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15. Mai 2021 14:05 Uhr: Von Sven Walter an Carsten G.

Und persönlich bin ich weit davon entfernt, ein Klimaveränderungs-Leugner zu sein, aber der Beweis, dass sich die Klima-Effekte abmildern oder sogar rückgängig gestalten lassen, bei CO2-Neutralität, ist nicht erbracht und das ganze ist ein riesengroßer Versuchsaufbau.

Umkehr nicht, Abbremsen schon. Also mildern.

Ein großer Vulkanausbruch würde jetzt ja auch helfen, wie im "Jahr ohne Sommer", aber das würde es nur verzögern, wenn wir nicht dekarbonisieren. Die Wirkungszusammehänge sind theoretisch wie experimentell belegt. Dass wir mit mehr Messpunkten und noch besseren Supercomputern noch präzisere Prognosen bekommen, ändert ja nix an den Formeln.

Klimawandel ist ja normal; nur die menschengemachte Veränderung seiner Geschwindigkeit ist das große Problem.

15. Mai 2021 15:00 Uhr: Von Juergen Baumgart an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

...es gibt auch Kolbenmotoren mit 55% Gesamtwirkungsgrad !:

https://de.wikipedia.org/wiki/Emma-M%C3%A6rsk-Klasse

15. Mai 2021 15:17 Uhr: Von Juergen Baumgart an Stefan Jaudas Bewertung: +2.00 [4]

...kleine Spitze gegen die Elektrofans und Weltenretter - schon mal drüber nachgedacht, dass ein Golf mit 1-Liter-Benziner eventuell deutlich besser für die Umwelt ist wie ein Taycan, ein E-Tron oder sonst so ein "umweltfreundliches" E-Mobil?...

...Ja, wir hätten genügend energiesparende Alternativen, bräuchte man gar nicht mehr so viel Neues erfinden:

Auch ein Viermaster z.B. kann ja nur mit Wind den Atlantik überqueren...Dauert halt ein bisschen...Mussten auch ein paar Umweltaktivisten erfahren, die eine Alternative zum Flugzeug testen wollten:

Seekrankheit und 6Wochen für hin- und zurück wg. vielen Flauten, und dann war halt der Jahresurlaub für die Reise weg. Ganz zu schweigen , daß so ein Vehikel heute unbezahlbar im Unterhalt ist, gegenüber seinen spritfressenden Pendants...

Segelfliegen kommt auch immer mehr aus der Mode hier in D... Mitgliederhalbierung seit ich vor 35 Jahren angefangen habe...Nutzung der Naturkräfte scheint immer unfinanzierbarer zu werden.

Stattdessen mancherorten wohlbeleibte Jugendliche die auch kleine Wegstrecken auf E-Rollern zurücklegen, "E-Sportler" usw. Ob das wirklich alles so umweltfreundliche Alternativen sind ?

15. Mai 2021 15:51 Uhr: Von Michael Söchtig an Juergen Baumgart
Beitrag vom Autor gelöscht
15. Mai 2021 16:38 Uhr: Von Sven Walter an Juergen Baumgart Bewertung: +1.00 [1]

...kleine Spitze gegen die Elektrofans und Weltenretter - schon mal drüber nachgedacht, dass ein Golf mit 1-Liter-Benziner eventuell deutlich besser für die Umwelt ist wie ein Taycan, ein E-Tron oder sonst so ein "umweltfreundliches" E-Mobil?...

Kleine Spitze zurück: "als", nicht "wie". Ja, haben wir vermutlich, falls du mich zu den Weltenrettern eingeschlossen hättest. Gibt da immer diese Weitfahrwettbewerbe für Studenten und so, wo die mit einem Liter Diesel hunderte Kilometer weit fahren auf einem Rundkurs. Meine Vision vor 30 Jahren war immer "Monocoque aus dem Autorennsport und damit die Sicht wie in einem modernen Segelflugzeug, Zwergotto oder -diesel mit Schwungrad, vielleicht heute sogar Batterie, und den Aufprallschutz mit dutzenden Prallsäcken wie in einern AH-64". Den XL1 von VW fand ich auch fantastisch, danke Herr Piech, leider setzt sich sowas auf einem Markt ohne Anreize dann nicht durch. Ein 1000 kg - Kompaktwagen geht übrigens wirklich mit 1 l/ 100 km zu betreiben - aber nur bis 60 km/h. Sonst geht's bis 1,5 l rauf. Aber ja, wäre jahrzehntelang toll gewesen. Nur - jetzt haben wir noch was Besseres. Und das Bessere ist ja der Feind des Guten.

