagen den Zylinder (auf seine Kosten) zu tauschen und dann weiter zu sehen.

MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa Berlin jetzt auch außer Betrieb
10. September 2014: Von Jan Brill an 
und nach 130 h DARF kein Zylinder schlappmachen!

Ich fürchte, das wissen die Zylinder nicht. Bei unserer PA30 hatten wir 8 Zylinder in 50 Stunden kaputt. War damals (2005) zwar eine wirklich interessante Story für's Magazin, aber nervenaufreibend ohne Ende.

Die Frage ist eher, ob man ein Triebwerk, in dem mal so viel Altmetall herumgeschwommen ist noch betreiben kann, nachdem die Ursache abgestellt ist. Das Lycoming SB ist da ja auch eher vage ("An exception should be where problem is confined to one cylinder assembly").

Garantie zu haben und Garantieansprüche durchzusetzen ist zweierlei, vor allem wenn der Lieferant in den USA sitzt und jedes Hin- und Her 3.000 Euro kostet (2.000 Euro Aus- und Einbau, 1.000 Euro Fracht).


... so ein Scheiss!


viele Grüße
Jan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa Berlin jetzt auch außer Betrieb
10. September 2014: Von Jan Brill an Justus SJ
Ich hoffe das finden wir morgen alles raus. Ich habe der Werft (CD Maintenance) vorgeschlagen mit dem Boroskop die anderen Zylinder zu untersuchen und den #3 zu ziehen.

Heute Mittag hiess es noch das Triebwerk müsse auf jeden Fall raus. Jetzt hat der Überholer eine andere Vorgehensweise vorgeschlagen.

Was sagt Deine Erfahrung in dem Fall?

viele Grüße
Jan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa Berlin jetzt auch außer Betrieb
10. September 2014: Von Jan Brill an Jan Brill
Jetzt habe ich mal eine Frage an die Triebwerksexperten im Forum:

Der Überholungsbetrieb hat vorgeschlagen den defekten Zylinder zu tauschen und dann nach Groundrun, 5 und 25 Stunden wieder auf Spähne zu prüfen. Das wäre natürlich für beide Seiten eine recht schmerzlose Lösung. Ist das nach nach Lycoming Repair-Manual zulässig? Die Frage ist nicht ob's gruselig ist (ist es!), sondern ob es zulässig wäre.

Der Überhol-Betrieb hat natürlich erstmal das Recht die Maßnahmen zur Nachbesserung vorzugeben. Ich müsste also schon argumentieren, dass dies nicht zulässig ist.

Nachtrag: Habe gerade das hier bekommen (siehe unten). Da wird es wohl schwierig was anderes zu tun als vom Überholer vorgeschlagen (ich möchte gerne wandeln und den alten Motor überholt wieder einsetzen, er will natürlich nachbessern, und das so günstig wie möglich).

viele Grüße
Jan Brill


Suggestions if Metal is Found in the Screens or Filter

Because the failure to look for metal in the screens and filter, or ignoring what is found, can lead to catastrophic engine failure, we'll attempt a logical approach to the proper action to be taken when metal shows up in the oil screen broil filter cartridge.

The lack of printed matter on this subject may be due tithe difficulty in adequately describing types and amounts of metal. It's like asking for a precise measurement and getting the answer, "why it's twenty five thousandths plus a little bit." Therefore, what follows are meant to be general guidelines, but each case must be considered as an individual one. Textron Lycoming does not consider this discussion a technical bulletin, but merely a source of generally helpful information.

GENERAL INFORMATION

1. DON'T PANIC on small amounts of shiny flakes or small amounts of short hair-like bits of magnetic material. Experience has shown that engines are sometimes pulled unnecessarily.

2. DON'T PANIC if it's a low time engine. A few bits of metal left from manufacturing are not too uncommon in the oil screen or filters on new, remanufactured, or overhauled engines.

