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Ich war auch etwas schockiert als ich das Bose A20 meines Flugschülerkameraden mit meinem Billig-Peltor 8006 verglichen habe. Mag ja gigantisches Noise Cancelling haben aber die reine Bauqualität rechtfertigt den Unterschied schon mal nicht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich glaube bei der Fliegerei werden wir irgendwann sehen müssen ob Brennstoffzellen im Megawattbereich mit brauchbarem Gewicht gebaut werden können. Damit dann ein 60MW Elektrofan angetrieben... aber ich bin kein Ingenieur und habe nicht gerechnet ob das geht (und wie man den Wasserstoff dafür mitnimmt).
Vermutlich wird man erst mal bei synthetischen Kerosin bleiben. Der Wirkungsgrad ist natürlich desaströs. Aus 100MWh Wind macht man dann vielleicht 50MWh Kerosin (das ist jetzt sehr optimistisch gerechnet und einfach mal völlig unüberlegt angenommen - vermutlich realistisch wären wohl eher 20 MWh).
Die 50MWh Kerosin werden dann mit einem Wirkungsgrad von 50 Prozent verbrannt (auch das ist einfach mal angenommen).
Wenn wir irgendwann mal nicht mehr wissen wohin mit dem erneuerbaren Strom kann man sowas ja machen. Effizient ist es nicht.
Unmöglich aber auch nicht! [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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VIelleicht besser den Agorameter bei www.agora-energiewende.de bemühen.
Ansonsten muss man einfach nur den Strommarkt verstehen, dann wird auch klar, warum ein Ökostrom-Tarif dennoch sinnvoll sein kann. Sehr vereinfacht funktioniert das für den Verbraucher nämlich so mit dem Strom:
Der Verbraucher zahlt 10 Euro pro Monat Grundgebühr und 26 Cent pro kWh an seinen Stromanbieter A.
Was Stromanbieter A dann macht:
A versorgt den Verbraucher mit Strom. Im Prinzip ist A ein Servicedienstleister, der die komplette Versorgungskette vom Kohlekraftwerk/Windrad bis zum Verbraucher zur Verfügung stellt. Dafür braucht er verschiedene Subunternehmer und dienstleister die er bezahlen muss.
Physikalisch kommt der Strom bei V wahrscheinlich aus einem recht nah gelegenen Kraftwerk. Das ist aber nicht der Strom, den V bezahlt. Im Strommarkt sind Lieferant und virtuell bezahlter Lieferant entkoppelt.
Sinngemäß kann man sich das Stromnetz wie einen großen See vorstellen. Der Kunde V entnimmt eine gewisse Summe Strom (sagen wir 10 Liter), und diese müssen irgendwoanders dann eingespeist werden, damit das Volumen im See gleich ist. So ist es auch beim Strom - der Stromanbieter muss zu jeder Zeit den Strom in das Netz einspeisen den der Kunde verbraucht. Das ist dann der sogenannte Bilanzkreis.
Auch wenn es Smart Meter geben wird, so weiß aktuell der Stromanbieter nicht genau, wann der Kunde wie viel Strom verbraucht - denn diese Menge muss er zu jeder Zeit auch in das Stromnetz einspeisen. Es gibt daher für Privathaushalte einen Durchschnittskunden (sogenanntes Standardlastprofil). Dieser Durchschnittskunde geht MOrgens duschen Mittags kochen und guckt Abends Tagesschau (oder Russia Today). Wenn man sehr viele Standardkunden hat, dann gleichen sich die individuellen Unterschiede ungefähr aus.
Wenn jetzt doch der prognostizierte Verbrauch der Kunden nicht mit dem realen übereinstimmt, greift der Übertragungsnetzbetreiber der für die Stabilität des Stromnetzes verantwortlich ist ein und gleicht den Unterschied mit Kraftwerken aus, die er zur Regelung des Stromnetzes in der Hinterhand behält - diese Regelenergie berechnet er dann an den Stromanbieter A.
