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Flugzeugkauf | Passendes Muster  
2. Mai 2021 11:11 Uhr: Von Frederik Späth 

Hallo liebes Forum,

ich lese hier schon seit Beginn meiner PPL Ausbildung mit und hab schon viele Infos hier rausgezogen. Herzlichen Dank erstmal dafür.
In der Zwischenzeit hab ich die Lizenz mit SEP und NFB in trockene Tücher gebracht und fliege jetzt im Schnitt alle 14 Tage um meinen Erfahrungsschatz zu erweitern. Bekannte Muster sind die üblichen Verdächtigen PA28-140, PA28-161, C150 und C172R. Mein Opa, von dem ich die Leidenschaft fürs Fliegen habe, hatte früher eine C172 Reims Rocket. Mein Plan ist in ca zwei Jahren mein IR zu machen und danach perspektivisch ein eigenes Flugzeug zu kaufen. Jetzt ist nur die Frage welches. Folgende Missionen sind vom Standort EDLN zu erfüllen:

— Nutzung privat und geschäftlich ca 50-50

— Nutzung geschäftlich hauptsächlich Deutschland und BENELUX

— Nutzung privat ganz häufig in die Nähe von München (Familie meiner Frau wohnt dort) und nach Norderney (dort haben wir eine Ferienwohnung). Alles andere sind reine Spaßflüge und für einen Urlaub oder so bin ich auch gerne bereit mal einen Tankstopp einzulegen.

— meine Frau hat leider leichte Flugangst. Sie fliegt zwar mit, aber eben nicht mit Leidenschaft. Von daher denke ich, dass ich an einer Zweimot nicht vorbeikommen werde. Cirrus mit CAPS ist vielleicht eine Option, aber ich tendiere dann doch eher selbst auch zu einer Zweimot.

— Speed: nice to have aber auf ein paar Knoten mehr oder weniger kommt es nicht an. Range: Siehe oben. Allwettertauglickeit: ceiling sollte kein Problem mehr darstellen, aber ich bin dann geschäftlich doch nicht sooo darauf angewiesen, dass ich wenn es richtig mies wird nicht auch mit dem Auto fahren kann.

ich freue mich über eure Tipps und eine spannende Diskussion!

2. Mai 2021 11:54 Uhr: Von Erik Sünder an Frederik Späth
Hallo,
wo liegt denn dein Budget (Anschaffung/jährliche Kosten)?

Gruß Erik
2. Mai 2021 12:06 Uhr: Von Frederik Späth an Erik Sünder
Anschaffung kommt darauf an. Ich werde versuchen die Maschine als Firmenflugzeug mit privater Nutzung zu kaufen. Da wären bis zu 1Mio drin. Wenn privat dann eher Max 350k.
Jährlich Betriebskosten bei ca 200h im Jahr bis 60k.
2. Mai 2021 12:17 Uhr: Von Matthias Reinacher an Frederik Späth Bewertung: +1.00 [1]

Der Knackpunkt werden die von dir genannten Betriebskosten sein. Für 300€/h kann man eher eine IFR-Reisesingle betreiben (Cirrus/Bonanza/...). Mit viel Wohlwollen (und der relativ hohen Stundenanzahl) wäre vermutlich noch eine Piper Seneca drin.

Ich persönlich würde bei dem Mission Profile (geschäftliche Flüge) und Anschaffungsbudget lieber in Richtung Jetprop/Meridian schielen. Da du ja vor allem von A nach B willst, ist die Geschwindigkeit ja auch ein ausschlaggebender Faktor, der zur Anzahl der Flugstunden beiträgt...

Die Betriebskosten von gängigen GA-Mustern lassen sich erstaunlich genau anhand der Formel 1€/PS/h abschätzen (Credit: Lutz D.).

