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Avionik | smartCHECK, die sprechende Checkliste
10. Januar 2017 09:40 Uhr: Von Alexis von Croy  Bewertung: +5.00 [5]

Hi,

vielleicht interessiert das ja den einen oder anderen: Seit zwei Wochen ist die Version 2 meiner App "smartCHECK" im iOS-Appstore zu finden, eine iPad-App, die Piloten Checklisten vorliest, mit ein paar zusätzlichen Funktionalitäten ...

Die neue Version ein paar neue Funktionen, darunter:

  • Automatische Ansage der Höhe nach dem Start in einem gewählten Bereich zwischen 100-1000 ft (Interessant für Piloten, die mit Rettungssystem fliegen)
  • Automatisches Aufrufen und Vorlesen der "After Takeoff"-Checklist in der gewünschten Höhe, hands free!
  • Eine Dokumentenfunktion mit deren Hilfe man wichtige Dokumente auf dem Homescreen abspeichern und blitzschnell aufrufen kann
  • Die Möglichkeit, editierte Checklisten zu versenden, etwa um sie auf einem zweiten iPad abzuspeichern oder auf dem Desktop zu bearbeiten (was man momentan allerdings nur "JSON"-Kundigen empfehlen kann.

Soll demnächst noch einiges dazu kommen, aber da das Verhältnis von Investition zu Einnahme derzeit bei ca 15:1 steht, muss ich mich mit meinen Ideen ein wenig bremsen.

Weitere Infos findet Ihr hier: www.airwork.biz oder im Apple-Appstore... und natürlich per PN!

Gruß,

Alexis

10. Januar 2017 11:09 Uhr: Von Johannes König an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Unter "smartcheck" finde ich im App-Store alles mögliche, zur Prüfung von Kugellagern, LKWs, dem brasilianischen Bildungssystem, dem "Ultimate List Maker" und irgendwas chinesischem. Bei "KotSmartcheck" habe ich dann aufgehört zu lesen (und ja, da gings wirklich darum, ob hell-olivgrün oder braun-oliv).

Zumindest auf meinem iPhone ist deine App noch unauffindbar.

Edit: Wer genau lesen kann, sieht, dass die ja fürs iPad ist. Asche auf mein Haupt (und bitte nix anderes)

10. Januar 2017 11:18 Uhr: Von Lutz D. an Alexis von Croy

Iphone wäre gut!

10. Januar 2017 11:21 Uhr: Von Alexis von Croy an Johannes König Bewertung: +1.00 [1]

@Johannes: Ja, das passiert leider vielen, da nicht klar ist, dass man iPad-Apps im Store auf dem iPhone nicht sehen kann.

@Lutz: eine iPhone-Version ist tatsächlich einer der nächsten Schritte. Da man aber für den kleinen Bildschirm ein anderes User Interface braucht, ist das eine relativ große Investition. Ich hab es aber schon fast fertig entwickelt.

Natürlich wäre auch eine Android-Version schön. Leider übersteigt das momentan meine Möglichkeiten.

10. Januar 2017 12:03 Uhr: Von J. D. an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

ich find's eine gute Idee und feine Sache!

Falls ich mal ein iPad haben sollte oder es die App später für Android gibt, bin ich gerne Kunde.

Finde es grundsätzlich gut, dass es überhaupt noch Leute gibt (in diesem Sinne ein quersubventioniertes ;-) "Dankeschön" an Achim/autorouter), die "etwas" für die schrumpfende und im Grunde nicht mehr existente GA tun. Bitte weiter so!

10. Januar 2017 12:38 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Alexis von Croy

Ein interessanter Ansatz, aber ich stelle die Funktion "automatische Auslösung" zur Diskussion, und ob diese nicht kontraproduktiv ist?

Szenario: Erhalt einer Freigabe, und die Smarte Checklist quatscht dazwischen.

Auch wenn sie einfach gestoppt werden kann muss ja wohl "Pause" oder "Stop" erst gefunden und gedrückt werden.

