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3. Dezember 2006 Jan Brill

Politik: Kommentar: DAeC kopflos


Kopflos: Der DAeC sucht einen neuen Vorsitzenden

Nach sechs Jahren kandidiert der umstrittene Verbandschef Gerd Allerdissen nicht mehr für den Vorsitz des Deutschen Aeroclubs (DAeC).
Der Verband selbst zeigt sich auf diesen absehbaren Schritt schlecht vorbereitet und ist nicht in der Lage einen neuen Kandidaten zu benennen. Der mitgliederstärkste Verband für Luftsport und Allgemeine Luftfahrt in Deutschland steht damit ohne Chef da.



Ehrennadeln statt effektiver Lobbyarbeit: Die Übergabe einer Vase an den LBA Präsidenten Schwierczinski anlässlich des 50. Jubiläums des Amtes war symptomatisch für den durch Allerdissen vertretenden Schmusekurs der Interessensvertretung.
Gerd Allerdissen wurde in den vergangenen Jahren von den Mitgliedern des Verbandes und auch von diesem Magazin heftigst für seine Amtsführung kritisiert und karikiert.

Ein zu nachgiebiges Auftreten gegenüber dem Verkehrsministerium und unpassende öffentliche Auftritte waren nur einige der Kritikpunkte. Vor allem warfen die Mitglieder des DAeC ihrem Vorsitzenden aber eine verfehlte Politik angesichts der Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZUP) vor.

Wo andere Verbände international mit proaktiven Sicherheitskonzepten reagierten (Airport Watch der US-AOPA) beschränkte sich der DAeC auf die Ausgabe von Beruhigungspillen nach dem Motto: „so schlimm wird’s schon nicht werden.“
Die Mitglieder sahen das anders und behielten Recht: Ein zweijährigeres Überprüfungsintervall und die geradezu infame Feststellung des Bundesrates, wonach die „größten Gefahren von den Privatpiloten ausgehen“ wurden flächig als Bankrotterklärung des vom DAeC verfolgten Schmusekurses gewertet.

Dass Allerdissen nun auf einer Weiterführung seines Amtes verzichtet ist bei aller Kritik an seiner Arbeit ein Zeichen für die persönliche Integrität eines Mannes, der erkennt seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen zu sein.

Dass der DAeC jedoch in diesen für die AL kritischen Zeiten nicht in der Lage war bei der turnusgemäßen Vorstandswahl am 2. Dezember einen neuen Kandidaten zu präsentieren, zeigt ein Organisationsversagen, welches weit über die Person von Gerd Allerdissen hinaus geht.


Ehrenamtliche Interssensvertretung überfordert


Ehranamtlichkeit am Ende: In Zeiten von EASA, JAR-FCL, ZUP, Mode-S und 8,33 khz Raster braucht es an der Spitze des Verbandes Juristen, Fachleute aus der Flugpraxis und PR-Profis - keine gedienten Verbandsfürsten aus dem Kreis der Alten Adler
Es zeigt aus der Sicht von Pilot und Flugzeug, dass das Konzept der ehrenamtlichen Interessensvertretung zumindest an der Spitze des Verbandes überholt ist.

Während der Luftsport auf die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten – vom der Sportleitung bis zum Segelfluglehrer im Verein – angewiesen ist, muss nach unserer Auffassung an der Spitze des Verbandes eine professionelle und leistungsorientierte Interessensvertretung die Kommunikation der Mitgliederinteressen gegenüber der Politik übernehmen.
Es bedarf klassischer Lobbyarbeit in Berlin und in Brüssel. Und zwar in engster Zusammenarbeit, wenn nicht gar in Personalunion mit der AOPA und den anderen deutschen und europäischen Verbänden.

Ein Team von drei bis fünf Spezialisten, die juristischen, fliegerischen und kommunikativen Sachverstand mitbringen und leistungsorientiert bezahlt werden, ist die einzige Antwort auf die europäischen und nationalen Entwicklungen vom 8,33 khz-Kanalraster über JAR-FCL bis zur CAMO-Anforderung nach Subpart M.

Der DAeC hat aufgrund seiner Struktur als Verein mit Zwangsmitgliedschaft zumindest die Masse hier eine wirksame Interessensvertretung auf die Beine zu stellen. Aus unserer Sicht muss:
  1. Die Fragmentierung der Luftfahrtinteressen, zwischen DAeC, DULV, AOPA und all den anderen Verbänden zumindest an der Spitze beendet werden.

  2. Mit einer schlagkräftigen nationalen Interessensvertretung im zweiten Schritt die Integration mit den anderen europäischen Verbänden gesucht werden.


Das ist keine Träumerei und auch keine unlösbare Aufgabe. Es ist eine durchgreifende strukturelle Änderung in den seit 50 Jahren gewachsenen Verbandsstrukturen in Deutschland. Ob wir das hinkriegen?


