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133 Beiträge Seite 1 von 6

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29. November 2014: Von Karl Scalet an Lutz D. Bewertung: +1.00 [2]
nach oben ist eine Option. Aber da muss ich oben auch wieder rauskommen aus den Wolken. Wenn das nicht gegeben ist (Tops 16000, auch Vereisung nicht zu vergessen) dann könnte es u.U. Sinn machen denn Pfad in der Terrain-Map zu besagten freundlichen Gegenden zu suchen. Z.B ich fliege gerade über einen Pass, und weiss, dass es dahinter wieder bergab geht - was ja so Pässe an sich haben - und ich würde mal kurz schlechte Sicht haben, *dann* will ich nicht eine grosse rote Fläche auf meinem Display sehen, sondern dann wäre ein orange-farbiger Pfad, der relativ zügig in gelb und dann schwarz mündet, doch sehr hilfreich, oder? Wie gesagt, das ist alles extremster Notfall. Ausserdem was spricht eigentlich dagegen, das man die kritische Stufe bei -100ft ansetzt, sowie Garmin das macht. Ich fände es nach wie vor besser.
30. November 2014: Von Alfred Obermaier an Karl Scalet Bewertung: +3.00 [3]
"Kritische Stufe bei -100 Ft", Oder "hinter dem Pass geht's wieder abwärts".
Da fliegen ja die Löcher aus dem Käse, so eng ist das. ... das nennt man "gambling", Einsatz das eigene Leben und das Anderer. Sicherheit klebt dann am Fels oder was ?
Alfred
30. November 2014: Von  an Karl Scalet Bewertung: +4.00 [4]
Ist das jetzt unbedarft, wahnsinnig oder will das nur provozieren? Wenn keine safe 500ft Luft mehr unter mir sind, dann IST das Rot in allen Belangen. Zweimal "durfte" ich, glücklicherweise im Flachland, VFR mit unerwartet niedrigen Wolken Spaß haben. Das erste Mal bei GAFOR blau vor der Landung noch 450ft Wolkenhöhe, zum Glück erst in der Platzrunde so schlecht und das zweite Mal bei grün angesagt in umkippender Luftfeuchte schon in ILS Reichweite des Ausweichflughafens. Das macht man nicht freiwillig und auf Strecke wäre bei mir dann entweder sofortige Sicherheitslandung auf dem Acker, oder safe altitude mit Hilferuf an FIS angesagt, je nach Verfassung und Flugzeugausrüstung.
30. November 2014: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an  Bewertung: +1.00 [1]
Mir hilft die Diskussion (weil ich das Bild nicht sehe), nur bedingt:
Karl sagt: Ein Tool, das mir in der Extremsituation X sagt: "Du bist schon tot" statt "da könnte es irgendwie gehen" ist nicht so perfekt.
Die anderen sagen: Ein Tool sollte Dir etwas unter 500 ft - gerade in den Alpen - nicht als machbar anzeigen.

Ich finde beide Punkte valide.
30. November 2014: Von  an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu
Diese "Notsituation" ist in meinen Augen allerdings relativ klar geregelt mit den Mindestflughöhen. Wenn OVC005 ist, dann ist VFR die Fortsetzung des Fluges nicht mehr möglich und eine schnellstmögliche Sicherheitslandung ist die Folge. Meine persönliche Erfahrung VFR bleiben zu müssen und dann auf 400-500ft über die Baumwipfel zu schrubben sagt mir auch dass das gut so ist. Bei einer guten Flugvorbereitung und besonders bei unsicherer Wetterlage sollte die Möglichkeit auch grob eingeplant in die Route sein. Was haben eigentlich so viele Piloten heutzutage Angst auch mal auf einem Acker im Dorf nebenan zu landen?