A wiederrum beschafft den Strom bei Kraftwerken (die dazwischengeschaltete Börse lassen wir jetzt mal weg) - z.B. bei norwegischen Wasserkraftwerken, und sagt diesen "ich habe 10.000 SLP Kunden, daher brauche ich morgen um 7 Uhr 30 ungefähr 120 MW Leistung - Werte sind jetzt völlig aus der Luft gegriffen"). Die KRaftwerke speisen dann um 7.30 120MW in Norwegen ein.
Die Stromnetze sind miteinander verbunden. "Virtuell" wird daher der Strom von Norwegen an die Kunden geliefert. Dabei geht der Strom von Norwegen in das norwegische Verteilnetz, dann ins norwegische Höchstspannungsnetz, dann ins dänische Höchstspannungsnetz, dann ins deutsche Höchstspannungsnetz, dann ins deutsche MIttelspannungsnetz, und dann durch die Stadt und durch den Stromzähler zum Kunden.
Der A bezahlt daher an diese ganzen Stromnetze Durchleitungsentgelte (Netzentgelte) und bezahlt auch den Messstellenbetreiber, der den Stromzähler besitzt. Die Stromnetzbetreiber bezahlen für ihre Leitungen in den Kommunen dann noch Konzessionsentgelte damit sie die Leitungen verlegen dürfen, diese Preise sind in die Netzentgelte eingepreist.
Dann fallen noch die EEG Umlage an, die an ein spezielles Umlagekonto gezahlt wird (die Übertragungsnetzbetreiber erhalten den EEG Strom und müssen diesen vergüten, sie bieten ihn dann an der Börse an und die Differenz ist die EEG Umlage), und die Stromsteuer.
Warum ist Strom teuer? Die Stromnetze müssen von einer zentralen Logik auf denzentrale Erzeugung umgebaut werden, was teilweise in die Netzentgelte umgelegt werden kann. Die EEG Umlage ist die DIfferenz zwischen Marktpreis und Verkaufspreis der erneuerbaren Energien. Da die erneuerbaren enorm einspeisen, ist der Marktpreis billig.
Übrigens führt das dazu, dass die von der EEG Umlage befreiten Unternehmen in Deutschland geringe Energiekosten zahlen. Daran sind also nicht die erneuerbaren Energien schuld.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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@Michael Münch: Es ist nicht so wie Sie es sagen. Der Unsinn dass man mit Wind und Solar kein Industrieland betreiben kann wird nicht richtiger nur weil man ihn dauernd wiederholt.
Die Brute Force Methode: 100 60 MW Open Cycle Gasturbinen über das Land verteilen, mit Gasspeichern für jeweils 10 Tage, die Kosten dafür umgelegt über die Netzentgelte, und das Gas erstellt aus Wasserstoff und CO2 das aus Windkraft erzeugt wurde.
Das ist zwar extrem teuer und so auch gar nicht nötig, aber ohne weiteres machbar. Mit Netzausbau (und zwar bis nach China und Afrika) bekommt man das auch billiger hin, denn irgendwo ist immer Sonne und immer Wind.
Mittelfristig ist so etwas übrigens nicht zwingend teurer. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vor 10 Jahren waren die Mühlen ja noch etwas kleiner. Mittlerweile sind die ja noch größer geworden.
Gestern wurde immerhin die monatelange Blockade der Wind und Solarförderung beendet. Jetzt haben beide eine Perspektive. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wo wir schon bei Werbung sind: Hamm und dann mit der Bahn weiter nach Paderborn geht auch. Platz ist auch PPR aber da reicht auch eine Anfrage per Funk. Der Zeitvorteil ist dann zwar weg aber immerhin biste dann geflogen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Man denke an die VASaviation-Videos. Die wären alle hierzulande nicht möglich."
Gerade das ist aber auch ein Beispiel dafür wie problematisch das ist. Man denke an die beiden Screwups eines bekannten Millennium Falcon Pilotendarstellers. Das hört man auf VASAviation inklusive Online-Kommentarfunktion.
Eine solche Prangerwirkung ist m.E. wenig hilfreich, insbesondere bei einem laufenden Verfahren.
