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Flugkapitän von Easyjet nackt und volltrunken in Hotelbar von Passagieren erwischt
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Um Deine Punkte zusammen zu fassen: Es gibt niemanden, der unter Alkohol desorientiert umherstolpert!
Nicht-Alkoholiker trinken nicht so viel, als dass das passieren würde und Alkoholiker können selbst mit großen Mengen Alkohol noch Auto fahren, sind also auch nicht desorientiert ?!?
Also ich habe die eine oder andere Studentenparty da ganz anders in Erinnerung. Und da waren nicht nur Alkoholiker...
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Unsere Passagiere erwarten ein tunlichst seriöseres Verhalten als bei Studentenparties in mancherlei Hinsicht.
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das heißt, daß österreichische fluggäste bei einem kapitän mit steuerstock und mit 3 punkten auch den führungshund sehen wollen?
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Das mit der Faustregel hast Du aber schon gelesen? Diejenigen, die unter Alkohol desorientiert herumstolpern, sind sind eben überwiegend nicht zufällig oder einmalig besoffen, weswegen Du schon Verbindungsfeten etc. als Gegenargument bemühst. Aber unter der Postadoleszenz Entwachsenen?
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Ich finde es trotz vorgeblicher Bezeichnung als "Faustregel" eben bedenklich, dass aus einem einzelnen Bericht in einem Revolverblatt, der sich auf ominöse "Quellen" beruft über viele Ecken dann am Ende selbst in einem halbwegs seriösen (hüstel hüstel) Pilotenforum gemacht wird: "Der Pilot muss ja ein Alkoholiker sein".
Das sagt eben deutlich mehr über die Kommentoren als über den Piloten ...
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Ich würde als Airline durchaus erwarten, dass mein Kapitän eben nicht nackig/besoffen durch die Hotelbar tanzt. Wo angetütert aufhört und besoffen anfängt ?
Vertrauen und Seriosität sind Geschäftsmodell einer Airline. Und Wenn sich der Luftikus mit diesen Zielen nicht identifizieren kann - dann eben raus.
Ich habe jahrzehntelang für ein katholisches KH gearbeitet und war dort auch in der MAV (Betriebsrat auf katholisch). Da wurde einem AA der Gyn fristlos gekündigt weil er die "Pille danach" verordnet hat - Tendenzarbeitgeber.
Wie weit das gehen darf - who knows. Wir erinnern uns vielleicht was kürzlich mit einigen Leuten passierte, die im Ponys auf Sylt ein Liedchen geträllert haben, das außerhalb des geüwnschten Mainstreams war. Ich würde zwar sagen, jeder kann in seiner freizeit tun was er will - ob singen oder nackt besoffen tanzen. Aber muss man sich als Arbeitgeber das gefallen lassen wenn der hochdotierte Mitarbeiter eklatant aufffällig wird und den Zielen des unternehmens schadet?
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Sehr geehrter Herr Dr. med. Kretzschmar,
Es ist mir eine Freude, mit Ihnen hier im Forum über ein ernstes Thema unsere Vorstellungen öffentlich auszutauschen.
Darf ich Ihnen dazu ein fiktiven Parallelfall vorstellen? ( von mir spontan ausgedacht )
Nehmen wir mal an, ich lasse mich mit dem Taxi zu Ihnen in die ärztliche Praxis fahren, damit geht von mir zunächst keine Gefahr aus. Nehmen wir weiter an, ich habe 2 Promille Alkohol im Blut, der Taxifahrer führt mich aus dem Taxiauto zu Ihnen in die Praxis, der Taxifahrer führt meine Hand auf meine Anweisungen die Bewerbung um eine Fliegertauglichkeit Klasse 2 und LAPL auszufüllen. Bei der Frage, ob ich Alkohol trinke, kreuze ich an, ja, gelegentlich.
Sie sehen das alles. Wie würden Sie reagieren? Ich befinde mich nicht in verantwortlicher Position im Luftfahrzeug.
