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Luftrecht und Behörden | Erfahrung mit Registrierung von GA-Flugzeugen in San Marino (T7)  
3. März 2021 20:24 Uhr: Von Peter Weiss 

Guten Tag

Hat jemand Erfahrung mit der Registrierung einer GA-Maschine dieser Grösse im Luftfahrzeug-Register von San Marino? (T7)

Meine Ausgangslage:

  • Socata Trinidad TB20, in Frankreich registriert, aber in St. Gallen Altenrhein in der Schweiz stationiert
  • Wartungsprogramm und Aufsicht einer CAMO
  • Wartung alternierend in der Schweiz und in Frankreich, bei den gleichen EASA-zertifizierten Wartungsbetrieben

San Marino anerkennt Zertifizierungen aller Art (Wartung, Prüfer, aber auch STCs) sowohl der FAA, wei auch der EASA.

Aus folgenden Gründen überlege ich mir jetzt ernsthaft, die Maschine nach San Marino auszuflaggen:

  • Moderne Avionik mit STCs von der FAA ist verfügbar, aber nach wie vor sind keine STCs der EASA vorhanden
  • Verlängerung des Airworthynes Review Certificates (Certificat de Navigabilité) ist erheblich aufwendiger geworden, weil die Maschine jetzt trotz CAMO jährlich nach Frankreich überfolgen werden muss, für die visuelle Prüfung (früher nur alle drei Jahre)

Die Schwelle scheint tief, die Administration weitgehend digitalisiert, fix und kundenfreundlich. Kann das jemand bestätigen?

Beste Grüsse

Peter Weiss

3. März 2021 20:55 Uhr: Von Thomas Dietrich an Peter Weiss

Naja, schau die mal die San Marino Gebühren an, die der Prüfer jedes Jahr verlangt incl Reisekosten Hotel und Nu....en. Dann noch die zollrechtliche Seite.

Das lohnt sich vielleicht erst ab einer Gulfstream wenn Du eine gendergerechte zweite und dritte Toilette einbauen willst. Aber nie bei einer TB 20.

VG

3. März 2021 21:17 Uhr: Von Justus SJ an Thomas Dietrich

Peter kann doch einfach eine CAMO / Prüfer aus CH oder F nehmen, der muss gar nicht so weit reisen und kann sogar im eigenen Bett bei der eigenen Frau liegen?

3. März 2021 21:45 Uhr: Von Achim H. an Thomas Dietrich

Dann noch die zollrechtliche Seite.

Die Registrierung ist völlig unabhängig vom zollrechtlichen Status zu sehen.

4. März 2021 00:03 Uhr: Von Marcel H. an Peter Weiss
Hoi Peter

Versuchs mal bei der Historic Flight Maintenance, beide PC7 vom Museum sind ja T7-Registriert.

Gruss Marcel
4. März 2021 10:43 Uhr: Von Thomas Dietrich an Justus SJ

So hat mir die freundliche Dame in SM das aber nicht erklärt. Sondern erst Prüfer deiner Wahl, dann der SM Prüfer.

4. März 2021 10:59 Uhr: Von Udo Rauch an Peter Weiss

Wird das im EASA-Land so unterschiedlich gehandhabt?

Mein D-reg Flugzeug muss alle drei Jahre zur physikalischen Nachprüfung, dazwischen auf Papierbasis. Gibt es da besondere Gründe, warum in diesem Fall trotz CAMO eine jährliche vor-Ort-Prüfung verlangt wird? Wird das in Frankreich derzeit so anders umgesetzt als in Deutschland?

Die Begründung für die Avionik ist natürlich ein Punkt, aber darüber habe ich hier im Forum auch anderes gelesen. Ohne eigene Erfahrung zu haben, könnte das STC bei einer zugehörigen Stelle der EASA vorgelegt werden und (gegen Gebühr) eine Bestätigung erhalten werden, dass das US-STC für das eigene (EASA-reg) Flugzeug auch anwendbar ist. Der Fall, der da besprochen wurde, war ein Autopilot, ich meine der Trio für eine PA28.

Vielleicht ist es ja eher eine Frage des richtigen Ansprechpartners als des Ausflaggens aus EASA-Land. Im Moment bessert sich hier doch gerade eine Menge..

Grüße, Udo

4. März 2021 11:31 Uhr: Von Malte Höltken an Udo Rauch

Gibt es da besondere Gründe, warum in diesem Fall trotz CAMO eine jährliche vor-Ort-Prüfung verlangt wird? Wird das in Frankreich derzeit so anders umgesetzt als in Deutschland?

Nein.

4. März 2021 17:00 Uhr: Von Peter Weiss an Udo Rauch

Hallo Udo

Die Begründung für die jährlichen Kontrollen vor Ort ist:

> l'inspecteur veut voir l'avion parce que ce n'est pas un ELA1 mais un ELA 2 (sup à 1.2 tonne)

Weil wir als ELA2 klassifiziert sind, wäre eine jährliche visuelle Kontrolle erforderlich. Den zwingenden Zusammenhang kann ich nicht nachvollziehen, aber die Regulatorien sind auch etwas unübersichtlich. ;-)

LG Peter

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4. März 2021 17:14 Uhr: Von Achim H. an Peter Weiss

Frage doch einmal nach der Rechtsgrundlage. Der deutsche Prüfer muss eigentlich alles tun dürfen, so dass kein Franzose notwendig ist.

4. März 2021 17:33 Uhr: Von Udo Rauch an Peter Weiss

Ne das geht jetzt auch mit ELA2. Mein Flieger ist ELA2, über 1,2 Tonnen. Das ist doch gerade eine der tollen Neuerungen an Part ML.

Dein Prüfer hat wohl keine Lust auf die neuen Regelungen ;-)

Wenn Du wissen willst, was geht und was die Bestimmungen tatsächlich sind, wende dich vertrauensvoll an Malte Höltken, er hat Deinen Thread auch schon gelesen und kurz geantwortet. Ich war bei ihm schon im Seminar zur Pilot/Owner Wartung, da haben wir genau die Fragen auch "durchgekaut".

Es gibt CAMOs, die schon die neuen Regularien umsetzen...

Also: Wenn die Betreuung durch eine CAMO sichergestellt ist, brauchst Du nur alle 3 Jahre eine physikalische Prüfung des Flugzeugs (solange nichts augenscheinlich dagegen spricht). Das gilt so in ganz Europa. Du kannst Dir jederzeit eine tschechische oder italienische (oder sonstige) CAMO suchen und Dir alle 3 Jahre einen spanischen oder polnischen Prüfer einfliegen lassen.

Grüße, Udo

4. März 2021 21:16 Uhr: Von Erik N. an Udo Rauch
die CAMOs werden zu CAOs und können bis 2,7 to.
Dafür brauchen sie keine unabhängigen und räumlich getrennten Mitarbeiter
mehr für die Prüfung. Kann dann (wie früher) einer machen. Macht die RWL in EDLN zB so.

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