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1. Februar 2015 Jan Brill

Infrastruktur: Really stupid rules


Parkverbot – Wie wir unsere Infrastruktur unbenutzbar machen

Es ist der 3. Januar 2015. Ein langjähriger Max-Kunde und Cheyenne-Pilot möchte für ein paar Tage in den Schnee fliegen. Das machen wir natürlich gerne möglich. Es soll von Koblenz nach Salzburg gehen und vier Tage später wieder zurück. Eine leichte Strecke für eine Cheyenne, selbst mit Familie und viel Gepäck. Artig stellen wir bei der Flugvorbereitung fest: Für Salzburg gilt heute ein AIP-Supplement. Der Parkplatz ist beschränkt. Man braucht einen Slot. Kein Problem, denken wir uns, die Webcam zeigt am Morgen ein gähnend leeres Vorfeld, und allzu berauschend soll das Wetter auch nicht werden. Und wir sind flexibel. Sollte also kein Problem sein – oder?

Das AIP-Supplement mit der Nummer 012/14 besagt u.a.

Verfahren und Einschränkungen des Flughafens:
Aus Mangel an Parkpositionen müssen alle Flüge der allgemeinen Luftfahrt, welche am Samstag nach Salzburg kommen oder über das Wochenende in Salzburg parken wollen, spätestens 24 Stunden vorher beim Flughafen Vorfeld Manager eine Genehmigung einholen. Am Samstag ankommende Luftfahrzeuge der allgemeinen Luftfahrt dürfen maximal eine Stunde parken.

Nun wollen wir an einem Samstag fliegen. Und die 24 Stunden sind auch schon verstrichen, als ich am Vorabend die NOTAMs hole. Also rufe ich am nächsten Morgen gleich den Vorfeld-Manager an. Eine besondere Dringlichkeit kann ich am Morgen noch nicht erkennen, wie gesagt, das GA-Vorfeld ist gähnend leer, wie man auf dem ausgezeichneten Webcam-System des Flughafens gut erkennen kann.

Der Vorfeld-Manager ist sehr freundlich, aber auch sehr bestimmt: „Keine Chance.“ Heute kämen unglaublich viele Russen nach Salzburg und es sei kein Platz. Auch nicht für eine kleine Cheyenne. Wäre auch egal gewesen, wenn ich letzte Woche schon angerufen hätte. Die Parkplatz-Slots seien seit Langem vergeben.

Ich denke mir: „Ok, damit muss man leben.“ Wenn kein Platz ist, ist eben kein Platz. Ich sage dem Vorfeld-Manager, dass wir in diesem Fall eben nur schnell die Paxe rauslassen und das Flugzeug dann zu einem anderen Flugplatz zum Parken übersetzen möchten.

Jetzt allerdings nimmt das Gespräch eher merkwürdige Züge an: „Nein, auch das geht nicht – überhaupt nicht. Kein Platz. Wirklich – absolut kein Platz. Nicht mal für einen Stopp zum Paxe-Ausladen.“ Erklärt der Vorfeld-Manager.

Aber wir sind ja flexibel. Ich biete an: „Können wir einen Hot-Turnaround machen?“ Also bei laufenden Triebwerken innerhalb von weniger als einer Minute die Passagiere auf dem Vorfeld oder einem Taxiway abladen? (Das ist zwar für die Paxe nicht besonders angenehm, aber mit der PA31-T1 zulässig und immer noch besser, als weitab vom Ziel zu landen).

Aber nicht mal das erlaubt der Vorfeld-Manager. Es sei absolut kein Platz. Wirklich null. „Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Autos und eine Garage“, erklärt er zum Schluss. Dieses Bild ist einleuchtend und ich gebe auf.

Die Suche nach einem Alternate für das heute offenbar auf eine Invasion gefasste Salzburg verläuft ebenfalls unbefriedigend. St. Johann hat gutes Wetter, der Platz ist aber unter einer dicken Schneedecke begraben und deshalb gesperrt. In Innsbruck ist das Wetter zu mies. Und Zell am See hat zwar die Bahn geräumt, liegt aber noch unter einer dicken Nebeldecke, mit wenig Aussicht auf Besserung im Tagesverlauf.

Es wird eng. Nicht nur in Salzburg auf dem Vorfeld, sondern auch in unserem Reiseplan. Eine letzte Idee habe ich aber noch. Der Red Bull Hangar 7 auf der Ostseite des Salzburger Flughafens. Dort gibt es ein eigenes Vorfeld für Besucher der Ausstellung und vielleicht hat man da noch ein paar Meterchen Platz für die Cheyenne.

Der Vorfeld-Manager zeigt sich bei einem zweiten Anruf misstrauisch, als ich frage, ob ein Parken vor dem Hangar 7 zulässig sei. Er könne eine Landung nur gestatten, wenn ich ihm die schriftliche Einverständniserklärung von Red Bull vorlegen würde. Ich frage mich, ob der Vorfeld-Manager jetzt zum Traffic-Manager des gesamten Flughafens geworden ist, und rufe mit wenig Hoffnung bei Red Bull an, durchaus darauf gefasst, schallend ausgelacht zu werden mit meinem Anliegen, ausgerechnet heute einen Parkplatz zu benötigen.

