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119 Beiträge Seite 1 von 5

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13. Juli 2019: Von Alexander Callidus an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Und ich finde es auch gut, dass die Gesamtbilanz von Elektroautos in Bezug auf CO2 um 27 Prozent besser ist als die der "Verbrenner" (Umwelt-Bundesamt 2019).

Das UBA ist Partei. Man wird ihm nicht unrecht tun, wenn der tatsächliche Vorteil eher bei 10% liegt. IIRC kam Spektrum der Wissenschaft etwa auf diese Größenordnung: https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423

In Anbetracht der schlechten Leistungs- und Reichweitenwerte sowie der Landschaftsverschandelung ist das eine gottserbärmlich schlechte Technologie, eines ehemaligen Hochtechnologielandes unwürdig.

Es wäre eine Petitesse, 3l-Autos flächendeckend einzuführen und intelligentere Verkehrslösungen wurden auch schon vor Jahrzehnten vorgeschlagen. E-Mobilität scheint mir da eher Industriesubvention, Konsumankurbelung, Gewissensberuhigung.

Für Ballungsgebiete allerdings ist die lokale Emissionsfreiheit natürlich ein massiver Vorteil. Egal, die Technologie kommt so oder so. Aber nicht unbedingt ein Grund zur Freude.

13. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Alexander Callidus

Kann ich nicht beurteilen ... Aber selbst 10 Prozent wäre ein großer Fortschritt. Und was die Reichweite betrifft: viele der neuen E-Cars haben zwischen 500 und 600 km. Halte ich für ausreichend.

Und die Vermeidung lokaler Emissionen – auch Geräuschemissionen (!) halte ich für sehr relevant.

Ich glaube aber auch, dass die Brennstoffzelle aufholen wird.

13. Juli 2019: Von Wolff E. an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

5-600km? Wer hat diese Reichweite nach WLTP? Und real sind das dann nochmal 15-30% weniger. Einer hat seinen E-Tron Audi mal gequält. Es waren 170km range bis leer. Laut WLTP soll er 400km haben. Wenn ich meinen SL so jage, schaffe ich locker 500km Range und das mit V8 und BJ 2007. Ich denke, dass Akku E-Autos eine Sackgasse sind, so wie wir sie kennen. Da muss was "besseres" kommen um die Akzeptanz zu erhöhen. Und mit Akzeptanz meine ich nicht durch Druck der Regierungen sondern durch Technik. Was nutzt mir ein 400 PS E Auto, wenn ich nicht auch mal drauf treten darf ohne mir gleich Sorgen wegen Range machen zu müssen....

13. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Wolff E.

Der Audi e-Tron ist in keiner Beziehung relevant. Lies mal die Tests von der Krücke ... (Wer den Ladestecker an der linken Fahrzeugseite anbringt hat schon echt Kompetenz bewiesen :-))

Der Tesla 3 hat laut ADAC eine realistische Reichweite von 425 km (zugegeben, das sind weniger als die 560 km Herstellerangabe!) und die S-Modelle haben noch deutlich mehr. Und das ist natürlich erst der Anfang, in Zukunft werden wir deutlich bessere Reichweiten sehen.

Ich schätze dass 75 Prozent aller Autofahrer nie mehr Reichweite benötigen. Ich meine - wenn das in Kalifornien funktioniert, wo das Auto noch eine sehr viel zentralele Rolle spielt als bei uns ...

Ich gehe mal von meiner typischen Anwendung aus: Meine Firma ist 345 km von meiner Wohnung entfernt. Ein Mal pro Woche muss ich da hin (wenn das Wetter ok ist, fliege ich natürlich). Natürlich wäre ich länger unterwegs als mit dem "V-6", ich schätze maximal 30-45 Minuten mehr Fahrzeit.

13. Juli 2019: Von Michael Münch an Alexis von Croy Bewertung: +2.67 [4]

Das ist doch kompletter Blödsinn, was hier im Zuge der political vorrechnest und mainstream-Klimaschutz-Religion als Unsinn verbreitet wird.

e-Autos laden in D Kohlestrom. Die Atomkraftwerke werden leider abgeschaltet, die zugehörige Industrie und weltweit führendes Know-how aus politisch-ideologischen gründen vernichtet.

