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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Luftrecht und Behörden | Erstprüfung Language Proficiency (4) – Vorbereitung?  
25. März 2013: Von robin fan 

Hallo zusammen,

bei mir steht in den nächsten Tagen die Erstprüfung für den LP-Test (Englisch) an und ich frage mich, ob und wie ich mich speziell darauf vorbereiten sollte?

Software oder Ähnliches anschaffen wollte ich eigentlich nicht, da mein Englisch zwar nicht "native" ist, aber beruflich recht häufig zum Einsatz kommt und nicht soo schlecht ist.

Habe mir die Modellprüfung vom LBA angesehen und das erscheint mir eigentlich machbar; ehrlicherweise muss man sagen, dass ich relativ selten über Abstürze oder meiner "Fliegerkarriere" auf Englisch berichte – einige Vokabeln bedürften der Auffrischung. Habe nun begonnen mir die Unfallberichte der NTSB anzusehen und wieder mal in meinem guten alten Jeppesen/Sanderson Lehrbuch geschmökert (wusste zum Beispiel nicht mehr, wie die Amis ein Pendelhöhenruder bezeichnen...)

Weitere Ideen und Anregungen sowie Erfahrungsberichte, wonach im persönlichen Gespräch gefragt wird?

Besten Dank.

25. März 2013: Von joy ride an robin fan

ohne für die Firma werbung machen zu wollen, aber hier steht alles was man zu dem Thema wissen muss:

https://www.atpl-coaching.de/lpt.php

Heisst zu deutsch: wer "verhandlungssicher" Business Englisch spricht, schafft locker und auf Anhieb level 5 (Fehler und Missverständnisse erlaubt, nicht alle Vokablen müssen sitzen).
Deckt sich mit der Praxis: level 4 ist eigentlich "Kindergartenniveau" und definitiv mit BZF/AZF etc. gut abgedeckt, auch wieder-Vergessenes hat noch Puffer.

Der einzig relevante Unterschied zw. lvl4 und lvl5 ist der Preis: vor allem, da es sehr viele lvl4 PRüfer gibt, kann man hier gut feilschen - wer drauf steht. (rein rechnerisch kann man 4mal level 4 zum preis von einem level5 machen, zum preis von level 6 10-20 mal)

Fazit: keine Sorgen machen, hingehen, bestehen, fertig

25. März 2013: Von Achim H. an joy ride
Wenn wir schon beim Thema sind: gibt es mittlerweile eine praktikable Möglichkeit, Level 6 Englisch in Deutschland zu erhalten? Als ich das letzte Mal gesucht habe, wurde eine Gruppe von Sprachprüfern gerade die Berechtigung entzogen weil sie wohl in irgendeiner Form beschissen haben.
25. März 2013: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Achim H. Bewertung: +1.00 [1]
Hi,

Falls Essen/Mülheim räumlich in Frage kommt: Wende Dich doch an Frau Sabrina Schley von www.fitforenglish.de !

Dort habe ich vor ein paar Monaten Level 6 abgelegt.

Viele Prüfer gibt es da wohl in Deutschland nicht.

Viele Grüße,


Georg
25. März 2013: Von Olaf Musch an robin fan
Ich habe 2010 das Glück gehabt, für meine L5-Prüfung noch wesentlich weniger zu bezahlen,
als jetzt in den genannten Links angegeben: Damals waren es ca. 90€.
War mit "handelsüblichem" Business-Englisch (ich habe auch mal Informatik studiert,
wo viel Fachliteratur nur englisch ist) und ohne Vorbereitung kein größeres Problem.
Die Prüfung habe ich bei Cockpit Voices gemacht (zwei Muttersprachler), die damals zufällig
hier in Braunschweig ein paar Sprachprüfer ausgebildet haben, und zwischendurch auch
Prüfungen abgenommen haben. Da haben wir uns dann dazu "gemogelt".
Sehr gut bei denen: Erst gab's einen Smalltalk auf Englisch als Orientierung. Dann erst
haben die mir empfohlen, welche Prüfung ich machen sollte. Denn nach der offiziellen
Anmeldung gibt's dann auch nur den beantragten Level oder eben gar nichts.
Für L6 hat's damals nicht ganz gereicht (wg. Structure), aber L5 war ok.
Ein Kumpel hat am gleichen Tag bei denen L6 bestanden.
Ich muss 2018 wieder ran. Dafür kann ich hier in BS zum DAEC.

