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Flugzeugkauf | 500kg auf 6 Sitzen und 3h Sprit  
1. Juli 2019 00:05 Uhr: Von Alexander Stendel 

Mal ne Frage in die Runde zur Inspiration:

Jemand ne Idee/Erfahrung/Vorschlag für die Mission „Familien-Flieger“?

(500kg Menschen und Gepäck auf 6 Sitzen mit 3h Sprit an Bord, idealerweise auch zu betreiben in „light IFR“.)

Erst mal egal ob Single/Twin usw., einzige Einschränkung ist Anschaffung unter 300k.

1. Juli 2019 00:39 Uhr: Von Karel A.J. ADAMS an Alexander Stendel

PA-32

1. Juli 2019 07:02 Uhr: Von Philipp Tiemann an Alexander Stendel

Du meinst 3h Sprit bis tanks dry, oder plus IFR-Reserven? Selbst im ersteren Fall: Flieger, die das können, brauchen ca. 55 Liter, heißt also ca. 130kg Sprit. In Summe also 630kg. Ich glaube, in der SEP-Klasse können das nur teilweise die alten fixed gear non-turbo PA32, und die ganz alten non-turbo C206. Vielleicht auch die eine oder andere C210. 36er Bonanzen können das schon nicht mehr, auch nicht die älteren. Welche es definitv kann (und auch nicht so alt wäre) wäre wohl die GA8 Airvan, passt aber nicht ins Budget. Alte MEPs gibt es sicher auch welche, naturlich auch in dem Anschaffungsbudget, aber dann mit viel höheren Betriebskosten.

1. Juli 2019 08:01 Uhr: Von Erik Sünder an Alexander Stendel

Hallo,

leider ist die PM Funktion deaktiviert.

schick mir mal eine Mail:

erik(at)f a m-suender.de

(Mit @ und ohne Leerzeichen).

Gruß Erik

1. Juli 2019 09:34 Uhr: Von Wolff E. an Erik Sünder

Ich denke, in der bis 2 Tonnen Klasse wird es da eng. Bei MEP bis 2.7 Tonnen dürfte es gerade so gehen bzw. "nur" 2 Stunden plus Reserve aber dafür 200-250kn Speed. De Ice und Druckkabine.

1. Juli 2019 09:47 Uhr: Von Sven Walter an Alexander Stendel

Piper 23.

Wenn du sie mit Mogas STC fliegst (O320), kommst du mit 16 Gallonen Super 95 aus pro Stunde. Äußerst robust, aber ANR für alle Plätze muss dann wohl eingepreist werden :-).

135 KTAS, keine Turbolader, geringer Anschaffungspreis, für eine Twin wegen der robusten Mechanik vergleichsweise günstig zu betreiben.

Geht natürlich alles in noch teurer und noch komplizierter.

1. Juli 2019 10:12 Uhr: Von B. Quax F. an Alexander Stendel Bewertung: +1.00 [1]

Mit 210 Liter Treibstoff (3h+ VFR Reserve) hat eine gute 210 noch rund 540kg Zulandung!

Bei den Zweimots ist die Atzek ein ganz netter Lastenesel, aber das ist eine ganz andere Baustelle!

Hier muss erstmal eine Grundentscheidung her, SEP/MEP, Turbo/Non-Turbo, De-Ice usw. immer die gleichen Punkte ;-)

Für das Budget bekommt man schon was gekauft, die Frage ist dann eher wie sieht es mit dem Unterhalt aus.

1. Juli 2019 13:55 Uhr: Von Mario Adam an Alexander Stendel

Hallo Alexander

Ich lehne mich mal ein wenig aus dem Fenster. Mit diesem Budget würde ich einen ordentlichen Flieger mieten, TBM oder PC12. Wie viele Stunden im Jahr willst du fliegen? Rechne es dir hoch, inkl. Safety-Piloten den du früher oder später wahrscheinlich nicht mehr brauchen wirst. Alternative, du steckst dein Geld in ein >20 Jahre altes Flugzeug mit dem du erst ständig wetterabhängig bist... (keine Druckkabine, kein upper airspace, kein knowing ice, kein AVGAS, ...)

Meine 2 cents...

GLG M.

