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31 Beiträge Seite 1 von 2

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Sonstiges | Hangar im Großraum EDDH  
8. August 2022 13:02 Uhr: Von Rolf A. 

Frage an das Forum im Großraum Hamburg: Ist EDHL die einzige echte Option für eine Hangarierung, wenn man min 1.200m Bahn und auch noch IFR Anflugmöglichkeiten sucht?

EDDH direkt scheidet wohl aufgrund der langen Wartezeiten und Kosten aus.

12. August 2022 06:47 Uhr: Von Night Flight an Rolf A.

EDHK geht auch, ist von Hamburg über die BAB gut zu erreichen. Von wo kommst Du?

12. August 2022 09:55 Uhr: Von Rolf A. an Night Flight

Hamburg, das sind dann doch gute 1:20, danke für den Tipp!

12. August 2022 10:56 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an Rolf A. Bewertung: +1.00 [1]

auch wenn EDXR nicht wirklich näher ist, aber kürzlich gesehen:

https://www.edxr.de/aktuelles

12. August 2022 11:45 Uhr: Von Rolf A. an Wolfgang Lamminger

vor allem super zu sehen, dass es noch solche Investitionen gibt!

12. August 2022 12:54 Uhr: Von F. S. an Rolf A. Bewertung: +2.00 [2]

Bei Notwendigkeit von 1.200m Bahn reden wir ja über sehr stattliches Fluggerät und/oder commercial complex operations (balanced field legth, ...).

Das relativiert die Preise in EDDH dann schon ein bisschen: Da die "Kundschaft" des typischen Corporate Jet nicht unbedingt vor/nach jedem Flug 1-2 Stunden im Stau stehen will, würden die notwendige Repositionierungsflüge zwischen Hamburg und Kiel, Lübeck oder Bremen schnell den Kostenvorteil auffressen.

Wenn es ein privates Flugzeug ist, würde ich über die Anforderung des Instrumentenapproaches noch mal nachdenken. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist das wichtigste an einem Flugplatz für sein eigenes Flugzeug, dass man es schnell erreichen kann. Ja, IFR-Verfahren am Platz sind hilfreich - aber noch hilfreicher ist, wenn man nicht dauernd denkt "wenn ich eh über ne Stunde zum Flieger rausgurken muss, kann ich auch gleich die ganze Strecke mit dem Auto fahren" (oder so ähnlich, je nach use case).

12. August 2022 17:03 Uhr: Von Rolf A. an F. S. Bewertung: +7.00 [7]

einfach nur hohe personal minima für die C152 ;)

13. August 2022 14:16 Uhr: Von Sven Walter an Wolfgang Lamminger
Krass, so große Teller hab ich noch nicht gesehen.20 - 24 Maschinen.
13. August 2022 14:18 Uhr: Von Dirk Weske an Rolf A.

EDHF - ca. 60km aber wenn man erstmal aus HH raus ist gut über die A23 zu erreichen. Günstiger Sprit für Vereinsmitglieder, 1000m Bahn (demnächst wohl voll asphaltiert) und - so BAF/DfS irgendwann den Widerstand aufgeben sollten - auch einen RNP-Approach. Solange behilft man sich bei M8 halt mit Cloud-Breaking in EDDH und dann Scud-Running zwischen den Windrädern ;-]

13. August 2022 15:22 Uhr: Von Charlie_ 22 an Dirk Weske Bewertung: +1.00 [1]

Die Bahn ist also 200m zu kurz, Gras, und hat keinen IFR-Approach!

Genau das, was der OP gesucht hat! :-)

14. August 2022 10:41 Uhr: Von Dirk Weske an Charlie_ 22 Bewertung: +1.00 [1]

Gemach - Wenn es eine einfache und offensichtlich 100% passende Lösung geben würde, hätte der OP sich wohl nicht um Rat an das Forum gewandt. EDHF ist nicht perfekt, aber für die Größenordnung PA46, SR22, C208, DA62 ganz offensichtlich gut nutzbar - glaub's mir, I have been there ;-)

14. August 2022 11:08 Uhr: Von Charlie_ 22 an Dirk Weske

Für die SR22 reicht auch eine 500-m-Grasbahn. Eine PA-46, egal welche, würde ich nicht unter 1000-m-Asphalt/Beton betreiben.

14. August 2022 11:55 Uhr: Von ch.ess an Charlie_ 22 Bewertung: +2.00 [2]
Out of Interest - warum nicht ?

MALIBU
Takeoff distance: 1,440 FT
Landing distance: 1,070 FT
Takeoff distance over 50ft obstacle: 2,025 FT
Landing distance over 50ft obstacle: 1,800 FT

MIRAGE
Takeoff distance: 1,530 FT
Landing distance: 1,018 FT
Takeoff distance over 50ft obstacle: 2,375 FT
Landing distance over 50ft obstacle: 1,964 FT

Da wäre für mich auf 1000m Bahn noch hinreichend Luft. Und die Homebase hat am durch regelmässiges Üben am besten im Griff.

Analog sollte ich dann ja Flugplätze unter 800m meiden. Das wäre schade...

