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Reise | Mögliche Ziele für eine erste Auslandstour  
12. Februar 2016: Von Matthias Kramer 
Hallo Zusammen!

Ich plane aktuell für den Juni 2016 für 8-10 Tage eine erste Auslandstour mit zwei Personen mit einem LSA ( Evektor Sportstar, aufgelastetes UL auf 600kg, 105 KT/Reise, Mogas/Avgas möglich). Der Junior als Co (17 jahre und Segelflieger, hat BZF 2) kommt mit, Übernachtugen sind auch im Zelt geplant. Aktuelle Flugerfahrung von mir sind knapp 300 h Motor- und 700 h Segelflug, als Lizenz habe ich einen LAPL A sowie BZF 1.

Da ich erst relativ spät zum Motorfliegen gekommen bin (seit 2008) und bislang nur in Deutschland (auch auf größeren Flughäfen) und Österreich unterwegs war bin ich unsicher, was ein Neuling im Auslandsflug als Ziel sowohl von den Anforderungen als auch in Relation zu lohnenswerten Auslandszielen dabei bewerkstelligen kann.

Ich hatte mir einmal drei mögliche Richtungen überlegt:

- Holland-Belgien-Frankreich-England (Lufträume zu komplex eventuell für VFR-Auslands-Anfänger?)
- Polen-Baltikum
- Dänemark-Schweden

Ich bin mir unsicher was sich da zum Einstieg als beste Möglichkeit anbietet....

Nebenbei, für mich würde mit so einer Tour ein echter Traum in Erfüllung gehen...Bin jetzt 51 Jahre und habe so etwas noch nicht gemacht aber immer davon geträumt :-)

Ich würde mich sehr darüber freuen wenn es dazu von Euch den einen oder anderen Tip geben würde.

Dankeschön!
12. Februar 2016: Von Lutz D. an Matthias Kramer Bewertung: +2.00 [2]
Hey, guter Plan!

Also man kann ja nie vorsichtig genug sein, aber Du bist hier zu vorsichtig ;)
Mit 300h Motorflug seit 2008 und 700h Segelflug bist Du ja kein Rookie.
Im Ausland fliegen die Flugzeuge genau so, d.h. die zwei möglichen issues sind Luftraumstruktur und Verfahren/Funk.

Zur Luftraumstruktur: Wenn D noch nicht damit ausgerüstet bist, dann schaffe Dir eine Tablet-Movingmap an, Skydemon oder Jeppesen.

Damit hast Du erstmal per se alles am Mann, was Du brauchst.

Verfahren: im Ausland musst Du einfach alles machen, wie in Deutschland auch, Dich vorher melden, das Einfliegen in die Platzrunde melden, Deine Position in der Platzrunde melden, fertig. Selbst wenn es lokal leicht abweichende Gewohnheiten geben kann (zB Overhead join in UK), wirst Du mit dem Erprobten bei stringenter Kommunikation von Position und Absichten nirgends anecken. Erwarte halt nicht, dass von unten irgendwer antwortet.

Die Lufträume in Benelux und Frankreich sehen viel komplizierter aus, als sie sind. "FIS und fertig" - scheu Dich nicht, bei Kontaktaufnahme einfach zu sagen "it is my first flight ever in Belgium" (oder F), Du wirst sehen, man wird Dir freundlich weiterhelfen.

Mit dem Zelt bist Du in DK oder F besser aufgehoben, als in Benelux, persönlich würde ich beide Richtungen planen und dann nach dem Wetter gucken.

Viel Spaß und keine Sorge, mit Deiner Gesamtflugerfahrung wirst Du mit kleinen Veränderungen locker zurecht kommen! Wenn Du konkrete Tipps für Belgien und Nordfrankreich brauchst, gib Bescheid.

LD
12. Februar 2016: Von Alexander Callidus an Lutz D. Bewertung: +2.00 [2]
Kann mich Lutz nur anschließen. Ich habe allerdings schon mal während eines ganzen geplanten
Fliegerurlaubs im Mai zwei Wochen zuhause gesessen und in den Regenhimmel geschaut. Plan deshalb vielleicht in alle Richtungen. Mit den Tablets und der Software hast Du auch die AIP der Länder kostenlos.

