|
|
|
Beitrag vom Autor gelöscht
|
|
|
Die vorgenannten Daten zu den angeblich massiven Verlusten im Winter haben mich veranlasst mal kurz in die Garage zu gehen und einen Screenshot der Energiebilanz meiner letzten Autobahnfahrt über 200 km zu machen. Start mit 84% Batteriefüllstand. Ankunft mit 3% da ich das letzte Drittel mit ca. 200km/h gefahren bin. Ansonsten hätte erfahrungsgemäß die Projektion zugetroffen und der Gesamtverbrauch auf 200km zügiger Autobahnfahrt hätte bei rund 54kw/h gelegen - jetzt im Winter. Fahrzeug: Tesla Y Longrange mit Wärmepumpe
Und nein, ich bin kein Tesla-Jünger und schon gar kein Musk-Fan.
Dies soll auch kein Statement für reine Elektroautos sein sondern lediglich der sachlichen Einordnung jenseits irgendwelcher Zeitschriftentests und Hörensagen dienen.
|
|
|
|
danke für den Erfahrungsbericht - nur um sicher zu gehen, dass ich das recht verstehe: der Tesla, ab ca. 60.000€, hat eine Reichweite von etwas mehr als 200 km erzielt, richtig?
Ich habe noch einen alten VW 1.9 TDI in der Garage, Jahreswagen seinerzeit für 14.500 € - hat jetzt 330.000 km gelaufen. Wenn ich den volltanke und mit 120 km/h auf der Autobahn fahre habe ich eine Reichweite von 1300 km... auch ein Erfahrungsbericht.
PS. die Anzeige hinsichtlich des möglichen Einsparpotenzials finde ich mega!!
|
|
|
Die Beispielstrecke war 200km lang. Wenn man sich zurückhält, gehen auch gut 400-450km am Stück. Das macht dann aber (mir) keinen Spaß. Und ja, viele (die meisten?) Verbrenner können weitere Stecken am Stück zurücklegen. Deren Tank füllt sich im Sommer allerdings auch nicht quasi von selbst während des Parkens ;-)
|
|
|
Diese Werte glaube ich nie und nimmer, die folgenden ( Temperatur -10 bis 0 Grad, 110km/h, minus 50% Reichweite) schon eher: https://ev-database.org/car/1321/Tesla-Model-3-Long-Range-Dual-Motor#:~:text=Real%20Range%20between%20325%20%2D%20655%20km&text=Indication%20of%20real%2Dworld%20range,no%20use%20of%20A%2FC.
|
|
|
Nach rund 30.000km konnte ich die Reichweite unseres Fahrzeuges doch hinreichend austesten. Evt. liegt der Unterschied im Heizsystem. M.W.n. nach das Model 3 keine Wärmepumpe und somit den angesprochenen Reichweitenverlust.
|
|
|
Deren Tank füllt sich im Sommer allerdings auch nicht quasi von selbst während des Parkens ;-)
nun, da 70% der Menschen in D zur Miete wohnen, dürfte momentan nur ein verschwindend geringer Teil der Menschen derart vorteilhaft partizipieren.
Es ist halt politische Märchenerzählerei, dass die Energiewende (momentan) gesellschaftsfähig ist. Tatsächlich ist sie nur für eine verschwindend geringe Anzahl gutverdienender Personengruppen vorteilhaft, während die Kosten für diese (Energiewende) vor allem von der Mittel- und Unterschicht getragen werden. Leider.
|
|
|
Dem stimme ich vollumfänglich zu.
