|
71 Beiträge Seite 1 von 3
1 2 3 |
⇢
⇥
|
|
|
| IFR & ATC | FMC Probetrieb startet in 4 Sektoren 2026 |
|
|
Die AIC VFR 01 26 wurde gestern veröffentlich und am 16. April geht's los in den Sektoren Düsseldorf, Stuttgart, Saarbrücken und Frankfurt (LANGEN INFORMATION).
Die FMC (Frequency Monitoring Codes) sind wohl die Transponder Codes, die man üblicherweise von FIS zugeteilt bekommt. Mode-S erforderlich, kein FIS Service, man kann von FIS angesprochen werden aber es wird explizit darauf hingewiesen, dass keine Verkehrsinformationen oder Kollisionswarnungen bereitgestellt werden.
|
|
|
|
|
Im Bereich 3701 haben wir den Probebetrieb ja letztes Jahr schon genossen. Ich habe dort trotz 3701 und ohne initial Call von FIS Verkehrsinfo bekommen als jemand zu mir auf Kollisionskurs war. Ich denke das ist eher eine Formlierung zur rechtlichen Absicherung. Wie auch normalerweise auf FIS immer gesagt wird "Verkehrsinfo soweit möglich".
|
|
|
|
|
Denke da hast Du recht. Verkehrsinfomationen habe ich auch auf der Frequenz gehört und würde mich jetzt enttäuschen, wenn es anders wäre.
|
|
|
|
|
Das sind die normalen FIS-Frequenzen der entsprechenden Sektoren sowie die Transpondercodes, die man nach Anmeldung in den Sektoren üblicherweise zugeteilt bekommt. Der Unterschied ist ja wohl "nur", dass man sich nicht anmeldet, aber allen anderen angemeldeten Flugzeugen und FIS zuhören kann und prinzipiell angesprochen werden kann. Das erklärt die Verkehrsinfos, die man hören kann. Sehe ich das richtig?
|
|
|
|
|
Das scheint übrigens schon lange auch im "normalen" FIS zu funktionieren. Dreh Frequenz rein und schalte 7000.Einfach nur mithören. Beim Überflug von EDHK hat mich so schon mal FIS angerufen: " D-**** hören Sie mit? in drei Minuten Falllschirmsprung.."-" D-*** verstanden. Bin gleich aus der Zone." Funktioniert wohl nur mit ModeS. Eh klar.
|
|
|
|
|
Bei 7000 muss man erst einmal feststellen ob du die Frequenz überhaupt mit hörst.
Wenn sich dann jeder akribisch an das NFL hält, ist es mit Sicherheit eine gute Sache.
|
|
|
|
|
Die Squawks sind nicht die üblichen, die auf FIS verwendet werden, sondern
neue die in unserem Code Pool noch frei sind.
Vor Jahrzehnten war 3701 und 3702 in Verwendung für FIS unter und über 5000 Fuß.
|
|
|
|
|
war das nicht 0021 bw 0022?
|
|
|
|
|
Danke Dir!
War mir nicht (mehr) sicher, da ich in dem Bereich lange nicht VFR unterwegs war, aber die kamen mir bekannt vor - jetzt weiß ich wieder, woher...
Ich halte das für äußerst sinnvoll, und man wird sicherlich "best effort" Service von FIS bekommen. Und die Zeit, die für die "Ansprache" eines Ziels mit FMC draufgeht, spart man sicherlich mehrfach durch die Einsparung der Einleitungs- und Abmelde-Rufe ein.
Hoffe, das kommt bald überall. Und dass der AIC im CYA-Modus verfasst ist, muss heute wohl bei schwindendem GMV so sein.