  
 
 




4. Dezember 2006: Von Norbert V.H. Lange an Jan Brill
04.12.2006, 03:50

Sehr geehrter Herr Brill,

auch heute kann ich Ihnen einmal wieder nicht in allen Punkten zustimmen.

Ein unvoreingenommener Außenstehender, ein an der Luftfahrt interessierter „Nochfußgänger“, also jemand, der nicht „betriebsblind“ ist, muß aber tatsächlich den Eindruck haben, der DAeC benötige in dieser Phase eine Neuorientierung.

Meiner Ansicht nach geschieht aber Ex-Präsident Gerd Allerdissen Unrecht mit den Vorwürfen, die man ihm macht. So wie die Denkgewohnheiten und Strukturen des DAeC und seiner Mitglieder nach außen hin erscheinen, kann die Lobbyarbeit des DAeC nur Stückwerk sein und scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Und dabei stellt sich mir nicht die Frage nach der Qualität des Führungspersonal. Es stellt sich auch nicht die Frage, ob die Ehrenamtlichkeit am Ende ist.

Die Suche einzelner Sparten des DAeC nach ehrenamtlichen Mitarbeitern für die Öffentlichkeitsarbeit zeigt vielmehr, daß diese offenbar nicht als ein Teil, als Baustein, Mosaiksteinchen oder Submaßnahme der alle Geschäftsbereiche umfassenden sogenannten Corporate Identity (CI) aufgefasst wird.

Der DAeC wäre gut beraten, zunächst ein Corporate-Identity-Programm
durchzuführen. Eigentlich für Unternehmen entwickelt, funktioniert
dies auch für Vereine und Verbände, wie aus eigener Erfahrung berichtet werden kann.

Es reicht nicht, schöne Bilder und tolle Sprüche zu verbreiten, "der Laden dahinter“ sollte schon stimmen, d.h. die Mitglieder/Mitarbeiter müssen "mitgenommen" werden. Die Öffentlichkeit hat ein gutes Gespür dafür, wenn man ihr etwas vorgaukelt.

Der DAeC sollte erkennen, dass jedes einzelne Mitglied eines
Luftsportvereines sein „Kunde“ ist.

Die Mitglieder, jedes Mitglied egal aus welchem Fachverband, sollte sich selbst die Frage stellen, was es eigentlich von seinem Verein erwartet.

Wenn die Vereine dies fördern, die Landesverbände die Ergebnisse aufgreifen, können die Ehrenamtlichen und die ja bereits vorhandenen Profis des DAeC diese „Kundenwünsche“ dann professionell umsetzen. Erst danach kann man daran denken, mit anderen Verbänden zusammen zu arbeiten, um gemeinsame Lobbyarbeit zu betreiben.

Was ist eigentlich mit „mehr Professionalität“ gemeint?
- Die neue, wirklich professionellen Ansprüchen genügende Webseite?
- Einfach noch ein paar „Fachleute“ mehr einstellen, die bezahlt werden?
Die werden´s dann schon richten?
- Lautstarke Populisten engagieren

Das kann doch nicht die Lösung sein. Wer sich dadurch schnelle Lösungen und Erfolge erhofft, wird auch sehr schnell enttäuscht werden.
Laut Organigramm scheint die Verbandsspitze doch schon mit hauptamtlichen Kräften besetzt zu sein, mit einem Geschäftsführer an der Spitze. (ist übrigens auch vakant)

Ob aber alleine eine geänderte Aufgabenverteilung die Lösung sein kann, bei der der ehrenamtliche Präsident repräsentiert und der hauptamtliche Geschäftsführer oder Generalsekretär die eigentliche Lobbyarbeit macht, muß aufgrund meiner beruflichen und ehrenamtlichen Erfahrungen bezweifelt werden.

Erfolgreich könnte sein, Prozesse anzustoßen, die ein alle Sparten durchdringendes „Wir-Gefühl“ erzeugt.

Viele Unternehmen und Verbände/Vereine machen oft den fundamentalen Fehler, einfach allen ein neues Images überzustülpen. Es wird keine Rücksicht auf die oft in Jahrzehnten gewachsenen Strukturen des Unternehmens oder des Verbandes genommen. Das sogenannte „Corporate Design“ wird isoliert angewendet. Kommunikationsmaßnahmen erfolgen unkoordiniert und orientieren sich nicht am Leitbild des Unternehmens oder Verbandes/Vereines.

Denn nicht nur die Aktivitäten der Kommunikation gehören auf den Prüfstand.

Bei professioneller Durchführung eines CI-Programmes wird dieses direkt von der Geschäftsleitung gesteuert und durchleuchtet das gesamte Unternehmen. Hier wären das z.B.
- Verbandsangebote
- Finanzgebaren
- Beziehungen zu den Landesverbänden
- Sozialverhalten des Verbandes
- Strukturen
- Aufgabenverteilungen
usw.