Und ja ich hab es mir auch angehört, ist ja spannend. Ob aber wirklich Angehörige von Kobe Bryant die berühmten letzten Worte des Helipiloten wirklich hören wollen - kann man ja durchaus mal drüber diskutieren. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich denke auch dass man über die Strafbarkeit zwar diskutieren kann. Die Verpflichtung zur Einhaltung des Fernmeldegeheimnisses steht jedoch auch ausdrücklich auf dem BZF. Daher kann man auch andere unangenhme Rechtsfolgen nicht generell ausschließen, wie z.B. Zweifel an der Zuverlässigkeit wenn jemand wiederholt - und auch vorsätzlich - das Fernmeldegeheimnis verletzt.
Wie gesagt, solange es keinen stört mag das kein großes Problem sein. Es könnte aber ein Hebel sein, jemanden zu stören. Denkbar wären theoretisch auch Unterlassungsansprüche des Arbeitgebers des Fluglotsen.
Nochmal: Ich will hier nichts konstruieren, es war nur ein wohlgemeinter Hinweis dass es - leider - nicht unproblematisch ist, in Deutschland den Funkverkehr auf youtube hochzuladen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Keine Frage, diese Vorschrift wird zum Glück selten wirklich stringent verfolgt, aber wenn, dann können die Rechtsfolgen unter Umständen sehr unangenehm sein. Es war nur ein freundlich gemeinter Hinweis - ich schaue mir Videos mit Funk ja auch sehr gerne an, das nimmt auch den Respekt vor Kontrollzonen etc.
Definitiv ein Bereich bei dem die Entkriminalisierung und Liberalisierung lange überfällig ist. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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An der Stelle auch noch der vorsichtige Hinweis dass Flugfunk in Deutschland dem Fernmeldegeheimnis unterliegt und nicht einfach mitgeschnitten werden darf.
Ja, finde ich auch blöd, denn das ist der Grund warum es z.B. in Deutschland kein Live ATC gibt und es gibt m.E. viele Gründe warum Flugfunk mitzuschneiden auch der Flugsicherheit und Übungszwecken dienen würde - aber rechtlich ist es leider nicht ohne weiteres zulässig. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Um Zweifel zu vermeiden - ich bin definitiv pro Windkraft und gegen die 10h Abstandsregeln und die Geiselnahme der PV Branche durch den CDU Wirtschaftszerstörungsflügel für die Erreichung prohibitiver Abstandsregeln.
Aber natürlich kann man nicht in bestehende Platzrunden eingreifen.
Unsere Hangars sind übrigens alle mit PV bedeckt, eine gute Einnahmequelle für den Verein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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In der Tat sind gerade die juristischen Aussagen zum Bestandsschutz der Platzrunde wichtig - und zeigen auf deutsch auch, was passiert wenn man einen Flugplatz schließt (wat fott es is fott):
"Belange Dritter, wie hier der Klägerin, seien zwar möglicherweise bei erstmaliger Festlegung der Platzrunde zu berücksichtigen, einen Anspruch auf Änderung einer bestandskräftigen Platzrunde habe ein Dritter dagegen nicht. Durch die bereits im Jahr 2005 festgelegte Platzrunde werde auch nicht rechtswidrig in Nutzungsrechte der Klägerin eingegriffen, weil das betroffene Baugrundstück von vornherein durch die Platzrunde vorbelastet gewesen sei. Im Übrigen werde die Platzrunde seit Jahren unfallfrei und sicher geflogen, sodass auch unter diesem Aspekt kein Anlass für eine Änderung bestehe."
Mich würde interessieren ob die Betreiber eigentlich vorher mal auf den Flugplatz zugegangen sind. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich möchte an der Stelle mal die anderen Teilnehmer (und zwar alle) aus diesem Thread loben. Habe sehr viel gelernt und fand es eine sehr interessante Diskussion.
Danke und gerne mehr davon!
In Hamm haben wir neben der Piste 06/24 auch eine Windenschleppstrecke links von der 24. Parallelbetrieb ist verboten. Es gibt nur eine Frequenz und die Segler landen öfter auch auf der befestigten Piste. Das klappt aber eigentlich problemlos. Ist halt auch weniger los.