3. DON'T PANIC. Again if it's a low-time engine, it maybe a replacement for one that had previously suffered structural failure. The metal may have just been dislodged from some hiding place in the oil cooler, oil lines or oil tank.

4. Item 3 brings up the importance of properly cleaning all items transferred from a failed engine to a replacement engine. On dry sump engines, don't overlook cleaning of the oil tank. Oil coolers and oil lines should be cleaned by proven method, or replaced.

5. In some rare cases where the pleated cylindrical type oil screen is used, the screen itself may be making metal. Closely inspect the end of the internal relief valve ball. If the ball is deformed, this may be the culprit. Replace the screen assembly.

6. In cases where metal shows up in the filter of a factory engine that is under warranty, and its origin is unknown, the metal may be forwarded to the Lycoming factory for inspection. In all cases, the factory Product Support Department should be called before the material is shipped.

EXAMPLES:

1. Several pieces of shiny flake-like, non magnetic, or several short hair-like pieces of magnetic material_place aircraft back in service and again check oil screen or filter in 25 hours.

2. As in Item 1, but larger amount, such as 45-60 small pieces_clean screen, drain oil, and refill. Run engine on ground for 20-30 minutes. Inspect screen. If clean, fly aircraft for 1 to 2 hours and again inspect screen. If clean, inspect screen after 10 hours of flight time.

NOTE: In cases one and two, we are determining whether the small amount of metal was a "one shot and done deal" (not entirely uncommon).

3. Chunks of metal ranging in size of broken lead pencil point or greater. Remove suction (sump) screen as large pieces of metal may have fallen into the sump. In any event, ground aircraft and conduct investigation. A mixture of magnetic and non magnetic material in this case often times means valve or ring and piston failure. Removing bottoms park plugs usually reveals the offending cylinder.

4. Non magnetic plating averaging approximately 1/16"in diameter; may have copperish tint. Quantity found - 1/4 teaspoonful or more; ground aircraft and investigate. If origin can't be determined and this is a factory engine (not a field overhaul) that is under warranty, mail metal to Lycoming factory for analysis, attention Product Support.

5. Same as Item 4, but may be slightly larger in size and minus cop perish tint. On direct drive engines, propeller action may be impaired. Ground aircraft. If origin can't be determined and it is a factory engine under warranty, mail material to Lycoming, attention Product Support.

6. Non magnetic metal brass or copperish colored. Resembles coarse sand in consistency. Quantity of 1/4 teaspoonful or more - ground aircraft. If origin can't be determined and it is a factory engine under warranty, mail metal to Lycoming, attention Product Support.

7. Anytime metal is found in the amount of 1/2 teaspoonful or more, it is usually grounds for engine removal. An exception should be where problem is confined to one cylinder assembly (rings, valves, piston, cylinder). In this case, if the entire engine does not appear to be contaminated, the offending cylinder assembly kit may be replaced. After corrective action is completed, conduct the routine ground running and screen inspection as previously described in Item 2.

8. If any single or several pieces of metal larger than previously mentioned are found, magnetic or non magnetic, ground aircraft. If this is a factory engine under warranty, and origin of the metal contamination cannot be determined, a call may be made to the Lycoming Product Support Department. A good description of the metal may result in placing its origin. When phoning Lycoming or when returning metal removed from engines, supply the complete engine model designation, serial number, history of engine, oil temperatures, oil pressures, and any odd behavior of the engine on the ground or during flight.

NOTE: Metal samples for analysis can only by accepted if the engine from which the sample is taken is a new, remanufactured, or overhauled engine from the Lycoming factory and it is still under warranty. Engines overhauled by other facilities may have parts that cannot be identified by analysis at Lycoming.

