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31. Mai 2021 23:05 Uhr: Von Robert Forster an Dominic L_________
Beitrag vom Autor gelöscht
1. Juni 2021 00:23 Uhr: Von Sven Walter an Robert Forster

https://efahrer.chip.de/news/weg-von-co2-hin-zu-wind-und-solar-studie-zeigt-ueberraschenden-weg-auf_105016?layout=amp

Kein neutraler Auftraggeber, aber eine Studie, die wieso oft genau das wieder gibt, was Natur wissenschaftlich bei uns nahe liegt. Und nur ganz kurz zur Frage des aufladensvon Elektrofahrzeugen, das kann man auch beim Parkplatz beim Arbeitgeber machen. Und natürlich muss man Kontinuierlich über die nächsten 15 Jahre Lade Punkte auch in den Großstädten schaffen.

1. Juni 2021 09:12 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Danke für den oben verlinken Artikel. Hier ein Auszug.

Demnach sei ein Umstieg bis 2040 möglich: „Es geht mit den bestehenden Technologien“, so Studienleiter Professor Hartmut Spliethoff anlässlich der Vorstellung der Ausarbeitung mit dem Titel „100 Prozent Erneuerbare Energien für Bayern“. Der Bund Naturschutz Bayern hatte die Analyse beauftragt. Grundlegend reiche demnach der aktuelle Ausbauzustand der Übertragungsleitungen aus. Allerdings wird hier von einem technischen Einsparpotenzial von 50 Prozent im Vergleich mit dem heutigen Stromverbrauch ausgegangen.

Wie soll das zusammen passen bei steigender Elektromobiltät?

1. Juni 2021 09:19 Uhr: Von Michael Söchtig an Markus S. Bewertung: +2.00 [2]

So ganz verstehe ich das auch nicht.

Potenzial zum einsparen gibt es natürlich weiterhin: Wenn man alle Nachtspeicheröfen rausschmeißt, die Häuser dämmt und dann eine Wärmepumpe statt des Nachtspeichers installiert, alle Glühbirnen durch LED ersetzt, Kläranlagen modernisiert mit Lüftern die weniger Strom brauchen, alte Wasserpumpen in Zentralheizungen durch moderne Pumpen austauscht, dann kann man schon einiges sparen - aber den Stromverbrauch um 50% senken wird das nicht.

Strom werden wir eher mehr brauchen. Primärenergie dagegen weniger.

1. Juni 2021 10:54 Uhr: Von Dominic L_________ an Michael Söchtig Bewertung: +2.00 [2]

Primär bezoeht sich diese 50% Annahme aber auf den Netzausbau. Ich finde, inwiefern Netze ausgebaut werden müssen, kann man nicht so einfach an der benötigten Leistung festmachen. Das hängt ja sehr davon ab, wie zentral oder eben dezentral man Energie zur Verfügung stellen kann. Wenn man an jeder Ecke einen Generator betreibt, der aus dem Gasnetz Wasserstoff bezieht und dort Strom einspeist, braucht man eben weniger Netzkapazität, genauso wie man auch weniger brauchen würde, wenn jedes Haus einen Batteriespeicher hätte und grundsätzlich seinen Bedarf über sein eigenes Dach deckt.

Man kann solche Speicher ja auch auf zwei Weisen betreiben: Entweder auf maximale Netzschonung getrimmt oder auf maximale Eigenversorgung.

Im ersten Fall würde man immer versuchen, den Speicher eher voll zu halten und lieber solange es geht aus dem Netz ziehen. Erst wenn die Netzlast zu hoch wird, wird der Speicher geleert. Im zweiten Fall würde man immer alles aus dem Speicher bedienen und nichts aus dem Netz nehmen, bis plötzlich der Speicher leer ist und alles aus dem Netz kommen muss. Entsprechend braucht man wohl eine gute Strategie, um da einen Mittelweg zu finden.

