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Alle Beiträge von: Malte Höltken [hoeltken]


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Avionik | Beitrag zu Künstlicher Horizont - Anzeigefehler?
27. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Tobias Schnell

Weil er als Mindestausrüstung gefordert ist - ob nun elektronisch angezeigt, mechanisch übersetzt oder als magnetische Nadel ist dabei egal.

..::EDIT::..

Habe erst nach dem Posten Dein Edit gelesen. Ein Kompass ist doch nichts anderes, als ein Gerät zur Ermittlung des magnetischen Kurses. Ein AI ist VFR erst dann ein Primärinstrument, wenn der Flug dies benötigt, also nur ein "bedingtes Primärinstrument".

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Avionik | Beitrag zu Künstlicher Horizont - Anzeigefehler?
27. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Flieger Max Loitfelder

Ein Magnetkompass ist regulatorisch ein Primärinstrument.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Motorausfall beim Start, Rückkehrkurve
25. Oktober 2018: Von Malte Höltken an 

[Generische Antwort dem letzten Beitrag]

Der aktuelle Sunny-Swift der EASA widmet sich dem Thema. Die Aussage ist eindeutig.

https://www.easa.europa.eu/newsroom-and-events/news/sunny-swift-issue-8-impossible-turn

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu VFR iPad-Navigation- mein Fazit 2018
24. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Erik N. Bewertung: +1.00 [1]

Ich denke: das britische IMC rating ist genau das, was jeder neu ausgebildete Pilot bräuchte.

[...]

und dann noch ein paar Stunden durch einen IR gerateten FI im Flugzeug übernomen werden. Dann ist die Ausbildung halt 50 statt 45 Stunden. Die 45 schaffen eh nur wenige, also was solls ?

Aeronautici aeronauticis lupus.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu VFR iPad-Navigation- mein Fazit 2018
24. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Erik N. Bewertung: +2.00 [2]

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man bereits PPL Piloten das stabile (!!) Fliegen nach Instrumenten beibringen sollte - nicht diese dämliche und m.E. untaugliche Kurve - damit sie, wenn es mal passiert, auch den Weg ohne Vertigo hinauszufinden, etwa mit Vektoren von ATC.

Das passiert doch schon längst. (Eigentlich bereits seit vor Deiner PPL-Ausbildung...)

AMC1 FCL.210.A PPL(A) — Experience requirements and crediting:

(xxv) Exercise 19: Basic instrument flight:
(A) physiological sensations;
(B) instrument appreciation; attitude instrument flight;
(C) instrument limitations;
(D) basic manoeuvres:
(a) straight and level at various air speeds and configurations;
(b) climbing and descending;
(c) standard rate turns, climbing and descending, onto selected headings;
(d) recoveries from climbing and descending turns.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu VFR iPad-Navigation- mein Fazit 2018
23. Oktober 2018: Von Malte Höltken an 

Gibt in D ca. 1900 PPL/IR und etwa 68500 PPL/LAPL/SPL/BPL ohne IR. Dazu kommen ca. 18000 UL-Lizenzen, mit einigen Dopplungen wohl. Also etwa 2-3% der Privatpiloten in D hält ein IR, wenn man alle einrechnet. Die Zahl derjenigen, deren Lizenz ein IR ermöglichten (also nur die Inhaber des PPL(A) und PPL(H) und ggfs wenn man die Erweiterungsmöglichkeit annimmt auch die Inhaber des LAPL(A) und LAPL(H)) dürfte wesentlich geringer sein, so daß man durchaus auf die 5% kommen könnte.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Vorflugrecht? Airmanship?
15. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Erik N. Bewertung: +7.00 [9]

Ihr seid ganz schön schnell mit Vorverurteilungen basierend auf der Schilderung des Vorfalls durch nur eine Seite. Ich weiß aus der Aufarbeitung eines ähnlichen Falls (allerdings ging es dabei um den Einflug in den Gegenanflug) als Safety Manager der Flugschule, daß die Erinnerung an bestimmte Situationen durchaus stark abweichen von den tatsächlichen Flugverläufen. Dafür muß man nicht Alexis der Lüge bezichtigen, das ist einfach "Human Performance". Beide haben sich wohl nicht ideal verhalten, aber dafür jemanden, der nicht einmal seine Sicht / Erlebnisweise geschildert hatte, hier öffentlich zum fahrlässigen Idioten zu stempeln ist ziemlich unter der Gürtellinie. Und der Flugsicherheit nicht zuträglich.