Übrigens ist die Lufthansa ein hervorragendes Beispiel, wie man so etwas
macht. Jürgen Weber hat es verstanden, aus einer "Luftfahrttransportbehörde" einen schlagkräftigen und weltweit
erfolgreich agierenden Luftfahrtkonzern zu entwickeln. Dafür ist er ja auch mehrfach ausgezeichnet worden. Dies war u.a. möglich, weil durch gezielte Befragungen die Wünsche der Kunden kontinuierlich ermittelt und dann auch konsequent umgesetzt werden.

Nicht zu unterschätzen ist dabei auch, dass eine Personalpolitik betrieben wird, die destruktivem und populistischem Geschwätz energisch entgegentritt, durch Mobilisierung der Innovationskraft des Personals und die Vorbildfunktion der Führungsmannschaft.

Es gibt doch sicherlich nicht nur auf der Leitungsebene des DAeC Kontakte zur Lufthansa. Dort gibt es die Spezialisten, die der Luftsport dringend
benötigt, um als schlagkräftige Truppe gegen die bestehenden und
geplanten Restriktionen zu agieren, die weiterhin drohen und behindern.

Irgendwelche Spezialisten alleine genügen nicht. Die innere Einstellung ist maßgebend. Es müssen die richtigen Spezialisten sein.

Und da gibt es, wie man hört, im DAeC bestimmte wichtige Aufgaben, die ehrenamtlich ausgeführt werden, mit der richtigen professionellen Einstellung.

Und das ist im deutschen Vereins- und Verbandswesen durchaus nicht die Normalität, wie die Erfahrung einiger Jahrzehnte „Vereins- und Verbandsmeierei“ in verschiedenen Bereichen lehrt.

Wer auch im ehrenamtlichen Bereich professionelle Ansprüche stellt, stößt schnell an die Grenzen des Machbaren und auf Unverständnis.

“Ich bin doch Amateur, das was Du da erzählst, funktioniert doch nur bei den Profis“

Dieser weit verbreiteten Denkgewohnheit gilt es entgegenzuarbeiten.

Tatsache ist:
“Was im Großen funktioniert, funktioniert auch im Kleinen“ und „Was für Wirtschaftsunternehmen gilt, gilt auch für Verbände und Vereine“

Erste Maßnahme für den DAeC könnte sein, mit allen Sparten und allen Mitgliedern eine gemeinsame Zieldefinition zu entwickeln. Dabei sollte auch unbedingt die Jugendorganisation mit eingebunden werden.(z.B. Workshops "Öffentlichkeitsarbeit")

Und da, verehrter Herr Brill, stimmen ich Ihnen uneingeschränkt zu:
Das kann man nicht ehrenamtlich leisten.
Bereits hier gehören Profis mit Erfahrung her.

Denn erst wenn weitgehende Einigkeit innerhalb der Mitglieder über die Verbandsphilosophie, die gemeinsame Zielsetzung erreicht ist, kann man an geeignete PR-Maßnahmen denken. Es muß dann konsequent nach innen und außen kommuniziert werden. Das was nach außen kommuniziert wird, muß vorher bereits nach innen kommuniziert worden sein. Auch das wird oft vergessen.

Man darf bei einem so großen Verband auch keine schnellen Wunder erwarten. Der soeben beschriebene Prozeß kann Jahre dauern. Schnelle Lösungen sind nicht zu erwarten.

Dem Luftsport wünscht bereits jetzt ein erfolgreiches 2007
Norbert Volkmar Heinrich Lange

P.S.
Als CI-Standardwerk empfehle ich :
Birkigt/Stadler/Funck,
"Corporate Identity"
Grundlagen, Funktionen, Beispiele
Verlag Moderne Industrie, München
ISBN 3-478-23404-2
4. Dezember 2006: Von Jan Brill an Norbert V.H. Lange
Sehr geehrter Herr Lange,

es ist mir trotz Ihres umfangreichen Beitrages beim besten Willen nicht ersichtlich wie man im Zusammenhang mit den Missständen beim DAeC ausgerechnet auf ein "Corporate Identity" (CI) Programm kommen kann... !?

Die Außendarstellung des Verbandes ist ja ganz passabel. Es geht hier konkret um die INHALTE der Lobbyarbeit gegenüber der deutschen Verkehrspolitik.

Dazu bedarf es neben der klassichen politischen Kontaktpflege eben auch des entsprechenden juristischen Sachverstandes um gegebenenfalls Zähne zeigen zu können.
Wie löchrig und angreifbar viele Luftfahrt-Gesetzeswerke sind, brauche ich hier wohl nicht mehr darzulegen.

Und eben jenes "Zähne zeigen" haben die Mitglieder unter der Führung von Gerd Allerdissen schmerzlich vermisst.

Ich glaube nicht, dass das Fehlen eines "CI-Konzeptes" da eine besonders hohe Priorität geniesst.

MfG
Jan Brill
5. Dezember 2006: Von Stefan Jaudas an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

der frei publizierende Luftfahrttroll aus dem Taunus ist anscheinend wieder aufgetaucht.

