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Alle Beiträge von: Jan Brill [janbrill]


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IFR & ATC | Beitrag zu Mal wieder Rocket Route
28. Juni 2013: Von Jan Brill an Philipp Tiemann Bewertung: +1.00 [1]

... Momentchen. Guido ist aber auch nicht "established or residing in the EU". Damit fällt er nicht unter den FCL.055 wo der ganze Schwachfug steht. Und ich glaube nicht, dass die FAA einem Deutschen das deutsch-Funken in Deutschland untersagt.

Er fliegt unter Part 91 und da ist über LP-Anforderungen außer English nix geregelt. Es gibt für diesen Fall also wohl tatsächlich keine Vorschrift... oh Schreck!

Lisa freut sich jedenfalls.

viele Grüße
Jan Brill

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel
28. Juni 2013 Jan Brill

Politik: Anhoerung GA


GA-Anhörung im Europa-Parlament – und die EU-Kommission ergreift die Flucht

Am 19. Juni fand auf Initiative der IAOPA und der AOPA Germany hin eine Anhör­ung im EU-Parlament unter dem Titel „GA connecting Europe“ statt. Unter der Leitung der deutschen Abgeordneten Gesine Meißner (FDP) waren Piloten, GA-Vertreter, die EASA und natürlich die Europäische Kommission geladen, den Parlamentsangehörigen den Zustand und die Probleme der All­ge­meinen Luftfahrt in Europa näher zu bringen. Und mit Kritik an der für den Großteil der europäischen Luft­fahrt­­gesetzgebung verantwortlichen Kommi­ssion wurde denn auch nicht gespart. Doch die Kommission entzog sich sowohl den Vertretern der GA wie auch den Parla­ments­abgeordneten. Matthew Baldwin, Director of Aviation bei der EU-Kommission, ging nach einem kurzen Statement, und Filip Cornelis, Head of Aviation Safety, verließ die Veranstaltung kurz danach. Der Vorgang zeigt die wahren Machtverhältnisse zwischen EU-Kommission und Parlament. Diese lassen eine wirksame Kontrolle der Exekutive durch die Parlamentarier unwahrscheinlich erscheinen.

Brüssel für Anfänger


Anhörung zur Allgemeinen Luftfahrt im Europa-Parlament. Die EU-Kommission ergriff nach kurzer Zeit die Flucht.
Wer als Neuling in das Europaviertel rund um das EU-Parlament in Brüssel kommt, dem fällt zunächst die große Anzahl eiliger und recht junger Menschen auf, die hier mit zahlreichen Ausweisen um den Hals und Papieren im Arm zwischen dem Parlamentsgebäude und den vielen umliegenden Restaurants hin und her eilen.

Ins Parlament hinein dürfen indes nur eingeladene Besucher. Wer als einfacher Bürger den Vorgängen in den Plenarsitzungen oder Ausschüssen folgen möchte, dem ist der Zugang nicht gestattet. Das EU-Parlament bietet lediglich geführte Touren durch das Gebäude sowie die Möglichkeit, für genau eine Stunde der Plenarsitzung von der Tribüne aus zu folgen. Sich einfach mal in eine Anhörung zu setzen oder einer wichtigen Ausschusssitzung beizuwohnen geht nicht.

Wir gehören als GA-Vertreter heute zu den „Eingeladenen“. Verantwortlich dafür sind IAOPA und deutsche AOPA, die zusammen mit MEP Gesine Meißner (FDP) die erste Anhörung überhaupt zum Thema der Allgemeinen Luftfahrt im EU-Parlament ins Leben gerufen haben. Einen Nachmittag lang sind GA-Vertreter und einfache Piloten geladen, den Parlamentsabgeordneten die Rolle, Situation und vor allem die Probleme der Allgemeinen Luftfahrt in Europa zu erklären. Auch Vertreter der EASA und der EU-Kommission sind eingeladen, um ihre Seite der Problematik zu erläutern und das Feedback der Piloten aufzunehmen.

Geplant sind nach zwei kurzen Reden zwei Diskussionsrunden. In der ersten Runde soll es um das Thema „Better Regulation for General Aviation – status quo and potentials“ gehen und in der zweiten um „Connecting Europe through General Aviation“.

Der Veranstaltungssaal ist mit ca. 50 Per­sonen kaum halb gefüllt. Es sind nur wenige Piloten aus Deutschland gekommen. Aber viele nationale AOPA-Organisationen haben Vertreter geschickt. Polen, England und Frankreich sind am stärksten vertreten, aus Deutschland ist AOPA-Geschäftsführer Michael Erb gekommen. Aus England sind auch zahlreiche Luftfahrt-Pressevertreter angereist, aus Deutschland sind außer Pilot und Flugzeug leider keine Journalisten nach Brüssel gekommen.

Damit das Ganze überhaupt zustande kommen konnte, hat der von der deutschen AOPA und der IAOPA aus den Mitgliedsbeiträgen bezahlte Lobbyist und Pilot Lutz Dommel ziemlich viel Vor­bereitungsarbeit leisten müssen. Er kümmert sich auch wirklich vorbildlich um die in Brüssel fremden Besucher (die – wie der Autor – in dieser Stadt sonst ziemlich verloren gewesen wären), holt Gäste vom Bahnhof und vom Flugplatz ab, veranlasst vorher noch einen kurzen Lunch der Redner und organisiert den reibungslosen Ablauf. Wenn man mit ihm durch die Gänge des EU-Parlaments oder durch das Europaviertel läuft, stellt man sich unwillkürlich die Frage: „Gibt’s hier eigentlich irgendjemanden, den Lutz Dommel nicht kennt und freundlich begrüßt?“

Solche Leute braucht die Allgemeine Luftfahrt in Brüssel ungeheuer dringend. Wer glaubt, „decisions are made in meetings“, ist hier absolut fehl am Platz.


Die Veranstaltung

Unter dem Vorsitz der beiden MEPs Gesine Meißner (Deutschland, FDP) und Giommaria Uggias (Italien, Liberale und Demokraten) war Craig Spence, Generalsekretär der IAOPA, zunächst geladen, eine kurze Einführung in die Rolle und Aktivitäten der Allgemeinen Luftfahrt zu halten. Er erklärte für Laien gut verständlich die unterschiedlichsten Aufgaben der GA und die Gefahren, die sich aus der Überregulierung der Allgemeinen Luftfahrt ergeben.

Danach war Matthew Baldwin, Director of Avi­ation der EU-Kommission, an der Reihe. Er gab zu, dass die EU-Kommission, die für die Mehrzahl der für die GA so pro­blema­ti­schen Regelungen verantwortlich ist, in der Branche als „white shark“ wahr­ge­nom­men wird, der schwimmen muss, bis die Allgemeine Luftfahrt gänzlich von den Brüsseler Regelungen aufgefressen wurde. Dieses Sprachbild konnten einige Zuhörer wohl durchaus nachvollziehen. Die Kommission wolle das nicht, erklärte Baldwin.

Allerdings ließ der weitere Verlauf der Anhörung nicht erkennen, dass die Kommission an einem Feedback der GA-Branche sonderlich interessiert wäre. Denn unmittelbar nach seinem Statement verließ Baldwin die Diskussionsrunde, ohne sich auch nur einer Frage der GA-Vertreter oder der Parlamentsabgeordneten zu stellen. Ein US-amerikanischer Teilnehmer kommentierte später, dass ein US-Behördenvertreter, der Bürger und Abgeordnete bei einer Anhörung einfach stehen ließe, wohl am nächsten Tag kaum mehr zur Arbeit erscheinen müsse.

In Europa ist das anders. Wer glaubt, das gewählte Parlament hätte bislang eine ernsthafte Aufsicht über die ungewählte EU-Kommission ausgeübt, der wird durch solche Vorgänge schnell eines Besseren belehrt.

Danach schilderten Martin Robinson Europa-Vorsitzender der IAOPA und Jacques Callies von der AOPA France sehr eindrücklich die verheerenden Auswirkungen, welche die Anwendung von Regeln aus der Großluftfahrt auf die GA bislang gehabt haben.
Schließlich war Filip Cornelis, Head of Aviation Safety und einzig verbliebender Ver­treter der Kommission, an der Reihe, die Initia­tiven der Kommission zu Gunsten der GA aufzuzeigen:
  • Das von der Kommission an der EASA vorbei erdachte Safety-Reporting System (siehe Pilot und Flugzeug 2013/05, S. 73 ff.) bekommt eigene abgemilderte Regeln für die GA.
  • FCL.008 soll Erleichterungen beim IFR und bei der FAA-IR-Conversion bringen.
  • Turboprop-Twins benötigen (vielleicht) zukünftig im privaten Betrieb doch keine gewerblichen Pistenlängen
  • Die Basic Regulation 216/2008, die mit ihren Definitionen insbesondere der Complex Aircraft und der gewerblichen Fliegerei so viele Probleme verursacht hat, soll vielleicht, eventuell und in der Zukunft einem Review unterzogen werden.
  • Das EASA Management Board habe erkannt, dass die blinde Anwendung von Airliner-Regeln auf die GA zum Ableben der Letzteren führt.
  • Die Problematik bei Flügen gegen Entgelt (Gastflüge, Absetzflüge, Schleppflüge) soll entschärft werden.
Dem aufmerksamen Zuhörer wird jedoch klar, dass es hier keineswegs um Verbesserungen oder gar wirksame (weil auf die GA angepasste) Sicherheitssteigerungen geht, sondern dass es sich bei der von Cornelis aufgestellten Liste lediglich um (Ankündigungen für) Reparaturen der schlimmsten Auswirkungen bisheriger EU-Regelungen handelt.
Entsprechend musste er sich auch eine Anzahl kritischer Fragen gefallen lassen, bevor auch er etwa nach der Hälfte der Veranstaltung das Weite suchte.