2. Mai 2021 12:20 Uhr: Von E. Jung an Frederik Späth

Lieber Frederik,

wenn ich das richtig beurteilen kann, ist weniger die Mission und das Budget ausschlaggebend, als die Frau. Ich hatte aufgrund ähnlichen Szenarios vieles ausprobiert. Von der Multiengine Seneca, zur SR22 non Turbo bis zur SR22 Turbo FIKI und C172 Rocket und DA42, 210, 350er Cessna usw.

Im Moment lande ich aufgrund Mission überwiegend auf rough Gras, daher für mich Cirrus keine Option mehr ...aber - die Frau fliegt halt kaum mehr mit.

Es gab nie ein Problem in der SR22 Turbo FIKI (und über die Wolken zu steigen) - keine Diskussion - kein Gezeter - keine Angst - selbst wenn es mal etwas geschüttelt hat. Durch die G1000 Anzeigen kann man auch as Passagier leicht verfolgen, was passiert - hat bei meiner Lieben auch nochmals die Akzeptanz erhöht. Und dann natürlich das Killerargument - live Video mit dem Parachute Deployment - dann musst Du nur noch den "Handle" zeigen und den Split entfernen... dann ist die Kiste gekauft.

Hat im Übrigen auch bei Bekannten gewirkt, die sonst nie in ein solches Flugi gesessen wären.

Das ist aber keine technische Beurteilung, da ich den Parachute nur dann gezogen hätte (zumindest vorgenommen hatte), wenn ich einen Luftzerleger oder Blackout (in dem Fall der Passagier) gehabt hätte.

Gruss @gar

2. Mai 2021 12:21 Uhr: Von Tobias Schnell an Frederik Späth

Jährlich Betriebskosten bei ca 200h im Jahr bis 60k

Das sind 300 € pro Stunde. Oder anders gesagt: Nehme eine Reisesingle (BE36, SR22 etc.) und Du bist bei ~ 15-20 k p.a. für Hangar, Versicherung, fixe Maintenance ("irgendwas ist immer"!) und Kleinkram. Also bleiben 200 €/h für die direkten Betriebskosten übrig. Das mag sich für eines dieser Flugzeuge gerade so ausgehen, aber eine Reise-Zweimot (also keine Seminole, Duchess, Cougar o.ä.) wirst Du so nicht betreiben können.

Bist Du sicher, dass eine Zweimot die Lösung für die Vorbehalte Deiner besseren Hälfte ist?

2. Mai 2021 13:06 Uhr: Von Reinhard Haselwanter an Tobias Schnell Bewertung: +1.00 [1]

Frederik, wie sähe es mit einem Invest in eine PPL für Deine Frau aus, ehe Du Hundertausende in ein - vielleicht - akzeptiertes Muster steckst ? Sie würde die Materie mit Fluglehrer fundiert kennenlernen und könnte so viele Vorurteile abbauen. Dann bei schönem Flugwetter für zwei Tage irgendwohin (LOWI, LOWZ ?) zu einem Wellness-Kurztrip, der so mit dem Auto nie darstellbar wäre, um die Vorteile eines eigenen Flugzeugs plakativ darzustellen. Ihr könntet dann Entscheidungen gemeinsam treffen, was deren Akzeptanz gemeinhin gewaltig steigern würde!

Edit: Meiner Meinung nach setzt Du den Kaufpreis auch zu hoch und die laufenden Kosten zu gering an. Hier eine Korrektur Richtung: Kauf: max. EUR 250.000,--, Betrieb: EUR 80.000,-- pro Jahr würde Dir mehr Spielraum geben; Dann freust Du Dich in einem Jahr, wo nichts kaputt geht, darüber, dass Du was gespart hast, und hast andererseits einige Reserven, wenn mal was Gröberes kommt. Jetprop etc. sind m.E. preislich aber eine ganz andere Liga (vor ein paar Jahren kalkulierten wir mit EUR 700,-- netto pro Flugstunde), vor allem, weil aus meiner Sicht halt immer so 150.000,-- parat stehen sollten, falls man entgegen besten Vorsätzen doch eine Limitation der Turbine überschreitet...