Dieses Gespräch läuft jedoch ganz anders ab. „Aber gerne, schicken Sie uns einfach nur die Flugzeugdaten“, sagt die freundliche Dame vom Hangar 7. Jetzt bin ich selber misstrauisch: „Also ich kann heute kommen und eine Stunde parken?“ „Selbstverständlich – gerne. Wann Sie wollen“, lautet erneut die Antwort.


Horror vacui


Gerettet von Red Bull. Während der Vorfeld-Manager in Salzburg trotz gähnend leerem GA-Vorfeld von „Parkplatznot“ spricht und jede Flugbewegung kategorisch ablehnt, empfängt man uns am Hangar 7 sehr freundlich und erlaubt uns, die Passagiere abzusetzen.
Sowohl unser Max-Kunde wie auch ich sind jetzt im Cockpit natürlich sehr gespannt auf die Zustände in Salzburg/LOWS. Vor unserem geistigen Auge haben wir Bilder, wie wir sie aus Oshkosh zum AirVenture oder aus Samaden während des Weltwirtschaftsforums kennen: Flugzeuge, soweit das Auge reicht. Businessjets, dicht an dicht millimetergenau ineinandergeschachtelt, abgelegene Taxiways und Gras- oder Schneeflächen, die aus Platznot zu Parkflächen umgewidmet werden und überquellen mit kleinen und großen GA-Flugzeugen!

Und das alles mit Anflügen am laufenden Band, Landungen im Sekundentakt, denn bei unserem Abflug war das Vorfeld nach wie vor gähnend leer. Die Invasion der Ski-Russen musste also ziemlich kurzfristig und heftig einsetzen.

Ich mache also meine Kamera bereit, um dieses Schauspiel festzuhalten ... und lege sie auf dem ILS dann ganz schnell wieder weg! Denn spätestens bei zwei Meilen ist klar: Auf dem Flugplatz herrscht immer noch die große Leere. Zumindest auf dem GA-Vorfeld.
Unser Max-Kunde und ich schauen uns an: „Ist das Salzburg?!?“

Wir rollen zu Red Bull, werden dort sehr nett in Empfang genommen und machen einen Spaziergang durch den Hangar 7 mit den blankgeputzten Edel-Flugzeugen und Rennwagen.

Es ist jetzt gegen 12.00 Uhr Ortszeit und ich versuche, den Vorfeld-Manager mehrmals anzurufen, um ihn zu fragen, ob er angesichts der Tatsache, dass die russische Invasion augenscheinlich abgesagt wurde, nicht vielleicht doch irgendwo einen kleinen Parkplatz für uns hat, was uns den Repositionierungsflug ersparen würde. Der Vorfeld-Manager geht jedoch nicht mehr ans Telefon ...

Ich fliege also ab nach Graz, wo es ebenso leer ist wie in Salzburg, man uns aber gerne einen Stellplatz für vier Tage verkauft. Immerhin stolze 140 Euro Gebühren, die man in Graz verdient und in Salzburg nicht wollte.


Der neuste Schmäh


Liebe Salzurger, so sieht ein gut gefülltes Vorfeld aus (Basler FBO in Oshkosh). Und da käme noch kein FBO-Manager, der seinen Job behalten möchte, auf die Idee, zahlende Kundschaft wegzuschicken!
Betriebseinschränkungen wegen angeblicher Parkplatzprobleme sind offenbar der neuste Schmäh, mit dem wir unsere Infrastruktur in Mitteleuropa noch unwirtschaftlicher und unbrauchbarer machen. Denn während sich der Pilot oder der Fluggast einfach nur ärgert, verliert der Flugplatz Einnahmen, wenn die verfügbaren Ressourcen derart grottenschlecht bewirtschaftet werden. Und die Zahl der profitablen Flugplätze in Mitteleuropa, die auf solche Einnahmen gut verzichten können, dürfte noch mickriger sein als die Anzahl der Flugbewegungen auf dem Salzburger GA-Vorfeld am 3.Januar.

Bislang kannte man solche sinnfreien Einschränkungen vor allem von den großen Verkehrsflughäfen in Italien.
Dort muss man sich schon seit vielen Jahren teilweise Tage und Wochen im Voraus auf wahrhaft byzantinisch-bürokratischen Wegen anmelden, nur um dann auf einem leeren Vorfeld von gelangweilten Flughafenangestellten begrüßt zu werden.

Spitzenreiter bei diesen Zuständen ist nach unserer Erfahrung der Flughafen von Florenz/LIRQ. Dort muss man sich in einem extrem hakeligen Online-System zunächst für die Slot-Reservierung registrieren (das ist schlimmer und umfangreicher als eine Registrierung beim Bundeszentralamt für Steuern!) und dann in diesem archaischen Online-System mindestens 24 Stunden vor dem Flug die gewünschten Zeiten minutengenau beantragen. Ist das geschafft, sind sogar noch 200 Euro per Paypal als Sicherheit zu entrichten, falls man den Slot nicht wahrnimmt oder nicht rechtzeitig wieder cancelt.