Wie die EASA mit fachlicher Kritik umgeht


Auszug aus dem sehr detaillierten Brief, den Avanti-Betreiber Matthias Albrecht an EASA Rule Making Director Kneepkens schrieb. Der Brief legt ausführlich und gut belegt die Sinnlosigkeit des Part OPS.NCC dar, was sich übrigens mit dem Impact Assessment der EASA selbst deckt. Dass GA-Betriebe und Operator selbst auf derart fundierte und konstruktive Kritik keine aussagekräftige Antwort erhalten, trägt sehr zur Verbitterung der Branche bei. Und wenn sich dann EASA-Offizielle oder Kom­missions-Mitarbeiter bei der Parla­ments­­anhörung hinstellen und sagen, sie wüssten von nichts und man müsse die Probleme ja nur ansprechen, dann grenzt das schon an vorsätzliche Irreführung.
Ein besonders interessanter Austausch entwickelte sich zwischen Jules Kneepkens, Rule Making Director der EASA, der von Cornelis eine besonders heiße Kartoffel zugeworfen bekam, und Matthias Albrecht, Vorstandssprecher der XCOM AG und Betreiber einer Piaggio P180 im Werksverkehr. Albrecht hatte nämlich Anstoß genommen, an der Aussage, die EASA berücksichtige bei ihren Entscheidungen Folgenabschätzungen (Impact Assessments).

Dazu hatte er aus einem Impact Assessment der EASA zu den Betriebsregeln für Complex-Flugzeuge im Werksverkehr (Part OPS.NCC) eine besonders interessante Passage herausgesucht, in der die EASA zunächst selber zu der Erkenntnis gelangt, dass der Safety-Record im Werksverkehr exzellent ist und dann folgert:

Given this safety record, there is no evidence that a more stringent certification scheme, in addition to the good practices already applied by the industry itself through its codes of practice, will lead to a substantial increase of the safety levels.

Mit anderen Worten: Zusätzliche Regeln führen nach Ansicht der EASA selbst keineswegs zu mehr Sicherheit. Nun wissen wir alle, was dennoch geschehen ist. Part OPS.NCC erlässt eine Vielzahl von zusätzlichen Regeln (Betriebs­handbücher, Record-Keeping, gewerbliche Landebahn-Längen) für den Werks­verkehr mit Complex-Flugzeugen, der diesen sehr viel teurer, bürokratischer und in vielen Bereichen schlicht unmöglich macht. Albrecht selber beziffert die für ihn im Betrieb der Avanti entstehenden Mehrkosten durch den Part OPS.NCC auf 100.000 bis 200.000 Euro jährlich.

Eine Schätzung, die keineswegs abwegig ist, auch im Betrieb unseres Redaktionsflugzeugs Cheyenne rechnen wir mit erheblichen Kostensteigerungen, vor allem durch die zusätzlichen bürokratischen Erfordernisse. Die berechtigte Frage an Herrn Kneepkens lautete: „Warum diese Regeln, wenn die Behörde selber der An­sicht ist: Bring nix.“ Kneepkens antwortete eher un­geschickt und wenig faktenorientiert, dass man die Passagiere (Mitarbeiter) eben vor irgendwelchen Sicherheitsrisiken schützen müsse. Ein Argument, dass angesichts der Darlegung der EASA über den ausgezeichneten Safety-Record der Werksfliegerei (besser als im gewerblichen Bedarfsluftverkehr!) kaum Zugkraft entfaltete.

Dass dieser Punkt aber mit der EASA auch in einem ruhigeren Rahmen kaum qualifiziert erörtert werden kann, zeigt die Vorgeschichte dieser Zwischenfrage in Brüssel. Denn Albrecht hatte im August 2012 bereits auf die enormen Kosten durch die neuen Anforderungen des Part OPS.NCC hingewiesen. Die Antwort des verantwortlichen EASA-Vertreters Herr Kneepkens lautete:

Let me assure you that the Agency takes economic consideration duly into account when developing its safety rules. However, economic considerations have to be assessed against any undue negative impact on safety. It would not be acceptable to compromise safety solely on the fact that some aerodrome operators with shorter runways are in financial difficulties. Nor can the Agency accept to rewrite safety rules to accommodate specific individual cases. I am glad to see that you invested into a twin engine aircraft in the interest of safety. I am confident that you then will also assume the corresponding appropriate safety rules to obtain the safety benefit from your investment as intended

Was Herr Kneepkens in seiner Antwort freilich verschwieg, war die Tatsache, dass die EASA in ihrem eigenen Entwurf (NPA) 2009-02G vom 16. Februar 2009 zu der Erkenntnis gelangt war, dass die Regeln des Part OPS.NCC gar keinen Sicherheitsgewinn bringen. Die Antwort der EASA ist ein Musterbeispiel herablassender Gängelei, sinnfrei und ohne jeden Sachbezug.

Doch Albrecht ließ sich davon nicht abschrecken und arbeitete die Problematik des Part OPS.NCC im Oktober 2012 in einem ausführlichen Brief an Kneepkens sehr detailliert und gut belegt heraus und schloss eine Petition und einen Request for Change an, die Regeln des Part OPS.NCC auf den sicherheitsrelevanten Aspekt zu reduzieren oder zu streichen. Den Brief können Sie hier herunterladen, um sich einen Eindruck von der Mühe und vom Sachverstand zu machen, die hier eingeflossen sind.

Eine fachliche Antwort darauf erhielt er jedoch nicht. Es sind diese offensichtlich und nachweislich sinnlosen Regeln und die damit verbundenen Kosten und Einschränkungen, die viele GA-Betriebe und Piloten im Umgang mit der EASA und der Kommission so sehr verbittern.


In der zweiten Diskussionsrunde ging es dann vor allem darum, für die MEPs und deren Assistenten darzulegen, was General Aviation kann und wofür sie genutzt wird. Dazu legte Pilot und Flugzeug zunächst die Nutzungsdaten des Leserflugzeugs Lisa (Frankfurt) für 2012 vor. Die Karte mit allen Lisa-Flügen des letzten Jahres verdeutlichte eindrücklich, dass selbst kleinste und einfachste Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt wirklich europaweit unterwegs sind und eine Vielzahl von Transportaufgaben erfüllen. Wir stellten die Frage, ob diese Art der GA-Fliegerei wohl für unsere Kinder noch erschwinglich sein wird.

Im Anschluss legte Michael Erb den Zu­sam­menhang zwischen der Erreichbarkeit einer Region und der wirtschaftlichen Entwicklung dar. Ian Seager, Managing Director des Flyer Magazines, erklärte nachvollziehbar, weshalb die Nutzung einer C182 zu den wichtigsten Business-Werkzeugen in seinem Unternehmen zählt. Seinen Aussagen können wir aus eigener Erfahrung nur zustimmen.

Danach erläuterte Matthias Albrecht wie wichtig die Nutzung der Piaggio für die Verbindung der verschiedenen Unter­nehmensstandorte der XCOM AG ist. Und er trat auch eindrücklich dem Klischee der Geschäftsfliegerei als „rich mens toy“ entgegen. Denn über 90% der im Unternehmen gemachten Flüge transportieren nicht etwa den Vorstand oder das obere Management, sondern Ingenieure und Kundendienstmitarbeiter des im Bereich der Bankensoftware tätigen Unternehmens. Denn diese müssen sofort zum Kunden! Der Vorstand reist nur selten mit dem Werksflugzeug.


Fazit


Auszug aus der Einführungspräsentation von Pilot und Flugzeug zur zweiten Diskussions­runde. Viele GA-fremde Zuhörer zeigten sich überrascht, welche Reisen und welche Trans­port­leistung bereits mit einem Einfachst-Flug­zeug wie unserem Leserflugzeug Lisa machbar sind. Wir zeigten auch eine Liste der europäischen Destinationen, die Lisa 2012 anflog. Dabei wurde offensichtlich, dass die vorrangigen Ziele der GA eben nicht mit Ryanair oder Lufthansa erreichbar sind.
Nach einer kurzen Zusammenfassung durch Gesine Meißner, die der Diskussion offenbar höchst aufmerksam gefolgt war, endete die Veranstaltung in einem kurzen Empfang im Foyer. Hier bestand dann auch die Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit den anderen Teilnehmern und den MEPs. Von der EU-Kommission war freilich niemand mehr zugegen.

Dass die Nöte der GA im EU-Parlament überhaupt einmal in offiziellem Rahmen Gehör finden, ist vor allem der IAOPA und ihrem Vertreter in Brüssel, Lutz Dommel, zu verdanken. Gesine Meißner setzte sich dafür ein, dass dieses Anliegen ein offenes Ohr im Transport-Ausschuss des Parlaments fand.

