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Sonstiges | Klimabelastung durch Privatjets / Business Jet  
21. Juli 2022 22:31 Uhr: Von Markus S. 

Jetzt kommen die Privatjets in den Focus der Berichterstattung.

Wie Privatjets dem Klima überdurchschnittlich schaden

https://www.deutschlandfunk.de/privatjets-klimabelastung-100.html

21. Juli 2022 22:47 Uhr: Von Hubert Eckl an Markus S. Bewertung: +3.00 [3]

Ja, was erwartet Ihr? Was erwartet Ihr, wenn bei einem Flugtag am Wochenende mal eben 10.000lt AvGas verballert werden? Was erwartet Ihr, wenn - so fantastisch es uns Piloten anmutet - eine Cirrus SR22T mal eben von EDAZ nach EDXW fliegt und das Heizöläquivalent eines halben Jahres in schieres Vergnügen verwandelt? Was erwartet Ihr, wenn Harbeck bittet ab sofort kalt zu duschen? Was erwartet Ihr, was passiert, wenn solche Fakten künftig übereinander gelegt werden? Die unanganehmste Kritik ist die Faktenuntermauerte... Jeder Versuch eines Gegenargumentes ist stante pede der Lächerlichkeit preisgegeben. Es ist wie es ist: 1% verschwendet schamlos, 99% sind zum Energiesparen aufgefordert. Der Ausflug nach Oshkosh? Wäre ich gerne dabei. Was erwartet Ihr, wenn ziemlich sicher 30% der Bevölkerung die nächste Gasrechnung schlichtweg nicht zahlen kann? Wieso schreibst Du solchen Fakten in ein Pilotenforum? Schlechtes Gewisen oder Selbstkasteiung?

21. Juli 2022 23:01 Uhr: Von Dominic L_________ an Hubert Eckl

Ich finde aber den Ansatz, den gleichen Betrag in Klimaschutz zu stecken, ziemlich effektiv. Was soll ein Kritiker schon dazu sagen, wenn Du sagst, dass Du zum gleichen Preis wie Dein Privatjet auch Solaranlagen gebaut hast? Ich denke, egal welche Preisregion man nimmt: Da wird immer mehr CO2 eingespart als der Jet in die Atmosphäre pustet. Kommt natürlich etwas auf die geflogenen Stunden an. Dass wir durch Einsparung nicht zum Ziel kommen, ist schon deswegen klar, weil dann jeder sein Leben auf 0 reduzieren müsste, denn 0 Emissionen brauchen wir ja MINDESTENS.

22. Juli 2022 06:21 Uhr: Von Alex Stoeldt an Markus S. Bewertung: +8.00 [8]

Mir gefällt an dem Artikel etwas ganz anderes nicht: immer diese tendenziöse Berichterstattung über "Kerosin", welches ja per se für die komplette "Kleinfliegerei" "steuerfrei" ist. Da werden m.M. nach wieder Fakten durcheinander geworfen, die Otto-Normalleser eh nicht versteht.

Ich werde immer wieder gefragt, das "wir" ja eh steuerfreies Benzin verbrennen. Wenn ich dann Preise jenseits der 3 EUR für einen Liter AVGAS nenne, gibt es nur ungläubigstes Staunen..

22. Juli 2022 07:04 Uhr: Von _D_J_PA D. an Alex Stoeldt Bewertung: +6.00 [6]

im weiteren Verlauf der nächsten Jahre darf man sich dann über folgende Headlines freuen:

Wie SUVs (im Vergleich zum Kleinwagen) dem Klima überdurchschnittlich schaden

oder

Wie Motorräder (im Vergleich zum vollbesetzten Auto) dem Klima überdurchschnittlich schaden

oder

Wie e-betriebene Lastenfahrräder (im Vergleich zum normalen e-bike) dem Klima überdurchschnittlich schaden

oder

Wie e-bikes (im Vergleich zum normalen bike ohne e) dem Klima überdurchschnittlich schaden

oder

Wie Fleisch(fr)esser (im Vergleich zum Vegetarier) dem Klima überdurchschnittlich schaden

oder

Wie Vegeterarier (im Vergleich zum Veganer) dem Klima überdurchschnittlich schaden

oder

Wie Menschen mit Reizdarm-Syndrom (im Vergleich zum Gesunden) dem Klima überdurchschnittlich schaden

Übrigens:
ich habe jetzt keine Zahlen der General Aviation am gesamten CO2 Ausstoß gefunden - aber z.B. die Business Aviation macht 0,04% des weltweiten Ausstoß aus - insofern geht es wohl eher um eine Neiddebatte, denn um die tatsächliche Rettung des Klimas. Da gibt es sicher Bereiche, bei denen man eine ganz andere Hebelwirkung erzielen könnte.