Und wenn man dann kommt, ist nicht selten gar nichts los! Die Geschichte mit der Luftfahrt als flexiblem und vielseitigem Verkehrsmittel scheint man dort noch nicht so ganz verinnerlicht zu haben.

Bislang haben wir solche Verfahren als wirksame GA-Abschreckung angesehen. Der betreffende Flughafen verdient offensichtlich genug Geld und verzichtet daher zur Schonung seiner Mitarbeiter gerne auf die zusätzlichen Erlöse – oder so ähnlich.


Größtmögliche GA-Abschreckung: Im Slot­manage­ment-System des Flughafens Florenz (das noch komplizierter ist als die Abgabe eines EU-Vorsteuererstattungsantrags beim BZSt) muss man für jede Parkslot-Reservierung sogar 200 Euro Sicherheit hinterlegen!
In Salzburg haben wir keinen Hinweis darauf, dass man hier tatsächlich die Allgemeine Luftfahrt verscheuchen wollte. Es schien eine echte und eklatante Fehlplanung des Flughafens vorzuliegen.

Es scheint sich in Salzburg um eine äußerst regide und schematische Parkraumplanung zu handeln, nach dem Motto: „Pro Parkposition nur ein Flugzeug – egal wie groß“, denn der Vorfeld-Manager fragte nicht, mit welchem Flugzeug wir eigentlich kämen und ob dieses vielleicht etwas kleiner sei als eine Gulfstream 550.


Abhilfe

Solche rigiden Park-Planungen sind für beide Seiten frustrierend. Und sie sind untauglich. Denn jeder, der auch nur einmal einen Park-Plan für einen Flyout mit zehn Flugzeugen erstellt hat, weiß, dass dieser den Erstkontakt mit der Realität in der Regel nicht überlebt.

Von geschätzt vielleicht 30 avisierten Flugbewegungen kommen neun gar nicht, fünf sind verspätet und zwei gehen zum Alternate, da man eh nicht nach Salzburg wollte, sondern vielleicht nur auf besseres Wetter an einem anderen Flugplatz wartete. Das ist eben Luftfahrt. Wer jetzt 30 Parkpositionen als fest gebucht belegt, schaut auf ein ziemlich leeres Vorfeld.

Um zu sehen, wie diese Anforderungen sehr viel besser gelöst werden, braucht man nur auf Flughäfen zu schauen, an denen wirklich viel los ist und zahlreiche flexible kurzfristig geplante Flugbewegungen mit mittleren und großen GA-Flugzeugen stattfinden, z.B. Teteboro/KTEB in New Jersey, dem Flugplatz überhaupt für die große GA in New York.


Ein Blick auf das Vorfeld der JetAviation FBO in Teteboro/KTEB zeigt: So geht Parkraumbewirtschaftung in der Luftfahrt! In einer Staging-Area vor dem FBO-Terminal (Pfeil rechts) werden die Flugzeuge abgefertigt und dann so eng wie möglich auf den Parkflächen geschachtelt. Gegenüber dem Salzburger Modell der starren Slots und festen Stand-Zahl ist dieses Verfahren flexibel und vervielfacht die Anzahl der möglichen Flugbewegungen.
© williamwnekowicz.com 
Hier fliegen die Gulfstreams und großen Businessjets wie in Egelsbach die 172er. Und niemand, wirklich niemand, käme auf die Idee, einen Kunden wegen „Parkplatzmangels“ abzuweisen. Das Ein- und Aussteigen findet in einer Staging-Area vor den vielen FBO-Terminals statt. Dann werden die Flugzeuge auf den Parkplatz geschoben und wie auf einem Flugzeugträger geschachtelt.

Natürlich braucht man dafür kundiges Personal, und auch die Crews dürfen eben nicht erwarten, ad-hoc einsteigen zu können, sondern sollten ihren Aufbruch zumindest 30 Minuten vorher ankündigen. Aber damit kann man leben.

Überhaupt lässt sich mit etwas Flexibilität auf beiden Seiten die Park-Kapazität gegenüber dem Salzburger Modell nicht nur steigern, sondern wirklich vervielfachen. Klar, die Crews und Operator müssen dabei mitspielen: Rechtzeitige Ankündigung des Abflugs, die Bereitschaft, die FBO über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten („Vielleicht müssen wir morgen schon raus“), sind die grundlegenden Formen der Kooperation.

Und wenn dann wirklich kein Platz ist, hat natürlich jeder Operator Verständnis, denn wir alle wissen, dass man Flugzeuge schlecht stapeln kann. Dann lässt man eben in einem schnellen Turn-Around (der in der Fuelplanung berücksichtigt werden muss) nur die Paxe raus und fliegt zum Park-Alternate.

Wenn sich ein Flugplatz – wie in Salzburg – aber selbst diesem Vorschlag verweigert, dann muss man nach unserer Ansicht schon von „really stupid rules“ sprechen.