10. Januar 2017 13:09 Uhr: Von Alexis von Croy an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +3.00 [3]

Hi Max,

die "Automatik" gibt es bisher nur für die After Takeoff Checklist. Wenn ich diese auf 500 ft AGL oder 1000 ft AGL einstelle, dann sind das typischerwese Flugphase wo mich niemand ruft.

Ich hatte diese Befürchtung übrigens auch, aber nachdem ich eon paar Mal damit geflogen bin, war mir klar, dass das kein Thema ist wenn man die Lautstärken so einstellt, dass ATC etwas lauter ist. Abgsehen davon kann man während die Checkliste "läuft" blind irgendwo auf das iPad tippen und sie hält an.

Eine andere Idee, die ich gerade teste ist das automatische Erkennen eines Triebwerksausfalls über das MIKROFON des iPads. Wenn man die Lautstärken bei Vollgas und idle power vorher vermessen hat, klappte das in der Cirrus (die aber auch besonders laut ist) erstaunlich gut: Lärm sinkt unterhalb einer bestimmten Höhe unter eine bestimmte Schwelle ... "Engine Failure Checklist...Best Glide Speed 88 Knots ..." :-)

10. Januar 2017 13:17 Uhr: Von Willi Fundermann an Alexis von Croy Bewertung: +3.00 [3]

"Engine Failure Checklist...Best Glide Speed 88 Knots ..."

"2. sofort: Umkehrkurve einleiten!" ;-)

10. Januar 2017 13:52 Uhr: Von Christoph Winter an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +1.00 [1]

Dazu muss nur die Schnittstelle, wo das iPad ins Intercom bzw. Headset kommt, richtig konfiguriert werden.

Bei meinem Lightspeed Headset kann ich einstellen, ob die Signale aus dem Interkom Vorrang vor Audioquellen (direkt angesteckt ans Headset) haben sollen. Das macht so beim Piloten Sinn, bei den Paxen ist es andersherum auch ok.

Bei direktem Eingang ins Intercom kann man entweder auch priorisieren oder es ist sogar fix so eingestellt, dass die COM Outputs Vorrang haben.

Somit verpasst man keinerlei relevanten Funkverkehr.

10. Januar 2017 14:24 Uhr: Von Alfred Obermaier an Alexis von Croy

Alexis, Danke für Deine Arbeit und Investitionen dazu.

Ich frage mich ob ich eine solche App verwenden würde. Für mich eher ein deutliches NEIN denn es wäre bei einem Motorausfall- und nur davon rede ich - ein erheblicher Zeitverlust. Der Motor fällt aus und dann warte ich, dass mir eine Blechstimme irgendwann irgendwas sagt.

Geht gar nicht ( für mich jedenfalls) .

Für mich ist überhaupt die Orientiertheit (Verliebtheit?) an der Technik, hier Elektronik, der Flugschüler eine interessante Erfahrung, zB Sonne steht gerade voraus, welchen Kurs fliege ich ? (Kompasse ausgefallen bzw abgedeckt). Anstatt auf die Uhr zu schauen und die Frage zu beantworten, versuchen viele verzweifelt am GPS die richtige Zahl abzulesen.

All the best

10. Januar 2017 15:01 Uhr: Von Christoph Winter an Alfred Obermaier Bewertung: +2.00 [2]

Alfred, für einen Flugschüler ist die App sicher nicht das richtige.

Für mich als Privatpilot, der in der Regel nur eine Maschine fliegt, ist sie aber eine tolle Ergänzung/Erleichterung und hat nebenbei den Vorteil, dass ich mit nur wenigen "Klicks" auf die jeweils relevante Handbuchseite zugreifen kann, ohne lange Blättern oder suchen zu müssen.

Ich bin gerade dabei, die Checkliste unserer Bonanza in der App darzustellen. Es ist sicherlich etwas Aufwand, aber ich bin vom Ergebnis begeistert!