...Ja, wir hätten genügend energiesparende Alternativen, bräuchte man gar nicht mehr so viel Neues erfinden:

Auch ein Viermaster z.B. kann ja nur mit Wind den Atlantik überqueren...Dauert halt ein bisschen...Mussten auch ein paar Umweltaktivisten erfahren, die eine Alternative zum Flugzeug testen wollten:

Und bei Boris Herrmann, mit viel Action und Geschwindigkeiten, die sonst nur Nuklearantriebe bei Kriegsschiffen über oder unter Wasser erreichen, haben Tausende das gebannt verfolgt. 20 Knoten 24 h am Tag ist schon geil.

Segelfliegen kommt auch immer mehr aus der Mode hier in D... Mitgliederhalbierung seit ich vor 35 Jahren angefangen habe...Nutzung der Naturkräfte scheint immer unfinanzierbarer zu werden.

Jepp, die Kiddies werden durch Fliegerarztkosten, Apps, Daddelgeräte etc. da nicht gerade hingeführt... bedauerlich. Wir waren da aber immer leider nur eine Nische. Aber mit elektrischen Eigenstarterdoppelsitzern, auf einer 400 m Wiese am Stadtrand, einem windsicheren Zelt als Hangar ohne groß aufrüsten wäre da nochmal ein ganz anderes Potential... indes die Bürokratie...

Stattdessen mancherorten wohlbeleibte Jugendliche die auch kleine Wegstrecken auf E-Rollern zurücklegen, "E-Sportler" usw. Ob das wirklich alles so umweltfreundliche Alternativen sind ?

Ne, Fahrrad ist ganz klar besser. Reine Physik. Und Gesundheitsökonomie. E-Sport: Definitiv kaum Fortbewegungskosten. Lässt sich perfekt CO2-neutral ausüben. Mein Ding wäre es trotzdem nicht, aber jedem das Seine :-).

15. Mai 2021 16:47 Uhr: Von Sven Walter an Juergen Baumgart

Ist bekannt, bin gegenüber von HDW geboren worden und 12 min mit dem Fahrrad von MaK weg aufgewachsen (Maschinenbau Kiel). Doppelkolbenhubdiesel von Junkers fand ich auch auch sehr interessant. Aber den Wirkungsgrad erzielen halt Containerschiffe mit 3 Wochen Reise, nicht 2,3 Tonnenvehikel im deutschen Stadtverkehr.

15. Mai 2021 23:23 Uhr: Von Juergen Baumgart an Sven Walter

(..das "wie" nebst dazugehörendem Satz hab ich doch von Stefans Thread weiter vorne kopiert...)

16. Mai 2021 06:30 Uhr: Von Stefan Jaudas an Juergen Baumgart

... wenn eine Diskussion mal in die Grammatidramatik abrutscht, dann sagt das ja auch was aus ...

16. Mai 2021 08:51 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Robert Hartmann Bewertung: +1.00 [1]

Pipistrel ist meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg. Das gehört unterstützt!

Ich finde es auch gut, dass man an der Sache "forscht" und es auch praktisch umsetzt, aber leider sind die Informationen, die ich vom Velis gehört habe, nicht sehr ermutigend.

Kosten:

Ein Akku kostet irgendwo knapp unter 20.000 € und ist auf max. 500 Stunden limitiert. Zwei davon werden benötigt. Das macht bei - sagen wir 35.000 € - für zwei Akkus also schon alleine 70 € pro Flugstunde für die Akkus - ohne Stromkosten für die Ladung!

Der Elektromotor ist aktuell sogar nur für 300 Stunden zugelassen und kostet ebenfalls knapp 20.000 €. Macht also nochmals ca. 60 € pro Flugstunde.

Nur alleine diese Antriebsstrang-Komponenten treiben den Stundenpreis schon weit über den eines typischen Schulungs-Zweisitzers.

Praktischer Nutzwert:

Die max. Flugzeit (mit Minimal-Reserve) liegt bei 50 Minuten. Reicht also in der Schulung für eine typische Platzrunden-Schulung oder auch ein kurzer Überlandflug zur Navigation im engeren Umkreis. Danach muss der Akku geladen werden. Ein Tausch ist nicht möglich, da die Akkus komplex verbaut und an eine Wasserkühlung angeschlossen sind.

Die Standard-Ladedauer der Akkus beträgt über 3 Stunden, d.h. es sind pro Tag nur 3 max. 4 Sessions möglich. Schnell-Laden wäre zwar in etwas über einer Stunde möglich, verkürzt aber dann die Lebensdauer der Akkus nochmals zusätzlich, erhöht also erneut die ohnehin schon prohibitiv hohen Stundensätze.