Bewertung: +11.33 [12]  
 



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Das außerordentlich gute Webcam-System des Salzburger Flughafens erlaubt es uns, den Überfüllungsgrad auf dem GA-Vorfeld am 3. Januar 2015 Stunde für Stunde genau nachzuvollziehen. An diesem Tag war man im Vorfeld-Management also der Ansicht, aus „Parpkplatz-Not“ nicht mal mehr einen Fünf-Minuten-Turnover zum Absetzen der Passagiere gestatten zu können. Da drängt sich die Frage auf: „Geht‘s eigentlich noch?“




1. Februar 2015: Von Philipp Tiemann an Jan Brill Bewertung: +6.00 [6]
Hallo Jan,

das alte Thema... Seit einigen Jahren sind in den Wintermonaten praktisch alle IFR-Plätze im Alpenraum "Parking PPR". Das Problem ist dabei ja nicht so sehr die Regelung an sich (das "müssen" die Plätze vielleicht so schreiben), sondern die strikte Handhabe. Diese "no chance, we are completely full"-Mentalität, ohne Rücksicht auf die tatsächliche Auslastung, ist wirklich schlimm.

Richtig ist auch das Problem der Platzausnutzung. Dies ist in Italien besondern schlimm, denn "ENAC-zertifizierte Plätze" haben stets ein streng ICAO-konformes Design der Bodenmarkierungen, mit Wenderadien und Toleranzabständen, welche natürlich - kleinster bzw. "größter" gemeinsamer Nenner - für Gulfstreams ausgelegt sind. 4000 Quadratmeter führen schon mal dazu, dass es nur 3 Parkplätze gibt. Und wenn dann eben 3 kleine Citations oder TBMs da (oder gar nur "angemeldet"!) sind, heißt es dann uninteressiert "full!". Siehe als Beispiel das Vorfeld von Parma. Fast alle Flughäfen in Italien sind so. Keiner will das Risiko auf sich nehmen, mehr Flugzeuge dort unterzubringen, denn wenn es dann mal zu einer Kollision kommt, wähnt sich der Flughafenbetrieber bzw. der Handler in der Verantwortung. Es ist schließlich alles irgendwo in den Tiefen in der 1000-seitigen Flughafenbetriebshandbücher festgelegt, dass nur auf den definierten "Stands" (ein lächerlicher Ausdruck im Zusammhang mit GA) geparkt werden darf. Florenz muss man zumindest ansatzweise zu gute halten, dass dieser Platz wirklich relativ wenig Asphaltflächen hat (was die irrwitzigen PPR-Verfahren natürlich trotzdem nicht rechtfertigt).

Ich habe die AOPA Italien in den letzten Jahren mehrfach darum gebeten, die ENAC dazu zu drängen, dass auf allen Flughäfen für die kleine GA ein gewisser Bereich des GA-Vorfeld "de-regularisiert" werden muss, d.h. alle Flughäfen, um zumindest ansatzweise den Anspruch zu wahren, dass es sich um öffentliche und allen zugängliche Infrastruktureinrichtungen handelt, eine (moderate) Fläche für die kleine GA ausweisen müssen. Dies wäre ein sagen wir 100 x 15 m breiter Streifen am Rande des Asphaltvorfelds (oder zur Not auch auf halbwegs gepflegtem Gras), auf dem es keine Markierungen gibt und nur per Stange oder per Hand rangiert wird. Es hat sich aber leider in diese Richtung nichts getan. Die Bedenkenträger eben.

Dass es aber - selbst in Italien - auch anders geht, zeigt z.B. Mailand-Linate (siehe Foto). Oder - noch deutlicher - Olbia. Man muss es eben nur wollen! Und auch eine Lösung wie in Bozen (Apron 2) wäre ja meistens noch akzeptabel.

In Spanien und in Griechenland ist die Situation ja letztlich ähnlich schlecht. Das Neue ist nun in der Tat, dass diese Unsitten nun wohl auch nach Mitteleuropa schwappen. Irre - zum Parken einmal über die Alpen geflogen! (Mal am Rande, wäre Eggenfelden nicht noch etwas "naheliegender" gewesen? Wieso hat "Hangar7" euch nicht auch das längerfrisitige Parken ermöglicht?)