Wie beschränkt jedoch die Mittel des Par­laments sind, EU-Kommission und EASA für den unstrittig katastrophalen Ist-Zustand im Bereich der GA-Regulierung zur Ver­antwortung zu ziehen, zeigte sich deutlich. Die Vertreter der EU-Kom­mission machten gar nicht den Versuch, die bisherige Regu­lier­ung zu rechtfertigen oder auch nur zu erklären. Sie gaben recht freimütig zu, dass diese Regulierung höchst negative Auswirkungen auf die GA hat. Matthew Baldwin zeigte ein unverhohlenes Des­in­teresse an der Pro­ble­matik und am Feedback der Betroffenen.

Hier erfüllte die Veranstaltung jedoch einen wichtigen Zweck der AOPA. Es sollte klar gemacht werden, dass man inzwischen bessere Kontakte zum Parlament hat. Denn war die Abstimmung über Part-FCL im Sommer 2011 noch knapp verloren gegangen, ist es nun nicht mehr selbstverständlich, dass das Parlament die weiteren Gesetzesvorhaben einfach durchwinkt. Dies hat wohl auch zu einer kürzlichen Gesprächsbereitschaft bzgl. der OPS.NCC-Problematik geführt.

Dabei wirkt es geradezu grotesk, wenn Ver­treter der EASA und der Kommission immer wieder betonen: „Just let us know the problems.“ Denn beinahe sämtliche der zur Sprache gekommenen Probleme (n-reg, Gastflüge, Lehrberechtigungen) wurden vorher durch die Vertreter der GA und auch durch dieses Magazin ausführlichst und genau benannt. Man muss den Betroffenen nur eben auch zuhören. Director of Aviation, Matthew Baldwin, tat dies am 19. Juni jedenfalls nicht. Ob die Kommission auch so schnell geflohen wäre, wenn Airbus und Lufthansa im Raum gesessen hätten, sei dahingestellt.

Jedenfalls zeigte die erste GA-Anhörung im EU-Parlament, dass noch sehr viel Infor­ma­tions­arbeit durch die Branche an Kommission und EASA zu leisten ist und dass das Problem zu einem nicht unerheblichen Teil auf der Empfängerseite liegt. Die Hilfe von sachkundigen Interessensvertretern wie Lutz Dommel und aufgeschlossenen Parlamentsabgeordneten wie Gesine Meißner ist dafür unerlässlich.


Bewertung: +14.00 [14]  
 
 






IFR & ATC | Beitrag zu EASA PPL IR - Lichtblicke?
20. Juni 2013: Von Jan Brill an 
In den USA darf nach IFR betrieben werden, was für IFR zugelassen ist. Eine Katana zum Beispiel nicht.


Richtig siehe DA20 POH 2.13. Und mit dem Part OPS NCO kommt die Ausrüstungs-Hürde für den IFR-Betrieb ziemlich runter. Kein zweites COM mehr, kein zweiachs A/P.

Das Flugzeug nicht IFR zuzulassen ist erstmal eine Entscheidung des Herstellers. Mir ist auch nicht klar, wie die Behörde das mit dem neuen IR rgendwie aushebeln könnte.

MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Erreichbarkeit Forum
30. Mai 2013: Von Jan Brill an Arri Silverman
Ausfälle P&F Forum


Liebe Nutzer des Forums,

es kam in der vergangenen Woche zu einigen kurzzeitigen Ausfällen dieses Dienstes, da wir wegen der regen Abmahntätigkeit bestimmter Zeitgenossen sicherheitshalber Änderungen an der Server-Architektur vorgenommen haben. Damit war auch einige Ausfallzeit des Webservers verbunden, wofür ich um Entschuldigung bitte.

Erschwert wurde uns dies, da es zu einigen Vorkommnissen kam, die wir nur als technischen Angriff auf diese Site werten können.

Vermutlich mehrere Personen haben diesen Server mit verschiednen automatisierten Clients (Bots) angegriffen. Diese Bots hielten sich jedoch weder an die Festlegungen des Robots-Exclusion-Protokolls, noch identifizierten sie sich im User-Agent des http-Requests in irgendeiner Form.
Es handelte sich also folglich klar um "Bad Bots" und nicht um legitime Crawler oder andere Dienste. Bots "probieren" im Allgemeinen auch keine Passwörter aus.

Keinem dieser Bots ist es jedoch gelungen irgendwelche nicht-öffentlichen Daten aus dieser Site oder dem Shop abzurufen. Trotzdem erhielten wir viel Post von freundlichen Beratern, die uns anboten solche Angriffe abzuwehren - gegen Entgelt versteht sich.

Die Krönung kam dann gestern Abend, als uns ein Bot mit mehreren zehntausend Dateien über das Upload-System beglückte. Über den Inhalt dieser Dateien möchte ich lieber nichts sagen, keine dieser Dateien gelangte aber über unseren Server ins Web.

Da wir genau in der Nacht aber auch einige Partitionen des RAID umstellten, war kurzzeitig auf der Upload-Partition tatsächlich weniger Kapazität verfügbar als benötigt, bis das Quota-Limit anschlug. Daher ging der Server zwischen 22.00 und 02.00 Uhr in den Notfall-Mode und schrieb keine Daten mehr auf die betroffene Partition.

Die zwischen ca. 22.00 und 02.00 Uhr erstellten Beiträge konnten daher erst heute im Laufe des Vormittags mit sehr viel Mühe rekonstruiert werden. Es ist auch möglich, dass ein oder mehrere Beiträge verloren gegangen sind. In dieser Zeit kam es auch zu Ausfällen des Servers.


Wir haben natürlich jede Menge Zeit uns mit diesem Blödsinn zu beschäftigen.
Und wir haben auch absolut nichts anderes zu tun, als jedem Script-Kid einzeln zu erklären: "WTF? Get a life!"


Durch die Art der Vorfälle und den Aufbau der automatisch in Kraft getretenen Sicherheitsmechanismen (zu beidem möchte ich hier nicht viel sagen), kann es natürlich auch sein, dass einzelne legitime Nutzer einen Ausfall der Dienste erlebt haben. Auch dafür bitte ich um Entschuldigung. Diese Nutzer können uns in der nächsten Woche gerne kontaktieren um das Problem zu beheben. Wir bitten jedoch um persönlichen Kontakt, da wir es leid sind mit anonymen Webdienst-Adressen zu kommunizieren, nur um dann wie im Fall des Herrn Niermann und seiner Verwandtschaft zu erfahren: "April, April."


Wer uns wirklich helfen möchte diese Site besser oder wenigstens sicherer zu machen, wie es die freundlichen Consultants ja beteuern, der kann uns gerne kontaktieren. Er bekommt dann einen Zugang für eine unserer Test-Instanzen und kann dort seinen neusten Mega-Hack nach Lust und Laune austoben. Mit Test-Daten versteht sich.

Wer aber mit nicht identifizierten Bots unter Missachtung des Robot Exclusion Standards auf der Produktions-Instanz herumrandaliert und uns mit zigtausenden Dateien unaussprechlichen Inhalts beglückt, der bekommt eine Anzeige. So einfach ist das. Zahlreiche dieser Zugriffe erfolgen aus dem Inland. Ich finde es nett, dass man in diesem schwierigen Feld auch mal der Staatsanwaltschaft eine Chance gibt. Die entsprechenden Daten wurden bereits durch ein anerkanntes IT-Forensikunternehmen gesichert.


MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Twin Comanche verunglückt bei Eisenach/Kindel
29. Mai 2013: Von Jan Brill an Michael Schmidt Bewertung: +1.00 [1]
kennt jemand das Flugzeug oder ggf den verunglückten Piloten?

Ja, der Betreiber des Blogs oben ist jedoch nicht der verunglückte Pilot. Das Flugzeug hatte vor Kurzem den Besitzer gewechselt. Der verunglückte Pilot war auf dem Muster PA30 sehr erfahren, mehr kann ich im Moment nicht sagen.

viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Reise | Beitrag zu Infos über Einreisebestimmungen/Zoll/Slot etc.
29. Mai 2013: Von Jan Brill an Norbert S.
Zuletzt in LFMD (21.4):
  • kein Slot
  • kein Handling< 3,5 to
  • aber "mandatory briefing" (Zeitaufwand ca. 45 Sek.): http://ap2.nice.aeroport.fr/cannes_airport/disclaimer.asp
  • Gebühren unter 200 Euro (mit Handling, Cheyenne, 3 Crew, 3 Pax, 3 Tage). Achtung - andere Crews berichteten in den letzten Jahren von deutlich höheren Kosten
  • Hilfsbereite und nette Mitarbeiter

MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Gastflüge: Verkehrsministerium setzt sich bei der EU-Kommission für die Allgemeine Luftfahrt ein – Jubelfeiern jedoch verfrüht
28. Mai 2013: Von Jan Brill an Alfred Neubert

Vereine ziehen Konsequenzen. Sehr schade:


MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu Up & Down - der unfreiwillige Tanz mit dem S-TEC 50 AP
27. Mai 2013: Von Jan Brill an frank ernst
Lisa Frankfurt macht das auch (STEC-50). Allerdings nur um ca. +/- 60 ft. Geht noch, nervt aber trotzdem. Seilzüge nachstellen hat in diesem Fall nichts gebracht. Ist sicher nicht normal, bei Lisa Berlin funktioniert die gleiche Höhenhaltung ganz exakt und bei Lisa FRA wurde es auch mit der Zeit mehr. Muss wohl mal zum Avioniker.

viele Grüße
Jan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Captain's Log | Beitrag zu IFR und Kroatien für Anfänger
27. Mai 2013: Von Jan Brill an Name steht im Profil Bewertung: +2.00 [2]
... Bier vor 11.00 Uhr? Ist ja wie bei uns in der Redaktion!
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Gastflüge: Verkehrsministerium setzt sich bei der EU-Kommission für die Allgemeine Luftfahrt ein – Jubelfeiern jedoch verfrüht
26. Mai 2013: Von Jan Brill an 
Aus der Tagespresse. Mit interessantem Kommentar von Fritz Winter.