Wir kommen hier auch schnell wieder an einen Punkt der die unselige FallschirmfliegerCirrusGeschichte immer wieder im Kreis laufen lässt und befeuert - wenn sich ein einziger Pilot zusätzlich tot fliegt, weil er durch den Scheinvollkaskoversicherungsglauben in Elektronik an Bord leichtsinnig wird, dann zerbomben emotionale Schlachten jede sachliche Diskussion. Das wichtigste Navigationselement an Bord unserer Privatflieger ist das graue Etwas zwischen den Ohren.
30. November 2014: Von Lutz D. an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu
Ideal wäre, wenn jeder seine Limits manuell einstellen könnte.
Aber 100ft als Voreinstellung...das wird mehr Leute töten als retten.
Man muss ja dann auch in der Lage sein, auf 100ft GPS-Höhe genau zu fliegen. Und die GPS-Genauigkeit muss das (Berge!!!) auch wiedergegeben.
Rot unter 500ft bedeutet nicht "Du bist schon tot", sondern aus gutem Grund: Du stirbst, wenn Du diesen Weg versuchst.
30. November 2014: Von  an Lutz D.
Eine manuelle Einstellung ist aus Nutzersicht sicher ein naheliegender Vorschlag, aber zum Einen wird mit jeder Einstellmöglichkeit ein Programm regelmässig instabiler und zum Anderen ist es eine menschliche Fehlerquelle mehr. Ich habe auch meine Zweifel, dass a) das Kartenmaterial in den Bergen überhaupt eine ausreichende Genauigkeit hat und b) die Höhenbestimmung des GPS dort hinreichend ist. Gerade vor ein paar Tagen hatte ich auf dem iPhone und iPad GPS Höhen von rund 2.600ft angezeigt, war aber auf 3.300ft - und das über Flachland. Die synthetischen Daten der WGS84-Kartoffel sind für diese Kleinräumigkeit und Präzision nur eingeschränkt geeignet. Zumal der letzte Punkt wohl der wichtigste ist: der typische VFRler, der in so eine Situation kommt, wird in der Aufregung und Anstrengung kaum länger als einen kurzen Moment seine Höhe auf 100ft genau halten können - und wenn auf Autopilot geflogen wird, dann ist es unter Umständen der sinnvollere Weg im Zweifelsfall nach oben unter AP zu steigen und FIS um Hilfe zu bitten.
30. November 2014: Von Lutz D. an  Bewertung: +6.00 [6]
Ist Dir eigentlich bewusst, dass so lange Du mit einer nachgewiesenen fake Id, unter der Du schon nachweislich Lügengeschichten hier verbreitet hast, NIEMAND Deinen anderen ERFAHRUNGEN Glauben schenken kann oder sollte?

Woher weiß ich, dass das diesmal stimmt?
30. November 2014: Von Flieger Max L.oitfelder an  Bewertung: +2.00 [2]
John oder wer immer du auch bist, der Spruch "im Winter sind die Berge höher" hat nach wie vor Gültigkeit.
Du wirst größere Unterschiede zwischen GPS-Höhe und Pressure Altimeter sehen je kälter es ist.

Airlines korrigieren die Minimumhöhen (speziell MDA) im Winter ab circa 0° um circa 10 %. Ist das privat überhaupt ein Thema?
30. November 2014: Von Karl Scalet an  Bewertung: +2.00 [2]
450 ft Wolkenhöhe - also ist es dir auch schon passiert ;-)
Angenommen es sind jetzt noch links und rechts ein paar Hügelchen, *dann* ist es mit doch lieber, mein Display zeigt mir die Hügeligen rot und den Weg dazwischen orange. Ist mir allemal lieber als alles rot. Irgendwie habe ich das Gefühl, nicht richtig verstanden worden zu sein. Ich hab allerhöchsten Respekt vor den Wolken und versuche auf Teufel komm raus, da nicht reinzugeraten. Aber wenn es mal passiert, dann ist es vielleicht meine letzte Chance. Punkt.
30. November 2014: Von Karl Scalet an Lutz D.
ich bin ja nicht beratungsresistent. 100 ft ist natürlich schon recht wenig. Vielleicht wäre ja 200/250 eine gute Marke, wenn dann auch noch mit externem GPS und EGNOS.

Und nochmal, ich will nicht den Autopiloten auf TerrainSafe aufschalten :-) Immer schön frei von Wolken und *mindestens* 500 ft drunter. Aber es ist mir halt auch schon passiert in den Alpentälern, dass drüber Wolken sind und die Sicht eher schlecht ist, dann beginnt es noch ein bisschen zu regnen. Ich weiss, es sind noch 10 km nach Niederöblarn. Da fliegt man weiter und landet nicht auf der nächsten Wiese. Dann bin auch vielleicht auch mal auf 400ft. Und in der Situation hätte ich gerne einen orangefarbenen Pfad, der mich unterstützt. Es gibt natürlich noch extremere Situation. Beispiel die Xavion App: ist das auch Teufelszeug? FYI das ist eine App, die einem den bestmöglichen Pfad zum nächstgelegenen Flugplatz weist. Natürlich sollte die nicht für reguläre Planung mit einbezogen werden. Wenn ich aber on-top fliege (jetzt gibt es sicher welche, die mir sagen, dass man das mit einer Einmot nicht macht) und ich hätte Motorausfall, dann könnte sie doch nützlich sein. Bisschen abgeschweift, zugegeben.
30. November 2014: Von Flieger Max L.oitfelder an Karl Scalet Bewertung: +7.00 [7]
"Vielleicht wäre ja 200/250 eine gute Marke, wenn dann auch noch mit externem GPS und EGNOS."