Elektroautos werden m.M. nach noch lange ein Nischendasein fristen müssen. BIs die Themen ausreichende (grüne) Stromproduktion, Ladeinfrastruktur und Stromtrassen gelöst sind, werden wir hoffentlich weitere Technologien erleben dürfen.
|
|
|
@Michael: Das NEUE Modell 3 hat auch eine Wärmepumpe, und so kommen die guten Werte zustande.
|
|
|
Im Thema Effizienz ist Tesla wirklich gut. Selbst unsere Renault Zoe verbraucht im Schnitt mehr! Unsere Verbrenner bleiben immer öfter/länger stehen. Ist irgenwie traurig.
|
|
|
Abheben mit nachhaltigem Kraftstoff
Die Bundesregierung will Fliegen klimafreundlich machen. Das wolle auch die Industrie, sagt Dietrich Brockhagen von Atmosfair. „Die Branche hat keine Zukunft, wenn sie die Klimakurve nicht kriegt.“ Mit alternativen Kraftstoffen sei schon viel möglich.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/herausforderung-klimaneutralitaet-die-zukunft-des-fliegens-dlf-kultur-f028b1ee-100.html
|
|
|
Ich habe jetzt rund 120.000km im Model S Baujahr 2014 hinter mir, bei mir ist es draußen gerade -8 Grad und es liegen 30cm Schnee. Man kann also nicht sagen, ich kenne keinen Winter. Der Reichweitenverlust ist im Winter unerheblich, ich habe im Schnitt 224Wh pro km verbraucht und meine Fahrweise bestimmt, ob es 180 oder 270 sind. Entscheidend für stressfreie E-Auto-Fahrt ist einzig die verfügbare Ladeinfrastruktur. Im übrigen ist der 4x4 Antrieb in Verbindung mit dem Gewicht großartig. Wir waren hier gestern in meiner Siedlung auf dem Berg eingeschneit, ich habe in der vorletzten Nacht stundenlang 3er BMWs, so genannte (Vorderrad) SUVs und sogar einen neuen Discovery über die Kuppe gezogen. Der Tesla pflügt durch alles durch, einfach weil die Elektronik so viel besser als bei einem Verbrenner die Leistung an die Räder verteilt. Und ich kann auch gerne noch eine halbe Stunde lang die Nachteile amerikanischer Spaltmaßauffassung, fehlender Kleiderhaken oder Elon‘s verquaste politische Haltung diskutieren.
|
|
|
ist das das gleiche Model S aus 2014, das bei 13° C Außentemperatur und 120 km/h auf der Autobahn eine Reichweite von sagenhaften 258 km im Test erzielt hat?
|
|
|
Da wir ja schon way off-topic sind: Was kostet eigentlich die Kompensation von 5000 Litern AVGAS (unser ungefährer Jahresverbrauch)? Anbieter?
|
|
|
Nein, ist es nicht. Das wird ein 60kwh Fahrzeug gewesen sein. Du hast aber einen Punkt, mein Fahrzeug ist tatsächlich aus 2015 und nicht aus 2014, war ein Typo. Ich denke, bei 120kmh auf der Autobahn wird es sehr sehr schwierig, mit einem Model S mehr als 250wh pro Kilometer zu verbrauchen. Mein real case liegt eher 10% darunter. Der Rest lässt sich ja gut ausrechnen.
|
|
|
ah, ok.
Wie teuer ist so ein alltagsgebräuchliches Model S eigentlich damals gewesen - ich finde auf der Homepage nur Preise ab 113.000 € - also der klassische Zweitwagen für Ottonormalverbraucher und sicherlich gut für eine gesamtgesellschaftliche Energiewende geeignet :-))

|
|
|
Keine Ahnung, was der neu gekostet hat, ich habe gebraucht 34 incl VAT bezahlt. Strom kostet ja so gut wie nichts, weil bei Model S dieses Baujahrs am Supercharger inklusive. Ab und an tanke ich mal fremd. Denke, ich kann ihn jederzeit für 30 verkaufen. Kannst Du Dir ja ausrechnen, ob das für mich eine sinnvolle Anschaffung war.
|
|
|
Wie sind denn Deine Erfahrungen mit der Qualität (des Autos und auch der Service-Infrastruktur)? Gibt es da Probleme im Alltag oder ist das vergleichbar mit den anderen Automarken?
