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76 Beiträge Seite 1 von 4

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Luftrecht und Behörden | Fliegen in Deutschland  
22. September 2016: Von Wolfgang Lamminger  Bewertung: +4.00 [4]

"Fliegen in Deutschland" ... interessante Reflektion unserer "Vorschriftenkultur" und Verständnis für General Aviation aus Sicht eines US-Bürgers

https://blog.aopa.org/aopa/2016/09/18/moving-out-of-germany/

und die Ergänzung dazu...

https://garrettfisher.me/flight-germany-france-day-1-of-2-flight-to-spain/

wenn auch nicht jedes Statement 100 % Zutimmung findet, mal wieder ein Beitrag zum Nachdenken ...

22. September 2016: Von Thore L. an Wolfgang Lamminger Bewertung: +6.00 [6]

"German rules, which hark back to the Third Reich, require attended information service on the airport for it to be open. Absent such service in force, it is considered “out of hours” to use the airport, resulting in a massive fine. While it sounds disingenuous, Germans will freely admit that the practice originated in the Nazi era, and that its original utility is no longer warranted, though that’s how it is. That created a situation where scenic areas away from cities had information service during limited hours, whereas full-time runway availability would be reserved for more populated areas. With just that in mind, it kicked Germany out of the picture."

Kann man schöner sagen, wie absurd diese bekloppte "Öffnungszeiten" Sche*** ist?

22. September 2016: Von TH0MAS N02N an Thore L.

Die Besatzungsmächte haben doch mit Hilfe der "entnazifizierten" Behörde die Gesetze übernommen. Hättens ja sein lassen können...

Und Gesetze / VO / etc sind für die Ewigkeit bzw. bis zum Weltuntergang. Oder glaubt jemand das ZÜP oder Soli oder Medical oder sinnlose Strassenschilder noch mal abgeschafft werden. Nie! Und deshalb nutzt das Lamento auch nichts, da ist etwas Stoizismus angesagt.

22. September 2016: Von Thore L. an TH0MAS N02N Bewertung: +2.00 [2]

>> Und deshalb nutzt das Lamento auch nichts

Und deswegen gibt's die DDR auch noch...

22. September 2016: Von TH0MAS N02N an Thore L.

Isch habe geschrieben: Gesetze und Verordnungen, nicht Staaten ;-))

22. September 2016: Von Erik N. an TH0MAS N02N Bewertung: +6.00 [6]

Der Typ gibt sich aber auch echt viel Mühe, alles Sch.... zu finden (außer der Autobahn). So schlimm wie er es darstellt, sind hier weder die Regeln noch die Konsequenzen von Regelverletzungen. Letzteres ist in den Staaten weit weniger lustig. my two cents.....

22. September 2016: Von Chris _____ an Thore L. Bewertung: +1.00 [1]

Vor rund 13 Jahren, damals mit einer frisch anerkannten US-PPL allerdings auf einer N-reg. Maschine in Süddeutschland unterwegs, teilte mir der Tower Controller in Augsburg mit, der Flugplatz schließe in einer Minute!

Wenn ich noch landen wollte, müsse er eine Genehmigung der Landesbehörde einholen. Ich war bereits im Downwind (oder so) und setzte meinen Anflug einfach fort, was sollte ich auch sonst tun? (Landefreigabe hatte ich nach meiner Erinnerung bereits, und selbst wenn nicht, hätte ich halt den Notfall erklären müssen).

Woraufhin der Controller mir im kurzen Endanflug (!) nochmal reinredete. Ich antwortete, dass ich gleich vorbeikomme und man die Sache dann besprechen könnte.

Besonders ironisch: eine Stunde nach "Schließung" kam dann planmäig noch eine große Maschine der Augsburg Airways (oder wie die hießen) rein.

Die Sache ließ sich friedlich klären, sie hat aber sicher auch ein wenig dazu beigetragen, dass ich irgendwie nicht mehr viel Lust aufs Fliegen in D hatte - es ging nach meiner Wahrnehmung doch in USA etwas unverkrampfter zu (sogar nach dem 11.September 2001, und das will was heißen).

Naja. Jetzt mache ich einen zweiten Anlauf. Mal sehen, wie's diesmal läuft.

Bisher übrigens gut, überwiegend sehr freundliche Gemeinschaft, der ich da begegne. Das Abwarten hat sich scheint's gelohnt.

Ich freu mich aufs Fliegen in D und EU.

22. September 2016: Von Stefan Jaudas an Wolfgang Lamminger Bewertung: +1.00 [3]

... naja, wir finden ja auch diverse Dinge seltsam in den USA.

Wer z.B. akzeptiert, dass eine lobbbygetragene, unvollständige und aus dem Zusammenhang/ Kontext gerissene moderne Interpreatation eines Verfassungszusatzes (des. 2.ten, um genau zu sein) von 1791 völlig OK ist, darf sich über den (trotzdem völlig unnötigen) Flugleiter anderer Leute nicht beklagen.