Pipistrel selbst empfiehlt daher mehrere Flugzeuge (Stückpreis 180.000 €) vorzuhalten, um einen Lehrer auszulasten.

Eine Überlandschulung ist natürlich aufgrund der geringen Flugzeit nicht möglich, man benötigt also noch ein weiteres konventionelles Muster, um damit die anderen Ausbildungsinhalte abzudecken. Seltsamerweise hat Pipistrel kein vergleichbares Muster im Vertriebsprogramm, damit die Schüler sich nur minimal umgewöhnen müssen. Beim Alpha Electro und Alpha Trainer im UL-Bereich gibt es das immerhin. Also kommt es vielleicht auch noch beim Velis.

Übrigens hat das Flugzeug kein Gesamtrettungssystem, da es für LSA nicht erforderlich ist und aus Gewichtsgründen eingespart wurde.

Ich denke daher nicht, dass der/die Velis (kennt jemand das von Pipistrel gewünschte "Geschlecht"?) ein kommerzieller Erfolg wird, aber man muss ja irgendwann mal anfangen. Wenn Akku- und Motorlaufzeit sich Richtung 1.000 Stunden bewegen, die Neu-/Austauschkosten sich deutlich reduzieren, dann wird auch der Stundenpreis in erträgliche Regionen vorstossen.

Und wenn dann noch Verbesserungen der Akku-Technologie und der konkreten Velis-Systemkonfiguration zu einer deutlich höheren Energiedichte des Gesamtsystems führen, dann könnte man auch von 2 Stunden Flugzeit träumen. Mit Flugstunden-Vollkosten um die 100€ (aktuell wohl deutlich über 200€) und 2 Stunden Reichweite wäre der kommerzielle Erfolg sicher in greifbarer Nähe.

Wie weit wir davon entfernt sind? Ich weiß es nicht. Da dürfen andere die Glaskugel befragen.

16. Mai 2021 10:47 Uhr: Von Juergen Baumgart an Stefan Jaudas Bewertung: +2.00 [2]

:-) ......

..an den letzten:

sorry, ist zwar andere Sparte (nicht Schulung), trotzdem: Es gibt eigenstartfähige E-Segelflieger, mit denen kann man nach dem E-Start auch heute schon den ganzen Tag "solartechnisch" fliegen !...

edit: Noch eine kleine Bemerkung an die "Lycosaurier"-Kritiker (aus meiner Sicht) : Wenn man die ganzen Segelflugstunden aufsummiert, die aufgrund von F-Schlepps mit Lycos in den vergangenen Jahrzehnte zusammengekommen sind, ist der Lycoming wahrscheinlich einer der umweltfreundlichsten Motoren überhaupt ;-)

16. Mai 2021 15:20 Uhr: Von Michael Söchtig an Juergen Baumgart Bewertung: +2.00 [2]
Bisschen Lycosaurus-Bashing gehört einfach dazu.

Wenn man mal von so Kleinigkeiten wie verbleitem Sprit, uraltzündung, Vergaser/Einspritztechnik die schon 1945 veraltet war und dem Lärm absieht...

dann muss man insgeheim ja zugeben dass genau dieses Konzept ja das geile dran ist. Die Sprüche " Leistung satt ohne Kat und "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch noch mehr Hubraum" wurden noch nie anschaulicher präsentiert. Eine Dampflok ist ja auch geiler als ein Triebwagen.

Doof nur wenn es eigentlich so gut wie keine Alternativen gibt.
16. Mai 2021 15:47 Uhr: Von Stefan Jaudas an Juergen Baumgart

Tja, aber eben diese elektrischen Eigenstarter sind eine ganz spezielle Anwendung. Die zudem locker in der bestehenden Infrastruktur betrieben werden kann. Und die selbst bei weiterer Verbreitung die Infrastruktur nicht belasten würden ...

"No argument here" - eine MiniLak würde mir auch gefallen ... ;-)

17. Mai 2021 09:17 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Du hast ja nicht einmal das Fundament der Technik begriffen… Selbst wenn die Wirkungsgerade sich noch verbessern, da gibt es einfach ganz harte Grenzen der Physik. Ich habe dir nur einen einfachen kurzen rausgesucht, du kannst dich gerne umfangreich informieren, das ändert aber nichts an den Wandlungsverlusten.

Danke. Zeigt meines Erachtens, wie Propaganda wirkt. Meinungen haben ist einfach, Meinungen bilden auch, Fakten durchdringen schwer.

