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Das neue Heft erscheint am 1. April
Liebe EASA, das System ist im Eimer!
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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3. April 2026 19:51 Uhr: Von Yury Zaytsev an Stefan K. Bewertung: +1.00 [1]

Im ersten Testdurchgang waren viele Piloten nicht ansprechbar, obwohl der FMC gerastet war. Oder sie flogen weit außerhalb von dem betroffenen Sektor mit dem FMC.

Der Empfang im Sektor Saarbrücken ist ja aber bis 3000 AMSL quasi nicht gegeben, erst ab 4000 AMSL geht es richtig los. Der Sektor Düsseldorf ist aber auch im Sektor Saarbrücken meistens sehr gut zu hören. Vielleicht erklärt das teilweise die Nichterreichbarkeit bei gerastetem FMC...

Übrigens würden mich negative Erfahrungen von Lotsen interessieren, um zu erfahren, was man sonst besser machen kann. Ich habe ein bisschen Schwierigkeiten zu verstehen, was man da wirklich testen will. Das Konzept ist ja nicht neu und funktioniert in anderen Ländern seit längerer Zeit.

3. April 2026 21:28 Uhr: Von Stefan K. an Yury Zaytsev

Im Saarbrücken Sektor haben wir eine sehr gute Radio Abdeckung. Einzig allein im Umkreis von Aachen gibt es Probleme in der genannten Höhe.

Warum nur wenige das neue System während der Testzeit genutzt haben kann ich nicht beantworten. Jedenfalls war es für uns wesentlich anstrengender bei 100,% Frequenzbelastung auch noch auf den FMC zu achten. Würde jeder den FMC nutzen und nur für spezielle Requests rufen, wäre das ganze eine perfekte Lösung.

Zu diesem Thema habe ich mit einem Fluglehrer gesprochen, der tägliche die ganze Zeit zwischen Mainz, Koblenz und Worms pendelt und jedesmal seine Schüler aktiv FIS rufen lässt. Die Antwort: Zum trainieren von Sprechfunk....

3. April 2026 22:53 Uhr: Von Manni Fold an Stefan K.

Die Antwort: Zum trainieren von Sprechfunk....

Das wird sich nie ändern. Lehrer, speziell Fluglehrer, halten an Dogmen fest. Es sind ihre Gesslerhüte. Schneidet man denen einen Zopf ab, fühlt es sich wie eine Kastration an.

3. April 2026 23:05 Uhr: Von Alexander Callidus an Manni Fold Bewertung: +1.00 [1]

... und wie trainierst Du Sprechfunk ohne Sprechfunk?

4. April 2026 02:04 Uhr: Von Sven Walter an Manni Fold Bewertung: +1.00 [1]

Bin jetzt offenkundig gespannt auf Stefans (danke für die ganzen Antworten hier im Fred!) Antwort, Hubert, aber solange die Schüler die Scheu vorm Funken verlieren, aber ansonsten den Listening Squawk für den Rest der Laufbahn eindrehen, würde ich sagen, alles richtig gemacht, aus rein didaktischer Sicht.

Wenn Flugschüler alleine die Frequenz überlasten würden, wäre es mir mir janz warm ums Herz für die Zukunft der AL. Wenn hingegen der gesamte Rest dieses nützliche Instrument für Frequenzentlastung und Sicherheit nicht nutzt, zeigt das eher, dass diese alten Zöpfe bei den Falschen weiterhin geflochten werden.

4. April 2026 13:49 Uhr: Von Kilo Romeo an Stefan K. Bewertung: +5.00 [5]

Verstehe ich das richtig, dass du dir von uns FIs wünschst die Schüler bei kürzeren Strecken FIS nicht nutzen zu lassen?!?

Die Debatte gabs schonmal, ich finde das verheerend. Es gibt zu wenig größere Flüge im Rahmen der Ausbildung, als dass die Schüler es bei drei, vier Flügen lernen könnten. Natürlich lasse ich meine Schüler bei FIS reinrufen, gut, nicht von Mannheim nach Speyer, aber von Worms nach Mainz schon. Ob das für euch zu viel Belastung ist, ist mir ehrlich gesagt relativ egal. Dann muss die DFS für mehr Personal oder Sektoren sorgen.

