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Wartung | WICHTIG: Airworthiness Directive für alle Lycoming-Motoren
18. Juli 2017 10:32 Uhr: Von Helmut Walter 

LESEN!

http://www.lycoming.com/sites/default/files/SB632%20Connecting%20Rod%20Identification%20and%20Removal_0.pdf

Am 17. Juli herausgekommen - ein echter Hammer - alle Lycoming Motoren betroffen.

Ist ein Mandatory Service Bulletin

SUBJECT: Identification of Connecting Rods with Non-Conforming Small End Bushings
MODELS AFFECTED: All Lycoming Engines
TIME OF COMPLIANCE: Within the next 10 hours of engine operation

18. Juli 2017 10:48 Uhr: Von Achim H. an Helmut Walter Bewertung: +4.00 [4]

Quark, das ist keine Airworthiness Directive, das ist nur ein Service Bulletin von Lycoming. Daran ist gar nichts verbindlich, die schreiben überall "mandatory" drauf. Nur die FAA und EASA können ADs vorschreiben.

Übrigens sind nur die Motoren mit den im Anhang aufgeführten Seriennummern betroffen sowie solche bei denen zwischen 2015 und 2017 ein Overhaul im Feld durchgeführt wurde und falsche Teile eingebaut wurden. Dauert also 3 Minuten pro Flugzeug.

18. Juli 2017 11:10 Uhr: Von Eustach Rundl an Achim H.

Danke Achim. You ease my mind. magst a Bier?

18. Juli 2017 12:44 Uhr: Von Wolff E. an Helmut Walter

Ist so gut wie kein IO-320 dabei. Hatte ich ja Glück gehabt....

18. Juli 2017 14:08 Uhr: Von Reinhard Thormeyer an Wolff E.

...auch kein O-320 D1F....äääccchhhhhtzzzz...:-)

18. Juli 2017 14:16 Uhr: Von Achim H. an Reinhard Thormeyer

Das heißt nichts, die Liste der Seriennummern sind nur die Motoren, die Lycoming mit den fehlerhaften Teilen selbst überholt oder neu gebaut hat.

Vermutlich viel mehr Motoren wurden außerhalb von Lycoming mit den defekten Teilen ausgestattet. Wer einen Motor überholen oder reparieren ließ zwischen 2015 und heute, sollte sich die Teileliste genau anschauen und ggf. mit dem Überholer sprechen.

So einfach ist es also nicht. Da die Konsequenzen aus einer sich lösenden Buchse im Pleuel vermutlich gravierend sind, steht zu befürchten, dass es eine AD geben wird.

18. Juli 2017 20:50 Uhr: Von Wolff E. an Reinhard Thormeyer

Reinhard, fliegst du auch nach Dänemark?

19. Juli 2017 03:09 Uhr: Von Martin H. an Achim H.

Achim,

Du hast natürlich Recht mit den drei Minuten bei Flugzeugen, die nicht betroffen sind. Falls man, wie ich mit einem neuen Triebwerk in 2016, betroffen ist, kann die Werft 16 Stunden auf Garantie arbeiten und braucht ein Kit.

Bin mal gespannt auf die Standzeit :(

19. Juli 2017 14:22 Uhr: Von Reinhard Thormeyer an Wolff E.

Bis jetzt bin ich über den Festlandteil nur " drübergeflogen "...:-)

Allerdings letztes Jahr im August war ein zweitägiger Ausflug auf die Insel Bornholm dran...war super...:-)...sehr empfehlenswert...

27. Juli 2017 10:19 Uhr: Von Andreas Albrecht an Reinhard Thormeyer Bewertung: +2.00 [2]

Hallo,

Von der SB sind alle Motoren betroffen die diese Charge von Pleullagern eingebaut haben. Egal ob bei Lycoming oder in jedem anderen Betrieb. Ich hatte schon einen Schock bekommen, da mein Motor 2016 überholt wurde. Glücklicherweise war so ziemlich die einzigen Teile das nicht von Lyco kamen, die Pleullager Buchsen. Die kamen von Superior und sind nicht betroffen. Es ist absolut unverständlich das ein auditiertes, zertifiziertes Unternehmen ca. ein Jahr nicht masshaltige Teile einbaut ohne es zu merken. So etwas muss nach wenigstens 1-2 Wochen oder bei jeder neuen Liefercharge gefunden werden. Wozu die astronomischen Preise für Einfachtechnik wenn die einfachsten QM Verfahren nicht angewandt werden?

ps der Motor läuft super (toi toi toi)

Andreas

27. Juli 2017 10:35 Uhr: Von Achim H. an Andreas Albrecht

Es ist noch viel schlimmer, Andreas.