4. Juni 2021 16:31 Uhr: Von Sven Walter an Markus S.

https://www.pv-magazine.de/2021/05/12/bayern-100-prozent-regenerativ-das-geht-wenn-die-regierung-will/

du hast natürlich enorme ein Sparpotenziale die ganzen Bereichen der Wärmeproduktion und auch was Stellmotoren in der Industrie angeht. Da lohnt sich es halt häufig aus wirtschaftlichen Gründen nicht, noch zu investieren. Was die Autos anbelangt, der Verkehrssektor hat ja nur das Problem, dass er kaum reduziert, nicht, dass er dominierend wäre von unserem primär Energieverbrauch.

einfach immer drauf gucken, was die Wärmepumpen im Bereich Heizung an Effizienzsteigerung bringen, und auch was die Effizienzgewinne der Elektromobilität gegenüber der bisherigen sehr schlechten Nutzung des Brennstoffwertes fossiler Energien bedeutet.

Details:

https://www.mw.tum.de/es/publikationen/bayernstudie/

4. Juni 2021 17:30 Uhr: Von Wolff E. an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]
Und immer schauen, dass genug Geld auf dem Konto ist, damit man alles das bezahlen kann....
4. Juni 2021 17:39 Uhr: Von Sven Walter an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

Du erwartest jetzt nicht ernsthaft, dass ich anfange, Investitionsrechnung zu erklären? Ich glaub das beherrschst du besser als ich.

Jährlicher Import fossile Energie nach Deutschland liegt so im Bereich 55-65.000.000.000 €. Die Schwankungen des Weltmarkt es sind uns ja bewusst, dass der Gasmarkt dem Öl Markt folgt, wissen wir auch. Und in einem Corona Jahr kostet das was halt sehr wenig, jetzt gerade hingegen sind wir wieder über 70 $ pro Fass bei der Nordseesorte.

jährlicher Import fossile Energie nach Deutschland liegt so im Bereich 55-65.000.000.000 €. Die Schwankungen des Weltmarktes sind uns ja bewusst, dass der Gasmarkt dem Öl Markt folgt, wissen wir auch. Und in einem Corona Jahr kostet das Fass halt sehr wenig, jetzt gerade hingegen sind wir wieder über 70 $ pro Fass bei der Nordseesorte.

Insgesamt wird es zugegebenermaßen teurer, das ist so, aber es ist deutlich günstiger als die Folgen, die wir uns bei unbegrenzter auf Heizung der Atmosphäre einfangen. Kannst ja einfach mal angucken, was gerade kurz vor der Arktis in Kanada und Russland alles so am brennen ist.

entscheidend ist, dass man es jetzt kontinuierlich übernächsten 24 Jahre macht. Oder 20 oder 30. Aber es gibt keine Ausreden, nicht jetzt anzufangen. Wir sind jetzt technologisch soweit, und vieles von dem, was wir jetzt anfangen, hätte man schon vor 25 Jahren langsam auf Gleisen sollen. Einfach aus Effizienzgründen. Einfach aus Gründen der größeren Unabhängigkeit. Im Gegensatz zu mir hattest du ja möglicherweise schon einen Führerschein bei der letzten Ölkrise.

4. Juni 2021 18:16 Uhr: Von Wolff E. an Sven Walter Bewertung: +3.00 [3]
Du hast es jetzt doch erklärt, aber das kenne ich von dir ja schon. Und du hast, wie so viele andere die "vergessen", die nicht das Geld dafür haben. Und jetzt bitte nicht damit kommen, das es irgendwie ausgeglichen wird. Hat schon Trittin mit seinem Eiskugelvergleich versucht und wie wir alle wissen, ging es nicht auf. Umweltschutz ja, aber wenn es dann an die eigene Reserven geht oder unbezahlbar wird, ist das Thema Umweltschutz nicht mehr so im Zentrum des Bürgers. Wer 10.000 Euro netto pro Monat hat, eine PV auf dem Dach, die neuste Wärmepumpe und sich sagt, ich sorge für weniger Co2, dann aber weiter seine Piper fliegt, mit dem SUV (ggf elektrisch für 80.000 +) in den Bio Markt fährt, 3 x pro Jahr in den Urlaub fliegt und grün wählt, der hat irgendwie vergessen dass es sehr viele Menschen gibt, die nicht mal 2000 netto pro Monat haben und sich weder E-Auto oder Hybrid leisten können. Und dann darf man sich nicht wundern, was so manche Wahlergebnisse widerspiegeln. Da passt dieser Vergleich schon etwas....