Was glaubst du denn wie die Funktdisziplin wäre, wenn selbst in der Schulung FIS nicht mehr genutzt würde? Man muss kein Prophet sein, besser würde es nicht werden... Es ist ja mitunter haarsträubend was man da so alles an einem Samstag Nachmittag auf der Welle hört.

Die Radar-Kollegen schaffen es ja schließlich auch mit IR-Schülern fertig zu werden und denen noch ne Clearance zu geben EX-EDFE. Und da kommen auch nicht nur readbacks auf Airline-Niveau...

4. April 2026 15:10 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Kilo Romeo Bewertung: +2.00 [2]

es spielt sich doch alles erst ein...auf jeden fall ein schritt in die richtige richtung, den funkverkehr zu reduzieren. bei entsprechender ausbildung, weiterbildung und implementierung wird das schon! sicher - die höhe über grund mit der verbindung ist physikalisch bedingt...aber das lernen die schüler schon...und die erfahrenen hasen auch!

4. April 2026 15:38 Uhr: Von Stefan K. an Kilo Romeo Bewertung: +7.00 [7]

Jeder ist herzlich Willkommen FIS zu nutzen. Aber gerade jetzt in der Testphase wäre es wünschenswert den Schülern das FMC Verfahren beizubringen. Der "komplexe" Sprechfunk mit FIS kann man während der Woche mit wenig Verkehr oder Zuhause mit Freund/Freundin/Frau lernen..... :-)

5. April 2026 21:01 Uhr: Von Ingo Schmittner an Stefan K.

[...] habe ich mit einem Fluglehrer gesprochen, der tägliche die ganze Zeit zwischen Mainz, Koblenz und Worms pendelt [...]

Solange diese komischen Militärsektoren (die übrigens in keiner normalen VFR Karte sind) davon ausgenommen sind, darf das FMC-Verfahren auf der Strecke von Mainz nach Koblenz gemäß dem Wortlaut des verlinkten AIC eigentlich gar nicht genutzt werden.

Im Extremfall ergäbe sich folgendes Szenario: Ein Flug von Bonn nach Mainz auf direktem Kurs – Abflug in Bonn mit FMC-Code, an der Grenze zum Büchel-Sektor aktives Kontaktieren von FIS, südlich von Koblenz anschließend wieder Abmeldung und der Weiterflug bis Mainz erneut mit Listening Squawk.

Praktisch ist dieses Vorgehen kaum, und mir ist bewusst, dass die gelebte Praxis anders aussieht. Dennoch interessiert mich aus reiner Neugier: Welchen Zweck erfüllt diese Regelung eigentlich?

6. April 2026 10:26 Uhr: Von Stefan K. an Ingo Schmittner Bewertung: +1.00 [1]

Offiziell ist die Zuständige Radar Einheit eines Militärflughafen in ihrer AOR für FIS Dienste zuständig. Allerdings werden bis auf Ingolstadt und Neuburg die Piloten auf unserer Frequenz behalten und falls dieser ein Konflikt im GCA Pattern verursacht, werden wir angerufen und eine Lösung erarbeitet.

Im Luftraum E (außerhalb einer TMZ) besteht keine Pflicht eine bestimmte Frequenz zu Rasten oder zu Monitoren, deshalb kann man es auch nicht vorschreiben dort zu rufen, sondern nur empfehlen.

6. April 2026 12:13 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Stefan K. Bewertung: +1.00 [1]

das wärs...ein xnpr in 2 1/4 - made in germany...der bekommt über eine gps-datenbank die jeweiligen stnd-by frequenzen, rastet diese automatisch über rs-232 oder sonstige schnittstelle im funkgerät oder der transpoder ist selbst ein funkgerät, das über audio auf headset geht, wenn eine gefahrenmeldung vom radar-stefan kommt....uuuund....über eine schnittstelle auf ein display geht, das die verkehrswarnung auf einer moving map mit zielmarkierung rot umrandet....das würde sich sogar hubert kaufen...statt dem edm...

aber so ein ding hatte ich schon in den 90igern auf dem reissbrett...nur fehlten damals die komponenten...technik...displays...keine easa...nur luftbehinderungsamt das mit der roten leuche am flieger kommunizierte...aund grundsätzlich alle anträge unbegründet zurückgewiesen hat....


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