Ich habe mich auch gerade köstlich amüsiert. Soso, die "CI" solls richten. Vorschläge läßt Herr Lange aber vermissen. Was solls denn sein? Neues Briefpapier? Neues Logo? *LOL* Ich vermute mal stark, daß der Erfolg der DLH eher wenig mit ihrer CI zu tun hat (grau-gelbe Sitze, Wellblechapplikationen und Gabeln mit rundem Kopf), sondern eher mit durchgängigem, wohlüberlegtem, zielorientiertem (€€€!) und flexiblem (!) Management.

Interessant ist, daß sich die relativ wenigen organisierten amerikanischen Segelflieger einen hauptamtlichen Geschäftsführer mit Lobbyerfahrung leisten. Und sonst nur sehr wenig Personal, wobei da auch noch einige Stellen vakant sind: https://www.ssa.org/society/whatisthessa.asp###-MYBR-###
MfG

Stefan Jaudas
5. Dezember 2006: Von Gerd Wiest an Stefan Jaudas
Wieso denn?
So schlecht ist doch die Idee um die CI gar nicht - und dass Her Lange keine Vorschläge macht stimmt auch nicht wirklich:

> Der DAeC sollte erkennen, dass jedes einzelne
> Mitglied eines Luftsportvereines sein „Kunde“ ist.
>
> Die Mitglieder, jedes Mitglied egal aus welchem
> Fachverband, sollte sich selbst die Frage stellen,
> was es eigentlich von seinem Verein erwartet.

Er analysiert in meinen Augen recht treffend - als "unfreiwilliges Mitglied" (Dieser Ausdruck sagt in sich doch schon einiges) weiss ich über "meinen" Verband ziemlich wenig. Ein "Wir Gefühl" und ein "Gemeinsam schaffen wir das" (CI ist sehr viel mehr als ein Logo auf dem Briefpapier), in erster Linie also die CI zuerstmal nach innen gerichtet um die interessenlosen Schäflein wieder zu versammeln, würde zumindest eine Basis schaffen der ich persönlich sehr viel mehr Potential zutraue als einer losen Kommentier oder schlechtredeversammlung in Internetforen (wo ausser Fachpublikum sowieso keiner reinschaut).
Da hilft natürlich wenig, wenn die (im Vergleich zum ADAC) wenigen Mitglieder aufeinander einprügeln anstatt konstruktiv zusammenzuarbeiten...

Herr Brill, als Vereinssegelflieger sind Sie doch auch DAEC Mitglied - warum stellen Sie sich nicht der Herausforderung die Präsidentschaft zu übernehmen um im DAEC endlich mal etwas zu bewegen?
###-MYBR-###Grüsse

Gerdl
6. Dezember 2006: Von Alexander Stöhr an Gerd Wiest
Braucht die Allgemeine Luftfahrt eigentlich den DAeC? Es gibt doch schließlich AOPA =)

Bloß die Zwangsmitgliedschaft ist ein Dorn den es zu entfernen gibt.

Zugegeben, provokant. Aber der DAeC geriert sich doch so sehr als Sportverband.
6. Dezember 2006: Von Rainer Trillmich an Alexander Stöhr
Der DAEC IST ein Sportverband, andere Interessen der Luftfahrt werden hier so gut wie gar nicht vertreten, und das mit Absicht. Es gibt in unserem Land eine nicht unbeträchtliche finanzielle Sportförderung durch den Staat, und der DAEC ist Empfänger solcher Zuwendungen. Würde er gegen staatliche Maßnahmen wie AOPA oder PuF Stellung nehmen, könnten diese Subventionen sicherlich bald versiegen.
6. Dezember 2006: Von Jan Brill an Rainer Trillmich
Hallo Herr Trillmich,

der DAeC charakterisiert sich selbst als Interessensvertretung. Zitat aus dem Leitbild des Verbandes (www.daec.de):

In diesem Spannungsfeld von Interessen und wechselseitigen Beziehungen versteht sich der Deutsche Aero Club (DAeC) als Wahrnehmender der Rechte und Interessen aller Luftsportler. Es sind über 2000 Vereine mit insgesamt 100.000 Mitgliedern im DAeC organisiert.

Auch behördenseitig wird der DAeC als Ansprechpartner bei Gesetzesvorhaben und Verordnungen gesehen. Das geht weit über die beschauliche Welt eines Sportverbandes hinaus.

Ich glaube den beschriebenen Ist-Zustand nennt man "Synergetische Korruption":
Der Staat schüttet ab und an sein Füllhorn aus (verteilt also das Geld der Bürger an andere Bürger), und die so beschenkten Bürger halten dafür brav die Klappe.

