 |
Alle Beiträge von: Malte Höltken [hoeltken]
⇤
⇠
|
2417 Beiträge Seite 96 von 97
1 ... 96 97 |
⇢
⇥
|
|
|
|
|
GUMP := Gear Gas Undercarriage Mixture Prop
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Am Thema vorbei. Diskussion? Gerne. Über Fehler? Auch gerne. Über Gerüchte, Wunschdenken, Gossip, "Ich hab da was gehört beim Friseur? Ungerne. In letzterem Bereich bewegen wir uns.
Ich unterstelle Ihnen jetzt mal rotzfrech, daß genau Sie nicht an einer sachlichen Diskussion interessiert sind. Sie gehen weder auf sachliche Argumente ein, noch beantworten Sie die Frage, warum eine Diskussion über die Kultur von Grenzüberschreitungen in der Leichten Fliegerei fast immer mit einem Fingerzeig auf andere Bereiche geantwortet wird. Ich bewege mich nicht im Bereich von Wunschdenken oder Gossip, Sie weichen einer ernsthaften Diskussion aus. Weder CAMO, noch SIDs oder die CS-23 (oder überhaupt irgendeine CS) hat mit dieser Diskussion etwas zu tun. Natürlich müssen viele Dinge diskutiert werden und natürlich gibt es genug Baustellen oder auch Kulturprobleme in jeder Ecke der allgemeinen Luftfahrt, und natürlich muss dafür ein Bewusstsein geschärft werden. Aber dies muß alles zusätzlich zur Diskussion über Probleme in der ultraleichten Fliegerei geschehen, nicht anstelle dessen.
Ich habe hier mehrfach versucht einen sachlichen Austausch über die Fehlerkultur, über die Akzeptanz von Grenzwerten oder über inerte Systemkontrollen in der Ultraleichtfliegerei anzustoßen. Ich gebe zu, daß mein erster Beitrag aufgrund der unbegreiflichen Zitate eines Verbandsvorsitzenden in der Presse emotionaler ausgefallen ist, als ich es mir gewünscht hatte, aber ich habe mich bemüht gerade dies aus meinen Beiträgen zu entfernen. Ich habe weiß Gott nichts gegen die Ultraleichte Fliegerei, im Gegenteil, an manchen Stellen kann sich die ganze Allgemeine Luftfahrt viel Sinnvolles abschauen und eine "Klassentrennung" entbehrt in vielen Punkten jeglichen gesunden Menschenverstandes.
Leider erhärtet sich hier der Eindruck, daß eine ehrliche, sachliche, ergebnisoffene Diskussion auch von Seiten der Ultraleichten nicht erwünscht ist und daß eine Reflektion über das System und seine Schwächen als Kritik am einzelnen verstanden wird. Wer nicht in der Lage ist ohne auf Ausflüchte des Schemas "Aber die ... machen auch ..." über die Sicherheitskultur zu diskutieren, verdient es gar am Ende nicht, daß ihm eine funktionierende Sicherheitskultut zugesprochen wird?
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen und bin an einer sachlichen, ehrlichen Diskussion immer interessiert. Für diejenigen, die sich hier nicht "outen" möchten auch gerne per Email (maltehoeltken@googlemail.com).
Besten Grusz und many happy landings, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Ich hatte folglich weiter oben angemerkt, die fleißige Liste sein inhaltlich ohne Aussage, weil daraus nicht erkennbar ist, welche Unfälle nun durch Übergewicht ausgelöst wurden.
Und ich hatte Ihnen erklärt, daß diese Liste keinen Zusammenhang zwischen Unfallzahlen und überladenem Fliegen zeigen kann, daß dies nicht die Intention war und eine Aussage dieser Erkenntnis untergeschoben ist. Diese Liste zeigt einzig und alleine, daß mindestens 11 von 23 offiziell untersuchten Flügen von Ultraleichtflugzeugen mit zwei Personen an Bord, überladen stattfanden. Es ging einzig und allein darum, mit belastbaren Zahlen nachzuweisen, daß das Überladen von Ultraleichtflugzeugen signifikant ist, sobald zwei Menschen in dem Ultraleicht sind. Diese Liste ist Grundehrlich und betrachtet alle Untersuchungsberichte von Unfällen mit Ultraleichtflugzeugen seit 2000. Es wurde der berechtigte Einwand gemacht, daß eine Signifikanz der MTOM-Überschreitungen nicht aufgrund von Erzählungen oder Beobachtungen alleine nachgewiesen werden kann, weil subjektive Wahrnehmung immer einem Filter unterliegt, der das Ergebnis verfälscht. Das ist ja mitunter der Grund, warum man Annahmen, die sich mit der eigenen Wahrnehmung eines Problemes decken, möglichst skeptisch untersuchen sollte. Nichts anderes macht die Liste und nichts anderes kann aus der Liste gezogen werden. Ein Rückschluß von MTOM-überschreitungen auf die Unfallursache findet ausdrücklich nicht statt!
Weiterhin hatte ich behauptet, kaum einer der gelobten, vorbildlichen, besser ausgebildeten, verantwortlicheren Echo-Piloten hätte wahrscheinlich seine Lizenz legal bekommen/erhalten, wenn man auf einer C150/152 oder gar einem Falken ausgebildet wurde.
Wo wir gerade dabei sind, Fakten zu checken, um erwartete Ergebnisse zu überprüfen. Eine reale F150M hat nach aktuellem Wägebericht eine maximale Abflugmasse von 750kg bei einer Leermasse von 506 kg inklusive Betriebsmittel und 10 Liter Restkraftstoff. Macht 244 kg Zuladung. Selbst bei vollen Tanks bleiben noch 170kg Zuladung. Es gibt keinen Beladungszustand innerhalb dieser Werte, die außerhalb der Enveloppe liegen. Die Cessna 152 dürfte nicht weit davon entfernt liegen.