Danke für das Engagement, Herr Neubert.

viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel
26. Mai 2013 Jan Brill

Luftrecht: LBA Multicrew Probleme


EASA-FCL im Beta-Test: Jet-Piloten ohne Multicrew gegroundet und FIs in der Föderalismusfalle

"Herzlichen Glückwunsch! Sie wurden ausgewählt, ein brandneues Regelwerk an der Bleeding-Edge der europäischen Luftfahrt-Gesetzgebung zu testen. Sie sind Beta-Tester für den EASA Teil-FCL. Bitte teilen Sie uns Bugs, die Sie im Betrieb finden, unverzüglich auf dem beigefügten Formular mit ...“ So oder so ähnlich sollte eigentlich das Anschreiben lauten, welches das LBA den in den letzten Wochen ausgegebenen neuen Europäischen Teil-FCL-Pilotenlizenzen beilegt. Denn vor allem Piloten mit Lehr- und Prüfberechtigungen kommen sich im Moment so vor, als ob sie ein höchst fehlerbehaftetes neues Betriebssystem im frühen Beta-Stadium testen. Beinahe täglich landen neue ungeklärte und für die Betroffenen höchst hinderliche lizenztechnische „Blue-Screens“ auf unserem Schreibtisch. Dabei wissen die wenigsten Lizenzinhaber noch sicher, was sie dürfen und was nicht. Nur leider handelt es sich eben nicht um eine Software, die man auch wieder deinstallieren kann, sondern bei den meisten betroffenen Piloten schlicht um die berufliche Existenz, mit der hier fleißig herumgetestet wird. Nun hat es Jet-Piloten, -Lehrer und -Prüfer ohne MCC bzw. MCCI erwischt.

In unseren zurückliegenden Online-Artikeln zur EASA-Lizenzeinführung vom 7. Februar und vom 29. März 2013 hatten wir bereits einige der größten Probleme für Inhaber von Lehr- und Prüfberechtigungen behandelt. Außerdem hatten wir uns am 3. Mai und in der Ausgabe 2013/05 mit dem Problem der Gastflüge und sonstigen entgeltlichen Flüge (Schleppflüge, Absetzflüge) befasst. Einige dieser Probleme konnten zumindest teilweise gelöst werden. Heute wollen wir der geneigten Leserschaft zwei neue Bugs aus dem Lizenz-Beta-Test vorstellen.


1. Single- und Multi-Pilot Ops – Auftritt: SOP und MOP


Zahlreiche Piloten, die auf gewerblich auch Single Pilot zugelassenen Jets wie z.B. dem CJ tätig waren, sind inzwischen gegroundet. Für Prüfer und Lehrer auf diesen Mustern sieht es auch nicht besser aus, zumindest wenn Sie multicrew unterrichten wollen und kein MCCI oder TRI(MPA) haben.
© Cessna 
Wer dieser Tage seine neue EASA-Lizenz aus dem Briefkasten holt und aufmerksam studiert, wird schnell feststellen, dass die EASA-Lizenz bei Musterberechtigungen nun zwischen Single-Pilot-Operations (SP ops) und Multi-Pilot-Operations (MP ops) unterscheidet. Wer nicht über den MCC-Kurs (Multi-Crew-Cooperation) verfügt, der erhält in seinem Typerating den Eintrag „SP ops“. Soweit ist das erst mal logisch und von der Verordnung auch so vorgesehen. Denn wer eine Musterberechtigung für ein Flugzeug mit einer Mindestbesatzung von mehr als einem Piloten erwerben möchte, der muss sowieso den MCC-Kurs nachweisen.

Der Teufel steckt allerdings im Detail, also bei der Frage, was im Sinne der Verordnung als Multi-Crew-Betrieb gilt und was nicht. Denn es gibt eine Vielzahl von Flugzeugen, die zwar Single-Pilot zugelassen sind, aber im gewerblichen Betrieb mit AOC nur mit zwei Piloten geflogen werden dürfen, z.B. die gesamte überaus erfolgreiche Reihe der Citation Jets „CJ“ (CE525). Die meisten Piloten, die auf einem solchen Muster tätig sind, haben wohl den „SP ops“-Eintrag erhalten, denn bislang war ein MCC für dieses Flugzeug ja nicht vorgeschrieben.

Die Lizenzanforderungen und die betrieblichen Anforderungen des AOC waren getrennt. Das Flugzeug galt lizenztechnisch als single pilot und die darauf unter AOC geflogenen Zeiten mit zwei Piloten zählten (sehr zum Frust der betroffenen Piloten) auch nicht auf die 500 Stunden Multicrew-Zeit für den ATPL. Nun scheint das LBA, oder zumindest das Referat L4, diese Grenze zu verwischen. Diverse Leser erhielten vom LBA höchst unterschiedliche Antworten auf die Frage, ob sie z.B. mit dem Eintrag „CE525 SP ops“ noch in einem gewerblichen Flugbetrieb mit zwei Piloten tätig werden dürfen oder nicht.

Auch der Autor ist hier betroffen, wenn auch etwas anders gelagert. Im gewerblichen Ambulanzflugbetrieb, in dem der Autor gelegentlich tätig ist, werden single pilot zugelassene Muster (PA31/42) auf Kundenwunsch mit zwei Piloten geflogen. Hier gibt es nicht mal eine Anforderung im AOC zum Betrieb mit zwei Piloten. Entsprechend haben auch nur die wenigsten der dort tätigen Piloten einen MCC-Kurs in der Lizenz. Eine Anfrage beim LBA zur Frage, ob man mit dem SP ops Eintrag hier weiter tätig sein darf, blieb trotz Erinnerung bislang unbeantwortet.

Diese chaotische Situation führt freilich dazu, dass bei vielen deutschen Flugbetrieben bereits Jet-Piloten ohne MCC gegroundet sind. Damit werden diese schlicht und einfach arbeitslos. Willkommen in Europa!


Komplette Sackgasse für Prüfer und Lehrer auf Single-Pilot-Jets

Noch vertrackter ist die Situation bei den Lehr- und Prüfberechtigungen für diese Muster. Während ein Pilot auf CE525 mit einem teuren MCC-Kurs ein FCL-bedingtes Grounding zumindest theoretisch beseitigen könnte (über die Rechtmäßigkeit solcher kurzfristiger Defacto-Berufsverbote wollen wir uns hier nicht weiter auslassen), stehen die frisch vom CRI zum TRI(SPA) konvertierten Lehrberechtigten und Examiner auf diesen Mustern vor einem noch größeren Problem.

Denn auch die Lehrberechtigungen sind auf Single-Pilot-Ops beschränkt, und zwar auch, wenn der Lizenzinhaber einen MCC-Kurs hat. Inhaber einer TRI(SPA)-Berechtigung dürfen also nur noch für den Single-Pilot-Betrieb ausbilden. Dies lässt sich auch nicht so ohne Weiteres beheben, denn um Piloten für den Multi-Pilot-Betrieb auszubilden, braucht ein TRI entweder eine MCCI-Lehrberechtigung oder eine TRI-Lehrberechtigung auf einem Multi-Pilot-Airplane.

Letzteres erfordert 1.500 Stunden Flugzeit auf einem Part 25 zugelassenen Muster (also z.B. Airbus oder B737). Dies ist für den normalen CJ-Piloten natürlich nicht machbar, schon gar nicht, wenn er einen CPL ohne ATPL-Theorie hat, und die Voraussetzungen für den MCCI sind nach FCL.915.MCCI (1) (b) ebenfalls:

1.500 Stunden Flugerfahrung als Pilot im Betrieb mit mehreren Piloten

Ohne 1.500 Stunden auf Multi-Crew-Flugzeugen darf also keine Ausbildung mehr für Multi-Pilot-ops erteilt werden.
Damit fallen auch die meisten Prüferanerkennungen für diese Flugzeuge um. Denn diese sind nach bisherigem Recht an das Vorhandensein einer entsprechenden Lehrberechtigung gebunden. Und ohne Lehrberechtigung für den Multi-Crew-Betrieb darf ein Examiner auch keine Lizenz- oder Verlängerungs-Prüfungen für Inhaber eines Multi-Crew-Typeratings abnehmen!