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CO2_emission_BA.JPG

22. Juli 2022 07:41 Uhr: Von F. S. an _D_J_PA D. Bewertung: +3.00 [3]

Wie e-bikes (im Vergleich zum normalen bike ohne e) dem Klima überdurchschnittlich schaden

Nur so nebenbei: Das ist falsch. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass man die beim normalen Radfahren verbrauchten Kalorien (ceteris paribus) auch irgendwie wieder zu sich nehmen muss, ist e-Bike fahren sogar deutlich CO2-freundlicher, als normales Radfahren (zumindest bei vernünftiger Nutzung des Rades über seine Lebensdauer).
Der Körper ist eine ziemlich ineffiziente Maschine zur Umwandlung von Kalorien in Bewegungsenergie...

aber z.B. die Business Aviation macht 0,04% des weltweiten Ausstoß aus - insofern geht es wohl eher um eine Neiddebatte, denn um die tatsächliche Rettung des Klimas.

Das ist immer das beste Argument!
Ich mache weniger als 0,00000002% des weltweiten CO2-Ausstosses aus - in so fern geht es bei jeder Regel, die mir etwas bezüglich meines CO2-Ausstoss vorschreiben will um eine reine Neid-Debatte! Rettet ihr doch das Klima - ihr seid mehr! Oder ?!?

22. Juli 2022 08:15 Uhr: Von Chris _____ an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

e-Bike fahren sogar deutlich CO2-freundlicher

Elektrizität kommt heute zu einem großen Teil aus Kohle-, Gas- (in Italien sogar Öl-)verstromung. Das sind fossile Energiequellen. In grauer Vorzeit wurde CO2 sequestriert und wird heute wieder in die Atmosphäre entlassen.

Muskelkraft basiert auf heute angebauten Pflanzen und (massenweise tierquälerisch) gezüchteten Tieren. Beim Verbrennen der darin enthaltenen Nährstoffe wird lediglich (maximal) das CO2 erzeugt, welches beim Wachstum der Pflanzen/Tiere aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Das ist nachhaltig.

22. Juli 2022 08:21 Uhr: Von Hubert Eckl an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

Florian, das ist genau die dialektische Falle! Matheaufgabe in der Waldorfschulde 2023: Wie lange darf Tante Louise nur mit 10Grad duschen, damit F.S. mit seiner SET ein Picknick auf Bornholm einen Sonntag lang geniessen kann? Die Anmutung von Marie Antoniette in ihrem Trianon zweit Jahre vorm Schafott: " Das Brot ist unerschwinglich? Dann sollen sie doch Kuchen essen." Die G-Klasse von Mercedes in der Achtzylinderversion, das Bekenntnis einer ökologischen Gegenbewegung ist völlig ausverkauft. Motto "Eure Armut kotzt mich an!" Wenn das mal gut geht.

22. Juli 2022 08:42 Uhr: Von F. S. an Chris _____ Bewertung: +1.00 [1]

... heute angebauten Pflanzen und (massenweise tierquälerisch) gezüchteten Tieren. Beim Verbrennen der darin enthaltenen Nährstoffe wird lediglich (maximal) das CO2 erzeugt, welches beim Wachstum der Pflanzen/Tiere aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Das ist nachhaltig.

Das ist eine Legende die gerne von der Vegetarier-Community erzählt wird, aber fundamental falsch ist.
Der Footprint von Pflanzen kommte ja nur zu einem sehr kleinen Teil von dem darin gebundenen Kohlenstoff sondern überwiegend aus den fossilen Brennstoffen, die für Zucht, Pflege (incl. Wasserversorgung), Ernte und vor Allem Transport zum Endverbraucher erzeugt werden.