Gruß,



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1. Februar 2015: Von Lutz D. an Jan Brill
...da müsste man nach österreichischem Recht mal prüfen, ob hier nicht ein Untreuetatbestand vorliegt, seitens des Vorfeldmanagers bzw. ggf. seiner Vorgesetzten gegenüber den Anteilseignern des Flughafens Salzburg.
1. Februar 2015: Von Othmar Crepaz an Lutz D. Bewertung: +0.67 [1]
Tja, Ösiland und die Restriktionen für die GA. Als (einzige!) Ausrede könnte man event. geltend machen, dass bei Erwartung von stärkeren Schneefällen die Räumung ein Problem darstellen würde. Und die GA-Abstellflächen in Salzburg und auch Innsbruck waren zur Zeit rund um das russische Weihnachtsfest (6.1.) tatsächlich voll mit Privatjets aus Russland. Offenbar haben die Flughäfen noch nicht bemerkt, dass es in diesem Jahr nebst Sanktionen auch einen erheblichen Wertverlust des Rubels gegeben hat, der viele Russen davon abgehalten hat, einen Skiurlaub anzutreten. Sogar Charterketten aus Russland wurden storniert.
Eine andere Sauerei leistet sich Innsbruck LOWI seit vielen Jahren. Obwohl der Platz bis 22.00 Uhr für Abflüge und 23.00 Uhr für anfliegende, gewerbliche Flugzeuge offen und mit der gesamten Infrastruktur betriebsbereit ist, darf die nicht gewerbliche GA nach 20.00 Uhr nicht mehr starten oder (geräuschlos) landen. Ein Ärgernis für private Halter, die im Sommer bei bestem Tageslicht nicht aus südlichen Destinationen einschweben dürfen oder Messebesuche früh am Nachmittag abbrechen müssen, um rechtzeitig zu landen.
Es wäre ein Leichtes, Platzrundenflüge mit Rücksicht auf die Anwohner ab 20.00 Uhr nicht mehr zu erlauben, auch für Starts bestünde kaum Bedarf. Aber "aus Lärmgründen" nicht einschweben zu dürfen, während laute Jets starten, ist eine Frechheit. Ein "Bauernopfer" für die Grünen, die das vor Jahrzehnten gefordert haben, als kaum Linienverkehr nach Innsbruck statt fand. Trotzdem hält man an diesem Unsinn weiterhin fest.
Inzwischen gibt's kaum noch private Fliegerei (von ehemals 4 Clubs existiert noch einer, und der mit 25% der früheren Flotte. Dabei waren es die Privatflieger, die Innsbruck nach dem Aus für Linienflüge nach dem Eagle-Absturz 1964 am Leben erhalten haben, ehe Tyrolean den Flugbetrieb wieder aufnahm.
1. Februar 2015: Von Alexander Callidus an Lutz D. Bewertung: +1.00 [1]
Audiatur et altera pars?
1. Februar 2015: Von Lutz D. an Alexander Callidus
Macht der Richter.
1. Februar 2015: Von Alexander Callidus an Lutz D.
Könnte doch auch mal der Journalist machen.
1. Februar 2015: Von Stephan Schwab an Jan Brill
Ich frage mich da angesichts meines Vorhabens Kunden europaweit für jeweils 2 Tage/Woche über einige Monate zu betreuen, ob ich am Ende Kunden an Orten wie Salzburg einfach nicht bedienen können werde.

Man kann als PAX ja das Flugzeug vom Berufspiloten zum Parken woanders hinbringen lassen. Siehe auch Berlin-Tegel, wo es dann nach Schönefeld zum Parken geht. Aber als Selbstflieger mit einer SR22 macht das keinen Sinn.

Es ist vermutlich auch fraglich, ob sich da ein Flugplatzbetreiber bewegen wird, wenn man ihm erzählt, daß man dann halt nicht kommen kann. Das hat ja im vorliegenden Fall auch nicht funktioniert. Man könnte sich natürlich die Mühe machen und z.B. die lokale Politik, Bürgermeister, etc. zu informieren. Auch die lokale Presse wäre eine Möglichkeit.

Am Ende ist es sicher gut, daß solches ganz offensichtlich unsinniges Verhalten bekannt wird.

Mich würde aber auch interessieren was denn nun der Grund dafür ist. Philipp hat da ein paar Hinweise gegeben. Ist das schon DER Grund oder gibt es noch mehr. So einfach blöd sind Menschen in diesen Positionen nicht.

Das wäre auch generell ein Thema, welches vielleicht mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte. Denn Fliegen ist nicht immer Selbstzweck, sondern - Stichwort Infrastruktur - dient dazu irgendetwas anderes möglich zu machen.

Was wäre eigentlich im Fall eines Organtransportes dort in Salzburg ohne Hangar 7 passiert? Denn das Ausladen bei laufendem Motor wollte man ja auch nicht erlauben.
1. Februar 2015: Von Norbert S. an Othmar Crepaz
dass bei Erwartung von stärkeren Schneefällen die Räumung ein Problem darstellen würde