Aber auch aus Alexis' Beschreibung hat der FI sehr wohl im Vorfeld gefragt und dann vom Flugleiter die Meldeempfehlung "3Meilen" bekommen:

AvC: Im selben Moment als ich in den Queranflug drehe meldet sich ein Schulflug (mir zunächst unbekannter Lehrer) für einen Direktanflug auf die 07 und wird vom Flugleiter aufgefordert "3 Meilen" zu melden. Der Endanflug aus der Platzrunde beginnt bei 2 NM.

Jetzt zu erklären, der FI hätte Fahrlässig gefunkt, entspricht wohl weder der Warheit, noch hilft es beim Lernen aus der Situation. Letztlich hat er sich ja nur an das gehalten, worum der Flugleiter gebeten hat.

AvC: habe von einer „moderaten SMS“ geschrieben, daraus musst Du nicht „böse SMS“ machen

Der Punkt ist, daß auch eine "moderate SMS" keine Intonation enthält und sehr einfach als "böse SMS" aufgefasst werden kann. Eine SMS halte ich für das schlechteste aller Mittel, um so einen Fall zu besprechen. Warum hast Du ihn nicht nach der Landung angesprochen?

AvC: Nur genügt Dir das nicht, Dir ist wichtig, das selbst zu sagen :-) Das MUSS bei PuF so sein, es könnte ja sonst zehn Minuten lang Harmonie herrschen.

Naja erstmal hast Du um Bestätigung gefragt, daß der Fluglehrer Fehler gemacht hat, und Du richtig gehandelt hast. Dann verteilst Du Gesinnungsbewertungen, weil Dir die Einschätzung nicht passt, daß das nicht so sicher ist, wie Du es möchtest... den Schuh darfst Du Dir selber anziehen :-)

Max: Ja, die "3NM" wird er wohl überschätzt haben und real viel näher gewesen sein, an den tatsächlichen Positionen der beiden Flugzeuge zueinander ändert das aber nix.

Da bin ich mir nicht sicher. Die C172 und die P28A fliegen in etwa gleiche Anfluggeschwindigkeiten (auf eine Meile macht das nicht viel aus). "Mitte Queranflug" ist etwa eine Meile vom Eindreh Endanflug entfernt. Als Alexis sagt, er war "Mitte queranflug", war die C172 im 3 Meilen Endanflug. Beide waren etwa zur gleichen Zeit am Eindreh Endanflug. Ergo mögen entweder beide die Entfernung überschätzt haben, oder beide lagen etwa richtig. In jedem Falle ist in EDML ab Mitte Queranflug genug Separation und Zeit gewesen, sich direkt mit dem Piloten abzusprechen. "Siehst Du mich?" "Nein" "Ich dich auch nicht" "Ich bin Querab vom Schießplatz" "Okay, dann mache ich einen längeren Endanflug und lasse Dich vor" "Supi, danke!"

Das ist dann Airmenship.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Vorflugrecht? Airmanship?
14. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Erik N. Bewertung: +1.00 [1]

Das kann ich aus der Erzählung von Alexis nicht so zweifelsfrei herauslesen. Genausowenig wie ein fehlerfreies Verhalten von Alexis.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Vorflugrecht? Airmanship?
13. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Christoph Talle Bewertung: +0.00 [2]

Hallo Christoph,

Ja, da steht wörtlich:

Geradeausanflüge (Anflug auf verlängerter LandebahnMittellinie) sowie Direktanflüge (Anflug aus variabler Position direkt zum Endanflug) und Direktabflüge sind aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Lärmvermeidung möglich, wenn es der Platzrundenverkehr erlaubt.

und

Die Standardplatzrunde hat: [...] einen Endanflug von ca. 1,5 km;

Aber es gibt neben der rechtlichen Seite einer solchen Diskussion ja immer auch eine fliegerische :-)

Beste Grüße

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Vorflugrecht? Airmanship?
13. Oktober 2018: Von Malte Höltken an  Bewertung: +3.00 [5]

Ich war in der MITTE des Queranflugs, als sich der FI im 3-Meilen-Endanflug meldete.

