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IFR & ATC | Listening Squawks für TMZ
19. März 2017 13:21 Uhr: Von Johannes König 

Hallo zusammen,

wie in diesem Nachrichtenbeitrag des LV Bayern nachzulesen ist, werden wohl mit der neuen ICAO-Karte Listening-Squawks für TMZ eingeführt. Durch eindrehen des Squawks siganlisiert man Hörbereitschaft auf der zugehörigen RADAR-Frequenz.

In dem ein oder anderen Post wurde das Thema "Listening Squawks" ja schon andiskutiert und für sinnig befunden, wenn auch eher im Zusammenhang mit FIS. Trotzdem können wir jetzt mal zeigen, dass das eine sinnvolle Ergänzung ist und vielleicht werden bei guten Erfahrungen ja bald auch Listening Squawks für FIS eingeführt.

Viele Grüße

Johannes

19. März 2017 13:30 Uhr: Von Willi Fundermann an Johannes König Bewertung: +3.00 [3]
19. März 2017 13:48 Uhr: Von Stefan K. an Johannes König Bewertung: +2.00 [2]

Ich befürchte eher mehr Chaos....

Nehmen wir einmal an, es fliegen drei Ziele in der TMZ Münster aufeinander zu. Der eine mit Transponder 7000, weil es ist nicht verpflichtend zu monitoren. Der andere monitored die Radar Frequenz und ein weiterer ist auf der FIS Frequenz und soll nicht Radar monitoren, weil Radar es überflüssig findet und im Notfall uns ansprechen kann..... abgesehen davon, werden unzählige einen Initial Call auf Radar absetzen und somit ist das ganze zum scheitern verurteilt.

19. März 2017 14:26 Uhr: Von Willi Fundermann an Stefan K. Bewertung: +1.00 [1]

" ... nicht verpflichtend zu monitoren ... "

Warum das nur eine "dringende Empfehlung" wurde, verstehe ich auch nicht. Wo schon bisher der Squawk "mandatory" war, hätte man die Hörbereitschaft doch auch verbindlich vorschreiben können. Dann gäbe es in dem Beispiel nur noch den, der "hörbereit" ist und den, der ohnehin schon bei FIS gemeldet ist.

Hoffen wir aber doch einfach einmal, dass sich alle schnell daran gewöhnen und es letztlich doch der Erhöhung der Sicherheit dient.

19. März 2017 14:30 Uhr: Von Oliver Toma an Stefan K. Bewertung: +3.00 [3]

Ich bin der Meinung, das Thema hat eine Chance verdient. Ein Bekannter ist mit in der Arbeitsgruppe für den unteren Luftraum.

Defacto ist dies der Versuch, den Luftraum D in den Gebieten zu vermeiden und das Ganze "offener" zu gestalten. Natürlich ist das nicht verbindlich für VFR Piloten, da kein kontrollierten Luftraum, es gibt aber die dringende Empfehlung, dem Verfahren zu folgen. Mit Luftraum D wäre das Thema deutlich restriktiver und freigabepflichtig.

Die Frequenz der TMZ soll wohl in den meisten Fällen der Radarfrequenz entsprechen, macht aber ja nix, da kein Funkverkehr notwendig ist. Einzig kann Radar sich bei Bedarf melden und eine "Empfehlung" aussprechen.

Nach meinem Kenntnisstand kann ATC nicht sicherstellen, dass Radar uns FIS koordiniert sind und daher kommt das Thema. Aufgrund von diversen "Näherungen" (auch wenn diese im konkreten Fall meist als harmlos herausgestellt werden konnten) ist das Interesse seitens Behörden and mehr Kontrolle. Um dem entgegenzuwirken setzen sich einige Leute mit viel Energie für die private Fliegerei ein und dieser Versuch mündet aktuell in der TMZ mit Hörbereitschaft.

Aus meiner Sich sollten alle - aus eigenem Interesse, nicht noch weiter reglementiert zu werden - den Ideen folgen und es auf den Versuch ankommen lassen.

Lg,

Oliver

19. März 2017 14:39 Uhr: Von Oliver Toma an Willi Fundermann

Das wäre rechtlich nicht haltbar gewesen, da es kein kontrollierter Luftraum ist und auch nicht einhergeht mit SERA.

19. März 2017 14:42 Uhr: Von Lucas D..... an Oliver Toma

das heisst, also, wenn ich bei FIS bin, muss ich mich da abmelden da ich (kein 2tes Funkgerät) jetzt Radar Monitoren muss, danach wieder zu FIS und 7000..... also ich vermute mal das Stefan da recht hat und es ein durcheinander gibt....