dieses Argument wollte ich eigentlich heute morgen als Witz posten ... am besten überhaupt niemanden parken lassen, denn er könnte beim Schneeräumen hinderlich sein. Da wird der Zweck eines Flughafens ad absurdum geführt.
1. Februar 2015: Von Andreas Ni an Jan Brill
Salzburg liegt zweifelsfrei voll im europäischen Trend.
Geplanter Übernacht-Zwischenstopp auf dem Weg nach Ibiza Anfang Juni 2014 zum Besuch des Guggenheim Museums sowie einer Klasse Kneipe in Biarritz ( "Schee Albäär", also Schöner Albert, am alten Bootshafen) entweder in Biarritz oder San Sebastian: Beide verlangen ebenfalls eine Anfrage vorweg wegen Parkplätze. Biarritz lehnt ab, da angeblich das Vorfeld am GAT voll sei. San Sebastian antwortet nicht am Telefon. Also einfach Flugplan nach San Sebastian mit Alternate Biarritz aufgegeben und mal schauen, was passiert (alter hessischer Sinnspruch: Wer viel fragt, geht viel irr...).
Zur grössten Not ist da ja noch Bilbao mit allerschlechtesten Kommentaren und dem spanischen Zwangshandling mit Rotlichtmilieu-Preisgestaltung.
Beim ersten Funkkontakt mit Biarritz bereits die Nachricht, dass San Sebastian uns nicht akzeptieren könne, da kein Parkplatz vorhanden sei. Aber wir könnten denn doch (!) nach Biarritz....
Das Vorfeld war dann von mir und einer Schweizer Arrow "belegt". Auf höfliches Nachfragen erklärte man mir, irgendein Auroclub habe seinen Besuch mit mehreren Fliegern aufgrund schlechten Wetters gecancelt.
An San Sebastian bin ich mit dem Mietauto vorbeigefahren. Ich hätte meinen Flieger gefühlte fünfundzwanzig Mal dort abstellen können.

In Konsequenz wird man (werde ich?) bei zukünftigen Besuchen solch parkplatzreglementierender Flugplätze bereits 3 Monate vorher alle Optionen (zeitlich wie örtlich) belegen, um dann wenige Tage vor Abflug die nicht erforderlichen Belegungen zu canceln. (Sind wir nicht alle ein wenig egoistisch?).


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1. Februar 2015: Von Aristidis Sissios an Jan Brill Bewertung: +2.00 [2]
Unter anderem für so ein Grund stehen die Flughafen Betreiber von Santorini LGSR und Mykonos LGMK vor Gericht. Obwohl das Apron leer war, wurden trotzdem keine Parkerlaubnisse erteilt und das für viele Jahren je nach Lust und Laune.

Die Verhandlungen werden sehr lang dauern, der Anfang wurde gemacht, das zählt. Andere Betreiber ähnlicher Gewohnheiten (Macht Missbrauch) werden ihr Verhalten demnächst ändern, bestimmt.

In Corfu, der Platz ist für mich auch der Entry Point, gilt auch fürs Parken 24h PPR, wird aber immer (oder fast immer) erteilt.

Grüße

Aristidis Sissios
1. Februar 2015: Von B. Quax F. an Jan Brill
Lieber Jan, der Bericht spricht mir aus der Seele. Ich mag Österreich und Salzburg sowie Innsbruck sind tolle Plätze. Aber die Bilder vom Vorfeld sind wirklich ein Schlag ins Gesicht. Ich verstehe ja das der Platz knapp ist und man etwas planen muß, aber man hat den Eindruck, man gibt sich nicht den hauch von Mühe. Was mich wirklich wurmt ist das "warum"? Es würde mir leichter fallen den Grund zu verstehen, will man keine Landung, keine GA?

Parkt man die Flieger halt nach dem geplanten Abflugdatum, schafft man woanders auch (in Biggin wird man immer umrangiert). Will einer doch früher los, muß halt den Aufwand extra zahlen, wäre auch OK.

@Andreas, ja im Sommer planen um im Winter einen Parkplatz zu bekommen. Das habe ich versucht, mein Anruf im Hochsommer in Salzburg, das ich zwei Samstag im Winter (Wetteralternative) gerne einen Parkslot hätte wurde müde belächet und mir gesagt für meinen Flieger findet sich immer eine Ecke. Nun als ich im Winter einschweben wollte wußte davon keiner mehr was, na Danke. Da fühlt man sich gleich mehrfach veräppelt.

@Jan, hat man es in der PPR Regelung geändert, ich meine man brauchte nur einen Slot zum parken wenn man länger als 1h bleibt (hatte ich mal ind er AIP so gelesen)?

Übrings erzählt man sich am besten klappt es so, einfach hinfliegen und wegfahren :-) wer viel fragt, irr....
1. Februar 2015: Von Benutzer gelöscht an Aristidis Sissios
Aristidid,

vor einige Jahren hat man mir in Corfu "ausnahmsweise" die Genehmigung erteilt, nach Heraklion zu fliegen, "obwohl dort eigentlich kein Platz sei", wie man "am Telefon erfahren habe". Nach einer Stunde Diskussion ließ man mich fliegen ... Und als ich in Heraklion ankam, war der GA Apron leer. Es stand EIN Flugzeug dort.
1. Februar 2015: Von David S. an Benutzer gelöscht
Über Karneval wollten wir eigentlich nach LOWI. "Angeregt" durch diesen Artikel habe ich mit Schrecken festgestellt, dass es dort bis März angeblich keine Parkmöglichkeit gibt von Mittwoch bis Sonntag (??).

