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196 Beiträge Seite 1 von 8

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IFR & ATC | Lob "FIS-Deutschland"
22. Juli 2013: Von frank ernst  Bewertung: +3.00 [3]

bei all der Meckerei muss das jetzt auch mal gesagt werden: "FIS Deutschland" macht in meinen Augen einen hervorragenden Job, das ist mir wieder mal bei meinem VFR Flug nach France aufgefallen. Äußerst kundenorientiert, immer bemüht Lösungen zu finden und die Workload in den Cockpits so gering wie möglich zu halten, so zumindest mein Empfinden.

Ja, die meisten franz. Controller versuchen auch, einem entgegenzukommen, wo es nur geht; genauso häufig wurde ich aber auch etwas im Regen stehen gelassen, wenn mal wieder gefühlte 1000 "Romeos" aktiv waren und lapidar "D-EXXX, avoid romeo xyz, romeo abc, romeo def" in den Äther gerufen wurde. Kurios; wenn man dann selbständig auf entsprechender Militärfrequenz versucht hat einen Durchflug zu erhalten, bekam man diesen meistens auch. Das machte manchmal den Eindruck, dass die FIS-Leute keine Lust hatten zu koordinieren, ist mir vor allem bei SIV Seine aufgefallen.

Dennoch, Frankreich ist ein tolles Fliegerland, vor allem die Herzlich- und Unkompliziertheit an den Flugplätzen ist grandios...!!

22. Juli 2013: Von Achim H. an frank ernst
D'accord, FIS Deutschland ist top. Die haben sogar psychologische Qualitäten. Als blutiger VFR-Anfänger habe ich mich einmal in eine verdammt dumme Situation manövriert (VIFR) und die haben mich mit einer Kombination aus Hilfestellungen und Psychotherapie gut durchgebracht.

Zur Verteidigung der Franzosen muss man aber sagen, dass deren Luftraum ziemlich idiotisch aufgebaut ist mit diesem ganzen lachhaften Militärgedöns. FIS Deutschland hat wesentlich bessere Voraussetzungen, geschätzte 90% des Landes sind E von 2500ft bis FL100/130 und in Frankreich gefühlte 90% irgendwelche "Romeos". Frankreich ist allein schon ein Grund ein IR zu machen...
22. Juli 2013: Von B. Quax F. an frank ernst
Da kann ich mich nur 100% anschließen, selbst beim Flöhehüten am Wochende bleibt man meist ruhig! In der Woche kann man sogar scherzen :-)
22. Juli 2013: Von frank ernst an Achim H.
"Frankreich ist allein schon ein Grund ein IR zu machen..."

Yep, wenn es denn endlich mal losgehen könnte, warte sehnsüchtigst auf's EIR, auch wenn's hier nicht alle doll finden... ;-)

Bei mir letzte Woche ganz klassisch; Bordeaux CAVOC, EDDK CAVOK, zwischendrin teilweise nen bisschen Suppe, also in 1500ft durch/über Avord gekrochen...
22. Juli 2013: Von Torsten Hermann an B. Quax F. Bewertung: +1.00 [1]
selbst beim Flöhehüten am Wochende

Dennoch wär's schöner, wenn kein Flöhe hüten nötig wäre, weil sich alle Piloten wenigstens wie normalintelligente Menschen aufführen würden. Für mich ist FIS am Wochenende der Beweis dafür, dass unsere völlig überzogene PPL-Ausbildung vollkommen sinnlos ist und die völlig falschen Schwerpunkte setzt - denn die meisten können's selbst danach immer noch nicht. Es müsste sich also etwas dramatisch ändern - und eins ist sicher: noch mehr Ausbildung ist sicher nicht die Antwort. Und noch etwas ist klar: Wer nur 5 Minuten FIS hört, der weiß, dass das BZF eine Lachnummer sondergleichen ist. Ein BZF qualifiziert ganz offensichtlich nicht zum Funken.

PS: Ja, wer wissen will, wie es besser geht, der muss in die USA schauen...

