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"Ich spreche nicht von der Minderheit, die sowieso schon einen Flugplatz in ihrer Freizeit besucht (die brauchen wir nicht überzeugen) sondern von der Allgemeinheit. Die denkt doch über uns, draufgängerisch, elitär, versnobt, reich, laut, umweltschädlich usw... ich glaube die Mehrzahl der Bürger, ist sehr schwer von irgendwelchen Vorteilen der GA zu überzeugen, außer man spricht vom Organtransport."
Ja eben, und entweder man gibt sich dann alle Mühe diese Klischees zu bestärken ("Mickeys", "Wer sichs nicht leisten kann soll hat weg bleiben", "Achtung hier komm ich") oder aber man fängt mit Öffentlichkeitsarbeit an, betreibt eine Segelfluggruppe, organisiert Flugplatzfeste, bietet mit den Vereinsmaschinen auch bezahlbare Einführungsflüge und investiert in leisere Motoren (und nein, ich bin da noch nicht weiter gekommen).
Komischerweise haben wir mit unserem Platz mitten in der Innenstadt der täglich offen ist viel weniger Probleme als manche auf dem platten Land. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Mir tun die Bald-Schnitzel in den Viehtransportern an der A2 Ausfahrt Uentrop auch immer leid, so verlogen das ist wenn man sie kurz später am (empfehlenswerten) Flughafenrestaurant Hamm als Cevapcici isst.
Auch da gilt wie überall - man sollte vielleicht einfach mal dem Zuspitzen auf Extrempositionen in unserer Gesellschaft widerstehen und einfach mal wieder auf den Pfad des konsequenten Abarbeitens kleiner Schritte zurückkehren. Ich esse ja ab und zu auch mal Salat ;).
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Weiß ich, ich habe auch schon mal was gegessen was nicht furchtbar geschmeckt hat. Ist eher Ideologie ;). [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Naja, ob es die Emissionen reduziert wenn ich mein E-Auto eh vom Dach lade (ja, solange wir noch keine 100% erneuerbare haben mag das vorübergehend so sein) - mich stört einfach der damit mitschwingende erzieherische Unterton.
Wir haben ja in den Diskussionen fast nur noch schwarz und weiß. Leider auch in der politischen Landschaft - daher bin ich ja auch der Meinung dass die Ampel einen in vielen Bereichen hervorragenden Job macht, weil die FDP den größten Unsinn verhindert und die Grünen in der Energiepolitik konsequent alles aufräumen was seit 2005 versäumt wurde. Aber ja, damit stehe ich hier mit Sicherheit ziemlich alleine da.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Veganes Ekelfraß und Tempolimit gehen gar nicht. Da bin ich ausnahmsweise mal bei unseren Kollegen, und da bin ich auch bekennend unsachlich. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Gar nicht. Mit denen rede ich nicht. Entscheidend sind politische Entscheidungsträger und Presse. Die muss man erreichen. Und zwar auch die im urbanen Raum wo man die GA weniger kennt. Auf dem Land ist man Flugplätzen eher wohler gesonnen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich weiß nicht ob diese beiderseitigen persönlichen Angriffe so wirklich helfen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Danke für den Hinweis zum LuftVG. Also doch nichts mit Golden Gate Bridge und Arc de Triomphe unterfliegen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Bin mal gespannt, wie das die Piloten, die nach mehr "Grün" schreien, finden - insbesondere, wenn es derart aktionistisch und ohne Sinnhaftigkeit daherkommt, wie nun in Portugal."
Eben gar nicht gut. Weshalb ja die GA endlich mal mit positiven Schlagzeilen und einem breiteren Mass-Appeal in die Diskussion kommen muss. Solange man aber dein Eindruck erweckt die GA besteht nur aus Fortschrittsverweigerern, Reichen und Klimawandelleugnern, muss man sich über solche populistischen Reaktionen nicht wundern. Man gewinnt diese Diskussion nur indem man kommunikativ die Entwicklungen herausstellt, indem man die GA als Treiber der Elektrifizierung und der Innovation verkauft.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Zumindest laut dem Beckschen Onlinekommentar zu 315 StGB gilt das ggf. auch, wenn man auf einem deutschen Luftfahrzeug im Ausland gefährdet. Ein entsprechender Verweis ist auch im gleichen Kommentar in 315a StGB enthalten, das ist in der Praxis die wahrscheinlichere Variante (betrunken starten auf einem deutschen Flugzeug im Ausland, um ein Beispiel zu nennen)
Zitat BeckOK § 315 Rn. 34
Es gelten die allgemeinen Vorschriften, dh deutsches Strafrecht ist anwendbar, wenn im Inland oder auf einem deutschen Schiff oder Luftfahrzeug (vgl. § 4) die Tathandlung begangen (§ 9 Abs. 1 Alt. 1) wurde oder – bei grenznahen Geschehen oder auf Schiffen bzw. Luftfahrzeugen durchaus auch bei Tathandlungen im Ausland vorstellbar – der Gefährdungserfolg eingetreten ist (§ 9 Abs. 1 Alt. 3). Die bloße Realisierung der bereits im Ausland eingetretenen Gefahr im Inland sollte dagegen nicht genügen.