4. Juni 2021 18:18 Uhr: Von Dominic L_________ an Sven Walter

Du hast einen Absatz doppelt drin.

Ich finde, dass man ganz wesentlich schauen muss, wo Geld hin geht. Ab ins Ausland, wo es in 99% der Fälle für zwielichtige Zwecke eingesetzt wird oder lieber hier in lokale Arbeit investieren, die Leute in Lohn und Brot bringt? Was ist denn schlimm daran, wenn 3 Euros an deutsche Firmen gehen anstatt 2 an russische? Das Geld ist doch nicht weg.

4. Juni 2021 19:04 Uhr: Von Sven Walter an Wolff E.

Also, das ist schon lustig, dass du mir mit meiner 80 Quadratmeter Wohnung und einem 18 Jahre alten Auto, was die Hälfte von deinem wiegt, erklärst, was denn jetzt alles mit den Leuten ist, den ich zu viel Geld haben...

Ich halte von dem Begriff mansplaining nicht besonders viel, und ich bin auch nicht Jürgen Trittin.

Man muss selbstverständlich die Mehreinnahmen auf das steuerfreie Existenzminimum geben, das sorgt nämlich wieder für mehr konsumtive Ausgaben. Das andere ist, wer sagt denn, dass man nicht mit einem A2 Diesel gebraucht sehr sehr günstig weiterhin Auto fahren kann?

Ganz realistisch betrachtet wirst mit Hartz 4 einfach aufgrund des angepassten Warenkorbes mehr Geld bekommen.

Und zweitens kannst du als Berufspendler eben auch auf ein kleineres günstigeres Auto zurückgreifen. Die umweltbewusstesten Menschen mit großen Abstand in Deutschland sind die Obdachlosen. Das ist natürlich kein Ziel und kein Vorbild, aber das zeigt schlussendlich, wie weit wir anderen alle von dem Ziel weg sind, den Naturverbrauch kontinuierlich zu reduzieren.

Und da wir bislang unendlich viel verschwendet haben, und das jahrzehntelang, werden die unvermeidlichen Daumenschrauben ein klitzekleines bisschen schneller angezogen, als das bei vernünftiger Politik vor 25 Jahren möglich gewesen wäre. Es geht darum, dass die Preise die Wahrheit sagen und verursachergerecht sind. Und wenn ich mir den deutschen Fuhrpark so angucke, erscheint mir die Solidarität mit den Ärmsten 15% der Autobesitzer ehrlich gesagt nicht wirklich glaubwürdig. Es ist ein Argument der Faulheit.

P.S.: Die "A"fD wäre wohl nur noch in 2 - 3 Landtagen, wenn wir in 2015 die Grenzen geschlossen hätten. Dass die sich als Sammelbecken der Unzufriedenen gerieren und diese Unzufriedenen dann oft wider das eigene Interesse wählen, ist nochmal ein ganz anderes Thema. Die Gelbwestenproteste sind unserer politischen Kaste wohlbekannt. Daher muss man natürlich die Mehreinnahmen voll gegenfinanzieren am untersten Lohnende.