PPS: Aber tolle Uhren haben sie sicher alle, die Hauptdarsteller von "FIS am Wochenende".
22. Juli 2013: Von B. Quax F. an Torsten Hermann Bewertung: +1.67 [2]
Das Problem ist nicht die Ausbildung sondern das Training. In der Ausbildung wird einem, wie beim Auto fahren alles beigebracht was man wissen muß um die Prüfung zu bestehen. Ein guter und sicherer Autofahrer wie Pilot wird man nur durch Übung, Übung, Übung. Leider ist fliegen sau teuer und da kommt der eine oder andere nich so viel zum fliegen wie er gerne wollte und sollte. Abgesehen davon gibt es auch ganz viele klasse PPL Piloten die im Funk richtig Eindruck machen! Blackouts hat aber jeder mal, am WE viele, weil viele unterwegs ;-)
Eine richtige Ausbildung im "Streckenflug" wird kaum einer bezahlen können oder wollen!
22. Juli 2013: Von Achim H. an Torsten Hermann Bewertung: +2.67 [4]
Machen wir's wie die Schweizer: Englisch funken. Dann würde schon 90% des Gesabbels mangels Wortschatz wegfallen aber es klänge wie bei der Deutschen Bahn.
22. Juli 2013: Von Julian Koerpel an B. Quax F. Bewertung: +0.33 [1]
Gestern sind wir LDSP-EDVK IFR geflogen, entspannt.
Dann kurz von EDVK noch nach Norden an die Nordsee um jemanden abzuholen, aus Zeitgründen dann VFR.

Was auf Bremen Info los war kann man hier nicht wiedergeben, aber (entschuldigung) soviele Deppen habe ich lange nicht gehört.
Man wartet nicht auf Readbacks anderer, es werden unnötige Fragen gestellt, man liest Dinge nicht, halb oder falsch zurück etc.
Wir bekamen zwar nen Squawk aber "NO Traffic Information possible".
Das hat mich dann veranlasst, mich höflich von Bremen Info zu verabschieden.

Bremen Info war gestern allerdings auch sehr sehr sehr gestresst und genervt.

Werde nun im Sommer am Wochenende nur noch IFR fliegen, sofern der Umweg durch Routing nicht massiv ist.
Das mit ner Info Freq am Hochsommer Wochenende tue ich mir nicht mehr an.
22. Juli 2013: Von Wolff E. an Julian Koerpel
@Julian, ist leider alles wahr. Habe dies auch schon am WE bei super Wetter erlebt. Und immer über FL100 fliegen, wer weiß ob manche auch so fliegen wie sie funken....
22. Juli 2013: Von Christophe Dupond an Julian Koerpel
Oder VFR uber FL100, da ist dann auch entspannt. FIS am Wochenende ist das Chaos. Mir tun auch controller leid
22. Juli 2013: Von Torsten Hermann an B. Quax F. Bewertung: +1.33 [3]
Das Problem ist nicht die Ausbildung sondern das Training.

Seh ich anders. Das Problem ist, dass in der Ausbildung die falschen Sachen gelehrt werden - und in der Prüfung die falschen Sachen geprüft. Wer einmal mit einem US-Fluglehrer (übrigens läuft das dort in der Flugausbildung nebenbei) Funken gelernt hat, wird nie wieder eine Sekunde "air time" mit Gesabbel verschwenden. Und ebenso wenig wird er Angst vor Controllern haben. Und sich nicht von einem Flugleiter beim Fliegen leiten lassen. Man kann das alles lernen. Nur vielleicht nicht von vielen der Fluglehrer, die unser verkorkstes System hervorgebracht hat.
22. Juli 2013: Von Wolff E. an Torsten Hermann Bewertung: +6.00 [6]
Na ja, Übung muss schon sein. Als ich damals CVFR gemacht habe, hat mein Fluglehrer gefunkt (der Prüfer später auch) und ich habe die Radiale verbogen. Gefunkt habe ich erst kurz vor der Prüfung eine Stunde lang in dem ich kreuz und quer durch FFM und Egelsbach geflogen bin. Im IFR war es ähnlich. Bei der Prüfung hat der Prüfer auch gefunkt und ich bin nur geflogen. Vor kurzem war ich in Karlsruhe/Baden (Werfttermin, Flieger ist noch da). Da hörte ich zum ersten Mal bewusst, das ein Flugschüler selber funkte und natürlich so seine Probleme hatte. Aber keiner der Leute (Tower oder Radar) war irgend wie nervös oder ungeduldig. Und glaubt mir, es war auf der Frequenz viel los. So und nur so lernt ein Pilot die Angst vorm "Funk in Englisch" zu verlieren. Wenn ich ein paar Wochen nicht IFR geflogen bin habe ich auch heute noch (ca 2000h) beim ersten IFR-Funkkontakt einen kurzen "Hemmer" die PPT Taste zu drücken. (OK, habe nur Level 4, aber es reicht um englische Krimis zu lesen und zu verstehen) Auch weiß ich ja zu 99 % was vom Controller kommt. Aber es ist irgendwie drin. Bin ich dann erst mal quer durch Europa geflogen ist dieser Hemmer weg. Ich denke viele wissen was ich meine.
22. Juli 2013: Von Viktor Molnar an Torsten Hermann Bewertung: +3.00 [3]
Hallo,

