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Ohne Schwarzgeld tut sich San Marino schwer. Der Ministaat galt als einer der schmutzigsten Finanzplätze. Dann zwang Italien San Marino, das Schwarzgeld auszukehren. Die Folgen für die Wirtschaft waren dramatisch, und der Neustart ist schwer.
San Marino hat den money laundry act noch (?) nicht unterschrieben
Ein deutscher Staatsbürger der sein Flugzeug T registriert fleht die Steuerprüfer geradezu um eine Betriebsprüfung an.
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Ein Bekannter wurde mit einer T7-Registration aus Venedig kommend vom Zoll am VLP empfangen und so (stellt es Euch noch schlimmer vor!) gefilzt, daß er danach freiwillig umregistriert hat.
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Lass uns doch mal fragen warum Eigner auf San Marino umflaggen? Schon klar weniger Bürokratie.... Wie das Spielkasino wegen des kostenlosen Kaffee besucht wird.
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Hole den Faden mal wieder hoch. Hat jemand aktuelle Erfahrungsberichte? PN sind an!
Danke LG
~ Pat
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"Gewöhnlich aussgewöhnlich gut informierte Kreise", bestätigen mir, daß jedes Dokument mit irgendeinem San Marino Bezug einen Trigger für AMLA und FIU auslöst. Du wirst vermutlich, gar wahrscheinlich, eine Steuerprüfung bekommen und musst erklären: Wieso San Marino? Woher das Geld für das Flugzeug? u.v.a.m. Angeblich gäbe es teuflische Fangfragen, über die Dich aber ein guter Steuerberater/anwalt sicher aufklärt.
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Hast auch versucht...deine bölkow in san marino anzumelden...besser im vatikan..als heiliger hubertus v loyola...mit heiligenschein...spart landegebühren...bekommst bonuspunkte für die klimaanlage in der hölle...
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Sprichst Du von T7-reg und Flugzeug Bezug? Das Flugzeug steht ja unabhängig von T7-reg im Eigentum einer EU Entität und ist ordnungsgemäß importiert/versteuert usw... Ähnlich zu N-reg. Die steuerliche Lage ist also klar und nachrangig.
Leider sind nationale "kompetente" EASA Luftfahrt-Behörden fallweise unberechenbar langsam und wenn als Konsequenz Wirtschaftsgüter im 6, 7 und 8 stelligen €-Bereich über Wochen, bis hin zu Monaten, zu Briefbeschwerern werden weil Sachbearbeiter auf Urlaub sind usw... ist man gezwungen intensiv über Alternativen nachdenken.
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Ich hab Dir ja schon den Kontakt zu einer Person geschickt, die einen Jet auf T7 betreibt. Meines Wissens nach ist der Vorteil hierbei vor allem, dass man das Gerät sowohl mit einer EASA als auch einer FAA Lizenz betreiben kann, was ggf. den Einsatzspielraum von Safety Pilots erweitert.
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Die steuerliche Lage ist also klar und nachrangig.
Da magst Du formell recht haben. Du scheuchst dennoch die Hühner auf. Einfach zu offenkundig. Was ist eigentlich mit Andorra oder viel besser Vatikan Stadt, hat die money laundry acts auch nicht unterschrieben?
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ok, ich erkläre es. Es gibt zwei wesentliche Einrichtungen die Anti-Money Laundering Authority (AMLA) und die Financial Intelligence Units (FIUs).
Selbstverständlich gibt es ein legale Registrierung für den Winzlingsstaat San Marino, wenn dieser das anbietet. ( Liechtenstein z.B. macht das nicht.)
Nun haben aber o.a. Behörden quasi eine Matrix für Anhaltspunkte, Evidenzen, Verdachtsmomente, dazu gehören genannte Registrierungen. Ob es dem geneigten EU-Bürger passt oder nicht, er setzt sich einem Verdacht aus. Nicht mehr und nicht weniger.
Man schätzt dieser Staat, ohne eigenen Flughafen, hat ca. 200 Flugzeuge registriert. Das Register ist nicht öffentlich einsehbar. Wer da an Kostenersparnis denkt ist zumindest "optimistisch".
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Ein mir bekannter Dauerdelinquent ist auf Anraten seines Bewährungshelfers auf einen weißen Volvo Kombi als Fahrzeug umgestiegen und hat seitdem keinerlei Probleme mehr mit Polizeikontrollen.
Allerdings sind solche Kontrollen im Flugverkehr bei Jets überhaupt kein Problem, wenn die Sachlage eindeutig ist. Bei den kleinen Behörden hätte ich eher Bedenken, dass man ein Risiko eingeht, irgendwann einmal administrativ festzusitzen. Bei der Guernsey-Registrierung (2-reg) sind einige auf die Nase gefallen.
Für Part 91 ist N-reg wirklich exzellent.
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Ich verstehe den Post nicht. Was genau ist problematisch an der T7-reg?
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Ich übersetze mal, was Manni sagen will:
Er ist der Meinung, dass Steuerfahndung und Geldwäscheermittler regelmäßig prüfen, wer ein Flugzeug in San Marino registriert hat und solche Individuen/Unternehmen bevorzugt prüfen - aus der "Logik" raus "Wer einen Flieger in San Marino registriert hat, der hat da sicher auch Schwarzgeld".
Ich enthalte mich einem inhaltlichen Kommentar dazu.
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Ich kann nur kommentarlos beisteuern: Ein solider Freund hat völlig korrekt eine T7 Maschine gekauft und wurde hier kurz darauf nach Landung aus (k.A. mehr, Italien oder Frankreich kommend) bis auf die Unterhose gefilzt. Die durften die Maschine und die Koffer ausräumen und auf dem Vorfeld alles auspacken, Dauer 1 STunde. Warum: k.A. Hat dann doch auf D-REG umgeflaggt....Vorher und danach keine Probleme mehr....
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Darf man fragen, was vor dem Volvo am Start war? Corvette?
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"Wer einen Flieger in San Marino registriert hat, der hat da sicher auch Schwarzgeld".
Richtiger: " Wer einen Flieger in San Marino registriert hat, tut es sicher nicht der geringeren Gebühren wegen!"
Glaubt Ihr wirklich Würth, Liebherr und die wirklich Großen kämen auf die Idee ihr Flugzeug in San Marino zu registrieren. Die wollen keinen Streß. Selbst Malta ist mittlerweile sowas von out. Merke, fragt F.S., jede Arbitrage tendiert gegen Null.
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