10. Januar 2017 16:54 Uhr: Von Alexis von Croy an Alfred Obermaier Bewertung: +2.00 [2]

Hallo Alfred,

kann ich verstehen, und der Schwerpunkt der App liegt nicht auf dieser Funktion. Das ist mehr so ein Nebenprodukt, das sich ergeben hat – und ich will mal ausprobieren, wie weit man das entwickeln kann.

Du gibts mir aber sicher recht, dass eine in 1000 ft automatische aufgerufene und vorgelesene "After Takeoff"-Checklist etwa bei einer Departure in IMC einen Sicherheitsgewinn bedeuten kann. Oder?

Aber selbst wenn man auch das nicht mag: Alle Automatismen der App lassen sich ausschalten. So kann man ...

  • die Checkliste auch Punkt für Punkt abarbeiten (jedes Mal wenn man auf den Schirm tippt wird ein Item vorgelesen
  • das Audio komplett abschalten und die Checkliste auf dem Bildschirm nur in Textform benutzen (jedes mal wenn man auf den Bildschim tippt wird der nächste Eintrag farbig markiert)

10. Januar 2017 17:07 Uhr: Von Eustach Rundl an Alexis von Croy

Also ich stell mir das mit meinem ipad umständlich vor. Aber klär mich auf. Wenn ich endlich die AirNav auf und zum Laufen gebracht hab. Muss ich wieder raus und die Checkliste aufrufen. Wenn ich mich vertippe geht das wieder von vorne los. Beim Landeanflug habe ich das Anflugblatte georeferenziert auf meinem Knie, tippe dann die Checkliste an, dann muss ich wieder..... Öhem meine konventionelle Liste ist eine Plastikkarte links neben mir in der Ablage, die zupfe ich raus und stopf sie wieder rein.. easy..oder?

10. Januar 2017 17:15 Uhr: Von Olaf Musch an Eustach Rundl

Wenn ich endlich die AirNav auf und zum Laufen gebracht hab. Muss ich wieder raus und die Checkliste aufrufen.

Na, wer wird denn mit einem nicht zertifizierten Gerät navigieren? Und dann vielleicht sogar noch VFR? Böse, böse ;-)
Alexis hat halt den Vorteil, das Glascockpit in der Cirrus vor sich zu haben. Dann ist das iPad für solche Sachen wie smartCHECK auch während des Fluges frei. Für diesen Anwendungsfall dann sicher eine gute Idee.
Mich bewegt aber in dem Fall dann die Frage, wie aufwändig das Ändern bzw. Einarbeiten neuer Listen ist, denn wenn der Betreiber mal seine Liste anpasst, muss man ja auch (ein zusätzlicher Prozess-Schritt mit zusätzlichem Risiko) seine smartCHECK-Liste anpassen, wenn sie der Betreiber nicht zur Verfügung stellt.
Und schon die nächste Frage an Alexis: Kann man einmal erstellte Checklisten teilen und dann am Zielgerät wieder importieren (Mail, AirDrop, ...)?

Olaf

10. Januar 2017 17:23 Uhr: Von Alexis von Croy an Eustach Rundl

Klar, zu JEDEM workflow passt das Programm nicht, und ich kann auch gut akzeptieren, dass Piloten lieber ihre laminierten Karten benutzen. Aber die Idee der App ist es, die Workload im Cockput zu veringern, und anstelle Checklisten zu lesen den Luftraum/die Instrumente zu beobachten.

So mache ich es:

Auf dem MFD läuft ggf. die IFR-Route mit Traffic und auf dem daneben angebrachten iPad SkyDemon. Gleichzeitig ist smartCHECK aktiv. Mit einem DOPPELKLICK auf den Homebutton kann ich jederzeit zwischen Checklisten und VFR-Karte wechseln. Das geht wirklich völlig problemlos.

Manche Checklisten (Descent, Final Check) mache ich aber aus dem Kopf. Man kann sie aber (ohne dass sie vorgelesen wird noch einmal mit der elektronischen Checkliste abgleichen, oder der Copilot macht das.

In eier der nächsten Versionen soll auch die Möglichkeit kommen, die App im Querformat NEBEN einer anderen App (zB SkyDemon) darzustellen.