POSTSCRIPT

As an important postscript to "Suggestions if Metal is Found in the Screens or Filter," factory personnel have become concerned over unnecessary engine removals because metal was found in a replacement engine after prior malfunctioning engine was removed. These unfortunate engine removals were largely caused by maintenance personnel failing to thoroughly flush and clean all aircraft oil system components. Because of the difficulty of removing contamination from an oil cooler, it is strongly suggested that a new oil cooler be used with the replacement engine when an engine is removed because it failed. As are minder that it is essential to remove metal contamination from the oil system, the factory Product Support Department now sends the following tag with every service engine leaving our factory:

IMPORTANT

Before installing this replacement engine, all
aircraft oil system components, oil coolers, lines and
supply tanks, where used, must be thoroughly cleaned
for contamination. Textron Lycoming will not be held
responsible for contamination to this newly installed
engine.

PRODUCT SUPPORT DEPARTMENT
TEXTRON LYCOMING
Williamsport, PA 17701

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Landeschaden: Lisa Frankfurt auf absehbare Zeit außer Betrieb
10. September 2014: Von Jan Brill an Jan Brill
Update 10. September 2014:

Nachdem wir den Montag damit verbracht haben alle notwendigen Informationen und Unterlagen des Flugzeugs und des Piloten herbeizuschaffen, sowie Kostenvoranschläge einzuholen, hat die Versicherung (Euro Aviation) gestern sehr zügig die Reparaturfreigabe erteilt und die Arbeiten haben begonnen.

Lieferzeit für den neuen Propeller sind 4-6 Wochen. Die Umlaufzeit für das Triebwerk ist mit ca. fünf Wochen veranschlagt. Die Kosten belaufen sich bislang auf ca. 16.000 Euro. Die Arbeiten werden bei Röder in Egelsbach durchgeführt.

Der Pilot beschreibt den Hergang wie folgt:

Bei der Landung in EDFE mit normaler Anfluggeschwindigkeit (ca 70kn), guter Sicht und nur leichten
Winden kam es zu einem versehendlichem zu starkem Aufsetzen in dessen Folge das Bugrad hart
aufschlug und der Propeller dabei Bodenberührung hatte. Hierbei wurden die Propellerenden
verbogen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Leserflugzeug
10. September 2014 Jan Brill

Leserflugzeug-Lisa: Lisa Berlin


Lisa Berlin jetzt auch außer Betrieb

Leider haben wir auch für Lisa-Berlin sehr schlechte Nachrichten. Das neue Triebwerk, dass im Juni eingebaut wurde hat seinen Geist aufgegeben. Ein Zylinder hatte bei der heute begonnenen 100-Stunden-Kontrolle keine Kompression mehr, aus den anderen tropfte Öl. Im Filter und im Sieb sind späne aus Aluminium und Messing (siehe Fotos).

Damit ist auch unser zweites Leserflugzeug nicht einsetzbar. Bevor wir überhaupt einen Zeitrahmen für diese Maßnahme abschätzen können, stehen uns Verhandlungen mit dem Lieferanten des Motors bevor. Das Triebwerk hatte 130 Stunden Laufzeit. Auch darüber werden wir natürlich informieren ...
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Pilot und Flugzeug Artikel
9. September 2014 Jan Brill

Behörden: LBA ausser Betrieb


Außer Betrieb – das LBA kommt seinen Kern­aufgaben nicht mehr nach

Unsere Berichterstattung über die aktuellen Probleme in der Arbeit des LBA in Ausgabe 2014/06 und in sechs Teilen online haben – wie zu erwarten war – ein nicht unerhebliches Echo ausgelöst. Auch innerhalb der Behörde blieb unsere Kritik nicht ungehört. In einigen Punkten haben sich die beschriebenen Zustände gebessert oder sogar gelöst. In anderen Bereichen sieht es jedoch noch schlimmer aus als im Juni. Ganz besonders im Referat L1 Ausbildung scheint man im Moment den Kernaufgaben einer nationalen Luftfahrtbehörde nicht mehr nachkommen zu können.