Dann rechne bitte einmal selbst nach, gerade im Hinblick auf "nicht beratungsresistent":

Angenommen Du fliegst im Winter bei -6 Grad über den Gerlospass (Passhöhe 5000'), und weil es gar so schlecht ist, hast Du Dein GPS auf 200' eingestellt und bist bereit, auch in 200'/GND den Pass zu überfliegen.

Der Anzeigefehler im Höhenmesser ist bei dieser Temperatur aber schon bei ca. 220', das heißt, falls Du (Annahme: korrekte QNH-Einstellung, sonst ist der Fehler noch größer) dann doch lieber auf Deinen Höhenmesser vertraust war dies Dein letzter Flug.

Wenn ich mir vorstelle im Flachland bei einer ceiling von 500' VFR zu fliegen dann wird mir ganz anders, nicht erst seit es bei uns Windkraftanlagen mit 700' Rotorhöhe gibt.
In den Alpen dagegen würde ich aus verschiedenen Gründen unter 1000'/GND nicht einmal an einen Flug denken, und dies auch nur unter absolut sicherer Ortskenntnis.
30. November 2014: Von Malte Höltken an Lutz D.
Für die Terraindarstellung nutze ich das "Fly Is Fun", das mit 4 Einstellungen kommt:
  • Grün > 1000 ft AGL
  • 1000 ft AGL > Gelb > 500 ft AGL
  • 500 ft AGL > Rot > 0 ft AGL
  • 0 ft AGL > Mangenta
Man kann die Schritte allerdings auch anpassen (unter anderem an das Garmin-Schema).

1. Dezember 2014: Von Norbert S. an Malte Höltken
Use this application for VFR FLYING ONLY!!! We are not responsible for any use of this application.
Using application is at your own risk.
All data downloaded to this application can be incorrect and not valid. Information displayed by this application are without any warranties.


aus dem Kleingedruckten des Links ...
1. Dezember 2014: Von Erik N. an Karl Scalet Bewertung: +4.00 [4]
Wenn ich mir überlege, ich hätte über mir nur wenige Fuß bis zur geschlossenen Wolkendecke, unter mir nur wenige Fuß - so vier oder fünfhundert oder weniger, was hier ja steht - und das auch noch "auf der Alm", und dann auch noch mit 80 oder 100 Knoten oder so ? Ich wäre "scared shitless"... Das hat irgendwas von Top Gun für Arme :)

Ist das echt euer Ernst ? Wer fliegt bei solchen Bedingungen in ein Gebirgstal ein und verlässt sich auf 'ne iPad App ???
1. Dezember 2014: Von Karl Scalet an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +1.00 [1]
Ich weiss jetzt nicht, was Temperatur und QNH mit GPS Altitude zu tun hat.

Ich sprach auch noch von EGNOS. Ansonsten will ich mich nicht ständig wiederholen...
1. Dezember 2014: Von Malte Höltken an Norbert S.
Was soll er denn sonst schreiben? "Take this and kill yourself"? Welche genauigkeit erwartet man denn von einer App auf dem Tablet oder dem Handy? Für mich reicht es, abschätzen zu können, ob das Tal zu eng wird um umzudrehen, so daß ich diese Entscheidung früh treffen kann. Und als VFRler ist das Tal bei 500 ft einfach zu. Sich mit 100 Ft per GPS durch Täler manovrieren zu wollen ist doch wahnsinn, das kann doch keiner ernsthaft vorhaben.

NB: Skydemon schreibt:
"You must read and agree the statements below before you can use this software.

This software is an aid to VFR flight planning and navigation, designed to enhance situational awareness. The pilot remains responsible for ensuring they have all information necessary for the safe conduct of any flight and that they adhere to the laws of any state overflown.

Software for VFR use is not certified. All our charts are compiled meticulously using data obtained directly from official sources. We supplement this as necessary where official data is not availiable"
1. Dezember 2014: Von Karl Scalet an Malte Höltken
Hallo Malte,
4 Stufen ist auch nicht schlecht, jetzt geht's schön langsam in Richtung kontinuierliche Farbverläufe :-)

Die Einstellung würde ich dann so anpassen:
Grün > 1500 ft AGL
Gelb > 1000 ft AGL
Rot > 500 ft AGL
Magenta > 200 !! AGL (0 ft brauch selbst ich nicht :-)

Nochmals, hat jemand Erfahrung mit externen GPS Dinger die EGNOS können. Wie zuverlässig kann sowas in den Bergen sein. Was es nicht so, dass die zusätzlichen Satelliten eher in Horizontnähe zu finden sind?

