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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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5. Dezember 2006: Von Stefan Jaudas an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

der frei publizierende Luftfahrttroll aus dem Taunus ist anscheinend wieder aufgetaucht.

Ich habe mich auch gerade köstlich amüsiert. Soso, die "CI" solls richten. Vorschläge läßt Herr Lange aber vermissen. Was solls denn sein? Neues Briefpapier? Neues Logo? *LOL* Ich vermute mal stark, daß der Erfolg der DLH eher wenig mit ihrer CI zu tun hat (grau-gelbe Sitze, Wellblechapplikationen und Gabeln mit rundem Kopf), sondern eher mit durchgängigem, wohlüberlegtem, zielorientiertem (€€€!) und flexiblem (!) Management.

Interessant ist, daß sich die relativ wenigen organisierten amerikanischen Segelflieger einen hauptamtlichen Geschäftsführer mit Lobbyerfahrung leisten. Und sonst nur sehr wenig Personal, wobei da auch noch einige Stellen vakant sind: https://www.ssa.org/society/whatisthessa.asp###-MYBR-###
MfG

Stefan Jaudas
5. Dezember 2006: Von Gerd Wiest an Stefan Jaudas
Wieso denn?
So schlecht ist doch die Idee um die CI gar nicht - und dass Her Lange keine Vorschläge macht stimmt auch nicht wirklich:

> Der DAeC sollte erkennen, dass jedes einzelne
> Mitglied eines Luftsportvereines sein „Kunde“ ist.
>
> Die Mitglieder, jedes Mitglied egal aus welchem
> Fachverband, sollte sich selbst die Frage stellen,
> was es eigentlich von seinem Verein erwartet.

Er analysiert in meinen Augen recht treffend - als "unfreiwilliges Mitglied" (Dieser Ausdruck sagt in sich doch schon einiges) weiss ich über "meinen" Verband ziemlich wenig. Ein "Wir Gefühl" und ein "Gemeinsam schaffen wir das" (CI ist sehr viel mehr als ein Logo auf dem Briefpapier), in erster Linie also die CI zuerstmal nach innen gerichtet um die interessenlosen Schäflein wieder zu versammeln, würde zumindest eine Basis schaffen der ich persönlich sehr viel mehr Potential zutraue als einer losen Kommentier oder schlechtredeversammlung in Internetforen (wo ausser Fachpublikum sowieso keiner reinschaut).
Da hilft natürlich wenig, wenn die (im Vergleich zum ADAC) wenigen Mitglieder aufeinander einprügeln anstatt konstruktiv zusammenzuarbeiten...

Herr Brill, als Vereinssegelflieger sind Sie doch auch DAEC Mitglied - warum stellen Sie sich nicht der Herausforderung die Präsidentschaft zu übernehmen um im DAEC endlich mal etwas zu bewegen?
###-MYBR-###Grüsse

Gerdl
6. Dezember 2006: Von Alexander Stöhr an Gerd Wiest
Braucht die Allgemeine Luftfahrt eigentlich den DAeC? Es gibt doch schließlich AOPA =)

Bloß die Zwangsmitgliedschaft ist ein Dorn den es zu entfernen gibt.

Zugegeben, provokant. Aber der DAeC geriert sich doch so sehr als Sportverband.
6. Dezember 2006: Von Rainer Trillmich an Alexander Stöhr
Der DAEC IST ein Sportverband, andere Interessen der Luftfahrt werden hier so gut wie gar nicht vertreten, und das mit Absicht. Es gibt in unserem Land eine nicht unbeträchtliche finanzielle Sportförderung durch den Staat, und der DAEC ist Empfänger solcher Zuwendungen. Würde er gegen staatliche Maßnahmen wie AOPA oder PuF Stellung nehmen, könnten diese Subventionen sicherlich bald versiegen.
6. Dezember 2006: Von Jan Brill an Rainer Trillmich
Hallo Herr Trillmich,

der DAeC charakterisiert sich selbst als Interessensvertretung. Zitat aus dem Leitbild des Verbandes (www.daec.de):

In diesem Spannungsfeld von Interessen und wechselseitigen Beziehungen versteht sich der Deutsche Aero Club (DAeC) als Wahrnehmender der Rechte und Interessen aller Luftsportler. Es sind über 2000 Vereine mit insgesamt 100.000 Mitgliedern im DAeC organisiert.

Auch behördenseitig wird der DAeC als Ansprechpartner bei Gesetzesvorhaben und Verordnungen gesehen. Das geht weit über die beschauliche Welt eines Sportverbandes hinaus.

Ich glaube den beschriebenen Ist-Zustand nennt man "Synergetische Korruption":
Der Staat schüttet ab und an sein Füllhorn aus (verteilt also das Geld der Bürger an andere Bürger), und die so beschenkten Bürger halten dafür brav die Klappe.

MfG
Jan Brill

P.S. Übringens: Die Abschiedsadresse von Gerd Allerdissen auf der DAeC Website ist durchaus lesenswert.
6. Dezember 2006: Von Alexander Stöhr an Rainer Trillmich
Ich hätte überhaupt nichts gegen einen reinen Sportverband DAeC einzuwenden. Unter einigen Bedingungen:

1. Keine Zwangsmitgliedschaft!
2. Wie Herr Brill eben sagte, nicht einer der wichtigsten (und manchmal von außen einzig wahrgenommenen) Ansprechpartner bei Gesetzesvorhaben.
3. Wenn endlich Flugzeuge unter der Größe einer F100/F28 nicht mehr als "niedliche kleine Sporthüpfer für Hobbypiloten" gesehen werden sondern als Verkehrsmittel Geltung erfahren. Jede Betonung des Sportcharakters der Fliegerei ist m.M. nach derzeit kontraproduktiv. (-> "teurer Sport ist verzichtbarer Luxus")

Daher MUSS der DAeC auch die nicht "rein spaßmäßig" fliegenden Mitglieder der AL vertreten. Die gegenwärtige Lage erfordert schwerpunktmäßig Unterstützung in Bereichen Regelungen, Steuern, Versicherung, flexible Nutzung von Flugplätzen, usw. Alles Themen, welche meines Erachtens nicht besonderen Sport- sonder vielmehr Verkehrsmittelcharakter haben.