|
|
|
Ich habe keine großartige Erfahrung. Das Auto muss ja nicht zur Inspektion. Einmal musste ich die 12V Batterie ersetzen lassen, da kam ein mobiler Service zu mir nach Hause. Den Termin machst Du per App aus. Elektroautos brauchen ja kein Öl, keine Filter und Bremsen muss man vielleicht alle 80.000km erneuern, das dauerte in der Werkstatt rund 2h und war jetzt vergleichbar mit dem Besuch einer Audi und Mercedeswerkstatt. Man gibt halt das Auto ab, trinkt einen Kaffee und bekommt es wieder, da gab es keine großen Erfahrungen zu machen.
|
|
|
Dito mit bisher 35.000 km im Model 3. Einmal mobiler Service und 1x SC um ein paar Auslieferungsmängel zu korrigieren, das wars. Verbrauch bisher 160-200 Wh/km, je nach Aussentemperatur. Das heisst, Reichweite im Sommer 500 km, im Winter 400 km. Auto hat neu 55k brutto gekostet. Natürlich ist das noch nicht für jeden, aber wenn man zuhause laden kann, ist es sehr komfortabel. Und im Winter nach der Landung die Heizung anmachen als Teil der After-Landing-Checklist ist auch toll ;)
|
|
|
|
Man muss ehrlicherweise sagen, dass die Reichweiten von 400-500 km nur bei max. ca. 120km/h erreichbar sind. Meine Wohlfühlgeschwindigkeit liegt deutlich darüber. Lange, zügig gefahrene Strecken sind dann in einem modernen Diesel schneller und wohl ökonomischer zu erreichen.
|
|
|
Meine Kilometer sind zu 90% in der Schweiz und in Frankreich, entsprechend Wohlfühl-Vmax 130 bzw. 140 km/h. Darüber ist es schnell vorbei mit wohlfühlen :-)
|
|
|
Ich bin schon sehr lange dabei bei den elektrischen Autos und fahre aktuell das fünfte. An Anfang war es ziemlich unbrauchbar, mittlerweile ist es OK.
Was sich allerdings in den letzten Wochen/Monaten geändert hat, ist die Kalkulation. Ein E-Auto ist jetzt teurer im Betrieb (Anschaffung sowieso) als ein modernes Verbrennerauto. Strom kostet 40 Cent / kWh (in der eigenen Garage, bei den ionity-Verbrechern 75 Cent) und Benzin ist wieder da wo es vor einem Jahr stand.
Dazu fällt mir auf, dass anstatt komplett leerer Ladestationen es immer mehr besetzte Ladestationen gibt. Nach wie vor gibt es eine große Zahl an "kaputten" oder inkompatiblen Stationen, inklusive der bösen Überraschung mit nur noch wenigen Kilometern im Akku. Besonders besch*ssen ist es in Bayern.
Ich höre auch im Bekanntenkreis immer mehr Ernüchterung und von Leuten, die wieder zurückwechseln. So ist das ja immer bei gehypten neuen Technologien, auch wenn sie sich dann langfristig durchsetzen. Bei Batterieautos bin ich jedoch nicht ganz so sicher, der häufige und lange Tankstopp ist einfach ein großer Nachteil und lässt sich technisch nicht wirklich lösen.
|
|
|
Dazu fällt mir auf, dass anstatt komplett leerer Ladestationen es immer mehr besetzte Ladestationen gibt
Dazu kommen Ladepunkte
- für die man eine nicht verfügbare Freischalt-/Bezahlmöglichkeit benötigt, auch wenn man schon x Karten und Apps dabei bzw. installiert hat ("nur für Kunden der Stadtwerke xxx")
- die auf nichtöffentlichen Firmengeländen/Hotelparkplätzen etc. stehen, was aber zuvor oft nicht ersichtlich ist (das häufigste Ärgernis!)
- die das Auto anzeigt, die aber schlicht gar nicht existieren (OK, selten, aber das hatte ich auch schon - in Bayern übrigens :-))
- die abstruse Blockiergebühren bereits nach relativ kurzer Zeit erheben, so dass man selbst bei kurzen Stopps noch zwischendrin umparken "muss"
Ein gewisses Nerd-Gen braucht man da aktuell schon noch...
|
|
|
Vielen Dank für die ehrlichen Kommentare/Erfahrungsberichte
|
|
|
|