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31 Beiträge Seite 1 von 2

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Sonstiges | Kurzstartfähige Agrardrone in Neuseeland als Demonstrationsobjekt für voll autonomen Personentransp  
23. Mai 2020 15:41 Uhr: Von Sven Walter 

https://cafe.foundation/blog/pyka-electric-autonomous-and-capable/?fbclid=IwAR3EtdHi7yMT3Pbj26VR2EoXCm-V3hKz4RGTmTglDJw1qL6RhcNBsICGqtY

Ein interessanter Ansatz, durch Agra Fliegerei wird eine wirtschaftliche Nutzung bereits während der Erprobung durchgeführt. Und man hat beim Flug in unmittelbarer Bodennähe eine gewaltige Datenmenge, bei der Zertifizierung zu belegen, wie sicher der voll autonome Einsatz später ist. Mit Kurzstartfähigkeit nutzt man die bislang vorhandene Energiedichte verfügbarer Batterien besser aus als beim Senkrechtstart.

24. Mai 2020 12:30 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

sieht aus wie der gigant von messerschmidt....nur etwas kleiner...paß auf, daß das nicht der wormser pilot zu sehen bekommt...

wann hört der mist mit electric fliegen endlich auf...? genauso der unsinn windkraft zu strom...

24. Mai 2020 13:05 Uhr: Von Sven Walter an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

Du kannst ja mal nachrechnen, wie viele Haushalte eine 14 Megawatt Turbine versorgt. Desweiteren kannst du mal Des weiteren kannst du mal nachrechnen, wie selten man Bremsbeläge bei Elektroautos wechseln muss. Dann kannst du dir noch mal angucken, was Paul bertorelli an Lautstärke gemessen hat beim Test fliegen mit der pipistrel Alpha Electro. mit der Messerschnitt gebe ich dir natürlich recht, witzigerweise habe ich daran auch zuerst gedacht. Muss wohl an der gleichen Aerodynamik im Universum liegen. Tropfenform und so, weißt schon.

24. Mai 2020 13:18 Uhr: Von Michael Söchtig an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]

Nur halb off topic: Es ist immer wieder erstaunlich wie schlecht Wasserstofffans und Batterieautogegner rechnen können.

Ok Batterie hat 2 Nachteile: Lädt langsam und ist schwer.

Bei 350kW Schnellladefähigkeit (kommt noch) ist ein 70kW Akku in 15min voll. Das ist zwar langsamer als 100Liter zu tanken (3 Minuten) aber nicht unzumutbar. Und für die 100km zur Arbeit hängt man das Auto nachts mal mit 11kW für 2h an die Wallbox.

Dann der Wirkungsgrad:

Ein Verbrauch von 15kWh pro 100km sind ungefähr der Energieinhalt von 1.5 Liter Diesel

Selbst wenn man einmal unterstellt der Strom käme zu 100 Prozent aus dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler von 1970 - dann kämen aus 100kWh Braunkohle mit allen Netz und Ladeverlusten immer noch 22 Kwh im Auto an. Damit kommt das Auto 150km weit. Oder grob gerechnet ca 7 Liter Diesel - Grube bis Fahrt.

Produktion des Autos ist mal rausgerechnet.

Jedenfalls ist der Elektromotor so effizient dass jeder Verbrenner einpacken kann.

Ich verstehe nicht wo der Hass auf die erneuerbaren kommt. Zumal der Strom nicht aus Saudi Arabien kommt sondern aus der Nordsee.

Und die Scheichs können dafür auch ihre Wüsten mit PV Pflastern und daraus grünen Wasserstoff/grünes Kerosin produzieren für alle Anwendungen bei denen ein Akku nicht funktioniert.

Die relevante Frage ist eher: Wollen wir diese Technologien im eigenen Land entwickeln und Arbeitsplätze schaffen oder wollen wir wie die FDP es schon 2012 gemacht hat unsere eigene Industrie noch mal mutwillig zerstören und den Chinesen den Markt überlassen?

