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| Wartung | Technikpanne bremst Flieger der Bundesregierung ausDiskussionstitel |
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Ich möchte hier die still mitlesenden Lufthanseaten fragen, ob solche technische Pannenserien auch in der Luftfansa Flotte vorkommen wie hier bei den Regierungsflugzeugen der Bundesregierung Deutschland?
Quellenangabe: https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Technikpanne-bremst-Flieger-der-Bundesregierung-aus-article26149299.html
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Warscheinlich stiller boykott durch BW...könnt ich mir vorstellen,
Von denen, die satt haben, von inkompetenten zerstörern
Regiert und befehligt zu werden...
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Die Ausfälle solcher Flugzeuge kommen auch bei Linienfluggesellschaften vor. Dort fallen sie auf Grund der größeren Flotte (BW 3 A350 vs. z. B. LH 27 A350) nicht so groß auf, da sie durch Reserveflugzeuge der gleichen Flotte leichter wieder aufzufangen sind. Zusätzlich können in bestimmten Fällen auch Reserveflugzeuge anderer Flotten einen Ausfall kompensieren.
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eine Bekannte von mir (ehem. CPT B737): "die Minimum Equipment List (MEL) ist Dein Freund. Kein Flugzeug wo alles funktioniert" (auch wenn's vielleicht nur ne Kaffeemaschine ist)...
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Lieber Horst,
das kommt jeden Tag vor. Bei einer großen Flotte ist am Heimatflughafen ein ständiges Kommen und Gehen, es gibt geplante Wartungsereignisse und Flugzeuge, die für einige Stunden als Reserve abgestellt werden. Da fällt es nicht auf, wenn ein Flugzeug kaputt geht, weil man dann einfach das nächste nimmt, das gerade wieder frei wird. Wenn es eine große und einheitliche Flotte ist, sind die Chancen gut, daß die Passagiere erst gar nichts davon mitbekommen. Wenn es aber kleine Flotten sind, dann geht das Spiel manchmal nicht auf. Die Abhängigkeiten sind auch durchaus komplex.
Und das geht uns im privanten ja ganz genauso. Wenn ich nur ein Motorflugzeug habe und der Anlasser kaputt geht, dann war's das.
Gruß, Stephan
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Je länger ein Flugzeug steht desto anfälliger ist es für Probleme. Bei der B787 z.B. muss nach einer bestimmter Stundenanzahl das Flugzeug komplett Resetted werden.
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Ich bin da skeptisch. Die 10+01 bis 10+03 sind ja jetzt lange nicht so intensiv im Einsatz wie bei einer Airline. MTBF laut Internet 2200 Stunden. Ah, es gibt sogar Zahlen. 2024 waren die A350 genau 1053:07 Stunden in der Luft. Alle drei (Bundesdrucksache 20/14851). Und der Dritte ist gerade mal 3 Jahre alt. Im Jahr vorher ähnlich (Bundesdrucksache 20/11245).
Diese ständigen Ferryflüge zwischen Wahn und Schönefeld werden es ja hoffentlich nicht sein. Und selbst die sind in dieser Flugzeit bereits mit drin. Bei echten Airliens fliegen die A350 regelmäßig über 4000 Stunden im Jahr. Pro Flugzeug.
Ich hasse es, wenn ich recht behalte ... ich habe schon vor 5 Jahren gesagt, es geht keine 5 Jahre, und die neuen A350 der Bundeswehr sind so alt wie die A340 vor ihnen. Die Probleme der A340 lagen nicht am Alter der Flugzeuge, sondern an der betreibenden Airline. Ob eine LuftfwaffAir wohl eine Einflugerlaubnis in die EU bekommen würde? Oder einen ACAM Ramp Check überstehen?
Was den Vergleich mit dem Anlasser angeht, das sind ganz was Anderes. Das hier wäre eher so, als ob beim regelmäßig aber wenig gefahrenen Jahreswagen der Oberklasse mit 10.000 km auf dem Zähler ständig was kaputt wäre. Bei drei Jahreswagen in der Garage. Trotz "scheckbuchgepflegt". Und der Nachbar, der bei einer anderen Werkstatt ist, knallt 50.000 km im Jahr drauf ohne Probleme. Da würde ich ein Wörtchen mit meiner Werkstatt reden. Oder mit meinem Flottenmanager.
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Je länger ein Flugzeug steht desto anfälliger ist es für Probleme. Bei der B787 z.B. muss nach einer bestimmter Stundenanzahl das Flugzeug komplett Resetted werden
Quelle?
Wenn Du auf das referenzierst, was ich vermute, geht (ging) es um das genaue Gegenteil von langen Standzeiten. Und "komplett resetted" musste da auch nix werden...
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Ob Flugzeug oder Auto, wer ein Stehzeug betreibt, macht es kaputt?
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Nö, wer ein Stehzeug betreibt, und nicht mal das betriebsbereit halten kann, sollte vielleicht mal über seine Prozesse nachdenken. Oder die dafür zuständige Organisation.
Außerdem "stehen" die ja nicht. Außer, es ist mal wieder etwas kaputt.
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Dann ist die Regierungsflugzeugflotte wie sehr kleines Luftfahrtunternehmen zu vergleichen.
Beispielsweise fliegt der chinesische Staatspräsident in Flugzeuge der China Air. Ich vermute mal, dass diese Flugzeuge aus den regulären Linenebetrieb zeitweise herausgenommen werden, um für staatliche Aufgaben zur Verfügung zu stehen.
