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195 Beiträge Seite 1 von 8

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Reise | Alpeneinweisung  
11. September 2015: Von Tee Jay  Bewertung: +3.00 [3]
Defintiv mein persönliches, fliegerisches Highlight in diesem Jahr: Eine fundierte Alpeneinweisung.
In Zahlen: 1400 km, 7h Flugzeit, 3 Länder, 2 Landungen und das alles an einem spannenden und lehrreichen Tag:


Viel Spaß beim Lesen!

12. September 2015: Von Thomas Nadenau an Tee Jay Bewertung: +4.00 [4]
... und die FUNDIERTE Alpeneinweisung hatte welchen Umfang an Flugstunden in den Alpen?
Sorry, aber die Variationen, die dir Wetter und Gelände der Alpen bieten (können), bekommst du in der Zeit nicht einmal annähernd abgedeckt.
Fundierte Alpeneinweisungen bietet z.B. der DAEC Landesverband Niedersachsen jedes Jahr Anfang August an: 3 Tage in den Alpen, plus An- und Abreise!
12. September 2015: Von Alfred Obermaier an Tee Jay Bewertung: +4.00 [4]

Hi, das ist schon sehr eindrucksvoll mit all den erwähnten Superlativen. WOW !

Also ich fliege regelmäßig in den Alpen und dieses Programm würde ich dem links vorne nicht zumuten (wollen). An sich fliege ich eine Tour ungefähr EDMA-LSZS-LIDA-LOWZ-EDMA und dafür brauche ich einen Tag oder sogar mit 2 Tagen wenn der Theorieteil noch vermittelt werden muss. Im Programm habe ich damit den höchsten Platz in der Schweiz und in Italien, das beansprucht den vorne links üblicherweise sehr ordentlich.

Chapeau vor dieser Leistung, das kann ich nicht und will ich dem vorne links nicht zumuten, vielleicht bin ich eher "old fashioned".

All the best

Alfred

12. September 2015: Von Oliver Voigt an Alfred Obermaier Bewertung: +4.00 [4]
Da muss ich Alfred zustimmen.

Als Bergbewohner, welcher seine Ausbildung auch in den Alpen gemacht hat sind 7 Stunden Flugzeit wovon min. 5 Stunden in höchster Konzentration geflogen werden muss, auch mit Pausen wirklich grenzwertig.

Die Aufnahmebereitschaft und somit der Lerneffekt ist dahin, zumal die Alpen sich täglich anders präsentieren. Ein einzelner Tag ist wirklich nur zum schnuppern geeignet!
13. September 2015: Von Daniel Krippner an Oliver Voigt
Beitrag vom Autor gelöscht
16. September 2015: Von Thomas Dietrich an Oliver Voigt
TeeJay

Thomas , Alfred und Oliver haben völlig Recht. Das war nur ein längerer Schnupperkurs.

Wo seid ihr denn gelandet und was für eine Maschine habt ihr benutzt?

16. September 2015: Von Tee Jay an Thomas Dietrich Bewertung: +1.00 [1]
Hallo Thomas (und die anderen),

zunächst kann man einen Einweisungsflug (+ dem vorhergehenden Theoriekurs) nicht mit einem mehrtägigen Seminar vergleichen. In so fern ist Euer Einwand natürlich berechtigt und völlig richtig!

Grundsätzlich bei jeder Art von Vergleich aber bitte immer die Frage berücksichtigen, was da genau verglichen wird. In Gruppen lehrt und arbeitet es sich völlig anders als wenn man ein 1:1 Coaching betreibt. Jemand der bisher nur um den Kirchturm geflogen ist, hat nunmal einen anderen Erfahrungshorizont und Lernkurve, als jemand der quer durch Europa fliegt und mehrstündige Flüge solo oder als FI im Schulbetrieb gewohnt ist. Von daher finde ich es erstmal schwer pauschale Vergleiche anzustellen.