ohne eigene Erfahrung bezüglich USA-Fliegerparadies : Ich bezweifle, daß die Mehrheit der amerikanischen PPLer am Funk die in Europa (ganz Europa?) standardisierte Phraseologie draufhaben. Ich behaupte, daß dort mindestens genauso am Funk gesabbelt wird wie hier. Mit dem Unterschied, daß sie etwas besser Englisch können und der Wortschatz zum Gesabbel größer ist.
Wär schön, wenn die rosa Brille weggelassen wird und eine ehrliche Einschätzung der Fliegerei in USA kommt. Wichtiger als perfekte Voice wären mir wahrheitsgemäße Funkmeldungen in erforderlicher Anzahl, besonders in Platznähe !!!

Vic
22. Juli 2013: Von Timm H. an Viktor Molnar
Ich gebe dir recht, es wird in USA nicht wirklich ICAO-konform gefunkt (eigene Erfahrung im New Yorker Luftraum), eine gehörige Portion 'slang' und natürlich coole Verkürzungen - aber all in all läuft die Sache runder.

"Erbitte Freigabe zum Verlassen der Frequenz" ist aber auch lang.
"Request to leave" tuts auch... ;-)
Liegt sicher auch daran, dass sehr viele US-Piloten IR und Commercial haben, obwohl rein privat unterwegs.
Ist halt das Eldorado des Motorfluges...
22. Juli 2013: Von Timm H. an Timm H.
Ich habe auch nur gute Erfahrungen - insbesondere mit FIS Bremen gemacht!
Echt gut die Mädels und Jungs!
22. Juli 2013: Von Lutz D. an Timm H.
"Erbitte Freigabe zum Verlassen der Frequenz" ist aber auch lang.

Und ein gutes Beispiel, was falsch läuft im deutschen Verständnis von FIS. Glaube nicht, dass das ausbildungsbedingt ist, die ist nach meiner Erfahrung gar nicht so schlecht. Deutsch produziert in der Tat verhältnismässig lange Sätze, sobald man die Sprechgruppen verlässt, was halt schonmal vorkommen kann. Der Rest ist in den meisten Fällen fliegerische Inkompetenz, die sich dann gesprochenen Wort fortsetzt.
22. Juli 2013: Von Flieger Max L.oitfelder an Timm H.
"Erbitte Freigabe zum Verlassen der Frequenz" ist aber auch lang.

..und falsch wohl auch, zumal bei FIS.

Was das "coole" amerikanische Funken angeht gebe ich Dir absolut recht: Diverse Beispiele auf Youtube (z.B. der Chinesische Airliner der nicht auf den Apron findet) sind wohl auch deshalb sooo negativ weil sich die ATC überhaupt nicht darum bemüht, zum besseren Sprachverständnis beizutragen und in Standardphrasologie langsam und deutlich zu funken.
Ich möchte mal sehen wie es um deren Fremdsprachenkenntnisse so bestellt ist.

Was mir auf der österreichischen FIS-Frequenz immer wieder aufgefallen ist sind die deutsch funkenden aber trotzdem so cool englische Begriffe verwendenden D-E... bei denen man am Ende nicht mehr weiß ob vielleicht gar französisch..

"Fliege jetzt right downwind, schalte jetzt Squawk und Ku-En-Eitsch" ;-)
22. Juli 2013: Von Achim H. an Flieger Max L.oitfelder
Sagen die Ösis "quäken" für squawk? Mir fehlt da noch die deutsche Vokabel.