Also Zusammenfassung: Bei Ordnungswidrigkeiten im Ausland sehe ich das eher nicht, bei Straftaten ist es m.E. durchaus denkbar.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich bin Rechtsanwalt, allerdings mache ich normalerweise kein Strafrecht. Habe dennoch mal bisschen recherchiert. Valerius um BeckOK, OWiG § 5 Rn. 11 besagt folgendes.
Das Flaggenprinzip gilt nur für Ordnungswidrigkeiten, die auf einem Schiff bzw. in einem Luftfahrzeug, nicht hingegen für Zuwiderhandlungen, die mit einem solchen Verkehrsmittel begangen werden. Verstöße von Piloten gegen luftrechtliche Vorschriften im ausländischen Luftraum können daher nicht nach inländischem Recht geahndet werden (OLG Frankfurt a. M. NJW 1973, 955 (956); Göhler/Gürtler/Thoma Rn. 12; KK-OWiG/Rogall Rn. 24).
Für Straftaten müsste das sinngemäß gelten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nun wenn aber der Pilot andere Gefährdet dann wird die Straftat auch im Flugzeug begangen. Trunkenheit am Steuer wäre ein anderes Beispiel. Das Verbot der Doppelbestrafung besteht natürlich auch, ist rechtlich aber eine andere Sache. Ich habe den Hinweis nur gebracht weil die Analogie Auto - Luftfahrzeug nicht ganz passt - eine solche Sonderregelung gibt es nicht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nun, zumindest für die Flieger mit deutscher Kennung gibt es da eine Regelung die man kennen sollte:
OWiG:
§ 5 Räumliche Geltung Wenn das Gesetz nichts anderes bestimmt, können nur Ordnungswidrigkeiten geahndet werden, die im räumlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes oder außerhalb dieses Geltungsbereichs auf einem Schiff oder in einem Luftfahrzeug begangen werden, das berechtigt ist, die Bundesflagge oder das Staatszugehörigkeitszeichen der Bundesrepublik Deutschland zu führen.
Strafgesetzbuch (StGB) § 4 Geltung für Taten auf deutschen Schiffen und Luftfahrzeugen Das deutsche Strafrecht gilt, unabhängig vom Recht des Tatorts, für Taten, die auf einem Schiff oder in einem Luftfahrzeug begangen werden, das berechtigt ist, die Bundesflagge oder das Staatszugehörigkeitszeichen der Bundesrepublik Deutschland zu führen.
Das heißt jetzt noch nicht zwingend dass das hier einschlägig sein muss, aber man sollte es mal gehört haben. Inwieweit jetzt die Verletzung einer italienischen Luftraumbestimmung eine deutsche Ordnungswidrigkeit darstellt, müsste man aber mal prüfen, habe ich jetzt nicht gemacht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Tja, schlechte Lobby und schlechtes Marketing führt dann genau zu so einem Müll. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Es gibt eben keine Äquidistanz. Bei uns darf man völlig unbegrenzt seine Meinungen vertreten, egal wie abwegig sie auch sein mögen (oder egal wie abwegig andere sie nur finden). In Russland kommste dafür in den Knast. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Es ist ja auch einfach nicht wahr. Nur weil man keine Dampfloks mehr einsetzt schafft man auch nicht gleich die Eisenbahn ab. Ein moderner Kühlschrank macht auch kalt wie ein alter (nur ohne FCKW und bei weniger Energieverbrauch), und ein E Auto fährt auch besser als ein Verbrenner, und bringt einen trotzdem ans Ziel. Aber das willste ja gar nicht erst verstehen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Fassen wir also zusammen:
Der DWD ist böse linksgrün und daher sind seine Messreihen geschönt und falsch, und er äußert sich nur politisch.
Die Aussagen des deutschen Erdölverbandes dass er nur 2 % des deutschen Bedarfs deckt und die Reserven nur kümmerliche 20 Jahre sind, die sind auch politisch geschönt damit sie ihre Preise halten können?