Und ausserdem wollte ich noch sagen, dass ich NICHT vorhabe, .
1. Dezember 2014: Von Karl Scalet an Erik N.
"Wer fliegt bei solchen Bedingungen in ein Gebirgstal ein und verlässt sich auf 'ne iPad App ???"

Niemand fliegt bei solchen Bedingungen in ein Gebirgstal ein, ich zumindest nicht!
1. Dezember 2014: Von  an Karl Scalet
Ich weiss jetzt nicht, was Temperatur und QNH mit GPS Altitude zu tun hat.

Oha -> die angezeigte Altitude hat ziemlich viel mit Temperatur zu tun, weder die QNH Angabe noch die Höhenmesser korrigieren den Effekt nämlich - jedenfalls bei uns in der Privatfliegerei. Bei den Airlinern werden die berühmten 4% Abweichungen durchaus regelmässig mit eingerechnet. Habe ich jetzt die Temperaturungenauigkeit in der Höhenangabe (denn merke, bei Einstellung des QNH stimmt NUR die Höhe vom Referenzplatz, aber NICHT die Flughöhe über Grund in jeder Höhe und Temperatur) UND die Unsicherheit des Unterschieds GPS Altitude Höhe über der WGS84 "Kartoffel" gegen das reale Terrain, dann summiert sich das schnell bis auf Größen die dreistellig sind und dann können die vermeintlichen 450ft über Grund auch schon mal real nur noch 200 sein, dann noch mal "ach ich kann ja noch 100ft unter den Wolken durchdrücken" und man hängt in den Baumwipfeln und wartet aufs Marmeladenglas für den Abtransport der Überreste. Nochmal - gerade im Gebirge: die angezeigte GPS Altitude bezieht sich immer auf die WGS Kartoffel und die Kartenreferenzdaten sind selten in ausreichender Genauigkeit bekannt. Was nützt es mir wenn EGNOS mir zwar die Höhe über der WGS84 Kartoffel richtig anzeigt, aber der Berghang nun mal real 200ft höher als in dem Kartenmaterial ist?
1. Dezember 2014: Von Frank Naumann an Karl Scalet Bewertung: +1.00 [1]
Servus Karl,

Dein Vertrauen in die Präzision der Satellitennavigation in allen Ehren, ich möchte dennoch auf 3 Punkte hinweisen:

1. Es sind mindestens 6 Satelliten erforderlich, um Position, Höhe und redundantes RAI-Monitoring gewährleisten zu können. Im Gebirge manchmal schwierig.

2. Diese 6 Satelliten sollten nicht alle direkt über mir sein, sondern mindestens 3 davon in Horizont-Nähe. Im Gebirge oft schwierig.

3. Das "G" in EGNOS kommt von "geostationary". Dieser Satellit fliegt immer über dem Äquator, genau wie Fernsehsatelliten. Überall dort, wo kein Satellitenfernsehen zu empfangen ist, gibt's auch kein EGNOS. In engen Gebirgstälern also fast nirgends.

Terrain-Darstellungen auf Moving-Map-Displays gaukeln m.E. deshalb gerade bei Tiefflügen im Hochgebirge eine Genauigkeit vor, die sie gar nicht haben können. Die guten Systeme erkennt man daran, daß sie eben nicht versuchen, mir den "VFR-Fluchtweg" aufzuzeigen, sondern im Zweifelsfall alles rot anmalen, was nicht einwandfrei und deutlich unter mir liegt.

Frank
1. Dezember 2014: Von Lothar Ka an  Bewertung: +1.00 [1]
nach meinem Verständnis sind die Höhenmesser auf Standardatmosphäre geeicht.
Der Druckgradient, dh Druckabfall mit zunehmender Höhe ist auch von der Temperatur abhängig.
Dh bei niedrigerer Temperatur bin ich niedriger als mir der Höhenmesser anzeigt. (oder war es umgekehrt?;))
In der Praxis erhalte ich das QNH von einem größeren Platz im Tal, zB 500 ft, das Gelände unter mir ist aber 4000 ft hoch - da macht sich der Temperatureinfluss bei 500 ft agl deutlich bemerkbar.
Für die Höhenstaffelung zwischen den Fliegern ist es egal, für IFR Flieger mit ausreichender Min Höhe auch.

