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Hallo Malte,
ich muss zugeben ich bin einerseits beeindruckt, habe mich aber auch kaputtgelacht. Welches LLM hast Du verwendet, und wie lautete Dein Prompt?
Was die Modelle können ist schon beeindruckend. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ja haben wir, weil wir an Vergangenheitstechnologien festhalten und jahrelang beim Erdgas Single Sourcing betrieben haben.
Zur Wahrheit der Energiewende gehört - es wird erst mal teuer, weil man in der Übergangszeit Abermilliarden in die Netze investieren muss. Die Netzbetreiber dürfen diese Investitionen verzinst auf die Netzentgelte umlegen. Die dazugehörige Regulierung ist unfassbar kompliziert, aber nach dem Abschreibungszeitraum von 40 Jahren fallen die Investitionen weg. Natürlich kommen dann irgendwann wieder Ersatzinvestitionen, aber in geringerem Maße und zeitlich weiter verteilt - wenn das Netz erst mal gebaut ist, dann ist es da.
Die große Frage ist, wie viel Netzausbau wo nötig und sinnvoll ist. Die Wahrheit ist, dass das soweit niemand weiß. Was auch klar ist - wenn man früher ausgebaut hätte, dann hätte man die Kosten über einen längeren Zeitraum verteilen können. Hat man aber nicht.
Auch könnte man durchaus die Netzentgelte subventionieren, beispielsweise indem man den CO2 Preis verwendet, um den Preisanstieg beim Stromnetz zu begrenzen. Das wäre ordnungspolitisch sinnvoll, denn dann würde die Umstellung in elektrische Verfahren attraktiver werden (wer kauft eine Wärmepumpe wenn der Strompreis zu hoch ist?).
Man muss den Strompreis immer als Systempreis sehen, und vor allem:
Man muss ehrlich sein, was im Strompreis alles drin ist, oder auch nicht drin ist. Der vermeintlich billige Preis aus Frankreich ist auch nur deshalb so billig, weil er aus abgeschriebenen KKW mit endlicher Lebensdauer kommt. Das ist ein Zustand, der nicht mehr ewig so bleiben kann. Schon in den letzten Jahren wären in Frankreich fast die Lichter ausgegangen, weil mehrere KKW außerplanmäßig defekt waren.
Wenn Du KKW neu baust, für 50 Milliarden pro KKW, dann sehen die Kapitalkosten die in den Strompreis einzurechnen sind auf einmal GANZ anders aus.
Auch unsere deutschen Kernkraftwerke waren am Ende. Die waren günstig, weil sie abgeschrieben waren. Sicherlich hätte man noch etwas länger betreiben können, aber dafür musst Du die komplette Lieferkette erhalten, und du hättest erheblich in die Kraftwerke investieren müssen. Der günstige Preis ist also nicht nachhaltig.
Sobald ein Dübel "geeignet für Kernkraft" drauf stehen hat, ist er genauso teuer wie ein Flugzeugteil.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hier sieht man Vergangenheit und Zukunft:
Anstelle des alten Kohleblocks wird ein neuer GuD H2 Ready Gasblock geplant.
RWE plant wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Werne
https://www.rwe.com/presse/rwe-generation/2024-05-29-rwe-plant-wasserstofffaehiges-gaskraftwerk-in-werne/
Wahrscheinlich werdet ihr noch in 50 Jahren sagen dass das alles nicht geht, die Energiewirtschaft ist mittlerweile schon weiter und baut einfach. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Diese Kraftwerke sind nötig, idealerweise ist es aber eben gerade Sinn der Sache, dass sie nicht laufen (und mittelfristig mit Wasserstoff - übrigens ist genau das geplant). Die insofern entstehenden Kapital und Betriebskosten für Speicherung, Bereithaltung und erforderlichenfalls Hochfahren muss man dann halt umlegen. Wie man das volkswirtschaftlich am effizientesten macht - darüber mag es verschiedene Wege geben.
Fakt is aber - an den 300 Tagen an denen wir zukünftig genug Wind und Sonne haben werden und sollen die Dinger dann nicht laufen sondern rumstehen. An den anderen 65 laufen sie dann halt. Mit dem Wasserstoff, der an den 300 Tagen produziert wurde. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Energie: Deutschland gibt 69 Milliarden Euro für fossile Brennstoffe aus - DER SPIEGEL
https://www.spiegel.de/wirtschaft/energie-deutschland-gibt-69-milliarden-euro-fuer-fossile-brennstoffe-aus-a-2c52f9a8-97e4-4f17-aee9-9e5aac76a24f
Nur mal als Beispiel, sind 700 Milliarden in 10 Jahren für Öl und Gas. Wenn es mal wieder heißt die Energiewende wäre teuer (stimmt, aber man spart sich auch was dabei). [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Beides. Es gibt zwei Kohleblöcke, beide stillgelegt (und früher ein älterer Kohleblock). In Betrieb ist ein Batteriespeicher und ggf. könnte der Standort auch für einen GuD bzw. H2 Block geeignet sein.