Mag off topic sein aber ich wünsche mir einfach mal mehr Mindset "wie" man die Energiewende schafft, statt immer noch das ob zu diskutieren.

Verbrenner mögen im Jahr 2040 noch als Notstromdiesel taugen und vll auch auf Containerschiffen noch mit synthetischem Bunker C fahren. Aber das hat keine Zukunft. Lycomingtraktoren mit Magnetzündung und verbleitem Sprit auch nicht.

24. Mai 2020 14:08 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Michael Söchtig

michael - du bist ein optimist....schau dir doch mal die productionskette batterie an...da wird dir schlecht - unter umweltgrundsätzen, die den grünen sowieso egal sind und unter der nachhaltigkeit. ich hab letztens mit meinem ehem prof gesprochen, der meint, daß sich das alles totlaufen wird, wenn wir weitere grundrechte abgesprochen bekommen, so wie es immerkel im letzten interview großkotzig angekündigt hat. (olaf nicht lesen!)

mfg

ingo fuhrmeister

24. Mai 2020 14:48 Uhr: Von Michael Söchtig an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister Bewertung: +1.00 [1]

Und die Produktionskette Öl? Die ist nicht besser. Defizite kann man angehen und abstellen.

24. Mai 2020 15:15 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Michael Söchtig

aber man muß doch nicht der erde neue wunden reißen, wies momentan in argentinien und chile gemacht wird...ich hab den

report mal hier der grünen fraktion in erding gezeigt....haben mich unnett hinauskomplimentiert....ich bin anscheinend ein klassenfeind...

24. Mai 2020 16:59 Uhr: Von Alexander Callidus an Michael Söchtig Bewertung: +1.00 [1]

Nur halb off topic: Es ist immer wieder erstaunlich wie schlecht Wasserstofffans und Batterieautogegner rechnen können.

können die das so viel schlechter als Du:

https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423

Ok Batterie hat 2 Nachteile: Lädt langsam und ist schwer.

zum zweiten Punkt hast Du nix geschrieben, zum ersten:

Und für die 100km zur Arbeit hängt man das Auto nachts mal mit 11kW für 2h an die Wallbox.

jetzt erklärst Du nur noch den Städtern und Mietern wo sie ihre wallbox hinschrauben sollen. Vielleicht im 4. Stock ins Bad?

ist der Individualverkehr überhaupt das für die Gemeinschaft sinnvollste Konzept? Für welchen Teil?

24. Mai 2020 17:03 Uhr: Von Carsten G. an Michael Söchtig Bewertung: +2.00 [2]

I couldnt agree more!

Die Unabhängigkeit von Ländern erreichen, in denen Demokratie ein Fremdwort ist, kann man gar nicht genug betonen.

24. Mai 2020 17:33 Uhr: Von Sven Walter an Alexander Callidus Bewertung: +3.00 [3]

Alexander, ich habe vor ein paar Wochen aus Neugier mal gegoogelt. Wir haben in Deutschland 18 Millionen Einfamilienhäuser. 18000000. Irgendwo kann man ja anfangen. Ach ja, wie viele discounter haben wir, wie viel Parkplätze haben die, wieso haben wir im Gegensatz zu Spanien nicht über jedem ein großes Photovoltaik Dach? Selbstverständlich ist das Stromkabel aus dem Wohnzimmer in der Innenstadt eine beknackte Idee. Das heißt nicht, dass man nicht sämtliche Parkhäuser elektrifizieren kann. Übrigens, im Ballungsraum kann man mit dem Pedelec hervorragend auch den Schlips und Kragen Job gut erreichen... Kommt immer auf das gesamte Mix an. Ingo ignoriert ganz gerne mal Ölsande in Alberta, das Nigerdelta und tankerunfälle in Alaska. Aber in Chile und im Ostkongo, da geht ihm einer ab, wenn die Förderbedingungen von dort nicht dem norwegischen Ethikrat entsprechen.