Nach Wikipedia (mangels anderer Daten) hat der A-Falke (sehr selten) 200kg Zuladung bei 26 PS, der B-Falke 195 kg Zuladung bei 45 PS (schon Kritischer) und der C-Falke 212kg (bis 2009) und 215kg Zuladung (ab 2009).
Dieser Unfall passt so absolut nicht in die heile Echo+-Welt und bedient eigentlich die Strömungen, die hier moderierend "Luftfahrt" beschwören, statt sinnlose und unsubstantiierte Lagerkämpfe zu führen.
Die einzigen, die hier Lagerkämpfe führen wollen, sind diejenigen, die Fakten leugnen und eine "heile Echo+-Welt" unterstellen. Ich habe gerade mal nachgesehen: Niemand hat hier bezweifelt, daß es in jedem Bereich Probleme gibt, die man angehen muß.
Was mich an diesem Punkt einer Diskussion sehr irritiert, und eventuell können Sie mir das erklären, ist die vermeindliche Tendenz, sich nicht den Ursachen und Problemen zu stellen, nicht die eigentlichen Fälle zu diskutieren, sondern mit "Gegenbeispielen" einer Diskussion scheinbar aus dem Weg gehen zu wollen. Mit anderen Worten: Warum gibt es hier, wo es doch um das Sicherheitsbewusstsein, die -kultur oder Systemschwächen in der Ultraleichtfliegerei geht, Rechtfertigungsversuche mit Beispielen aus der restlichen allgemeinen Luftfahrt? Wäre es einer Diskussion nicht viel Förderlicher, die zur Diskussion gestellten Thesen zu entkräften anstatt zu sagen "Da und da, Dieser und Jener machen aber auch etwas falsch, also Diskutiert bitte nicht über 'unsere' Fliegerei"? Und wieso passiert dieses Verhalten nicht in Threads, in denen es nicht um Ultraleichte geht? Denn in dem Thread über Ryanairs unstabilisierte Anflüge hat niemand geschrieben, daß das schließlich auch in der GA passiere, man solle nicht so auf die Liner schimpfen. Niemand hat in der Diskussion zum "Learcowboy" das Verhalten des Piloten damit gerechtfertigt, daß beispielsweise Ultraleichte auch ohne Zulassung zu finden sind, oder daß auch Cirruspiloten ihr Spritmanagement vergeigen können. In dem Thread über die mangelnde Spritberechnung der Cirrus hat niemand geschrieben, man solle sich nicht damit auseinandersetzen, schließlich nähmen es ULs auch nicht so ernst mit der Spritberechnung. In dem Thread über die überladene Cessna 414 hat niemand das Verhalten des Piloten mit (nachgewiesener) häufiger Überladung von Ultraleichtflugzeugen zu rechtfertigen versucht, die Landung in der Botanik von Höxter genausowenig. Warum also tauchen hier immer wieder Rechtfertigungsversuche auf, die in der Lage sind, das Gefühl zu vermitteln, eine Diskussion über Probleme in der Ultraleichtfliegerei sei bei Ultraleichtpiloten unerwünscht?
Besten Grusz,
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Nachwievor wehre ich mich allerdings dagegen pauschal zu schlussfolgern, dass ULs öfter verunglücken und dadurch unsicherer sind, als ihre zertifizierten Kollegen – denn diese Aussage gibt o.s. Übersicht nicht her!
Ganz recht, die Schlußfolgerung wollte ich damit allerdings auch nicht provozieren.
Interessant wäre nun zu sehen, bei wie vielen der oben aufgeführten Unfällen die Überladung ursächlich war.
Natürlich! Für eine adäquate Beurteilung des Systems muß es zunächst zur Gänze analysiert werden, wozu allerdings auch die nicht öffentlichen Daten gehörten. Das Problem, bzw. der Aufhänger war ja das "Laissez Faire" im Umgang mit diesen Ereignissen, auch und Gerade von Seiten der Verbände (Bzw. die Aussagen von Jo Konrad). Diese Zitate in der Öffentlichkeit bewegen genau darüber nachzudenken, ob das Problem nicht eher am System, denn am Prinzip liegt. Daß Anforderungen mit sinkender komplexität des Flugzeuges sinken ist natürlich, und daß derjenige, der eine FK12 beherrscht kein Problem mit einer C172 haben wird, ebenso. Eine Trennung von Ausführung und Kontrolle beispielsweise bedeutet ja nicht zwangsläufig, daß die Fliegerei dadurch überreguliert oder teurer wird, nur wird die Einhaltung von oftmals sinnvollen Grenzen, Standards oder Minima dadurch effektiver kontrolliert. Es will ja hoffentlich niemand behaupten, daß die UL-Fliegerei nur funktioniere, wenn man die Grenzen nicht einhielte? Und auf Eigenverantwortung zu setzen erscheint fraglich, wenn schon eine so einfache Grenze wie das MTOM regelmäßig überschritten wird.
Danke für die Recherche. Tolle Fleißarbeit. Die Interpretation der Ergebnisse hängt allerdings. In den Berichten wurde Überladung festgestellt - zweifelsohne - aber können Sie dann bitte nochmal herausarbeiten, in wie vielen Fällen die Überladung unfallursächlich war?