Mein Fluglehrer hat uns aber auch von Anfang an beigebracht auf das Seil zu achten. Nach dem Start auf der Piste 24 steuert man über dem Burger King etwas nach links (Lärmschutz und Notlandefeld). Er hat uns ganz klar eingetrichtert immer erst hinter dem Flugplatz mit dem Turn zu beginnen. Falls es aus Versehen doch zu einem Windenstart parallel käme wäre man sonst direkt im Seil wenn man direkt nach dem Abheben schon dreht.
Unsere Platzrunde ist übrigens auch riesig, ca 8 min mit C172.
Ist jetzt alles nicht 100 Prozent passend zum Thema aber letztendlich hilft nur gucken und sprechen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Um den Thread dann passend mal zu kapern - was braucht man als deutscher VFR Pilot der allenfalls mal nach Holland oder innerdeutsch fliegt denn so bei SD?
SD Abo plus AIP VFR - sonst noch was? Und was kostet das pro Jahr? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wurde nicht Teneriffa auch dadurch begünstigt dass zwei gleichzeitig gefunkt hatten und dadurch die KLM mutmaßlich nicht mitbekam dass die Pan Am noch auf der Piste war? Ich meine sowas zu erinnern. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke an Chris für Deine PM [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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In der aktuellen Pilot und Flugzeug ist auch ein sehr lesenswerter Artikel über die Brennstoffzelle. Das Potenzial ist tatsächlich höher als ich gedacht hatte.
Auch wenn es off-topic wird, aber irgendwie will ich mich nicht damit abfinden dass die GA Fliegerei in weiten Teilen technologisch immer noch auf dem Stand der 1930er stehen geblieben ist. Man muss Sachen nicht verbessern um des verbesserns willen, aber dass ein mit allem Schnickschnack ausgerüstetes nagelneues Flugzeug wie die Cirrus mit einem Steinzeitmotor und verbleitem Sprit fliegt, das will mir irgendwie nicht gefallen. Mit synthetisch hergestelltem Avgas UL könnte ich mich zwar noch anfreunden, aber wirklich zukunftsfähig halte ich das auch nicht.
Und bei den Turbinen ist es ja auch nicht so großartig anders, eine PT-6 ist ja doch was anderes als die neueste PW1100.
Aber das ist jetzt genug off-topic. Es geht eh nichts über einen 1000 PS Sternmotor... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wenn ich meinen Schein mal habe will ich aus Hamm mal hin fliegen, ist ja nicht weit entlang der A2. Die Burger in EDLO sind auch lecker.
Aber da will ich erst hin wenn ich es kann. Teutoburger Wald direkt nach dem Start (= wer nicht rechts oder links dreht fliegt gegen dem Berg, nichts mit Direktabflug), Bäume auch kurz vor der Landung und wie gesagt die Segelflieger und Bielefeld in der Nähe.
Ein paar militärische Sperrgebiete gibt es natürlich auch noch um die Ecke. Nur die Kontrollzone Gütersloh ist weg. Spaßige Gegend aber immerhin lernt man es dann richtig. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich kenne EDLO nur als Fußgänger aber da sind teilweise locker mal 15 Segelflugzeuge parallel in der Luft (vll sogar noch mehr). 4 Winden, und der Anflug ist auch auf die Motorflugbahn etwas sportlich.
Egal ob eine Frequenz oder 2, da sollte man richtig aufpassen und wissen was man tut. Ob man sich da mit 2 Frequenzen einen Gefallen tut... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Hier ist übrigens der DAEC Leitfaden
https://www.daec.de/fileadmin/user_upload/files/2020/Verband/05_05_2020_DAeC_Leitfaden_fuer_die_Wiederaufnahme_des_Luftsports_2.0.pdf [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Heute gibt es in der PM noch einen interessanten Absatz:
„Wir sind ein Verband, der alle Luftsportarten vertritt. Uns geht es hier ähnlich wie dem DOSB, der ebenfalls versucht alle unter einen Hut zu bekommen und entsprechend gleich zu behandeln. Unter dieser Voraussetzung konnten wir keine Lösung befürworten, die nur für einzelne Luftsportarten oder Luftsportler greift. Wohlwissend natürlich, dass der Wiedereinstieg in einzelnen Luftsportarten nur abgestuft erfolgen kann. Solidarität muss in einer Gemeinschaft eines der höchsten Güter sein, auch wenn es einmal nicht ins persönliche Konzept passt. Sonst geht der Sinn einer gemeinsamen bundesweiten Interessenvertretung verloren. Und der Erfolg gibt uns für diesen Kurs Recht“
Wie ihr wisst konnte ich durchaus dem bisherigen Solidaritätsaufruf ja einiges abgewinnen. Aber was ist das bitteschön für ein Bullshit? Weil Ballonfahren wegen Kontaktverbot nicht geht soll man nicht mehr Segelfliegen dürfen? Weil Schulung noch nicht möglich ist, sollen alle am Boden bleiben?