Wenn Dir der Schritt doch zu groß sein sollte: wie wäre es mit Österreich via Tschechien? Die Tschechei finde ich fliegerisch (noch) einfacher als Frankreich, Dänemark auch (dort Aero!). Prag Letnany wäre dann lohnend, aber fakultativ.
Deutschland-Linz-Wels-Krems-Wien ist wunderschön an der Donau entlang. Oder Deutschland-Zell am See und bei CAVOK Eure erste Alpenübequrerung-Kärnten-Steiermark-Krems-Wien? Zwischen Großglockner und Großvenediger durch, das ist so geil!

Holland: Texel (Fliegeteffen, Insel), Ameland (Insel), Lelystad (GA-Airport, Museum). Landschaftlich sind die Beneluxstaaten ja nicht überkomplex.

Edit: sehe gerade, in Österreich warst DU ja schon. Nichtsdestotrotz, lohnt sich.
12. Februar 2016: Von Matthias Kramer an Alexander Callidus
Dankeschön für die guten Tips und Ratschläge!! Super Forum hier!

Alpenüberquerung wäre wahrscheinlich extrem eindrucksvoll, ich meine super wäre etwas, woran man besonders, da es das erste Mal wäre, noch lange dran zurückdenkt. Hatte ich aber nicht als top Route angedacht, Dänemark und Schweden erschien mir da unkomplizierter,da alles flach.

Oder ist die erwähnte östliche Alpenroute leicht machbar?
12. Februar 2016: Von Alexander Callidus an Matthias Kramer Bewertung: +1.00 [1]
Also Deutschland-Wels-KRems-Wien ist einfach flach - max 3000-4000 ft, das ist nördlich an den Alpen vorbei. Wenn Du magst, google mal Wachau, Melk, Krems.

Wg. erster Alpenüberquerung: ich habe vor fast 20 Jahren auch meine erste Alpenüberquerung gemacht. Einfach in Wels die Leute vom lokalen Fliegerverein gefragt, ob und wie sie von dort über die Alpen fliegen würden. Antwort unisono: bei diesem Wetter (stabile Wetterlage, strahlend blauer Himmel) - wenn Du bis hierher gekommen bist, dann kommst Du auch über die Alpen. Also nach Zell am See, getankt, dann über die Alpen. Die Klapperkiste mühsam auf 9900 ft hochgeschraubt, Haube zurückgeschoben und die Aussicht genossen.

Ich hatte damals eigentlich auch vor, eine Einweisung zu machen usw usw. Hatte mich vorher belesen: Talseite, Wind, Sonnenschein, 45Grad, Paßhöhen etc. - und dann hab ich es einfach gemacht. Stabiles gutes Wetter vorausgesetzt halte ich das für sehr vernünftig. Bei schlechtem Wetter für mich nicht, ich muß dann da nicht fliegen.
12. Februar 2016: Von Patrick Whiskey Echo Yankee an Matthias Kramer Bewertung: +1.00 [1]
Hallo Matthias,

da möchte ich mich den vorherigen Antworten nur dringend anschließen! Egal, für welche Richtung Du Dich entscheidest: Mach es! :-) Es gibt tatsächlich nichts zu befürchten. Jedes Land hat so seine Eigenheiten und es macht Spaß, diese zu erkunden! Aber der Unterschied zwischen Deutschland und Land X in Europa wird nie bedeutend größer sein als der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich, was Du ja bereits gemacht hast. Und die Freude, nach einer längeren, selbst geplanten Flugreise am Ziel angekommen zu sein, ist groß!

Mit 1000 Flugstunden und 8 Jahren Fliegerei gibt es wirklich keinen Grund, nicht das nahe Ausland zu erforschen und um einige Erfahrungen reicher zurückzukommen.

Ich würde selbst einem frisch gebackenen PPL nach erfolgreicher Prüfung nichts anderes raten. Sicherlich wird man erst einmal einige lokale Flüge unternehmen, aber danach? Ich hab's selbst nicht anders gehandhabt, muss aber dazusagen, dass die Reiserei auch einer der Beweggründe für mein Fliegen war und ist. Hier gibt es einen insprierenden Bericht von einer belgischen, frisch gebackenen Pilotin, die im ersten Jahr bereits nach Istanbul geflogen ist: https://www.euroga.org/articles/trips/vfr-belgium-to-istanbul

Das gleiche gilt auch für die Alpen, solange wir darüber sprechen, ÜBER den Alpen zu fliegen. In dem Fall verhält es sich wie mit Wasser: Das Flugzeug/der Motor merkt nicht, ob ich über Wasser, Berge, fremde Länder fliege. Das geht natürlich nur bei mehr oder weniger CAVOK.