MfG
Jan Brill

P.S. Übringens: Die Abschiedsadresse von Gerd Allerdissen auf der DAeC Website ist durchaus lesenswert.
6. Dezember 2006: Von Alexander Stöhr an Rainer Trillmich
Ich hätte überhaupt nichts gegen einen reinen Sportverband DAeC einzuwenden. Unter einigen Bedingungen:

1. Keine Zwangsmitgliedschaft!
2. Wie Herr Brill eben sagte, nicht einer der wichtigsten (und manchmal von außen einzig wahrgenommenen) Ansprechpartner bei Gesetzesvorhaben.
3. Wenn endlich Flugzeuge unter der Größe einer F100/F28 nicht mehr als "niedliche kleine Sporthüpfer für Hobbypiloten" gesehen werden sondern als Verkehrsmittel Geltung erfahren. Jede Betonung des Sportcharakters der Fliegerei ist m.M. nach derzeit kontraproduktiv. (-> "teurer Sport ist verzichtbarer Luxus")

Daher MUSS der DAeC auch die nicht "rein spaßmäßig" fliegenden Mitglieder der AL vertreten. Die gegenwärtige Lage erfordert schwerpunktmäßig Unterstützung in Bereichen Regelungen, Steuern, Versicherung, flexible Nutzung von Flugplätzen, usw. Alles Themen, welche meines Erachtens nicht besonderen Sport- sonder vielmehr Verkehrsmittelcharakter haben.

Mein Traum:
Alle fluglastigen Verbände der AL (von Springern bis zu KingAir-betreibern) unter einem professionell geführten Dachverband, der in der Lage ist, dem Gesetzgeber gegenüber _glaubwürdig_ als Vertreter der gesamten AL aufzutreten. Die Luftfahrtlobby (BDLI) gehört eh den "Großen", traurig aber wahr.
8. Dezember 2006: Von Konrad Vogeler an Norbert V.H. Lange
Er schon wieder!

Dem DAeC fehlt keine CI.
Blazer, Logo, Briefkopf und Gleichschritt auf der Bühne, ist alles da.

Dem DAeC fehlt ein klares Ziel und der Wille, dieses zu erreichen. Das hat nichts mit CI zu tun sondern mit Köpfen.

Konrad
8. Dezember 2006: Von Norbert V.H. Lange an Norbert V.H. Lange
Meine Herren,
Brill, Jauda und Vogler,

wenn Ihre Flugvorbereitung so sorgfältig ist, wie die Lektüre des CI-Statements....

... na ja lassen wir das, kommen wir zur Sache und gehen mal davon aus, dass zu wenig Zeit vorhanden war, den, zugegeben, etwas langen Text sorgfältig zu lesen.

Der DAeC benötigt ein klares Ziel?

Genau den Weg dorthin, habe ich versucht zu beschreiben.

Sie verwechseln in Ihrer Kritik, wie auch viele Führungskräfte, besonders im Mittelstand, CI mit CD (Corporate Design).

Sie hören CI und schon läßt Pawlow mal wieder herzlich grüßen.

Was Sie da beschreiben ist nicht CI, sondern CD, und das ist nur eine Submaßnahme, ein Mosaiksteinchen in dem das gesamte Unternehmen/Verbandes umfassenden CI-Programmes.

Gestatten Sie mir, Ihnen dazu noch ein wenig Verständnishilfe durch Zitate aus meinem Text zu geben.

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... es reicht nicht, schöne Bilder und tolle Sprüche zu verbreiten, "der Laden dahinter“ sollte schon stimmen...

... nicht nur die Aktivitäten der Kommunikation (CD) gehören auf den Prüfstand...

... viele Unternehmen und Verbände/Vereine machen oft den fundamentalen Fehler, einfach allen ein neues Images überzustülpen...

... das sogenannte „Corporate Design“ wird isoliert angewendet...

... bei professioneller Durchführung eines CI-Programmes wird dieses direkt von der Geschäftsleitung/Verbandsführung gesteuert und durchleuchtet das gesamte Unternehmen.

- Verbandsangebote
- Finanzgebaren
- Beziehungen zu den Landesverbänden
- Sozialverhalten des Verbandes
- Strukturen
- Aufgabenverteilungen###-MYBR-###usw.

... erfolgreich könnte sein, Prozesse anzustoßen, die ein alle Sparten durchdringendes „Wir-Gefühl“ erzeugt...

-----------------------------------------------------------------
Wie Sie sehen, habe ich auch nichts anderes geschrieben und gemeint.

Auch ich bin ganz Ihrer Überzeugung: Nur schöne „Bildchen“ machen und tolle Sprüche kreieren reicht nicht. Aber ebenso wenig ist zielführend, nur neue Köpfe zu engagieren.