Das könnte man tun, und genauso eine Statistik über tatsächliche Strukturbrüche, Stall/Spin Unfälle, nicht ausgelöste oder fehlerhaft ausgelöste Rettungssysteme, und zwar für die ganze Fliegerei (Was i.Ü. in den Staaten sehr gut gemacht wird, aber da ist die Datenlage auch deutlich besser). Der Punkt meiner Aufzählung ist jedoch nicht derjenige, ein zu hohes MTOM mit irgendeiner Unfallzahl in Verbindung zu bringen, dazu reichen die vorhandenen Daten nicht aus. Unter anderem, weil viele MTOM-Unfälle in Zweisitzern daraus resultieren, daß Grenzen der Längsstabilität verletzt wurden und sich somit in Landeunfällen niederschlagen, die - wie die beiden jünsten Außenlandungen plakativ zeigen - nicht in die Unfallstatistik eingehen bzw. nicht einmal faktisch untersucht werden. Aber die flugmechanische Betrachtung von Landeunfällen auch in Zusammenhang mit den eingebrachten Energien in der UL-Fliegerei ist in meiner Auflistung nicht Thema. Dei Liste diente einzig dazu, aufzuzeigen, daß Überschreitungen des MTOM in der UL-Fliegerei keine Ausnahmen sind, sondern eher die Regel. Da von Frank Ernst allerdings Erfahrungsberichte und Eigenaussagen für ungültig und pauschalisierend verurteilt wurden, blieben nur die Unfallberichte für belastbare Zahlen über die Häufung der MTOM-Überschreitungen. Meine Interpretation der Daten übersteigt nicht das, was diese hergeben.
Es passieren Unfälle, ohne Frage, aber nach meinem Blick auf die Dinge ist Überladung eher ein untergeordneter Punkt. Abriss, Treibstoffe (oder deren Abwesenheit), die auch in der restlichen GA sehr beliebten Verwandten-Kurven mit den Folgen, aber eben keine solche Dinge wie da neulich mit der Robin, 4 Leute, nicht in die Luft gekommen und am Ende der Bahn war eben auch der Auftrieb nicht ausreichend - runtergefallen - sowas passiert mit einem UL eher nicht.
Wir können - und müssen - gerne über notorische oder gehäufte Unfallursachen in allen Bereichen der Fliegerei diskutieren, und raten Sie mal was hier passiert:
-> Cirrus Chute Unfall nach Fuel Exhaustion: Diskussion über Fuel Exhaustion mit kritischer Beleuchtung der Fehler und Fehlereinflüsse.
-> Lear Fuel Exhaustion mit krimineller Energie: Diskussion über Fuel Management und Wirksamkeit von Kontrollmechanismen.
-> Planung (!) von Überseestrecken: Diskussion über Seenotausrüstung mit Faktentausch und Selbstversuch.
-> Überdurchschnittliche Ausbildungsdauer auf Cirren: Diskussion über das Für und Wider von Ausbildungen auf (Hoch-)Leistungsflugzeugen.
Oder im Segelflug:
-> Unfall mit einer (!) jungen Flugschülerin: Große Diskussion über Verantwortung der Ausbildung, Ausbildungsalter, Reife von Flugschülern.
-> Unfall, als eine CT in ein Windenseil flog: Diskussion über Verantwortlichkeiten und Verhalten der Beteiligten am Windenstart, mit Umsetzung der Ergebnisse in vielen Vereinen.
-> Berichte von Personen auf der Windenschleppstrecke: Disskussion über effektive Aufklärung der Gefahren mit Umsetzung der Ergebnisse in vielen Vereinen.
-> Entwicklung und freiwillige (!) Verbreitung von FLARM als Low-Cost Lösung im Segelflug.
Auch Kritik von außen erreicht die Segelflieger. So wurde letztes Jahr von einem Fallschirmsprungbetrieb bemängelt, daß ein Wettbewerb die Wettbewerbsstrecke durch die Sprungzone gelegt hätte, dadurch sei es zur Gefährdung von Springern und Segelfliegern gekommen. Da gab es keinen Unfall oder dergleichen, dennoch eine Diskussion, wie man das Thema am besten regelt. Im Endeffekt haben dann einige Segelflieger aus der Diskussion heraus eine Sprungzonendatei erstellt, die über den DAeC zum Download verbreitet wurde und in ziemlich viele GPS Datenbanken Einzug gefunden hat.
Nur darf man sich nie von der Analyse der Fehler, des Systems oder der regelmäßigen Überschreitung von Betriebsgrenzen dadurch abbringen lassen, daß man feststellt, daß es an anderen Stellen auch Probleme gibt, die angesprochen werden müssen. Das ist nicht nur unehrlich, es führt zudem auch nicht zu einer Verbesserung von Situationen.
HABEN SIE EUCH INS GEHIRN GESCHISSEN??? Ihr solltet Euch schämen!
Und um ja keine Kritik aufkommen zu lassen wird eine sachliche Diskussion mit Diffamierungen und Totschlagargumenten, die rein garnichts mit dem Thema zu tun haben, im Keim erstickt? Das Argument wird ad hominem geführt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
Es empfiehlt sich immer dann, wenn der persönliche Bias ein Wunschergebnis vorschlägt, die Fakten besonders genau zu prüfen. Und Äußerungen wie die obig zitierte tragen genau was zu einer sachlichen Diskussion bei?
NB: Niemand will irgendetwas abschaffen oder verhindern.
Besten Grusz,
###-MYBR-###
> [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
ein Fass auf, das basierend auf den Zahlen der BfU (hier: keine höhere Unfallrate von ULs), getrost geschlossen bleiben kann.