A2397/14 NOTAMN Q) LOVV/QFALT/IV/NBO/A /000/999/4716N01121E005 A) LOWI B) 1501071800 C) 1503291800 D) WED 1800-SUN 1800 E) PARKING RESTRICTIONS DUE TO LIMITED SPACE. NO LONG TERM-PARKING (MORE THAN ONE HOUR) PERMITTED AT INNSBRUCK LOWI FOR ALL FLIGHTS EXCEPT SCHEDULED AND SERIAL-CHARTERFLIGHTS. IN THE MENTIONED TIME-RANGE A MAXIMUM TURNAROUND-TIME OF 60 MINUTES WILL BE ACCEPTED.

Also doch nach Bozen stattdessen? Jemand mit aktuellen Erfahrungen?
1. Februar 2015: Von Othmar Crepaz an David S.
So viel ich weiß, besteht das Parkproblem nur Sa + So. Auch würde ich in diesem Winter nicht am Freitag in der Mittagszeit nach Innsbruck fliegen - da landet nämlich eine israelische Chartermaschine.
In ihrem vorauseilenden Sicherheitswahn müssen alle Leute während der Bodenzeit dieses Flugzeuges die Besucherterrasse räumen, und Privatpiloten dürfen - trotz Sicherheitsausweis - das Vorfeld nicht betreten und ergo auch nicht zum Flugzeug gehen. Wie heißt's bei Asterix? "Die spinnen, die Römer".
2. Februar 2015: Von Fliegerfreund Uwe an Jan Brill Bewertung: +2.00 [2]

@Jan Brill

Good Job, da würde ich mich so richtig festbeißen. Der Verantwortliche muss beim Strümpfe wechseln feststellen das die Füße abgefault sind und erst wieder locker lassen, wenn dieser Sachverhalt restlos aufgeklärt worden ist.

2. Februar 2015: Von Daniel K. an Fliegerfreund Uwe
an sich gebe ich dir Recht, aber es besteht auch die Gefahr von "die Geister die ich rief"...


...sprich, aus einer "solalala" Regelung wird eine festgezurrte "kann man noch weniger machen" Lösung wird. Und am Ende mehr Schaden, als Nutzen eingebracht. Vielleicht wird es auch wie am Hahn, dass einfach die Gebührenschraube nach oben gedreht wird? Aber dennoch bin ich für kämpfen! Das ist wichtig und zeigt Behörden und Institutionen, dass man sich nicht alles gefallen lässt.

@Jan Brill: weitermachen :)
2. Februar 2015: Von Flieger Max L.oitfelder an Jan Brill Bewertung: +2.00 [2]
Das ist im Einzelfall natürlich ärgerlich, dazu aber ein paar Gedanken:

Salzburg hat ein enormes (Lärm-)Problem, vor Allem mit der deutschen Anrainergemeinde Freilassing.
Der aus der Region stammende deutsche Ex- Verkehrsminister Ramsauer versuchte sich als Airportgegner zu profilieren, das war auch nicht gerade lösungsorientiert.

Da ich selbst schon mit dem A320 im Holding über Salzburg war wegen zu wenig Abstellpositionen verstehe ich bis zu einem gewissen Grad die "Zurückhaltung", zusätzlichen Verkehr reinzuholen, zumal vielleicht noch ein anderer Gesichtspunkt eine Rolle spielen könnte:

Jeder zusätzliche IFR-Verkehr scheint in der Statistik auf und liefert den Airportgegnern Kanonenfutter, insbesonders wenn der ILS-Anflug auf die 15 geflogen wird (werden muss) da der RNAV Y 33 mit Minimum 2570/GND oft nicht ausreicht und der RNAV RNP Z auf die 33 wird wohl keines der GA-Flugzeuge fliegen können.

Ein wenig mehr Flexibilität wäre natürlich wünschenswert.
2. Februar 2015: Von Stephan Schwab an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +1.00 [1]
Interessante Gedanken. Heißt aber dann nicht die Übersetzung: "Wir wollen keine Besucher per Flugzeug" ?

Ist das nicht auch wieder nur das allseits beliebte St. Florian Prinzip in Kombination mit Egoismus? Da wo ICH wohne will ich keine Verkehrsinfrastruktur, außer ICH nutze diese gerade selbst.

Es wäre wirklich schön, wenn es auf EU-Ebene eine Regel gäbe, die bei Infrastruktur Pflichten zum Offenhalten, Betreiben, Zugänglichmachen, etc. fordert. Und Flugplätze würden dann dazugehören. Ich würde da alles drunter verstehen was mindestens eine Hartbelagbahn hat. So wie Straßen und auch Bahnstrecken ja auch 24H ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen.

@Jan Brill: Bitte weiter verfolgen.
2. Februar 2015: Von Sebastian Golze an Stephan Schwab Bewertung: +1.00 [1]

Ich war schon öfter in Salzburg, bin von allen immer sehr gut behandelt worden und die Kosten waren auch immer angemessen. Um einen Passagier aussteigen zu lassen bin ich auch mal direkt vor dem GAT platziert worden. Der Towerlotse hat den nächsten Flugplan gesehen und das von sich aus organisiert. Abflug nach GAT Schließung und Rechnung per Post ging auch. Eigentlich alles gut in LOWS.