24. Mai 2020 17:55 Uhr: Von Alexander Callidus an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Ich halte das für konzeptlose, opportunistische Politik.

Man müsste anfangen bei Transportnotwendigkeiten für Güter und Menschen, dann die Wünsche nach Mobilität, dann die Bequemlichkeit. Dann akzeptieren, daß die Situation auf dem flachen Land eine andere ist als in Pendler-Schlafstädten als in Kleinstädten als in Großstädten als in Metropolen.

Dann erst sollte man sehen, welche Möglichkeiten esgibt, von konventionellen Verbrennungs-PKW über 2l/100km-PKW, individualverkehrs-Elektroautos über autonome Sammeltaxis, Bedarfsbus, getakteten Bus und schließlich schienengebundenen Verkehr gibt. Da ist ein Elektroauto einen sinnvoller Baustein, aber doch keine Lösung von Umwelt, Zersiedlungs- und Transportproblemen.

24. Mai 2020 19:30 Uhr: Von Sven Walter an Alexander Callidus

Exakt, es ist nur eine Lösung. Unter vielen anderen. Mir persönlich ist es vollkommen egal, ob Batteriefahrzeuge 40,7 oder 96% der Flotte in 15 Jahren ausmachen. Aber die tatsächliche Nutzung und das herum stehen von Fahrzeugen spricht neben der Physik für eine schnell wachsende hohe Marktdurchdringung. Was wir bei Flugzeugen nie machen würden, oder fast nie, oder nur die wenigsten für uns, haben wir bei Autos andauernd. Werfen uns fährt einen A2 seit 18 Jahren? Die meisten größer und mit deutlich mehr mtom für die gleiche Transportdienstleistung, wo wir beim Fliegen primär auf Aerodynamik und Nutzerprofil achten würden. Und mit wir meine ich uns alle als Gesellschaft. Das Verbot des Verbrennungsmotors halte ich für kompletten Schwachsinn. Genauso sinnlos war es aber auch, nicht in den letzten 30 Jahren die Pendlerpauschale abzuschaffen, die Kfz-Steuer abzuschaffen und stattdessen Monat für Monat die Mineralölsteuer zu steigern. Bei Gleichbehandlung von Diesel und Benzin. Jetzt werden die Maßnahmen womöglich deutlich drastischer und damit teurer, als vorher Verschwendung zu limitieren.

24. Mai 2020 21:03 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Carsten G.

Die Unabhängigkeit von Ländern erreichen, in denen Demokratie ein Fremdwort ist, kann man gar nicht genug betonen

hallo carsten,

demokratie ist hier doch seit neuestem ein fremdwort....seit immerkel in einem interview die "einschränkung der Grundrechte" verteidigt hat...mal sehen

https://www.youtube.com/watch?v=W-PVDGhXDy8

sie sollte eher sagen, daß sie eine zumutung f das land ist...mal sehen, übernächste woche verkündet sie die UdSSBLD = union der sozialistischen soviet bundesländer deutschlands...läßt sich mit krenz, mielke, honni, modrow und wolf ins politbüro wählen...schlange stehen und leere regale kennt sie ja schon....:-)))

lieber mit wladimir und einer streng geführter dikatur eine vereinbarung über öl und gas...auf den ist immer verlass...egal wie..:-))

olaf ....nicht lesen...

mfg

ingo fuhrmeister

24. Mai 2020 21:42 Uhr: Von Michael Söchtig an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister Bewertung: +4.00 [4]

Jetzt kommt wieder diese Verschwörungstheorie mit IM Merkel. Man kann gegen jede Corona Maßnahme klagen - manchmal sogar erfolgreich- und anders als in Russland fallen bei uns nicht dauernd Ärzte aus dem Fenster und anders als in Italien fahren nicht dauernd Militär-LKW mit Särgen durch die Städte.

Scheint als macht unsere faktenbasierte Regierung gar nicht mal so viel falsch.