5. Juni 2021 09:47 Uhr: Von Wolff E. an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]
Ok, nun persönliche Angriffe von jemandem, der, der in einer 1-Mot "sinnfrei" um die Welt geflogen ist und zwei Kinder hat. Mein SUV hat vier Rad Antrieb und ist tiefschnee und gelaendetauglich. Ich benötige dieses Fahrzeug zum transportieren von Antennenmasten und 60-90 cm Parabolantennn, die ich dann im Nirgendwo, die nur auf Feldwegen in den Bergen zu erreichen sind, die im Winter immer Schnee haben und wo nicht geräumt wird. Gerade im Winter muss ich alle 2-3 Tage an diese Antennen und muss Eis und Schnee entfernen, die sonst nicht mehr sauber arbeiten würden. Siehe Bild im Anhang. Und ich wohne in einer 70 qm Wohnung. Was tust du aktiv für den Umweltschutz? Ich habe kein eigenes Haus und daher keine PV und Wärmepumpen bzw werde es wohl nie tun, da ich kein Haus mehr kaufen werde, warum auch? Für mich viel zu groß. Allerdings habe ich schon seit geraumer Zeit ein Abo laufen, das automatisch 30 Tonnen CO2 pro Jahr kompensiert (die Vielflieger die Grünen im Bundestag machen das ganz genauso, also ist es legitim), mein Büro ist 300 Meter von zu Hause entfernt (spart ca 800 km sprit pro Monat) mein Mitarbeiter hat minimum 2 Homeofficetage (spart ca 1000 km Sprit pro Monat). ich bin vor 4 Jahren deutlich näher an die Innenstadt gezogen, mit dem Erfolg, das ich manchmal 3-4 das Auto überhaupt nicht bewege. Urlaubsfluege mit der 2-mot gab es über 3 Jahre nicht mehr, fliege immer weniger, der Flieger selbst wird inzwischen oft für checks genutzt, aber mehr als total 70-80 Stunden fliegt er nicht mehr (waren mal 200), ich produziere so wenig Müll, das der Mülleimer alle 10 Tage (10 Liter) nur voll ist, kaufe sehr sehr wenig wie z. B. Klamotten, Elektronik (meine Stereoanlagen ist 20 Jahre +alt), Fernseher 10jahre+, Musik usw. Datenverbrauch pro Monat nur ca 25 GB zu Hause, mobil reichen mir 1-2 GB. Einzig bei Live Konzerten "Haue" ich etwas auf den Putz, da waren es vor Corona ca 10-15 Konzerte pro Jahr, die "größer" waren. Urlaubsfluege werden mit Linie geflogen, Leihwagen vor Ort immer der kleinste und natürlich wird alles kompensiert bei Atmosphär.
Aber das alles kann ein normaler Angestellter mit Frau und Kind nicht tun, da er nicht das Geld und die Möglichkeiten hat. Da ist Geld ein knapper Rohstoff, dass wollen offensichtlich viele nicht einsehen. Mal das hier lesen, es trifft es gut: https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-mein-haus-mein-rad-mein-volvo_id_13319362.html


5. Juni 2021 11:03 Uhr: Von Dominic L_________ an Wolff E.

Obwohl ich es sehr begrüßen würde, wenn man demnächst statt Penislängenvergleichen nur noch damit angibt, wie nachhaltig man doch lebt, ist es doch klar, dass vieles nur der Staat ändern kann - und damit ist eigentlich dei EU gemeint. Gut, energetisch geht vielleicht noch vieles im Kleinen. Man kann erzeugen oder weniger verbrauchen, seine Aktivitäten anpassen, aber wenn es um Ressourcen geht, kann man selber doch kaum was machen. Egal, wo ich bestelle, ich bekomme immer massenhaft überflüssiges Plastik in Form von Verpackungen um Verpackungen um Verpackungen mitgeliefert. Wo kämen wir auch hin, wenn eine Jeans nicht in Plastik stecken würde. Die wird doch schlecht! Immerhin kommt sie nicht in einer Einweg-Kühlbox. Und dann diese ganzen Möchtegern-Umweltfreunde, die dann den Karton mit der Jeans noch mit altpapier ausstopfen. Das muss natürlich sein, wenn die die Jeans da drin rumfliegt, könnte sie ja brechen und zersplittern.

Ich fürchte, da muss der Staat mal wieder eine komplizierte Minimalverpackungsrichtlinie herausgeben, weil man die Menschen es einfach nicht hinkriegen, sparsam zu agieren. Und ich weiß als Verbraucher auch nicht, wie ich sie dazu zwingen soll. selbst den Versandhandel komplett zu meinden, bringt gar nichts. Dann werden all diese Verpackungen halt im Geschäft ab gemacht und weg geworfen und man kauft die Hose ohne Verpackung, dafür kriegt man dann eine weitere Tüte drumherum. Selbst, wenn es eine Papiertüte ist, ist das nicht umweltfreundlich. Die kann man doch zu nichts Anderem mehr gebrauchen nachher.

Wenn ich 50g Kekse kaufen, bekomme ich ich einen halben Kubikmeter Plastik dazu. Das muss alles reduziert werden. Zum Beispiel könnte man überlegen, dass nur 20% des Verpackungsvolumen überhaupt etwas anderes als Inhalt sein dürfen. Schluss mit Luft und Plastik, was die Luft schön straff hält, so als ob was drin wäre.