Kritisch ist es für Sichtflieger, die wenig Sicht im hügeligen Gelände haben.

Und bei den elektronischen Karten mit Höhenangaben werden keine Höhenlinien der topografischen Karten genutzt, sondern quadratische Kacheln, deren Genauigkeit mir nicht ausreichend sicher für einen Tiefflug über hügeligem Gelände ist. Es ist hilfreich, wenn ich mir sicher sein will, dass ich 1.000 ft agl einhalten will und wissen will, ob meine derzeitige Höhe für die Berge in 5 m noch ausreichend ist oder ich noch steigen muss bzw eine alternative Route bedenken sollte.
Zum Wolkenkratzen ist es denkbar ungeeignet, da ich nicht sicher sein kann, ob die Wolkenbasis nicht in 5 m 1000 ft niedriger ist.

Ich mag ja Optimierungen, aber in der Fliegerei ist die Grenze zum russischen Roulette bei grenzwertigem Wetter recht eng.
1. Dezember 2014: Von Karl Scalet an Frank Naumann
Servus Frank,

merci für den konstruktiven Beitrag

Mein Vertrauen in Satellitennavigation ist gar nicht so groß. Ich hatte es 2!! mal (in verschiedenen Jahren), dass ich auf mehr als einem! GPS Gerät keinen Empfang mehr hatte (war jedesmal an ungefähr der gleichen Stelle, Istrien / Kvarner Bucht). Kann ich mir bis heute nicht so richtig erklären (Interferenzen?).

Das ist genau der Punkt der mich interessiert. Wie zuverlässig ist EGNOS im Gebirge. Wenn die Zusatzsatelliten geostationär sind, ist es zumindest nicht ganz horizontnahe. Klar kann man sich nicht darauf verlassen. Eine RAIM Funktion wird es ja auch kaum geben in externen GPS Empfängern. Dazu kommt noch die Güte der Terrain-Datenbank, die sollte natürlich möglichst konservativ ausgelegt sein.

Jedoch zu deinem letzten Satz: Hier muss ich mich leider wiederholen. Im Notfall ist mir lieber einen Fluchtweg aufgezeigt zu bekommen als keinen, auch wenn es nur ein möglicher ist!

Man kann ja auch mal so fragen: Wofür habe ich überhaupt eine TerrainSafe Funktion:
Damit ich bei schönem Wetter nicht aus dem Fenster sehen muss, sondern nur mit meinen MFDs PFDs whatsoever rumspiele und damit (im Gebirge zumal!) navigiere.
Mit Sicherheit nicht!!!
Sondern … das hatte ich schon mehrfach erwähnt

Karl
1. Dezember 2014: Von Alexander Callidus an Karl Scalet
"Wofür habe ich überhaupt eine TerrainSafe Funktion:"

1. Damit der Hersteller ein gutes Verkaufsargument hat
2. Damit der Hersteller ein gutes Verkaufsargument hat
3. Damit der Hersteller ein gutes Verkaufsargument hat
4. Damit Du einschätzen kannst, ob hinter dem Tal direkt vor Dir mehr oder weniger Platz ist.

Damit kannst Du in einer gegebenen Situation Dein Risiko vermindern (Dein Argument).
Damit steckst Du Deine persönlichen Grenzen weiter, mit allen Vor- und Nachteilen. Der Vergleich mit Sicherheitsgurt oder Airbag hinkt in diesem Fall.

Ich finde es auch schade, daß bei Skydemon die Pseudo-ILS-Funktion 500ft über dem Platz aufhört - das tut sie aber aus gutem Grund.
1. Dezember 2014: Von C*h*r*i*s*t*i*a*n S*u*e*r an 
die angezeigte GPS Altitude bezieht sich immer auf die WGS Kartoffel und die Kartenreferenzdaten sind selten in ausreichender Genauigkeit bekannt. Was nützt es mir wenn EGNOS mir zwar die Höhe über der WGS84 Kartoffel richtig anzeigt, aber der Berghang nun mal real 200ft höher als in dem Kartenmaterial ist?

Die von Skydemon verwendeten Kartenreferenzdaten sind SRTM-basiert, i.e. durch Satellitenvermessung gewonnene orographische Daten, die sich ebenfalls auf WGS84 als Referenzhöhe beziehen und nicht etwa auf Meeresspiegel. Die WGS84-"Kartoffel" ist also nicht das Problem, da sich dieser Fehler raussubtrahiert. Problematischer ist die laterale Auflösung der hinterlegten Kartenreferenzhöhen: hier gibt Skydemon eine Genauigkeit von nur 30 Bogensekunden an.

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