1. Juli 2019 14:32 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Mario Adam Bewertung: +1.00 [1]

Um PC12 (oder TBM) fliegen zu dürfen, muss man zunächst eine dann auch halbwegs verfügbare Maschine in der Nähe finden. Dann muss der Halter es ermöglichen diese überhaupt zu chartern. Schließlich muss man nicht unerhebliche Versicherungsbedingungen erfüllen. Wenn man nicht ohnehin die PC12 für den Halter regelmäßig, z.B. in dessen AOC fliegt, dann wird es schwierig, sich mal eben eine auszuleihen. Und wenn man nicht selbst fliegen darf, kann man auch gleich die Linie nehmen, erst recht, wenn die Home-Base der PC12 auch nicht näher als ein passend frequentierter Verkehrsflughafen liegt. Ganz abgesehen von den Betriebskosten bzw. den zu erwartenden Chartergebühren, die sicher über 800€/h liegen - ohne Sicherheitspilot.

Generell muss man sich aber schon fragen, wie oft dieser Fall (6 Pers., 500kg, 3 Stunden) tatsächlich vorkommt und ob es sich lohnt, eine so gravierende Investitionsentscheidung evtl. an nur 2 Flügen pro Jahr festzumachen.

Frage an den Threaderöffner:

  • Hast Du Dir auch für die Kosten pro Stunde / pro NM eine Obergrenze gesetzt?

Ich denke auch, dass eine MEP der vernünftigere Ansatz wäre, Aztec oder C303. Das bedeutet aber auch Kosten jenseits von 400€/h (Treibstoff, realistische Rücklage für laufzeitbegrenzte Teile und Umlage der Fixkosten).

Viele Grüße,
Michael

1. Juli 2019 14:41 Uhr: Von Alexis von Croy an Mario Adam

Zeig' mir mal in D eine TBM oder PC-12, die jemand an einen SET-Anfänger verchartert!: Dann musst Du erst mal das Type Rating machen, einen Safety-Piloten finden (und bezahlen ... etc etc ... ich schreibe Dir gern eine lange Liste, warum das komplett unrealistisch ist.

Forget it!

1. Juli 2019 14:54 Uhr: Von Alexis von Croy an Alexis von Croy

C-303 wäre meine Wahl: Schön, leicht zu fliegen, gute Kabine.

1. Juli 2019 15:21 Uhr: Von B. Quax F. an Mich.ael Brün.ing

Der Stundenpreis ist unrealistisch, aber ansonsten volle Zustimmung, das geht gar nicht. Eher gewinnt man im Lotto.

Kenne keine 303 die mit 3h Treibstoff und VFR Reserve noch 500kg zuladen kann. Die braucht viel Treibstoff und der wiegt.

1. Juli 2019 15:30 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an B. Quax F.

Ein realistischer Preis für eine PC12 im Nasscharter ohne Halteranteil und ohne Pilot dürfte zwischen 1.300 € und 1.600 € netto pro Stunde liegen. Ich habe nur "über 800€/h" geschrieben, da ich schon eine detaillierte Kalkulation für eine gebrauchte PC12 (3 Mio.) gemacht habe, die bei etwa 850€/h rauskam. Darin enthalten waren aber weder jährliche Fixkosten, Zinsen auf gebundenes Kapital noch eine Gewinn-Marge und evtl. Risikozuschlag für einen Vercharterer. Die reinen Betriebskosten einschl. Kosten für Turbine und Prop liegen bei unter 1.000€.

Es hängt halt vom Charter-Modell ab...

1. Juli 2019 15:42 Uhr: Von Sven Walter an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

https://www.pilotweb.aero/features/flight-tests/piper-pa-31-navajo-chieftain-1-6016338?fbclid=IwAR1h8R7hfLtcpl0DN24tapiqawI5utO_BB6AFAQY7o8Dpt8C7WNn4lfJ5YQ

Ohne Chieftain-Erfahrung, aber wenn wir schon über PC 12 Charter diskutieren, kann es auch der Mini-Airliner sein.

1. Juli 2019 15:57 Uhr: Von Alexander Callidus an Sven Walter

Rein aus Neugier ein ganz anderes Thema: was kostet eine fractional ownership für nicht-Piloten einer PC12? Der Flieger ist pro Jahr IIRC 1200 - 1600 Std in der Luft. 10 shares.

Mir imponierte der schöne Rolls aus den 40ern, mit dem einer der Passagiere zum Flieger gefahren wurde.

1. Juli 2019 17:06 Uhr: Von Alexis von Croy an Mich.ael Brün.ing Bewertung: +1.00 [1]

Die C-303, die ich geflogen bin:

Payload: 837 kg

Verbrauch/h: ca 25 USG bei 170 ktas

25 USG x 3,75: 94,5 USG. Masse Sprit 254 kg.

Rest: 583 kg für Insassen und Gepäck bei 3 h plus 45 Minuten.