Die Fliegerärzte müssen sich bewusst sein, dass auch einige Verkehrspiloten betrunken ihren fliegerischen Dienst durchführen. siehe hier: https://www.rtl.de/cms/betrunkene-piloten-stewardess-berichtet-ueber-erfahrungen-war-schon-entsetzt-5058294.html
https://www.spiegel.de/panorama/co-pilot-betrunken-im-cockpit-flugzeugstart-abgesagt-a-1084596.html
Das jemand mit 2 Promille Alkohol im Blut zum Fliegerarzt geht, ist eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass ein Autist zum Fliegerarzt geht, und eine Bewerbung um eine Fliegertauglichkeit Klasse 2 und LAPL ausfüllt.
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Das ist ja genau das Problem, dass heutezutage die Firma sehr schnell gegen die eigenen Leute schiesst anstatt mal aus der Distanz das Ganze anzuschauen. Quatsch macht wohl jeder mal. Von einem zugegebenermassen recht heftigen Fall auf die Person und vor allem auf den Berufsstand im Generellen zu schliessen ist aber völlig daneben. Nur genau das machen die Zeitungen ja, absichtlich. Denn da geht's kaum je um "Sicherheit" sondern primär darum, jemanden zu hetzen, blosszustellen und halt via Emotionen Clicks=Geld zu machen.
Wohl jeder der in der Branche unterwegs ist hat vor allem auf der Longhaul schon Parties gesehen, manchmal auch übertrieben. Klar, heute ist nix mehr wie in den "wilden 80gern" aber es wäre schon nett, wenn der Mensch die Chance kriegen würde, halt zu Kreuze zu kriechen und Besserung zu leben. Meist reicht ja ein solcher Vorfall, wo man sich auf die Knochen blamiert, um von Wiederholungen abzusehen. Wären in den Zeiten jeder Fall so aufgspielt worden wäre vielen Airlines das Personal ausgegangen....
Klar, wenn jemand wiederholt solche Nummern bietet und auch andere Anzeichen vorhanden sind, das Substance Abuse im Spiel ist muss eingeschritten werden. Genau so natürlich wenn jemand in Fluguntüchtigem Zustand den Dienst antreten will. Da gibt es kein "einmal ist keinmal" oder anders, da muss durchgegriffen werden. Nur war das hier ja nicht der Fall.
Was mich ärgert ist, dass in der heutigen Social Media Zeit es einfach viel zu einfach ist, jemanden mutwillig und mit Schadenfreude an den Pranger zu stellen und für einmalige Vorkommnisse Karrieren zu zerstören, nur weil man die Jaulmeute bei Laune halten will. Was die "Kommentarschreiber" und "News Scouts" so ablassen, nicht nur in der Fliegerei, ist Petzerei, oft verleumdene Inhalte und klare Absicht mit 5 Minuten Fame oder halt 50 Euro für die Story andere in die Pfanne zu hauen. Und sowas mag ich nicht. Da soll jeder mal vor der eigenen Tür wischen, bzw sich überlegen, wie der eigene Chef reagieren würde. Da sitzen viele im Glashaus und werfen mit Mörsern.
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Jemand, der sich so benimmt – auch ein Mal – hat in einem Airline-Cockpit nichts verloren. Das ist der Deal bei der Einstellung, und dazu kann man keine "zwei Meinungen haben". Jedenfalls nicht wenn eine Bäckereiverkäuferin fristlos entlassen wird weil sie eine Semmel (€0,30) gegessen und nicht bezahlt hat.
Auch Easyjet-Piloten gehören einer privilegierten Berufsgruppe an (Gehälter €66,000 - € 185,000). Wenn ddas jemand nicht zu schätzen weiß, dann soll er halt auf dem Bau arbeiten, da kann er, gesellschaftlich akzeptiert, den ganzen Tag Bier trinken. Bürgergeld beantragen und zuhause Bier trinken ;-)
(Besser? :-))
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Sorry, aber auch auf dem Bau ist das - mit Recht - schon lange nicht mehr so... scheinst mir da auch gerade einen Berufsstand zu verunglimpfen. Und das finde ich moralisch doppelzüngig. Der Kranfahrer darf Deiner Meinung nach saufen, der Pilot nicht. Meiner Meinung nach trifft Urs es mit seinem gesellschaftskritischen Post da besser... Schönen Sonntag !