Im Winter habe ich dort auch mal eine Woche geparkt, auch über das Wochenende. Ich habe damals das PPR Formular von der Webseite zwei Tage vorher ausgefüllt und angemerkt dass ich bereit wäre den Flieger selber rückwärts an die Vorfeldkante zu schieben. Das hat dann auch funktioniert. Ich vermute mal eine schriftliche Anfrage kann man schlechter abwimmeln als einen Anruf. Denn wenn sich Jan jetzt beschwert hat er ja kaum etwas in der Hand weshalb er sich beschweren könnte…

Was mich aber interessiert:

1) Wo liegt eigentlich das Problem? Das GA Vorfeld hinter Exit 2 ist für wirklich große Flugzeuge wegen der Breite des Rollwegs sowieso nicht zu erreichen und die kleinen bekommt man immer irgendwie unter. Die haben dort sogar einen guten Schlepper und rangieren ständig Flugzeuge in die Hallen und auch sonst auf dem Vorfeld hin und her wie eine Amerikanische FBO (in LOWS nie Bremse anziehen!).

Ist es Personalmangel? Schneeräumung? Verdeckte Anflugslots? Für den Winterservice nicht kostendeckende Gebühren?

Wenn man mit den Leuten ein nettes Gespräch führt kann das vielleicht heraus bekommen.

2) Wäre die Sache bei Anfrage über einen Handling Agenten anders ausgegangen?

3)
Wie lief in diesem Fall der erste Anruf? Vielleicht irgendwen auf dem falschen Fuss erwischt?

Ich würde mich sehr freuen wenn man Licht in die Sache bringen könnte aber lieber indem man das Gespräch mit dem Flughafen sucht als einen Artikel im alten "Teegen Stil" der die Sache bestimmt nur schlimmer macht...

2. Februar 2015: Von Wolfgang Lamminger an Sebastian Golze Bewertung: +4.00 [4]
Hmmm... da Salzburg in unmittelbarer Nähe zu meiner "alten" Heimat liegt, interessiert mich das Thema natürlich auch sehr.

Vor Jahren (na gut, es mögen schon 10 Jahre her sein) gab es dort überhaupt keine GA-Probleme (zumindest keine, die mir offenkundig wurden) - Parken über mehrere Tage etc... problemlos

Vor ca. 2 - 3 Jahren starteten wir für unseren Verein "German-Historic-Flight" eine Anfrage in Salzburg zum
Besuch des Hangar 7 mit unseren Vereinsmitgliedern, ca. 15 - 20 Oldtimer- und andere Single-Engine-Flugzeuge, Samstags im August, Anflüge VFR teils im Verband, parken für ca. 4 - 5 Stunden ...
Auskunft: keine Möglichkeit, da kein Parkplatz. Auch der Einwand, wir würden die Flugzeuge selbst von Hand "platzsparend" zusammenschieben und viel weniger Parkpositionen benötigen, als bei der Anzahl Flugzuege anzunehmen wäre: Fehlanzeige.

Danach Anfrage bei Red Bull/Hangar 7: maximale Parkmöglichkeit für ca. 5 - 7 Flugzeuge...

Schade, die Sache wurde gecancelt und wir sind dann nach Ingolstadt-Manching geflogen.
Dort gab es 0 Probleme, dieser "Masseninvasion" Parkflächen zu gewähren.

@ Sebastian Golze:
Jan Brill mit Heiko Teegen wegen des kritschen Stils eines Artikels zu vergleichen ist unangemessen. Teegen war in seiner Polemik und der Art, Themen immer wieder von Vorne aufzuwärmen irgendwann nicht mehr lesbar.

Jan legt den Finger in die Wunde, an Stellen, wo vielleicht auch eine Veränderung zum Besseren zu erwarten ist. Natürlich kann eine Einzelperson für sich versuchen, Dinge "auf kleinem Dienstweg" zu regeln. Ein Pilotenmagazin, das hier in gewisser Weise auch das Mandat für seine Leserschaft vertritt und Meinungsbildung betreibt, kann und sollte das nicht, sondern muss zwangsläufig auf Publicity setzen.
2. Februar 2015: Von Stefan Jaudas an Jan Brill
... die Russen, wenn sie denn kommen, geben vielleicht ja das mit Abstand beste Trinkgeld?
5. Februar 2015: Von Guido Frey an Jan Brill
@ Jan Brill,

gibt es inzwischen eine Reaktion des Flughafens Salzburg auf den Artikel bzw. haben Sie ihn mal an die Pressestelle des Flughafens weitergeleitet?
6. Februar 2015: Von Matthias Klein an Jan Brill
Wie wäre es denn, den Flughafendirektor zum Interview zu bitten oder mindestens eine schriftliche Stellungnahme dort abzufordern? Das könnte doch zu ganz interessanten Stellungnahmen führen - oder?
6. Februar 2015: Von Jan Brill an Matthias Klein
... ja, wir hatten bereits vor Veröffentlichung des Artikels den Flughafen um Stellungnahme gebeten, jedoch ohne Erfolg.

viele Grüße
Jan Brill

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