Allerdings lese ich gerade auf der Webseite von Cockpit Voices, dass die nicht mehr in Deutschland aktiv sind.
Der Kontakt (Alan Harris) ist jetzt in Australien. Schade.

Für L6 gibt's lt. aktueller LBA-Liste immer noch nur sehr wenige Prüfungsmöglichkeiten
in Deutschland.

Olaf
25. März 2013: Von Bernhard Tenzler an Achim H.
Zur Level 6 Prüfung kann ich die DFS Akedemie in Langen empfehlen.
25. März 2013: Von Achim H. an Olaf Musch
Allerdings lese ich gerade auf der Webseite von Cockpit Voices, dass die nicht mehr in Deutschland aktiv sind.
Der Kontakt (Alan Harris) ist jetzt in Australien. Schade.

Genau das sind die, deren Berechtigung aufgrund Unregelmäßigkeiten vom LBA zurückgezogen wurde. Es könnte sein, dass von Cockpit Voices abgenommene Prüfungen nicht gültig sind und sie neu gemacht werden müssen. Das hatte mir letztes Jahr jemand vom LBA mitgeteilt.
25. März 2013: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Achim H.
Moin, ich gucke heute abend noch einmal nach, ob ich meine Quittung noch habe - die Preise sind durchaus unterschiedlich und bei Level 6 natürlich am höchsten.

Ungefragt noch eine Sache:
Anders als z.B. beim BZF ist es so, dass, wer z.B. für Level 6 antritt, aber nur Level 5 in der Prüfung zugebilligt bekommt, damit halt "zu viel" bezahlt hat - nämlich eine 6er-Prüfung, anstatt gleich nur eine 5er-Prüfung zu nehmen.

Wer also eher der verpassten Chance auf ein 6er-Rating als den verlorenen Euros nachweint, sollte eher 6 probieren. Allerdings ist hier eben die Prüferliste eng, die Prüfung länger, und ich bin auch nur knapp über die Hürde gekommen (Vokabular, Redewendungen, Füllwörter, Verständnis okay, Grammatik war nicht 100%). Die Alternative zur Chuzpe ist eben die Bitte um eine Einschätzung der Fähigkeiten - aber hier geht es dann eben nur darum, Geld (und etwas Zeit) zu sparen!

Meine Prüfung war begrenzt Luftfahrt-affin, wir unterhielten uns über eine Radio-Sendung über die gesellschaftliche Rolle von Luftfahrt.
Daneben kommt eben das "Schirmsprechen" (ohne Augenkontakt).
Ansonsten habe ich die Prüfungssituation wieder weitestgehend erfolgreich verdrängt :-)

25. März 2013: Von joy ride an Achim H.
Achim, die Liste des LBA ist in dieser hinsicht "unorganisiert", warum auch immer.

Trotzdem mal darauf hingewiesen: Liste genehmigte Organisationen für LPC
Der Vollständigkeit Halber auch: Liste der Einzelprüfer (lvl4) genauso Sinn- und inhaltsfrei wie der vorige Link, jedoch würde ich von der minimalen Schnittmenge ausgehen: was an Kontakten drin ist, könnte auch Prüfungen abnehmen, das heisst aber noch lange nicht, dass das alles ist. Es gibt immer wieder auch "versteckte" Prüfer, für eine Erstprüfung würde ich aber nach Referenzen fragen.