22. September 2016: Von Thore L. an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [1]

Aha, weil da irgendwer was gut findet, was Du offenbar nicht gut findest, darf derjenige nicht schlecht finden, was ganz offensichtlich schei*** ist. Wenn wir so argumentieren, können wir uns auch gleich alle einbuddeln.

22. September 2016: Von Erik N. an Thore L. Bewertung: +1.00 [1]

Och Thore, kein Grund das so verbissen zu sehen. Aber man muss nicht in jedes Germany Bashing unreflektiert mit einstimmen.... Wenn er es in der nordspanischen Pampa schöner findet, nur zu. Hoffen wir seiner Frau schläft da nicht das Gesicht ein ;)

22. September 2016: Von Alexander Callidus an Thore L.

Der Blog des Fotografen ist doch sehr klar: ein etwas oberflächlicher, nicht von einem Übermaß an kulturellem Interesse geprägter Flieger will einfach nur unbeeinträchtigt fliegen und seinen Spaß haben. Das gelingt ihm in Deutschland nicht, er ist kulturell und emotional nicht gebunden, also zieht er weiter.

In Deutschland kannst Du ohne Funk und ohne Flugplanung, nur unter Vermeidung der wenigen Kontrollzonen, von einem Ende zum anderen fliegen - in Frankreich und England geht das nicht. Aber wir fliegen durch Frankreich, nicht umgekehrt. Ist halt eine charmefreie und stellenweise etwas reizarme Zone hier.

23. September 2016: Von Roland Schmidt an Stefan Jaudas Bewertung: +2.00 [2]

... naja, wir finden ja auch diverse Dinge seltsam in den USA.

Ja, z. B. den aktuellen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner. Was mich am meisten besorgt - er hat offenbar Chancen.

23. September 2016: Von Thore L. an Erik N. Bewertung: +1.00 [1]

>> Regelverletzungen. Letzteres ist in den Staaten weit weniger lustig. my two cents.....

Wobei mir bei dem Satz der Hinweis fehlt, dass es nicht allzuviele Sinnfrei Regelungen in den USA gibt (was Fliegen angeht). Wenn Du zu jeder Uhrzeit auf einem Platz landen kannst, ohne dass dir da wer bei zuscheun muss, hast Du eine Regel weniger, gegen die Du verstossen kannst. Und so könnte ich jetzt noch ein Weilchen weiter machen...

23. September 2016: Von Wolff E. an Thore L. Bewertung: +5.00 [5]

Dafür keine gesetzliche und umfangreiche Krankenkasse, keine belastbare Sozialleistungen, keine wirklich freien Medien (gesponsert durch Werbeeinnahmen), ein 2 Parteiensystem, einen Geheimdienst, der macht was er will und Daten weltweit "klaut", Autobahnen mit einem Speedlimit, das echt lachhaft ist, ein Bildungssystem das nicht den Namen verdient, verslummung von Städten, eine schiesswütige Polizei. Alles nicht so toll.... Mir fällt bestimmt nich mehr ein. Amerika ist mit Sicherheit nicht das "gelobte Land"....

23. September 2016: Von Gerald Heinig an Erik N. Bewertung: +2.00 [2]

Hi Erik,

Der Typ gibt sich aber auch echt viel Mühe, alles Sch.... zu finden (außer der Autobahn). So schlimm wie er es darstellt, sind hier weder die Regeln noch die Konsequenzen von Regelverletzungen. Letzteres ist in den Staaten weit weniger lustig. my two cents.....

"Echt viel Mühe", nur weil er völlig richtigerweise die überregulierung der deutschen Luftfahrt anprangert und sich über ein paar Straßenverkehrsbesonderheiten ärgert?

Du scheinst aber eine sehr dünne Haut zu haben. Richtiges Germany-Bashing sieht anders aus.

Er schreibt:

...require attended information service on the airport for it to be open. Absent such service in force, it is considered “out of hours” to use the airport, resulting in a massive fine.

Eine schwachsinnige Regel, die akribisch befolgt wird. Versuche mal, um 19:02 in EDML zu landen. Und wieso gibt's dafür eine massive Geldstrafe? Das ist nicht schlimmer als falschparken, wenn's denn überhaupt als "falsch" angesehen werden kann.

Über die ZÜP Idiotie brauche ich sicherlich nichts zu schreiben.

Dann die allseits verhasste Flugleiterregel, die es scheinbar nirgendwo anders gibt.

Mode S Transponder, die angeblich überlebenswichtig sind, müssen freilich auf Selbstkosten angeschafft werden. Länder mit weitaus höherer Luftfahrtdichte fliegen fröhlich und sicher mit Mode C weiter.

Außenlandung als Straftat?? Geht's eigentlich noch??