Ich empfehle noch einmal die Lektüre des CI-Standardwerkes:

Birkigt/Stadler/Funck,
"Corporate Identity"
Grundlagen, Funktionen, Beispiele
Verlag Moderne Industrie, München
ISBN 3-478-23404-2

Übrigens:
Professionalität und Leidenschaft für die gestellte Aufgabe haben nichts mit „hauptamtlich“ oder „ehrenamtlich“ zu tun

meint
Norbert V.H. Lange
8. Dezember 2006: Von Stefan Jaudas an Norbert V.H. Lange
Sehr geehrter Herr Lange,

"CI" oder "Corporate Identity" ist nichts anderes als eine der vielen, vielen, vielen Management"theorien", die sich Berater ausgedacht haben, um es angemieteten Führungskräften zu ermöglichen, von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

Überall dort, wo es angeblich an CI fehlt, fehlt es in Wirklichkeit nicht an CI, sondern fast immer nur an einem: Nachhaltiger Führung (wenn man Glück hat), bzw. kompetenter Führung (wenn man Pech hat). Aber DAS können "Führungs"kräfte nunmal nicht zugeben, ohne ihr eigenes Existenzrecht zu untergraben. Deshalb sind CI und CD in Deutschland aus praktischer Sicht synonym. Leute, die CI brauchen und diese betreiben, fangen in der Regel beim CD an und hören auch dort auf ...

Alles andere ist, mit Verlaub, Blabla.

Eine Firma, die wirklich gut geführt wird, braucht keine "CI". Die hat das schon, in jeder Faser ihrer Existenz. Voraussetzung dafür ist aber eine richtige Führung. Porsche ist das beste Beispiel dafür, ebenso wie hunderte oder sogar tausende KMU. Früher gab es das auch mal eine stuttgarter Vorstadt weiter gen Nordosten, aber das ist Geschichte. Manche Sterne verblassen eben ...

Eine Firmenidentität, Kunden, Mitarbeiter und Öffentlichkeit, die sich mit dieser Firma identifizieren, das ist ein Ergebnis (!) einer guten Führung. Sie ist kein Prozess und keine Methode dafür. Wenn es auch sonst nicht stimmt, wird auch ein "CI-Prozess" [sic!] nichts dran ändern.

MfG
###-MYBR-###StefanJ

P.S.: Bereits nach gut der ersten Hälfte Ihres jüngsten Beitrags hatte ich gewonnen. Bingo! Bingo! BINGO!!!!
8. Dezember 2006: Von Konrad Vogeler an Norbert V.H. Lange
Lieber Herr Lange,

von mir aus können Sie sich auch mit noch mehr Schlagworten aus dem 24. Standardwerk für CI profilieren.

Es bleibt dabei:
Dem DAeC fehlen Köpfe mit Visionen, die ansteckend genug sind, das sich die einzelnen Piloten, das sind die Mitglieder der Mitglieder der Mitglieder (das ist die DAeC Struktur!), dafür begeistern.

Ich habe genug "Berater und Experten" hinter mir, um beurteilen zu können, das primär der Wille zut Tat und der gesunde Menschenverstand fehlt. Erst danach kommt der handwerkliche Teil.
Solange es am Willen fehlt, wird der Weg sowieso nicht beschritten.
Auch nicht mit dem 173. Sachbuch zur Modewelle im Regal.

Konrad
8. Dezember 2006: Von Gerhard Uhlhorn an Stefan Jaudas
Herr Jaudas, Herr Lange, ich habe den Eindruck, dass Sie eigentlich Dasselbe aussagen wollen. Natürlich entsteht in einer gutgeführten Struktur automatisch ein CI. Und ein CI zu schaffen heisst die Führung zu verbessern. Das wurde aber auch von beiden so ausgesagt.
Sie sagen eigentlich das Gleiche, aber mit unterschiedlichen Vokabeln.
8. Dezember 2006: Von Norbert V.H. Lange an Konrad Vogeler
Lieber Herr Vogler,

Sie werden es nicht glauben, aber Sie sprechen mir aus der Seele. Es wird zu viel auswendig gelernt und zu wenig verstanden, zu wenig die Materie "durchdrungen".

Nichts anderes als Sie schreiben wollte ich mit den Passagen

"... es reicht nicht, schöne Bilder und tolle Sprüche zu verbreiten, "der Laden dahinter“ sollte schon stimmen..."

und

"... bei professioneller Durchführung eines CI-Programmes wird dieses direkt von der Geschäftsleitung/Verbandsführung gesteuert und durchleuchtet das gesamte Unternehmen...."
###-MYBR-###ausdrücken.

Aber auch das habe ich hinter mir:

"... viele Unternehmen und Verbände/Vereine machen oft den fundamentalen Fehler, einfach allen ein neues Images überzustülpen..."

Wer ein Unternehmen professionell und erfolgreich führen will, muß sich schon die Mühe machen, regelmäßig die Wünsche seiner Kunden zu erforschen. Beim DAeC sind das, wie in jedem anderen Dachverband des Deutschen Sportbundes, die Mitglieder in den Vereinen.

Ob das bisher geschehen ist, kann ein außenstehender (Noch) Fußgänger nicht beurteilen. Die Außenwirkung erweckt jedoch den Eindruck, als wäre dieser Punkt bisher sträflich vernachlässigt worden.

Dies liegt aber nicht alleine in der Verantwortung der DAeC-Führung. Hier sollten auch die "Landesfürsten" ihre Hausaufgaben machen.