Und von all dem Zeug wird so gut wie NICHTS wirklich nachher wiederverwendet. Ich sage bewusst nicht recyclet, weil das ein schwammiger Begriff ist. Es wird schon einiges damit gemacht - mit sicherheit auch energiehungrig - um es dann letztlich doch zu verbrennen.

Da muss der Staat mal einen Einschnitt machen und für sortenreine Trennung sorgen, sowie Verbundverpackungen, die bekanntlich quasi unrecyclebar sind, soweit wie möglich verbannen. Wenn sortenreine Trennung nur über eindeutige Farben geht, dann bitte, her damit. 10 Farben = 10 Sorten Plastik in Verpackungen. Dann muss das wohl reichen.

Und was meine permanente Idee angeht, mehr Lebensmittel in Glas zu verpacken und zwar in Glas, was nachher wiederverwendet wird, nicht kaputtgehauen und aufwändig neu produziert, muss man es halt einfach nur mal angehen! Mein Eindruck ist: Egal, was mal vorsichtig eingeführt wird beim Edeka: Die Nachfrage ist dann imemr höher als das Angebot, also etwas mehr Mut.

Das Energiesparpotenzial alleine durch Nichtwegwerfen von Glas, dürfte wohl gigantisch sein. Man schaue sich die ganzen Glascontainer an (die sowieso nur Müllhalden sind).

Der Einzelne kann da einfach wenig bewirken, außer natürlich, mitzumachen, wenn mal ein neues System ausprobiert wird. Wir sind immer dabei.

5. Juni 2021 12:50 Uhr: Von Sven Walter an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

Also: Wenn du konkret “Und du hast, wie so viele andere die "vergessen", die nicht das Geld dafür haben. Und jetzt bitte nicht damit kommen, das es irgendwie ausgeglichen wird.” sagst und ich dann detailliert darauf eingehe, dass das eben auch mit schmalem Geldbeutel ausgeglichen werden kann, nimmst du den Vergleich mit dem Gewicht unserer beider PKWs persönlich? Dein PKW (und Flugzeug!) sei dir von Herzen gegönnt, nicht einmal wenn du ihn nicht beruflich nutzen würdest; ich werde niemals etwas dagegen sagen, wenn jemand mit einer Turboprop für das bessere Gelati mal nach Venedig fliegt, ich habe da als komplett neidfreier Mensch (außer auf MiG-29 Piloten) wirklich überhaupt kein Problem mit. Aber ich habe mit der intellektuellen Redlichkeit ein Problem: Wenn hier als Argument vermeintlich auf die Realität der Ärmsten geguckt wird, während in Wahrheit der Ausgleich durch die eine oder andere Maßnahme problemlos möglich ist. Man kann PKWs so günstig betreiben, dass die Pendlerpauschale ein Arbitragegeschäft ist. Ich werfe das persönlich niemandem vor, hab es auch noch nie gemacht und werde es auch nie machen.

Nur: Wenn wir gesamtgesellschaftliche Ziele festlegen, dann bitte mit harten Argumenten.

Beispiel? Ich kann mich wahnsinnig über Bürgermeister aufregen, die alte Stinker aussperren (Mainz/ Wiesbaden), von Leuten, die sich diesen Wechsel eben einfach nicht leisten können.

Aber auf volkswirtschaftlicher Ebene kannst du dir mal angucken, wie sich die PS-Zahl und das Gewicht von Golf 1 - 7 verändert hat. Ein Teil durch passive Sicherheit, konzediert, aber trotzdem haben wir heute 57 mio KFZ auf den Straßen, 47 mio PKW, und die rechte Spur ist ein hochsubventioniertes Warenlager, wenn man mal die ganze Volkswirtschaft ehrlich berechnet. Also brauch das einen angemessenen Preis. Den hätten wir seit 1990 konstant einfordern müssen. Wir erinnern uns doch alle noch, dass es damals weniger Vekehr gab?

Mir wäre es viel lieber, der Durchschnittsverdienst wäre komplett einkommenssteuerfrei (wie in Hongkong, falls das da jetzt noch so ist), und die Verbrauchssteuern lenken eben den Naturverbrauch. Mit längerfristiger Anpassungszeit. Schafft die richtigen Anreize, und eine kleine Mietwohnung, umgeben von anderen beheizten Wohnungen, mit einem Kleinwagen, den man ordentlich pflegt, nivelliert diese Argumentation sofort. Und - das gilt auch auf dem Lande. Da sind die Mieten deutlich tiefer als im Ballungsraum. Gleicht sich von alleine aus.