Die ganze Tragweite dieses Riesen-Bugs entfaltet sich aber erst durch die Interpretation des LBA. Denn nach unserem bisherigen Kenntnisstand müssen Lehrberechtigte und Prüfer, die MP ops Musterberechtigungen auf z.B. CE525 ausbilden, prüfen oder verlängern, auch entsprechend als MCCI oder TRI(MPA) qualifiziert sein. Die Flugzeit auf dem CE525 zählt aber nicht auf die erforderlichen 1.500 Stunden Multicrew-Zeit!

Bedeutet: Egal, wie viele Luftjahre man auf dem entsprechenden Muster im Multicrew-Betrieb hat, man wird nie die Multicrew-Ausbildungs- oder Prüferberechtigung erhalten, da man erst 1.500 Stunden auf einem gänzlich anderen Flugzeug fliegen muss, das technisch und betrieblich mit dem CJ absolut nichts mehr gemein hat.

Dies führt nicht nur zu der absurden Situation, dass die Fortführung der bisherigen Tätigkeit für diese Lehrer und Prüfer in unendlich weite Ferne gerückt ist (1.500 Stunden auf B737 oder Airbus), sondern auch dazu, dass nur noch Piloten, die den guten alten CJ in ihrer Karriereleiter schon lange hinter sich gelassen haben und die 1.500 Stunden auf Heavy-Metal voll haben, noch auf dem CJ ausbilden und prüfen dürfen.

Dies verkehrt den Sinn der Verordnung ins genaue Gegenteil. Denn nun sind nicht mehr mustererfahrene Piloten als Ausbilder und Prüfer auf diesen Flugzeugen tätig, sondern Personal, das den CJ und die anderen Muster dieser Klasse (Phenom, Premier) beruflich schon abgehakt hat. Wenig hilfreich sind da Kommentare aus dem Referat L4, von denen uns Leser berichteten: Man habe den alten CRIs z.B. für den CJ ja den begehrten TRI(SPA) sowieso „geschenkt“ und nun verlange man eben etwas für die Fortführung der Multicrew-Lehrtätigkeit. Richtig ist: Niemand hat den CRIs etwas „geschenkt“. Gemäß der Verordnung Artikel 4 Absatz (6) haben diese CRIs für Complex-HPA-Flugzeuge die einzig mögliche Berechtigung zur Fortführung ihrer Tätigkeit erhalten!

Die Unbekümmertheit, mit der hier die berufliche Tätigkeit und das Erwerbseinkommen der betroffenen Piloten einfach abgeregelt werden, verblüfft uns immer wieder.

Zwei mögliche Lösungen bieten sich an: Die einfachste Lösung ist nach unserer Auffassung die weitere Einhaltung der strikten Trennung zwischen Lizenz-Rechten und flugbetrieblichen Anforderungen.
Im Sinne des Teil FCL und für die Zwecke der Lizenz bleibt also der Betrieb eines nach Part 23 für Single Pilot zugelassenen Flugzeugs, also z.B. eines CJ oder einer Phenom, auch gewerblich eine Single Pilot Operation, egal ob nun das AOC oder der Kunde oder sonst wer im konkreten Fall und für die konkrete Betriebsart zwei Piloten verlangen.
Damit können die „SP ops“ Einträge aus den Lizenzen verschwinden, denn es gibt dann keine Multi-Pilot-ops mit diesen Mustern mehr.

Falls EASA und LBA aber unbedingt an dieser Verkomplizierung durch die Differenzierung zwischen Single- und Multipilot-Betrieb festhalten wollen, ist es unumgänglich, dass Flugzeit, für die gemäß AOC oder nach anderen Auflagen zwei Piloten erforderlich sind, auch auf die 1.500 Stunden Multi-Crew-Erfahrung angerechnet wird. Es ist aberwitzig, dass man zurzeit offenbar CJ unter „MP ops“ fliegen kann, bis einem der Hintern schmerzt, aber dass diese Flugzeit nicht und unter keinen Umständen auf die erforderliche Flugerfahrung zur Lehr- und Prüfberechtigung auf diesem und ähnlichen Mustern anrechenbar ist.


2. Nationale FIs in der Föderalismus-Falle!

Eine weitere Groteske entwickelt sich bei der Umschreibung nationaler FIs nach § 88 LuftPersV in EASA-Lehrberechtigungen. Bei der Frage, ob diese nun wie vom BMVBS ausdrücklich angewiesen umgeschrieben wird, kommt es nicht etwa darauf an, was Sie gelernt haben oder über welche Flugerfahrung Sie verfügen, sondern tatsächlich darauf, bei welcher Behörde Ihre nationale Lehrberechtigung geführt wird! Denn in den Fällen, in denen die nationale Lehrberechtigung beim LBA geführt wurde, erfolgte die Umschreibung nach unserem Kenntnisstand wie im Fall des Autors problemlos und zügig. Dort aber, wo die Lehrberechtigung in einer separaten Lizenz bei einer Landesluftfahrtbehörde geführt wird, rennen sich die Betroffenen bislang die Köpfe ein. Denn das LBA sagt, dass es keine Einzelberechtigungen umschreiben könne, sondern nur ganze Lizenzen. Und die Landesluftfahrtbehörde kann natürlich keine zweite EASA-FCL-Lizenz ausstellen oder umschreiben, da dies durch die Verordnung ausdrücklich untersagt ist.

Die Betroffenen dotzen also seit Monaten zwischen Landesluftfahrtbehörde und LBA hin und her und erhielten vom Referat L4 die Auskunft, es lege keine Verfahrensanweisung für einen solchen Fall vor.

Dabei ist die Frage, wo die Lehrberechtigung eingetragen wurde, oftmals rein zufällig entschieden worden. In den Jahren 2010 und 2011 erhielten Kandidaten manchmal die Auskunft, diese Lehrberechtigung könne durch das LBA nicht eingetragen werden, während es bei anderen Bewerbern wiederum problemlos funktionierte.

Der Frust für die nun in der Föderalismus-Falle sitzenden Lehrberechtigten ist unermesslich. Selbstverständlich muss die resultierende Lizenz samt Lehrberechtigung am Ende beim LBA liegen, denn es handelt sich bei den bislang Betroffenen um CPL- oder ATPL-Lizenzen mit IR. Warum das LBA also nicht einfach die Akte der Landesluftfahrtbehörde anfordern und die beiden Lizenzen zusammenführen kann, ist vollkommen nicht nachvollziehbar.


Bewertung: +2.67 [3]  
 
 






Leserflugzeug | Beitrag zu Lisa EDFE dieses Wochenende FREI
24. Mai 2013: Von Jan Brill an Mathias Göschl
... danke für den Hinweis. Und frisch geputzt ist sie auch!

viele Grüße
Jan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Pilot und Flugzeug Forum eingeschränkt - Nutzer müssen neue Passwörter anfordern
22. Mai 2013: Von Jan Brill an Mich.ael Brün.ing
... danke für den Hinweis, müsste wieder laufen.

MfG
jb
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel | Beitrag zu Pilot und Flugzeug Forum eingeschränkt - Nutzer müssen neue Passwörter anfordern
22. Mai 2013: Von Jan Brill an Hofrat Jürgen Hinrichs Bewertung: +3.00 [3]
Moin Herr Hinrichs,

ich hoffe wirklich wir können mit berechtigter und unberechtiger Kritik umgehen. Berechtigte Kritik setzen wir wie geschehen so zügig wie möglich um, unberechtiger Kritik versuchen wir zu widersprechen.

Wenn aber jemand wie Herr Christian Niermann

- Falsche Tatsachenbehauptungen aufstellt,
- sich dann im Forum selbst applaudiert
- ohne sich dabei selber an die klar kommunizierten Regeln zu halten (Klarnamen!)

dann wird schonmal scharf geschossen. Die Drohung mit der Verfügung war trotzdem dumm, denn ich bin als Betreiber natürlich zur Schadensminimierung verpflichtet und müsste den Thread erstmal selber löschen. Das will ich aber nicht. Denn erstens haben sich im Laufe der Diskussion einige interessante Aspekte (und eben auch berechtigte Kritik) ergeben und zweitens denke ich können die Leser die Beiträge von Herrn Niermann auch gut selber einschätzen.

Ich habe langsam den Verdacht, dass mit dem Datenschutz auch ganz gut kassiert wird. Im Laufe des Vormittags sind bis jetzt über zehn Mails hier eingetroffen, von Leuten, die uns als Betreiber jede Menge Angst machen. Zahlreiche und recht unklare Bedenken werden da geäußert. Auf eine klare Vorschrift verweist jedoch keiner. Natürlich folgt dann immer das Consulting-Angebot.

Sobald unser SSL-Zertifikat da ist stellen wir ohnehin auf https um. Dann werden auch die Login-Daten nicht mehr unverschlüsselt übertragen. Je nachdem wie viele Bedenkenträger und Datenschützer sich noch bei uns melden schließen wir das Forum bis dahin auch ganz.

MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel
22. Mai 2013 Jan Brill

Magazin: Forum


Pilot und Flugzeug Forum eingeschränkt - Nutzer müssen neue Passwörter anfordern

Liebe Forums-Teilnehmer, gestern sind wir durch Christian Niermann (Christian Skyrider Nic: majorc) beschuldigt worden die Passwörter unserer Nutzer im Klartext auf unserem Server abzuspeichern. Woher Herr Niermann diese Information hat ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir halten dazu fest: Diese Beschuldigung ist unrichtig. Die Passwörter unserer Nutzer wurden selbstverständlich verschlüsselt auf dem Server abgespeichert und sind durch Dritte oder Administratoren nicht einsehbar. Sie werden bei uns auch nicht in Logs oder Caches zwischengespeichert.

Wir akzeptieren jedoch die Kritik, dass das Passwort bei Aufruf des eigenen Benutzerkontos unnötig oft übertragen wurde. Dies haben wir umgehend geändert. Das Passwort wird bei Aufruf der Edit-Maske des Benutzerkontos nun ich mehr übertragen.

Wir betreiben dieses Forum seit 2004 unentgeltlich für unsere Leser. Und wir haben nicht die geringste Lust uns für einen unentgeltlichen Service in eine juristische Auseinandersetzung hineinziehen zu lassen. Daher müssen wir Ihnen liebe Nutzer nun etwas Aufwand zumuten:


Abruf eines neuen Passworts erforderlich

Das Forum ist bis auf Weiteres eingeschränkt. Alle Benutzerpasswörter wurden gelöscht. Um ein neues Passwort zu erhalten, klicken Sie bitte diesen Link. Mit dem neuen Passwort-Request stimmen Sie ausdrücklich zu, dass die Daten Ihres Benutzerkontos per ungeschützter HTTP-Verbindung übertragen werden. Wählen Sie also nicht das Passwort, das Sie bei eBay oder PayPal nutzen.

Außerdem nehmen sie folgende Datenschutzerklärung zusätzlich zu den Allgemeinen Nutzungsbedingungen und der darin enthaltenen Datenschutzerklärung zur Kenntnis:

1. Die Übertragung der Benutzerdaten bei Registrierung, Login und Änderung des Kundenkontos erfolgt seit dem 22.5. 13:45 Uhr SSL-verschlüsselt.

2. Die Speicherung der allgemeine Benutzerdaten auf unserem Server erfolgt AES-256 verschlüsselt

3. Sie Speicherung der Passwörter erfolgte bis zum 22. Mai 2013 doppelt verschlüsselt (Festplatte AES-256 und Passwort nach separatem Schlüssel). Ein Einsehen der Klartextpasswörter war weder durch Administratoren noch durch "Hacker" oder andere Angreifer möglich, sofern diese nicht über den AES-Schlüssel der Festplatte sowie weitere getrennte Schlüssel im Soucecode verfügten. Die Behauptung von Christian Niermann, Passwörter seien unverschlüsselt abgespeichert worden ist falsch.

4. Seit dem 22. Mai 20013 erfolgt die Speicherung der Passwörter als Hash-Funktion, was eine noch höhere Sicherheit gewährt, da eine Rekonstruktion des Passworts aus dem Hash gar nicht mehr möglich ist. Dafür kann allerdings die Funktion "Passwort zusenden" nicht mehr genutzt werden. Stattdessen wird das Passwort nun auf einen Zufallsstring zurückgesetzt.

5. Ein Einsehen der Passwörter ist durch den Hash-Algorithmus technisch durch niemanden möglich, sobald die Übertragung abgeschlossen ist.


Viele Grüße,
Jan Brill


Nachtrag 22. Mai 13:00 Uhr: Damit sich auch wirklich niemand mehr um seine Passwörter sorgen muss haben wir am Vormittag die gesamte Site auf SSL-Verschlüsselung umgestellt. Damit werden auch bei Login und Passwort-Änderung keinerlei unverschlüsselte Daten mehr übertragen.
Ich hoffe damit sind nun auch wirklich die letzten Bedenkenträger und Berufsdatenbeschützer beruhigt und wir können uns nun wieder den fliegerischen Themen zuwenden.

Korrektur 22. Mai 18:00 Uhr: In einer früheren Version dieses Artikels hiess es noch die Behauptungen seien von Rechtsanwalt Michael Niermann aufgestellt worden. Dies lag daran, dass der Inhaber des fraglichen Accounts uns gestern den Namen Michael Niermann bei der Anwaltspartnerschaft Tiggers als Zustelladresse für Korrespondenz nannte. Kurz darauf schrieb er im Forum "Mein Name ist P&F bekannt". Wir schlossen daraus, dass es sich beim Urheber der Behauptungen um Michael Niermann handelte. RA Michael Niermann rief uns heute jedoch an und erklärte mündlich nicht der Urheber der Beiträge zu sein. Vielmehr seien diese durch Herrn Christian Niermann, der mit ihm verwandt sei, entstanden. Die Zustelladresse sei aber richtig. Wir bedauern es, sollten wir hier getäuscht worden sein.
Wir haben nun ehrlich gesagt aber weder die Zeit noch die Lust weiter der Frage nachzugehen wie viele Mitglieder der Familie Niermann hier noch beteiligt sind. Für uns ist es nicht nachvollziehbar wer sich hinter der anonymen GMX-Adresse des Benutzerkontos verbirgt und mit wem wir gestern korrespondiert haben. Diese Sache ist für uns lästig genug. Wir halten jedoch fest, dass Herr Christian Niermann (oder wer auch immer sich hinter Christian Skyrider versteckt) nach wie vor nicht mit Klarnamen zu seinen Äußerungen steht und sich hinter einem Verwandten gleichen Namens versteckt, wobei er gestern zumindest billigend in Kauf nahm, dass dieser mit ihm verwechselt wurde.


Bewertung: +1.00 [1]  
 
 






Sonstiges | Beitrag zu Forum speichert Kennwörter im Klartext
21. Mai 2013: Von Jan Brill an 
Das ist Ihre Aussage, die Sie auch gerne weiter so vertreten können. Von meinem Standpunkt aus, und mit dem Wissensstand über Kommunikation im Internet bzw. Speicherung von Daten muss ich leider bei meiner Aussage, wie sie auch im Titel ist bleiben.

Oje. Jetzt kommt das Beharrungsvermögen. Ich habe Ihnen gerade den Originaldatensatz ihres Benutzerkontos geschickt. Wie wohl auch Sie mit Ihrem "Wissensstand über Kommunikation im Internet bzw. Speicherung von Daten" daraus ersehen können ist Ihr Passwort weder im Klartext gespeichert noch durch den Administrator lesbar.

Ich habe kein Problem damit zuzugeben, dass das Forum Verbesserungspotenzial bei der Sicherheit hat. Und den von Ihnen vorgeschlagenen Hinweis auf den recht unsicheren Übertragungsweg per HTTP bauen wir gerne ein.

Sie scheinen aber nicht bereit zu bestätigen, dass Ihre Annahmen und Vermutungen "Forum speichert Kennwörter im Klartext" ganz einfach unrichtig waren.

Ich verstehe auch nicht, warum mein Klarname den Wert meiner Aussage ändern soll. P&F ist mein Name bekannt.

Weil es vielleicht nicht nur mich sondern auch die anderen Leser interessiert, wer

- hier teilnimmt,
- einen kostenlosen Service nutzt,
- vermeintliche Defizite anprangert,
- dabei falsche Behauptungen aufstellt,
- sich selber nicht an die Regeln hält,
- dafür aber fleissig Ratschläge austeilt und dann
- sich selber applaudiert auch noch anonym die Beiträge anderer Nutzer in eigener Sache rated.


MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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Sonstiges | Beitrag zu Forum speichert Kennwörter im Klartext
21. Mai 2013: Von Jan Brill an 
Ich finde es amüsant, dass Herr Brill und ich sowohl öffentlich hier im Forum als auch privat per E-Mail schreiben. Dies nur der Vollständigkeit.

Ich finde es nicht amüsant, dass Sie nicht den Mut haben mit Ihrem Klarnamen zu Posten. Ich freue mich natürlich über Ihre Vorschläge zur Ergänzung der Nutzungsbedingungen, hätte aber einen größeren persönlichen Respekt vor Ihnen, wenn Sie sich wie die meisten anderen Nutzer auch an diese halten würden.

Ihre bereits im Titel aufgestellte Behauptung "Forum speichert Kennwörter im Klartext" ist falsch.
Daran ändert auch die nachträgliche Umdeutung Ihres Beitrags nichts.

Das bedeutet wie schon gesagt nicht, dass es nicht Verbesserungen in der Sicherheit und bei der Aufklärung der Nutzer gibt.


MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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Sonstiges | Beitrag zu Forum speichert Kennwörter im Klartext
21. Mai 2013: Von Jan Brill an 
Verehrter Skyrider,

ich fürchte, Sie verrennen sich hier:

1. Wenn das Forum mir mein richtiges Kennwort im Klartext per Mail zuschicken kann, weil ich es vergessen habe wird es im Klartext irgend wo gespeichert.

Ein verschlüsseltes Passwort kann man auch entschlüsseln. Das ist ein Weg es mit der Klartext-Eingabe zu vergleichen.