Basierend auf der Anflugkarte von EDML wart Ihr beide also gleichweit vom Eindreh Endanflug entfernt. Dem Ortsfremden mag das nicht so bewusst gewesen sein, aber Dir doch sicherlich, oder?

Um ihn auf mich aufmerksam zu machen, habe ich sogar noch "Mitte Queranflug" gemeldet - worauf hin er, ohne mich zu sehen, und ohne zu kommunizieren, unter mir durch in den Endanflug flog.

Wenn er Dich nicht gesehen hat, kannst Du ihm schwerlich die Flugwegwahl vorwerfen. Der direkte Anflug auf die Bahn war zumindest das berechenbarste, was er in der Situation machen konnte. Alles was zur Vermeidung einer Begegnung dann nötig ist, ist die Anfluggrundlinie zu meiden. Wäre er einen Vollkreis geflogen, wäre das weit unberechenbarer für den Platzverkehr. Insbesondere auch für Flugzeuge, die nach Dir im Gegenanflug wären und sich separieren wollten.

Schulst Du das so? Kann ich mir kaum vorstellen.

Was meinst Du genau? Airmenship? Das Rücksicht nehmen auf Andere? Das Erweitern der Platzrunde um einem Flugzeug nicht vor die Nase zu fliegen? Die Luftraumbeobachtung in Richtung langer Endanflug vor dem Eindrehen in den Endanflug? Das lärmarme fliegen durch effizientes Einfädeln in den Platzverkehr? Das vernünftige Gespräch statt böser SMS?

Du musst wissen: In Rheine gibt es keine gemalte Platzrunde. Das führt mitunter zu misverständnissen, schult aber im Grunde Luftraumbeobachtung und das Einreihen in den Platzverkehr ganz gut. Die meisten Piloten haben deshalb auch weniger Hemmungen den Anflug dem Verkehr anzupassen. Auch später auf Flugplätzen mit "Strich".

Und ja, ich lasse meinen Schüler auch eigene Entscheidungen treffen und zur Not auchmal einen 3NM Endanflug mti 40° Klappen ind er C172 fliegen. Wie Winfried schon sagte: Ein Schüler hat das Recht, Fehler zu machen. Der Fluglehrer ist dann dazu da, um zu verhindern, daß diese tödlich enden.

Ein Ausbildungsleiter in EDML hat heute zu mir gesagt, dass seiner Meinung nach der "Endanflug an der Platzrunde" beginnt, und nicht in 3 Meilen ("warum nicht 10 Meilen?", meinte er noch), und dass er deshalb der Meinung ist, der FI hätte ausweichen müssen. Scheint also VIELE Auffassungen zu dem Thema zu geben.

Lieber Alexis, ich habe keine Aussage zur rechtlichen Einordnung getätigt, möchte Dich aber an Deine Interpretation erinnern, bevor Du in Dein halbes Sabattical gingest:

Alexis von Croy: Und nein, auf dem Localizer oder Final Track fliegt man keine S-Kurven. Das ist nicht im Sinne der Flugsicherheit. [Quelle]

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Luftrecht und Behörden | Beitrag zu Vorflugrecht? Airmanship?
13. Oktober 2018: Von Malte Höltken an  Bewertung: +1.00 [5]

Warum wolltest Du einem Schulflug im Endanflug vor die Nase fliegen?

Wenn Du wusstest, daß es ein Schulflug war, warum nicht einfach den Queranflug öffnen und demjenigen, der mehr Konzentration braucht, den freien Anflug anbieten? Wenn Du Dich von der Anfluggrundlinie fernhälst, ist das Kollisionsrisiko überschaubar.

Auch: Bei den meisten stößt eine SMS ohne Intonation auf mehr Widerstand als ein freundliches Telefonat. Mit Speck fängt man Mäuse.

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Avionik | Beitrag zu Fairer Preis für 2 x GNS430W ... und IFD440
13. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Erik N.

Verchartert Ihr die Beech?