22. Juli 2022 09:02 Uhr: Von Achim H. an Hubert Eckl Bewertung: +13.00 [13]

Schreib doch mal ein Buch zum Thema Neid, da bist Du aus der Innenansicht ein unbestreitbarer Experte.

22. Juli 2022 09:14 Uhr: Von Hubert Eckl an Achim H. Bewertung: -1.00 [1]

Wieso keilt Ihr rattenhaft reflexartig mit "Neid" zurück? Ich zähle doch vergleichsweise und annähernd zu Eurer erlauchten peer-group. Wem soll ich neidisch sein?

EDIT: Louis Capet (1754–1793) unterm Schaffott "Jetzt übertreiben sie es aber mit der Neiddebatte"

22. Juli 2022 09:17 Uhr: Von Chris Schu an Hubert Eckl

ja - von unten her gesehen sieht das manchmal ein Bisschen arrogant aus...

;-)

22. Juli 2022 09:25 Uhr: Von Chris _____ an F. S.
Hast du dazu was Quantitatives? Ich weiß zwar, dass auch der Traktor aufm Acker Diesel tankt, aber dass dieser CO2-Footprint "überwiegen" soll, erscheint mir übertrieben.
22. Juli 2022 09:48 Uhr: Von Hubert Eckl an Chris _____ Bewertung: -1.00 [1]

es triftet ab. Aber Florians ausgezeichnetem Beitrag ist hinzuzufügen: 85% der Zuckerrübenproduktion in Deutschland wird zu Ethanol verarbeitet. Ein FLiegerkamerad aus der Branche: "Weißt Du mit welchem Energieaufwand die Rüben zerhäkselt werden? Das ist sowas von absurd."

Aber das will hier doch keiner lesen... schon eher adas mit den gewissenserleichternden 0,000000004%

22. Juli 2022 09:54 Uhr: Von Chris _____ an Hubert Eckl

Ich glaube absolut, dass Leute das lesen wollen! (vielleicht nicht in diesem Thread, aber sogar in diesem Forum)

...aber es sollte schon quantitativ untermauert sein. Zwar ist die heutige Herstellung von Biosprit nicht gänzlich klimaneutral, aber dass es vollkommener Quatsch (im CO2-Sinne) wäre, wäre mir neu.

Dass die Grünen es natürlich mal wieder verbieten wollen, ist ja eher ein Argument dafür :-)

22. Juli 2022 10:40 Uhr: Von Holger Kutz an Chris _____

Der Bericht ist in wichtigen Teilen falsch.

Privatjets sind nicht generell con CO2 Handel der EU ausgeschlossen.

Befreit sind nur Flugzeuge unter 5,7 Tonnen und Gewerblicher Luftverkehr.

Werkverkehr, sowie rein Privat betriebene Jets über 5,7 Tonnen fallen voll unter den CO2 Handel.

Das diese Flugzeuge auch nicht alle von der Mineralölsteuer befreit sind wissen wir hier im Forum auch nur zu gut.

22. Juli 2022 10:55 Uhr: Von ch.ess an Markus S. Bewertung: +2.00 [2]
Wir sollten uns nicht wundern. Es werden, bei entsprechender Dynamik der öffentlichen Diskussion, befeuert durch angemessen oder unangemessen dem Klimawandel zugeschriebener Effekte, alle CO2 intensiven Hobbies nach und nach drankommen.
Motorsport mit 2 und 4 Rädern
Bergtouren (Sommer/Winter) bei Anreise mit dem eigenen Kfz (DAV ist da schon recht deutlich in proaktiver Kommunikation)
Strandbesuche mit eigenem Kfz
Motorradtouren (mit Bäh-nzin)
Cabriotouren (dito)
Grillen / offener Kamin (schon beobachtbar, nur aktuell Putin-überlagert)

Es wird wichtig sein gemeinsam (!) Aufzutreten und den Druck rauszunehmen bzw auszuhalten.
Ganz aufhalten werden wir das IMHO leider nicht.
Man kann bspw darauf weisen, dassAvgas voll BEHG pflichtig ist und aktuell (anders als in Italien) nicht von der temporären Reduzierung der Energiesteuer profitiert. Dieses Mikrolobbying im Bekanntenkreis ist m.E. über die Zeit hilfreich... und- nehmt mehr Leute mit in die Luft !
22. Juli 2022 11:06 Uhr: Von Charlie_ 22 an ch.ess Bewertung: +2.00 [2]

... und viele dieser Einschränkungen werden auch notwendig sein.