Um die Unfallursachen geht es nicht, auch nicht um die Häufung von Unföllen an sich. Aber da Sie Beobachtungen und Aussagen von ULpiloten in Bezug auf die Zuladung nicht trauten, mussten die Unfallberichte als einzig verlässliche Quelle für eine systemische Überschreitung des MTOM bei zweisitzig geflogenen UL herhalten. Und siehe da:
12. August 2012, Arnsberg, FP 202 Koala, Einsitzig -> nicht überladen 27. Juni 2012, Aalen Heidenheim, AutoGyro Cavalon, Einsitzig -> nicht überladen
17. Mai 2012, Lillinghof, TL 96 Sting, Einsitzig -> nicht überladen
24. März 2012, Lommersum, AutoGyro MTO Sport, zweisitzig -> überladen
2. August 2011, Steinsfeld, TL 96 Sting, zweisitzig -> überladen
16. Juli 2011, Breitscheid, AutoGyro MTOsport, zweisitzig -> nicht überladen ###-MYBR -###
t face="Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif">26. Juni 2011, Wiefelstede, Zodiac Z602, einsitzig -> nicht überladen
30. Mai 2011, Barßel, Kappa77, zweisitzig -> überladen
29. Mai 2011, Tannheim, Eurofox, einsitzig -> nicht überladen
20. Mai 2011, Kedingshagen, Evektor Eurostar, zweisitzig -> überladen
7. Mai 2011, Nördlingen, Evektor Eurostar, einsitzig -> nicht überladen
12. September 2010, Ettinghausen, C22, zweisitzig -> nicht überladen
28. Juni 2010, Vettweiß, C42, zweisitzig -> keine Angabe
25. Mai 2010, Wertheim, C42, zweisitzig -> nicht überladen
11. April 2010, Spenge, Eurostar, zweisitzig -> überladen
03. Oktober 2009, Neuhausen, Zodiac CH601, zweisitzig -> keine Angabe
16. September 2009, Neustadt-Glewe, Trener Baby, einsitzig -> keine Angabe
24. August 2009, Bremgarten, C42, zweisitzig -> keine Angabe
7. August 2009, Bovenden, MTOsport, zweisitzig -> überladen
28. Juni 2008, Greiz, C22, zweisitzig -> überladen
29. Mai 2009, Pirmasens, AutoGyro MT03, einsitzig -> nicht überladen
26. April 2009, Haren, Albatros, zweisitzig -> überladen
12. April 2009, Sulzberg, Sinus, einsitzig -> nicht überladen
05. April 2009, Wüstemark, Remos GX, einsitzig -> nicht überladen
28. November 2008, Gstad, FK14, zweisitzig -> überladen
28. November 2008, Thannhausen, AutoGyro MT03, einsitzig -> nicht überladen
19. September 2008, Eggersdorf, C42B, zweisitzig -> nicht überladen
31. August 2008, Bad Waldsee, FK9, zweisitzig -> keine Angaben
25. August 2008, Köln, FK14, einsitzig -> nicht überladen
14. August 2008, Zellhausen, FK12, einsitzig -> nicht überladen
23. Juli 2008, Tamow, Eurostar, einsitzig -> nicht überladen
16. Juli 2008, Rendsburg, C42, zweisitzig -> keine Angabe
07. Juni 2008, Bad Berka, WildThing, einsitzig -> nicht überladen
01. Juni 2008, Stockach, C22, zweisitzig -> keine Angabe
12. Oktober 2006, Ranstadt, Smaragd, zweisitzig -> keine Angabe
02. Mai 2005, Jänschwalde, Smaradg, zweisitzig -> überladen
11. April 2002, Flensburg, Dynamic, zweisitzig -> möglicherweise überladen
22. März 2000, Simonswald, Fascination, zweisitzig -> überladen
DAeC/DULV veröffentlichen leider keine Unfallberichte, sofern es die gegeben hat.
Selbst wenn man die Zahlen günstig auslegt und unterstellt, daß die zweisitzig geflogenen UL, zu denen sich keine Angabe über das MTOM findet, innerhalb der zulässigen Grenzen bewegen - wovon ich bei einigen der Unfallberichte berechtigte Zweifel habe, bleibt man bei diesen dokumentierten Fällen doch bei 11 Fällen von Zuladungsüberschreitungen in zweisitzig geflogenen UL, bei 23 "untersuchten" Flügen. Ich halte das durchaus für Signifikant. Wenn Ihnen das nicht reicht, können wir gerne jeden Piloten zum nachwiegen bitten.
Nebenbei finde ich es ziemlich perfide, Kritik am System damit zu begegnen, daß Unfallzahlen in anderen Bereichen nicht niedriger seien. Das liest sich mitunter so, als ob Sie eine gewisse Zahl Tote in kauf nehmen wollten, um sich nicht mit dem System auseinandersetzen zu müssen, wobei ich ihnen diese Gleichgültigkeit ausdrücklich nicht unterstellen möchte.
Nochmal: Ihre messerscharfen Beobachtungen und Vermutungen hinsichtlich schlechter Ausbildung von UL'ern und technischem Zustand der Luftsportgeräte, tun nichts zur Sache, solange sie nicht auch irgendwie belegbar sind. Und diesen Nachweis bleiben Sie, bei allem Respekt, vollumfänglich schuldig.
Was schlagen Sie denn an Daten vor, die Sie bzgl. der Ausbildung anerkennen, wenn Sie Erfahrungsberichte, Zeugenaussagen und Beobachtungen kategorisch ausschließen? Lesen Sie sich doch die Unfallberichte durch und die - gerade in den "früheren" Berichten - systemische Kritik, auch der BFU. Systeme ohne Drittaudit sind von Haus aus anfällig für auswandernde Parameter, insbesondere wenn die Handelnden im Interessenskonflikt stehen.
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Versuchen Sie doch mal analytisch an die Sache ranzugehen: die UL-Fliegerei boomte in den letzten Jahren, sie hat moderne, effiziente Luftsportgeräte hervorgebracht und nicht wenige Fußgänger in die Luft „befördret“; Fußgänger, die mit der Echofliegerei, ob der Steinzeittechnik und horrender Kosten, niemals mit der Fliegerei begonnen hätten.