Von "Schummeleien" hab ich noch nichts gehört, Harris hat aber sehr laut und deutlich gesagt, dass er "die Nation durchgecheckt" hat und nun ist Schluss - die tröpfchenweise Nachzüglerisch Verspätet aufgewachten passen nicht in seinen Bsuiness-Case, und das ist wohl das Problem der meisten verbliebenen Organisationen: vom LBA werden "massig" Prüfungen vorausgesetzt um "im Geschäft" bleiben zu dürfen, jedoch wer soll sich denn noch prüfen lassen?

Klar, es gibt einen kleinen Bedarf von jungen Piloten, die beim erst-Zwang aus Schüchternheit erstmal level 4 gemacht haben, und denen läuft nun gerade die erste Frist aus ... spätestens wenn die nun "alle level6" machen, ist die Nation gesund-getestet und wir machen alle weiter wie bei Air france! Den Rest regelt das natürliche Aussterben unserer Spezies (Privat verdrängen die Piloten ihre Berufskollegen um den Faktor 10, also fällt es kaum ins gewicht dass einige cash-ATPL'ler auch nochmal ran müssen)

Zurück zur Frage:
Ich kenne keine nordischen Betriebe, aber der von mir im Vorpost gesetzte Link hat folgende Vorteile:
1. Wer 6 nicht besteht, bezahlt auch nur 5 (mal im Ernst, wir reden aber beim Thema Geld von keiner Flugstunde, so oder so)
2. Die Terminplanung ist babyleicht: alles online, alles planbar, alles wünschbar, alles transparent
3. unter solch "paradiesischen" zuständen wie 1. und 2., kann jeder "normale" mensch der irgendeinmal in seinem leben einen termin in München hat, auch seinen level 6 erledigen - wenn er versehentlich nie geschäftluich hierher muss, dann kommt er mal privat aufs oktoberfest, und macht den level 6 zu seiner geschäftsabschreibung
4. die firma bietet, wie auch vom thread ersteller gefragt, vorbereitung, ich empfehle "level bust" jedoch wird sich das spiel für zuhause nicht lohnen: man kann es aber, so man will, in der firma mit gleichgesinnten spielen

5. sollte er wirklich zum oktoberfest kommen, spielt unter 1. das kleingeld der prüfungstarife noch weniger eine rolex

weitere fragen gerne auch per PN
udo
25. März 2013: Von Olaf Musch an Achim H.
Hallo Achim,

wenn das so wäre, dann müssten alle Ex-Prüflinge ein entsprechendes Schreiben bekommen.
Ich also über die Landesluftfahrtbehörde hier in Wolfenbüttel, von der ich meine
PPL auch habe. Da ist aber bisher noch nix gekommen.
Das dürfte administrativ ein erheblicher Aufwand sein und wohl nur dann gemacht werden,
wenn die Unregelmäßigkeiten so gravierend waren, dass man die Proficiency aller
Kandidaten ernsthaft anzweifeln müsste.
Wann war denn der Vorfall? 2011? 2012?

Ich bin gespannt, ob da noch was kommt...

Olaf
So, nun auch noch die Preise aus Essen-Mülheim / EDLE, bzw. von Aveo Air Service / Frau Schley:

Eine Level 4-Verlängerung kostet 75 Euro,
eine Level 4-Erstprüfung kostet 110 Euro,
eine Level 5-Prüfung 180 Euro,
und eine Level 6-Prüfung 240 Euro.

Viel Glück!


Georg
Ich habe LP6 bei dem Rainer Tibo gemacht - sehr freundlich und entspannte Prüfungsatmpsphäre, Prüfungen im Raum Düsseldorf und nach Absprache auch bei München möglich:
Rainer Tibo
Emailadresse: rtibo@actibo.de
Webpage www.actibo.de

Man kann selbstverständlich auch hier auf LP6 prüfen lassen und ggf nur mit dem 5er rausgehen, sollte es nicht gereicht haben...
25. März 2013: Von Othmar Crepaz an robin fan
Ich habe nur eine FAA-Lizenz, auf der ist "Englisch proficient" bestätigt. Ich hoffe, das reicht.
Ob man mir nun einen Deutsch-Nachweis aufs Auge drückt?
Wundern würde mich das nicht.... ;-)
25. März 2013: Von Achim H. an Othmar Crepaz
Ich habe nur eine FAA-Lizenz, auf der ist "Englisch proficient" bestätigt. Ich hoffe, das reicht.