Für mich persönlich waren die 5h Flug durch die Alpen mit den beiden Zwischenlandungen in Mauterndorf und Zell am See zum Auftanken und Mittagessen von der Arbeits- und Lernbelastung vollkommen okay. Mir war es beispielsweise enorm wichtig, daß ich eine individuelle Einweisung und Coaching von einem alpenerfahrenen ATPL Berufsflieger bekomme und kein starres Schema-F Seminar. Bitte nicht falsch verstehen, ich sage nicht dass ein starres Seminar falsch oder schlecht ist. Ich schreibe nur von mir und meiner Erwartungshaltung.

Ich muß nicht - so wie von Teilnehmern von Alpenkursen erfahren - einen ganzen Tag lang nur Umkehrkurven üben. 2-3 Stück reichten völlig aus. Ich betrachte einen Canyon-Turn ohnehin eher als Korrekturmaßnahme und zu vermeidende Stressbelastung für eine bereits im Vorfeld erfolgte Fehlplanung oder falsche Wetter- oder Terraineinschätzung. Mein Fokus liegt in der sauberen Flugplanung und Flugdurchführung und ich wollte das Gefühl begleitet erlebt haben, wenn über einem "der Deckel zu" ist und ich gleichzeitig "an der Wand" fliege.

Hinsichtlich der unterschiedlichen Wettersituationen: Wir haben uns gezielt eine - wie ich persönlich finde - abwechslungsreiche Route ausgesucht wo alles dabei war: Vom sonnendurchfluteten, offenen Tal bis zur geschlossene Decke bei GAFOR-M und dem klaustrophobischen Gefühl im engen Tal wie oben beschrieben.



Thomas um Deine Frage nach dem Fluggerät zu beantworten: Ich habe eine Pipistrel Virus SW mit gehobener Avionikausrüstung (= geringere Arbeitsbelastung) geflogen. Ich finde ein zusätzlicher und wichtiger Faktor, denn mit einer C42 (oder einem einfacher ausgestatteten UL) hätte ich die Strecke so nicht in einem Zug geflogen. Da schätze ich den Wert einer modernen EFIS Terrain- und Höhendarstellung, wo man "um die Ecke" schauen kann.

Die weitergehende Praxis in den Alpen folgt mit den künftigen Flügen.



16. September 2015: Von Name steht im Profil an Tee Jay Bewertung: +2.00 [2]
Hi,
du schreibst jetzt 5h. Das wäre immer noch zumindest sehr viel für eine Einweisung. Oben hast du aber 7h geschrieben.
Darauf hat sich viel bezogen. Das wäre auch für einen erfahreneren Piloten über dem Aufnahmelimit an einem Tag.
Gruß
Thomas
16. September 2015: Von Tee Jay an Name steht im Profil
... bitte genau lesen! Die Rede war von der reinen (Lern-)Zeit in den Alpen. Und die eher entspannten Hin- und Rückflüge zähle ich jetzt nicht dazu. Und ob etwas zu lang oder nicht ist, ist wie oben beschrieben eine individuelle Sache und schwer pauschal übertragbar. Ich persönlich war zu keinem Zeitpunkt da lernmäßig irgendwo überfordert oder ermüdet. Jedem das Seine: Wer lieber kürzere Flüge macht, der braucht eben mehrere Tage. Ist absolut legitim. Vergleiche das mit den persönlichen Wetter-Minima, die auch bei jedem unterschiedlich sind.
16. September 2015: Von Name steht im Profil an Tee Jay
So be it
17. September 2015: Von T. Magin an Tee Jay
Macht der "alpinerfahrene ATPL Berufsflieger" auch Alpeneinweisungen auf der Echo-Klasse (P28A)? Oder wenigstens LSA (EVSS). Oder nur UL?

Ich bin nämlich auch auf der Suche nach einer "persönlichen" Einweisung auf dem eigenen (!) Flieger. Und eben keinen Kurs. Oder hat jemand anderes eine Adresse dafür?