Grundsätzlich wendet sich die App natürlich eher an Piloten komplexer IFR-Flugzeuge.

10. Januar 2017 17:32 Uhr: Von Alexis von Croy an Olaf Musch Bewertung: +1.00 [1]

Mich bewegt aber in dem Fall dann die Frage, wie aufwändig das Ändern bzw. Einarbeiten neuer Listen ist, denn wenn der Betreiber mal seine Liste anpasst, muss man ja auch (ein zusätzlicher Prozess-Schritt mit zusätzlichem Risiko) seine smartCHECK-Liste anpassen, wenn sie der Betreiber nicht zur Verfügung stellt.
Und schon die nächste Frage an Alexis: Kann man einmal erstellte Checklisten teilen und dann am Zielgerät wieder importieren (Mail, AirDrop, ...)?

  • Jede bearbeitete Checkliste kann wieder auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt werden
  • Man jede Checkliste, die man besitzt beliebing oft downloaden kann und auch umbenennen
  • Jede Checkliste, die man bearbeitet hat, kann man per eMAIL versenden. An sich selbst, etwa um sie auf dem Desktop zu bearbeiten oder auf einem weiteren iPad zu installieren.
  • Man kann jede bearbeitete Checkliste auch an andere Eigentümer der smartCHECK-App versenden. Diese können die von Dir bearbeitete Version installieren und umbenennen - wenn sie selbst Eigentümer der entsprechenden Basis-Checkliste sind
  • Zur Erklärung: Die App wird mit zwei Checklisten ausgeliefert. Diese können beliebig verteilt, bearbeitet, weiter verteilt werden, da ja jeder Eigentümer der App diese beiden Checklisten ohnehin besitzt. Wenn man (für € 5.99) eine andere Checkliste im Store kauft und diese bearbeitet, dann kann man diese nach Bearbeitung auch weitergeben - aber der Empfänger muss sie auch gekauft haben.
10. Januar 2017 17:42 Uhr: Von Alfred Obermaier an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Natürlich, Alexis, da bin ich voll bei Dir.

Übrigens, habe bisher erst einen einzigen Piloten erlebt, der in der Cirrus konsequent die Checkliste aus dem MFD abgearbeitet hatte, kein Papier benutzt. Ich war begeistert, sehr sauber, sehr ordentlich alles abgearbeitet, vor dem Anlassen, vor dem Takeoff, danach enroute, vor dem Landeanflug und danach bis zum Abstellen des Motors.

Also, es geht, erfordert Disziplin und hat einen hohen Wert für die Aufmerksamkeit und zur Erinnerung, weil es für den Ablauf an sich völlig Wurscht ist ob ich eine handgestrickte oder die Checkliste des Herstellers aus dem MFD verwende. Im Gegenteil, ich halte die POH Checkliste für wichtiger ä

Jetzt noch eine weitere App, das muss ich erst mal sehen bzw erleben wie das "funzt".

All the best

10. Januar 2017 18:18 Uhr: Von Alexis von Croy an Alfred Obermaier

Hi Alfred,

yep, probier das mal aus! Der wesentliche Vorteil ist m.E., dass man die Checkliste abarbeiten kann während man den Luftraum bzw. die Instrumente beobachtet.

In der CIRRUS hat man zusätzlich den Vorteil, dass man das MFD auf der Karte lassen kann, da man im Checklistemodus zB. keine Traffic-Informationen bekommt und man die Liste auch Punkt für Punkt abarbeiten muss. Das hat bisher noch jeder irgendwann sein lassen, da es einfach zu umständlich ist.

Zusätzlich kannst Du Dir in smartCHECK auch wichtige Dokumente für direkten Zugriff auf die Oberfläche neben die Checklisten legen – also etwa Performance-Tabellen.

10. Januar 2017 19:38 Uhr: Von Kilo Papa an Eustach Rundl Bewertung: +3.00 [3]

Ich finde es zwar grundsätzlich super, wenn sich jmd. Gedanken macht und versucht, Dinge und Vorgänge zu verbessern. Auch finde ich die App per se gut gelöst. Um ganz ehrlich zu sein, finde ich sie aber völlig überflüssig.