Aber zurück zum Thema: Es ist schon etwas seltsam dass man es immer als Problem konstruiert dass nur jeder dritte Bundesbürger eine Wallbox zuhause installieren kann. Eine eigene Tankstelle Zuhause haben nämlich genau 0 Prozent. Und auch wenn der Ladevorgang an öffentlichen Schnellladesäulen zukünftig vielleicht etwas länger braucht - wenn 1/3 Zuhause lädt, 1/3 in der Arbeit und 1/3 bei der Tankstelle klappt das auch.

11kW kann unser Stromnetz überall. Man lädt zukünftig halt alle 3 Tage als alle 2 Wochen. Geht aber.

Und für die Vertreter die jeden Tag 1000km fahren mag es dann halt vll kein BEV sein. Aber a) kann es sein dass man in ein paar Jahren auch 150kWh Akkus hat oder b) ist das dann halt ein Anwendungsfall für Brennstoffzellen oder meinetwegen auch Diesel.

Dampfloks wurden in Deutschland auch erst 1977 abgestellt obwohl man schon 1930 wusste dass die Technologie am Ende ist. Beim Verbrenner wird es auch dauern. Aber es ist nur eine Frage des wann. Nicht des ob.

Und ja ich mag 400PS Motoren auch. Ein io360 ist auch geil. Ein Sternmotor auch. Aber auf Dauer wird der E-Motor gewinnen.

24. Mai 2020 21:55 Uhr: Von Sven Walter an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

Wenn man die Kommentare unter deinem Link auf YouTube angeguckt, bist du dort in allerbester Gesellschaft. Zum Glück nicht hier, spricht eher für das Forum hier als für YouTube.

24. Mai 2020 22:16 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Michael Söchtig

könnten wir uns wenigstens auf einen E-9cyl-radial von P+W einigen....???:-)))

24. Mai 2020 22:30 Uhr: Von Michael Söchtig an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister Bewertung: +1.00 [1]

Einverstanden. Der BMW Lizenzbau war auch ok. Meinetwegen auch der Russenhobel auf der AN-2.

Ich hatte vor einiger Zeit einen Mietwagen und weil mein Vormieter den 1er BMW an die Leitplanke gesetzt hatte gab es einen Maserati Levante als Upgrade. Am Abend hatte ich tatsächlich den gleichen Verbrauch wie im Lycoming. Ich geb zu es hat Spaß gemacht. Der Klappenauspuff im Leerlauf auf der Kö musste dann auch sein. Peinlich aber leider geil.

Das ist aber ohnehin die größte Falle in die die Grünen immer rein tappen. Öko muss nicht immer Verzicht und unsexy sein. Ein moderner Kühlschrank kühlt das Bier genauso gut wie ein alter bei weniger Stromverbrauch, mein Haus wird dank guter Dämmung auch mit Wärmepumpe warm und ein Tesla macht auch Mega Laune - halt nur anders. Fahrradfahren übrigens auch. Wenn die lernen mal positiver zu kommunizieren dann klappt es auch mal mit der Mehrheit. Stattdessen propagieren sie schon wieder Tempolimit und Motorradverbot. Sie lernen es einfach nicht.

Ich wehre mich dennoch gegen die pauschale Ablehnung der Elektromobilität und der erneuerbaren Energien aus Teilen des konservativen Spektrums.

24. Mai 2020 23:06 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Michael Söchtig

das thema fällt mehr als das es steht mit den batts....aber wir können ja mal EU-weit fragen, ob man nicht nach elektronen bohren kann und die dann in die batts einwerfen...

grün....streich die farbe lieber...

25. Mai 2020 07:13 Uhr: Von Michael Söchtig an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister Bewertung: +2.00 [2]

Dann musste aber auch alle Notebooks und Handys wegwerfen. Ist ja nicht so als bräuchte man Lithium nur für BEVs.

Und ich bleibe dabei - toll ist der Abbau nicht aber da wird ein Problem konstruiert das bei Erdöl und anderen Rohstoffen schlimmer ist aber keine Sau interessiert.