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Flugzeugkauf | Beitrag zu Erfahrungen mit Tecnam P2010 ?
7. Oktober 2018: Von Malte Höltken an RotorHead Bewertung: +6.00 [6]

nur, wie landet man ein Flugzeug im Side Slip, ohne dass das Fahrwerk Schaden nimmt,

Mit der Längsachse parallel zur Flugrichtung auf dem luvseitigen Hauptfahrwerk.

oder wie demonstriet man, dass das Flugzeug nach dem Aufsetzen auf der Center Line der Runway bleiben kann?

Indem man die Seitenruder-, Radsteuerungs- bzw. Bremswirkung nachweist.

Woher kommt bei manchen Jets das Seitenwindlimit beim Einsatz der Reverser?

Das kommt auf den Jet an. Die Zulassungsprogramme von Jets sind allerdings idR eh umfangreicher als das einer VFR SEP.

Übliche Techniken zum Anflug und Landen bei Seitenwind ist Crab and Kick it straight

Zum Anfliegen ja, zum Aufsetzen erfolgt ein kontrollierter Übergang in den Seitengleitflug, wenn es eine saubere Landung werden soll. Oder man nimmt ein Aufsetzen mit Vorhaltewinkel in Kauf und lässt das Flugzeug durch die Massenträgheit geradeziehen. Dazu hatten wir aber schonmal einen umfangreichen Thread vor nicht allzu langer Zeit.

bzw. der Forward Slip, wobei bei letzterem schon mal das Seitenruder "ausgehen" kann.

Foreward Slip und Side Slip sind flugmechanisch und aerodynamisch gleich. Daher heißt beides im Deutschen auch Seitengleitflug oder einfach Slip. In der Flugmechanik wird jeder Schiebewinkel mit sideslip ange bezeichnet.

Der Forward Slip taugt auch bei Swept Wings nicht immer.

Das ist sowohl bei der P2010, als auch bei der C172 vollkommen irrelevant.

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Flugzeugkauf | Beitrag zu Erfahrungen mit Tecnam P2010 ?
5. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Willi Fundermann Bewertung: +2.00 [2]

wohl meist, weil einfach nicht mehr Seitenwind vorhanden war.

Nein, das erfliegt man normalerweise nicht bei der Landung sondern im "constant heading side slip" in irgendwas über 2000ft GND.

Zur P2010... keine Ahnung, nie geflogen.

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu Segelflieger in EDLE verunglückt
4. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Erik N.

Wie genau hättest Du Dich denn ausdrücken wollen? Ich verstehe Dein Argument noch nicht.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Ultraleicht als Übung für E-Klasse?
2. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Hubert Eckl Bewertung: +4.00 [4]
  • Du lernst als Segelflieger den Schwerpunkt mit dem Hintern zu erfühlen, hast Dir das Flugzeug umgeschnallt.

Mach' mal vor, bitte. Ich habe das bis dato noch nicht hinbekommen und nutzt tatsächlich - beruflich als auch privat - Waagen und Mathematik.

IMHO sollte jeder Motorflieger verpflichtet werden ein Stündchen im Gleiter zu üben.

Und IFR, CPL, Acro, MultiCrew, Fliegen in Vereisungsbedingungen, Nachtflug, eine Flugzeugwart- und Avionikerausbildung, einen Bachelor in Luftfahrttechnik ...

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Ultraleicht als Übung für E-Klasse?
1. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Chris B. K. Bewertung: +4.00 [4]

Wer verchartert schon eine c172 an einen Piloten, der nur alle 2 Jahre seine 12 Pflichtstunden im Buch hat? Ich kenne niemanden!

Jeder macht das. Genau dafür ist die C172 gebaut worden und genau darum ist sie so erfolgreich.

Was die Finanzierung der Flugstunden durch Passagiere angeht, wäre ich sehr vorsichtig. Erstmal setzt Du dich dann zusätzlichem Streß aus. Wenn das Wetter kritisch ist, sagst dann nicht so schnell ab, wie wenn du alleine unterwegs wärst. Außerdem, so ist zumindest meine Überlegung, will ich keinen Passagier dabei haben, wenn ich mich selber mit dem Fluggerät unsicher fühle. Die Verantwortung ist mir dann zuviel.

