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Jemand, der sich so benimmt – auch ein Mal – hat in einem Airline-Cockpit nichts verloren. Das ist der Deal bei der Einstellung, und dazu kann man keine "zwei Meinungen haben". Jedenfalls nicht wenn eine Bäckereiverkäuferin fristlos entlassen wird weil sie eine Semmel (€0,30) gegessen und nicht bezahlt hat.
Auch Easyjet-Piloten gehören einer privilegierten Berufsgruppe an (Gehälter €66,000 - € 185,000). Wenn ddas jemand nicht zu schätzen weiß, dann soll er halt auf dem Bau arbeiten, da kann er, gesellschaftlich akzeptiert, den ganzen Tag Bier trinken. Bürgergeld beantragen und zuhause Bier trinken ;-)
(Besser? :-))
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Sorry, aber auch auf dem Bau ist das - mit Recht - schon lange nicht mehr so... scheinst mir da auch gerade einen Berufsstand zu verunglimpfen. Und das finde ich moralisch doppelzüngig. Der Kranfahrer darf Deiner Meinung nach saufen, der Pilot nicht. Meiner Meinung nach trifft Urs es mit seinem gesellschaftskritischen Post da besser... Schönen Sonntag !
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Mag sein, ich bin kein Spezialist was den Bau betrifft. Ich wollte auch keinen "Berufsstand verunglimpfen" (Kanonen ... Spatzen) ...
Wenn das heute nicht mehr geht – dann unterstützt das eher mein Argument.
Ich will auch nicht mit einem Captain fliegen, der "gelegentlich" säuft" ("über die Stränge schlägt").
Aber in einem Land in dem "begleitetes Trinken ab 14" möglich ist, muss man sich nicht wundern, dass dieses Problem immer wieder verharmlost wird.
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Hatten wir uns nicht im anderen Thread auf den Verzicht auf erhobene Zeigefinger geeinigt? ;)
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Da verwechselst Du jetzt was. Eine konkrete und begründbare (und vernünftige) Ansicht zu einem gesellschaftlcih relevanten oder politischem Thema ist kein "erhobener Zeigefinger".
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Eine konkrete und begründbare (und vernünftige) Ansicht zu einem gesellschaftlcih relevanten oder politischem Thema ist kein "erhobener Zeigefinger".
Ich finde, die Benutzung von Starlink in selbst geflogenen Flugzeugen sollte untersagt werden. Das Ablenkungspotential, die nicht auszuschließende Störung der Avionik und die Gefahr durch die meist improvisierten Installationen ist erheblich. Dazu kommt, dass man mit Leuten, die so extreme politischen Ansichten wie EM haben, keinesfalls in irgendeiner Form Geschäfte machen darf.
Völlig unverantwortlich wird es, wenn Privatpiloten damit aus dem Cockpit Videos von der GoPro auf YT streamen oder ähnliches. Solche Leute gehören permanent gegroundet. Da kann es keine zwei Meinungen geben!
Konkret, begründbar - oder? Und "vernünftig" ist halt kein absoluter Maßstab.
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Nein, es ist nur untauglich polemischer Quatsch, was Du schreibst.
Starlink läuft völlig ohne Bedienung im Hintergrund und ist mit dem Wetterradar ein großer Sicherheitsfaktor.
Der Rest ist sowieso totaler Käse, sorry. SL ist ein portables System, meine (elektrische) Installation ist per Minor Change abgesegnet und die Halterung ist portabel. Störungen der Avionik habe ich noch nicht erlebt. Die Airlines übrigens auch nicht.
Was EM betrifft bin exakt Deiner Meinung. Andererseits fliegen wir beide ein Flugzeug, dessen Hersteller einem Staatsunternehmen in einer Diktatur gehört.
Und dann können wir ja noch mal nachsehen, wie viele in China produzierte Geräte und Zubehörteile jeder von uns hat. Oder wo das Öl für das Avgas her kommt. Anschließend können wir eine Excel-Tabelle machen ... wer macht die meisten Geschäfte mit Diktaturen.
Was möchtest Du eigentlich diskutieren?
