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Reise | Aug. 2017 UPDATE: Reisebericht Kroatien / Ideen für Reise nach Kroatien  
7. Dezember 2016: Von Matthias S. 

Hallo ! Ich plane für Sommer 2017 eine Resie nach Kroatien, im Prinzip eine ähnliche Tour wie ich sie in Italien gemacht habe ;-)

https://www.pilotundflugzeug.de/forum/2014,07,03,20,2748480

Hat jemand Tipps für tolle Flugplätze (AVGAS Verfügbarkeit), Hotels, Restaurants und besonders schöne Inseln ? Da ich noch nie in Kroatien war, bin ich offen für alle Hinweise !

Freue mich auf Eure Hilfe.... Der anschliessende Reisebericht ist natürlich selbstverständlich :-)

Matthias

7. Dezember 2016: Von Patrick Whiskey Echo Yankee an Matthias S.

Hallo Matthias,

selber kann ich Dir Brac empfehlen. Die Insel ist sehr schön, recht gemütlich. Der Anflug ist superschön, insb. wenn man vom Festland kommt (bei guter Sicht über den letzten Gpifel hüpfen und dann die Adria und die Zielinsel und die Bahn vor sich zu sehen, ist schon cool! Beim Abflug fand ich witzig, dass man höher startet als man dann fliegt (die VFR-Routen über dem Wasser sind recht niedrig).

Wenn Du dort bist und richtig Action brauchst (party-technisch), kannste mit der Fähre nach Makarska rüberfahren. Idyllisch ist das allerdings dann nicht mehr..

Ansonsten hab ich von Mali Losinj viel gutes gehört, aber selber noch nicht dagewesen.

Umliegend, nicht direkt Kroatien: Belgrad als Stadt ist toll und der günstige AVGAS-Preis macht das ggf. fast zum Nullsummenspiel. Dann ggf. auf dem Hin- oder Rückweg Ljubljana oder Portoroz in Slowenien mitnehmen..

Ein ausführlicher Trip-Report aus 2014 von mir hier:

https://www.euroga.org/articles/trips/fly-balkan-trip-report

VG und viel Spaß

7. Dezember 2016: Von Kilo Papa an Patrick Whiskey Echo Yankee Bewertung: +2.00 [2]

Ich kann Mali Losinj sehr empfehlen. Avgas ist verfügbar und die Insel sowie die kleine Hafensstadt ist wirklich schön. Weiterhin bietet sich der Flugplatz als gute Ausgangsbasis für wunderschöne (Tagesaus)Flüge entlang der Küste Richtung Süden an. Auf dem Rückweg oder ggf auch Hinweg solltest du tatsächlich Portoroz nicht auslassen. Dort kann man auch nochmal eine schöne Nacht verbringen, beispielsweise in Piran, das ist noch deutlich schöner als Portoroz.

7. Dezember 2016: Von Alexis von Croy an Matthias S.

Hi Matthias,

als Halb-Kroate würde ich mich als Spezialisten bezeichnen ... kann Dir viele Tipps geben, kannst mich auch jederzeit anrufen.

Ich fliege immer nach LDLO (Mali Losinj), Split (LDSP) und Dubrovnik (LDDU). Gint aber noch einieg schöne Alternativen, abhängig auch vom Flugzeugtyp und Deinen Interessen.

Kurzfassung: Es gibt nicht sehr viele Flugplätze, aber Kroatien ist sehr einfach zu befliegen, und die Küstenstrecke dürfte die schönste in Europa sein!

7. Dezember 2016: Von Alexis von Croy an Alexis von Croy

Anstelle nach Makarska fährt man (viel) besser mit der Fähre nach Split wenn man auf Brac gelandet ist.

Ich persönlich fliege aber lieber den Airport von Split an, fahre dann in die Stadt und mache Ausflüge auf die Inseln. Meistens bleibe ich nur kurz in Split und fahre dann nach HVAR (die meiner Meinung nach schönste der dalmatinischen Inseln).