Wie hieß das mal bei der Zeit? "Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen."

Deine schlauen Reden und ständigen Belehrungen erinnern mich an das Geschwafel des Superstars an der Börse, der gerade festgestellten musste, dass seine Bitcoin Schürferei Strom verbraucht und umweltschädlich ist. Welch ein schlauer Geist!

Steht heute in Steingards Morning Briefing, hier ein Auszug davon:

Tesla-Gründer Elon Musk dagegen erteilt dem Wasserstoff eine schroffe Absage. Die Energieeffizienz sei furchtbar, auf Wasserstoff zu setzen „makes no sense, it's incredibly dumb“; es mache keinen Sinn und sei unfassbar dämlich. Wenn zwei sich streiten, fragen wir eine Dritte: Prof. Veronika Grimm, Wirtschaftsweise mit ausgeprägter Energiekompetenz, ist Mitglied im Nationalen Wasserstoffrat des Bundeswirtschaftsministeriums. Sie prophezeit:

Auf Dauer wird Wasserstoff eine sehr große Rolle in unserem Energiesystem spielen. “

;-))

17. Mai 2021 09:45 Uhr: Von Carsten G. an Markus S. Bewertung: +4.00 [4]

Tesla-Gründer Elon Musk dagegen erteilt dem Wasserstoff eine schroffe Absage. Die Energieeffizienz sei furchtbar, auf Wasserstoff zu setzen „makes no sense, it's incredibly dumb“; es mache keinen Sinn und sei unfassbar dämlich. Wenn zwei sich streiten, fragen wir eine Dritte: Prof. Veronika Grimm, Wirtschaftsweise mit ausgeprägter Energiekompetenz, ist Mitglied im Nationalen Wasserstoffrat des Bundeswirtschaftsministeriums. Sie prophezeit:

Auf Dauer wird Wasserstoff eine sehr große Rolle in unserem Energiesystem spielen. “

Beide Aussagen stimmen und widersprechen sich überhaupt nicht! Im Individualverkehr macht H2 aus den erwähnten Effizienzgesichtspunkten keinen Sinn, insofern hat Elon Recht. Trotzdem wird Wasserstoff eine signifikante Rolle bei der Dekarbonisierung spielen - in vielen anderen Bereichen, AUSSER der Individualmobilität - also hat Veronika Recht.

17. Mai 2021 10:20 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Wie Carsten.

eine schlauen Reden und ständigen Belehrungen erinnern mich an das Geschwafel des Superstars an der Börse, der gerade festgestellten musste, dass seine Bitcoin Schürferei Strom verbraucht und umweltschädlich ist. Welch ein schlauer Geist!

Es wird dich nicht überraschen, aber wie Charlie Munger und Warren Buffett halte ich Kryptowährung für ziemlichen Blödsinn. Elon ist indes auch recht clever: Der will Autos verkaufen, seine Autos. Er ist aber auch clever genug, nicht zu lügen. Daher hält er sich bei Dingen bedeckt, die Dummfug sind. Ein Batterie-LKW mag grenzwertig sein, ein Truck ist auch Blödsinn, aber wenn sich beides verkauft, hat er recht. Falls nicht, dann nicht. Der Superstar an der Börse hat übrigens ein Unternehmen so hochgebracht, dass aus einer kalifornischen Garagenklitsche einen Großkonzern mit einer Marktkapitalisierung 10 x so groß wie Daimler vorliegt. Stand jetzt. Kann sich ja noch nach oben oder unten entwickeln.

Offenbar schwafele ich weniger als Elon, obwohl er um Potenzen mehr Ahnung hat. Das erfasst du aber auch nur, wenn du die Basics dahinter mal wirklich durchdringst. Bislang kommst du hier mit Wirkungsgraden von 80% als Gegenargument. Material haste jetzt ja genug.

Prof. Veronika Grimm, Wirtschaftsweise mit ausgeprägter Energiekompetenz, ist Mitglied im Nationalen Wasserstoffrat des Bundeswirtschaftsministeriums. Sie prophezeit:

Auf Dauer wird Wasserstoff eine sehr große Rolle in unserem Energiesystem spielen. “

Und nichts anderes vermitteln wir dir seit dutzenden Beiträgen. Sobald du des Pudels Kern selbst erfasst hast, musst du dich nicht an vermeintliche oder echte Autoritäten wie Grimm, Steingart oder Musk halten. Auch ein Werner Sinn (sonst sehr kompetent) oder ein Harald Lesch (eigentlich muss man den Mann fast immer lieben) haben in dem Themenkomplex schon Blödsinn abgesondert.