Meine Lieblingsanfragen bei FIS-Deutschland sind:
  • "D-EXXX, erbitte Verlassen der Frequenz"
  • "D-EXXX, ist die Kontrollzone Luftraum Foxtrott aktiv oder darf ich durchfliegen?"
  • "D-EXXX ist R138 aktiv" (Flugpfad führt circa 30NM an der R138 vorbei aber man hat ja sonst nix zu tun)
Die Schlussfolgerung ist, dass der Deutsche sehr obrigkeitshörig ist, der will immer eine Erlaubnis von der Verwaltung und um den deutschen Flug-Michel nicht zu verwirren, antwortet FIS/AFIS meist auch sehr brav
  • "D-EXXX, Verlassen genehmigt, squawk 7000"
  • "D-EXXX, Luftraum F nicht aktiv, Sie können durchfliegen, achten Sie auf Verkehr in der Platzrunde"
  • "D-EXXX R138 nicht aktiv"
Damit stimmt das Weltbild.
22. Juli 2013: Von Torsten Hermann an Achim H. Bewertung: -1.33 [3]
Das ist der zentrale Fehler in der deutschen Ausbildung:Niemand bringt den Leuten bei, was "Verantwortlicher Luftfahrzeugführer" bedeutet und wie man diese Rolle annimmt. Könnt ja auch sein, dass das schon die Bedeutung des heiligen Lehrers unterwandert!
22. Juli 2013: Von Lutz D. an Achim H.
Luftraum F ist wirklich toll! Oder auch die falschen Transponder-Code feedbacks zB auf Langen Nord: 3407, 3047, 3007 etc....obwohl der Code seit gefühlten Ewigkeiten der Gleiche ist. Oder: "Sagen Sie mal, da kam mir gerade einer ganz knapp höher entgegen, warum melden Sie den nicht? Hatten Sie den nicht auf dem Schirm oder was?"

Ich war neulich aber auch gut:
Langen: D-OH, Verkehr, 10Uhr, gleiche Höhe,2 Meilen, links nach rechts, weiterer Verkehr, 1nm, 2 Uhr, aber viel tiefer als sie.
Ich: OH, hab den Verkehr auf 10Uhr, ist ein Helikopter (im Brustton der Überzeugung).
Langen: äh...hier steht D-Mike...vielleicht ein Tragschrauber
Ich: oh...
22. Juli 2013: Von Torsten Hermann an Viktor Molnar
Nein, da wird deutlich weniger gesabbelt. Ja, die benutzen Slang und das ist falsch. Aber die Meldungen in der Platzrunde sitzen um einen Faktor 10 besser als bei uns, wo sie ja ohnehin kaum einer macht. Mit Rosa Brille hat das nichts zu tun, die Ausbildung bei uns ist einfach praxisfern und überladen. Und woher sollte die Praxis auch kommen...
22. Juli 2013: Von Torsten Hermann an Achim H. Bewertung: -0.33 [1]
Ach, mich graust es schon, wenn einer mit "Bremen Info, D-e..." Anfängt. Dann ist schon klar, dass der keine Ahnung von nichts hat.
22. Juli 2013: Von Lutz D. an Torsten Hermann
Du bist aber schon ein bisschen verbittert heute, was...? Das mit info/information ist doch voellig unerheblich. EBBU FIS nennt sich selbst am Funk auch nur 'Info'. Denke, wir müssen da alle etwas gelassener miteinander umgehen - außer bei Positionsmeldungen, da gibts nur richtig oder falsch. Und falsch geht gar nicht.
22. Juli 2013: Von Ma Drey an Achim H.
"Meine Lieblingsanfragen bei FIS-Deutschland sind:
  • "D-EXXX, erbitte Verlassen der Frequenz"
  • "D-EXXX, ist die Kontrollzone Luftraum Foxtrott aktiv"

Ich wil ja nicht "quäken", aber das sind alles legitime Fragen/Sprechgruppen an den FIS.

"D-EXXX ist R138 aktiv" (Flugpfad führt circa 30NM an der R138 vorbei aber man hat ja sonst nix zu tun)"

Woher wissen Sie denn, ob der Flugpfad eines anderen Flugzeugs daran vorbei führt oder eben durch?
22. Juli 2013: Von Ma Drey an Torsten Hermann
"Ach, mich graust es schon, wenn einer mit "Bremen Info, D-e..." Anfängt. Dann ist schon klar, dass der keine Ahnung von nichts hat."

???, auch das eine reguläre Sprechgruppe zur Anmeldung an den FIS (außer dem "Info", es sollte dann doch "..Information" heißen...)

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