Ich möchte auf keinen Fall Deiner Risikobewertung widersprechen (Deinen Beiträgen folgend ... ), aber überstrapaziere das auch nicht. Fliegen auch mit Passagieren ist durchaus im Rahmen der Fähigkeiten eines frischen PPL-Inhabers. (Sonst bekommt er keinen PPL).

Aber da sollte man dann auch mit 15-20kn Seitenwind klarkommen und kurzen Pisten. Baltrums 360m und Helgolands 258m sind legendär. ;-)
Da landest dann auch mit der c172 nicht mehr mit 4 Personen an Bord, weil das die Zuladung bei so kurzen Pisten gar nicht mehr hergibt.

1.) Bei 15 kn Seitenwind würde ich persönlich auf Helgoland nicht die 258m lange 09 nehmen, sondern die 480m lange 15 (mit 15 Knoten auf der Nase).

2.) Man muß Baltrum nicht anfliegen. Es taugt zumindest nicht, den reinen UL-Schein zu rechtfertigen.

3.) Eine C172SP hat bei 20°C, kein Wind und MTOM eine Landerollstrecke von 179 Meter und eine Startrollstrecke von 304 Meter. Die "straight" 172 aus 1959 braucht dafür nur 277 Meter - für beides.

Ich glaube, Du hast nie wirklich eine Cessna 172 geflogen. Du musst vor dem Flugzeug keine Angst haben. Es kann mehr als Du denkst, und ist dabei wesentlich einfacher zu fliegen als eine Rans S6.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Ultraleicht als Übung für E-Klasse?
1. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Gerald Werner Bewertung: +5.00 [5]

Ich weiß nicht wie man hier zitiert weshalb das jetzt etwas unübersichtlich werden könnte. Sorry dafür.

Es gibt leider keine Zitierfunktion, wir haben es zum "Quasi-Standard" gemacht, das Zitat manuell kursiv zu setzen und einzurücken.

Dies hat zum einen den Grund, dass ich Schicht arbeite und nur alle fünf Wochen das Wochenende frei habe. Ich denke also, dass ich nicht das perfekte "Vereinsmitglied" bin. Im Gegenzug habe ich unter der Woche relativ viel freie Zeit.

Wir haben im Verein auch einige Mitglieder, die vornehmlich unter der Woche fliegen, das muß a priori kein Ausschluß sein, zumal die Vereine sehr divers aufgestellt sind. Eigentlich ist es für den Flieger sogar vorteilhaft unter der Woche viel Zeit zu haben, da die meisten Vereinflugzeuge doch eher am Wochenende gebucht werden, und weniger in der Woche. Die Verfügbarkeit steigt also enorm. Aber das dürfte auch bei einem kommerziellen Vercharterer nicht wesentlich anders sein.

... die Frau und die Kinder fordern auch ihre Zeit ein.

Das sollte man auch in der Schulung nicht vernachlässigen. Ich kenne Piloten, die haben den Zeitausgleich in der Schulung so ausgereizt, daß nach der Lizenz erstmal wieder der Familienfrieden einkehren musste, wenngleich das nicht viele Piloten waren. Mehr Spaß macht die Fliegerei aber, wenn die Familie sie mitträgt und man gemeinsame Ziele anfliegen kann.

Die Sache mit der Schleppberechtigung habe ich mir auch schon überlegt. Ich kann aber nicht einschätzen wie sehr das Fliegen des Schleppflugzeugs nachgefragt ist. In den Vereinen sollten doch ausreichend Leute zur Verfügung stehen die das können oder?

Das kommt ganz stark auf den Verein an. Nicht wenige rekrutieren ihre Schleppiloten aus den alten Segelfliegern und die Segelflieger aus den Schulen der Umgebung. Einige Segelflieger sind natürlich dankbar für die Möglichkeit, unter der Woche bei gutem Wetter rausgeschleppt zu werden.

Da wird man sich als "Neuling" ganz weit hinten anstellen müssen? Zum anderen habe ich mir sagen lassen, dass immer als erstes nach den Flugstunden gefragt wird... und wenn man da mit 20 kommt wird man nicht auch große Gegenliebe stoßen?