Wann und worfür brauche ich eine Checkliste? Für alle wichtigen Arbeitsschritte, deren Missachtung mich oder das Flugzeug sonst möglicherweise in Gefahr bringen könnte. Weiterhin sollten die Schritte, die auf der Checkliste stehen, ohnehin auswendig beherrscht werden und lediglich deren Ausführung durch die Checkliste überprüft werden. In der Luft und beim Rollen sollten die nötigen Items ohnehin "by heart" sitzen, da die Aufmerksamkeit des LFZ-Führers hier sicherlich für was anderes benötigt wird, nämlich das sichere Führen des LFZ. Ich sehe die Verwendung von Checklisten als "read-and-do" eher kritisch und bevorzuge es die Klarlisten tatsächlich als Checkliste auszuführen. Das führt häufig auch dazu, dass die Piloten sich besser mit den Systemen befassen, als wenn sie eine Liste nur stumpf abarbeiten.

Gerade für den Fall Triebwerksausfall nach dem Start finde ich eine (automatische) Checkliste VÖLLIG fehl am Platz. Es sind sofortige Reaktionen gefragt. Die Sinneseindrücke überschlagen sich in Sekundenbruchteilen und glasklares Handeln ist schlichtweg überlebensnotwendig. Wenn ich diese Items nicht vollständig und in der richtigen Reihenfolge beherrsche, dann darf ich den Start nicht antreten. Auch wenn es sicherlich sehr innovativ ist, Alexis, dass deine App den TW Ausfall zukünftig merkt und mir die Checkliste ungefragt auf die Ohren gibt, so sehe ich die Gefahr bereits darin, dass sich möglicherweise darauf blind verlassen wird. Was, wenn (warum auch immer) die automatische Checkliste ausbleibt und der Pilot nun zusätzlich unter Stress gerät, weil er die bereits etwas in Vergessenheit geratenen Memory Items fragmenthaft im Hirn suchen muss. Ehrlich gesagt finde ich für diese Fälle ein sauberes und wirklich ordentliches Takeoff und Emergencybriefing wesentlich hilfreicher. Ich möchte nochmal betonen, dass ich nicht grundsätzlich die App als den Risikofaktor sehe, sondern den vermeintlich sehr lockeren Umgang damit in eben angesprochenen Flugphasen.

Winterliche Grüße

Kai

10. Januar 2017 20:41 Uhr: Von Alexis von Croy an Kilo Papa Bewertung: +2.00 [2]

Hi

wie gesagt, die "Automatische Engine Failure Checklist" ist ein reines privates Forschungsprojekt, ich will einfach mal ausprobieren, was möglich ist. Ob ich diese Funktion jemals implementiere? Vielleicht ist es wirklich nicht sinnvoll, ich bin froh wenn mir hier jemand Ratschläge gibt.

Was den Wert der App an sich betrifft, bin ich anderer Meinung. Klar, eine C-150 in der VFR-Platzrunde kann ich auch ohne Checkliste fliegen, und die meisten anderen Einfachflugzeuge auch.

Ganz anders aber sieht es m.E. bei komplexen Flugzeugen mit hochwertiger Avionik und im IFR-Betrieb aus. Nimm die "BEFORE TAKEOFF"-Checklist meiner SR22. Das sind 30 Punkte, und wenn ich IFR einen Abflug in schlechtes Wetter mache, dann stelle ich sicher, dass jedes Detail passt.

Dazu arbeite ich die BEFORE TO Checklist mit Hilfe von smartCHECK auf dem Weg zur Holding Position ab. Ich kann rausschauen, auch problemlos funken, da ich die Checkliste jederzeit anhalte kann ohne hinzusehen, und wenn ich am Rollhalt bin, ist alles fertig. Da ich den Flieger gut kenne, bin ich mit den meisten Punkten ohnehin schon fertig wenn ich die Audio-Checklist starte, aber mit ihrer Hilfe prüfe ich, dass ich nichts vergessen habe.