Lycoming (und jeder andere mit DOA) kauft irgenwelche Teile auf dem Basar in China und hat dann die Macht, diese Teile zu zertifizierten Flugzeugteilen zu erklären. Dabei wird aus einem Teil für $0.01 ein Teil für $99. Man könnte denken, dass der Preisunterschied in die Einzelstückuntersuchung fließt aber dem ist nicht so.

1. August 2017 14:54 Uhr: Von Dr.J. Schwarz-Boeck an Andreas Albrecht

Ich wundere mich ein bisschen über die Stille hier im Forum. In Anbetracht der Tatsache, dass momentan gefühlt jede dritte Maschine mit Lycosaurus egal welcher Größe gegroundet ist, sollte doch eigentlich die kollektive Pilotenseele in Deutschland kochen. Oder fliegt Ihr alle nur noch Turbine? Hat schon jemand den Reparaturkit installieren lassen? Wie war der Ablauf und v.a. die Kostenübernahme? Oder hat sich der Ärger noch gar nicht zu den Haltern rumgesprochen?

1. August 2017 15:20 Uhr: Von Malte Höltken an Dr.J. Schwarz-Boeck Bewertung: +1.00 [1]

Naja erstens ist lange nicht jeder Lycoming betroffen (zum Beispiel ist keiner von den 13 an meinem Heimatplatz stationierten Lycomings betroffen) und zweitens liegt dem SB ja durchaus ein handfestes Problem zu Grunde. Lycoming ist ja nicht DG, die mit nem Flughandbuchdeckblatt die Halter alter Maschinen in einen Betreuungsvertrag zwingen wollten...

1. August 2017 15:36 Uhr: Von Peter Klant an Dr.J. Schwarz-Boeck

Sicher werden die betroffenen Eigner kochen, aber hier hat sich ja noch niemand gemeldet, der einen solchen Motor unter der Haube hat. Die Aufregung der anderen flaut natürlich in dem Moment ab, wenn man feststellt, dass der eigene Motor nicht betroffen ist.

Meine Arrow - Grundüberholung des Motors 2013 - ist zum Glück auch nicht betroffen.

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass viele Eigner, die eigendlich betroffen sind, das noch gar nicht realisiert haben. Piper-Besitzer - auch solche von antiken Modellen, wie meine Arrow - können sich beim Hersteller kostenlos registrieren lassen. Dann kriegt man eine email, wenn's irgendwo brennt. Die kam auch in diesem Fall. Die Registrierung für solche sicherheitsrelevanten Infos kann ich nur jedem empfehlen.

Vielleicht könnten Sie, Herr Brill, eine kurze Info zu dem Bulletin in der nächsten Ausgabe bringen? Dann bekämen es auch die Piloten mit, die nicht im Forum lesen...

1. August 2017 17:40 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an Peter Klant

scheint ja bereits im nächsten Heft zu erscheinen: siehe Inhaltsverzeichnis Heft 08/2017 - Seite 73...

1. August 2017 18:47 Uhr: Von Peter Klant an Wolfgang Lamminger

Danke, sehr gut...

1. August 2017 19:00 Uhr: Von ch.ess an Dr.J. Schwarz-Boeck

Motorueberholung bei TBO...

Vereinfacht: 2000h / 100h p.a. = 20 Jahre oder 5% p.a.

Wenn es seit 2015 gilt, etwa 15% der Lcomings potentiell betroffen. Etwa jeder 7. 

Nicht jeder erreicht TBO, aber es fliegt auch nicht jeder 100h p.a...