TB20
Takeoff distance over 50ft obstacle: 1,953 FT
Landing distance over 50ft obstacle: 1,750 FT
14. August 2022 12:35 Uhr: Von Charlie_ 22 an ch.ess

Ich bin kein Spezialist, was die PA-46 betrifft (und hatte auch nicht die POH-Werte angesehen), aber die SR22 ist praktisch immer nach 350 m in der Luft und ich bin schon oft auf 500 m Gras gelandet. Bei der PA-46 würde ich mir mehr Marge gönnen, und Gras würde ich nicht anfliegen.

TB20 und SR22 können ja eigentlich überall starten/landen. Auch Helgoland ist mit der SR22 kein Problem, wenn man etwas geübt hat.

14. August 2022 12:56 Uhr: Von Wolff E. an Charlie_ 22 Bewertung: +2.00 [2]
Ich und andere hatten eine PA46 jahrelang auf einer 700 Meter Bahn betrieben. Sogar Nachts...
14. August 2022 13:12 Uhr: Von Charlie_ 22 an Wolff E.

Wenn man es kann, geht viel. Aber seine Minima legt ja jeder selbst fest.

Aviation Consumer zur Malibu/Mirage:

One place it’s not at home is taking off from short runways. Initial acceleration is sluggish, although the airplane will get in and out of 3000-foot strips at sea level with relative ease. We would be sure to be on the game while operating out of 2500 feet or less.

Heisst: 1000 m geht relativ easy wenn der Platz nicht zu hoch liegt, 750 m auch wenn man fit ist.

14. August 2022 13:37 Uhr: Von ch.ess an Charlie_ 22 Bewertung: +1.00 [1]
Wobei für die lieben amerikanischen Fliegerkollegen alles unter 3000 feet bereits Kurzstart/landetechnik erfordert ;-)
Was wir an vielen Plätzen machen (Aachen, Jesenwang, Zell, ....) nennen die Buschfliegerei.
14. August 2022 13:45 Uhr: Von Charlie_ 22 an ch.ess Bewertung: +2.00 [2]

... das stimmt auch. Wenn man Spaß haben will, dann muss man in US-Foren den Anflug auf Helgoland in der Seneca posten, oder auch in der SR22 :-)

14. August 2022 14:07 Uhr: Von Wolff E. an Charlie_ 22 Bewertung: +4.00 [4]
Ich hatte im Aerostar Forum erzählt, dass ich eine Aerostar auf 700 Meter betreibe. Die wollten mir das nicht glauben. Und einer hatte ein Video mit Shortsfield gepostet. Bahnlänge 1200m
14. August 2022 19:24 Uhr: Von Rolf A. an Wolff E. Bewertung: +3.00 [3]
Am Ende werden es wohl die Öffnungszeiten entscheiden. EDHL hat zumindest 19:00 UTC. Der Rest ist mit SS im Winter eher schwierig, solange wir an der Betriebsleiterpflicht festhalten.

Mit der PA46 gehe ich nicht auf Gras. Das ist natürlich machbar, ich hab es mir aber selbst so gesetzt. Selbiges gilt für 3.000ft runway. Für kürzere Bahnen nehme ich lieber andere Flieger.

Vielen Dank für die Tipps und die gute Diskussion hier im Forum!
14. August 2022 19:46 Uhr: Von F. S. an Charlie_ 22 Bewertung: +3.00 [3]

was die PA-46 betrifft (und hatte auch nicht die POH-Werte angesehen), ... Bei der PA-46 würde ich mir mehr Marge gönnen, und Gras würde ich nicht anfliegen.

Nur mal so als Frage: Warum schreibst Du dann überhaupt zur Malibu, wenn Du nicht mal die POH-Werte kennst, geschweige denn eigene Erfahrung hast?

Vielleicht mal zu echten Erfahrungen mit der (Kolben-)Malibu (jenseits dessen, was man in amerikanischen Foren so liest):

Zur Landung sind die Hanbuch-Werte der Rollstrecke eigentlich praktisch auch gut machbar. Mit Behringer-Bremsen kann man sogar noch mal 50m abziehen.
Aber Landerollstrecke ist bei schnelleren Kolbenflugzeugen ja so ziemlich der unwichtigste Parameter in Bezug auf benötigte Bahnlänge. Praktisch immer "verschenkt" man einen wesentlichen Prozentsatz der Landerollstrecke dadurch, dass man nicht exakt auf der Schwelle aufsetzt, weil man etwas zu hoch/zu schnell angeflogen kommt. Wie alle Flugzeuge mit Ausziehfahrwerk ist das bei der Malibu nicht ganz so dramatisch wie bei manchen Fest-Fahrwerks-Modellen, da sie in Landekonfiguration sehr wenig aerodynamisch sind und deswegen überschüssige Speed auch zügig abbauen können.
Daher reicht bei der Malibu selbst bei MTOW eigentlich eine 500m Bahn - ab 700m fängt es für mich an, wirkölich komfortabel zu werden.