E-Autos bringen Nix und dimnotwendige Infrastrukur gibt es nicht, noch weniger die nötigen Mengen Ladestrom durch die idiotische Energiepolitik in D. Die Energiedichte der Akkus ist schlecht, wird auch durch dauerndes wiederholen nicht besser. Der deutsche Weltrettungswahn ist abstoßend und lächerlich. Die anderen Ländern lachen über uns, kann man leicht bei aufmerksamen Auslandsreisen erleben...in Psanien, Osteuropa, Nordamerika inkl Kanada usw.

wer diesen Unsinn als Zukunft und Chance verkauft, hat keine Ahung oder will bewusst seine Mitbürger auf den Arm nehmen.

get real...

13. Juli 2019: Von R. P. an Alexis von Croy

Warum den Stecker nicht auf der linken Seite? Ernst gemeinte Frage.

13. Juli 2019: Von Wolff E. an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Was in Kalifornien funktioniert, kann /muss hier nicht funktionieren. In USA fahren due 65 Meilen. In Deutschland eher 100-130 Meilen. Es macht auch wenig Sinn, 400+ PS zu haben, aber dann auf deutschen Autobahn mit 120 km/h zu fahren, was ich oft bei Tesla sehe. Ich habe das Gefühl, das Tesla ähnlich "gehypt" wird wie Apple. Ist schon ansatzweise eine Ideologie...

13. Juli 2019: Von Alexis von Croy an R. P. Bewertung: +1.00 [1]

Weil man bei Einstecken des Kabels mitten auf der Straße steht? Weil das Kabel viel länger ist und um das Auto herum geführt werden muss? Wer hat sich das ausgedacht?

@Wolff

Tja, so gern ich selbst schnell fahre, vielleicht können wir nicht für alle Zeiten darauf bestehen, dass wir alle genau so schnell fahren dürfen wie wir das gerne wollen?

Ich jedenfalls könnte mich leicht umstellen. Das weiß ich deshalb weil ich neben einem fahrdynmaischen schnellen Auto auch einen US-Straßenkreuzer fahre, der mich überhaupt nicht zum Rasen reizt und mit dem ich fast nie schneller als 130 unterwegs bin, meisten nur mit 120. Und es genieße ... Ich merke auch, wie mich das schnelle deutsche Auto zum Schnellfahren animiert, manchmal sogar wenn ich es eigentlich gar nicht will.

Ich bin jetzt schon ein paar tausend Kilometer mit einfachen E-Autos gefahren. Gefällt mir sehr gut. Der seidenweiche Antrieb, kein Lärm, das Drehmoment. Mir würde der Tesla Spaß machen, und vielleicht kaufe ich mir auch einen gebrauchten.

Für mich wäre 120 km/h keine Einschränkung meiner Lebensqualität.

13. Juli 2019: Von Karpa Lothar an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

Hmm, die CO2 Debatte mit Umweltschutz finde ich persönlich relativ albern.

aber eine CO2 Steuer finde ich trotzdem berechtigt, da die Vorräte an fossilen Brennstoffen sehr begrenzt ist - was in Mio Jahren entstanden ist, wurde in weniger als 200 Jahren zum erheblichen Teil abgefackelt. Früher gab es regelmäßig Veröffentlichungen über die weitere Reichweite der Vorräte in Jahren. Und das waren deutlich weniger als 200 Jahre....

13. Juli 2019: Von Kai Rode an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]
Beitrag vom Autor gelöscht
13. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Karpa Lothar

Ja, das halte ich auch für einen bedenkenswerten Aspekt – dass wir nicht gnadenlos alles auf/in unserem Planeten verheizen, das man in Strom oder kinetische Energie umwandeln kann. Das kann man jenseits aller Ideologien unterstützen.