Also, eine starke und mit Leidenschaft beseelte Führungskraft alleine ist nur dann zielführend, wenn sie diese Wünsche und Bedürfnisse ihrer "Kundschaft" aufgreift und erfüllt

meint
Norbert V.H. Lange
8. Dezember 2006: Von Norbert V.H. Lange an Rainer Trillmich
Verehrter Herr Trillich,
verehrter Herr Brill,

noch leben wir in einem Rechtsstaat. Übrigens ist der im Ausland offenbar so vorbildlich, daß immer mehr internationale Konzerne deswegen eine Standortentscheidung pro Deutschland treffen, trotz der hohen Lohnkosten.

So teile ich Ihre Befürchtung nicht, daß Sportfördermittel versiegen, wenn Verbandspolitik nicht regierungskonfrom läuft.

Es gibt diverse "Töpfe" auf die die sporttreibende Bevölkerung einen Rechtsanspruch hat. Allerdings liegt es an den Verbänden, wie diese Mittel verwendet bzw. verteilt werden.

Mir sind zwar jetzt noch nicht die Details bekannt, aber eigentlich müßte auch der DAeC als Fachverband für den Luftsport innerhalb des Deutschen Sportbundes vor etwaigen Willkürmaßnahmen geschützt sein.

Als Beispiel kann die Jugendarbeit in Hessen angeführt werden, wo Jugendförderung unter anderem auch aus Lotto-Überschüßen finanziert wird.

Dies ist Landesrecht und gilt für alle. Es spielt dabei keine Rolle, welche politische Position einzelne Landesverbände oder deren Funktionsträger vertreten.

In den 90er Jahren gab es wegen einer geplanten Änderung der Freistellungsbedigungen von Jugendleitern für längerfristige Freizeiten heftige Auseinandersetzungen zwischen dem Hessischen Jugendring und der damaligen Landesregierung.

Kein einziger Mitgliedsverband hatte dadurch finanzielle Einbußen.

Die Auseinandersetzung fand auf rein sachlicher Ebene statt. Auf jegliche populistische Politikerbeschimpfung wurde verzichtet.

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde damals sogar der Prozentsatz der Beteiligung an den Lotto-Mitteln für die Jugendarbeit leicht erhöht.

Aus eigener Erfahrung kann berichtet werden, daß mit diesen Mitteln sehr verantwortungsvoll umgegangen wird.

Über die jeweiligen Landesjugendverbände erhalten die Kreisjugendverbände und deren Vereine Zuwendungen in Form von Zuschüssen für zuvor gemeinsam vereinbarte Aktivitäten, wie bespielsweise Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter.

In der Regel wird nicht einfach mit der Gießkanne das "Füllhorn" ausgeschüttet.

Es bedarf allerdings schon selbstbewußter, gut ausgebildeter Führungskräfte (Funktionsträger) auf allen Ebenen, um das Spannungsfeld zwischen der Politik und "seinem Volk" zu meistern. Als "Amateurjugendlicher", wie wir uns Ehrenamtliche in der Jugendarbeit gerne selbst bezeichnet haben, kommt dann noch der Druck der Erwachsenenebene hinzu.

Denn es wird schon versucht von politischer Seite aus Einfluß zu nehmen. Was dann wiederum zu Auseinandersetzungen zwischen dem Verein/Verband und seiner Jugendabteilung führen kann.

Aber das war ja gerade das Spannende an diesem Engagement.

Aber zurück zur Erwachsenenebene:
Dem DAeC ist zu wünschen, daß er eine neue Führungskraft findet, die mit Kraft, Leidenschaft und Engagemant diese Aufgabe meistert und dabei auch die Innovationskraft der Jugend zu wecken weiß.

Eine Beeinträchtigung, gar ein Versiegen der finaziellen Mittel ist nicht zu befürchten,

weiß Ihr
Norbert V.H. Lange
8. Dezember 2006: Von Konrad Vogeler an Norbert V.H. Lange
Ich mach Ihnen einen Vorschlag, Herr Lange:

Schreiben sie ein Gutachten und schicken Sie das dem DAeC.
Hier rennen sie mit viel zu viel theoretischem Geschwafel offene Türen ein.

Vielleicht gibts ja sogar einen richtigen Job.

Konrad
8. Dezember 2006: Von Maurice Konrad an Norbert V.H. Lange
Hier etwas zum lesen Herr Lange:

DaeC

Maurice Konrad
8. Dezember 2006: Von Lothar R. Kötter an Konrad Vogeler
Lieber Konrad!

Ich habe den trüben Verdacht, dass NVHL Deinen Brief so liest, wie MR Schmid es mit Deinem Schreiben (a.a.O.) tut.