Schleppen kann man lernen, das ist im Grunde auch nicht schwer. Und irgendwo muß jeder mal anfangen, das ist auch Vereinssegelfliegern bewusst.

Das Absetzen von Fallschirmspringern habe ich mir auch schon überlegt. Aber ich ging davon aus, dass man hierfür eine CPL benötigt.

Nur, wenn man es kommerziell bzw. bei einem kommerziellen Betreiber macht. In den Fallschirmsportclubs geht das auch mit einem einfachen PPL.

Der Skydiving-Verein hier um die Ecke in Bruchsal fliegt glaube ich eine Turbine.

Es gibt glaube ich einen in Bad Neustadt, der mit einer C182 fliegt. Aber in der Gegend bin ich nicht so Bewandert.

Ob Absetzen oder Schleppen: Dümmer wird man dadurch nicht, aber man muß es auch mögen. Eine Option zur Kostenreduktion ist es in jedem Fall.

Aber gerade am Anfang ist ja das Sammeln von Flugstunden entscheidend denke ich?

Ja, wobei die Stunden nicht zwangsläufig alle als Pilot erlebt und im Flugbuch stehen müssen, um Erfahrung zu sammeln. Vieles bekommt man auch mit, wenn man gemeinsam mit Piloten reist und sich die Flüge teilt. Oder einfach jemanden begleitet, der ansonsten vielleicht alleine flöge.

Würde dann das UL-Fliegen sinn machen damit man in Übung bleibt oder unterscheidet es sich das UL-Fliegen derart stark vom Fliegen der E-Klasse?

Das kommt drauf an, was genau Du betrachtest. Ein Brot-und-Butter UL wie eine Viper, CT, G3 oder Breezer unterscheidet sich fliegerisch kaum von einem LSA wie einer Viper, CT, G3 oder Breezer. Der Unterschied zur Beech35 oder Cessna 195, Extra 300 oder Cap10 ist da schon größer.

Kann man denn mit einem PPL mit relativ wenig Aufwand (auch finanziell) eine Berechtigung für TMG erlangen und würden die geflogenen Stunden auf TMG auf die Pflichtstunden des PPL angerechnet?

Ja. Mit dem PPL(A) benötigt man mindestens 3 Stunden Flugzeit mit 10 Starts und Landungen mit Lehrer und 10 Starts und Landungen Solo auf dem TMG. Alle Stunden werden voll angerechnet, SEP und TMG werden in der Regel gemeinsam verlängert, egal was man geflogen ist.

Ist es richti, dass ich für jedes Flugzeug ein "Vertrautmachen" benötige? Also z. B.: Ich fliege während der Ausbildung und die ersten 10 Stunden danach eine C150. Dann möchte ich mal mit Frau und Kindern los ziehen und möchte eine C172 chartern. Sehe ich das richtig, dass ich hierfür ein Vertrautmachen benötige? Wie sieht so etwas aus? Handbuch lesen oder einen einstündigen "Prüfungsflug"?

Ja, man muß sich mit dem Flugzeug vertrautmachen. Dazu reicht von der C150 zur C172 formal das Lesen des Handbuchs. Sinnigerweise wird man sich als unerfahrener Pilot allerdings die Unterschiede von einem Fluglehrer zeigen lassen, insbesondere mit den größeren Schwerpunktvariationen und beladungsabhängigen Leistungsunterschieden bei mehrsitzigen Flugzeugen. Darüber hinaus kann der Vercharterer natürlich verlangen, was er möchte.

Für gewisse Eigenschaften (Verstellpropeller, Einziehfahrwerk, Glascockpit, Spornrad, Einhebelbedienung, Turbolader und/oder Druckkabine) benötigt man auch formal eine Einweisung durch einen Fluglehrer. Der Umfang hängt aber vom Thema und dem Können des Piloten ab und liegt im Ermessen des Fluglehrers, das ist nicht vorgegeben.

Sollte ich dann die Einweisung auf eine C172 haben, muss diese auch regelmäßig erneuert werden oder ist diese dauerhaft gültig?

Nein, das ist formal dauerhaft gültig. (Es kann sein, daß ein Vercharterer mehr verlangt als der Gesetzgeber, was er ja durchaus darf.)