Also - wenn du sonst immer gegen gewisse vermeintliche oder echte Attribute der Grünen-BT-Fraktion herumreitest aber jetzt hier eine CO2-Kompensation als akzeptabel einstufst (mit Recht, meines Erachtens), dann merkst du ja selbst, wie diese Gebetsmühle die fahren SUV und fliegen am meisten” offenbar doch nicht zieht.

Der Flug um die Welt war übrigens CO-neutral, so ist das, wenn man mit einem Waldbesitzer fliegt. Und: Selbst sonst hätte ich ihn selbstverständlich mitgemacht.

2,1 Kinder pro Frau ist übrigens populationserhaltend. Die fahren übrigens gerade Kettkar ;).

“Aber das alles kann ein normaler Angestellter mit Frau und Kind nicht tun, da er nicht das Geld und die Möglichkeiten hat. Da ist Geld ein knapper Rohstoff, dass wollen offensichtlich viele nicht einsehen. ”

Also mit einem Gehalt öD des alten Herren, drei Kindern und damals noch praktisch keiner Flugreise war das in meiner Jugend so, dass wir Süd-, West- und Nordeuropa außer den Linksverkehrländern komplett abgedeckt haben. Das geht auch heute noch. Ohne Verzicht - nur mit längeren Autofahrten und im unteren Spektrum der Beherbergungen. Nur wird der Passat jetzt ohne Nachzugucken das Doppelte wiegen, die dreifache PS-Zahl haben und einen größeren Anteil vom Nettolohn der Erwerber kosten. Aber dafür gibt es ja Gebrauchtwagen und Dacias. Wir reden hier von 12 € mehr im Monat, wenn man 1000 km im Monat pendelt und 7 l/ 100 km verbraucht, gerade woanders gelesen.

Fleischauer polarisiert ja ganz gerne (Klicks zahlen sein Gehalt) und hat ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit:

https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/deutschland-die-maer-von-den-gruenen-suv-fahrern-a-f27a2db3-0427-4766-b02d-dc7eb806083d

Das sind die realen Umfragezahlen. Der Mann argumentiert ungefähr so wie Ostblockpropagandisten früher. Wer ein derartiges Verhältnis zur Wahrheit hat wie Jan F., sollte vielleicht nicht Baerbock kritisieren, wenn sie Solardach sagt statt Dach mit Solarpaneelen. Eine Tankstelle ist ja auch immer noch eine Tanke, selbst wenn man sie zur Tanke verkürzt. Jeder weiß bei beidem, was gemeint ist.

Preise für Lastenräder mit E-Antrieb für Doppelverdienerkolumnisten: Sorry, gibt auch gebrauchte Fahrradanhänger und Römer. Oder man geht zur Kita zu Fuß, die gibt’s ja eigentlich ganz schön dezentral. Aber Hauptsache mal Stimmung machen, der Mann.

Dass der Mann von Recherche und Fakten nix hält, weiß man ja schon länger... das ist wie in der Luftfahrt, wenn da mal ein sachlicher Bericht ohne Fehler kommt, freut man sich schon gewaltig. Und wir wissen alle, wie dort das Regel-Ausnahme-Verhältnis ist....

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/europaeische-union-alles-sind-gleich-eu-beamte-sind-gleicher-a-1268939.html

Also, ich würde ihn bei Fakten nicht zitieren. Er lebt von seinen Klickraten. Nicht von der Qualität seiner Recherche. Zeigt eher, dass Edelfedern die Wirtschaft und Wirklichkeit nicht so verstanden haben.

Ach ja, schöne Photos von den Antennen!

5. Juni 2021 17:31 Uhr: Von Willi Fundermann an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]

Ich hab gerade gehört, die Aero findet vielleicht doch statt.

5. Juni 2021 18:03 Uhr: Von Manfred Saulauf an Willi Fundermann

Das wäre toll....... man weiß ja nicht wie es der (Avgas) GA in Zukunft geht, und so eine Messe für Spielzeuge der großen Jungs total dem boomendem Klima Mainstream entgegensteht....