2. August 2017 11:00 Uhr: Von Achim H. an ch.ess

Wenn es seit 2015 gilt, etwa 15% der Lcomings potentiell betroffen. Etwa jeder 7. 

Viel, viel weniger. Nur Motoren, die in dem fraglichen Zeitrahmen neue Buchsen in den Pleuel erhalten haben und dabei die Buchsen von Lycoming bezogen haben. Die meisten Motoren werden nicht von und bei Lycoming überholt und die meisten Überholer verwenden nicht die Buchsen von Lycoming. In Deutschland setzen m.W. alle Überholer Buchsen von Superior ein.

2. August 2017 11:56 Uhr: Von ch.ess an Achim H.

Achim du hast vollkommen Recht.

Mir ging es um eine MAXIMALE Einschätzung der POTENTIELL Betroffenen, ausgelöst von dem "...gefühlt jeder Dritte".

Insgesamt können sich danach überhaupt nur etwa 15% max angesprochen fühlen und mal nachschauen/nachfragen - und dann schnell feststellen, dass es auf ihre Maschine nicht zutrifft.

Wenn in DE sowieso keiner Lycoming Buchsen verwendet - dann fällt ja das meiste eh in sich zusammen...

8. August 2017 19:45 Uhr: Von Oliver Schönle an ch.ess Bewertung: +1.00 [1]

Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum. Unsere PA28-180 ist leider auch betroffen :-( Unser O-360 war erst vor 14 Monaten bei Röder zum Overhaul. Jetzt die Nachricht zum "Mandatory" SB. Erstes Angebot 4800 Euro von Röder.

Wir sind natürlich begeistert!

Habt Ihr Erfahrungen mit Gewährleistungsansprüchen in so einem Fall? Oder ob man nachträglich Lycoming in dieser Höhe belangen kann?

Beste Grüße Oliver

9. August 2017 07:51 Uhr: Von Mark J. an Oliver Schönle

kurze Frage zum Schreiben von Röder: war das Schreiben eher allgemein gehalten oder stand explizit drinnen, dass er Motor auch betroffen ist?

Ein Vereinsmitglied von mir hatte allgemein gehaltenes Schreiben von Röder bekommen.

Viele Grüße

Mark

9. August 2017 10:53 Uhr: Von Oliver Schönle an Mark J.

Das Schreiben ging direkt zu unserem LTB, der den Motor vor 14 Monaten ein/ausgebaut hat (habe es also bislang nicht selbst gesehen) und da wurde eindeutig kommuniziert, dass der Motor geprüft werden muss. Mit dem entsprechenden Angebot. Es wird wohl zum Test ein spezielles Werkzeug benötigt, welches nur Röder hat. Der Flieger steht jetzt schon die zweite Woche beim LTB (er war dort zur JNP) und ich warte gerade auf Antwort von Röder wie es weitergeht. Das Schreiben bekomme ich hoffentlich noch. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Grüße Oliver

9. August 2017 11:31 Uhr: Von Wolff E. an Oliver Schönle

Vor 14 Monate überholt worden? Dann hat er nach EU Recht noch Gewährleistung und Röder müsste zahlen. Dumm nur, das die zwischendurch pleite waren. Ich weiß daher nicht, ob die dann kulant sind. Aus und Einbau des Motors kostet ja auch Geld. Ggf ist eurer Werft einsichtig.

9. August 2017 11:49 Uhr: Von Oliver Schönle an Wolff E.

ganz genau, so verstehen wir das hier auch und haben das Röder auch so kommuniziert. Die sehen das aber "bisher" anders....Möchten sich aber diese Woche nochmal bei mir melden. Das warten wir jetzt mal ab.

9. August 2017 12:54 Uhr: Von armin mueller an Oliver Schönle

Kulanz seitens Fa. Röder ?

Wir hatten vor einigen Jahren einen Starterdrive für einen 520er Conti von denen, der sage und schreibe 15 Anlaßzyklen überlebt hat. Als Antwort auf unsere Forderung nach Nachbesserung antwortete ein Mitarbeiter Röders, da läge eindeutig eine Fehlbedienung vor :-))))


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