2. Mai 2021 14:39 Uhr: Von Frederik Späth an Tobias Schnell
Sicher bin ich mir natürlich nicht. Das Grundproblem ist und bleibt, dass sie nicht gern fliegt sondern nur um irgendwo etwas schönes zu machen, sei es Urlaub oder Familienbesuch. Angenommen ich lege 90k im Jahr für die 200h aus, also 450/h und gehe etwas mit dem Anfangsinvest runter, wo könnte man da auskommen? Wie gesagt ich selbst muss nicht in miserabelsten Bedingungen fliegen (bin da nicht drauf angewiesen) und meine bessere Hälfte würde mir wahrscheinlich einen Vogel zeigen, wenn ich vorschlage nur zwecks Kurztrip zur Familie einen FIKI Flug zu unternehmen.
2. Mai 2021 14:42 Uhr: Von Sven Walter an Frederik Späth

Gratuliere zum bisherigen Weg, und zu den weiteren Plänen!

Insbesondere Reinhards Empfehlung für PPL für deine Gattin (oder auch Pinch Hitter - Kurs vorab, oder UL weil sie dann immer mit CAPS (BRS) automatisch fliegt) finde ich exzellent. Soll schon öfter geklappt haben.

Was das Fluggerät für später angeht, und da wir ja gerade in die Reisesaison starten UND das Budget vorhanden ist, warum nicht doch eine leichte Twin? Wenn du bei https://planecheck.com/ den Aircraft Index anwählst und Light Twin All Aircraft, bekommst du ja die grobe Übersicht.

Die Cougar für 43.000 € (leider England) würde meines Erachtens perfekt passen. Oder das Flugzeug, von dem der Hersteller sagt, dass es die Alternative zur 182 sein soll, nicht für andere leichte Twins, die Technam 2006T. Die kannst du auch einer Flugschule geben, um die geschäftliche Nutzung, Wartung etc. alles wegzudelegieren. Die werden keine hohe Auslastung hinbekommen, kapitalarm sein, aber wenn du deine Trips planen kannst, ergänzt es das eigene Nutzungsverhalten recht gut.

Die Ausbildung kannst du auch rasch durchziehen, vielleicht brauchst du von der Versicherung die ersten paar Stunden noch ein paar Stunden, was du gleich als freie IR-Ausbildung werten kannst. Gerade, wenn du typische Rennstrecken hast, stellt sich da ja eine zusätzliche Sicherheit ein.

2. Mai 2021 14:45 Uhr: Von Frederik Späth an Reinhard Haselwanter
Das mit dem PPL für sie habe ich schon vorgeschlagen, aber sie meinte nur dass sie sich das überhaupt nicht zutraut, Physik sei nie ihre Stärke gewesen und sie würde lieber in den Sportbootführerschein investieren, damit wir am Zielort ein bisschen auf dem Wasser relaxen können ��
Vielleicht bekommen ich sie zu einem pinch hitter Lehrgang aber das wäre wahrscheinlich das höchste der Gefühle.
2. Mai 2021 14:45 Uhr: Von E. Jung an Reinhard Haselwanter Bewertung: +1.00 [1]

Lieber Reinhard,

hatte ich auch probiert - leider fehlt hier häufig das "Brennen" für die Fliegerei und die Damen fliegen häufig nur mit, um einen Gefallen zu tun oder etwas Reisezeit (Stau) zu sparen. Ansonst ist meist - bitte da gibt es viele Gegenbeispiele - das fliegerischer Interesse sehr begrenzt. Trotzdem habe ich meine Liebste zum "pinch hitter" Kurs nach EDMT zur Verena geschickt. Zumindest bringt sie den Flieger auf einer Landebahn runter und man überlebt unverletzt.