Fliegt man unter einer Wolkendecke und ist in den Tälern unterwegs und nähert sich den Bergen, ist es eine ganz andere Geschichte und das würde ich nicht "unvorbereitet" machen. Dennoch gilt auch für einen Alpenüberflug aus meiner Sicht: Eine zumindest theoretische Vorbereitung auf die Faktoren, die die Fliegerei in den Tälern bestimmen, sollte man sich gönnen - kann ja doch mal sein, dass man aus welchen Gründen auch immer runter muss.

Berichte mal hier von Deinem Trip, wenn Du ihn geflogen bist! :-)
12. Februar 2016: Von Karl-Heinz Then an Matthias Kramer

Hallo Matthias,

ich denke neben dem BZF I benötigst du noch den LP-Test.

KH

12. Februar 2016: Von Tee Jay an Karl-Heinz Then Bewertung: -3.00 [5]
Also England für einen "Frischling" würde ich nicht empfehlen. Haben erst kürzlich einen Trip vorgestellt und den Overhead-Join im Blog näher beschrieben. Auch Frankreich kann mitunter tückisch sein, wenn man außerhalb der Wochenenden einfach nur "luftwandern" möchte. Nicht Wenige sind so in irgendwelche Lufträume reingeflogen und durften nachher saftige Forderungen abwehren oder mit der Abfangrotte Bekanntschaft machen. Strecken von A nach B hingegen sind unkompliziert (hier ein Video zum einstimmen), einfach alles requesten und in der Regel wirst Du durch alle Lufträume durchgewunken.

Mein Tipp und Empfehlung wäre für den Anfang die dänische Südsee. Ein paar stimmungsvolle Bilder gibt's hier:

Grüße und auf jeden Fall viel Spaß, egal wohin Du fliegen magst.
12. Februar 2016: Von Matthias Kramer an Karl-Heinz Then
Hallo Karl-Heinz,

Danke für den Hinweis, BZF1 habe ich 2013 gemacht und LP bis 2019, das wäre dann ja ok.

Werde mal berichten wo es wie hingegangen ist.

Eine Frage noch: Polen und dann ins Baltikum? Scheint da alles auch unkompliziert zu sein, hatte mir schon mal Danzig als Ziel ausgesucht und dann hinternrum vielleicht nach Estland.

Ich versuche halt mehrere Optionen anzudenken bzw. zu planen um wettermäßig Alternativen zu haben.

Ehrlich gesagt sieht mir das Richtung Frankreich/England sehr verschachtelt aus, nicht das man das mal später versucht, aber vielleicht nicht gleich am Anfang.

Dänemark und dann Richtung Schweden eventuell..ich träum auch von etwas Buschflieger-Feeling, irgendwo zwischen den Seen...Abends neben dem Flieger das Zelt aufbauen, Angeln, Lagerfeuer...bin wahrscheinlich zu viel am Träumen:-))
12. Februar 2016: Von Tee Jay an Matthias Kramer
okay... somit wären wir in Kanada... dann solltest Du Dich an Nils halten ;-)
Südschweden ist ebenfalls eine sehr schöne Destination. Ihr müsstet doch eigentlich auch einen Rotax haben oder? Dann solltet Ihr dringend zwei faltbare Kanister für die Tankstelle und ein Sieb/ Schüttelschlauch mitnehmen. Mit Super oder Mogas ist es nicht so in den nordischen Ländern. Und natürlich Schwimmwesten mit Licht nicht vergessen... und in Norwegen die Angel ;-)
12. Februar 2016: Von Malte Höltken an Tee Jay Bewertung: +2.00 [2]
Ein Pilot mit 1000h TT ist für Dich ein Frischling?
12. Februar 2016: Von Tee Jay an Malte Höltken
Ja, denn ich habe diese Aussage mehr gewichtet: "Meine erste Auslandstour..."
Auf Stunden kommt jeder FI in der Platzrunde... das sagt IMHO nichts aus... (wären wenn dann auch 300 nicht 1000)
12. Februar 2016: Von Matthias Kramer an Tee Jay
Ja, Rotax 100S, der kann beides mag aber lieber Mogas:-)

Zu den 300h (die 700h sind Segelflug, das ist nicht ganz kompatibel, außer von den rein fliegerischen Fertigkeiten her): Deutschland bin ich auch schon rauf und runter auch lange Strecken aber Ausland ist (wahrscheinlich weitgehend unbegründet) einfach bei mir mit Respekt versehen, weil ich halt die speziellen Gepflogenheiten/Procedures dort schlichtweg noch nicht kenne.

