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55 Beiträge Seite 1 von 3

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Wartung | Externe Motorheizung  
12. Januar 2021 09:44 Uhr: Von Rolf A. 

Hallo zusammen,

das Wetter ist wieder kalt - welche Empfehlungen habt Ihr für externe Heizungen zum Vorwärmen des Motors (lassen wir mal Fön etc. weg...)?

Happy Landings

Rolf

12. Januar 2021 10:02 Uhr: Von Sebastian S. an Rolf A.

https://de.trotec.com/shop/elektroheizer-teh-30-t.html

Funktioniert sehr gut mit dem als Zubehör angebotenen Schlauch, den man einkürzen muss und von unten neben dem Auspuff in Richtung Ölwanne schiebt

12. Januar 2021 10:49 Uhr: Von Gottfried S....k an Sebastian S.

Hallo zusammen!

Die Trotec-Lösung ist praktikabel und funktioniert. Problematisch ist nur, dass man nicht sehr autark ist - Stichwort: Fremdflugplätze - die Dinger sind ja primär für den Bau, also schwer und voluminös und eher nicht für den mobilen "Luftransport" geeignet.

Wichtig ist nur, dass man sich Zeit zum Vorwärmen (mehrere Stunden) lässt. Die an Flugplätzen übliche Heizkanonentechnik für 15-30 Minuten ist eher kontraproduktiv, da die wichtigen Metallteile nicht durchdringend vorgewärmt werden und so sich der Verschleiß eines Kaltstartes potenzieren kann (kaltes auf warmes Metall/ Alu...)

Wenn es der eigene Flieger ist, sollte man sich das Tanis Preheat System fix installiert ansehen - kann man mit einer Funksteckdose (GSM) kombinieren und per Smartphone den Flieger bereits am Vortag vorwärmen - seit > 10a Jahren in einem TIO-540-er im Einsatz und keine Kaltstartprobleme.

Es gibt dann noch die rustikale Methode mit 2 x 100W Glühbirnen im Motorraum, sofern man die konventionellen dank EU noch bekommt: geht, man braucht aber einen ziemlich guten = dicken Cover - hier hat man wieder das Platzproblem, da sperrig zum Verstauen.

Viel Spaß in der kalten Jahreszeit,

Gottfried

12. Januar 2021 11:28 Uhr: Von Sebastian S. an Gottfried S....k

Bin absolut Deiner Meinung, ich habe jetzt auch wieder zum 3. Mal in einer meiner Flieger eine kpl. Tanis Heizung mit GSM nachgerüstet und im Einsatz. Mache sie auch am Vorabend an und der Motor und Öl sind richtig durchgewärmt, keine Frage das absolute Optimum. Für unterwegs habe ich mir sogar noch eine sündhaft teure LiFePO4 Batterie mit digitaler Zeitschaltuhr zugelegt.

Ich hatte die Frage bzgl. einer schnellen und günstigen mobilen Lösung verstanden und da ist die Trotec Nummer nicht schlecht, wird ordentlich warm, habe sie mir letzte Woche als Standheizung in die Kabine beim Kartenupdate gehangen, das war nach 2 min wie Sauna im Flieger:)

12. Januar 2021 11:28 Uhr: Von ch.ess an Rolf A.

Der Aerotherm Alien funktioniert sehr gut. Das Prinzip ist klasse. Teste ihn seit 2017.

Innerhalb von gut 30min von deutlich unter Null zu lauwarmem Öl - schiebt nicht nur warme Luft in die Cowling, sondern zieht auf der anderen Seite auch nach. Noch am Sonntag live getestet... Kann auch länger laufen, da ein Thermostat checkt. Also durchaus mit GSM-Steckdose frühzeitig anschaltbar.

Die mitgelieferten Schwämme sind universell, aber schlecht zu nutzen. Habe mir aus Schaumstoff für meinen Flieger gut passende Alternativen geschnitzt. Anschlussleitung ist mir zu kurz gewesen (reichte nicht bis zum Boden / zur Kabelrolle), auch leicht anpassbar.

Der Preis ist eigentlich ne Frechheit, aber ich hatte nicht die Zeit / das Material zum Nachbauen.
War es mir am Ende wert, da der IO540 doch etwas teuer ist, für beschleunigten Verschleiss.
Ausserdem gut transportabel in weicher Tasche.

12. Januar 2021 13:10 Uhr: Von Rolf A. an ch.ess

danke zusammen, trotec ist bestellt, Tanis kommt später

12. Januar 2021 16:03 Uhr: Von Bernhard Tenzler an Sebastian S.

Kannst Du Deine LIFEPO4 Lösung näher beschreiben? Die wäre u.U. für mich interessant?

12. Januar 2021 17:05 Uhr: Von Sebastian S. an Bernhard Tenzler Bewertung: +1.00 [1]
So habe ich mir das zusammengebaut, steht dann trocken unter der Maschine und betreibt die Tanis Heizung für ca. 3,5-4h.


12. Januar 2021 19:21 Uhr: Von Stefan H. an Sebastian S.

Hat jemand Erfahrung mit diesem System?

https://www.reiffpreheat.com/product.htm

12. Januar 2021 20:18 Uhr: Von Sebastian S. an Stefan H.

Ist das Äquivalent zu Tanis. Funktioniert auch sehr gut. Quelle COPA Forum

12. Januar 2021 20:41 Uhr: Von Bernhard Tenzler an Sebastian S.

danke, ich denke schon eine Weile über so etwas nach, da meine Maschine auf einem Drehteller steht. Wieviel Watt leistet der Wechselrichter? Reich vermutlich modifizierter Sinus? Ich würde allerdings noch eine Sicherung zwischen Batterie und WR setzen.