25. Mai 2020 09:10 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Michael Söchtig

michael...das ist genau der punkt: wir haben eine partei in der EU, die uns mit linkem gekreische quält und uns komische propeller an die häuser setzt und eine unausgegohrene neue technik aufzwingen will, aber sich um die folgen einen dreck kümmert. wir schreien hurra und machen mit. ich bin mir sicher, daß 98 % der grünen nicht weis, woher das ganze lithium kommt und wie es abgebaut wird.

für kleine antriebe ja - aber doch nicht für autos, flieger etc. so akkuschrauber ist f. mich das höchste der gefühle. aber dafür braucht man keine kommunistische partei hier, die uns noch schlimmer das leben einschränken würde, wenn an der macht...

25. Mai 2020 09:17 Uhr: Von Sven Walter an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister Bewertung: +5.00 [5]

Diese komischen Propeller ernten 14 Megawatt Energie. Die gratis geliefert wird. Wie jede uralte numerische, ägyptische oder niederländische Windmühle. Komm mal bitte im 21 Jahrhundert an.

25. Mai 2020 09:19 Uhr: Von Michael Söchtig an Sven Walter Bewertung: +4.00 [4]

Ok dann frage ich nochmal:

Was ist an einem Auto oder Flugzeug mit Ottomotor, das 5 Liter Altöl pro Jahr anfallen lässt (mal 50 Millionen Autos sind das schon 250 Millionen Liter Altöl, bzw. 250.000 Tonnen pro Jahr allein in Deutschland) und ohne Katalysator (mit seltenen Edelmetallen) extreme Schadstoffe produziert, dessen Antriebsstoff aus der Erde kommt und über tausende Kilometer transportiert wird, manchmal mit leichten Nebenwirkungen (Deepwater Horizon, Brent Spar, Exxon Valdez), besser als an einem Elektroauto das mit Strom aus der Nordsee fährt?

Nichts, und hinzu kommt dass 2/3 der Energie dabei verschwendet werden. Für gebrauchte Lithium-Akkus wird es einen Zweitmarkt und auch irgendwann eine Recycelfähigkeit geben. Bei der Gewinnung gibt es auch in Chile schon Ansätze von Umweltschutz - ich habe diese Doku gesehen, aber sie verzerrt das Bild auch etwas.

Ich bin übrigens nicht grün sondern tatsächlich eher konservativ. Mir geht die CO2-Diskussion tierisch auf die Nerven. Ich fahre nicht Fahrrad und Bahn (Bahncard 100) wegen der Eisbären, sondern weil das für mich die schönste bzw. in meinem Falle praktischste Art der Fortbewegung (Hamm nach Essen über A2 und A40 ist Mist, Bahn fährt 45min) ist. Meines Erachtens könnten die anderen Parteien hier tatsächlich punkten wenn sie den Umbau des Verkehrssektors und die Sektorenkopplung wirklich fördern würden anstelle nur alte Parolen zu reißen. Dafür muss man noch nicht mal Klimaschutz anführen (mag ja ein netter Nebeneffekt sein, ist mir persönlich aber nicht wichtig), man kann auch strategische Unabhängigkeit von anderen Ländern und Kostenersparnis von Importen als Ziel vorgeben.

Stattdessen war ich erschüttert dass zum Beispiel die FDP diese ganzen Zukunftsthemen alleine den Grünen überlässt. Wenn zB ein Brüderle 2013 kurz vor der Bundestagswahl ernsthaft ein PV Moratorium fordert (die ganzen Betriebe die die Dinger aufbauen sind übrigens klassische FDP Klientel) dann muss man sich über 4,9% nicht wundern. Leider habe ich da bis heute kein Umdenken gesehen. Dabei könnte man die Grünen mit ihrem Bevormundungsansatz (Motorradverbot am Wochenende, Tempolimit) eigentlich wunderbar bekämpfen. Ich will aber keine Partei die nur rückwärtsgewandt ist, sondern eine, die auch auf erneuerbare setzt, gerne auch mit marktwirtschaftlichen Elementen (aber ohne dauernd Knüppel zwischen die Beine zu werfen um es regulatorisch abzuwürgen), eine die auch in der Stadt auf menschenwürdige Lebensqualität mit mehr Radverkehr setzt), und die dafür sorgt dass wir unsere Führungsrolle in diesen Bereichen auch behalten.