Meine typischen Kroatien-Flüge sind:

  1. Mali Lošinj
  2. Split, dann mit dem Schiff nach Hvar, Vis oder Korcula
  3. Mali Losinj (zB 2-3 Tage), dann Split (2-5 Tage, zB inkl. Ausflug mit dem Schnellboot nach Hvar
  4. Mali Losinj-Split-Dubrovnik - Rundreise. Von Dubrovnik aus kann man Zb auch über Italien heimfliegen, oder aber durch das Hinterland nach Belgrad fliegen

8. Dezember 2016: Von Johann Schwegler an Matthias S.

Hallo Matthias,

genau wie die Vorredner: Losinj bietet sich als erster Stop ideal an: Ich war Anfang November da: Volles Inselfeeling, viele Hotels 1-5*, trotzdem ordentliche Asphaltpiste und Sprit. Der Besitzer der Kneipe nebenan (auch Flieger) hat ein Taxi, du kommst also gut hin und weg.

Wenn du Dubrovnik noch nicht kennst, danach unbedingt hinfliegen! Das ist als Stadt dann ein tolles Kontrastprogramm zu Losinj. Und zurück vielleicht über Portoroz :-)

Viel Spaß!

Johann

8. Dezember 2016: Von R. P. an Johann Schwegler

Wie war das Wetter im November in Losinj? Ist da noch etwas los? Restaurants etc.

Ich habe das eher als eine Sommerdestination gesehen, aber lerne gerne dazu.

zu Kroatien: Fliegen in Kroatien ist wirklich sehr einfach, findet sich sehr viel im Netz. Ich habe gute Erfahrungen mit Ferienwohnung mieten statt Hotelzimmer gemacht. Viel günstiger und mehr Platz. Geht gut auch vor Ort bei den Tourismusbüros, auch für einzelne Nächte. Damit ist man sehr flexibel.

8. Dezember 2016: Von Johann Schwegler an R. P.

Na ja, wir hatten ein riesengroßes 5-Sterne Hotel fast für uns alleine (und noch dazu halb geschenkt ;-) War die letzte offene Woche. Das Wetter war klasse für Wandern, Relaxen, Fisch essen ...

Die meisten Restaurants hatten abends noch auf, waren jedoch recht leer. In den kleinen Konobas war aber richtig Betrieb, da haben sich wir Touris dann getroffen - ist sowieso schöner als im Hotel.

Für uns war's prima, da wir einfach nur ein paar Tage ausspannen wollten, aber Night Life ist so spät im Jahr natürlich nicht mehr.

8. Dezember 2016: Von Rene H. an Matthias S. Bewertung: +1.00 [1]
9. Dezember 2016: Von Matthias S. an Patrick Whiskey Echo Yankee

An Alle schon einmal vielen Dank für die vielen Tipps !

In Portoroz/Piran war ich schon zwei mal nur weiter bin ich noch nicht gekommen :-)

Unser schwerpunkt liegt weniger auf Party etc. vielmehr auf gute Fischküche und nette kleine Hotels ;-)

Hat hier noch jemand Tipps, wo man z.B. unbedingt Essen gehen sollte, oder bestes Restaurant am Hafen etc. ??

Matthias

9. Dezember 2016: Von Alexis von Croy an Matthias S.

Meine Lieblingsrestaurants in Kroatien:

Split: Restaurant SPERUN (in einer Gasse am westlichen Teil des Hafens)

Hvar: MACONDO, in einer Gasse oberhalb der Altstadt

Beide mit traditioneller, dalmatinischer Küche mit viel Fisch, aber auch Fleisch-Spezialitären.

9. Dezember 2016: Von Name steht im Profil an Matthias S. Bewertung: +2.00 [2]
Hallo, zunächst kann ich alles bereits geschriebene bestätigen. Noch zusätzlich: Zadar LDZD, super GA freundlich und auch eine Piste 04 falls die Bora bläst. Ich war schon sehr dankbar dafür. Mietwagen für ca 20,- pro Tag am besten über www.cardelmar.de 20min von LDZD mit dem Mietwagen: www.atrium-blue.de Ich bin mir sicher du bekommst einen Piloten Rabatt. Viel Spaß Thomas
2. August 2017: Von Matthias S. an Name steht im Profil

So, der Zeitpunkt des Abflugs rück näher :-)

Der Plan ist: LDLO (Losinj) - LDZD (Zadar) - LDSP (Split) - LDSB (Brac) - LDSH (Hvar) - LDDU (Dubrovnik)

und dann irgendwie wieder zurück ;-)

Ich würde mich noch einmal über ein paar kurze Tipps freuen:

Wie ist am besten der Transport von den Plätzen ins Umland ? Eher Taxi oder Mietwagen ?

Eventuell habt Ihr noch ein paar Empfhelungen für besonders schöne einheimische Fischrestaurants oder Ünterkünfte.

