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Das neue Heft erscheint am 2. November
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127 Beiträge Seite 1 von 6

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Avionik | Autoland bei M600 & SF50 mit G3000 - ab wann wird es das auch für Experimental geben?  
30. Oktober 2019 19:20 Uhr: Von Sven Walter  Bewertung: +2.00 [2]

https://www.youtube.com/watch?v=d-ruFmgTpqA

Durchaus eindrucksvoll, das Szenario des inkapazitierten Luftkutschers ist zwar selten, aber wenn er sich nicht mehr wohl fühlt, ist das für den Überforderten mit "head on fire" der ultimative Joker, um Mensch & Material zu retten.

Bin gespannt, wie sich das auf die Versicherungsprämien im oberen Marktsegment auswirken wird. Ergibt mE für jede neue SET und VLJ im Single Pilot - Segment sehr viel Sinn. Mal gucken, wann zum Hosenträger bei der Kolben-Cirrus das hier als Zusatzgürtel mit eingeführt wird. Selbst ohne Autobrake kann man auf langer Bahn ja ausrollen.

Gerade wenn die Verkaufsentscheidungen vom Ehepartner mitentschieden wird, könnte das hier nicht nur Pinchhitterkurse reduzieren, sondern auch das subjektive Reisegefühl verbessern. Gesetzgeberisch richtig flankiert könnte das auch Lufttaxiverkehr nochmal aufwerten. Im richtigen Preissegment.

30. Oktober 2019 20:40 Uhr: Von B. S.chnappinger an Sven Walter

Das Garmin Autoland System bremst auch... nichts von wegen ausrollen

31. Oktober 2019 00:24 Uhr: Von Achim H. an B. S.chnappinger Bewertung: +3.00 [3]

Als ich im TBM-Lager in Oshkosh war letztes Jahr, traf ich mehrere Männer, deren weiterer Verbleib im Cockpit nur durch einen Fehler des Fliegerarztes zustandengekommen sein konnte. Der tattrigste davon sagte stolz, wie er immer die ganze Familie inklusive Enkel rumfliegt.

Ich denke das ist eine feine Sache. Geht es dem Piloten nicht gut, sind alle an Bord tot. Man sichert sich gegen tausende unwahrscheinliche Dinge ab, man hat zwei Motoren und was sonst auch noch aber einen Piloten mit nur einem Herz. Dieses Pinch-Hitter Zeugs halte ich für Quark, ein aviatisch nicht vorbelasteter und nicht interessierter Partner wird kein Flugzeug landen.

Ich denke so ein Autoland könnte mich fast von einem neueren Baujahr überzeugen... Außerdem muss ich dann weniger Sorgen haben, wenn auf langen Flügen einnicke.

31. Oktober 2019 07:59 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Achim H. Bewertung: +0.67 [1]

Ob da nicht ein nette(r) Kopilot(in) günstiger ist als ein neues Flugzeug?

31. Oktober 2019 08:21 Uhr: Von Andreas Ni an Achim H.

Wo und mit was (welchem Flieger) auch immer Du die alten Säcke in Oshkosh gesehen hast, Achim: "Basic Med" ist ein stark vereinfachtes Medical, welches zum Betrieb von Fliegern bis 6000 pound, 6 Sitzen, bis 250 kts und FL 180 , VFR und IFR, privat erlaubt.

Womöglich also doch kein Fehler des Fliegerarztes ....

31. Oktober 2019 08:33 Uhr: Von Chris _____ an Andreas Ni

Solange keine Gefäßerkrankung vorliegt (->Herzinfarkt/Schlaganfall), sind spontan auftretende Probleme in der Luft doch eher unwahrscheinlich.

Und auch der beste Fliegerarzt kann die CO-Vergiftung (oft kein Detektor vorhanden) nicht verhindern.

Will sagen: das ist alles überbewertet. Und es gibt viel mehr gefährliche alte Autofahrer als Piloten.

31. Oktober 2019 08:39 Uhr: Von Chris _____ an Sven Walter

Coole Sache dieses Autoland. Das könnte manchen Passagier beruhigen und dadurch zu höherer Akzeptanz der GA insgesamt führen.

Wünschenswert wäre die Nachrüstbarkeit in jedem Flugzeug. Vielleicht auch mit "Passenger assist" - der Passagier könnte auf Audioanweisungen hin Throttle, Bremsen etc bedienen, sozusagen als Servoersatz, um das System billiger zu machen.