Und ab wann muss man sich "vertraut machen"? Schon wenn ein anderes GPS eingebaut ist oder wenn man auf ein anderen Flugzeug umsteigt?

Das ist in der realität sehr individuell. Man sollte sich in jedem Fall vor dem Flug das Flugzeug genau anschauen, auch wenn es nur eine andere Baureihe des gleichen Musters ist. Eine alte C172b aus 1961 hat ihre Bedienelemente komplett woanders als eine C172SP aus 2006 und auch andere Systeme (Klappenhebel, Trimmrad, alle Schalter, idR komplette Avionik, Position Tankwahlschalter, Gas, Mixture, Vergaservorwärmung, Generator/Alternator, Anlasser, etc.) Sie fliegen auch nur fast gleich und die Flugleistungen unterscheiden sich etwas. Das ist auch alles kein Hexenwerk und es reicht, sich die wesentlichen Punkte aus dem Handbuch zu ziehen und im Flugzeug die Bedienelemente genau anzuschauen.

Formal ist es halt so, daß man mit dem Flugzeug vertraut sein sollte, mit dem man fliegen will. Wie genau da die Grenzen liegen ist damit nciht so relevant.

Es ist demnach also auch nicht unbedingt so dass man mal eine C150 cahrtert, dann eine Woche später eine PA28 und zwei Wochen später dann eine Katana, sehe ich das richtig? Man bleibt bei einem oder zwei Flugzeugmustern oder unterliege ich da einem Irrutm?

Das ist so eine kleine Glaubensfrage. Manche Piloten sind der Ansicht, daß man möglichst viel auf ienem Flugzeug fliegen sollte, um es möglichst genau zu kennen. Ich denke, daß man nur durch das Fliegen möglichst vieler verschiedener Muster (gerade am Anfang nach dem Schein) herauskristallisieren kann, wie "Fliegen" wirklich funktioniert und wo die Essenz liegt. (Da bietet sich an, auch mit möglichst vielen Mustern mitzufliegen, auch wenn es dann mal ein Flug von rechts ist oder man nur in der Lust ein wenig das Muster in der Hand hat, man bekommt schon viel mit.)

Bei Piloten die viel Chartern ist das Angebot entscheidend: Man wird weniger Exoten in die Finger bekommen, aber vielen Wald- und Wiesen-Flugzeuge. Es gibt bestimmte Vereine, die sich auf Exoten spezialisiert haben (Quax-Flieger oder das fliegende Museum). Bei den Flugzeugeignern gibt es drei Typen. Diejenigen, die nach dem Kauf nur noch ihr eigenes Flugzeug fliegen, diejenigen die sich (gerade mit exotischeren Mustern) viele andere Flugzeuge erfliegen (Hey, fliegst Du mit mir mal Stampe, dann fliege ich mit Dir mal Flugboot). Und Lutz.

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Sonstiges | Beitrag zu Ultraleicht als Übung für E-Klasse?
1. Oktober 2018: Von Malte Höltken an Gerald Werner

Hallo Gerald, willkommen im Forum!

Deine Idee, den UL-Schein nach dem PPL mitzumachen ist durchaus richtig, das würde ich - passendes Lebendgewicht vorausgesetzt - auf jeden Fall empfehlen. Wenn man Umsichtig mit Luftsportgeräten umgeht, kann man diese Fliegerei auch sicher betreiben und später das beste aus beiden "Welten" nutzen. Warum die Stunden auf den UL nicht anrechenbar sein sollen entzieht sich ohnehin jeglicher Grundlage, da können DULV und DAeC LSG-B sicher eher sagen, warum sie das so haben wollen.

Die Klassenberechtigung für Motorsegler zu machen ist eine weitere günstige Möglichkeit, in die Luft zu kommen. Hier zählen die Flugstunden auch nominell für den Erhalt des PPL und die Motorsegler sind nicht selten sogar günstiger als UL.

