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Hallo zusammen,
ich werde nach 10 Jahren Jetprop meine Turboprop Zeit beenden und plane ein weniger teures Flugzeug zu kaufen, das trotzdem in der Lage ist hoch, schnell und weit zu fliegen.
Ich wollte auf eine Mooney Acclaim gehen, da ich Mooney von früher kenne (252) und liebe.. Jetzt wurde mir vorgeschlagen eine Columbia 400 zu kaufen. Der Speed ist annähernd gleich, es ist derselbe Motor (fast) und es ist das modernere Flugzeug obwohl die Avionik auch fast identisch ist (G1000, GFC700, etc..).
Mich interessieren Meinungen und Argumente in die eine oder andere Richtung. Wer fliegt eine Columbia und kann mir berichten, wie es mit der Teileversorgung, Reparaturen, etc.. aussieht? Ich frage gerade beide Maschinen bei meinem Versicherer an, um herauszufinden, ob fixed gear wirklich günstiger ist.
Ich freue mich über den Austausch mit aktiven Mooney oder Columbia Piloten..
Gruß Albert
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Zufall! Genau die gleiche Diskussion hatte ich kürzlich. Das größte Pro 400 waren die zwei Türen. Negativ: Exotisches Muster.
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... und wie ist die Entscheidung ausgefallen?
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Das größte Problem wird bei BEIDEN Mustern die Ersatzteilversorgung sein. Bei der Columbia 400 (oder Cessna Ttx) noch mehr als bei der Mooney, von der es sehr viel mehr gibt.
Aber Airframe-Teile werden offenbar für beide Muster nur auf Wunsch gebaut, vieles andere (Interior) gibt es gar nicht.
Du ahnst ja zu welchem Muster ich raten würde (the Elephant in the room :-))
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Gab es da nicht ein paar fatale Trudel Unfälle der Columbia. Google mal die Berichte.
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Bin die Columbia geflogen und fliege die Mooney (leider altes Modell mit nur einer Türe und weniger Leistung) ab und an.
Pro Columbia:
- Kabine wesentlich mehr Platz, Raumgefühl besser
- Sitzposition für mich angenehmer - ich habe die Wahrnehmung, besser raus zu sehen
- Bei meinen Mitfliegern subjektiv mehr Vertrauen in die Columbia (wenn ich frage, in welcher fliegt ihr lieber - sind alles Nichtflieger)
- Sidestick schafft nochmals extra Platz (Tablet) - und muss nicht wie ein "Büffel" gezogen werden.
- Fahrwerk ist halt immer ein Thema (wenn man mal eine Notentriegelung hinter sich hat + zusätzliche Wartungskosten - hatte doch immer wieder mal Minilecks in den Hydrauliks)
Generell:
- Könnte tatsächlich sein, dass die Columbia etwas giftiger Abkippen/Kurven ist - m. E. "segelt" die Mooney wesentlich besser - habe jetzt aber nicht ins Handbuch geschaut - ist nur subjektiver Eindruck
Zu den Ersatzteilen. Es gibt immer wieder Unkenrufe. Ich habe bis vor kurzem eine Commander betrieben - jedes kleine Ersatzteil hatte ich binnen 2 -4 Wochen in der Post (egal ob es Randbögen waren, Innenverkleidungen, Scheiben, Teile für die Cowling, Türersatzteile, Tankdeckel, Seilzüge, Schalter usw.) Das wäre für mich kein Grund für die ein oder andere Entscheidung.
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.. und wie ist die Entscheidung ausgefallen?
Der Freund will seine 1991er Mooney behalten und neu lackieren. Es ist wohl das Bauchgefühl reiner Vertrautheit, welches den Ausschlag gab.
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Hallo Albert,
es würde mich schwer wundern, wenn die Versicherung (Kasko) für eine Acclaim nennenswert höher wäre als bei einer Columbia 400 mit gleichem Kaskowert, etc. Ich denke, das ist also kein Faktor.