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Mag sein, ich bin kein Spezialist was den Bau betrifft. Ich wollte auch keinen "Berufsstand verunglimpfen" (Kanonen ... Spatzen) ...
Wenn das heute nicht mehr geht – dann unterstützt das eher mein Argument.
Ich will auch nicht mit einem Captain fliegen, der "gelegentlich" säuft" ("über die Stränge schlägt").
Aber in einem Land in dem "begleitetes Trinken ab 14" möglich ist, muss man sich nicht wundern, dass dieses Problem immer wieder verharmlost wird.
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Hatten wir uns nicht im anderen Thread auf den Verzicht auf erhobene Zeigefinger geeinigt? ;)
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Da verwechselst Du jetzt was. Eine konkrete und begründbare (und vernünftige) Ansicht zu einem gesellschaftlcih relevanten oder politischem Thema ist kein "erhobener Zeigefinger".
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Eine konkrete und begründbare (und vernünftige) Ansicht zu einem gesellschaftlcih relevanten oder politischem Thema ist kein "erhobener Zeigefinger".
Ich finde, die Benutzung von Starlink in selbst geflogenen Flugzeugen sollte untersagt werden. Das Ablenkungspotential, die nicht auszuschließende Störung der Avionik und die Gefahr durch die meist improvisierten Installationen ist erheblich. Dazu kommt, dass man mit Leuten, die so extreme politischen Ansichten wie EM haben, keinesfalls in irgendeiner Form Geschäfte machen darf.
Völlig unverantwortlich wird es, wenn Privatpiloten damit aus dem Cockpit Videos von der GoPro auf YT streamen oder ähnliches. Solche Leute gehören permanent gegroundet. Da kann es keine zwei Meinungen geben!
Konkret, begründbar - oder? Und "vernünftig" ist halt kein absoluter Maßstab.
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Nein, es ist nur untauglich polemischer Quatsch, was Du schreibst.
Starlink läuft völlig ohne Bedienung im Hintergrund und ist mit dem Wetterradar ein großer Sicherheitsfaktor.
Der Rest ist sowieso totaler Käse, sorry. SL ist ein portables System, meine (elektrische) Installation ist per Minor Change abgesegnet und die Halterung ist portabel. Störungen der Avionik habe ich noch nicht erlebt. Die Airlines übrigens auch nicht.
Was EM betrifft bin exakt Deiner Meinung. Andererseits fliegen wir beide ein Flugzeug, dessen Hersteller einem Staatsunternehmen in einer Diktatur gehört.
Und dann können wir ja noch mal nachsehen, wie viele in China produzierte Geräte und Zubehörteile jeder von uns hat. Oder wo das Öl für das Avgas her kommt. Anschließend können wir eine Excel-Tabelle machen ... wer macht die meisten Geschäfte mit Diktaturen.
Was möchtest Du eigentlich diskutieren?
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Warum sollte EM keine geschäfte machen dürfen? Bist du ein anhänger v 1984??? Mind control? Nur wer sich in einem grünen kontrolliertem gedankenkorridor aufhält...ist es wert ein mitglied der menschheit zu sein..oder wird mit abzug v social awards bestraft...schön...deine welt...aber welcher randgruppe gehörst du an?
Kennst du das lied: die gedanken sind frei?
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Nein, es ist nur untauglich polemischer Quatsch, was Du schreibst.
Alexis, ich glaube es gibt hier ein Mißverstandnis bzw. vielleicht hast Du auch Tobias' Post nicht genau genug gelesen: Er hat doch explizit festgelegt, dass es hierzu keine zwei Meinungen geben kann.
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Was wollt Ihr eigentlich? Alkoholmissbrauch von Piloten rechtfertigen oder relativieren? Dann sagt doch einfach, dass das "nicht so schlimm ist" wie ich meine. Das dürft Ihr ja.