Bin über jede Empfehlung Dankbar !

Grüße, Matthias

2. August 2017: Von Philipp Tiemann an Matthias S.

PPR für Split hast du? Ist in der Hochsaison teilweise sehr schwierig damit...

Bodentransport:

LDLO (Losinj): Taxi. Die Insel ist nicht soo riesig.

LDZD (Zadar): Taxi und Mietwagen: Nur für Zadar Stadt lohnt eher ein Taxi. Sonst eben Mietwagen

LDSP (Split): Für Trogir oder Split gibt's Linienbusse und Taxis (letzteres nach Split etwas teuer). Für weitere Distanzen: Mietwagen

LDSB (Brac): Für Bol ist der airport-eigene Shuttle perfekt. Für Supetar und andere Orte sollte man einen Mietwagen erwägen (vorbestellen!)

LDSH (Hvar): da gibt es nur Taxi. Fand' ich ziemlich teuer. Ich glaube ca. 25 Euro oder so einfache Fahrt nach Hvar Downtown. Stari Grad ist günstiger.

LDDU (Dubrovnik): Um nach Dubrovnik zu kommen gibt's Busse. Ab Cavtat Hafen auch Fähren. Mietwagen natürlich auch; für Dubrovnik und zurück meist billger als 2x Taxi.

2. August 2017: Von R. P. an Matthias S.

Für Unterkünfte würde ich jeweils Apartments mieten. Meist günstiger und besser als Hotels. Es gibt überall lokale Tourist Infos, welche für dich die Apartments abtelefonieren.

2. August 2017: Von Matthias S. an Philipp Tiemann

Danke für die Tipps! PPR für Split ;-) oops.... hab ich garnicht gesehen. Gibt's noch andere Plätze mit PPR ? Dubrovnik ?

2. August 2017: Von Philipp Tiemann an Matthias S.

Nee, eigentlich nur Split. Kannst du somit wohl streichen.

Aber ich sage es immer wieder: schon in der allerersten Planungsphase eines größeren Flugs (also vielleicht 1-3 Monate vorher) muss man sofort die AD-Einträge der erwogenen Flugplätze und die NOTAMs hinsichtlich irgendwelcher Showstopper prüfen. Lernt man in keiner PPL-Ausbildung.

Na ja, du hast ja in deinem Fall noch reichlich andere schone Plätze und Ziele vor dir.

2. August 2017: Von Martin W. an Philipp Tiemann

Pula hat an den Wochenenden PPR. War heuer 2x dort und PPR einen Tag vorher gemacht. Vielleicht auch glück gehabt. Technical Landing kannst du trotz PPR machen.

Mietwagen würde ich im voraus buchen da vor Ort in der Hauptsaison immer recht teuer.

Taxi kann ich croatia-taxi.hr sehr empfehlen. Die machen aber nur gebuchte Transfers. Habe von Pula nach Rovinj 52€ gezahlt. Am Flughafen wollte man 85€ haben. Die sind in ganz Kroatien buchbar und haben fast nur Vito Busse mit top Ausstattung und der Fahrer holt dich in der Ankunftshalle ab.

3. August 2017: Von Alexander Callidus an Philipp Tiemann

"LDLO (Losinj): Taxi. Die Insel ist nicht soo riesig."

Zusätzlich Fahrrad. Zwar hügelig, aber Du bist unabhängiger und mobiler.

Unterkunft z.B mare mare

Die hatten uns kostenlos Mountainbikes zur Verfügung gestellt

31. August 2017: Von Matthias S. an Matthias S. Bewertung: +3.00 [3]

Wie bei unserer Reise durch Italien haben wir auch dieses Mal wieder viele hilfreiche Tipps für unsere Reise nach Kroatien von Euch erhalten. Als Dankeschön dafür und als Motivation für alle die noch zögern, hier also unser Reisebericht:

Reise von Hamburg entlang der Adriaroute bis Dubrovnik

Unsere Strecke: EDHE – EDMK – LJPZ – LDZD – LDSH – LDDU - LDLO - LOLS – EDHE

Als Hilfsmittel hatten wir:

DFS –Karten
Avio Portolano Karten LI1
SkyDemon

Mit unserer Cessna 172 sind wir am Vormittag von Uetersen/Heist (EDHE) gestartet mit dem Ziel bis Portorož zu fliegen, dort die Grenzformalitäten zu erledigen und im nahe gelegenen Piran zu übernachten. Aufgrund eines, aus der Wettervorhersage nicht ersichtlichen Wolkenstaus über dem Mittelgebirge, ging es mit viel Geduld und Umwegen leider „nur“ bis Kempten-Durach (EDMK). Kempten-Durach wurde mit seiner 2 x 900m Graspisten in landschaftlich schöner Umgebung nicht umsonst vor wenigen Jahren zu einem der schönsten Flugplätze Deutschlands gewählt. Zum Ort Durach gelangt man schnell und bequem zu Fuß (rund 200 Meter). Hier gibt es Gaststätten und ein familiengeführtes Hotel. Wir haben im nahe gelegenen Kempten im Hotel www.bayerischerhof-kempten.de übernachtet und zünftig im Innenhof zu Abend gegessen.




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31. August 2017: Von Matthias S. an Matthias S. Bewertung: +3.00 [3]

Am nächsten Tag ging es dann gestärkt, erholt und vollgetankt durch die Alpen – aufgrund teilweise aufliegender Wolken entlang der GAFOR-Route über den Plöckenpass hinweg – bis Portorož(Slowenien). Die Kontrollzone von Innsbruck durften wir auf Anfrage bei Innsbruck Tower durchfliegen und wurden dann an „Wien Information“ weiter verwiesen. Leider kam kein Funkkontakt Zustande, was aber nicht selten ist und einen somit auch nicht irritieren sollte. Auch der Funk mit „Padova Info“ kommt erfahrungsgemäß oft erst zustande, wenn man aus den Alpen raus ist. Auch das sollte kein Grund zur Beunruhigung sein. In Portorož(LJPZ) haben wir die Maschine noch einmal vollgetankt (günstiges AVGAS), einen Flugplan aufgegeben und die Grenzformalitäten erledigt. Alles sehr nett und unkompliziert. Ein Golf-Caddy düst die ganze Zeit über das Vorfeld und bringt die Piloten nebst Begleitung vom Flugzeug zum GAT und wieder zurück. Auch ein Begrüßungssnaps ist obligatorisch – natürlich nur, wenn man nicht weiterfliegt. Wir wollten aber keine Zeit verlieren und flogen entlang der Adriaroute 1, vorbei an den Kornat-Insen nach Zadar (Kroatien).
Der Flughafen Zadar (LDZD) ist ein internationaler Flughafen und liegt ca. 7 km östlich des Stadtzentrums von Zadar. Der Service ist sehr freundlich. Die Maschine wurde unaufgefordert verzurrt und vor dem angekündigten „Sturm“ (in Norddeutschland würden wir steife Brise sagen) gesichert. Neben dem Terminal befinden sich zahlreiche Stationen mit Mietwagen und auch ein Flughafenshuttle. Wir haben das Taxi (ca. 150 kn) genommen. Übernachtet haben wir im Hotel Bastion – einem schönen, gepflegten Relais & Chateaux Hotel inmitten der Altstadt. www.hotel-bastion.hr
Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass wir für jede Destination zwei Übernachtungen eingeplant haben, weil wir die Städte nach der Ankunft gern bummelnd erkunden, im Café sitzend die Menschen beobachten und erst am nächsten Vormittag ein straffes Kulturprogramm absolvieren. Nachmittags bleibt dann meistens noch Zeit zum Baden und Relaxen. Selbstverständlich reichen - bei früher Ankunft - oft auch ein Tag.
Zadar an sich ist kein Museum wie Dubrovnik - Zadar ist ein lebendiger städtischer Regionsmittelpunkt mit einer ganz eigenen, lässigen Selbstgenügsamkeit. Hier haben wir in der Sonne der Meeresorgel gelauscht (2005 hat der Architekt Nikola Basic mit genau dimensionierten Röhren eine Meeresorgel geschaffen, die durch die vom ständig bewegten Wasser erzeugten Luftströme ein tief durchdringendes Pfeifen erzeugen) und von der Kaimauer davor den Sprung in die glasklare Adria gewagt. Jeweils sehr gut gegessen haben wir im hoteleigenen Restaurant „Kaštel“ und im Restaurant Foša (www.fosa.hr) mit Blick auf den kleinen, alten Hafen.