13. Juli 2019: Von Florian S. an Karpa Lothar Bewertung: +2.00 [2]

Der Grund, warum es solche Prognosen nicht mehr (so häufig) gibt, ist, dass sie sich schlicht alle als Unsinn erwiesen haben. Würde man dem Club of Rome glauben (damals eine durchaus seriöse Veranstaltung), wären einige wichtige Rohstoffe längst aufgebraucht (und, wir würden noch einer neuen Eiszeit leben).

Auch wissenschaftliche Erkenntnis ändert sich halt...

13. Juli 2019: Von Florian S. an Alexis von Croy Bewertung: +4.00 [4]

Ich meine - wenn das in Kalifornien funktioniert, wo das Auto noch eine sehr viel zentralele Rolle spielt als bei uns ...

Es ist immer wieder erstaunlich, welch hahnebüchener Unsinn gerade von den Leuten kommt, die von sich behaupten würden, für die Wahrheit gegen die Fake News der Kritiker der aktuellen Klimadebatte vorzugehen.

Vielleicht zu Abwechslung mal ein paar Fakten: In Californien werden jedes Jahr 2 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Selbst nach optimistischen Schätzungen waren in 2018 davon gerade mal knapp 100.000 Teslas (und ein paar andere Elektroautos). Also gerade mal 5 Prozent der Neuzulassungen - ein nicht nennenswerter Anteil der Flotte. Wenn man sich jetzt anschaut, bei wem der Tesla das einzige Auto ist (und nicht ein V8 RAM daneben steht), dann muss man mit der Lupe suchen.

Auch in Kalifornien kann von „funktioniert“ jenseits dem Spielzeug einiger Reicher also keine Rede sein.

Versteh mich nicht falsch: Ich finde durchaus, dass ein Tesla für manche Anwendungen ein tolles Auto ist - aber mit Lügen gegen Lügem vorzugehen hat noch nie wirklich funktioniert!

13. Juli 2019: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Florian S. Bewertung: +1.00 [1]

Da wir nun einen neuen Klima-Thread haben (spricht ja immerhin für unsere Modernität), also hier:

Mich kotzen ja die Talkshows an, und ich fand das "Gespräch mit Überlänge" zwischen Christian Lindner und Luisa Neubauer ziemlich spannend: Den Podcast findet man hier: 1 Thema - 2 Farben Leider ist es selbst mit "Überlänge" zur kurz, denn da, wo es spannend wird: Wo LN irgendwie interessiert auf den Gedanken reagiert, dass der Staat das "Wie" nicht vorschreiben soll, geht es nicht wirklich tief weiter. Und kurz danach kontert LN ggü CL mit der Frage: "Was meinen *Sie*, warum sich der Staat auf das Elektroauto stürzt?".

Ich fand es auch interessant, weil die Schilder einer Demo oder ihre Reden ja nun nicht wirklich der richtige Ort sind, um mal zu fragen: "Wie stellt Ihr Euch das eigentlich vor?".

Malte hat ja schon vorgerechnet: GA bleibt auch mit CO2-Steuer irgendwie möglich. Für mich mit dem Heizöl-Falter DA40TDI sowieso. Was mir als eigener Gedanke sonst durch den Kopf geht: Alexis hat ja schon recht: Ein Vorteil der E-Mobilität liegt darin, dass die Emissionen aus den Städten zu den Kraftwerken verlagert werden (Grevenbroich sagt Danke). Ansonsten ist in Sachen CO2-Bilanz der Betrieb eines Teslas in DE sehr vergleichbar mit dem eines 3L-Lupos oder A2, und zwar *nur* auf den Ausstoß auf 100 km bezogen, nicht die Produktion. Allerdings wird man die beiden 3L-Autos heute nicht mehr in den Städten antreffen: Diese Umweltsäue wurden über die Grüne Plakette ja längst verbannt, und die Umwelthelden von vor 10 Jahren sind die Schmuddelkinder von heute, trotz ihrer Umweltbilanz.

Ich finde ansonsten die Diskussion über das "Ist CO2 wirklich schlimm?" langweilig. Vielleicht ist nicht jeder Zweifel ausgeräumt. Aber dass fossile Ressourcen endlich, also absehbar weg sind, ist wohl Konsens. Also geht es doch - selbst wenn man die Zweifel teilt - nur um die Frage: "Ich will das letzte Öl / Gas mit aufbrauchen" versus "Lass mal unter der Erde liegen".

13. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Florian S.

Okay, ich hätte das differenzieren müssen und davon sprechen, dass das in manchen Teilen Kaliforniens gut funktioniert.

Der Marktanteil von elektrischen Autos liegt in Kalifornien bei derzeit zwar nur bei etwas über 5%, aber im Segment der gehobenen Fahrzeuge führt Tesla vor allen anderen Luxusmarken. So wurden deutlich mehr Tesla S als MB E-Klasse oder 5er BMW zugelassen. Das ist eine ganz andere Situation als in D.

Wie wär's wenn wir die Diskussion in einem sachlichen Ton ohne Beleidigungen führen würden? Wäre das in Deinem Sinne? Sonst muss Du leider allein weiterspielen.

Ich fände es angenehm nicht als Lügner bezeichnet zu werden.

PS:
California finished the full-year of 2018 with an in-state EV (BEV + PHEV) market share of new vehicle sales of 7.84%. During the course of 2018, EV market share within California ranged from a low of 4.69% in February to a high of 12.59% in October. July-December averaged a 9.69% market share and Q4 averaged 10.51%.

14. Juli 2019: Von Florian S. an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Auch ich diskutiere gerne sachlich - das ist aber echt schwierig mit jemanden, der immer wieder falsche Fakten behauptet.

aber im Segment der gehobenen Fahrzeuge führt Tesla vor allen anderen Luxusmarken.

Nicht richtig! Nicht im Segment der gehobenen Fahrzeuge, sondern nur im „Car“ Segment. Hier sind X5 von BMW oder der Merzedes GLx rausgerechnet. Mit diesen (also eben alle Fahrzeuge/Vehicles) ist Tesla hinter BMW und Merzedes.

Und gerade das Model 3 von Tesla bezeichnet auch nur der als Luxuswagen, der noch nie in einem drin gesessen ist.

Und ja, das ist anders, als in Deutschland: In Kalifornien sind 5er BMW und E-Klasse eben auch meist 2. oder 3.-Wagen.

Zu behaupten, Elektromobilität funktioniere in Kalifornien, weil sich ein paar Wohlhabende neben ihren F-150 und Porsche eben noch einen Tesla stellen ist etwa auf dem Niveau wie zu behaupten, Klimaerwärming kann ja nur Unsinn sein, weil gestern früh war es echt kalt ;-)

14. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Florian S.

Das einzige, worum es Dir geht ist wadenbeissende Besserwisserei und Sektiererei. Und Dein schlechtes Benehmen willst Du mit „falschen Fakten“ begründen.

Belege für all deine Behauptungen lieferst Du: 0. Das Wort „Niveau“ solltest Du Dir bei diesem Diskussionsstil sparen. Du brauchst eine Niveauregulierung (;-)).

Es ist falsch, dass Teslas üblicherweise als Zweit- oder Drittwagen fahren. Die Akzeptanz von Elektroautos ist - und diese Zahlen habe ich geliefert - sehr viel höher als hierzulande.

So wurden zB allein im Dezember 2018 fast 25.000 Elektroautos in CA zugelassen, während es hierzulande INSGESAMT nur etwa 70.000 Stück gibt. Von Anfang bis Ende 2018 stieg der Verkauf um über 300 Prozent.

https://www.greencarcongress.com/2019/01/20190114-veloz.html

Deutschland: Anstieg 2018 bis 2019 von ca. 50.000 auf etwas über 80.000

Andere interessante Zahlen:

Tesla-Produktion elektrisch 2018: ca 235.000 - BMW, elektrisch: ca. 85.000. Bestand Tesla 3: ca 270.000 Autos, Tesla gesamt ca 550.000

Besonders interessant ist, wie stark die Neuzulassungen von E-Autos 2018 weltweit zugenommen haben (auf über 2,2 Millionen Stück), und wie sehr Deutschland hier hinterherhinkt. Bewertet man hier die Tatsache „Autoland Deutschland“ so wird klar, dass wir ziemlich abgehängt sind.