Gerade übrigens WEIL die Opec dauernd an der Produktionsschraube dreht um die Preise hochzuhalten, lohnt es sich von dieser unabhängig zu werden. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ein Beispiel für alles was in der GA falsch läuft. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Einfach mal mit realen Zahlen beschäftigen würde helfen.
https://www.bveg.de/die-branche/erdgas-und-erdoel-in-deutschland/erdoel-in-deutschland/
Zitate:
In Deutschland wurden im Jahr 2022 insgesamt rund 1,7 Millionen Tonnen Erdöl gefördert. Die heimische Erdöl-Produktion hat damit etwa zwei Prozent des Verbrauchs in Deutschland gedeckt. Die anderen 98 Prozent des in Deutschland benötigten Erdöls werden aus dem Ausland importiert.
Hier gilt es, bekannte Reserven – also Vorkommen, die nach dem heutigen Stand der Technik wirtschaftlich abbaubar sind – effizient zu fördern. Im Jahr 2022 betrugen die sicheren und wahrscheinlichen Reserven in Deutschland 23,7 Millionen Tonnen Erdöl.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ich verrate Dir ein Geheimnis: Beim Verkehr und fossiler Wärme sind wir sogar zu 100% abhängig vom Ausland, wir haben (fast) kein Erdöl. Scheint Dich ja nicht zu stören, obwohl wir dank der Energiewende und Sektorenkopplung unsere Abhängigkeit sogar massiv verringern.
Die 3 GW abgeschalteter Kernkraft fallen übrigens bei den Grafen überhaupt nicht ins Gewicht. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Nein das war schon so gemeint. Der Wirkungsgrad von Gasturbinen ist schlecht, ungefähr 30 %. Deshalb nutzt man bei GuD Kraftwerken ja die 70 % Abwärme für eine weitere Stufe, und kommt so auf 60% Gesamtwirkungsgrad, was dann wiederum sehr gut ist.
Nur lohnt sich das nur, wenn die Kraftwerke viel laufen. Bei Heizkraftwerken geht das, aber bei schnell regelbaren Kraftwerken die nur laufen wenn Sonne und Wind fehlen lohnt sich das nicht.
Das nimmt man aber in Kauf, weil sie eben nur selten laufen müssen. In der Regel kann es in solchen Fällen auch billiger sein, den Strom zu importieren. Wenn man ausreichende Stromleitungen von Südafrika bis Wladiwostok/China und Europa bauen würde, könnte man wahrscheinlich sogar auf das Backup verzichten, das ist aber schon aus politischen Gründen nicht sinnvoll.
Und ja, diese gesicherte Backup-Leistung nebst dazugehörigen Gas/H2 Speichern kostet Geld und muss natürlich in die Gesamtkosten eines erneuerbaren Energiesystems mit eingerechnet werden. Vieles davon sind aber Investitionskosten, einmal abgeschrieben, muss man sich dann "nur" noch um den Erhalt bzw. um Ersatzinvestitionen kümmern. Daher wird das System mittel bis langfristig günstiger - ganz davon abgesehen, dass alle externen Umweltschäden dann schon in den Kosten drin sind. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Du willst es nicht verstehen oder? Auch in Zukunft wird es Tage und manchmal auch Wochen geben an denen man weder Wind noch Sonne hat. Deshalb ja das Backup, das nur dann läuft wenn das der Fall ist. Das macht man mit schnell regelbaren und relativ ineffizienten Gasturbinen, die nicht sonderlich teuer sind und sich weitestgehend automatisieren lassen. Die Kosten legt man auf die Netzentgelte um, fertig.
Das ist immer noch billiger als unflexible KKW und andere Kraftwerke das ganze Jahr laufen zu lassen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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"Das ist übrigens ein Thema, das ich in der PPL-Ausbildung grundsätzlich vermisst habe: die Planung und Navigation in Luftraum C und D. CTR-Crossing und Landung/Abflug an kontrollierten "Mini-Flughäfen" wie Paderborn habe ich in der Ausbildung auch gemacht, aber die praktische umfangreichere Strecken-Navigation durch kontrollierte Lufträume ist da leider kein Thema gewesen."
Völlige Zustimmung. Auch etwas mehr grundlegendes Verständnis dafür, wo und warum dort IFR Flugrouten verlaufen in der Nähe von großen Flughäfen, das war überhaupt nicht Gegenstand unserer PPL Ausbildung. Immerhin gibt es bei manchen Flugplätzen in der ICAO Karte jetzt zumindest mal den Endanflug visualisiert, aber wenn ich beispielsweise EDDG oder EDLW nehme, da geht ein Großteil der Flüge durch Echo und ich selbst weiß gar nicht wo und warum der Verkehr da lang läuft. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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