Ich muss sagen, dass ich mir schon Gedanken mache, ob ich so weiter machen will wie bisher.

Über das letzte WE habe ich mir einen Tesla 3 gemietet, und ich muss sagen: Damit könnte ich nicht nur "gut leben" sondern das Auto hat mich regelrecht begeistert. Ja, ich weiß, dass die E-Autos nicht der Weisheit letzter Schluss sind, aber ein Schritt in die richtige Richtung wäre es allemal. Schon, dass diese Autos so leise sind ist in einer Großstadt ein echter Vorteil. Aber mir gefällt auch alles andere: das puristische Design, die Fahreigenschaften, die Ausstattung - alles top. Übrigens ist auch die Verarbeitung einwandfrei.

Das Flugzeug werde ich wohl noch eine Zeit lang behalten. Unser zweiter Firmensitz ist mit dem Auto 10 Stunden entfernt, mit der Bahn ist es ebenfalls eine sehr lange Reise ... mit der Cirrus sind es 1:40 und weniger als 90 Liter Sprit, also sehr effizient und schnell. Meine 75-100 Stunde pro Jahr wird der Planet noch einige Zeit aushalten müssen. Gäbe es eine SR22 mit JetFuel/Diesel-Triebwerk – dann würde ich sie bestellen. Die verfügbaren Alternativen begeistern mich nicht.

Klar, ich könnte auch sagen: "Ich bin 62, was juckt mich das" ... aber das ist schon auch eine asoziale Einstellung, v.a. wenn man Kinder hat.

22. Juli 2022 11:07 Uhr: Von F. S. an Chris _____

Ich weiß zwar, dass auch der Traktor aufm Acker Diesel tankt, aber dass dieser CO2-Footprint "überwiegen" soll, erscheint mir übertrieben.

Es ist sogar "noch schlimmer": Die üblicherweise zitierten CO2-Footprints von Nahrungsmitteln enthalten die "Emissionen aus Verdauung" überhaupt nicht - da wird nur die Produktions- und Lieferkette betrachtet.

Hinzu kommt bei der theoretischen Überlegung, dass der Kohlenstoffkreislauf über die Pfanze durch die Verdauung ja auch in der Theorie nicht wirklich klimaneutral ist: Der in der Pflanze über die Photosynthese gebundene Kohlenstoff wird ja im Zuge der Verdauung nicht nur in CO2, sondern auch in teils nicht unerhebliche Mengen Methan umgewandelt. Methan hat aber eine sehr signifikant stärkere Treibhauswirkung je g. gebundenem Kohlenstoff, als CO2.

In so fern ist es nicht Klimaneutral, wenn Kühe Gras fressen und pupsen, obwohl der Kohlenstoff im Grass ja aus der Athmosphäre gebunden wurde.

Aber das wird jetzt sehr spitzfindig.

22. Juli 2022 12:10 Uhr: Von Michael Söchtig an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

Die General Aviation muss halt auch mal gegenhalten, mit umweltfreundlichen Konzepten. Wenn da nichts kommt, muss man sich nicht wundern.

22. Juli 2022 14:12 Uhr: Von Sven Walter an F. S.

Florians Reflektionen über Flatulenzen fallen vermehrt Fehlallokationen fataler Fachprobleme anheim.

Die verdauten Lebensmittel von 7 oder 8 mia Erdenbürger sind unproblematisch, selbst das Methan aus Reis und Rinderdärmen ist im Verhältnis zur thermischen Umsetzung fossiler Brennstoffe marginal. Nicht zu leugnen, fachlich interessant, aber marginal. So spannend ich das Anzapfen von Kuhmägen über Endoskope an einer argentinischen Agrarfakultät finde, im Verhältnis zu unserer Braunkohleverhüttung und Benzin plus Diesel ist das auf lange Sicht vernachlässigbar.