Da ist zweifelsfrei eine Menge dran, aber das rechtfertigt alles nicht die Kritikpunkte, die man dann doch nicht einfach mit "Wir fliegen billiger/moderner/effizienter" abtun kann. Und da fehlt es in der tat an analytischem Denken.
Nehmen wir zum Beispiel das MTOM. Es mag durchaus sein, daß es den ein- oder anderen Typen gibt, der nicht für den deutschen Markt gebaut wurde und hier nur "abgelastet" fliegt, wobei ich da nur sehr wenige kenne, die dann noch eine relevante Zuladung behalten. Im Grunde sind diese dann für das europäische MOTM zu schwer. Auch mag es sein, daß der ein- oder andere Konstrukteur einen recht hohen Pfuschfaktor eingebaut hat und damit die Struktur mehr trägt und die Stabilitätsmaße groß genug sind, um mehr zuzuladen. Das systemische Problem am Umgang mit dem MTOM allerdings, ist, daß diese Grenzen vielfach schlicht und einfach missachtet werden. In den entsprechenden Foren liest man dann von ach so ungerecht behandelten Eigner von ULs, die leer schon mehr als 350kg auf die Waage bringen, die aber dennoch vollgetankt mit Frau und Gepäck und Hund in den Urlaub fliegen. Dieser Umgang mit Limits wird dann an die "Fußgänger" weitergegeben und vorgelebt, mit dem Effekt, daß dieser es dann auf andere Grenzen (Sicherheitsmindesthöhe, Wolkenabstände, Geschwindigkeiten, Lastvielfache, Kraftstoffreserven, etc.) anwendet. Dann lesen Sie in den BFU Berichten durch die Unfälle, die mit Ultraleichts passieren und stellen fest, daß die Überschreitung der MTOM die Regel zu sein scheint, nicht die Ausnahme.
Unfallberichte sind unter anderem dazu da, vorliegende Verfahren, Zulassungen, Begebenheiten zu überprüfen und Schwachstellen aufzuzeigen. In der ganzen Luftfahrt wird dies so gehandhabt, und es führt durchaus zu Anpassungen in Verhalten und Handlungsabläufen. Crew Coordination sei da nur als ein beispiel genannt, oder als eine sehr blutige Regel, die Unterscheidung zwischen "cleared" und "approved" im Funksprech. Dennoch ist kein nennenswerter Rückgang an Überschreitungen der MTOM zu beobachten, weder in den Unfalluntersuchungen, noch in der Erfahrung durch Beobachtung und Selbstaussage. In entsprechenden Ecken des Internets ist man schnell bereit die EU als Problem (472,5kG MTOM ist im Annex II definiert) zu benennen, doch eine kritische Analyse der eigenen Vorgänge unterbleibt.
Dabei stellt sich durchaus die Frage, ob denn ein Zweisitzer, der legal garnicht zu zweit betrieben werden kann, überhaupt verkauft werden darf. Und so haben zwar Dynamic und WildThing, Eurostar, CT und Fascination und Co alle auf dem Papier 290kg BEW, aber nachwiegen sollte man besser lassen.
Genau hier greift die Kritik am System: Der Konstrukteur will mehr Komfort/Spielzeug/Leistung/Pfuschfaktoren in sein Flugzeug bauen und baut Flugzeuge, die bis auf wenige Ausnahmen schon mit mehr BEW das Werk verlassen, als es für eine sinnvolle Zuladung möglich wäre. Der DAeC/DULV hat das Gerät mit Prüfern, die dem DAeC/DULV angehören das Flugzeug nicht nur Zugelassen, sondern auch Nachgeprüft, Mustergeprüft, die Lizenzen ausgestellt. Gleichzeitig vertritt er die Interessen der Kunden und Piloten dieser Luftsportgeräte gegenüber dem Gesetzgeber und dem Hersteller, die Interessen des Gesetzgebers gegenüber den Piloten und Herstellern. Die Internen Kontrollstrukturen des Systems scheinen zumindest in diesem Punkt nicht zu funktionieren, ansonsten wären die Probleme nicht signifikant höher als in der restlichen Fliegerei auch. Und da muß man ansetzen, denn für diese Betrachtung gibt es mehr ähnlich gelagerte Probleme, vor allem auch in der Ausbildung und Wartung. Alles andere ist entweder Symptombekämpfung oder Augenwischerei.
Die richtige Frage lautet also: Was muss am System geändert werden, um den Bedürfnissen und Erfordernissen des Flugbetriebs gerecht zu werden, Freiheiten zu maximieren und Sicherheit zu gewährleisten.
Ein Teil des Problems ist auch, daß der Fluggast sich auf das verantwortliche Handeln des Piloten verlässt. Er hat keine andere Wahl. Er ist einem Piloten, der der Meinung ist, das wäre alles halb so wild mit dem Gewicht, hilflos ausgeliefert. Er weiß nicht, daß durch die zu hohe Zuladung das Stabilitätsmaß gesunken ist und die Verwandtenbesuchskurve im Flachtrudeln enden kann. Er weiß auch nicht, daß dann das Rettungsgerät die Kraft hat, die Struktur derart zu schwächen, daß Sitz samt Insasse den Rest des Fluges ohne Schirm antreten. Dieser Verantwortung muß man gerecht werden, und dazu gehört unter anderem eine Gründliche, auch systemische, Analyse der Probleme und die Umsetzung der Folgerungen daraus.
Sich hinter Effizienz und geringen Kosten und Modernität (lassen Sie nie einen Cirruseigner hören, er fliege mit Steinzeittechnik... ) zu verstecken reicht da bei aller Liebe nicht aus. Wer ernst genommen werden möchte, muß sich auch dementsprechend verhalten.