Ich würde schon seit einiger Zeit für meine Firma ein E-Auto für Kurzstrecken in der Umgebung anschaffen. Als MB-Händler kann ich schlecht (für die Firma) einen Tesla kaufen, aber bei Mercedes gibt es bisher nur den eSmart (160 km). Der Riesen-SUV EQC (ab € 70 K, nicht lieferbar) ist dafür keine Lösung. Ab wann es die elektrische A- oder C-Klasse geben wird, das weiß niemand bei Mercedes konkret („kommt aber!“)

Schaust Du Dir mal den Erfolg etwa französischer E-Autos an. Im „Autoland F“ kann man tatsächlich kaufen, was ich suche: Renault ZOE, ab € 21.000, Reichweite cs 300 km. Willst Du noch Beispiele aus China?

DAS sind die Fakten.

PS:

Passt ins Bild finde ich: meine Bank bietet auch kein Apple Pay an („kommt aber bald“) und die Lufthansa denkt (für ihre Kreditkarten) inzwischen auch darüber nach. In Frankreich kann das praktisch jede Bank.

Als drei Freunde aus S.F. (zufälligerweise Apple-Mitarbeiter :-)) vor zehn Tagen unser Abendessen in München per Apple Pay direkt von der Apple Watch aus bezahlen wollten dachte die Kellnerin in Munich Downtown er wolle ihr die Uhr in Zahlung geben :-) Laptop und Lederhose eben ... Die Technologie (NFC-Chip auf smartphone oder Watch und gespeicherte CC-Daten) ist geradezu banal, in USA (China und Japan sowieso) Alltag - bei uns kennen das bisher nur Superuser und Technikfreaks.

14. Juli 2019: Von Christoph S. an Alexis von Croy

Alexis und Florian: ihr habt beide „recht“. Kalifornien ist viel weiter als Rest der USA und auch weiter als Deutschland bei den Zulassungen. Allerdings ist das BEV in Kalifornien weit davon entfernt ein Massenphänomen zu sein. Ich war im Januar für 3 Wochen vor Ort und dachte vorher „Mensch, da sehe ich bestimmt an jeder Kreuzung Teslas“. Und wisst ihr was? Pustekuchen. Aus deutscher Sicht sehr fragwürdige V8-Pickups fahren da viel häufiger rum (wobei das von mir gesehene natürlich oft „Bestandsfahrzeuge“ und keine Neuzulassungen waren).

Die nächsten Jahre werden äußerst spannend was die Entwicklung der Antriebsform angeht. Ich bin nicht der Meinung dass die deutsche Automobilindustrie da abgehängt ist - sie kommt genau zum richtigen Zeitpunkt! Reichweite und Vmax sind besonders „deutsche Probleme“ (gelten auch sehr stark für mich), dennoch glaube ich dass sich auch hierzulande viele Fahrer schnell daran gewöhnen könnten (das von Alexis angesprochene Fahrgefühl sowie für Menschen mit privater Lademöglichkeit das Wissen, nur noch sehr selten zur „Tankstelle“ zu müssen). Zudem kommt es mir als eigentlich „Verbrenner-Liebhaber“ noch dem direkten Unstieg von BEV in Verbrenner immer wieder wie eine Zeitreise in die Vergangenheit vor... wir werden sehen!

14. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Christoph S.

H Christoph,

interessant, aber wo in CA warst Du? In San Francisco und (natürlich) im Silicon Valley sieht man tatsächlich sehr viele E-Autos. Am auffälligsten war der Parkplatz von Apple, wo geschätzt 400 Teslas standen :-) Natürlich ist das kein repräsentativer Ort, das weiß ich auch, aber man hat dort auf jeden Fall das Gefühl, dass etwas (buchstäblich) ins Rollen gekommen ist ...