17. Mai 2021 10:48 Uhr: Von Peter Schneider an Sven Walter Bewertung: +6.00 [6]

Mir scheint, da brauche ich auch etwas Nachhilfe.

Das Diagramm 'well-to-wheel' zeigt für Diesel als Energieträger vom Schritt im Verbrennungsmotor zu den 100 km Fortbewegung einer Karosse 74% Energieverlust. Der Wirkungsgrad von 26% würde evtl für Benzin stimmen. Meines Wissens haben aber moderne Dieselmotoren einen Wirkungsgrad von 40%.

Und die Well to Wheel-Darstellung berücksichtigt scheinbar nicht den unterschiedlichen Energieaufwand für Herstellungs- und Bevorratungstechnik der Energien, also z.B. Energieaufwand für die Herstellung einer Batterie, Elektrolyseanlage, Verteilungsanlage oder Brennstoffzelle gegenüber einer Raffinerie und den Verteilungsaufwand des flüssigen Produkts Sprit. Lediglich den Verlust des Verteilungsvorgangs aufzuzeigen, also 23 MJ für Wasserstoff gegenüber 3 MJ für Sprit scheint mir da zu kurz gesprungen.

Der Gesamtverbrauch an Kraftstoffen betrug 2011 in D 52 Millionen Tonnen. Allein die Weltflotte von rund 90.000 Schiffen verbrennt etwa 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr (Wikipedia), um uns u.a. die technischen Produkte zur Verbesserung des well-to-wheel anzuliefern.

Wenn in D der Gesamtenergieverbrauch von 2500 TWh , davon 770 TWh für Verkehr, durch 'erneuerbare Energien' ersetzt werden soll, erscheint mir hochgradig ambitioniert.

Das Problem liegt ganz woanders, nämlich in der exponentiell wachsenden energiehungrigen Weltbevölkerung. Darauf wies vor Jahrzehnten Hoimar v. Ditfurth hin, wenn wir uns erinnern. D und Europa tragen gleichwohl zum Bevölkerungswachstum fast nichts bei.

17. Mai 2021 11:34 Uhr: Von Carsten G. an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Elon ist indes auch recht clever:

An seiner Stelle würde wegen der Doofheit der Märkte aus dem Lachen nicht mehr rauskommen. Er geht bei Crypto "short", macht einen Tweet, wie doof und gefährlich Crypto ist, verdient beim Absturz Kohle, mit der er dann Crypto kauft und seine TESLA-Liquidität parkt, dann macht er das öffentlich, die Kurse steigen und er verdient wieder. Man müsste mal in Kalifornien mit ihm eine Tüte teilen und die Pläne der nächsten Wochen kennen, dann würde ich hier auch die Frage posten: "Welches Flugzeug ist das richtige für meine Mission?"

17. Mai 2021 15:11 Uhr: Von Dominic L_________ an Carsten G. Bewertung: +1.00 [1]

Bei all den Ausführungen finde ich, sollte man aber auch nicht vergessen, dass es nicht nur auf die Effizienz ankommt. Der größte Teil des Energieverbrauchs geht ja in Industrie und Heizen. Dort ist der direkte Weg mit Wärmepumpe und Strombetrieb, auch über einen Speicher, mit Sicherheit der richtige Weg. In der Mobilität kommt es meines Erachtens noch ein bisschen drauf an, was am Ende am bequemsten ist. Angenommen, es würde ein Verfahren entwickelt, mit dem Wasserstoff auch bei Raumtemperatur flüssig gespeichert werden kann, ohne prohibitiv große Nachteile beim Gewicht. Angenommen also, die Effizienz wäre das einzieg Problem, dann meine ich, es könnte sich trotzdem wegen der Bequemlichkeit und der MÖGLICHERWEISE vorhandenen Ressourcensparsamkeit durchsetzen. Sollten wir mal dazu kommen, dass im Sommer mittags viel zu viel Strom im Netz ist, könnte es sich immer noch lohnen, den relativ kleinen Sektor des Verkehrs (kommt auch ein bisschen drauf an, was genau man nun alles wirklich mit Wasserstoff versorgen will) sozusagen einfach mit durchzufüttern. Der Strom wäre fast umsonst - einfach den Kapazitäten geschuldet, die man braucht, um auch am Winterabend noch einigermaßen genug Ertrag zu haben.