Im übrigen: mit wenig Aufwand ließen sich genug äquivalente Beispiele über unfassbare Dummheit von Echo, Golf usw. Piloten finden.
Natürlich, das wird auch niemand bezweifeln. Doch was fangen Sie mit der Aussage an? Nehmen Sie sie als Rechtfertigung für den Status Quo, oder für eine bestimmte Unfallrate (oder Deppenrate)? Oder schauen Sie unabhängig von Deppen an deren Orten, ob das System, welches Sie gerade betrachten verbessert werden kann? Eleanor Roosevelt hat mal sehr treffend gesagt, der große Geist betrachte die Ideen, der mittelmäßige Geist die Ereignisse und der kleine Geist die Leute.
Besten Grusz,
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
In der LTF-UL, den Untersuchungsberichten der BFU, Musterzulassungen des DAeC und des DULV, Eigenaussagen von Flugschulen und -schülern. Lange müssen Sie da nicht suchen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Natürlich kann ich das. Man schaue sich beispielsweise nur die Zahl der zugelassenen Luftsportgeräte an, die weder der Musterzulassung, noch den Bauvorschriften genügen. Oder die Zahl der erteilten Musterzulassungen, die den Bauvorschriften nicht genügen. Auch in der Schulung gibt es genug Berichte von Schulen, die erst garkeinen Theorieunterricht anbieten, was sich mitunter in einiger der Unfallberichte darstellt. Das sind systemische Probleme, keine individuellen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Ja, da haben wir es wieder lustig mit der M-Klasse ;-)
[...]
Vielleicht lesen die ja hier mit und wollten sich gerade über ULs lustig machen?
Es geht wohl weniger um eine Belustigung auf Kosten der Ultraleichten, sondern um die dringende Anerkennung, daß es in Deutschland bei der Ultraleichtfliegerei einige systemische Probleme gibt, die dazu führen, daß gewisse Verhaltensweisen gezüchtet werden, die der Fliegerei in Deutschland nachhaltig schaden können. Dazu gehören auch evidente Misachtung jeglichen Respekts vor dem Umgang mit Flugzeugen (oder auch Luftsportgeräten). Daß sich einer der Verbandsvorsitzenden (Jo Konrad)
in der Presse zitieren lässt
mit "
Die Piloten hätten zwar auf dem Feldweg nur mit Erlaubnis des Besitzers starten dürfen. Aber das sei eine "lässliche Sünde", findet Konrad. Hintergrund der Regelung sei es, Wildwuchs bei Landungen zu verhindern und Flurschäden zu vermeiden." fördert nicht gerade das Image der Ultraleichtfliegerei. Und leider macht die allgemeine Öffentlichkeit nicht die Unterscheidung zwischen Luftsportgeräten und dem Rest, wie es manchmal offensichtlich angebracht wäre. Hinzu kommen Äußerungen der Kategorie:
"Notlandungen durch Spritmangel kämen immer wieder vor, so Konrad, vielleicht zwei auf 1000 Starts." , was bei mir auf pures Unverständnis stößt. Alleine in meiner Familie ist es bei mehreren 1000 Starts nicht einmal zu einer Notlandung aufgrund von Spritmangel gekommen. Herr Konrad muß da statistisch in seiner Fliegerei einiges aufholen, damit die Zahl stimmt. Es bleibt zu hoffen, Jo Konrad spricht nicht so über Teilnehmer am Luftverkehr und wurde nur falsch wiedergegeben. Dann sollte er dies allerdings schleunigst geradestellen.
Auch die Darstellung einer Notlandung nach fuel exhaustion als "Sicherheitslandung" ist sehr abenteuerlich. Dieses Kunststück eines Rechtfertigungsversuchs einer mangelnden Flugplanung ist mir in der Tat nur aus der Ultraleichtfliegerei bekannt, und auch recht verbreitet, liest man die Kommentare in den einschlägigen Foren. Die Frage nach dem Vermitteln von good Airmenship muß in dem Zusammenhang gestellt werden.
Die General Aviation hat es schon so schwer genug, ohne daß ein Herr Konrad mit derart unvernünftigen Äußerungen bei der Presse hausieren geht.
Ultraleichtpiloten und ihre Interessensvertretungen fordern immer wieder ein, daß sie auch von anderen Luftverkehrsteilnehmern gefälligst für voll genommen werden sollen. Gleichwohl verhalten sie sich nicht danach. Ein System in der die Interessensvertretung der Piloten, die Zulassungsstelle, Unfalluntersuchung, Ausstellung von Lizenzen, Ausbildung von Lehrern und Wartung in der Hand einer einzigen Stelle liegt, zeigt auffällige Tendenzen, keine wirksame Qualitätskontrolle und Sicherung von Standards zu fördern oder zu implementieren. Daran krankt die ganze UL-"Szene" mit den skurrilsten Auswüchsen. Nur gehen diese Auswüchse mitunter zu Lasten der allgemeinen Luftfahrt, gerade weil in der Öffentlichkeit oft nicht unterschieden wird. Es kostet dann viel Zeit und Mühe ein aus dem Rahmen gefallenes Bild der Fliegerei wieder geradezurücken. Das ist verantwortungslos.
Deppen gibt's in allen Flugzeugkategorien..
Das ist wohl wahr, aber es taugten die Deppen im Senecacockpit nicht dazu, das Verhalten der Deppen in Ultraleichtcockpits zu rechtfertigen.
Besten Grusz,
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Der Rueckgang der Produktionszahlen ist schlimm aber mindestens genauso schlimm ist der Rueckgang an jungen Leuten, die Ihr Flugtraining beginnen. Das kann mit den enormen Kosten zusammenhaengen, vielleicht vollzieht sich auch eine gesellschaftliche Veraenderung, auch Autos verlieren an Statussymbol. Junge Leute ohne Fuehrerschein das war frueher undenkbar, heute schon weiter verbreitet.