Vielleicht ist das ja nur meine Interpretation, aber ich weiß nicht was der DAEC damit genau meint. Die Marschrichtung muss doch sein - nach 2 Monaten Lockerung sollte alles erlaubt sein, was mit dem Infektionsgeschehen vertretbar ist. Und wenn das nun mal beim UL Fliegen oder Segelfliegen leichter ist als beim Ballonfahren, dann ist das halt so.
Solidarität ist übrigens auch, mit seinen Landegebühren den Flugplatz für die anderen zu finanzieren.
Edit: Quelle des DAEC:
https://www.daec.de/news-details/bund-und-laender-ermoeglichen-wiedereinstieg-in-den-luftsport/
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Damals" war es ja auch noch üblich, Geschäftspartner zum WM Finale oder zur Karnevalssitzung, oder alternativ zu einer Abendveranstaltung in Sankt Pauli einzuladen. Mittlerweile ist das alles gar nicht mehr so einfach. Budapest als Ersatzziel für Herrn Kaiser ist in der öffentlichen Meinung ja auch durchgefallen.
Dafür werden zu Corona-Zeiten sogar Vorschriften wie § 245 ZPO ernsthaft diskutiert (und abgelehnt), deren letzte Enscheidung vom Landgericht Breslau schon ein paar Jahre zurück liegen. Manchmal überrascht es dann doch wieder woran unsere Vorfahren alles so gedacht haben und was wieder aktuell wird.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Dass Flugschüler aktuell nicht die Prio sind war ja die letzten beiden Monate auch grundsätzlich richtig. Für mich ist fliegen nur ein Hobby und Ambitionen in Richtung IFR oder gar CPL und mehr habe ich nicht. Oder sagen wir mal noch nicht.
Nur bringt die Flugschule auch nicht unerheblich Geld für die Vereine einschließlich Flugplatz, außerdem macht es schon einen Unterschied ob die Cessnas 100 oder 450 Stunden im Jahr fliegen. Diese Einnahmen fehlen jetzt völlig.
Noch schlimmer ist es für diejenigen, die wie Fahrlehrer beim Auto professionell als Fluglehrer ihre eigene Flugschule betreiben.
Von den Folgen für denjenigen Ausbildungsbetrieb, der nicht auf Hobby sondern auf ATPL zielt, noch gar nicht zu reden. Man muss ja kein Prophet sein um zu sehen dass die Jobchancen auch nicht gerade besser werden in den nächsten 2-3 Jahren, das dürfte auch auf die Bewerberzahlen Einfluss nehmen.
Also von daher denke ich schon dass es ein Konzept braucht, wann welche Ausbildungsflüge wieder möglich sein werden. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Die Belange der General Aviation wird man langfristig nur dann erfolgreich einbringen, wenn man an einem Strang zieht - egal ob IFR Motorflieger mit der 2-Mot, Vereinscharterer der jeden Flug mit der 152 lange spart, UL Flieger oder Segelflieger. Wenn man da auch noch gegeneinander arbeitet, dann haben die wirklichen (Flugplatz-)Gegner schon gewonnen.
Insofern fände ich es sinnvoller, mehr miteinander statt übereinander zu reden. Allerdings setzt das auch die Bereitschaft des Verbandes voraus.
Vielleicht wäre der Verein gut beraten, statt Löschungsaufforderungen lieber Gesprächsangebote per Mail zu kommunizieren.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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