1. Juli 2019 17:35 Uhr: Von Mario Adam an Alexis von Croy

Mit einem Budget von €300k kann ich schon eine Weile TBM/PC12 inkl. Sicherheitspiloten fliegen. Jeder fängt einmal an zu fliegen, sei es SEP, MEP, SET oder JET. Am Ende investiert man hier in ein modernes und und unschlagbar sicheres Fluggerät für sich selbst und seine Familie; nicht in irgendwelche uralt Dinosaurier.

Schon klar, nicht immer wird es realisierbar sein - aber ich würde schon in diese Richtung schauen... Schon alleine googlen nach "C-303 cockpit" schreckt ab... (ich will echt nicht überheblich wirken!!)

1. Juli 2019 17:57 Uhr: Von Lutz D. an Mario Adam Bewertung: +3.00 [3]

Das ist nicht sinnvoll, Anschaffungskosten mit Charterkosten zu vergleichen. Die 300K sind ja nicht weg (ok, wenn man eine MEP kauft, dann schon ;-)).

1. Juli 2019 18:01 Uhr: Von Carsten G. an Lutz D.

Stimmt, aber mit 300k Invest in einen alten Schinken bist du auch noch keine NM geflogen. Meine Erfahrung: die laufenden Kosten bei eigenem Blech rechnet sich jeder immer schön, aber bei Chartern von neuem Gerät bekommt man halt eine Rechnung incl. aller tatsächlichen Kosten, das wirkt dann immer vergleichsweise hoch. Damit vergleicht man aber immer Äpfel mit Birnen, oder eben C303 mit PC12.

1. Juli 2019 18:04 Uhr: Von B. Quax F. an Mich.ael Brün.ing

Wer verchartert in Deutschland eine PC12 bzw. überlässt sie einem „später“ ohne Safety Pilot?




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Hersteller Payload


1. Juli 2019 18:17 Uhr: Von Alexis von Croy an Mario Adam Bewertung: +2.00 [2]

NIEMAND in Europa wird Dir als Anfänger überhaupt eine PC-12 verchartern.

Als erstes müsstst Du sowieso das Type Rating machen, geschätzt € 25.000. Anschließend würde Dir trotzdem keiner so ein Teil geben, schon weil die Versicheruegn da nicht mitspielen. Das, was Du einen "Safety Piloten" nennst, wäre eher ein Fluglehrer.

Überleg' allein mal, was der Safety-Pilot kosten würde. Ein seröser, guter würde sicher einen Tagessatz von € 500 verlangen (Minimum) plus alle Spesen (Transport, Hotel, Verpflegung).

Die PC-12 allein würde € 1600-2000 pro Stunde kosten.

Rechnen kannst Du ja sicher :-)

Tipp: Das Geld ist anschließend (grobe Schätzung nach 150 Stunden) weg.

1. Juli 2019 18:52 Uhr: Von Mario Adam an Alexis von Croy

Deine Rechnung kommt in etwa hin, wobei eine TBM günstiger ist. Es ist wohl hinreichend bekannt, dass Fliegen keine Geldanlage ist. ;)

Das Geld ist weg, nur ist man 200h sicher quer durch Europa geflogen.

1. Juli 2019 19:04 Uhr: Von Rick G. an Alexis von Croy

Vielleicht über eine Haltergemeinschaft mit einer Diamond DA62 (2300 MTOM) nachdenken, wenn man einen neuwertigen Flieger haben möchte. WeFly könnte dort weiterhelfen.

Ca. 500 kg für Personen übrig, wenn man 50 USG getankt hat. Verbrauch gute 15 USG pro Stunde.

1. Juli 2019 19:04 Uhr: Von Jonas P an Alexander Stendel Bewertung: +1.00 [1]

PA46-310P:

- >650kg Zuladung (Das sollten etwa 500kg Zuladung geben bei 3 Flugstunden ~16USG/h = 60l/h*3 = 180l = ~140kg)

- Die sparsamste der Malibureihe: 1500nm+ Reichweite

- Druckkabine

- De-ice boots

1. Juli 2019 19:30 Uhr: Von Alexis von Croy an Mario Adam

Nein, bist Du eben nicht – weil Dir niemand so ein Flugzeug verchartern wird. Das kannst Du ignorieren – ändert ab nix.


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