Gruß
Lothar
12. Dezember 2006: Von thomas fischer an Lothar R. Kötter
Beitrag vom Autor gelöscht
12. Dezember 2006: Von Gerd Wiest an thomas fischer
Beitrag vom Autor gelöscht
13. Dezember 2006: Von Michael Riegert an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

ich gebe Ihnen recht, wir sollten die CDI Sache zunächst aussen vor lassen und uns fragen: Ist es einer ehrenamtlich tätigen Person zuzutrauen den notwendigen Zeitaufwand für ein solches Amt in dieser Sutuation zu leisten ?
Ich denke nicht, ein umkrempeln des Ladens -ob unter Benutzung von CDI oder nicht- kostet enormen Aufwand.
Das kann nur jemand leisten der diesen full-time job als hauptsächlichen Lebensinhalt sieht, und auch als Motivation seinen finanziellen benefit daraus zieht.

Ich meine es sollte eine hauptamtliche Führung in Betracht gezogen werden, das Geld wäre gut angelegt.

Scherzhafte Randbemerkung:
Ich hoffe Sie greifen den Vorschlag nicht auf, sich selbst zur Verfügung zu stellen, was soll dann aus PuF werden ?
(Obwohl, dann würde PuF wohl Verbandsorgan, auch nicht schlecht...)

Happy Landings !

Michael Riegert
16. Dezember 2006: Von Gerd Wiest an Michael Riegert
So wirklich ernst gemeint war meine Bemerkung zur Bewerbung damals nicht - sie war mehr Provokation als ernsthaftes inhaltliches Statement.

Nach etwas "drüber Nachdenken" finde ich die Idee aber gar nicht mal so schlecht, eigentlich wäre Herr Brill der geeignete Kandidat:
- er hat den nötigen Sachverstand (das haben viele andere sicherlich auch)
- er traut sich was zu sagen, auch öffentlich (das sind schon weniger)
- er meckert nicht nur einfach rum sondern er ist einer von ganz wenigen, wahrscheinlich sogar der Einzige, der sich die Mühe macht und konstruktiv über Alternativen nachdenkt und diese auch öffentlich diskutiert (aktuelles Beispiel: Egelsbach).

Hätte er jetzt noch die Möglichkeit, seine Positionen im Vorfeld mit der Politik, der DFS, dem DWD usw. ernsthaft zu vertreten (und als Präsi des DAeC hätte er eine solche Position sicherlich) könnte sich tatsächlich was bewegen.

Da stellt sich noch die Frage nach der Zukunft der PuF - nun, hier habe ich leider auch keine Antwort; ein Nachfolger mit diesem Format dürfte nur schwer zu finden sein. (Da greifen wie Ihren Vorschlag auf: Jan Brill bleibt Chef, die PuF wird Pflichtlektüre für alle Pflichtmitgleider -> eine klassische WIN-WIN Situation, oder? ;-)

In diesem Sinne

Grüsst

Gerdl
18. Dezember 2006: Von Alexander Stöhr an Gerd Wiest
Meinen Sie das etwa im Sinne einer Übernahme? Au, fein! =)

Ernster gemeint, finde ich die Idee, Herrn Brill vorzuschlagen gar nicht so abwegig. Die AL braucht endlich eine ernstzunehmende Lobby, die auf ihre Bedürfnisse und Vorzüge aufmerksam machen kann.
18. Dezember 2006: Von Michael Riegert an Gerd Wiest
Hallo,

der Herr Brill hat sich bis jetzt noch ja noch vornehm zurückgehalten und sich nicht geoutet wie er dazu steht.

Aber ernsthaft: jemand vom Format des Jan Brill der hauptamtlich eingestellt ist, bewegt m.E. zehnmal mehr als viele die zwar guten Willens, aber wg. mangelnder Zeit oder Know-How einfach nicht in der Lage sind ein solch anspruchvolles Amt auszufüllen.

Ich glaube darin sind wir uns alle einig: eine professionelle Verttretung der GA in Politik und bei Behörden ist jetzt das absolut Notwendige. Und: die Diskussion muss auch in die Luftsportvereine getragen werden, denn dort findet sich wahrscheinlich die breite Pilotenmasse, die dann ggf. doch mobilisiert werden kann, um z.B. bei ZüP mehr Reaktion hervorzurufen.
Der DAEC muss sich auch meiner Meinung nach vom reinen Leistungssportverband zur Interessenvertretung weiter entwickeln.

Liest man z.B. die Verbandszeitschrift "Luftfahrt" so ist dort nur selten Lesenswertes enthalten. Wer wann wo welchen Pokal gewonnen hat interessiert mich persönlich weniger.
Fundierte Artikel, wie eben in PuF, sind dort zumeist nicht anzutreffen. Der Inhalt der "Luftfahrt" spiegelt aber eben auch die Verbandsausrichtung wieder. Leistungssport. That's it. Wie wäre es, wenn der Verband sein Organ aufgibt, und statt dessen für jeden Verein eine PuF abonniert ? Dann käme mehr Wissen in die Vereine und weniger kosten würde es wahrscheinlich auch, Herr Brill gibt sicher Mengenrabatt ;-)

Allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr !

Happy Landings !

Michael Riegert

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