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47 Beiträge Seite 1 von 2

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Reise | Formationsflug Viersitzig mit UL  
14. August 2025 10:14 Uhr: Von Manni Fold 

Flugangebot für Eigner von Viersitzigen: Ein Pilot mit C42 UL will mit seiner Frau von Werneuchen nach Brünn Tschechien LKTB und zurück. 12.-15.09. Der Pilot ohne BZF I o.ä. Fertigkeit, will in Formation mit einem Viersitzigen in dem drei weitere Freunde sitzen. D.h. der Viersitzige muss, on top da die Gattin im UL kein Wackeln verträgt, die volle Strecke in Klappenkonfiguration mit max 80kn fliegen! Angeblich wird so ein FLugplan akzeptiert. Es wird alles bezahlt. Das ist kein Witz!

Wer dem Veteran, ehemaliger Berufspilot der DDR 77 Jahre, helfen will bitte PN.

14. August 2025 12:01 Uhr: Von Tias Rob an Manni Fold

Wofür braucht man in einem typischen 4-Sitzer bei 80kts Klappen? Und wieso sollte ich in einem Flugplan nicht eine super langsame Cruise Speed angeben können?

14. August 2025 12:09 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Manni Fold Bewertung: +1.00 [1]

Und der Viersitzer hat ein Antiwackelsystem, dessen Pilot Erfahrung mit Fornationsflügen und eventuell erhöhtem Verbrauch?

Klingt etwas gaga

14. August 2025 12:15 Uhr: Von Alexis von Croy an Tias Rob

Kommt wohl auf den Viersitzer an ... in der SR22 fliegst Du 80 lieber mit Full Flaps. In meiner Warrior fliege ich 80 mit 10 Flaps.

Aber das "Projekt" klingt leicht irre. Sollen sie doch alle zusammen in einem Viersitzer fliegen, mit einem Piloten der Englisch Funken kann. Leichter als in CZ geht das sowieso nirgends im Ausland.

14. August 2025 12:16 Uhr: Von Chris Schu an Manni Fold

Vielleicht fährt ja ein Bus oder ein Zug, die wackeln zwar auch - aber anders...

14. August 2025 12:50 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Und jeder männliche Fluglotse klingt wie Karel Gott, also sehr vertraut aus "Biene Maja" :-)

14. August 2025 13:08 Uhr: Von Michael Söchtig an Flieger Max Loitfelder

Muss man selber dann am Funk auch wie Willy klingen?

14. August 2025 13:18 Uhr: Von Manni Fold an Alexis von Croy

ja isses. Würde gern dahin fliegen. Aber der C42 fliegt HÖCHSTENS 150km/h cruise.. Vom Steiglfug mag ich gar nicht reden. Aber die Helden sind durchaus sympathisch, aber... neee ..oder?

14. August 2025 13:18 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Michael Söchtig

Nein, der faule Willy will nicht funken, deshalb fliegt er ja in Formation..

14. August 2025 14:04 Uhr: Von Markus L... an Manni Fold

Wieso nicht einfach einen Heli nehmen, ein R44 genügt dafür vollkommen?

Der kann auch problemlos 80kt fliegen, wackelt weniger und die Aussicht ist auch viel besser ;)

14. August 2025 14:19 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Markus L...

Aber hat wenig schwungmasse in den flügeln...

14. August 2025 14:21 Uhr: Von F. S. an Manni Fold Bewertung: +3.67 [4]

Formationsflug über 250NM.
Zwischen 2 Piloten die sich heute noch nicht kennen.
Mit zwei sehr unterschiedlichen Flugzeugen.
Beide Flugzeuge voll besetzt mit Fluggästen.
Das eine davon mit 4 Erwachsene an der Grenze seiner MTOW, darf aber nur 80kt schnell fliegen.
Ins Ausland - aber einer der Piloten will/kann/darf nicht Englisch funken.

Bin ich der einzige, der denkt, dass man ChatGPT schon mal bitten sollte, die ersten Kapitel des Unfallberichts zu schreiben?