Alexis, mit Volldämmung, E-Auto und Bahncard100 kannst du gerade auch anderen wirklich einen phantastischen Gefallen tun. Wenn wir soweit wären wie Schweden bei der Wärmewende, Norwegen beim BEV-Kauf und Uruguay bei der Energiewende, könnten wir gerade mit Lächeln und Kusshand die Gashähne aus Russland schließen oder hoch besteuern, den Ukrainern wirklich mal militärlogistisch massiv helfen, Großteile der Inflation ignorieren und entspannt in den nächsten Winter gehen. Bestell ruhig den Tesla, PV habt ihr bestimmt eh schon auf der Firma und Eigenheim, und genieß die weiteren Flüge. Kann man noch gut voll kompensieren, wenn einem das auch wichtig ist.

22. Juli 2022 14:21 Uhr: Von Sven Walter an Hubert Eckl

Hubert, ich verstehe deinen Geifer nicht, aber geschenkt. Rechne mal aus, ob man mit dem Sprit dieses Inlandsfluges wirklich ein Haus ein halbes Jahr lang heizen kann. Falls ja, und alle Häuser so isoliert wären, hätten wir nicht das aktuelle Problem.

Wenn du also verlangst, dass wir uns an Fakten halten, fange bei dir selbst an. 436 km entspricht in Avgas bei Cirrus sind bei normalem Steigflug eher 100 als 120 l Kohlenwasserstoffe. Wie lange kannst du das durchschnittliche dt. EFH damit heizen? Na?

Ich bin ja wirklich ein großer Fan von Passivhäusern, Solarhäusern, nah am Job wohnen, Städte nach Kopenhagener Vorbild umbauen etc., aber mit dem Flug, nicht mal beide Strecken, bekommst du das normale dt. EFH nicht lange warm im Winter.

22. Juli 2022 14:27 Uhr: Von Sven Walter an Michael Söchtig Bewertung: +2.00 [2]

Jo, massiv mit Elektrofliegern die Platzrunden auslasten, mehr Segelflug, mehr Simulatoren in der Ausbildung, aber ansonsten mal Kirche im Dorf lassen: Wir haben Kälteschneisen in Städten mit Magerwiesen, extensiv bewirtschaftet, der Promilleanteil am Verbrauch unserer Volkswirtschaften ist leicht zu kompensieren - nur die Sichtbarkeit ist eine andere. Wenn jeder von uns im Rest seines Lebens in die Nähe der Tugendhaftigkeit rutscht, ist das vollkommen ausreichend.

Wenn ein Würth (ab jetzt fiktiv) eine Cessna mit zwei Gasturbinen sich selbst verzeiht, aber dafür alle Werkhallen und Logistikzentren mit PV vollballert, alle Mitarbeiterparkplätze zudem, und ab dem 1.8.2022 nur noch BEV bestellen lässt für seine Vertriebler, könnte er zweimal die Woche mit der Cessna nach Portugal grätschen, es wäre vernachlässigbar.

22. Juli 2022 14:31 Uhr: Von Sebastian G____ an Markus S.

Diese Werte für die Jets sind ja noch geschönt. Typischerweise fliegt so ein AOC Jet doch fast 50% der Zeit leer und wenn Passagiere drin sind dann im Schnitt bestimmt nicht mehr als die Hälfte der zugelassenen Plätze, damit kann man die Werte schon mal x 4 rechnen. Auf der GA Langstrecke sind vermutlich sogar nur 25% der Plätze besetzt, man will ja auch die Sitze zum Bett umbauen etc. und man fliegt höher als die Airline, so dass das CO Equivalent vermutlich auch noch steigt. Im Ergebnis sicher noch mal Faktor 2-3 drauf. Die kleine GA verbraucht auch viel aber das sind ganz andere Größenordnungen.

22. Juli 2022 14:48 Uhr: Von Patrick Leanhard an Sebastian G____
Genau! Da lob ich mir die frugale Turboprop, fliegender Klimaschutz.

Derweil warte ich auf den Artikel über den Low Cost Wahnsinn der sich in Europa abspielt. Da wird nicht nur das Klima sondern auch noch viel mehr Greifbares (Social Dumping Par excellence) enorm vernachlässigt. Solange man um 40€ mehrere Stunden in einer 737 mitfliegen kann…

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