Bei den Acclaims (und besonders dann, wenn man eine Type S und noch mehr, wenn man eine Ultra haben möchte) ist das Thema eben, dass es nicht so viele gibt.
Bei den Columbia 400 / Corvalis TT / Cessna 400 / Cessna TTX ist es natürlich auch nicht ganz anders.
Das sorgt dafür, dass diese Maschinen doch recht hoch gehandelt werden am Gebrauchtflugzeugmarkt.
Sitzen tut man in der Columbia natürlich besser als in der Mooney. Aber in der Cirrus sitzt man eben noch mal deutlich besser als in der Columbia. Dafür ist die eben deutlich langsamer.
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Sitzen tut man in der Columbia natürlich besser als in der Mooney. Aber in der Cirrus sitzt man eben noch mal deutlich besser als in der Columbia. Dafür ist die eben deutlich langsamer.
Moin,
ich hätte dir hier noch nie bei einem einzigen Beitrag widersprochen, aber das ist schlicht genau andersrum. Und das sage ich mit mehrfach 13 (!) h im Cockpit der Columbia. Natürlich ist eine Columbia deutlich komfortabler als eine Cirrus; als eine Mooney sowieso.
Gibt einen guten Emailverteiler der Columbiaeigner (für den OP). Gewartet werden die alle oder fast alle bei Justus, da gibt's die besten Infos mMn.
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Nein, das ist einfach nicht wahr.
Ich bin die Columbia 300 und Columbia 400 geflogen ... und sie ist in keiner Weise so bequem wie die Cirrus (die ich seit 13 Jahren habe).
- Die Cirrus hat die breiteste Kabine - Aus der Cirrus sieht man raus! Aus der Columbia wirklich nicht gut (schau dir mal die A-Säule und die Neigung der Frontscheibe an) Darum ist die Columbia so schnell. - Die Cirrus hat hinten ungefähr doppelt so viel Fußraum.
Und wenn Du die C400 mit der SR22T vergleichst, dann ist die Cirrus im Schnitt und in typischen Höhen 25 KTAS langsamer.
Dafür ist sie besser ausgestattet, hat CAPS, fast alle neueren FIKI etc etc. Und sie hat ein weltweites Servicenetz und eine sehr hilfreiche Community (COPA).
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Er mag das gerne selbst ausprobieren, mir ist schleierhaft, wie ihr zu dem Urteil kommt. Bei meiner Größe und Schulterbreite mit sehr langem Rumpf (...und daher kurzen Beinen ;-)) wäre mir großartiger Komfort in der Cirris sicher aufgefallen.
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Natürlich ist eine Columbia deutlich komfortabler als eine Cirrus; als eine Mooney sowieso.
Also einige in meiner Hood bekommen in der Cirrus aufm rechten Sitz ab 2h Probleme mit Schmerzen und fliegen in der Mooney hingegen problemlos mit. Ursache ist m.E. dass man in der Mooney die Beine komplett ausstrecken kann, ohne nennenswerten Knick im Knie... in Reiseflug auch als Pilot. Die Mooney ist natürlich deutlich schmaler, da muss man die Schultern staffeln, wie im Smart.
Ich selbst hab in Mooney und Cirrus viele 3h-Legs geflogen und mein Urteil ist klar: die Cirrus ist alles in allem der bessere Flieger (CAPS, Avionik, Sicht... nicht Speed ;)). Aber schmerzfrei drei Stunden fliegen kann ich viel eher in der Mooney.
Christoph hat jetzt auch die ersten Mooney-Langstrecken geflogen, vielleicht mag er was dazu schreiben. ;)
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Ich kann Joachim nur zustimmen. Ich will jetzt keinen allgemeinen Vergleich schreiben, weil ja jeder andere Prioritäten hat, aber die Mooney ist bequem. Wenn der Sitznachbar gleich breite Schultern wie ich hat, muss einer etwas weiter vorne als der andere sein.