14. August 2025 14:32 Uhr: Von Sven Walter an F. S.

Physikalisch geht das ja, aber der Faktor Spaß ist kurz über der Grasnarbe.

Wobei, mit einer Pilatus Porter womöglich Tiefenentspannung. Wenn die C42 sich an der Porter orientieren muss.

14. August 2025 14:41 Uhr: Von Christian Rohde an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Das ist ein 1A Missionsprofil für ne An-2....

14. August 2025 14:49 Uhr: Von F. S. an Christian Rohde Bewertung: +2.00 [2]

Stimmt - da passt die C-42 in den Laderaum ;-)

14. August 2025 15:33 Uhr: Von Michael Söchtig an F. S.

Ich hab das jetzt mal getestet:

Schreibe mir einen Unfallbericht zwischen zwei Flugzeugen (einmal UL, einmal Viersitzer) die von Tschechien nach Deutschland in Formation fliegen, die Piloten sich nicht kennen und es zu einem Kollisionsereignis in der Luft kommt, wobei der eine PIlot kein englisch spricht.

Datum des Ereignisses: 12. August 2025
Ort: Grenzgebiet Tschechien/Deutschland, nahe Bayerisch Eisenstein
Beteiligte Luftfahrzeuge:

Flugzeug 1: Ultraleichtflugzeug (Typ: TL-3000 Sirius, Kennzeichen: OK-UL123)
Flugzeug 2: Viersitziges Reiseflugzeug (Typ: Piper PA-28, Kennzeichen: D-EABC)
Flugroute: Beide Flugzeuge befanden sich auf einem VFR-Flug von Pilsen (LKPL), Tschechien, nach Straubing (EDMS), Deutschland.
Wetterbedingungen: Gute Sichtverhältnisse, leichte Thermik, Wind aus Nordwest mit 8 Knoten.


Ereignisablauf:
Beide Flugzeuge starteten unabhängig voneinander vom Flugplatz Pilsen mit dem Ziel Straubing. Der Pilot des UL-Flugzeugs (tschechischer Staatsbürger, geringe Englischkenntnisse) flog in etwa 2.000 ft AMSL, während der Pilot des Viersitzers (deutscher Staatsbürger, erfahren, funkte auf Englisch) in etwa 2.200 ft AMSL unterwegs war.

Etwa 15 Minuten nach dem Start bemerkte der UL-Pilot ein weiteres Flugzeug in seiner Nähe und versuchte, visuell Kontakt zu halten. Der Viersitzer-Pilot hatte den UL auf dem Funk nicht gehört und ging davon aus, dass es sich um einen zufälligen Sichtkontakt handelte. Beide Piloten flogen in ähnlicher Richtung und Geschwindigkeit, wobei der UL-Pilot versuchte, in Formation zu bleiben – ohne vorherige Absprache oder Kenntnis des anderen Piloten.

Aufgrund mangelnder Kommunikation und unterschiedlicher Flugtaktiken kam es etwa 5 km vor der deutschen Grenze zu einer leichten Kollision: Die linke Tragfläche des UL berührte die rechte Tragfläche des Viersitzers. Beide Flugzeuge gerieten kurzzeitig außer Kontrolle, konnten jedoch stabilisiert und sicher in Straubing gelandet werden.


Folgen:
Personenschäden: Keine
Sachschäden:UL: Leichte Schäden an der linken Tragfläche
Viersitzer: Kratzer und Dellen an der rechten Tragfläche
Flugsicherheit: Zwischenfall wurde der BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) gemeldet.
Ursachenanalyse:Fehlende Kommunikation zwischen den Piloten
Sprachbarriere (UL-Pilot sprach kein Englisch)
Keine vorherige Absprache über Formation oder Flugtaktik
Mangelnde Kenntnis über Sichtflugregeln in Formation

Empfehlungen:
Keine Formation ohne vorherige Absprache und klarer Kommunikation.
Verpflichtende Englischkenntnisse für grenzüberschreitende VFR-Flüge.
Sensibilisierung für Sichtflugregeln und Staffelung bei VFR-Flügen.
Technische Prüfung beider Flugzeuge vor erneutem Einsatz.