Der THTR ist ein stillgelegtes Kraftwerk, der Kühlturm wurde schon 1991 gesprengt, aber das Kraftwerk wird nicht durch RWE sondern eine separate, jetzt insolvente Betreibergesellschaft betrieben bzw. nicht betrieben, in Betrieb war es nur recht wenige Betriebsstunden, jetzt ist es im sicheren Einschluss, der Rückbau steht noch aus.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Milliardenkosten gibt es auch bei uns, ich sage nur THTR Uentrop. Ich fliege mit der Cessna regelmäßig drüber. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sind das offizielle oder tatsächliche Preise? Einen A320 kauft ja auch keiner zum Listenpreis. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Deshalb hat Reiche ja durchaus Recht damit dass wir die Gaskraftwerke brauchen. Idealerweise laufen die dann halt nie. Die entsprechenden Speicher gibt es ja schon. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Auch der Bedarf von Rechenzentren lässt sich im Sommer ohne weiteres durch Batteriespeicher und Solar decken.
Die wirkliche Herausforderung ist das Netz. Es gibt Anschlussanfragen für Rechenzentren mit 1GW Anschlussleistung. Man muss den Strom also erst da hin bringen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wenn man sich 2040 als Ziel setzt und dafür dann 2050 das Ziel erreicht ist das ja ein Erfolg. Immer nocj besser als einfach jedes Ziel zu ignorieren oder zu torpedieren.
Natürlich machen es sich FFF und co zu leicht. Das macht das Ziel aber nicht falsch insbesondere wenn man es als Chance versteht.
Und nein ich habe damals in der Stadt gelebt. 5 bzw später 8km bis zur Arbeit, mit dem Fahrrad in 20 min. Also Elbtunnel gespart.
Ich lebe jetzt aber in Hamm in NRW und das ist ein ganz anderer "Planet", vom Sauerland und dem ländlichen Raum ganz zu schweigen. Nicht jede Utopie aus der Großstadt funktioniert auf dem Land sofort. Und wer in Ottensen im Altbauloft wohnt kann leicht Windräder fordern, den Anblick hat der Bauer im Sauerland.
Maßgeschneiderte Lösungen finden und dann umzusetzen muss das Ziel sein. Und ja - da gibt es auch im Stromnetz noch einiges zu tun damit man Rechenzentren anschließen und Autobahnraststätten für E LKW Laden vorbereiten kann.
Man kann ja einfach mal anfangen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vielleicht ist es aber auch Realitätsverweigerung wenn die Luftfahrtbranche ernsthaft glaubt sie müsste einfach gar nichts machen.
Jetzt habe ich insgesamt 5 Jahre in Hamburg gelebt und war auch erst diese Woche wieder paar Tage da. Es gibt wohl außer München keinen Ort in Deutschland der so modern und wohlhabend sein dürfte. Gleichzeitig erfolgt die Fernwärme immer noch über das Kraftwerk Wedel und fast kein Haus hat PV auf dem Dach. Eine große Flusswasserwärmepumpe und mehr PV sind nur zwei Beispiele für Low Hanging Fruits die man ohne großen Aufwand ernten kann. Mir kann keiner erzählen dass das nicht möglich ist.
Auch beim Verkehr ist viel möglich: Ich war mit dem Auto da und hatte mein Faltrad dabei - Fakt ist wer in der Stadt lebt braucht praktisch kein Auto - und was nicht fährt stößt kein CO2 aus.
Aurubis, Trimet und der Hafen sind sicherlich schwer zu dekarbonisieren. Möglich ist aber auch da sehr viel mehr als man denkt.
Wo ist eigentlich der Glauben an die Zukunft hin? Einfach mal anpacken und machen. Die Chinesen überholen uns eh schon gnadenlos. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ein Update aus EDLH - wir haben jetzt offiziell auf unserer Homepage für alle Flieger unter 2 Tonnen die PPR abgeschafft. Für über 2 Tonnen ist ein PPR Antrag und eine Genehmigung nötig.
