Ich habe jetzt gerade keinen der genannten Flieger im Angebot, aber wenn Dich die DR400/180 interessiert, schlage ich vor, daß Du Dir auch die DR253 oder die DR250/160 mal anschaust.
Die DR250/160 macht knapp 140 KTAS aus ihren 160 Pferden und hat eine ordendliche Zuladung. MTOM liegt bei 960kg und die Zuladung bei circa 350-400 kg (je nach Flugzeug natürlich) bei 200 Litern Kraftstoff. Die ist mit Mogas sehr zufrieden. Als Spornradflieger ist sie prinzipiell handzahm, verlangt aber bei angeschraubtem Reiseprop ein gutes Energiemanagement auf kurzen Pisten. Aber wo man mit der Konfiguration landen kann, kann man in der Regel auch wieder starten.
Die DR253 ist die Bugradversion mit O360 statt O320. Sie wird deutlich günstiger gehandelt als die DR400/180, was dann Raum lässt für die Wunsch-Avionik. Man kann sie auch mit CS-Prop finden, allerdings selten mit guter Avionik.
Generell habe ich weniger Probleme damit einen guten Holzflieger für einen ausgedehnten Urlaub draußen stehen zu lassen, als eine der alten unbehandelten Alucessnas. Wichtig ist, wenn das Holz jetzt nicht gerade mit Kaurit oder Kasein verleimt wurde, insbesondere der Schutz der Beschläge. Das gilt aber gleichermaßen für Metall- oder Kunststoffflieger.
Robin hat allerdings auch ganz brauchbare Metallflieger gebaut, wie die R1180 oder die R3000, die ich mir durchaus mal ansehen / probefliegen würde. Wenn der Motor etwas größer sein darf, wäre die HR100 auch eine valide Option. Ob man die 400+ Liter Sprit wirklich braucht, weiß ich nicht, aber der Flieger hat allgemein einen guten Ruf (wenn's nicht gerade der Tiara-Motor ist).
In der Klasse der 180PS Brot&Butterflieger könnte man sich auch, wenn die des Weges käme, eine BO207 anschauen, da kann Herr Eustach aber mehr zu sagen.
Die GY80 ist auch recht nett mit guter Reisegeschwindigkeit und angenehmem Handling. Durch das mechanische Fahrwerk ist es auch als RG recht günstig zu warten (etwa wie die frühen Mooneys). Die GY80 ist zudem geräumig und hat eine ganz passable Zuladung.