Zuerst die gute Nachricht

Die Umschreibung (mittels Ausbildungs­erleichterung) von ICAO-IR-Berechtigungen in Teil-FCL IRs klappt inzwischen größtenteils problemlos. Von Einzelfällen abgesehen, in denen Piloten-Akten beim unvermeidlichen Transfer zwischen Landesluftfahrtbehörde und Luftfahrtbundesamt im föderalen Akten-Nirwana verschollen gingen, funktioniert die Eintragung des IRs knapp ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der entsprechenden Ver­ord­nung in der Regel ohne Probleme und inzwischen sogar recht zügig.
Das Referat L4 scheint den entsprechenden Prozess aus Bestätigung der Voraussetzungen durch einen Prüfer, Prüfung, Lizenztransfer und Eintrag der Berechtigung inzwischen im Griff zu haben.

Damit ist das Referat sogar flotter als die englischen Kollegen, die solche auf ICAO-IRs beruhenden Berechtigungen erst seit dem 1. August eintragen.


Versagen im Referat Ausbildung

Weniger erfreulich ist die Lage im Referat Ausbildung (L1). Dieses ist unter anderem für die Genehmigung der Ausbildungsbetriebe in Deutschland zuständig. Es geht also nicht nur um Einzellizenzen, sondern um Betriebsgenehmigungen für ganze Firmen mit zahlreichen Mitarbeitern.

Zugegeben, in diesem Referat laufen im Moment einige Entwicklungen zusammen, die allesamt arbeitsintensiv sind.


Endlich auf dem eigenen Flugzeug kostengünstig das IR machen! Während es in England und Österreich schon genehmigte Schulen für Competency Based IR und Enroute IR gibt, hat man beim LBA offenbar keine Zeit diese wichtige Neuerung auch umzusetzen.
Zum einen ist das die Umstellung der Aus­bil­dungsbetriebe auf die neuen An­forderungen des Teils ORA.GEN, der selbst für Mini-Orga­nisationen im Unterschied zu JAR Management-Systeme vorsieht. Die Betriebs­handbücher (OMs) aller Ausbildungsbetriebe müssen also überarbeitet, ergänzt und vom Referat L1 neu geprüft und genehmigt werden. Das ist nicht gerade wenig Arbeit, war aber seit dem Jahr 2011 klar abzusehen.

Dann müssen die seit März geltenden Regeln zum Competency-based- und Enroute-IR in die Praxis umgesetzt werden. Für das Referat L1 bedeutet das vor allem die Genehmigung von Theorie- und Praxis-Lehrgängen, für den neuen Weg zum alten IR (CIR) sowie für die neue Berechtigung namens Enroute-IR (EIR).

Und schließlich sind da einfach die normalen Neu- und Änderungsanträge von Unternehmen, die einen Ausbildungsbetrieb gründen oder erweitern wollen oder müssen.

Keine dieser drei Aufgaben erledigt das LBA im Moment in einem auch nur ansatzweise zufriedenstellenden Zeitrahmen. Für die Umstellung der JAR-FTOs und TRTOs auf neue EASA-ATOs hat man dabei noch einen halbwegs gangbaren Weg gefunden.

Sofern die neuen Betriebshandbücher nach ORA.GEN eingereicht wurden, dürfen diese Ausbildungsbetriebe erstmal wie bisher weitermachen, bis das neue OM geprüft ist. Vernünftigerweise geht man davon aus, dass diese Schulen nur wegen ziemlich formalistischen Anforderungen nach ORA.GEN ja nicht verlernt haben, wie man einen Betrieb führt. Damit schafft sich die Behörde erst mal Luft.

Trotzdem hapert es in den beiden übrigen Aufgabengebieten gewaltig. Die Ge­nehmigung von Kursen für Enroute- und Competency-based-IR hat nach Angaben des Referats „niedrige Priorität“.

Und auch Neuanträge scheinen nicht gerade im Eiltempo bearbeitet zu werden. So liegen Neuanträge teils seit Oktober 2013 zur Genehmigung vor. Und selbst Firmen, die eine CAMO und einen gewerblichen EU-OPS-Flugbetrieb betreiben – also schon über geprüfte Management-Systeme verfügen, warten seit Januar oder Februar auf die Genehmigung des Ausbildungsbetriebs oder wenigstens auf eine erste Liste mit Anmerkungen zum OM.