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Warum sollte EM keine geschäfte machen dürfen? Bist du ein anhänger v 1984??? Mind control? Nur wer sich in einem grünen kontrolliertem gedankenkorridor aufhält...ist es wert ein mitglied der menschheit zu sein..oder wird mit abzug v social awards bestraft...schön...deine welt...aber welcher randgruppe gehörst du an?
Kennst du das lied: die gedanken sind frei?
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Nein, es ist nur untauglich polemischer Quatsch, was Du schreibst.
Alexis, ich glaube es gibt hier ein Mißverstandnis bzw. vielleicht hast Du auch Tobias' Post nicht genau genug gelesen: Er hat doch explizit festgelegt, dass es hierzu keine zwei Meinungen geben kann.
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Was wollt Ihr eigentlich? Alkoholmissbrauch von Piloten rechtfertigen oder relativieren? Dann sagt doch einfach, dass das "nicht so schlimm ist" wie ich meine. Das dürft Ihr ja.
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Nach meiner Interpretation wirst du höflichst arauf hingewiesen, dass man auch andere als deine Meinung vertreten kann.
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Ich sorge mich eher um den Alkohol. Nicht dass der durch den Mißbrauch traumatisiert wird.
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Das war natürlich ein Spaß.
Eine ernstgemeinte Sorge: Sollte besagter Pilot tatsächlich gesundheitliche Probleme haben, wie werden die durch eine Kündigung gelöst? Vermutlich gibt es die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers nur in Deutschland.
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"Jemand, der sich so benimmt – auch ein Mal – hat in einem Airline-Cockpit nichts verloren. Das ist der Deal bei der Einstellung, und dazu kann man keine "zwei Meinungen haben". Jedenfalls nicht wenn eine Bäckereiverkäuferin fristlos entlassen wird weil sie eine Semmel (€0,30) gegessen und nicht bezahlt hat."
Hmm, umgekehrt wird doch ein Schuh draus. Ich möchte auch nicht, dass die Bäckereifachverkäuferin fristlos entlassen wird. Und da haben wir immerhin ein malo in se Vergehen. Bei dem Piloten haben wir ja zunächst mal nur ein sozial konstruiertes Fehlverhalten. Als Arbeitgeber fände ich das jetzt schon auch nicht wünschenswert, wenn ein Mitarbeiter sich so vor Kunden zeigt. Solange es aber nicht zu einer echten Belästigung kommt, würde ich vermutlich nicht zum äußersten Mittel greifen und könnte es möglicherweise auch legal nicht. Die Linie, was sozial wünschenswert ist - wird halt von der Gesellschaft und im laufe der Zeit relativ fließend bestimmt. Noch vor 50 Jahren wäre der Pilot, hätte er bspw knutschend mit dem männlichen Co an der Bar gesessen - nüchtern - in Deutschland nicht nur gesellschaftlich, sondern auch strafrechtlich belangt worden. Man stelle sich vor, welche potentiellen anderen Vergehen es zB in einem iranischen Pilot- und Flugzeugforum noch so geben könnte, die einem iranischen Alexis den Kamm schwellen ließen.
Ich will damit nicht den Alkoholmissbrauch klein reden, weder habe ich da Verständnis noch Respekt. Auch als Kunde würde ich mich nicht wohl fühlen, weil sich natürlich Anschlussfragen stellen.
Aber trotzdem können wir mit etwas Abstand hier im Forum vielleicht in unserem Urteil etwas reflektierter sein.
Vor vielen Jahren hat ein Lotse mir mal geholfen, als ich mit Treibstoffleak und Motorausfall nach Paderborn gesegelt bin, in einer Mooney. Kompetent, erfolgreich. Geholfen. Monate später hat dieser Lotse in einer psychisch belastenden familiären Ausnahmesituation eine Trunkenheitsfahrt begangen.
Meine Stellungnahme hat damals auf dem Weg zurück in den Beruf geholfen. Würde ich jederzeit wieder machen. Nicht, weil ich Verständnis oder Respekt für ein solches Verhalten habe. Aber weil ich nicht an endgültige Verurteilungen für Ersttäter glaube und auch weiß, dass das Leben für uns alle mal ein paar Überraschungen bereit halten kann, die uns alt und schlecht aussehen lassen.