Für ganz dumm halte ich es nicht, den Wasserstoff im Sommer zu generieren und im Winter zu verfliegen. Ob das wirklich Sinn macht und so kommt, weiß ich nicht. Natürlich kann man auch zumindest die Autos elektrisch betreiben und besagten Wasserstoff nur zum Heizen der Häuser verwenden. Effizienter wäre es. Ich habe nur den Eindruck, bei hohem Solaranteil sind die Überschüsse im Sommer eben EXTREM hoch.

17. Mai 2021 16:02 Uhr: Von Markus S. an Dominic L_________

Das alles gibt es bereits. Heißt LOHC.

Ich hab mal ein Erklärvideo rausgesucht:

https://youtu.be/4DAfargngXk

https://youtu.be/rMl3FTvpNb0

Vielleicht sollten sich Sven und Carsten G. die Videos auch mal vorurteilsfrei anschauen und nicht nur die Werbesprüche des ethisch zweifelhaften Idols und Mesias aus den USA glauben schenken und mit dem auch noch eine Tüte rauchen zu wollen. ;-)

17. Mai 2021 16:25 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Vielleicht sollten sich Sven und Carsten G. die Videos auch mal vorurteilsfrei anschauen und nicht nur die Werbesprüche des ethisch zweifelhaften Idols und Mesias aus den USA glauben schenken und mit dem auch noch eine Tüte rauchen zu wollen. ;-)

a) haben wir nicht b) dass du das nicht verstanden hast, entzaubert dich mal wieder selbst. Die Speicherung und verbesserte Verteilmöglichkeit über Metallhydride etc. ist nicht ganz neu. Einmal bei Google eingeben, die Treffer sind Legion.

Nein, entscheidend ist, dass du immer noch nicht im Ansatz begriffen hast, was der Unterschied zwischen Wirkungsgraden in den Ketten wirklich ist, was ihn ausmacht.

Vielleicht muss ich es mal so erklären, wie ich es mit meinem Sonderschülern früher gemacht habe, und ja, den Schuh musst du dir jetzt mal anziehen: Deine Windkraftanlage erzeugt Menge Strom, sagen wir 100 (Maßeinheit lasse ich weg, scheint dich ja zu überfordern, nennt man didaktische Reduktion). Das fließt dann durch die Leitung in dein Auto auf dem Bauernhof neben der Windkraftanlage, den Stecker hast du ja ans Auto angeklemmt. Von den 100 bleiben noch 80 über. Damit kommst du von Husum bis Hannover.

Dein Fußballkumpel Daniel Düsentrieb hat was bei "Welt der Wunder" auf Pro7 gesehen und kauft destilliertes Wasser bei Rossmann, packt zwei Kabel in das alte Aquarium mit dem Wasser, nuschelt zwei Fremdworte, die sich wie Aorta und Katholik anhören, und nimmt einen großen, gelben Sack, den er über das Aquarium stülpt. Denn den Windstrom kann man ja nicht so lange aufbewahren, ne. Dann macht er Sack für Sack voll, monatelang. Baut aus einem abgesoffenen U-Boot noch so eine große Box in den gleichen Wagen ein, den die Gattin fährt, und füllt diese gelben Säcke brav in das Auto. Wenn er 100 vom Windrad hat, hat er noch viel weniger als 80, die er in das Aquarium einleitet und dann in die Säcke füllen kann. Büschn wat geit verlorn in den Säcken, is halt so. Mit dem Auto kommt er nach Neumünster, und wenn er Stahlflaschen statt Gelbe Säcke nimmt, geht das sogar noch Monate später. Und hätte er die Gelben Säcke in einen normalen Ottomotor reingetan, an dem er büschn rumgeschraubt hätte, wäre er mit der gleichen Menge immer noch bis zur Produktionshalle von Breezer ums Eck gekommen, um mal deren Windstromspezialapparatwandler büschn weiter durch die Gegend zu fliegen.

Ach ja, hätte er das Aquariumgas in so eine Kugelmaschine reingefüllt, hätte er das Gas besser nach Neumünster transportieren können, um dort noch so ein Brennstoffzellenauto aufzufüllen. Aber - auf der Strecke dahin gibt es ja sogar schonmal Stromleitungen. Aber dafür hätte er nicht so schön Autofahren können von der Marsch in die Geest.

17. Mai 2021 16:31 Uhr: Von Carsten G. an Markus S. Bewertung: +2.00 [2]

Die notwendige Elektrolyse VOR der Produktion von LOHC hat eine Effizienz von rund 30% - Rest ist Abwärme, kann man die nutzen, steigt die Effizienz etwas. Mit dem Nachteil von 70% "verlorener Energie" startet die LOHC allerdings nun den Vergleich mit einem E-Auto, das eine Well-2-Wheel Effizienz von 80% hat. Daher sind die genannten 80% Effizienz der LOHC nicht Well-to-Wheel, sondern maximal tank-2-wheel.