14. August 2025 16:54 Uhr: Von Alexis von Croy an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

Was die mit Formationsflug meinen, mit einem Rufzeichen, ist eher der Typ "Same Day, Same Heading" .... gefährlich ist das nicht hintereinander her zu fliegen mit 70 Knoten ... aber super langweilig.

14. August 2025 18:45 Uhr: Von P.B. S. an Manni Fold

Ich bin da gerade unsicher, bei der Strecke geht es über Grenzen und durch Kontrollierte Lufträume = müssten da nicht beide Luftfahrzeuge in der Lage sein auch bei Trennung jeder für sich zu funken? In D wäre das noch halbwegs zu verargumentieren, aber in Tschechien?

14. August 2025 18:59 Uhr: Von Manni Fold an P.B. S.

nein! Tatsächlich schon öfter gemacht. Flugplan als Formation mit D-EXXX, dann nur ein Xpondercode. Nahe beieinander bleiben. Wie nahe? Hm nahe.. mit zwei Motorsegler nach EKRN haben wir das auch gemacht. Geht schon. Aber niemals mit derartig unterschiedlichen Profilen.

14. August 2025 19:18 Uhr: Von Alexander Callidus an Manni Fold

Was ist denn dann das Ausfallkonzept?

14. August 2025 19:25 Uhr: Von F. S. an Alexander Callidus Bewertung: +1.00 [1]

Wie bei jedem Funkausfall

14. August 2025 19:37 Uhr: Von Alexander Callidus an F. S.

Darauf wollte ich hinaus. Wenn einer in der Formation nicht nur nicht auf englisch funken darf, sondern es auch nicht kann, hat ein aus-den Augen-verlieren im Ausland andere Konsequenzen. Das erfordert schon mit leidlich ähnlichen Profilen hohe Konzentration - und das über drei Stunden, als noch älterer Mensch als ich, als einziger Pilot an Bord? Für mich eine Anleitung zum Unglücklichsein.

14. August 2025 21:31 Uhr: Von P.B. S. an Manni Fold

Ich kenne Formationsfliegen in D, DK und PL durchaus aus eigener Erfahrung, auch mit solchen Kombinationen wie 172+Kitfox - nur kenne ich mich mit den tschechischen Gepflogenheiten nicht aus! Ich weiss nur, dass die polnischen Kollegen das nicht so richtig gut fanden, wenn sie in der Formation die einzelnen Flieger in der Formation auf Englisch abgefragt haben und da gestotter kam - in die Kontrollzone Danzig hätten sie uns damit einmal beinahe nicht herein gelassen.

14. August 2025 21:52 Uhr: Von ingo fuhrmeister an P.B. S.

Warum habt ihr nicht deutsch gesprochen?

14. August 2025 22:00 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an P.B. S. Bewertung: +1.00 [1]

FCL.055 und LuftpersV 125 gilt nun zwar nicht für Luftsportgeräteführer, aber: mit dem UL nach CZ einzufliegen, bedarf ja wohl einer "Einfluggenehmigung". Was steht denn da drin? Ggf. dass der verantw. Pilot kommunizieren können muss? (ich weiß es nicht, fliege keine UL).

Abgesehen davon, dass ich auch schon vor über 25 Jahren einen Kollegen durch Norwegen geschleust habe, der kein Englisch konnte, aber mit zwei gleichartigen Flugzeugen, zu Zeiten als die Lage der Regeln noch "einfacher" war und andere Flugzeuge imit involviert waren.

Im hier geschilderten Fall wohl eher ein sehr risikoreiches Unternehmen; kann gutgehen, dann sagen die Beteiligten "war doch einfach".
Das Risikomanagement ist dabei aber vollkommen hinten angestellt.

Ergo - unter den genannten Bedingungen aus meiner Sicht ein sehr fragwürdiges Projekt...

Vielleicht sollten die Beteiligten mal in sich gehen und einfach mal eine "Risikobewertung" für sich vornehmen?


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