Da kommt mir der Gedanke sehr nahe, anstelle dieser Bundeswehr registrierten kleine staatliche Flugzeugflotte auch geeiegnete Flugzeuge der Lufthansa für staatliche Aufgaben zu bekommen? Ich vermute mal, dass so auch Kosten gespart werden?
Nun stellt sich eine andere Frage, wenn der Bundeskanzler schnell nach Washington reisen möchte, um den amerikanischen Präsidenten in sein Gewissen zu reden, Nachteile aus dieser Weltpolitik möglichst gering zu halten, dann aber auf den Azoren eine sicherheitslandung machen muss, wie schnell kann die Lufthansa ein Ersatz dort hin senden?
Es geht bei meine Überlegungen vor allen um Redundanz bei hoheitliche Aufgabenwahrnehmung, um bei dem Ausfall eines Flugzeug so schnell wie möglich gleichwertigen Ersatz zu bekommen, egal wo auf diesen Globus?
Dann kommt mir noch der Gedanke, ein zweites Flugzeug parallel fliegen zu lassen? So kann der Bundeskanzler schnell umsteigen.
Kosten zu politischen Nutzen Überlegung!!!
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Kann es sein, dass die Bundeswehr in deren Regierungsflugzeuge diese Minimum List of Equipment anders definiert als bei der Lufthansa?
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Wozu benötigt der Bundeskanzler eigentlich einen A350? Würde da nicht ein Challenger Jet ausreichen? Da gibt es genug Executiv Charter Firmen. Vermutlich hätte er als Pilot sogar mehr Spaß daran.
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Das wäre eine Möglichkeit, aber ich weiß es nicht.
Wahrscheinlicher ist, dass er Ausfall eines Regierungsfliegers sofort in der Zeitung steht ... während ein Defekt bei Lufthansa niemanden juckt.
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Wenn der Bk irgendwo weit hin fliegt, dann ist meistens eine ganze Delegation dabei: Mitarbeiter, Presse, Wirtschaftsbosse etc. ... (Ich weiß nicht, ob er den A350 für kurze Trips nutzt).
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Eine Kaffeemaschine wird allerdings nicht in der MEL stehen, relevant für Sicherheit oder Betrieb ist sie nicht.
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Das Grundproblem ist das die Luftwaffe zu viele Flugzeuge für zu wenig Flugzeit hat. Flugzeuge sind zum fliegen gebaut wie Autos zum fahren. Fahr mal in Wunsdorf vorbei dort steht immer ein Haufen A400M über Tage und Wochen herum ohne bewegt zu werden, in anderen Ländern gibt es so etwas nicht. Problematisch finde ich wie die Luftwaffe mit diesen Problemen umgeht, sie schaffen es ja jedes Mal in die Medien. Da steht soviele Alternativmaterial herum was sofort losgeschickt werden könnte. Die Organisation des Flugbetriebs ist unterirdisch.
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horst...selbst wenn merz in einer oreshnik nach IAD fliegen würde...wie will merz dem donald ins gewissen reden, wenn er selbst keins hat?
aber...die ausrüstung der BW350 zu zivil ist gering - es sind einige andere funkgeräte sekundär verbaut, ebenso noch transponder für mil-squawks.
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Flieger für staatliche Aufgaben spontan von einer Linienfluggesellschaft abzuziehen ist im Langstreckenbereich sehr schwierig. Die Flugzeuge sind im Schnitt > 14 h am Tag in der Luft. Dazu sind sie in ein entsprechendes Flugplankorsett eingebunden. Hier ein Flugzeug abzuziehen, bedeutet entweder eine extreme Reduktion der erforderlichen Reserven oder einen Ausfall von Routen, die bereits an Kunden verkauft sind. Bei einer wirtschaftlich operierenden Linienfluggesellschaft ist das nur schwer bis gar nicht darstellbar oder sehr teuer...
Im politischen Betrieb sollen Flugzeuge aber gerade auch "spontan" verfügbar sein. Das schließt eine hohe Auslastung fast automatisch aus. Ich empfehle hier Gunter Dueck ab 12:35: https://youtu.be/rc37ov1iVFQ?t=756
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Einen solchen Zusammenhang zwischen MEL und Kaffeemaschine hatte ich auch nicht beschrieben ;-)
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Der Präsident der Volksrepublik China fliegt ganz bestimmt nicht mit der China Air. China Airlines ist nähmlich der Flag Carrier der Republik China.
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Eine Global muss es schon sein, wenn eine gewisse Reichweite mit entsprechend Sitzplatzkapazität da sein soll.
Ich habe schon öfters Regierungsdelegationen geflogen. Der Vorteil ist ein ganz anderer. Man sieht auf FR24 "nur" eines von vielen Fugzeugen des Operators. Kein Mensch weiss, dass da Regierungsmitglieder drinsitzen.
Was ich da schon für irre Städtekombinationen geflogen bin...
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Einen offiziellen Staatsbesuch zu fliegen ist auch interessant, so nah bekommt man nie wieder Fighter zu sehen wenn eine Eskorte gestellt wird. Mit türkischen F4 Phantom und F16 in Formation zu fliegen war ein Erlebnis
https://youtu.be/UmSi_cal8qc?si=-t_lGfS-7rgqnk-f
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