2. Wenn mein Kennwort im Quelltext im Klartext sichtbar ist wird damit im Klartext gearbeitet.

Ja, und zwar in Ihrem Browserfenster und bei der HTTP-Übertragung. Ihre falsche Behauptung bezog sich auf die Speicherung.

3. Da mein Kennwort vermutlich in einer Datenbank, da anders so ein Forum nicht funktioniert, gespeichert ist haben Admin's zu Wartungszwecken Zugriff auf die Datenbank. Daher kann ein Admin mein Kennwort im Klartext lesen.

Admin-Zugriff: Ja. Klartext lesen nein, weil verschlüsselt.

4. Sollte sich jemand unerlaubt Zugriff auf die Datenbank verschaffen (Hack-Angriff) so hat er neben meinem Kennwort m Klartext vermutlich auch alle anderen Userdaten.

Ihre "Vermutung" ist falsch. Siehe (1) und (3).

Ich habe wirklich nie gesagt dass das P&F -Forum High-Security wäre. Und die Passwörter werden auch bei Eingabe und Login im Klartext übertragen. In diesem Punkt wäre Ihre Kritik ja durchaus berechtigt.

Sie werden aber eben nicht im Klartext gespeichert wie Sie behaupten.

Aber da Sie sich Ihrer Sache ja sehr sicher sind, schlage ich vor, dass Sie anstatt hier anonym zu posten mit mit Ihrem Namen zu Ihrer Behauptung stehen. So sehen es auch die Nutzungsbedingungen des Formus vor. Dann kann das Ganze seinen üblichen Lauf nehmen:

1) Ich beantrage eine Verfügung auf Unterlassung

2) Ich erkläre eidesstattlich, dass die Passwörter bei Speicherung verschlüsselt werden

3) Die Verfügung wird erlassen

4) Je nachdem ob Sie dagegen vorgehen oder nicht kostet Sie die Sache ab 500 Euro aufwärts


MfG

Jan Brill

[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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Sonstiges | Beitrag zu Forum speichert Kennwörter im Klartext
21. Mai 2013: Von Jan Brill an  Bewertung: -0.33 [1]
du kannst es sehen, und jeder der berechtigt oder unberechtigt Zugriff auf die PuF Datenbank hat.
Aber deine E-Mail Adresse/Nickname plus das Passwort macht bestimmt viel Spaß bei Amazone, PayPal, E-Mailanbieter und Co.


Sehr geehrter Herr Skyrider,

ich wäre jetzt an Ihrer Stelle sehr vorsichtig mit weiteren Behauptungen zur Art unserer Passwortspeicherung. Das macht die Sache nur peinlicher, unangenehmer und teurer für Sie.

Deshalb nochmals langsam und zum Mitschreiben:

- Kundenpasswörter, Kontonummern etc. werden im XML-File verschlüsselt
- Die nächtlichen Backups dieser Daten erfolgen über SSL
- Die Speicherung der nächtlichen Backups erfolgt zusätzlich auf verschlüsselten Platten
- Die Passwörter und Schlüssel für die relevanten User-Accounts liegen genau zwei Personen vor und sind in einem versiegelten Umschlag abgelegt (habe gerade geschaut, Siegel ist noch drauf).

Wenn Sie selber Ihr Passwort zur Bearbeitung abrufen oder eingeben wird dieses selbstverständlich übertragen. Und zwar über HTTP. Und wenn Sie in einem kostenlosen und simplen Internet-Forum das gleich Passwort verwenden wie für Paypal oder Amazon, dann kann ich Ihnen leider nicht helfen.

MfG
Jan brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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Sonstiges | Beitrag zu Forum speichert Kennwörter im Klartext
21. Mai 2013: Von Jan Brill an 

Verehrter Herr "Skyrider",

wir speichern weder Ihr noch sonst ein Passwort im Klartext. Benutzerkonten sind als XML-Datei angelegt, die Passwörter darin selbstverständlich gehasht.

Wenn Sie aber selber Ihr Passwort anfordern und auf der Kontoseite zur Bearbeitung darstellen lassen, wird dieses auch übertragen.

Bitte geben Sie unverzüglich Ihren Klarnahem an. Gegen Ihre sachlich falsche und rufschädigende Behauptung werden wir natürlich vorgehen. Sich unter einem Pseudonym anmelden, mit GMX-Adresse und dann falsche Behauptungen aufstellen ist wirklich die feine Art. Würden Sie erstmal die Nutzungsbedingungen lesen bevor Sie falsche Behauptungen über die Implementation des Forums aufstellen?


MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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Wartung | Beitrag zu PuF Mai nicht da
10. Mai 2013: Von Jan Brill an frank ernst Bewertung: +1.33 [2]
Vielleicht nimmt es sich die Redaktion ja doch noch mal zu Herzen?? :-/


Hallo Herr Ernst,

ich darf Ihnen versichern, dass wir Feedback unserer Leser – egal über welchen Kanal – sehr aufmerksam zur Kenntnis nehmen. Natürlich auch den Thread im Dezember und Ihre konstruktive Kritik. Danke dafür!

Wie auch in diesem Thread zu sehen, sind die Interessen durchaus verschieden. Die ATPL-Artikel sind übrigens die im Archiv mit Abstand am häufigsten nachbestellten Strecken. Es gibt also mehrere Sichtweisen. Die Serie ist übrigens seit über einem halben Jahr beendet, dafür gibt es seit 2013/05 die neue Rubrik "IFR-Praxis" für 24 Monate.


Ne Weltumrundung als Leserreise "für Jedermann"... na ja :-/
Seit Max ein bisschen Bodenhaftung verloren?

Schade dass Sie das so sehen. Wir haben übrigens nie behauptet, dass die Leserreise oder Max-Charter für "jedermann" sei. Das wäre auch Unfug.
Dass wir aber auch etwas in und für die High-End-GA tun, heisst ja nicht, dass wir nichts oder zu wenig in der etwas breiteren Schicht der GA unternehmen: Zwei Lisas – zu wirklich konkurrenzlos günstigen Preisen –, Seminare (mit Themen vor allem für GA-Einsteiger), Formationsflug-Kurse und natürlich im Wechsel mit der großen Leserreise immer auch ein Flyout, bei dem wirklich von der CT oder Katana alles mitfliegen kann und willkommen ist.
Ich finde es sehr schade, dass Sie diese Aspekte außer Acht lassen.


Guido hat aber Recht wenn er sagt, dass das Heft die Hauptsache ist. Und 70% der Hefterlöse kommen aus dem Abonnement, 30% aus Anzeigen, quasi nix aus dem Kiosk-Verkauf (wegen körperloser Remission fast ein Zuschussgeschäft).
Das bedeutet: Die Abonnenten zahlen uns die Miete und die Abonnenten zahlen uns die Löhne. Alles weitere sind Zugaben. Das wissen wir sehr genau.

Seit 2004 sind wir im Abo jährlich zwischen 3 und 5 Prozent gewachsen, daher konnten wir bislang trotz heftig gestiegener Kosten auch auf jegliche Preiserhöhung beim Heft verzichten. Das bedeutet aber auch: Wir sind vorsichtig mit inhaltlichen Neuausrichtungen, Experimenten und äußerst vorsichtig bis paranoid bei der Online-Distribution. Ohne vernünftiges Copyright-Management und wenigstens einen rudimentären Kopierschutz ist mir das viel zu riskant. Kriegen wir aber auch noch hin...

Noch kurz etwas zu dem von Julian Koerpel im Dezember-Thread geäußerten Kritikpunkt:

Subjektiv geht es mittlerweile in jedem 2. Heft um "Wie man Cheyenne richtig fliegt".

Das sehe ich nicht so. Pilot und Flugzeug berichtet wo immer möglich aus der Praxis. Wenn wir also z.B. Long-Range Ops behandeln (wie in diesem Beispiel), behandeln wir dies lieber gründlich anhand eines Flugzeugs das wir wirklich kennen und in der Praxis fliegen, anstatt allgemein. Das ist eine bewusste Entscheidung. Wir muten damit unseren Lesern natürlich zu die anhand von Lisa und Max dargestellten Sachverhalte auf ihr Flugzeug zu übertragen. Ich denke aber das geht. Ich mache lieber ein Thema wirklich praxisnah und tief (siehe z.B. IFR-Praxis im Mai-Heft) anstatt mich in allgemeinen Darstellungen zu verlieren, die dann für kein Flugzeug und keine Konfiguration direkt anwendbar sind.


viele Grüße,
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Wartung | Beitrag zu PuF Mai nicht da
7. Mai 2013: Von Jan Brill an Wolff E.
Liebe Leser,

kurz zur Information: Unser Belegheft im PLZ-Bereich 65197 war heute da, unser Belegheft im PLZ-Bereich 63329 nicht. Zu spät ist das eine wie das andere. Die Rückfrage beim Distributor hat ergeben, dass der LKW der Druckerei den vereinbarten Anlieferungstermin um 2 Stunden verpasst hat und wir daher kein Anrecht auf Reklamation haben.

Ich bitte die betroffenen Leser für diese Verspätung um Entschuldigung.

Insgesamt haben wir uns für einen um sechs Tage verschobenen Erscheinungstermin entschieden, da vier Wochen alte AERO-News eben nicht mehr sehr interessant sind. In der Vergangenheit hatten wir das AERO-Heft immer früher herausgebracht, dieses Jahr wegen des Messetermins eben später.