"Read and Do" (Do List) mache ich damit nie, aber wer das will kann es auch so benutzen. Ausnahme: After Takeoff Checklist. Und auch ich benutze sie in manchen Flugphasen gar nicht. Ganz sicher rufe ich keine "Final Checklist" auf ;-) Aber sie ist da wenn ich sie brauche.

Oder sagen wir mal so: Wer grundsätzlich keine Checkliste benutzen will, benutzt auch diese nicht. Und man kann sich ohnehin nichts ausdenken, was jeder benutzen würde. Das Feedback ist derzeit allerdings so, dass vielel Piloten die App gernen benutzen und sich damit wohfühlen.

Eine wesentliche Stärke sind die ABNORMAL und EMERGENCY-Checklists in smartCHECK, die man sofort parat hat wenn man sie braucht.

Übrigens: Auch im Training und um sich die wesentlichen Punkte einzuprägen funktioniert die App gut.

10. Januar 2017 21:08 Uhr: Von Johann Schwegler an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Hallo Alexis,

habe mir heute deine App gezogen und freu mich schon aufs Ausprobieren. Da ich eh immer mit dem iPad mini am Kniebrett fliege, sind die Checklisten jetzt nur einen Wischer weg. Außerdem ist das iPad per Bluetooth ans Headset gekoppelt, also kann mir Susi auch vorlesen.

Super Idee, danke!

Johann

11. Januar 2017 00:12 Uhr: Von Name steht im Profil an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Hab sie auch gerade gezogen. Werde berichten.

Gruss

Thomas

11. Januar 2017 06:00 Uhr: Von J. D. an Kilo Papa Bewertung: +0.67 [4]

Um ganz ehrlich zu sein, finde ich sie aber völlig überflüssig.

Um ganz ehrlich zu sein, finde ich diesen Post völlig überflüssig - dass nicht jeder die App gut finden muss, klar.
Aber ein reines "ich bin einfach dagegen" ohne konstruktive Vorschläge möglicher Verbesserungen ist für die Weiterentwicklung der App, und um diese geht es ja hier, nicht zielführend, oder?

Eine Diskussion "read-and-do" vs. "checklist" wäre in einem anderen Thread sicher besser aufgehoben.

11. Januar 2017 10:16 Uhr: Von Alexis von Croy an J. D. Bewertung: +1.00 [1]

Übrigens: Was sehr helfen würde ist ein Review im App Store. Wenn jemandem die App wirklich gefällt, dann wäre eine (gute ;-)) Bewertung sehr hilfreich beim Marketing.

11. Januar 2017 12:46 Uhr: Von Willi Fundermann an J. D. Bewertung: +14.67 [16]

Ich verstehe die Beiträge hier auch nur zum Teil. Da investiert Alexis Zeit (vermutlich viel) und Geld in eine Idee für die GA-Gemeinde, die er hier vorstellt. Ich bin bisher kein Apple-User und kann mir daher keinen eigenen Eindruck verschaffen, die Beschreibung der App klingt aber sehr interessant für mich; insbesondere auch die Möglichkeit, die App ganz den eigenen Bedürfnisse anzupassen! Und was mir als größte Verbesserung erscheint: Sie bietet für die GA einen teilweisen Ersatz für den "fehlenden" zweiten Piloten - zumindest was das Checklisten-Vorlesen betrifft - und ich kann mich voll aufs Fliegen konzentrieren!

Und die Reaktionen - in Teilen: Geh mir bloß weg damit, brauch ich nicht, völlig überflüssig, zu technikverliebt usw.!

Soweit ich das bisher verstanden habe, will Alexis niemanden zwingen, die App zu erwerben und zu nutzen. Mag doch jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm das Ganze gefällt, es ihm nützt und er es verwenden will.

Insofern kann ich mich nur der Meinung von J.D. anschließen: Tolle Idee, bitte weiter so!


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