Nun erwartet niemand, dass eine ATO in zwei Wochen genehmigt wird. Was für die Unternehmen aber besonders schädlich ist, ist der Umstand, dass bereits bei Antragstellung Voraussetzungen, wie z. B. die erforderlichen Räumlichkeiten, vorgehalten werden müssen. Man zahlt also Miete für Schulungsräume, die man acht Monate lang nicht nutzen kann.

Und einen auch nur halbwegs verbindlichen Zeitrahmen kann die Behörde auch nicht geben. Auf Anfrage schreibt das LBA nur lapidar:
Anträge werden bei uns nach Eingang und festgelegter Priorisierung bearbeitet. Der Zulassungsprozess für Ihre ATO wird sich daher noch etwas hinziehen. Wir wissen um die für Sie sich daraus ergebene ungünstige Situation, bitten jedoch um Verständnis, dass wir unsererseits zur Einhaltung der gesetzlichen Forderungen, wozu, wie oben beschrieben, auch die vollständige Prüfung Ihres Antrages gehört, verpflichtet sind.


Manage the Disaster

Es ist zumindest erforderlich, dass das LBA den Missstand managed. Also halbwegs realistische Zeitrahmen für die jeweiligen Anträge vorgibt und diese (wie z. B. die UK CAA) auch klar kommuniziert, damit die Unternehmen Personal und andere Ressourcen entsprechend einplanen können.

Weiterhin muss der Genehmigungsprozess angepasst werden. Es ist schlechterdings idiotisch, bei einem Zulassungsprozess, der sich voraussichtlich acht oder zehn Monate hinzieht, gleich zu Anfang alle Betriebsmittel vorhalten zu müssen. Effizienter kann man die Privatwirtschaft kaum schädigen.

Beim EIR und CIR stellt das Warten auf das Amt für Ausbildungsbetriebe und Schüler eine unzumutbare Situation dar. Soll man jetzt schon mit der freien Ausbildung beginnen? Kommen die ersten Kurse dann zu spät und war das Training vergebens? Auch hier müssen dringend klare Zeitrahmen veröffentlicht werden.

Da LBA schädigt durch die Unfähigkeit des Referats L1, dem anfallenden Arbeitsaufwand auch nur halbwegs angemessen nachzukommen, die Luftfahrtbranche in Deutschland ganz erheblich. Das Argument vom fehlenden Personal zieht dabei nur bedingt. Der momentan anfallende Arbeitsaufwand war bereits vor Jahren absehbar.

Solange das Referat L1 keine Fristen nennt und Zeit-Ziele formuliert, muss man vom Schlimmsten ausgehen (also von Jahren). Wer jetzt ausbilden muss, dem bleibt nur der Weg ins Ausland. Behörden wie die AustroControl oder die UK CAA schaffen es in der gleichen Situation, einen Ausbildungsbetrieb innerhalb von Wochen, schlimmstenfalls wenigen Monaten, zu zertifizieren.


Wenn das Pferd tot ist – einfach mal absteigen!

Während das Referat L1 also hoffnungslos überladen ist, scheint man an anderer Stelle durchaus auch Zeit für eher redundante Aufgaben zu haben. Zum Beispiel für ACAM-Inspektionen an weitgehend zerlegten Luftfahrzeugen, die dann auch noch in Zwangs­gelder münden!


Wie soll man in diesem Zustand dem von LBA ACAM-Team geforderten Wägebericht erstellen? Wenn sich die Praxis der ACAM-Prüfer hier durchsetzt, kann man Flugzeug-Restaurierungen in Deutschland bald vergessen.
© Ingo Wassermann 
So führte das LBA im September 2013 eine ACAM-Lufttüchtigkeitsinspektion an einer PA-24 Comanche durch. Das Problem dabei: Das Flugzeug hatte im Vorjahr einen Landeunfall (Fahrwerk eingeknickt) und wurde durch den neuen Halter, der den Bruch aufgekauft hatte, mühselig restauriert.