19. März 2017 14:49 Uhr: Von Willi Fundermann an Oliver Toma Bewertung: +1.00 [1]

Das sehe ich anders. Die TMZ liegen im Luftraum "E" und damit im "kontrollierten Luftraum".

Und "SERA.6005 b) 1" sagt zu TMZ: "All flights operating in airspace designated by the competent authority as a transponder mandatory zone (TMZ) shall carry and operate SSR transponders capable of operating on Modes A and C or on Mode S, unless in compliance with alternative provisions prescribed for that particular airspace by the ANSP." Hier gibt es also durchaus Raum für zusätzliche, nationale Lösungen.

P.S.: Ich hab den englischen Text zitiert, weil in der deutschen Version die TMZ mit der RMZ verwechselt wurde:

"Bei allen Flügen, die in Lufträumen durchgeführt werden, die von der zuständigen Behörde zur Zone mit Funkkommunikationspflicht (RMZ) erklärt wurden, sind SSR-Transponder mitzuführen und zu betreiben, die in den Modi A und C oder in Modus S betrieben werden könne, sofern nicht abweichende Bestimmungen eingehalten werden, die für den betreffenden Luftraum von der Flugsicherungsorganisation vorgeschrieben sind."

19. März 2017 15:44 Uhr: Von Malte Höltken an Stefan K. Bewertung: +1.00 [1]

Ich befürchte eher mehr Chaos....

Nehmen wir einmal an, es fliegen drei Ziele in der TMZ Münster aufeinander zu. Der eine mit Transponder 7000, weil es ist nicht verpflichtend zu monitoren. Der andere monitored die Radar Frequenz und ein weiterer ist auf der FIS Frequenz und soll nicht Radar monitoren, weil Radar es überflüssig findet und im Notfall uns ansprechen kann.....

Dann passiert wohl, was im ganzen restlichen Luftraum E auch passiert: Alle schauen raus und fliegen aneinander vorbei. Wenn FIS zeit hat wird FIS demjenigen eine Verkehrsinfo geben, der FIS mithört.

abgesehen davon, werden unzählige einen Initial Call auf Radar absetzen und somit ist das ganze zum scheitern verurteilt.

Dann mußt Du Dich an die DFS wenden, warum die Listening Squawks nicht mit FIS sondern mit RADAR gekoppelt wurden. Dem Prinzip der Listeing Squawks oder den Piloten kannst Du schlechterdings eine fragwürdige Frequenzwahl zur Last legen.

19. März 2017 15:54 Uhr: Von Stefan K. an Malte Höltken

Deshalb könnte man sich den ganzen Käse sparen.

19. März 2017 15:57 Uhr: Von Stefan K. an Oliver Toma

Ein Luftraum D nicht CTR ist an den IFR Flugbewegungen gekoppelt. Weniger Verkehr, kein D....siehe EDFH D Verkleinerung....

Oft wird krampfhaft probiert, IFR Verkehr zu dem VFR Verkehr in E zu staffeln, anstatt einfach Traffic Info zu geben.

Braucht man in E ein Radio ? Nein, deshalb kann es auch nicht vorgeschrieben werden.

19. März 2017 16:11 Uhr: Von Willi Fundermann an Stefan K. Bewertung: +2.00 [2]

Braucht man in E ein Radio ? Nein, deshalb kann es auch nicht vorgeschrieben werden.

Das ist m.E. ein Zirkelschluss. Derzeit braucht man keines, weil es nicht vorgeschrieben ist. Das heißt aber nicht, dass man es nicht vorschreiben könnte.

Deshalb könnte man sich den ganzen Käse sparen.

Warum so pessimistisch? In dem AIC wird beschrieben, dass das Konzept zusammen mit "verschiedenen Luftraumnutzergruppen" zur "Erhöhung der Flugsicherheit" entwickelt wurde. Warum es also nicht gemeinsam einfach mal ausprobieren?

19. März 2017 16:15 Uhr: Von Malte Höltken an Stefan K.

Da ich nicht annehme, daß Du FIS meinst, neige ich dazu, Dir zu widersprechen. Eher sähe ich es für einen Vorteil, dies flächendeckender einzuführen. Aber das hatten wir hier schonmal.

19. März 2017 16:27 Uhr: Von Stefan K. an Willi Fundermann Bewertung: +2.00 [2]

Ab 30. probieren wir es doch gemeinsam .... dann sehen wir weiter..... :-))

19. März 2017 16:29 Uhr: Von Stefan K. an Malte Höltken

Funktioniert nicht.... jedenfalls nicht, wenn du den Service von Heute erwartest. Aber das hatte ich dort schon erwähnt.