31. Oktober 2019 09:53 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Chris _____

diese technik stammt aus jetfightern....die amis haben die in der f18, 16, ich glaub sogar inder 117 und im B2, der eurfighter hats auch. im notfall gibts auch einen kipphebel, der aktviert 2 rechner, die den jeweiligen zustand des fliegers systemtechnisch abklären (systemausfall oder eingeschränkt verfügbar, beschußschäden etc) dh die steuerflächen werden so eingesetzt, wie es deren aerodynamik nach beschuß erlaubt und der flieger in eine stabile fluglage gebracht und heim gehts. vorher wird versucht, nicht verkaufte bomben los zu werden, hoffentlich nicht über den eigenen linien...und der atc wird über code msg über das ankommende flugzeug unterrichtet.

sollte garnix mehr gehen, muß der pilot eben aussteigen - selbst das ist mit werbung hinterlegt...nach dem ziehen des auslösegriffes werden die raketen unter dem sitz gezündet, kurz vor dem ausschuß sieht der pilot auf dem central display die nachricht:

thank you for using martin baker

your ejection continues now.....

bei den downgestrippten systemfähigkeiten für einmots, evtl. 2mots, evtl. kleinen 2strahligen jets greift das autoland überall ein, sendet über einen voreingestellten xpndr code die nachricht an den atc und in zukunft weis dann jeder lotse...aha...achimH - der schreckliche, hat ein unkontrollierbares flugzeug...bahn frei...für passagiere gibts im notfall dann einen 3 pos-drehschalter mit der aufschrift:

OFF

FLY

LAND

für andreas NI noch eine 4te position: no jump

mfg

ingo fuhrmeister

31. Oktober 2019 12:25 Uhr: Von Dr. Oliver Brock an Sven Walter
31. Oktober 2019 14:23 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Dr. Oliver Brock

IRONIEFLAGGE - EIN

warscheinlich wird dann die schleppstange auch noch elektronisch...einparkhilfe für frauenflugzeug....damit madam die zeit des abrollens für make-up erneuerung verwenden kann...kein zeitverlust...erhöht die frauenkwote in der fliegerei...

mfg

ingo fuhrmeister

31. Oktober 2019 14:27 Uhr: Von Christof Edel an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

Um Himmels willen - das sind ja schon fast Obago-ismen (in Herrn Fischers seligen Angedenken).

Kann man hier irgendwo Sarkasmus / Ironieflaggen anbringen?

Zurück zur Sache - wie zuverlässig führt ein solcher Anflug zu einer Landung, nach der das Flugzeug auch weiterverwendet werden kann? Was steht eigentlich dem privaten CAT III-Anflug noch im Wege?

31. Oktober 2019 14:40 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Christof Edel

CATIIIc sollte eigentlich möglich sein....das flugzeug sieht ja nicht...nur der gps-empfänger und der ils-empfänger und reden dem autopiloten gut zu.

mfg

ingo fuhrmeister

1. November 2019 11:58 Uhr: Von Norbert S. an Christof Edel Bewertung: +2.00 [2]

Was steht eigentlich dem privaten CAT III-Anflug noch im Wege?

Der lizensierte Copilot - es gibt kein single pilot CAT III

Die drei Simulator Ereignisse pro Jahr - (gibt es für deine SEP einen Simulator (FFS) ?

Die Anzahl der Autopiloten (2) - Der fail active Design des Autopiloten

Die Qualität der Instrumentierung des Flugzeuges

Die Qualität der Nav Radios

etc etc

Den CAT III Eintrag des LBA in Deiner Lizenz

2. November 2019 13:12 Uhr: Von B. S.chnappinger an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

Stellt sich dann der Transponder automatisch auf 7700? Beim Testen des Systems fliegen dann wahrscheinlich ATC Mitarbeiter und tausende Flightradar24 User aus den Sesseln.

Interessant wäre es schon, das Verfahren modifizieren zu können, beispielsweise den Landeort, Landerichtung und den jeweiligen Anflug auswählen zu können. Das Bestätigen von baldigen Höhenänderungen, Umschalten von GPS auf CDI oder das "arm approach" würde entfallen.

2. November 2019 13:40 Uhr: Von Achim H. an B. S.chnappinger

Du testest ja auch nicht Dein ELT, den Cirrus Fallschirm oder cabin dump, etc.

Es handelt sich um ein reines Notsystem, kein "ich habe heute keine Lust, selber zu landen"- oder "das Wetter ist zu schlecht, dass ich selbst landen kann"-System.

2. November 2019 13:47 Uhr: Von Wolff E. an Achim H.

Ggf wäre eine "Simu" Taste sinnvoll. Ggf gibt es diese auch...

2. November 2019 13:55 Uhr: Von Achim H. an Wolff E.

Sicherlich, so ist das Werbevideo ja entstanden :-)

Ob es das für den Nutzer gibt, weiß ich nicht. Könnte mir vorstellen, dass nicht weil das autoland sicherlich ein Risiko beinhaltet und man keine Garantieforderungen möchte, weil die Kunden aus Spaß die Maschine auf die Piste schmeißen.