LOHC kann eine Lösung sein als Energiespeicher. Wenn Stromkosten irrelevant sind, kann das eine (Teil-)Lösung sein. Ich vermute mal, dass es eine Nischenlösung (LKW, Langstrecke, etc.) sein kann. Wenn ich mir aber die "Forwardpreise" der Lithium-Ionen Speicher anschaue, zu denen aktuell die großen PKW-Hersteller einkaufen, halte ich die Entscheidung für gefallen...

17. Mai 2021 16:39 Uhr: Von Sven Walter an Peter Schneider Bewertung: +1.00 [1]

Mir scheint, da brauche ich auch etwas Nachhilfe.

Das Diagramm 'well-to-wheel' zeigt für Diesel als Energieträger vom Schritt im Verbrennungsmotor zu den 100 km Fortbewegung einer Karosse 74% Energieverlust. Der Wirkungsgrad von 26% würde evtl für Benzin stimmen. Meines Wissens haben aber moderne Dieselmotoren einen Wirkungsgrad von 40%.

Guter Einwand, maximaltheoretisch wäre ja thermisch 60% beim Diesel drin, der effektive maximale Wirkungsgrad ist aber bei 42% Schluss. Mein schlaues Buch: "Die großen Unterschiede sind darin begründet, dass beim realen Motor die zuvor genannten Voraussetzungen wie beispielsweise isentrope Zustandsänderungen oder Reibungsfreiheit nicht gegeben sind". (Otto 36% übrigens). Da sind also noch 2% Verbesserung zu deiner Zahl drin, das war's dann darüber. 55% nur bei Ozeandampfern, die im Grunde genommen ziemlichen Dreck verbrennen.

Die werden da zur Vereinfachung gemittelt haben über die Gesamtflotte. Die Grafik ist genial, aber wird mit Sicherheit wie alle Studien gewisse Annahmen zur Vereinfachung machen müssen. Ändert im Zweifel nix an den Gesamtproportionen, denn Energiedichte der Batterien, Fertigungskosten und "grauer Rucksack" bei der Produktion ist ja bei immer höherem Anteil der EE in einem rasch reifenden Sektor deutlich vorzugswürdig gegenüber Verbrennern. Aus dem Diesel kannst du technologisch fast nix mehr rausholen, die Unterschiede zum Schweröl-55%-Effizienzwunder Frachtschiff zum besten neuen Turbodiesel mit 40% liegt ja in der tatsächlichen Nutzung, nicht in der Ingenieurkunst. Und - Diesel braucht halt immer Kohlenwasserstoffe, wie auch immer gewonnen, und hat nur einen gewissen Wirkungsgrad (KWK stationär ist natürlich nochmal deutlich besser). Ein bürstenloser Elektromotor setzt nunmal fast alles um. Ob in einer Straßenbahn von 1903 mit Wasserkraft aus den Schweizer Talsperren oder aus Ruhrpottsteinkohle. Letztere hat einen schlechten Wirkungsgrad aber hey, man hatte sie halt. Der Vortrieb am Gleis ist der Gleiche.

Und die Well to Wheel-Darstellung berücksichtigt scheinbar nicht den unterschiedlichen Energieaufwand für Herstellungs- und Bevorratungstechnik der Energien, also z.B. Energieaufwand für die Herstellung einer Batterie, Elektrolyseanlage, Verteilungsanlage oder Brennstoffzelle gegenüber einer Raffinerie und den Verteilungsaufwand des flüssigen Produkts Sprit. Lediglich den Verlust des Verteilungsvorgangs aufzuzeigen, also 23 MJ für Wasserstoff gegenüber 3 MJ für Sprit scheint mir da zu kurz gesprungen.

Bei den Abnahmen der jeweiligen Maßeinheiten von oben nach unten erscheint mir das indes eingepreist. Nur mal so als Beispiel aus der Förderung von Kohlenwasserstoffen - googel mal bitte, wieviel Gas am Bohrloch einfach so mitverbrannt wird, weil der Transport sich nicht lohnt. Hier der kurze Eintrag von Wiki:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gasfackel

https://en.wikipedia.org/wiki/Routine_flaring#Deception_of_the_public

Und übrigens: "Cryptocurrency "miners" have recently identified flare gas as a potential low-cost source for their energy-intensive computing. A number of partnerships have emerged between these two unusually different miners, with the further aim of minimizing each of their substantial carbon footprints.[30][31]" Ja da lohnt sich dann wirklich das Schürfen ;-). Weil das Zeug ja sonst ziemlich sinnfrei abgefackelt wird.