19. März 2017 16:35 Uhr: Von Malte Höltken an Stefan K. Bewertung: +4.00 [4]

Was Verkehrshinweise betrifft kann ich ja ohnehin keinen Service erwarten. Dann, wenn der Himmel voll ist, ist die Frequenz überlastet, und dann, wenn Ihr Kapazitäten habt, fliegt sonst eh keiner.

19. März 2017 16:49 Uhr: Von Oliver Toma an Lucas D.....

Naja, mit Infos an FIS wie "wechsel frequenz und auf XPDR 1234 gem. TMZ Verfahren" wirst Du wohl leben müssen. Viele, die ein 8,33 kHz Fungerät einbauen mussten, haben bei uns im Verein nun Dual Watch an Bord, was für diesen Zweck ganz gut passt.

Aber ja, das ist etwas umständlich.

In der Praxis - und das war mir nicht klar (Stefan stimmt das?) - weiß FIS nix von stattfindenden An-/Abflügen auf Radar. D.h. in der Regel konnten Sie Dich nicht verlässlich warnen, wenn Du durch den Anflug in Luftraum Echo ballerst. Die Sektoren sind auch viel zu groß und Du bist nicht ständig im Fokus.

Dies ist nun der Versuch ohne Luftraum D eine Möglichkeit zu haben, die Piloten anzusprechen, bevor es zu Annäherungen kommt. Annäherungen werden überall anders eingestuft: Für einen Segelflieger sind 50m ok, für einen Radarlotsen vermutlich nicht. So kann man zumindest drüber reden.

19. März 2017 17:06 Uhr: Von Achim H. an Oliver Toma Bewertung: +1.00 [1]

Was unheimlich nervt, ist Rufbereitschaft auf einer stark benutzten Frequenz. Ich hoffe, das sind unbenutzte Frequenzen, so dass man seine Ruhe hat und trotzdem erreicht werden kann.

19. März 2017 18:21 Uhr: Von Stefan K. an Malte Höltken Bewertung: +1.00 [1]

Wer natürlich nur am Wochenende bei CAVOK fliegt, bekommt wenig von dem Service mit. Trotzdem funktioniert es selbst dann ganz gut, wenn etwas Funkdisziplin herrscht.

19. März 2017 18:23 Uhr: Von Stefan K. an Oliver Toma

Falls ein VFR Flieger mit FIS Transponder im Weg ist, ruft uns der Co an......

19. März 2017 18:24 Uhr: Von Stefan K. an Achim H.

Das sind die ganz normalen Radar Frequenzen für den zuständigen Luftraum.

19. März 2017 18:34 Uhr: Von Guido Frey an Stefan K.

Ein Luftraum D nicht CTR ist an den IFR Flugbewegungen gekoppelt. Weniger Verkehr, kein D....siehe EDFH D Verkleinerung....

Leider ist das kein Automatismus: EDLP weniger Verkehr, immer noch D nicht CTR...

19. März 2017 19:07 Uhr: Von Ulrich Velz an Guido Frey Bewertung: +2.00 [2]

Ich frage mich da wirklich was der eigentliche Zukunftszweck der Konstruktion ist!

  1. (wieder) nationale Sonderlocke, keine EU Regelung. Oder man sieht es als "silent TRMZ"
  2. RADAR Frequenz in deutsch und auch ohne BZF für UL
  3. Um wirklich sicherheitsrelevant zu sein, "unaufgeforderter" FIS Service von RADAR??
  4. letztendlich etwas eigenwillig und daher wird es etwas länger dauern bis niemand sich reflexartig an und abmeldet!
  5. Sommer Sonntag Nachmittag, An- Abmelden bei FIS oder doch 2.COM für Monitor, auf welchem COM war nochmal das Mikro...

Unterhaltsam wird es auf jeden Fall!

19. März 2017 20:02 Uhr: Von Stefan K. an Guido Frey Bewertung: +1.00 [1]

Der D war vor ein paar Jahren schon komplett entfernt worden und erst später wieder durch einen kleineren ersetzt worden, weil es einige sicherheitsrelevante Einträge von Piloten und Lotsen gab.

19. März 2017 20:05 Uhr: Von Stefan K. an Ulrich Velz Bewertung: +1.00 [1]

Ich finde diese Lösung ebenfalls nicht gelungen...... leider wurden kompetente FIS Spezialisten nicht zu dem Thema gehört.


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