Mir ist schon klar, dass das alles mittels e-Abo einfacher wäre. P&F auf iPad/Android zu bringen ist auch in unserem Interesse, da weniger gedruckte Exemplare unsere Kosten reduzieren und eine Preiserhöhung auch absehbar unnötig machen.

Die Infrastruktur auf der Server-Seite liegt vor, allerdings müssen wir den Auftrag für den Reader extern vergeben, da unsere IT-Abteilung (a.k.a. ich) in diesem Jahr wegen der EASA-Lizenzumstellung, ATO-Gründung, Erstellung OPS-NCC-Manual, Weltreise, Oskhosh-Flug, 2 Lisas, 1 Max, 12 Heften und 6 Seminaren definitiv keine Kapazitäten zur SW-Entwicklung mehr frei hat.

Entsprechende Specs und Anfragen sind bereits herausgegangen.
Falls aber einer der Leser einen Entwickler oder ein Unternehmen kennt, das schnell einen 0815-Reader schreiben oder anpassen kann, würde ich mich über den Kontakt sehr freuen.

MfG
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu Transponderprüfung
3. Mai 2013: Von Jan Brill an Georg Garrecht
Die FAA fordert im IFR ein 1-jähriges und im VFR Betrieb ein 2-jähriges Nachprüfintervall.

Ist mir neu. Es gibt m.W.:

• Pitot Static Inspection nach FAR 91.411 alle 24 Monate wenn das LFZ unter IFR betrieben wird und
• Transponder Certification nach FAR 91.413 alle 24 Monate für Flugzeuge die unter FAR 91.215(a) fallen.

viele Grüße
Jan Brill
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Pilot und Flugzeug Artikel
3. Mai 2013 Jan Brill

Luftrecht: Gastfluege gegen Entgelt


Gastflüge: Verkehrsministerium setzt sich bei der EU-Kommission für die Allgemeine Luftfahrt ein – Jubelfeiern jedoch verfrüht

Manchmal liegen wir richtig gern falsch. Noch im Editorial unserer Maiausgabe hatten wir die prekäre Situation bei den Gastflügen zusammengefasst und es als unwahrscheinlich eingeschätzt, dass das BMVBS sich vergleichbar mit dem Schweizer BAZL für die Interessen der AL in Deutschland stark macht. Nun hat das BMVBS zumindest einen kleinen Schritt in diese Richtung unternommen, der zwar nicht so weit geht wie die definitorische Rückendeckung der Schweizer für ihre AL, aber doch eindeutig in die richtige Richtung weist. In einem Schreiben an die EU-Kommission fasst das Ministerium die Gastflug-Problematik zusammen und gestattet einige Arten der "Flüge gegen Entgelt" die nach dem 8. April unzulässig geworden waren einseitig in Deutschland wieder. Bei der so wichtigen Frage der Gastflüge herrscht nach unserer Auffassung aber weiterhin Klärungsbedarf.

Der entscheidende Absatz in dem eigentlich an die EU-Kommission und nicht an die deutschen Piloten gerichteten Schreiben kommt auf Seite 3. Da schreibt das BMVBS:

Vorbehaltlich einer abschließenden Klärung durch die Kommission hat daher das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zunächst entschieden, dass bis zur endgültigen Klärung durch die Kommission
  • Mitflüge gegen Selbstkosten innerhalb von Vereinen,
  • Mitflüge bei gleichgerichteten Interessen im Sinne einer Fahr/Fluggemeinschaft,
  • Mitflüge unter Verwandten und engen Bekannten,
  • Absetzflüge von Fallschirmspringern, sofern diese nicht im Rahmen eines gewerblichen Unternehmens angeboten werden,
nicht die Kriterien der Definition der gewerblichen Tätigkeit der Verordnung (EG) Nr. 216/2008 erfüllen. Diese Flüge sind hiermit bis auf Weiteres auch für Inhaber einer Privatpilotenlizenz gestattet.

Im weiteren Verlauf des Schreibens richtet das BMVBS mehrere Fragen zur Klarstellung an die EU-Kommission und schlägt seinerseits eine Grenzziehung zum gewerblichen Luftverkehr anhand der Gewinnerzielungsabsicht vor, ein Kriterium das wir bereits im März als tauglich und zweckmäßig beschrieben hatten.


Gastflüge und Fliegerfeste sind ein wichtiges Mittel für Vereine und Flugplätze sich in der Öffentlichkeit zu etablieren. Die beste Werbung für den Luftsport ist schließlich die Teilhabe daran. Die EU bebasichtigt dies zu kippen und Gastflüge nur noch durch kommerzielle Unternehmen zu gestatten.
© ACN 
In wieweit ein einfacher Brief eines Ministeriums nun geltendes EU-Recht bricht, müssen Fachjuristen beurteilen. Das Ministerium bleibt jedenfalls bei seiner Interpretation der Rechtslage, wonach das EU-Recht die o.g. Flüge gegen Entgelt für PPLer ganz klar verbietet.

Ob sich ein Bürger nun beim Rechtsbruch auf dieses Schreiben berufen kann halten wir für fraglich, zumindest vor einem EU-Gericht, das Schreiben dürfte den Ahndungs-Drang deutscher Behörden aber maßgeblich dämpfen (sorry, Rechtssicherheit gibt's halt in Europa nicht mehr so ohne Weiteres).


Klärungsbedarf bei Gastflügen

Der für Gastflüge operative Absatz ist aber der Punkt 1. Und da herrscht nach unserer Auffassung noch Klärungsbedarf. Obwohl das BMVBS zwar in dem Schreiben großes Verständnis für die Situation der Vereine zeigt, deckt der Satz "Mitflüge gegen Selbstkosten innerhalb von Vereinen" nach unserem Verständnis eben nicht die berühmten 30-Minuten Rundflüge an Flugtagen oder an Wochenenden mit Cessna oder Segelflugzeug für Gäste und Besucher ab.

Denn diese Flüge finden ja eben nicht innerhalb von Vereinen statt, sondern richten sich an Besucher, die eben kein Vereinsmitglied sind.

Es wäre erfreulich, wenn das BMVBS dies in einer verbindlichen Information an die deutschen Piloten (NfL) noch klarstellen könnte:
  • bedeutet: "Mitflüge gegen Selbstkosten innerhalb von Vereinen" nun die Mitnahme von Vereinsmitgliedern gegen Entgelt? Oder deckt dies auch die Mitnahme von Besuchern und Gästen ab?
Eventuell möchte das Ministerium hier auch auf die Möglichkeit einer Kurzmitgliedschaft als Brücke hinweisen.

Wir raten jedenfalls allen Vereinen, Flugplätzen und Privatpersonen, die Flugtage oder Gastflüge veranstalten dringend, vorher für die konkrete Situation das ausdrückliche OK der zuständigen Landesluftfahrtbehörde einzuholen. Rückendeckung hat das BMVBS jetzt jedenfalls gegeben.

In jedem Fall freuen wir uns sehr, das ein deutsches Ministerium offensichtlich bemüht ist den Luftsport und die GA in Deutschland vor erheblichem Schaden zu schützen. Schließlich geht es ja nicht um die dauerhafte Verletzung von EU-Recht, sondern um eine pragmatische Regelung, bis die EASA die selbst erklärte Absicht einer Abmilderung der Luftsport- und GA-freindlichen Vorschriften umgesetzt hat.


Halbfertige Gesetze machen richtig Arbeit

Wiedermal zeigt sich: Wer halbfertige Gesetze macht, ohne die Betroffenen wirklich anzuhören muss hinterher viel Beinarbeit verrichten. Die deutsche AOPA und auch dieses Magazin hatten die EASA schon seit Jahren im CRT-Prozess und öffentlich auf exakt diese Problematik hingewiesen. Genau wie auf viele andere Probleme, mit denen die AL und die Behörden in Deutschland nun heftig kämpfen.

Beraten lassen haben sich EU-Kommission und EASA in diesen Punkten aber nicht. Es war wichtiger schnell ein halb fertiges Gesetz durchzubringen, als mittelfristig ein funktionierendes Vorschriftenwerk für Europa zu erlassen.


Bewertung: +5.67 [6]  
 
 






Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Und wieder ein tragischer Unfall
28. April 2013: Von Jan Brill an Guido Warnecke Bewertung: +4.00 [4]
... abwarten und Tee trinken. Ich kannte auch einige der Insassen. Kann mir das schwer vorstellen. Wir wissen doch noch gar nix. Wollten die überhaupt nach EDXQ? Oder mussten die Runter? Bei dem Wetter:

EDDW 260720Z 29004KT 2000 -SHRA BR BKN002 BKN004 10/10 Q1011 TEMPO SHRA BKN010CB
EDDW 260650Z 28005KT 2000 -SHRA BR BKN002 BKN004 10/10 Q1011 TEMPO SHRA BKN010CB

gibt's wenig Gründe freiwillig einen VFR-Platz anzufliegen, zumal Bremen mit ILS und allem Drum und Dran nur 28 Autobahn-KM entfernt lag.

viele Grüße
Jan
[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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