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Nach meiner Interpretation wirst du höflichst arauf hingewiesen, dass man auch andere als deine Meinung vertreten kann.
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Ich sorge mich eher um den Alkohol. Nicht dass der durch den Mißbrauch traumatisiert wird.
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Das war natürlich ein Spaß.
Eine ernstgemeinte Sorge: Sollte besagter Pilot tatsächlich gesundheitliche Probleme haben, wie werden die durch eine Kündigung gelöst? Vermutlich gibt es die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers nur in Deutschland.
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"Jemand, der sich so benimmt – auch ein Mal – hat in einem Airline-Cockpit nichts verloren. Das ist der Deal bei der Einstellung, und dazu kann man keine "zwei Meinungen haben". Jedenfalls nicht wenn eine Bäckereiverkäuferin fristlos entlassen wird weil sie eine Semmel (€0,30) gegessen und nicht bezahlt hat."
Hmm, umgekehrt wird doch ein Schuh draus. Ich möchte auch nicht, dass die Bäckereifachverkäuferin fristlos entlassen wird. Und da haben wir immerhin ein malo in se Vergehen. Bei dem Piloten haben wir ja zunächst mal nur ein sozial konstruiertes Fehlverhalten. Als Arbeitgeber fände ich das jetzt schon auch nicht wünschenswert, wenn ein Mitarbeiter sich so vor Kunden zeigt. Solange es aber nicht zu einer echten Belästigung kommt, würde ich vermutlich nicht zum äußersten Mittel greifen und könnte es möglicherweise auch legal nicht. Die Linie, was sozial wünschenswert ist - wird halt von der Gesellschaft und im laufe der Zeit relativ fließend bestimmt. Noch vor 50 Jahren wäre der Pilot, hätte er bspw knutschend mit dem männlichen Co an der Bar gesessen - nüchtern - in Deutschland nicht nur gesellschaftlich, sondern auch strafrechtlich belangt worden. Man stelle sich vor, welche potentiellen anderen Vergehen es zB in einem iranischen Pilot- und Flugzeugforum noch so geben könnte, die einem iranischen Alexis den Kamm schwellen ließen.
Ich will damit nicht den Alkoholmissbrauch klein reden, weder habe ich da Verständnis noch Respekt. Auch als Kunde würde ich mich nicht wohl fühlen, weil sich natürlich Anschlussfragen stellen.
Aber trotzdem können wir mit etwas Abstand hier im Forum vielleicht in unserem Urteil etwas reflektierter sein.
Vor vielen Jahren hat ein Lotse mir mal geholfen, als ich mit Treibstoffleak und Motorausfall nach Paderborn gesegelt bin, in einer Mooney. Kompetent, erfolgreich. Geholfen. Monate später hat dieser Lotse in einer psychisch belastenden familiären Ausnahmesituation eine Trunkenheitsfahrt begangen.
Meine Stellungnahme hat damals auf dem Weg zurück in den Beruf geholfen. Würde ich jederzeit wieder machen. Nicht, weil ich Verständnis oder Respekt für ein solches Verhalten habe. Aber weil ich nicht an endgültige Verurteilungen für Ersttäter glaube und auch weiß, dass das Leben für uns alle mal ein paar Überraschungen bereit halten kann, die uns alt und schlecht aussehen lassen.
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Endlich einer der auf SPA steht...
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Joachim,
Airline-Pilot isr ein Beruf im Hochsicherheitssektor. Natürlich löst eine Kündigung nicht ein Alkoholproblem. Aber vielleicht rettet sie Leben, und Sicherheit ist in diesem Bereich die Nummer 1.
Was würdest Du denn vorschlagen? In die Therapie schicken und weiter fliegen lassen? Das hätte wohl wenig Akzeptanz bei Passagieren.
Alkoholmissbrauch ist (auch) in diesem Job kein Kavaliersdelikt - und auch verkaterte, und sogar übermüdete, Piloten sind ein Sicherheitsrisiko.
Das weißt Du aber alles genau so gut wie ich.
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