Generell braucht man kein Budget von 6000€/Jahr um auch mit PPL(A) oder LAPL(A) in Übung zu bleiben. Je nachdem was Deine Wünsche in der Luft sind, ergeben sich viele Möglichkeiten günstig mit dem PPL(A) zu fliegen. In Luftsportvereinen fliegen viele Pilotenn Rundflüge, Schleppen Segelflugzeuge oder setzen Fallschirmspringer ab, natürlich ohne dafür zu bezahlen. Mit diesen Flügen kann man viel Erfahrung aufbauen, was gerade am Anfang wichtig ist. Wingly wäre auch eine Möglichkeit, die Kosten zu senken. Oft erlebe ich es auch, daß sich mehrere Piloten auf einem Ausflug abwechseln und so mehr Zeit in der Luft verbringen für weniger Geld.

Aus meiner Erfahrung heraus muß ein Pilot mit 12 Stunden im Jahr nicht zwangsweise unsicherer sein, als jemand der 100h im Jahr fliegt. Es kommt immer auch auf die Persönlichkeit an und auf die jeweiligen Muster und Flugbedingungen.

Mit Familie fliegen zu lernen ergibt immer eine besondere Situation. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man die Familie am besten frühzeitig mit einbindet und auch die Schönheit der Fliegerei teilt: Im Normalfall spricht nichts dagegen, wenn man die Partner und Kinder auf den ersten Einführungsflügen oder bei Navigationsflügen auch mitnimmt, sofern man eine Rückbank hat, die man besetzen kann. Das erleichtert dann nach dem Schein gemeinsame Ziele zu finden und die Fliegerei nicht als "Hobby von Papa" sodern als Familientransport / Familientätigkeit aufzufassen. (Auch mit Kleinkindern kann man super im Flieger reisen).

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß dabei!

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Reise | Beitrag zu Rettungsinsel gesucht Raum Köln Bonn
22. September 2018: Von Malte Höltken an Achim H.

Abgesehen von ein paar Prototypen, die man so nennen könnte, kenne ich auch keines. Das liegt aber wohl daran, daß es wenig Sinn ergibt, angesichts der Möglichkeiten in anderen nationalen Registern und dem günstigen IFR-Gebrauchtmarkt. Aber das bedeutet ja nicht, daß es unmöglich wäre.

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Reise | Beitrag zu Rettungsinsel gesucht Raum Köln Bonn
22. September 2018: Von Malte Höltken an Achim H.

Das geht auch mit in Deutschland gebauten und zugelassenen Experimentals, sofern die dazu nötige Zulassung betrieben wurde. Die Einschränkungen (VFR Tag, 2-Sitze, etc.) kommen ja aus dem vereinfachten Zulassungsverfahren.

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Unfälle und Zwischenfälle | Beitrag zu UL-Absturz
21. September 2018: Von Malte Höltken an Florian S. Bewertung: +2.00 [2]

Für VP, Turbo, EFIS, etc. braucht man kein Difference-Training sondern "nur" Familiarization.

Das stimmt nicht (vgl. GM1 FCL.700(d):

Whenever (D) is indicated in one of the lists mentioned in paragraphs (a) to (c), it indicates that differences training in accordance with FCL.710 is required.

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Sonstiges | Beitrag zu Gelöschter C150 K Steigflug Thread
18. September 2018: Von Malte Höltken an Tobias Schnell

Wir sprechen immernoch über den Blick zum Motorinstrument kurz vor dem bzw. im Startlauf um zu validieren, daß Startleistung gesetzt wurde, oder nicht?

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Sonstiges | Beitrag zu Gelöschter C150 K Steigflug Thread
18. September 2018: Von Malte Höltken an Thomas R. Bewertung: +3.00 [3]

Wenn Du möchtest, daß ich Deine Fragen mit Deinem Handbuch beantworte, musst Du es mir zugänglich machen. Sonst bleibt mir keine Wahl, außer die im Netz zugängliche Version zu nutzen. Aber es ist tatsächlich egal ob RF5, RF5b, C172, BE35, SD4 - Flugleistungen aus dem Handbuch werden nur dann erreicht, wenn das Flugzeug gemäß Flughandbuch geflogen wird.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu Gelöschter C150 K Steigflug Thread
17. September 2018: Von Malte Höltken an Thomas R.

Ich habe nur das Handbuch der RF5B. Aber das ändert nichts an meiner Aussage.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]

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