23. September 2016: Von Alexis von Croy an Wolff E.

Ah, ja ... bei uns haben die Medien also keine Werbeeinnahmen! Ist mir neu! ;-)

(Natürlich haben die USA freie Medien, in mancher Hinsicht ist CNN zB sicher freier als der BR)

Der Artikel des Fotografen ist mir ebenso zu wenig differenziert wie dieses USA-Bild.

23. September 2016: Von Wolff E. an Alexis von Croy

Die Haupteinnahmen kommen bei "öffentlich rechtlichen" allerdings von jeden Bundesbürger. Bei CNN und anderen Medien sieht das anders aus. Genau das meinte ich.....

23. September 2016: Von Thore L. an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

Aber Wolff, die Argumentation ist doch daneben. Weil ein Staat manches besser und manches schlechter macht, darf man das, was er gut macht, nicht auch so machen?

23. September 2016: Von Wolff E. an Thore L. Bewertung: +1.00 [3]

Thore, mir geht es nur um das "in USA ist alles besser". Das stimmt so nicht. Und das mit der Krankenkasse, Michael Moore hat da einen schönen Film drüber gedreht: https://michaelmoore.com/movies/sicko/

Und ein durch Bürger finanziertes Medensystem ist mit Sicherheit unabhängiger als die meisten USA-Medien....

Dann das Waffengesetz bzw. das tragen von Waffen. Deutlich überholt. Es sterben mehr Menschen in der USA jedes ja an Schusswaffenverletzungen als an Terroranschlägen. Aber die USA geht gegen Terror vor und nicht gegen das Waffengesetz und dessen Lobby.

Jedes Land hat Vorzüge und Schattenseiten. Aber sicherer fühle ich mich (noch) in Deutschland.....

Alleine die Einreise in USA kommt einen Verhör gleich und man hat das Gefühl, als Verbrecher behandelt zu werden. Wenn wir das mit den Amis so machen würden, da wäre was los. Aber USA darf ja alles. Wird Zeit, das dies mal geregelt wird....

23. September 2016: Von Alexis von Croy an Wolff E. Bewertung: +2.67 [6]

Hi Wolff,

mir gefallen ja dieselben Sachen nicht, jedenfalls zum Großteil. Aber dass die deutschen Medien "unabhängiger" wären als die amerikanischen ist falsch. Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Medien nicht "öffentlich-rechtlich" sind.

Aber es wird nicht viel bringen, 2nd Ammendment gegen fliegerische Freiheuten aufzurechnen. Und nur um die Fliegerie sollte es ja hier gehen.

Der Autor hat trotzdem nicht recht. Bis auf ein paar doofe Details wie "Öffnungszeiten" oder "Flugleiter" ist es in Deutschland ebenso einfach, zu fliegen wie in den USA. Anders geregelt, aber nicht "komplizierter".

23. September 2016: Von Gerald Heinig an Wolff E. Bewertung: +0.67 [1]

Wolff,

Du scheinst auch eine ziemlich dünne Haut zu haben.

Es hat doch niemand behauptet in USA "ist alles besser". Dies ist ein Fliegerforum, wir reden über's Fliegen.

Das (also das Fliegen) ist besser in den USA, weil einfacher und billiger.

23. September 2016: Von Wolff E. an Gerald Heinig Bewertung: +3.00 [3]

Ich bin aber ein Freund von "Gesamtbildern". Was nützt es mir, wenn ich "frei" fliegen darf, aber der Rest aus sozialer Sicht eher mau ist? Oder der hohe Schußwaffengebrauch, Polizei die erst schießt und dann fragt, vor allem wenn es kein Weißer ist. Sobald ich in USA einen Flugplatz verlasse, werde ich genau damit konfrontiert. Und das hat nichts mit "dünner Haut" zu tun, es sind Fakten. Und da ist es wieder dieses "USA ist toll" wie in dem Bereicht von dem Ami. Er hat auch auf Deutschland rungehakt, der darf das und ich nicht?

23. September 2016: Von Achim H. an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

Fliegen ohne Flugleiter, privater Waffenbesitz und keine Gesundheitsfürsorge sind also tautologisch?

Wenn das so ist, möchte ich auch meinen Flugleiter behalten.

23. September 2016: Von Thore L. an Achim H.

>> möchte ich auch meinen Flugleiter behalten.

Du hast einen Flugleiter? Coole Sache, wo kriegt man die her? Ich will auch einen!

23. September 2016: Von Gerald Heinig an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

Er hat auch auf Deutschland rungehakt, der darf das und ich nicht?

Er hat ein paar Sachen kritisiert, die die Fliegerei betreffen und sich über für ihn komische Straßenverkehrsgesetze geärgert. Das ist nicht "rumhacken", zumal die Kritik an der Luftfahrt in Deutschland absolut berechtigt ist (Stichwort: Luftfahrtforum).

Da Du als Deutscher ihm in Sachen Luftfahrtgesetze nichts entgegenzusetzen hast, versuchst Du verzweifelt, irgendwelche völlig irrelevanten amerikanischen Defizite aufzulisten. Das ist dünnhäutig.


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