Folgende - teilweise lustige Argumente - kann ich heute schon zusammentragen - bitte nicht alles so Ernst nehmen:

  • Velocity XL: "In ein 'verkehrtrum' Flugzeug setze ich mich nicht rein
  • DA42: "Mit dem Stick stitzt man wie der 'Aff auf dem Schleifstein' "
  • PA44: "Geld zu stinkende Luft Konverter"
  • PA34: "Hier erfriert man ja - hier ziehts und es ist laut" (Externer Heizer hatte häufiger mal Probleme)
  • P92: "Papierdrachen - den fliegst mal alleine"
  • EA400: "Hat die nicht gleich den ersten Eigner beim ersten Flug gekillt?"
  • Cessna 350: "Die sieht aus wie die Cirrus, wo ist hier der Fallschirm?"

@gar

2. Mai 2021 15:11 Uhr: Von Guido Frey an Frederik Späth Bewertung: +4.00 [4]

Hallo Frederik,

die Diskussion kommt mir extrem bekannt vor: Meine Frau fand Fliegen an sich nicht wirklich sonderlich spannend. Mitflüge im Segelflugzeug endeten meist mit einer kalkweißen Gesichtsfarbe. Dann sind wir einige wenige Male mit der Vereins-Arrow nach Norderney geflogen und sie schätzte es, morgens loszufliegen, den Strand zu genießen und abends wieder zuhause zu sein (Flugzeit von uns pro Strecke ca. 1 h, mit dem Auto > 3h plus Fähre).

Als ich mal laut über eine Flugzeug-Anschaffung in ein paar Jahren nachdachte, kam dann von meiner Frau der Satz "Wenn nicht jetzt, wann dann?". Ich habe mich kurzzeitig gefragt, wer das gesagt hat und was er mit meiner Frau gemacht hat..;-)). Anschließend habe ich zusammen mit meiner Frau Flugzeuganzeigen durchgeschaut...

Wir haben dann eine SR22TN G3 mit TKS gekauft und zwei Jahre lang geflogen (ca. 50% privat / 50% beruflich, bei ca. 100 bis 150 h pro Jahr). Meine Frau und unsere Tochter sind viel mitgeflogen, allerdings weniger um des Fliegens willen, sondern mehr um an irgendeinem schönen Platz anzukommen (Norderney, Wangerooge, Bretagne, Portoroz, Freunde innerdeutsch besuchen...). Meistens waren wir IFR und >FL100 unterwegs. Die Sauerstoffbrillen waren für alle kein Problem. Durch die großen Flughöhen blieben wir meist von Turbulenzen verschont. Irgendwann haben wir dann ein Haus gebaut und wir mussten den Flieger daher verkaufen. Auf meinem Schreibtisch steht jetzt ein Abrisskalender bis zu dem Tag, an dem das Haus abbezahlt ist und der nächste Flieger angeschafft wird...

Von daher kann ich die Cirrus sehr gut weiterempfehlen. Ich fand die vergleichsweise simple Handhabung sehr angenehm. Meine Frau hat das CAPS als Alternative bei Motorausfall und Pilot Incapacitation sehr geschätzt und ich wäre ohne Schirm vermutlich nie soviel IFR auch bei Nacht geflogen.

Falls Du Fragen zu dem Modell haben solltest, schreib mir gerne eine PM.

Viele Grüße

Guido

2. Mai 2021 15:15 Uhr: Von Matthias Reinacher an Frederik Späth

Mit 90k für 200 Stunden wird die Seneca langsam realistisch. Der Anfangsinvest passt auch. Du bekommst dafür die zwei Motoren, Turbos zum steigen, wenn du willst Boots und Radar.

Falls die "Zweimot"-Anforderung nicht absolut ist und CAPS den Zweck auch erfüllt, ist eben die Cirrus wohl das richtige Flugzeug für dich.