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Endlich einer der auf SPA steht...
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Joachim,
Airline-Pilot isr ein Beruf im Hochsicherheitssektor. Natürlich löst eine Kündigung nicht ein Alkoholproblem. Aber vielleicht rettet sie Leben, und Sicherheit ist in diesem Bereich die Nummer 1.
Was würdest Du denn vorschlagen? In die Therapie schicken und weiter fliegen lassen? Das hätte wohl wenig Akzeptanz bei Passagieren.
Alkoholmissbrauch ist (auch) in diesem Job kein Kavaliersdelikt - und auch verkaterte, und sogar übermüdete, Piloten sind ein Sicherheitsrisiko.
Das weißt Du aber alles genau so gut wie ich.
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Alexis..wenn die airline viele ratings f ihn und sim und und und gezahlt hat...besser eine vollbezahlte auszeit v 6 monaten..therapie und evtl ursachenforschung im ablauf...siehe twa pilot mit einer 707 (bor viiieelen jahren)..halbbtrunken und übermüdet...durch mehrere zeitzonen geflogen...und deswegen knfall gebaut. Da ist die faa dann irgendwie aufgewacht..quelke: ich glaube mayday..alarm im cockpit
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Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern 50 Shades of Grey.
Vorschlag: In Therapie schicken und vorerst nicht mehr fliegen lassen. Ich investiere als Arbeitgeber doch nicht jahrzentelang in einen Menschen, um ihn dann mirnichtsdirnichts wegen einer gut erforschten und therapierbaren Krankheit zu verlieren.
Ich finde die Diskussion "deppertes Verhalten" vs. "Krankheit" nicht uninteressant.
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Niermand hat von "endgültiger Verurteilung für Ersttäter" gesprochen. Ich jedenfalls nicht.
@Joachim: Natürlich, genau das habe ich auch gemeint. Ich bin kein Anhänder von "no parole"-Strafen. Jedere verdient eine zweite Chance.
.............
Piloten können nach erfolgreicher Therapie auch wieder ins Cockpit zurück kehren. Alle großen Airlines haben solche Programme. Es gibt viele Fälle in denen das gelungen ist.
Aber erst mal ist "Sense" mit Fliiegen. Bis zur Gesundung. Ein Pilot mit einem akuten Alkoholproblem hat nichts im Cockpit verloren und ist untauglich.
PS: Wer schon mit richtig suchtkranken Leuten zu tun hatte, weiiß, dass die Rückfallquote sehr hoch ist.
(KI!)
In klassischen Entzugs- und Rehabilitationsprogrammen liegt die Rückfallquote bei 40–60 % innerhalb des ersten Jahres. Langfristig (5 Jahre und mehr) schaffen es nur etwa 30 % der Alkoholabhängigen, dauerhaft abstinent zu bleiben.
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Haben die stellen deine stellungnahme/aussage als zeuge verwendet oder wie kam es dazu?
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Dann sind wie uns wieder mal einig :)
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>>Jemand, der sich so benimmt – auch ein Mal – hat in einem Airline-Cockpit nichts verloren
>>Niermand hat von "endgültiger Verurteilung für Ersttäter" gesprochen. Ich jedenfalls nicht.
Ja was denn nun?
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>>Ich finde die Diskussion "deppertes Verhalten" vs. "Krankheit" nicht uninteressant.
Die sollte auch geführt werden. Jemand der einmal entgleist gleich eine Alkoholkrankheit und Sucht zu unterstellen ist zumindest fragwürdig. Im Gegenteil: Jemand der wirklich alkoholsüchtig ist, würde unter Umständen gar nicht so einfach "austicken" und Mist bauen, denn die können das oft überspielen. Daher bleiben solche Leute dann irgendwann in einer Alko Kontrolle hängen und selten bei einem Totalabsturz wie diesem. Fakt ist: keiner von uns weiss, was da passiert ist ausser das er in seiner Freizeit erwischt und gemeldet wurde und das gleich unter Beizug oder sogar via die Medien.
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Eigentlich einfach zu verstehen ... wenn man das vor hat! Ein Pilot mit Alkoholproblemen muss sofort aus dem Cockpit enternt werden – bis er wieder gesund ist.
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