0021 (unter 5.000ft) und 0022 (über 5.000ft) waren die Squawks für VFR Flüge ohne Kontakt zu FIS - jetzt 7000.
|
|
|
|
|
Was ist eigentlich der Grund warum es das Verfahren nicht in allen Sektoren gibt?
|
|
|
|
|
Es ist immer noch ein Probebetrieb und das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung wird dann irgendwann entscheiden, ob es eine Zukunft hat. Warum man nicht alle Sektoren in das Verfahren aufnimmt ist mir leider unbekannt.
|
|
|
|
|
Danke für den Hinweis.
Das ist ja wiedermal alles recht kompliziert. Gibt es denn eine Schulung der DFS für diese Sache? Ist ja doch eine grössere Umstellung.
|
|
|
|
|
Was ist daran kompliziert und schulungswürdig ne veröffentliche Frequenz einzudrehen und nen Transpondercode einzutippen?
|
|
|
|
|
Wüsste jetzt nicht was daran kompliziert ist, allerdings hilft es uns sehr wenn das NFL korrekt vom Piloten umgesetzt wird.
Im ersten Testdurchgang waren viele Piloten nicht ansprechbar, obwohl der FMC gerastet war. Oder sie flogen weit außerhalb von dem betroffenen Sektor mit dem FMC. Vielleicht als kleine Checkliste: In welchem Sektor bin ich, passende Frequenz rasten, FMC setzen...... beim Verlassen Squwak 7000, Frequenz wechseln.
|
|
|
|
|
Im ersten Testdurchgang waren viele Piloten nicht ansprechbar, obwohl der FMC gerastet war. Oder sie flogen weit außerhalb von dem betroffenen Sektor mit dem FMC.
Der Empfang im Sektor Saarbrücken ist ja aber bis 3000 AMSL quasi nicht gegeben, erst ab 4000 AMSL geht es richtig los. Der Sektor Düsseldorf ist aber auch im Sektor Saarbrücken meistens sehr gut zu hören. Vielleicht erklärt das teilweise die Nichterreichbarkeit bei gerastetem FMC...
Übrigens würden mich negative Erfahrungen von Lotsen interessieren, um zu erfahren, was man sonst besser machen kann. Ich habe ein bisschen Schwierigkeiten zu verstehen, was man da wirklich testen will. Das Konzept ist ja nicht neu und funktioniert in anderen Ländern seit längerer Zeit.
|
|
|
|
|
Im Saarbrücken Sektor haben wir eine sehr gute Radio Abdeckung. Einzig allein im Umkreis von Aachen gibt es Probleme in der genannten Höhe.
Warum nur wenige das neue System während der Testzeit genutzt haben kann ich nicht beantworten. Jedenfalls war es für uns wesentlich anstrengender bei 100,% Frequenzbelastung auch noch auf den FMC zu achten. Würde jeder den FMC nutzen und nur für spezielle Requests rufen, wäre das ganze eine perfekte Lösung.
Zu diesem Thema habe ich mit einem Fluglehrer gesprochen, der tägliche die ganze Zeit zwischen Mainz, Koblenz und Worms pendelt und jedesmal seine Schüler aktiv FIS rufen lässt. Die Antwort: Zum trainieren von Sprechfunk....
|
|
|
|
|
Ein logischer nächster Schritt, den die DFS wohl nie gehen wird, wäre ein Listening Squawk einzurichten und die zugehörige Radiofrequenz des Radarcontrollers zu nehmen....
|
|
|
|
|
Und das würde was bringen?
|
|
|
|
|
Die Antwort: Zum trainieren von Sprechfunk....
Das wird sich nie ändern. Lehrer, speziell Fluglehrer, halten an Dogmen fest. Es sind ihre Gesslerhüte. Schneidet man denen einen Zopf ab, fühlt es sich wie eine Kastration an.
|
|
|
|
|
... und wie trainierst Du Sprechfunk ohne Sprechfunk?
|
|
|
|
|
Bin jetzt offenkundig gespannt auf Stefans (danke für die ganzen Antworten hier im Fred!) Antwort, Hubert, aber solange die Schüler die Scheu vorm Funken verlieren, aber ansonsten den Listening Squawk für den Rest der Laufbahn eindrehen, würde ich sagen, alles richtig gemacht, aus rein didaktischer Sicht.