2. Mai 2021 22:57 Uhr: Von Dominic L_________ an Frederik Späth

Die einzig richtige Wahl ist natürlich die Malibu. Zwar hat man keinen Regenschirm dran, aber mit der Druckkabine fliegt man ja sowieso über dem Regen. Schön sechs Sitze, da kann man sich ausstrecken, alles an Gepäck mitnehmen, sich im Flug umsetzen, die Knirpse mitnehmen. Und wenn Fliegen dann immer noch doof ist, kommt man wenigstens schnell an. Außerdem passt sie gut ins Budget und natürlich ist diese Meinung total neutral und nicht von persönlichen Präferenzen und Emotionen beeinflusst.

3. Mai 2021 09:03 Uhr: Von Rick G. an Dominic L_________

Mit etwas Glück findet man eine Diamond DA 42 für <400k €, die Betriebskosten sind geringer als man denkt!

3. Mai 2021 09:48 Uhr: Von Dominic L_________ an Rick G. Bewertung: +4.00 [4]

Das stimmt, auch geringer man denkt ist aber auch

- der Platz in der Kabine

- die FIKI-Tauglichkeit

- die Geschwindigkeit und Reichweite

- der Druck in der Kabine bei FL180, den Diamond so gerne für Performanceangaben nutzt

- der Komfort beim Einsteigen

Natürlich soll das kein DA42-Bashing sein. Als Twin ist die Mühle sicher nett zu fliegen und realtiv wenig Arbeit. So eine Fadec ist einfach nur toll aber die Performance finde ich irgendwie unzureichend - gerade bei den älteren Modellen.

Die Frage ist, ob die "Flugangst" nicht durch "Cabin Class" besser behoben werden kann als durch einen zweiten Motor - nur so eine Idee.

3. Mai 2021 10:19 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Frederik Späth
Meine Empfehlung:
DA42 NG VI mit Fadec, Wx Radar, Jet A.
Ca. 700k netto
3. Mai 2021 10:21 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Dominic L_________
Ja definitiv ist Cabin Class SET optimal, allerdings tut der Schritt von PPL zu IR über SR22 oder DA42 gut. Direkt auf Turbine geht auch mit Mentoring, erfordert aber viel Konzentration (neben anspruchsvollem Beruf nicht immer so einfach).
3. Mai 2021 10:24 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Dominic L_________ Bewertung: +1.00 [1]
42 NG VI ist performant genug (SE Service Ceiling höher als Alpen).

Für Passagiere geht trotzdem nichts über Druckkabine!
3. Mai 2021 11:28 Uhr: Von Dominic L_________ an Patrick „Lean-Hard!“

Von SET habe ich nicht gesprochen, nur SEP - das liegt in seinem Budget.

Und was die Performance angeht: Ok, die Geschwindigkeit sollte laut Eingangspost nicht im Fokus stehen. Trotzdem sieht die DA42 nur die Rücklichter der Malibu - und zwar in allen Höhen. Wenn man mit ihr 90% gibt, ist es auch vorbei mit dem geringen Spritverbrauch. Und ich bin mir nicht so sicher, wie lange die Motoren halten, wenn man sie immer mit 90% fliegt...

3. Mai 2021 12:46 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Frederik Späth

Wenn die Frau ein Knackpunkt für die Hälfte der Nutzung ist, dann muss sie auch früh und eng eingebunden werden.

D.h. ich würde sie in allen potentiellen Mustern probesitzen lassen und in der engeren Auswahl auch einen Probeflug organisieren.

Sie einen PPL machen zu lassen halte ich für realitätsfremd, wenn sie kein echtes Interesse hat. Dafür ist der Lernaufwand schon in der Theorie zu groß.

3. Mai 2021 12:49 Uhr: Von Sven Walter an Dominic L_________

Bei dem geschilderten Anforderungsprofil kommt es aber wohl nicht auf plus minus 25 Knoten an. Zudem fehlt das IR noch.