Insofern prima, das Ihr mir hier alle so weiterhelft!
12. Februar 2016: Von Roland Schmidt an Tee Jay Bewertung: +1.00 [1]
Der Rotax nimmt auch mal Avgas, wenn auch nicht so gerne. Ich habe mir übrigens mal Skövde als Ausgangsbasis für Touren (irgendwann mal wenn ich Zeit habe :-) vorgenommen. Dort gibts auch Mogas.

England ist von Essen auch nicht so schlimm. Zwischen Brüssel und Antwerpen durch und dann über Calais/Dover. Wie alle anderen würde ich sagen: MACHEN!
12. Februar 2016: Von Thomas Nadenau an Matthias Kramer
Falls du dich für Frankreich entscheiden solltest, was ich übrigens sehr empfehlen kann, dann informiere dich vorher auf den Seiten von Philipp Tiemann über das Fliegen dort.
Einmal rund um Frankreich, immer der Küste lang, bietet wunderschöne Plätze, und wenn du dich an das hälst, was Philipp auf seinen Seiten empfiehlt, dann kann dir nichts passieren. Es ist nur einmal ein bisschen mehr Vorbereitungszeit. Am 2. Tag ist es schon Routine, und am 3. Tag hast du nie etwas anderes gemacht.
Viel Spaß!

12. Februar 2016: Von Malte Höltken an Roland Schmidt
Exakt. Vorher das GAR Formular nicht vergessen.
12. Februar 2016: Von Alexander Callidus an Roland Schmidt
"England ist vom Essen her auch nicht so schlimm."

You made my day!
12. Februar 2016: Von Roland Schmidt an Alexander Callidus
Full English Brechfest - dann brauchste eh den restlichen Tag nix mehr :-)
12. Februar 2016: Von T. Magin an Matthias Kramer Bewertung: +1.00 [1]

Glueckwunsch zu Deinen Plaenen! Mit der Evektor Sportstar durch Europa, da kann ich aus erster Hand berichten. Ich war mit einer EVSS z.B. schon in den franz. Seealpen, am Mittelmeer (Cannes), in Wien, Samedan, Zell am See usw. Kurz: man kann mit der Maschine eine Menge machen. Endurance 7h: das haelt weder Hintern noch Blase aus ;-)

Aber aufpassen: Du kennst das Gepaeckfach. Das ist klein. Und da darf auch nicht sonderlich viel Gewicht rein. Gepaeck fuer zwei + Zelt + ? Fuer mehrere Tage? Ich fuerchte das wird sehr knapp. (Von bereits angesprochenen Faltkanistern wollen wir erst gar nicht reden). Ausser Ihr seid sehr spartanisch und wascht jeden Tag. Rechne Dir vorher genau das Gewicht und vor allem den Schwerpunkt durch. Und das mit den original Waegedaten, nicht mit den Handbuchwerten. Das Gepaeckfach sieht einladend aus. Das Gepaeck verschiebt den Schwerpunkt aber schnell in unzulaessige Bereiche. Die Sportstar kommt bei etwas staerkerem Wind, und sowas hat man ja mal gern in den Bergen und an der See, schnell an ihre Limits. Du wirst staunen wie schnell Du die Ruder am Anschlag hast, wenn's boeig wird.

Ich wuerde Dir zum "Warmwerden" auch eher das Flachland empfehlen. Daenische Suedsee wurde bereits mehrfach genannt. Aber auch Richtung Osten nach Wien und vielleicht ueber Prag zurueck?