Wenn Flugschüler alleine die Frequenz überlasten würden, wäre es mir mir janz warm ums Herz für die Zukunft der AL. Wenn hingegen der gesamte Rest dieses nützliche Instrument für Frequenzentlastung und Sicherheit nicht nutzt, zeigt das eher, dass diese alten Zöpfe bei den Falschen weiterhin geflochten werden.
|
|
|
|
|
Nein - der Unterschied ist nicht nur, dass man sich nicht anmeldet. Abschnit 4 der AIC sagt ganz klar, dass es ein völlig anderer Service - bzw. gar kein Service ist. Man erhält keinen FIS!
Das ist eher vergleichbar damit, dass Du einfach die FIS-Frequenz reindrehtst und mithörst. Konnte man bisher auch jederzeit. Der einzige Unterschied ist, dass Du als Extra-"Service" Deinerseits dem FIS-Controller mitteilst, dass Du gerade zuhörst. Mehr nicht.
Mal schauen, was die Praxis bringt - aber aus Sicht des Piloten sehe ich gerade bei VFR-Streckenflügen weiterhin keinen Vorteil darin, ohne FIS zu fliegen. Ganz im Gegenteil. Aber natürlich sollten diejenigen, die heute schon auf der Frequenz mithören ohne sich anzumelden auch den FMC eindrehen in Zukunft.
Das wäre nur anders, wenn das Einstellen des FMC die Anmeldung ersetzen würde und man regulären FIS bekommt.
|
|
|
|
|
FIS ist immer ein Service der an Kapazitäten gebunden ist. Der IFR Kollege wird gesteuert wenn eine gewisse Menge an Luftfahrzeugen für seinen Sektor erreicht ist. Dies ist bei uns leider nicht möglich und wird nur durch die Frequenzbelastung begrenzt.
Wenn ich Zeit habe, wird dem FMC genau die gleiche Verkehrsinfo gegeben wie dem angemeldeten Verkehr.
|
|
|
|
|
Genau so! Ich dachte mir schon, daß Sven seinen unvermeidlichen Senf dazu geben wird. Natürlich sollen die Schüler sicher und ruhig den Umgang mit allen units lernen. Wie ist denn aber die Realität? Kurz, knackig, bündig ist recht selten. ( Stefan warst Du am Donnerstag 132,65, gem. Eurem internen Code Currywurst? Köstlicher Tagesspiegeartikel.) Die einen haben den Verhaspel im Kopf, die anderen Cowboys knödeln gekünstelten Texas-Slang in den Äther, als wären sie auf dem "raid to Teheran". "Schaut mal wie gut ich englisch kann!". Schon mehrfach angesprochen: Es gibt Schulen, welche explizit damit Werbung machen, daß man bei ihrer Ausbildung kein Funkzeugnis braucht. Das kommt von das.
|
|
|
|
|
Es wúrde das bringen, dass die Leute, die einen Luftraum teilen, auch auf der gleichen Frequenz sprechen.
...aber hierzulande ist Ordnung auf der Frequenz ja wichtiger als Unfallfreiheit. Ich hab ja schon mehrfach mokiert, dass es hier Plàtze gibt, wo Segelflug und Motorflug auf parallelen Bahnen gleichzeitig stattfinden und auf verschiedenen Frequenzen funken. Und natúrlich gab es gleich Leute, die darin nicht nur kein Problem sondern sogar eine Notwendigkeit sahen.
In USA sprechen alle Piloten eines Luftraums auch auf einer Frequenz mit einen Controller. Legal ob VFR oder IFR. Und viele in gebrochenem English, schlechter also der Durchachnittsdeutsche English spricht
Naja, aber ATC in Trumpistan geht ja auch gerade den Bach runter
|
|
|
|
|
71 Beiträge Seite 1 von 3
1 2 3 |
⇢
⇥
|
|