Näheres zum Link
Unsere bisherige Praxis wurde jetzt also auch auf der Homepage niedergelegt. Wenn nichts anderes im Notam oder bei VTower steht, ist der Platz also offen. Zahlung dann per Aerops.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hallo Jan, das war ein schöner und auch ausgewogener Artikel. Kritisch aber differenziert objektiv. M.E. einer der besten Pilot und Flugzeug Artikel seit langem.
Eine Behörde ist nicht untragbar nur weil sie ihren Job macht - aber wenn sie den Job eben nicht richtig macht und dabei so viel dran hängt dann ist das eben ein Problem bei dem nur noch erhebliche Änderungen am Prozess und wahrscheinlich auch personell helfen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Könnt dran liegen, dass viele Entscheidungsträger kaum Streckenflieger sind und somit die Vorteile der Standardisierung nicht erkennen."
Ja das wird so sein. Ich habe es dieses Jahr schon rege genutzt, es ist echt toll wenn man schon vor 8 Uhr los kommt. Eigentlich muss man ja gar nicht viel regeln:
1. Uhrzeiten (idealerweise BDA bis BDE, ggf. beschränkt bis 22Uhr wenn die Betriebsgenehmigung das begrenzt).
2. Möglichkeit, Tankstelle freizuschalten und zu bezahlen.
3. Einfaches Portal zur Registrierung des Fluges und Bezahlung.
Mehr braucht man eigentlich ja nicht. Kann ja nicht so schwer sein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Paderborn und Münster wurden schon genannt, beide eine klare Empfehlung.
EDLD hat wohl folgende Regelung: Mittwoch & Freitag SS+ 30 min bis 20:30 loc gebührenfrei, danach PPR.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Angeblich geht bei uns in Hamm freischalten mit AeroPS - getestet habe ich es aber nicht. Mit Chip habe ich schon um 7 Uhr morgens getankt.
Was bei uns noch fehlt ist eine Umgestaltung unserer PPR Regelung. Das ist in Arbeit aber noch nicht umgesetzt.
Rein faktisch: Ihr könnt zu uns jeden Tag 6 bis 22h local kommen - bzw BDA bis BDE.
Es wäre m.E. Dennoch sehr sinnvoll wenn man die Verfahren mal etwas standardisiert. Aktuell macht es ja jeder Platz anders. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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EDDG ist auch ok wenn es ein kontrollierter Platz sein soll. Ansonsten gibt es in NRW viele gute Plätze. EDLB, EDLT haben kurze Platzrunden, EDLS ist auch ok, Bielefeld, auch bei uns in Hamm (Platzrunde allerdings 8min lang), da gibt es m.E. viele Optionen. Auch zB Arnsberg, Marl, Dinslaken, bei genug Lärmschutz auch Essen... Freie Auswahl. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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T = Turbo
S Supercharged
IO = Einspritzer, Boxermotor
520 = Hubraum.
NB keine Ahnung [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Aua... Gut dass Dir nichts passiert ist. Ich hatte einmal einen defekten Landelichtschalter, der hat geglüht und ich habe mich an dem verbrannt. Bin dann schnell gelandet.
Wobei mich wirklich wundert, welche Shortcomings bei zertifizierten Flugzeugen, teilweise seit Jahrzehnten, bestehen. Man könnte ja meinen, die Regulierung würde genau solchen Blödsinn verhindern, aber die Sitzkonstruktionen sind ein gutes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Seitdem ich einmal beim Start auch eine Bewegung des Sitzes hatte achte ich da immer ganz genau drauf dass der fest sitzt. Gut dass Dir damals nichts passiert ist. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vielen Dank für die ausführliche Information. Nach "macht man mal eben nebenbei" sieht das nicht aus, aber wir reden hier ja auch von einer Theorie für Piloten, die täglich hunderte Menschen in die Luft bringen werden.
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Doof gefragt aber in der Praxis fliegt man dann einfach den gefileten Flugplan ab, oder? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ohne dass ich Deine Frage direkt beantworten möchte, ein Linktipp:
Great Circle Map - www.greatcirclemap.com
Da könntest Du dann zumindest einen entsprechenden Flughafen in der Nähe der Südspitze Grönlands eingeben, das müsste ungefähr dann die Route ergeben um die Länge abzuschätzen (funktioniert natürlich nur mit Flughäfen, wenn keine da sind, ist das ungenau).
Ansonsten - aber das weißt Du ja auch - ist bei langen Strecken nicht nur die Strecke an sich, sondern auch Wetter, Winde, ggf. politische Aspekte, bei der B777 eventuell auch Etops usw. entscheidend so dass nicht immer die kürzeste Route auch die sinnvollste ist.
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