Das liegt meiner Erfahrung nach unter anderem daran, daß vielen jungen Leuten die Möglichkeiten und tatsächlichen Kosten garnicht kennen. Meine Frau Beispielsweise wollte immer schon fliegen, ist aber garnicht auf die Idee gekommen, sich in Richtung PPL umzusehen, weil die Möglichkeiten garnicht erst kommuniziert wurden. Von den Flugschulen hat sie immer nur "Flugschein kostet 80.000 Euro" gehört, nicht selten mit noch höheren Zahlen. Da sind Verbände und Organisationen gefragt gemeinsam positiv auf die Bevölkerung einzugehen und Werbung zu machen, und nicht in den elenden Grabenkriegen zu verharren (AOPA, DAeC, DULV, 120kg-Verband, FAI, VdP, Verband der linkstragenden Hubschrauberpiloten, etc.).
Die andere Muhle habe ich gestern in Brunswick GA photographiert. Ob das Japanisch ist? |
|
Anzunehmen, ist ne Fuji LM-1
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
"
Ich vermute mal, dass es leider doch noch irgendwie um die gute alte CVFR-Nummer geht"
Was heißt leider? Eine vernünftige Ausbildung(*), um mit den Fluglageinstrumenten und der Radionavigation umzugehen(**) ist alles, aber nicht überflüssig, will man Nachts unterwegs sein. Die Fliegerei verlangt nunmal, und das liegt in ihrer Natur, daß man bereit ist für eine Erweiterung seiner Fähigkeiten auch zu arbeiten.
Besten Grusz,
(*) Ausbildung, nicht zwangsweise Prüfung. Betonung auf "Vernünftig" i.S.v. dem Ziel angemessen. Das schließt die Grenzen der Instrumente und der eigenen Leistung mit ein!
(**) Im Rahmen der Betriebsart. Weder CVFR noch NVFR sind "IFR-Light".
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Naja, wie heißt es so schön: "Ich habe die Erfahrung gemacht, daß unsere Medien außerordendlich gut informieren und gründlich recherchieren - außer bei den Themen, von denen ich auch Ahnung habe."
Die Kritik an dem Umgang mit Infrastruktur in Deutschland allerdings bleibt. Und diese (also die Infrastruktur) ist viel zu wichtig, als das man sie den Politikern überlassen kann, wie sowohl B als auch M zeigen.
Darüber hinaus bin ich der Meinung, daß sich die Allgemeine Luftfahrt ganz dringend um ein neues (oder überhaupt erstmal ein) Image in der breiten Bevölkerung bemühen muß. Wenn McDonalds es schafft von schmieriger Bulettenschmiede in Szene-In-Ökofastfood zu transformieren, sollte es der Allgemeinen Luftfahrt doch wohl gelingen, ihre einzigartige Kombination aus Ökonomie, Ökologie und purer Schönheit zu vermitteln.
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
https://www.spiegel.de/reise/aktuell/unfall-von-kleinflugzeug-flughafen-schoenefeld-gesperrt-a-883582.html
Tja. Mit Tempelhof wäre das nicht passiert.
Enjoy. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Mit Turbine meinte Herr Naumann ganz sicher weder ein Turbojet, noch ein Turboprop-Triebwerk, sondern ganz allgemein eine Strömungsmaschine, die die innere Energie eines Fluids durch Rotation in mechanische Energie umwandelt. Dieses Prinzip ist nicht auf Flugzeugtriebwerke beschränkt, und somit werden nicht nur solche als Turbine bezeichnet. Man denke da nur an die Turbinen in Kraftwerken oder halt an die in Abgasturboladern.
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Zu dem Cessnafahrwerk gab es letztes Jahr einen netten Artikel von Harry Clements, einem der Cessnaingenieure, der mit an der Entwicklung der 172 beteiligt gewesen ist: https://airfactsjournal.com/2012/05/tracking-the-conception-birth-and-life-of-the-172/
Seine anderen Artikel in dem Magazin sind auch ziemlich interessant. Enjoy.
Besten Grusz,
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Die Verwirrung mit den Turbojets und den Turbogeladenen Triebwerken lässt sich etymologisch leicht klären. "Turbo" kommt von "turbare" (latein für sich drehen) und bezeichnet somit bei beiden Maschinen die Bewegung der entsprechenden Teile. Das Jet kommt von "jeter" (französisch für etwas Werfen) und bezeichnet die Geschwindigkeitserhöhung (und damit Impulserhöhung) des Massenstroms. Da die Bewegungsform der bewegten Teile nun nichts mit der Funktion der Maschine zu tun hat, ist trotz gleicher Herkunft des "Turbo" der Unterschied zwischen beiden Geräten klar. Zu deutsch auf der einen Seite der Drehwerfer, auf der anderen der Drehlader. Simple as that.
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Äh, genau andersrum. Der Eintrittsimpuls wird vom Austrittsimpuls abgezogen, weshalb das TL Triebwerk im Stand (= kein Eintrittsimpuls) den höchsten Schub liefert. Die Formel kann man auch als F=dm/dt * c9 - dm/dt * c0 schreiben, dann wird's etwas klarer.
Besten Grusz,
PS: Dies ist eine Antwort an Joy Ride, habe auf das falsche "Antworten" geklickt. Mea culpa.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Das hängt bei der Cessna 172 ein wenig vom Baujahr ab. Ab der 172 M (ab 1973) hat Cessna die drooped leading edge bzw. "chamber lift wing" verbaut, was die Stallcharakteristik maßgeblich beeinflusst. Nicht, daß die alten Cessnas über Gebühr giftig wären, aber sie gehen schon weg, wenn man den kritischen Anstellwinkel überschreitet.