Viele Gruesse

Thomas

PS: ich hab mal zwei Bilder zur Ermunterung angehaengt - planen und loslegen ;-)




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12. Februar 2016: Von Matthias Kramer an T. Magin
Mensch, Danke Thomas, sogar etwas ganz Sportstar Spezifisches!
12. Februar 2016: Von T. Magin an Matthias Kramer
Wenn Du Fragen zum Thema Reiseflug & Sportstar hast, melde Dich. Mit dem Typ gehören wir beide hier im Forum wahrscheinlich eher zu den Exoten. Aber eins haben wir allen Voraus: die Cupholder am Sitz. Da können die Mooneys/Bonanzas/Arrows/Cirrus alle einpacken ;-)
13. Februar 2016: Von Lutz D. an Tee Jay Bewertung: +9.33 [12]
TeeJay, dafür bekommst Du jetzt mal rote Punkte von mir. Das ist völlig unseriöse Panikmache! Einerseits bietet Frankreich (über Autorouter komfortabel abrufbares) Briefingmaterial für die am Flugtag aktiven Gebiete (so auch in Belgien) und mit Kontakt zu FIS kann Dir nicht viel passieren, selbst wenn Du mal unsicher bist. Und uns den Overhead-Join als Herausforderung zu verkaufen - finde ich richtig peinlich und vor allem unnötig und daher ärgerlich.

Fliegen im europäischen Ausland (das ist übrigens nur aus deutscher Sicht Ausland) verlangt nicht nach Initiationsritualen und auch nicht nach geheimem Herrschaftswissen. Es verlangt nach der Fähigkeit, eigenverantwortlich zu fliegen und seine Position und Absichten den anderen Luftraumnutzern mitzuteilen. Funktioniert übrigens auch in Deutschland ganz gut.
13. Februar 2016: Von Tee Jay an Lutz D.
Lutz, da ist nix mit dem von Dir hineininterpretierten "Initiationsritualen" und auch kein "geheimes Herrschaftswissen". Das ist schlichtweg Feedback und Erfahrungen von Fliegerkollegen und ehemaligen Flugschülern, die sich das "erste Mal" an Frankreich gewagt haben. Strecken von A nach B (über FIS) sind unkompliziert. Das genau habe ich auch geschrieben. Aber das dürfte eher genau nicht nicht das typische Verfahren im Fliegerurlaub sein. Da möchte man einfach nur "luftwandern", low and slow auf eigene Faust die Landschaft erkunden. Und da gibt es leider hinreichend Beispiele - auch in diesem Forum - wie diese dann doch unbewusst einen Luftraumverstoß oder SAR Einsatz ausgelöst haben und später mit Kostennoten und der Abwehr dieser beschäftigen durften.

Ich bleibe bei meiner Aussage - insbesonders bei diesem von mir geschrieben Satz:

"Auch Frankreich kann mitunter tückisch sein, wenn man außerhalb der Wochenenden einfach nur "luftwandern" möchte."

Alles andere von Dir Hineininterpretierte liegt neben der Sache.
13. Februar 2016: Von Markus Doerr an Lutz D. Bewertung: +2.00 [2]
Ich weiß nicht was am overhead join so schwierig ist, dass es als Herausforderung im Blog beschrieben wird.
Das Verfahren ist sehr vernünftig, da man über längere Zeit das Geschehen auf der Bahn und im Abflug beobachten kann. Auch aus verschiedenen Winkeln. Da sind Flugzeuge leichter erkennbar. Man muss bedenken, dass es auch Flugzeuge ohne Funk gibt. Sehr viele alte Flugzeuge haben einfach keinen Funk. Wozu auch? Man kann auch ohne Funk fliegen.

Wenn ich an unseren Manston-Abschiedsflug denke, ist auch das Essen nicht schlecht. Keiner hat sich beschwert. Man muss ja nicht Essig auf die Fritten tun, kann aber.
13. Februar 2016: Von Lutz D. an Markus Doerr Bewertung: +1.00 [1]
Du hast recht, Mog Commander, unser Manston Farewell war wirklich auch kulinarisch gelungen, weiß noch, wie wir ein bisschen neidisch auf das frische Ale am Nachbartisch geguckt haben.

@TeeJay Du kannst natürlich gerne bei Deiner Meinung bleiben, das ist Deine Freiheit. Ich halte sie nur nicht für faktenbasiert. Einerseits, weil man a) auch mit FIS gut Luftwandern kann und b) es Deiner am Morgen oder Vorabend abgerufenen AZDA Karte (oder Daily Warning Chart in Belgien) völlig Wurst ist, ob Du von a nach b oder um den Pudding fliegst.

Und bitte poste doch ein paar Quellen hinsichtlich Bußgelder und SAR Einsätze. Und nein, Rudolf Björn Meier Steiner ist keine belastbare Quelle für Frankreich.

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