13. Januar 2021 10:38 Uhr: Von Thomas Dietrich an Bernhard Tenzler

Ich benutze seit Jahren den Leister Hot Air Blower premium. 220V 3800W superleicht, SCAT Schlauch passt genau auf den Auslass, das Teil wiegt keine 2 Kg und ich kann es gut mitnehmen. Auch die Masse sind klein ca 100X 300X 300 mm.

Leister stellt sehr hochwertige Industriegebläse her, aber man bekommt die Dinger auch gebraucht bei der Bucht.

13. Januar 2021 21:23 Uhr: Von Sven Walter an Thomas Dietrich

Hallo Thomas, wie lange lässt du den laufen? (ca., je nach Temperatur vorher)

14. Januar 2021 08:45 Uhr: Von Thomas Dietrich an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Bei -10° reichen 30 Minuten. Allerdings hab ich keinen Metallprop und die Cowling ist zu und abhgedeckt. Metallpropeller nehmen sehr viel Wärme auf und geben diese wieder aufgrund der großen Oberfläche ab.

14. Januar 2021 11:32 Uhr: Von Rolf A. an Thomas Dietrich

Mit welcher Temperatur lässt Du den laufen?

14. Januar 2021 11:36 Uhr: Von thomas _koch an Sven Walter

Es geht nicht darum, das Öl aufzuwärmen, sondern den Effekt der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der im Motor verbauten Metalle beim Kaltstart abzufedern.

Nachzulesen bei Mike Bush:

https://www.avweb.com/ownership/the-whys-and-hows-of-preheating/

Ich bin nicht sicher, ob 30' Warmluft die Kurbelwellenlager erwärmt. In der Regel versuche ich min. 2:00 h vorzuwärmen (220V 3000W bei ca. 45°C output).

14. Januar 2021 14:08 Uhr: Von Thomas Dietrich an Rolf A.

Ich lasse dann bei 60°F CHT ( ca 15°C) und etwa gleich viel Oiltemp an, blase mit 400°C aus dem Leister raus.

14. Januar 2021 14:53 Uhr: Von Markus S. an Thomas Dietrich

Meinst du diese hohe Temperatur ist gut für die Schläuche, Dichtungen, Kunststoffteile, Kabel, Lacke,...?

14. Januar 2021 16:39 Uhr: Von Thomas Dietrich an Markus S.

Das ist Leister Ausgang. Bis die in die Cowling bläst ist es deutlich kälter, oben ist es dann nur lauwarm. wenn man den Cowlplug zieht. MAn sieht nach vielen JAhren keinerlei Schmauch oder Hitzespuren.

14. Januar 2021 21:21 Uhr: Von Michi V. an Thomas Dietrich

Mich würde interessieren wie lang der Schlauch zur Cowling ungefähr ist und was für einen?

15. Januar 2021 09:01 Uhr: Von Thomas Dietrich an Michi V.

Roter SCAT ca 2m Durchmesser ca 100mm passt genau auf das Heizelement des Leisters, war noch vom Bau der Pocket Rocket übrig.

15. Januar 2021 09:56 Uhr: Von Martin Air S an Stefan H.

ich habe das an meinem O320. (Reiff) Zwei Heizplatten unter der Ölwanne, gekoppelt mit einer sms Steckdose. Die Drahtringe um die Zylinder habe ich nicht. Am Abend vorher eingeschaltet, habe ich am nächsten Morgen immer mindestens 30Grad Öltemperatur, im Sommer auch mal mehr. Es funktioniert perfekt.

15. Januar 2021 11:38 Uhr: Von Norbert S. an Martin Air S

aus dem link von thomas_koch gestern 11:36 betr. nur Ölwanne vorheizen über längeren Zeitraum:

"The concern of TCM and Shell is that heating the oil pan will cause moisture to evaporate from the oil sump and then condense on cool engine components such as thecamshaft, crankshaft or cylinder walls, resulting in accelerated corrosion of those parts."

15. Januar 2021 13:40 Uhr: Von Bernhard Tenzler an Norbert S.

ich kann mir nicht vorstellen, dass innerhalb weniger Stunden da Korrosion entsteht und nach dem Start sollte es warm genug werden, dass das Kondensat verdampft.

15. Januar 2021 14:50 Uhr: Von Stephan Kablitz an Bernhard Tenzler

Es geht bei "längerem Zeitraum" in der Tat um wochenlanges oder gar monatelanges ständiges Heizen (z.B. den ganzen Winter durch). Und da kann natürlich aufgrund der Termperaturverteilung im Motorblock an vergleichsweise kühleren Stellen Kondensation auftreten.

Was ich übringens gerne mache, ist daß ich nach dem Abstellen des Motors (ist ein Conti) den Deckel vom Öleinfüllstutzen für ein paar Minuten aufmache. Ab und zu sieht man da etwas "Dampf" (um präzise zu sein sieht man den bereits wieder kondensierenden Dampf) entfleuchen. Was raus ist, ist raus...


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