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Nun, Sie müssen aufpassen, daß Sie vergleichbare Flugprofile miteinander vergleichen. Die F150M mit O-200 braucht im Platzrundenbetrieb mit Airwork (a.k.a. Schulung) in etwa 25 liter Mogas in der Stunde, in deutschem Herbstwetter zwischen 2000 und 3000 ft ohne den Mixture groß zu bemühen. Derlei Zahlen gegen einen sauber geleanten Reiseflug zu stellen ist nicht fair.
Das POH der F150M spricht übrigens von 20,4 Stundenlitern im Reiseflug mit armem Gemisch, 72% BHP, 2500 ft und MTOM.
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Na, das hätte man alles in allem billiger haben können, denke ich:
Solange man von den zwei Bußgeldverfahren nicht erwartet, daß sie die Ausgaben ausgleichen ...
Many happy landings, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
"Zwei Funkgeräte ist auch deutsch, ein VOR (mit FM-Immunity, ganz wichtig), das zweite VOR kann durch das RNAV-GPS ersetzt werden."
Lese ich die FSAV richtig, daß alle VOR-Empfänger FM-Immun sein müssen? Wenn jetzt beispielsweise COM/NAV/RNAV über ein GNS-430 erschlagen wird, muß dann das zweite VOR FM-Immun sein? Ansonsten wäre das ja eigentlich ein Grund, die alten KNS-80 wieder auszugraben, denn billiger kommt man an ein VOD/DME wohl nicht ran. Leider las ich davon, daß die 80er eben nicht immun wären (nur die 81er, aber die haben IIRC kein DME), aber (je nachdem wen man fragt) mit (mehr oder weniger) teuren Filtern immunisiert werden könnten?
Besten Grusz,
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
"30 Meilen südl. von Hannover FL85 kommt ein Segler von 9 Uhr kreuzt im steilen Sinkflug meinen Flugweg ca. 50-100 Meter (!) vor mir. Aus heiterem Himmel sozusagen, keine Chance, den zeitig zu entdecken und, der hatte offensichtlich keinen Transponder an, wie vorgeschrieben, sonst hätte mich FIS zeitig informiert. Das war ein klassischer near miss, wobei der sogar noch Vorflugrecht gehabt hat, aber (auch) keine Augen im Kopf. "
Hallo Peter,
Laut NFL I 55/07 muß der Segelflieger keinen Transponder anschalten, es heißt dort ausdrücklich:
"Luftfahrzeugführer motorgetriebener Luftfahrzeuge haben bei Flügen nach
Sichtflugregeln den Transponder unaufgefordert, dass heißt ohne Funkkontakt mit der Flugsicherung, auf den Mode A/C Code 7000 nach dem nachfolgenden Verfahren zu schalten: " (hervorhebung durch mich)
Ferner heißt es in der NFL:
"Die Schaltung des Transponders bedeutet nicht, dass die betreffenden
VFR-Flüge durch die Flugsicherung kontrolliert werden."
Die Annahme, daß ein FIS-Spezialist vor dem Verkehr Informiert hätte ist leider eine weit verbreitete Fehlannahme. Je nach Verkehr oder anderweitiger Arbeitsbelastung, menschliche Bedürfnisse, Unachtsamkeiten, Fehler und dergleichen kann also nicht davon ausgegangen werden, daß irgendein Lotse vor irgendeinem Verkehr warnt. Tut er dies, ist es sicherlich hilfreich, aber nicht zuverlässig genug, um sich als Luftfahrer drauf zu verlassen. Zumal nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer auch von der Transponderpflicht nicht betroffen sind.
Da auch Sie den Segelflieger offensichtlich nicht zeitig entdecken konnten, können Sie dem Segelflieger ebenso zugestehen, daß dieser Sie unter Umständen auch nicht wahrnehmen konnte. Je nach Flugzeugmuster ist es zwar sehr wahrscheinlich, daß man aus einem Segelflugzeug eine bessere Sicht hat, aber die ist in gewissen Winkeln ebenso eingeschränkt. Letztlich kann auch bei gewissenhafter Luftraumbeobachtung immer Verkehr unentdeckt bleiben, was die Erfahrungen mit FLARM im Segelflug sehr eindeutig, wenn auch nicht oder nur schlecht quantifizierbar, zeigen.
Mit besten Grüßen, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Durchaus, besonderes Augenmerk verdienen allerdings bei den Ultraleichten die Fälle, in denen das Rettungsgerät nach Auslösung versagte und dem Piloten weder einen Schirm, noch ein kontrollierbares Flugzeug hinterließ. Auch ist mir bei der Cirrus (a.k.a. zertifizierten Gesamtrettungssystemen) noch nicht untergekommen, daß das Rettungsgerät nicht ausgelöst hat, obgleich der Pilot entsprechende Hebel bediente.
Also da ist mir ein zertifiziertes System schon lieber, auch wenn es das sechsfache an Wartungsgebühren kostet. Im Zweifel ist eine Beerdigung immer teurer.
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
Dafür ist die "Erfolgsquote" aber auch geringer.
Besten Grusz, [Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
|
einfach mal beim Betreiber fragen: https://www.flyingboehl.de/
Habe ich. Er ist auch der Meinung, daß dieses Umlabeln eines einmal als Luftsportgerät zugelassenen Luftfahrzeuges als Flugzeug nicht möglich ist. Von D-E auf D-M ist das unter Umständen möglich, andersrum allerdings nicht.
Besten Grusz, |
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
|
|
|
|
⇤
⇠
|
2417 Beiträge Seite 96 von 97
1 ... 96 97 |
⇢
⇥
|
|
 |
|
|
|
 |
|
 |