5. Juni 2021 18:08 Uhr: Von Sven Walter an Willi Fundermann

Ernst oder ironisch ;-)? Falls sie stattfindet, ich wäre begeistert.

7. Juni 2021 13:20 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Willi Fundermann Bewertung: +1.00 [1]
Aber...was wird dann aus diesem Thread???
7. Juni 2021 13:26 Uhr: Von Dominic L_________ an Flieger Max L.oitfelder

Man könnte ja auch vielleicht auch andere lose damit zusammenhängende Themen besprechen.

13. Juni 2021 22:20 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Vollkommen wertfrei zur Ergänzung des E Mobility Thread. ;-)

Kobaltabbau im Kongo

Der hohe Preis für Elektroautos und Smartphones

https://www.deutschlandfunk.de/kobaltabbau-im-kongo-der-hohe-preis-fuer-elektroautos-und.724.de.html?dram:article_id=454818

13. Juni 2021 22:31 Uhr: Von Robert Hartmann an Markus S. Bewertung: +2.00 [2]
Es gibt auch Auto mit Akkus ohne Kobalt.
https://graslutscher.de/warum-es-meistens-unertraegliche-heuchelei-ist-wenn-besitzern-von-e-autos-das-kobalt-in-den-akkus-vorgerechnet-wird/
14. Juni 2021 20:58 Uhr: Von Markus S. an Robert Hartmann

Gibts da auch eine fundiertere Quelle als den Blog des Graslutschers? Und welche Hersteller bauen den leistungsfähige Batterien für Autos ohne Kobalt?

14. Juni 2021 21:16 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Markus S. Bewertung: +3.00 [3]

Google mal "Model 3" und "Cobalt free". Im Prinzip schwenken sie (Tesla mit den China-Model 3, VW angekündigt) auf LiFePo und kobalt-frei.

Mich nervt ein wenig an der Diskussion, dass ja Cobalt zwar in den Verkehr gebracht wird, aber natürlich diese Materialen zurückgewonnen werden, sobald die Akkus abgelaufen sind. Es ist kein Verbrauch an Kobolden, sondern die Kobolde werden aus der Erde geholt, um fortan fortlaufend nützlich zu sein. (Wer hier stutzt: Natürlich eine Anspielung, aber wer Sätze wie "Wir können den Strom im Netz speichern, und ich habe gerade keine Lust, mir sagen zu lassen, das geht nicht" formuliert, hat jeden Spott und jede Häme verdient, auch als Frau).

Ich bin nun spät in der Diskussion hier, aber die Diskussionen hier im PuFF haben mich vor gut einem Jahr zur 10 kWp-Solaranlage gebracht, und mit dem Corona-BEV-"So intensiv werden wir Dir den Hintern nie wieder pudern"-Bonus dann zum Elektroauto (konrekt: ID.3 seit 02/21 - macht Spaß). Immer, wenn ich in EDLN parke, gucke ich über den Parkplatz: Wohlmeinend gezählt fährt inzwischen wohl 1/10 der Piloten ein BEV - weit über dem Durchschnitt. Für jeden 2-Auto-Haushalt verstehe ich nicht, wenn nicht bei nächster Gelegenheit zumindest eine der Kisten gegen ein BEV getauscht wird - unseren Diesel bewegen wir nur noch als Mülltransporter zur Deponie oder beim Ressourcenkonflikt um "wir brauchen jetzt beide ein Auto". Mein offener Action-Item ist als nächstes die Ölheizung.

14. Juni 2021 21:38 Uhr: Von Robert Hartmann an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Antwort siehe oben. (Danke Georg!)

Übrigens verzichten Autos mit modernem E-Antrieb auf aufwendige Getriebe und Motoren die alle nicht ohne Kobalt hergestellt werden könnten. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/890995/umfrage/weltweite-verwendung-von-kobalt/)

Auch die Dieselerzeugung benötigt Kobalt ...

14. Juni 2021 22:14 Uhr: Von Markus S. an Robert Hartmann

Sorry, diese Antwort ist mir keine 39 EUR wert. Aber ich glaube Euch und wollte nur zur Vervollständigung den Bericht empfehlen.


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