Wie bei solchen GA-Projekten üblich, zog sich die Restauration hin. Teile für das aus den 1960er-Jahren stammende Flugzeug müssen aufwendig beschafft werden, der mit der Triebwerks-Inspektion betraute Be­trieb machte pleite und der Motor musste dort herausgeholt und zu einem anderen Unternehmen gebracht werden und zu allem Überfluss verletzte sich der neue Halter auch noch bei einem (anderen) Unfall und war monatelang nicht arbeitsfähig. Als das Flugzeug überprüft werden sollte, war der Rumpf zerlegt, der Motor außer Haus und die Avionik teilweise ausgebaut.

Das LBA selber schreibt über den Zweck der ACAM-Inspektionen:

Aufgabe des Sachgebiets ACAM (Aircraft Continuing Airworthiness Monitoring) ist die Überwachung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen. Hierfür sind im Sachgebiet ACAM-Lufttüchtigkeitsinspektoren beschäftigt, die stichprobenhaft Luftfahrzeuge auf deren Lufttüchtigkeit überprüfen.

Was man mit dieser Zielsetzung an der zerlegten Comanche wollte, bleibt das Geheimnis der Behörde. Entsprechend sinnfrei waren auch die Befunde:
  • Wägebericht abgelaufen (wie soll man das Flugzeug ohne Motor denn wiegen?)
  • Fehlender Transponder!
  • Betriebszeitenübersicht nicht nachvollziehbar
  • Ausrüstung gemäß § 8, 3.DV LuftBO nicht vorhanden (wo soll man in einem teilzerlegten Rumpf denn bitte den Feuerlöscher anbringen?)
  • etc.
Zur Behebung dieser und anderer Bean­stan­dungen wurden dem Halter dann Fristen gesetzt. Fristen, die er nach menschlichem Ermessen gar nicht einhalten konnte, es sei denn, man zaubert sich die seltenen Ersatz­teile und den neuen Motor einfach herbei. Schließlich wurde auch noch ein Zwangs­geld von 500 Euro verhängt, weil eine weitere Fristverlängerung nicht beantragt worden sei (was der Halter bestreitet!).

Die Frage ist also: Warum legt das an anderer Stelle scheinbar so überlastete LBA einen derart sinnlosen Vorgang nicht einfach für eine Weile beiseite und inspiziert nach Abschluss der Restauration dann ein Flugzeug anstatt eines Teilehaufens?

Wer für solchen Blödsinn Zeit hat, sollte es auch schaffen, Personal für die dringend nötige Genehmigung deutscher Ausbildungs­betriebe aufzutreiben.


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Pilot und Flugzeug Artikel
8. September 2014 Jan Brill

Leserflugzeug-Lisa: Landeschaden Lisa Frankfurt


Landeschaden: Lisa Frankfurt auf absehbare Zeit außer Betrieb

Leider hat Lisa Frankfurt gestern in Egelsbach einen Landeschaden erlitten, der in jedem Fall eine Stock-Loading-Inspection und einen neuen Propeller erforderlich macht. Eventuell hat das Flugzeug auch einen Strukturschaden erlitten, das können wir im Moment nicht sagen. In jedem Fall ist Lisa mindestens bis zum Ende des Monats nicht einsetzbar. Im Falle eines Strukturschadens müssten wir wohl auch die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Totalschadens in Betracht ziehen.


Verbogen. Ein solcher Schaden am Propeller macht in jedem Fall eine Shock-Loading-Inspection erforderlich.
Ich bitte die Kunden und Leser um Verständnis, dass wir im Moment zum Hergang keine genauen Angaben machen können. Es steht uns und dem betroffenen Piloten eine Menge Paperwork bevor. Wir werden hier jedoch über den administrativen und technischen Fortgang des Vorgangs informieren.


  
 
 





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