Die gestreckte Sitzposition macht aber lange Flüge wirkilich sehr angenehm. Und sooo lang sind die Flüge ja nicht, wenn man die Pferde laufen lässt ... da ist dann eher die Range der limitierende Faktor ;)
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Empfindet offenbar jeder anders ... Mir geht es genau anders herum. Die Mooney fand ich früher, als ich jünger war noch bequemer .. Jetzt ist die Cirrus mein Maßstab für eine komfortable Kabine
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Christoph. Ich darf kurz daran erinnern, dass man hier nur mitmachen darf, wenn man 13 irgendwas hat. Sven hat 13h-Flüge, Alexis hat seit 13 Jahren seine Cirrus, Jockel hat 13 Halbe. Und Du?
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13 fluglotsen?
oder der 13te krieger...mit jockulus fliegeras....
sven fliegt ab 13 uhr...
grüße aus der wüste - nach 3 tagen uae-sicherheits-erfahrung mit der uae-af bei 44 grad,
navitraining, wassergewinnung und orientierung mit kompass und stock...
man bin ich platt...kopfweh und gewichtsverlust ca 5 kg...
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Tatsächlich kann ich mit der Beinfreiehit nur zustimmen.
Auf der anderen Seite sind normal dimensionierte menschen benachteiligt beim Landen. Du sitzt einfach immer zu dicht am Yoke.
Manche bauen sich die Pedalverlängerung rein, das müsste den Komfort erhöhen.
Bezihet sich auf Mooneys generell
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Hallo Albert,
ich fliege eine COL4.
Für Fragen stehe ich gerne ausserhalb dieses Forums zur Verfügung.
Gruß
Walter
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stimmt es, daß es einige landeunfälle gab, wenn die anfluggeschwindigkeit nicht genau XX kts IAS war und auf einmal der sidestick am ende angekommen ist und kein raum mehr für mehr "pull" gab?
oder wurde da etwas konstruktiv geändert?
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Das ist eher ein Problem bei den 300/350, da ist das HLW kleiner und hat irgendwann keine Autorität mehr.
Alle Typen von 300/350-400 sind eher kopflastig, da hilft nur Gepäck hinten mitnehmen..
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oder trimmen.....wie in jedem anderen Flieger
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Mooney Acclaim ist ein feines Flugzeug, vor allem wenn es eine Ultra werden sollte ;-), und die Mooney Ersatzteilversorgung wird zur Zeit von ein paar Enthusiasten auf erträglichem Niveau gehalten. Wenn die allerdings mal in den Ruhestand gehen, kann das kniffelig werden.
Columbia 350 und 400 fand ich ok, aber eigentlich erst die späten TTX waren richtig gut. Die Ersatzteilversorgung wird meiner Meinung nach tendenziell besser sein als bei Mooney, alleine schon weil Textron stärker in der Pflicht ist Teile vorzuhalten. Ob die Columbias genügend Bauabschnitte gleich haben, habe ich allerdings keine Ahnung.
Ja, der Elephant in the Room ist auch noch da. Die Mooney hat ein paar spezielle Charakteristiken, die nicht für jeden sind und der Schirm hat auch seinen Marketing-Charme, aber wenn du vom Jetprop kommst, würde ich am ehesten zu TTX tendieren, die ich das beste Pilotenflugzeug von den Dreien finde.
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Welche Mooney-Charakteristiken, die nicht jeder mag, meinst du denn? Ehrliche Frage, ich hab zwar nur eine J, aber finde das Flugverhalten sehr angenehm und auch die Stalls sind nicht "giftig". Halte alle diese "Mooney sind schwer zu landen" Geschichten für OWTs.
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Die J (201?) ist ein schönes Flugzeug und nett zu fliegen. Ich hatte den Eindruck, dass es hier eher um die späteren Langrumpf-Varianten geht?
Was ich bei der Mooney "speziell" finde: das Ein- und Aussteigen, was daran liegt, dass wir beide eher kurze Beine und langen Oberkörper haben - die Sitzposition, ist für mich nicht wirklich konfortabel und durch die kurzen Beine brauche ich immer Pedalverlängerungen - und das Gepäckladen von zwei Falträdern fand ich jetzt auch eher hakelig.
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