Grüße, Thomas
17. September 2015: Von Albert Paleczek an T. Magin
Bei der Flugschule Bergmann (siehe nächste Antwort) in Kempten-Durach bekommst Du eine ganz individuelle Alpeneinsweisung, so wie Du sie wünschst. Ich habe sie auf der Flugschule-eigenen PA-18-150 gemacht, geht aber sicherlich auch mit eigenem Flieger.
17. September 2015: Von Joachim P. an T. Magin
zum Beispiel:
Bergmanns: https://www.lu-bergmann.de/
oder Dolderers: https://www.edmt.de

edit: Albert war schneller mit Bergmanns, steht also 1:1 ;)
17. September 2015: Von Oliver Voigt an Joachim P.
Beim Bergmann habe ich auch meinen Schein gemacht...sehr gute Leute!!
17. September 2015: Von T. Magin an Albert Paleczek
Gerade Bergmann besteht auf die hauseigenen Flieger. Dort hatte ich angerufen und die ließen auch leider nicht mit sich diskutieren. Da war ich doch mittelschwer enttäuscht ...

Dolderer hab ich noch nicht probiert. Danke für den Tip!

Gruß, Thomas
17. September 2015: Von Wolff E. an T. Magin
Und was mache z.B. ich, wenn ich mit einer 2-Mot eine Alpeneinweisung möchte?
17. September 2015: Von Roland Schmidt an Wolff E.
Wolff, mit der AEST fliegst du nicht durch die Täler, andere Zielgruppe ;-)
17. September 2015: Von T. Magin an Wolff E.
Eine Mot aus und schon hast Du das SEP-Alpenfeeling ;-)
17. September 2015: Von Wolff E. an T. Magin
Ich denke mal ein Seneca oder Seminole-Pilot kann mit einer Alpeneinweisung schon was anfangen bzw. macht durchaus Sinn. Was soll der tun, wenn er nur mit fremden Maschinen diese fliegen kann?
17. September 2015: Von Roland Schmidt an Wolff E.
Ich glaube die grundsätzlichen Verfahren sind ähnlich, nur dass eine Zweimot träger ist, dafür aber evtl. bessere Optionen "nach oben" hat. Ich würde als Motorflieger auch die Einweisung mit einem UL nicht als "wertlos" erachten.

Habe die Einweisung aber auch noch vor mir.....

17. September 2015: Von Tee Jay an T. Magin
Ich denke da ist mein Alpeneinweiser genauso "eigen" wie die genannte Kontaktperson aus Kempten-Durach: Ausschliesslich auf der eigenen Maschine - sprich bei ihm auf seiner Pipistrel. Macht ja auch Sinn und ich würde es genauso machen.

Und es gibt wirklich Ecken, wo ich mir dachte: "hier will ich nicht runtergehen" auch wenn wir im UL ein Gesamtrettungssystem/CAPS haben. Denn das hilft einem da auch nicht wirklich weiter:

17. September 2015: Von Markus Doerr an Roland Schmidt
Habe die Einweisung aber auch noch vor mir.....

Braucht man die? Ich hab in Ruhpolding fliegen gelernt, als da noch ein Außenlandegelände war.
Beim Langmayer, der lebt no und hat mit 80 das Fliegen aufgehört.
17. September 2015: Von Roland Schmidt an Markus Doerr
Kommt wohl auf das Wetter an, überfliegen würde ich sonst natürlich bevorzugen. Ansonsten sind in Essen-Mülheim eher weniger Berge, mehr Industriehalden und Fördertürme.......
17. September 2015: Von Tee Jay an Markus Doerr
na Du sitzt da ja eher an der Quelle, als Flachland- bzw. Mittelgebirgs VFR Flieger kann ich eine solche nur empfehlen.
17. September 2015: Von Wolfgang Lamminger an Markus Doerr
Ich hab in Ruhpolding fliegen gelernt, als da noch ein Außenlandegelände
Markus, das begeistert mich... Ruhpolding, ... (oda wia ma hoid song dadn: Ruabading) in unmittelbarer Nähe meiner Heimat.

Hab' da am Flugplatz als Kind immer wieder staunend am Flugplatzrand gestanden, einmal auch bei einem Tag der offenen Tür... Wenn dort mal nicht der Grundstein für meine spätere "Laufbahn" gelegt wurde...

Meinen PPL hab' ich dann auch in den "Bergen" gemacht, den Bergen von Sauer- und Siegerland ;-)

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