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Innsbruck


31. August 2017: Von Matthias S. an Matthias S. Bewertung: +4.00 [4]

Von Zadar ging es weiter der Adria-Route 1 auf 1500 bis 2000 AMSL nach Hvar. Der Flugplatz Hvar (LDSH) ist zugegebener Maßen etwas „sportlich“ – rund 750 Meter Schotterpiste im Nichts. Wir hatten Glück, dass zu der Zeit die ortsansässigen Fallschirmspringer dort waren. Ein netter Mitarbeiter hat uns ganz unkompliziert für rd. 300 kn (offizielles Taxi rd. 470kn) zur zentralen Busstation vor der Altstadt von Hvar gebracht. Von dort muss man zu Fuß zum Hotel laufen, da die Altstadt für Autos gesperrt ist. Hier haben wir im Hotel „Riva Hvar Harbour Hotel“ (https://www.suncanihvar.com/riva-hvar-yacht-harbour-hotel.html) direkt am Hafen übernachtet. Hvar ist zugegebener Massen eine Klasse für sich – hier wird die Nacht zum Tag, Geld spielt nicht wirklich eine Rolle. Die Lage des Hotels und der Blick aus den Zimmern über den Hafen ist wirklich schön – aber, die Zimmer sind extrem klein und auf der Terrasse legt jeden Abend ein wirklich guter DJ bis circa 2h Nachts auf. Wir haben „den Spirit“ genossen – wer aber ruhig schlafen will, sollte sich ein anderes Hotel suchen. Sehr gut gegessen haben wir im Restaurant „Giaxa“ (www.giaxa.com) – wie in allen Restaurants unbedingt vorbestellen. Nach der obligatorischen Besichtigung der Festung oberhalb der Stadt, den historischen Stadtpalästen und der Kathedrale etc. ging es am Mittag mit dem Taxiboot (ca. 10 Min. Fahrt /Hin- und Rückfahrt 45 kn) zur Insel Ždrilca mit ihren vom Strandkiefern gesäumten Kiesbadestränden, dem glasklaren Wasser und zwei kleinen Fischrestaurants.

Von Freunden wurde uns die Insel Korčula dringend empfohlen. Da Korčula selbst keinen Flughafen hat, ging es mit der Fähre (ca. 110kn pro P./Strecke) von Hvar in rd. 1½ Std. nach Korčula. Schon der erste Eindruck war phänomenal. Eine intakte, mittelalterliche Stadt bedeckt den Hügel einer Halbinsel vollkommen mit roten Ziegeldächern. Wir hatten Glück und haben noch eines der 5 Zimmer im Lešić Dimitri Palace (https://www.relaischateaux.com/de/kroatien/lesicdimitri-dubrovnik-korcula) ergattert. Korčula behauptet von sich, dass dort der Weltreisende Marko Polo (im kroatischen mit „k“ geschrieben) geboren wurde – was anderswo umstritten ist. Sehr gut gegessen haben wir im hoteleigenen Restaurant ( www.ldpalace.com )sowie im Restaurant „Filippi“ (www.restaurantfilippi.com). Beide Restaurants befinden sich direkt auf der Stadtmauer und so genießt man den Blick auf die Adria. Das Restaurant Filippi ist zudem für seine handgerollten Makkaroni bekannt. Unbedingt einplanen sollte man einen Badeausflug auf die kleine Insel Stupe mit einem Lunch im Moro Beach Club bei einem der besten Köche der Region. (Taxiboot Hin- und Rückfahrt 75 kn).




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31. August 2017: Von Matthias S. an Matthias S. Bewertung: +4.00 [4]