Anders beim Start: Auch hier wieder typisch Einziehfahrwerk ist die Startrollstrecke (bei gleichem Gewicht) länger als die Landerollstrecke. Zudem muss man, um die 50ft-Hinderniss Werte aus dem Handbuch zu erreichen, für meinen Geschmack das Fahrwerk sehr früh rein machen.
Das führt für mich dazu, dass ich bei Bahnen mit <700m (zumindest, wenn ich nah am MTOW bin) schon vorher schaue, wie weit der Flugplatzzaun eigentlich vom Bahnende weg ist und dass es keine hohe Baumreihe gibt, die sehr nah an der Bahn ist. Bei Gewicht deutlich unter MTOW ist das natürlich alles kein Problem.

In Summe hätte ich überhaupt kein Problem damit, eine Malibu aus einem 700m-Platz raus zu betreiben - zumindest, wenn es keine besondere Hindernisssituation gibt. Aber bei unbekannten Plätzen fühlen sich >800m schon komfortabler an. Tatsächlich halte ich für einen Platz den man auch mal bei schlechterem Wetter anfliegen will 1000m nicht für verkehrt - mehr als das bräuchte ich persönlich nicht als "Sicherheit"

Zu Gras:
Da ist viel Psychologie dabei. Auch mein Gefühl sagt mir, dass die Malibu nicht der richtige Flieger für Grasbahnen ist (jetzt mal von "bewachsenen Harbahnen" wie Lido, Texel, etc. abgesehen) - und das obwohl ich keinen einzigen Fall kenne, bei dem sich jemand sein Fahrwerk auf Gras kaputt gemacht hätte.
Ich wäre aber auch rein gefühlsmäßig nie auf die Idee gekommen, 2km auf nem Kartoffelacker wie in Oshkosh zu rollen...

14. August 2022 21:16 Uhr: Von Charlie_ 22 an F. S. Bewertung: +2.00 [2]

Due Handbuch-Werte musste ich nicht nachsehen, um ein eigenes Gefühl dafür zu haben, dass ich eine Malibu von einer kürzeren Piste als 1000 m nicht betreiben würde.

Gar keine Erfahrung stimmt nicht. Ich bin geflogen die PA-46-310P, die -350 Mirage, die -500TP und die JetProp DLX. Alles zusmmen keine zehn Stunden, aber genug um mir eine (wenn auch oberflächliche) Meinung zu bilden.

PS: Gewundert hat mich nur eines: dass Du so lange nicht geantwortet hast ;-)

>>> Tatsächlich halte ich für einen Platz den man auch mal bei schlechterem Wetter anfliegen will 1000m nicht für verkehrt - mehr als das bräuchte ich persönlich nicht als "Sicherheit"

So ganz daneben scheine ich nicht gelegen zu haben, was?

14. August 2022 23:06 Uhr: Von Dirk Weske an Charlie_ 22 Bewertung: +4.00 [4]

EDHF hat aktuell 550m Asphalt plus 490m Gras zur Sicherheit hintendran. Eine Vollasphaltierung steht an. Außerdem Nachtflugbefeuerung und prinzipiell 24h offen, wenn man jemandenfindet, der sich auf den Tower setzt und das Licht anmacht. Das wird von lokalen Unternehmen auch genutzt. Und keine aufwändigen Zugangswege wie in EDHL. Also m.E. der beste Kompromiss für semiprofessionelles Fliegen im Hamburger Umland, wenn EDDH nicht in Frage kommt.

so jetzt aber Schluss mit Werbeblock, schönes Restwochenende !

15. August 2022 12:54 Uhr: Von Night Flight an Rolf A. Bewertung: +2.00 [2]

Falls Du auf IFR verzichten und Dein persönliches Bahnlängenminimum reduzieren kannst, könnte EDXR für Dich durchaus interessant sein. Die Bahnlänge beträgt 960 Meter (einige benutzen die mit ihren Jets), der Platz ist nachtflugtauglich und es ist immer jemand am Platz, da dort ein Rettungshubschrauber (Christoph 42 der DRF Luftrettung) stationiert ist. Deswegen werden dort auch gerne Flugschüler für den Nachtflug ausgebildet, da man sich nur kurz zuvor anmelden müssen, es ist ja immer jemand da, Auch die Kosten sind in Ordnung. In EDHL kannst Du auch PPR nach 1900 UTC (Do-Sa 2000 UTC) anfliegen, kostet aber € 350/halbe Stunde, so der mir zuletzt am Funk vom Tower angesagte Tarif).

Zur Bahnlänge ist festzuhalten, dass auch der Anflug, insbesondere auf die 21, weitgehend hindernisfrei ist und man für den benachbarten Luftwaffenstützpunkt Hohn METAR und TAF erhält. Ggf. kannst Du ja Hamburg als Alternate nehmen, wenn sich das Wetter schlechter entwickelt als erwartet oder gewünscht.

Als Sahnehäubchen obendrauf gibt es dort sehr günstiges AVGAS, so dass der Platz auch gerne zum Tanken angeflogen wird, und ein in der Sommersaison geöffnetes Restaurant.

15. August 2022 15:01 Uhr: Von Willi Fundermann an Night Flight Bewertung: +1.00 [1]

Schade, dass Heiko T. das micht mehr erleben darf.


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