Du brauchst ja bald eine EASA Lizenz zusätzlich um N-reg hier fliegen zu dürfen. Zumindestens die deutsche Behörde akzeptiert "English proficient" auf der FAA-Lizenz nicht als Sprachnachweis. Wo kämen wir hin, wenn wir uns bei der Beurteilung der englischen Sprachkenntnisse auf eine amerikanische Behörde verlassen würden!
25. März 2013: Von Othmar Crepaz an Achim H.
Bis das mit der zusätzlichen EASA-Lizenz schlagend wird, gehe ich fliegerisch "in Pension". Da wird die EASA schon noch so manchen Strauß mit der FAA ausfechten müssen wenn sie glaubt, eine ICAO-Lizenz nicht anerkennen zu können. Bisher gibt es jedenfalls noch keinen Termin dafür, ab wann eine FAA-Lizenz für Flüge in Europa nicht mehr zulässig ist. Was sagt denn ein Tunesier dazu, wenn er mit FAA-Lizenz und N-Flugzeug nach Italien fliegen will?
25. März 2013: Von Pelle Goran an joy ride
Das mit dem "Kindergartenniveau" muss man leider relativieren. Ja, die Prüfung LP4 bewegt sich auf extrem niedrigen Niveau, aber wenn man an einen der deutschen Prüfer aus der Rache des deutschen Sprachlabors gerät, dann sind auch sichere Englischkenntnisse vor die Säue geworfen. Ein guter Freund war jahrelang in den Staaten und ist an so ein Exemplar geraten - die gesamte Prüfungsmannschaft hat sich hinterher über die völlig blödsinnigen Anforderungen beschwert, denn die waren wohl eher aus irgendeinem kruden deutschen Englischbuch der 80er und hatten mit Alltagssprache nichts zu tun.
25. März 2013: Von Max Sutter an Othmar Crepaz
Ob man mir nun einen Deutsch-Nachweis aufs Auge drückt? Wundern würde mich das nicht.... ;-)

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass man Dir mit Deinem Kukuruz, Karfiol, Fissolen und Paradeisern eine Proficiency in Deutsch bestätigen wird. Wir sind doch nicht in Osmanien. Ich weiß wirklich nicht, was man mit den Österreichern tun sollte. Tiroler und die Vorarlberger kommen zur Not noch bei den Schweizern unter, und den Rest prüft man zusammen mit der Walachei United. Die dann noch übrig bleiben setzt man auf ein Pferd (nicht zum Essen), dem Gaul einen Klaps auf den Hintern, und lässt sie dann zu den Hunnen galoppieren.

26. März 2013: Von Flieger Max L.oitfelder an Max Sutter
Fisolen bitteschön! Die Paradeiser können Sie getrost den Wienern schenken..
Und jetzt "schlafet Sie guat miteinand!"
26. März 2013: Von Max Sutter an Flieger Max L.oitfelder
Mit den Fisolen kannst recht haben. Wieso soll der Begriff Paradeiser bloß im Bereiche des W-Schildes Verwendung finden? Ich kenne auch in Enzersdorf Leute (Eingeborene, keine aus Wien geflohenen) welche die roten, geschmacksneutralen, holländischen Wasserpillen ebenfalls so bezeichnen. Also kein Paradeis, eher ein Paragraus.

"schlafet Sie guat miteinand!"

Gut beobachtet! Gebräuchlicher, weil ein wenig ausführlicher:

"Guet Nacht mitenand und schlafet Sie guet". Durch die Weglassung des zweiten "mitenand" wird der Focus der Aussage klar wieder von der Erregung auf Entspannung abgelenkt. Letzteres kann man natürlich auch schon wieder falsch verstehen. Das ist alles für sexuell eher zurückhaltende Schweizer (Motto: Schaltjahr ist öfter) einfach zuviel des Guten.

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