Der Gesamtverbrauch an Kraftstoffen betrug 2011 in D 52 Millionen Tonnen. Allein die Weltflotte von rund 90.000 Schiffen verbrennt etwa 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr (Wikipedia), um uns u.a. die technischen Produkte zur Verbesserung des well-to-wheel anzuliefern.

Dass wir nur 2% des CO2 auf dem Planeten derzeit emittieren, ist ja unzweifelhaft. Wenn unsere WKAs und Batterien indes hier hergestellt werden, und wir 50/80/100% EE in der Versorgung haben, brauchen wir die Produkte zur Verbesserung des Well-to-wheel ja immer weniger. Ist ja klar, dass wir weiterhin eine globalisierte, immer arbeitsteiligere Wirtschaft haben werden.

Wenn in D der Gesamtenergieverbrauch von 2500 TWh , davon 770 TWh für Verkehr, durch 'erneuerbare Energien' ersetzt werden soll, erscheint mir hochgradig ambitioniert.

Jein - ambitioniert bleibt es, aber der Primärenergiebedarf schrumpft ja gewaltig: Wenn du einen Vortriebswirkungsgrad von 35 - 40% alleine im Fahrzeug hast, ist 80% Wirkungsgrad für ein BEV doppelt so hoch. Dazu kannst du es durch überwiegend vorhandene Leitungen laufen lassen, den Transportaufwand aus Norwegen, Russland und Saudi-Arabien entfällt dann ja schon mal. Wir verschleudern halt seit Jahrzehnten ganz, ganz viel.

Das Problem liegt ganz woanders, nämlich in der exponentiell wachsenden energiehungrigen Weltbevölkerung. Darauf wies vor Jahrzehnten Hoimar v. Ditfurth hin, wenn wir uns erinnern. D und Europa tragen gleichwohl zum Bevölkerungswachstum fast nichts bei.

Das Problem besteht, wenn alle so leben wollen wie wir. Hätte der Senegal weiterhin nur Fischer und Ackerbauern, die rausrudern und selbst fangen, was sie essen, und nur 2,1 Kinder pro Frau, wäre auch nur ein Teil des Problems gelöst. Daher ja, die Bevölkerungszunahme ist ein Riesenproblem, aber gewaltig wird es erst dadurch, wenn die Wohlstand so konsumieren wollen wie wir. Und wir sind schon viel zu lange zu ineffizient.

17. Mai 2021 16:43 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]

Ich denke, ihr redet ziemlich aneinander vorbei.

Für das "Standard-Auto" macht ein Zwischenschritt über andere Energie-Speicher wenig Sinn. Für 90% der privat gefahrenen Kilometer genügt der direkt in den Akku gespeicherte Strom der WKA. Das bringt die beste Effizienz. Dein Argument ist hier unschlagbar.

Es gibt aber Anwendungen - und ich denke darauf will Markus hinaus - bei denen das BEV nicht die beste Lösung ist, sei es nun aus Gründen der Reichweite, des Gewichts oder der Logistik. Für Langstreckenjets wird die Energiedichte der Akkus wohl in den nächsten 50 Jahren nicht ausreichen, es sei denn jeder Passagier nimmt einzeln einen Stratosphären-Motorsegler. Wenn Stromerzeugung und Stromnutzung weit voneinander entfernt und zeitlich entkoppelt sind, z.B. Solarkraftwerke in der Wüste, könnte eine Speicherung über ein chemisches Medium ebenfalls Sinn machen.

Beide Seiten haben ein valides Argument.

17. Mai 2021 17:14 Uhr: Von Sven Walter an Mich.ael Brün.ing

Das hab ich aber bislang immer so wie von dir beschrieben dargestellt... Siehe Vertreterauto A3 tdi. Den schlagen die BEVs vielleicht in 20 Jahren noch nicht. Unbestritten. Aber das sind halt, genau wie du sagst, 10% der Fälle.

17. Mai 2021 18:09 Uhr: Von Carsten G. an Mich.ael Brün.ing

Beide Seiten haben ein valides Argument.

Also hier auf Versöhnung zu machen, minimiert den Spass! Die Frage ob H2 oder E-Mobilität ist wie Cessna oder Piper, Druckkabine oder O2-Versorgung, 2-Blatt oder 3-Blatt, CAPS oder nicht-CAPS, Öl per Einzelversand oder Sammelversand in die USA schicken. (Ironie aus)


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