2. November 2019 16:05 Uhr: Von Erik N. an Achim H.

Autoland macht doch nur Sinn, wenn es auch einen Platz in erreichbarer Nähe gibt. Bei Engine Failure über IMC über den Alpen mit Gleitwinkel 1:Stein oder über Wasser in zu geringer Höhe - Essig. Für,die meisten SEP halte ich den Schirm für geeigneter, speziell für den Fall „Herzkasperl“.

Aber klar, wenn du mit der TBM hoch genug bist, why not - immer noch besser als kein System.....

3. November 2019 02:56 Uhr: Von B. S.chnappinger an Achim H.

Unpassender Vergleich, ich finde Deine Antwort ein wenig unfreundlich. Also ich würde das System zwischendurch testen; warum denn nicht? Es kostet doch nichts - im Gegensatz zum CAPS Fallschirm.

Nochmals die Frage, ob bei Aktivierung auch ein entsprechender Transponder Code eingestellt wird (inzwischen recherchiert: Transponder stellt sich bei Autoland automatisch auf 7700, Quelle YouTube)

3. November 2019 03:02 Uhr: Von B. S.chnappinger an Erik N.

Das Autoland System ist sicherlich kein Hilfsmittel bei Motorausfall - das hat niemand behauptet und Du hast da was falsch interpretiert. Hier geht es ausschließlich um die Kompensation eines bewusstlosen, verstorbenen oder durch plötzliche gesundheitliche Entwicklung flugunfähigen Piloten bei Single Pilot Operation. Ob der Pilot noch in der Lage ist den Knopf selbst zu drücken oder ob dies ein Passagier tut ist egal.

3. November 2019 09:05 Uhr: Von Chris _____ an B. S.chnappinger

Der nächste logische Schritt wäre dann die Verpflichtung, dass der Pilot an ein EKG angeschlossen ist, und bei Anzeichen von Herzinfarkt das System automatisch landet und den Krankenwagen (besser: Hubschrauber) ruft.

3. November 2019 10:38 Uhr: Von Wolff E. an Chris _____ Bewertung: +1.00 [1]

Man kann es auch übertreiben. Gibt es eigentlich belastbare Zahlen dafür, wieviel Piloten im Flug ausfallen und das zum Crash führt? Man könnte als Steigerung noch den "Toten Mann" Knopf einbauen, wenn man diesen nicht alle 5 Minuten drückt geht Autoland automatisch an :-). Ist ein nettes Feature, aber gehört auch eher in die Ecke "Marketing".

Es gibt nun mal nicht die 100% Sicherheit beim Fliegen.

3. November 2019 13:03 Uhr: Von Kilo Papa an Wolff E. Bewertung: +5.00 [5]

Belastbar und repräsentativ für die GA ist das jetzt nicht, aber beim Rating bei Airbus hat man uns erzählt, dass eine incapacitation 30(!) mal häufiger vorkommt als ein Engine Failure. Ob die Zahl stimmt, weiß ich nicht. Gut, wir reden über mindestens zwei recht sichere Turbinen und zwei Menschen, häufig einer davon deutlich jünger als der andere. Ich selbst habe jetzt zwei mal nen Kollegen gehabt, der nichtmehr mitarbeiten konnte wegen gesundheitlichen Problemen, die im Flug auftraten. Gestorben ist Gottseidank keiner, aber waren halt völlig flugunfähig. Einem ist ein Zahn abgebrochen und ihn hat's vor Schmerzen gekrümmt, den anderen hat eine Fischvergiftung im Flug ereilt, da machst du auch nix mehr, zumindest nicht wenn ein anderer nebendran sitzt. Es muss nicht immer ein Herzinfarkt oder was tödliches sein... Engine Failure ist mir bei Turbinen bisher erspart geblieben...

3. November 2019 13:22 Uhr: Von Andreas Ni an Kilo Papa

ich vermute mal, dass zumindest die Problematik mit dem Kollegen und seiner Fischvergiftung Dir in Südostasien widerfuhr? (Das klingt ja fast nach Stephen King oder sonstwelchen US-Verfilmungen.... - fehlt nur noch Schneetreiben in Denver oder so :-)

3. November 2019 13:44 Uhr: Von Achim H. an Andreas Ni Bewertung: +1.00 [1]

Eine plötzlich auftretene Gallenkolik aufgrund von Gallensteinen macht Dich flugunfähig. Ein großer Teil der Bevölkerung hat Gallensteine (beschwerdefrei) und von einer Sekunde auf die andere trifft es Dich wie Thors Hammer.


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