4. Mai 2021 22:38 Uhr: Von Frederik Späth an Sven Walter

Hallo zusammen; vielen Dank erstmal für die ganzen Tips und Antworten. Ich habe das Thema gestern nochmal bei meiner besseren Hälfte angesprochen und ihr gesagt, dass ich sie frühzeitig mit ins Boot holen möchte. Ohne das jetzt ausprobiert zu haben sagte sie, mit Sauerstoff könne sie leben aber ohne einen zweiten Motor wird es bei sporadischen Mitflügen bleiben.
Als ich den Eingangspost geschrieben habe bin ich total ergebnisoffen an das Thema rangegangen, hatte für mich aber die DA42 schon mal ins Auge gefasst. Meine Frau meint zwar sie sieht was klein aus und ist bestimmt total anfällig für Turbulenzen aber das denkt sie eigentlich bei allem was kleiner ist als eine King Air.
Jetzt nochmal eine Frage hierzu: es heißt ja, je höher die Flächenbelastung, desto ruhiger liegt ein Flugzeug in der Luft. Flächenbelastung = Gewicht/Flügelfläche. Ich habe jetzt mal aus Einfachheitsgründen das MTOM als Gewicht genommen und mal die gängigen Muster in Vergleich gesetzt. Dabei schneidet die DA42 tatsächlich mit 122kg/qm am besten ab. SR22 ist gleich, eine Seneca mit 111 aber darunter. Darüber kommt schon ne Beech Baron. Kann man vereinfacht davon ausgehen, dass die Diamond somit ruhiger fliegt als die Piper? Zum Vergleich übrigens, ne C172 liegt bei ca 71.

Eine Turbine löst sicherlich die meisten Probleme, ist aber a) in absehbarer Zeit für mich nicht realisierbar und b) für meinen aktuellen Erfahrungsschatz noch ne Nummer zu groß.

4. Mai 2021 23:17 Uhr: Von Joachim P. an Frederik Späth

Ich glaube nicht, dass du bei den von dir genannten Typen im Flug einen Unterschied bzgl. Hoppeln spürst. Für einen ruhigen Flug würde ich auf Höhe setzen, also Turbo und O2.

unterhalb der SET würde ich persönlich bei kleinerem Budget auf ne alte Cirrus gehen (guter Allrounder) und bei mittlerem Budget auf ne India-registrierte Seneca V mit Radar. Caps ist für Sep cool, Twin wäre mir aber lieber, falls wirtschaflich darstellbar. Das ist aber alles eine Sache der Missionsprofile und des subjektiven Empfindens.

5. Mai 2021 00:03 Uhr: Von Sven Walter an Frederik Späth Bewertung: +1.00 [1]

Na dann hast du auf jeden Fall eine Konstellation mit deiner Frau, die folgendes Szenario als optimal erscheinen lässt: Freien Fluglehrer mit SR20/22 oder Bonnie und DA40 nehmen, und mit dem die verfügbaren leichten Twins abklappern. Die Stunden brauchst du für das IR sowieso, deine Frau bekommt einen guten Eindruck von Sitzkomfort, Raumgefühl, Instrumentenfliegerei und dem Unterschied zwischen Ein- und Zweimot. Die Verkäufer merken, dass sie keinen "Tirekicker" sondern einen echten Interessenten haben, und der Sitzkomfort der DA42 ist eigentlich eher gut.

Den Kaufprozess musst du nicht übereilen, und so bekommen die Trainingsmissionen echt einmal eine Bedeutung.

Ich kenne jetzt eigentlich keine einzige Reisemaschine Mooney aufwärts, die ich nicht als sehr stabil und wenig böenanfällig erlebt hätte. Entscheidend ist dann doch immer die Meteorologie für die Tagesform; also, in der Klasse zwischen Mooney und King Air.

Und wenn es um mal mitfliegen geht, ein paar Twineigner haben wir ja hier im Forum. Zu wissen, was dann doch nicht so passend ist, macht die Suche ja auch leichter. Twinco und C340 oder C310.... gibt so Einiges, was die Phantasie hergibt.


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