14. Juli 2019: Von Christoph S. an Alexis von Croy

Meine Erwartung kam wahrscheinlich genau aufgrund dieser „San Francisco/Silicon Valley“-Geschichten - dort war ich in der Tat nicht, sondern in Palm Springs und die Gegend und Newport Beach. Und da war „Tesla“ echt nicht das beherrschende Straßenbild sondern eher sehr konventionell angetriebene SUVs.

14. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Christoph S.

Copied! Glaube ich sofort - Palm Springs ist eine sehr viel konservativere Ecke.

So wurde meine Wahrnehmung, wie Deine auch, stark durch den besuchten Ort geprägt ...

14. Juli 2019: Von Manfred Saulauf an Alexis von Croy

Um auf den Threadstarter zurück zu kommen.......

eine Prognose zum Avgas/Mogas/Jet Fuel Preis ist wohla aktuell seriös nicht möglich.... das es unter dem Dekmantel des Klimaschutzes ( den hysterischen meine ich) nur teurer werden wird ist wohl klar...... wieviel???

die erste „Baustelle“ wird die Kerosin Steuerbefreiung angegangen werden..... was das heißt ist klar der Endkonsument wird’s bezahlen müssen wenn er fliegen will..... gibts den Preiskampf bei den Tickets weiter werden (überspitzt Reihenweise) Airlines pleite gehen.....

Aber noch schlimmer: irgendwann wird speziell von links Parteien und Hardcore Umweltschützern die Frage aufkommen, wie notwendig die gesamte Sportluftfahrt- Privatfliegerei wirklich ist...... braucht die jemand wirklich? Der zeitunnkt ist vielleicht nicht morgen aber die Frage kommt.... und. Sie kommt schneller bei entsprechender Regierungsbeteiligung linker.......

Aber Thymian und Rosen züchten soll ja auch ein ganz erfüllendes Hobby sein......

mfg

Manfred

14. Juli 2019: Von Sven Walter an Manfred Saulauf Bewertung: +1.00 [1]

Vielleicht brauchen wir pro NIMBY und Bürgerinitiativen-geplagten AL-Platz am Stadtrand einen Elektrozweisitzer (Pipistrel Alpha Elector, E-Flyer 2, die anderen Projekte aus der Pipeline) für "current" bleiben 90-Tage-Regel und Anfängerschulung. Plus kurze Rundflüge für die Akzeptanz.

Für die Strecken- und Reiseflüge bei der geringen Zahl an Starts tut es der Platz dann auch, die breite Mitte der Gesellschaft wird das noch lange tolerieren, s. Volksentscheid Kiel-Holtenau, wo die Grünen sich eine krachende Ohrfeige eingeholt haben.

Und pro Bundesland einen VLP am Arsch der Welt, nämlich einen Ex-Militärplatz, der im Falle taktischer Warschauer Pakt - Atombomben nicht die nächsten Großstädte mittangiert hätte, als GA-Paradies und Fliegerdorf für unsere eher lauteren Aktivitäten im Bereich Kunstflug, historische Russendröhner und Zweimots.

Geht ja nur um ca. 25 Jahre, bis dahin werden VTOL-Taxis mit ummantelten Propellern die Akzeptanz wieder substantiell heben.

https://www.youtube.com/watch?v=bRM0wI5tPq4

Lärmdemo/ Details ab 8:25/5:15. (Reichweite natürlich noch wenig üppig).

Was wir selbst tun können? Platzrundenelektrobomber mitfinanzieren. Fliegerdörfer mit ausreichenden Platz- und Expansionskapazitäten bevölkern, reicht ja, Rundhangare als Anlageobjekte erstmal hinzustellen.

14. Juli 2019: Von Peter Schneider an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Fahrt mal in Norwegen herum; kürzlich noch nie soviele Teslas u. andere E-cars gesehen. Warum gibts die da? Hoch subventioniert, zahlen keine Steuern und keine Maut.

14. Juli 2019: Von Wolff E. an Peter Schneider

Da macht E Mobilität auch mehr Sinn dank Wasserkraftwerk. Ganz abgesehen davon wäre das so auf Deutschland nicht 1:1 übertragbar. Norwegen ist in Relation zur Bevölkerung sehr groß.


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