Zurück in Hvar sind wir der Adriaroute 1 bis Dubrovnik gefolgt. Der Funk ist freundlich, ruhig und in gutem Englisch. Am Flughafen Dubrovik (LDDU) angekommen, wartet gleich der Transfershuttle am Flugzeug (Wir sind sogar mit einem Gelenkbus vom Flieger abgeholt worden – da fühlt man sich wie ein Großer ;o). Vor dem Terminal gibt es eine Busstation für den Flughafenshuttle zur Altstadt (40kn pro P./Strecke – Tickets kauft man im Terminal am Schalter). In die Altstadt selbst geht es dann wieder nur zu Fuß. Wir haben gleich am Abend den rund 1-stündigen Rundgang auf der Stadtmauer gemacht.(Ticket 150 kn p.P.!!!). Abends ist es dort in der Regel nicht so voll – am Vormittag kommen die Kreuzfahrtschiffe und dann geht es nur im „Gänsemarsch“ voran. Wir haben direkt in der Altstadt im Pucić Palace (www.thepucicpalace.com) übernachtet. Hier ist man mittendrin - was wir insbesondere Abends als sehr schön empfunden haben! Da die Stadt bei unserem Besuch extrem voll war – man konnte manchmal gar nicht aus der Tür des Hotels treten, ohne umgerannt zu werden – waren wir froh, dass man als Gast des Hotels freien Zutritt zum Banje Beach Club (www.banjebeach.com) hat. Hier haben wir, nach einem straffen Kulturprogramm, am Nachmittag auf der Liege gelegen - mit Blick auf die Stadtmauern und den Hafen und im klaren Wasser gebadet. Aus diesem schönen Blickwinkel wurde einem die Historie der Stadt auch noch einmal deutlich vor Auge geführt. In Dubrovnik selbst gibt es nur eine Handvoll guter Restaurants. Der Rest wird dominiert von Sandwiches und Pizza. Wir haben sehr gut im Restaurant Posat (www.posat-dubrovnik.com) direkt am Pile Gate gegessen. Wer mag, sollte hier einmal Seeigel probieren. Am 2ten Abend waren wir im 360° Restaurant (www.360dubrovnik.com), welches mit seinem perfekten, freundlichen Service, dem hervorragendem Essen und der tollen Lage seinesgleichen sucht.




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31. August 2017: Von Matthias S. an Matthias S. Bewertung: +5.00 [5]

Von Dubrovnik haben wir langsam den Rückweg angetreten. Über den Nationalpark der Kornat Inseln hinweg ging es zu unserer nächsten Destination Lošinj. Der Flugplatz Lošinj (LDLO) ist als Kontrollzone gekennzeichnet. Doch obwohl uns der freundliche Herr von „Zadar Radar“ an Lošinj Tower verwiesen hat, meldete sich dort niemand. Wie sich schnell herausstellte, gilt die Kontrollzone meist nur am Wochenende. Also sind wir einmal über den Platz geflogen, haben die Windrichtung gecheckt, eine Blindmeldung abgegeben und sind gelandet. Am Boden empfing uns gleich eine Follow me Car in Form eines Rollers. Und auch die Grenzbeamten sind vor Ort. Neben dem Tower befindet sich ein Restaurant, dessen Taxis den Shuttle in die Stadt übernehmen (€ 25,-- pro Strecke). Wir haben in Mali Lošinj im Hotel Alhambra (www.losinj-hotels.com) übernachtet, was - schön in der Cikat-Bucht gelegen - wirklich ein luxuriöser Traum ist. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht man in wenigen Minuten den Hafen von Mali Lošinj. Auch hier befinden sich zahlreiche nette Restaurants, u.a. das „Barracuda“. Und auch mit dem Fahrrad oder Taxi ist Veli Lošinj ein Besuch wert. Hier vor allem die Restaurants in der Rovenska Bucht.
Da die Alpen frei waren und sich ein störungsfreier Rückflug abzeichnete ging es, nachdem wir in Lošinj die Grenzformalitäten ruck zuck erledigt und die Maschine noch einmal betankt hatten, direkt nördlich von Portorož der Adriaroute 1a folgend über die Alpen hinweg zum Flugplatz Schärding-Suben (LOLS). Am Vorabend hatten wir ein s.g. Polizeiformular - welches uns vom Flugplatzleiter LOLS zu Verfügung gestellt wurde - dorthin gefaxt, damit ggf. jemand zur Grenzkontrolle kommen würde. Das Fax lag vor – gekommen ist Niemand. Trotzdem haben wir ein zünftiges Essen im Flugplatzrestaurant und den netten Service genossen. Mit vollem Magen und Tank ging es dann direkt zurück in die Heimat.
Fazit: Die glasklare Adria und die schöne Küstenlandschaft mit ihren vielen Inseln ist wirklich eine Reise wert. Der Funk ist freundlich, professionell und auf gut verständlichem Englisch. Der Service am Boden ist unkompliziert und hilfsbereit. Und auch die kroatische Gastfreundschaft haben wir als sehr angenehm empfunden. Allerdings hat auch alles seinen Preis. Wir kommen wieder – das nächste Mal stehen auch noch Pula / Rovinj und Brač auf unserer Wunschliste.




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1. September 2017: Von Daniel Krippner an Matthias S.

Sehr cool, inspiriert zum Nachahmen!


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