So das war jetzt ein etwas off-topic gehender Rundumschlag. Mein Punkt war aber der: Die Ökos sagen wenigstens was sie wollen. Das ist mir lieber als zu behaupten was alles nicht geht. Denn angeblich war es auch unmöglich dass 60GW aus erneuerbaren Energien kommen. Das geht, und oh Wunder, unser Stromnetz hält es sogar aus. Gerade w e i l wir gute Leute haben die das möglich machen.

25. Mai 2020 11:42 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Michael Söchtig

michael....der sven ist ein heimlicher grünen-wähler mit LAPL, oder UL-lizenz...er formuliert schön, aber wenig trifft den punkt....;-)))

25. Mai 2020 17:53 Uhr: Von Olaf Musch an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister Bewertung: +7.00 [7]

Och nö Ingo, ich lese, was ich will :)

die "einschränkung der Grundrechte" verteidigt hat

Zuerst ein Kompliment: Du hast das Wort Grundrechte vollständig korrekt groß geschrieben. :)

Hast Du eigentlich schon mal das IfSG gelesen? Das Infektionsschutz-Gesetz wurde bereits im Jahr 2000 (also unter Gerd Schröder) verfasst.

Es enthält explizit die Einschränkung einiger(nicht aller!) Grundrechte zum Zwecke (und nicht generell) der Durchsetzung der dort beschriebenen Maßnahmen. Das sind z.B. auch Versammlungsfreiheit und Freizügigkeit, nicht aber z.B. die Meinungsfreiheit.

Es lohnt sich eine Textsuche nach "Grundrecht" darin.

Auf dieser Grundlage haben Bund und Länder ihre jeweiligen Verordnungen in den letzten Monaten erlassen.

Jetzt kann man über deren Ausprägung geteilter Meinung sein, und man darf sogar (und das wurde ja auch schon erfolgreich praktiziert) dagegen klagen. Funktioniert in einer Demokratie tatsächlich. In einer "Diktatur", wie sie manche Zeitgenossen gerne herbeischwadronieren, wäre das mit hoher Wahrscheinlichkeit so nicht drin.

Und die geteilte Meinung darf man auch äußern (auch das wird erfolgreich praktiziert), man hat also nach wie vor die Meinungsfreiheit.

In einem Rechtsstaat hast Du aber keine Handlungsfreiheit in dem Sinne, geltendes Recht (Gesetz, Verordnung, Verfügung, ...) einfach deswegen nicht zu befolgen bzw. Dich aktiv darüber hinwegzusetzen, weil es Dir gerade nicht in den Kram passt oder Du es "übertrieben" findest.

Da verwechseln manche Menschen leider Meinungs- mit Handlungsfreiheit.

Und zu den Kommentaren unter dem von Dir verlinkten Video fällt mir nix mehr ein. Wenn Respektlosigkeiten und Beleidungen "das Volk" repräsentieren sollen...armes Deutschland.

Olaf

26. Mai 2020 12:10 Uhr: Von Sven Walter an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister Bewertung: +1.00 [1]

michael....der sven ist ein heimlicher grünen-wähler mit LAPL, oder UL-lizenz...er formuliert schön, aber wenig trifft den punkt....;-)

a) Nein b) Nein c) seit Jahren (leider) nicht mehr d) Nimm mal Nachhilfeunterricht zum Thema Energieversorgung bei Carsten und Georg, technischer Sachverstand ist ja eigentlich bei dir vorhanden.


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