Mein Traum:
Alle fluglastigen Verbände der AL (von Springern bis zu KingAir-betreibern) unter einem professionell geführten Dachverband, der in der Lage ist, dem Gesetzgeber gegenüber _glaubwürdig_ als Vertreter der gesamten AL aufzutreten. Die Luftfahrtlobby (BDLI) gehört eh den "Großen", traurig aber wahr.
8. Dezember 2006: Von Norbert V.H. Lange an Rainer Trillmich
Verehrter Herr Trillich,
verehrter Herr Brill,

noch leben wir in einem Rechtsstaat. Übrigens ist der im Ausland offenbar so vorbildlich, daß immer mehr internationale Konzerne deswegen eine Standortentscheidung pro Deutschland treffen, trotz der hohen Lohnkosten.

So teile ich Ihre Befürchtung nicht, daß Sportfördermittel versiegen, wenn Verbandspolitik nicht regierungskonfrom läuft.

Es gibt diverse "Töpfe" auf die die sporttreibende Bevölkerung einen Rechtsanspruch hat. Allerdings liegt es an den Verbänden, wie diese Mittel verwendet bzw. verteilt werden.

Mir sind zwar jetzt noch nicht die Details bekannt, aber eigentlich müßte auch der DAeC als Fachverband für den Luftsport innerhalb des Deutschen Sportbundes vor etwaigen Willkürmaßnahmen geschützt sein.

Als Beispiel kann die Jugendarbeit in Hessen angeführt werden, wo Jugendförderung unter anderem auch aus Lotto-Überschüßen finanziert wird.

Dies ist Landesrecht und gilt für alle. Es spielt dabei keine Rolle, welche politische Position einzelne Landesverbände oder deren Funktionsträger vertreten.

In den 90er Jahren gab es wegen einer geplanten Änderung der Freistellungsbedigungen von Jugendleitern für längerfristige Freizeiten heftige Auseinandersetzungen zwischen dem Hessischen Jugendring und der damaligen Landesregierung.

Kein einziger Mitgliedsverband hatte dadurch finanzielle Einbußen.

Die Auseinandersetzung fand auf rein sachlicher Ebene statt. Auf jegliche populistische Politikerbeschimpfung wurde verzichtet.

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde damals sogar der Prozentsatz der Beteiligung an den Lotto-Mitteln für die Jugendarbeit leicht erhöht.

Aus eigener Erfahrung kann berichtet werden, daß mit diesen Mitteln sehr verantwortungsvoll umgegangen wird.

Über die jeweiligen Landesjugendverbände erhalten die Kreisjugendverbände und deren Vereine Zuwendungen in Form von Zuschüssen für zuvor gemeinsam vereinbarte Aktivitäten, wie bespielsweise Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter.

In der Regel wird nicht einfach mit der Gießkanne das "Füllhorn" ausgeschüttet.

Es bedarf allerdings schon selbstbewußter, gut ausgebildeter Führungskräfte (Funktionsträger) auf allen Ebenen, um das Spannungsfeld zwischen der Politik und "seinem Volk" zu meistern. Als "Amateurjugendlicher", wie wir uns Ehrenamtliche in der Jugendarbeit gerne selbst bezeichnet haben, kommt dann noch der Druck der Erwachsenenebene hinzu.

Denn es wird schon versucht von politischer Seite aus Einfluß zu nehmen. Was dann wiederum zu Auseinandersetzungen zwischen dem Verein/Verband und seiner Jugendabteilung führen kann.

Aber das war ja gerade das Spannende an diesem Engagement.

Aber zurück zur Erwachsenenebene:
Dem DAeC ist zu wünschen, daß er eine neue Führungskraft findet, die mit Kraft, Leidenschaft und Engagemant diese Aufgabe meistert und dabei auch die Innovationskraft der Jugend zu wecken weiß.

Eine Beeinträchtigung, gar ein Versiegen der finaziellen Mittel ist nicht zu befürchten,

weiß Ihr
Norbert V.H. Lange
8. Dezember 2006: Von Konrad Vogeler an Norbert V.H. Lange
Ich mach Ihnen einen Vorschlag, Herr Lange:

Schreiben sie ein Gutachten und schicken Sie das dem DAeC.
Hier rennen sie mit viel zu viel theoretischem Geschwafel offene Türen ein.

Vielleicht gibts ja sogar einen richtigen Job.

Konrad
6. Januar 2007: Von Norbert V.H. Lange an Konrad Vogeler
... nicht für alles Geld der Welt.
Solange eine derartig bösartige Atmosphäre unter den "Luftsportern" herrscht, wird sich auch niemand finden, der sich das antut.
Norbert V.H. Lange
10. Januar 2007: Von Konrad Vogeler an Norbert V.H. Lange
"Alle Politkier und Ministerialbeamte würden den beiden zwar erst mal die Türe vor der Nase zuschlagen (Ich erinnere an die aero in Friedrichshafen)"

1. Das ist für uns alle mal besser als wenn diese Politiker nach einer Runde Belanglosigkeiten bei Keksen und Kaffe ohne Widerspruch sagen können: "die Verbände wurden gehört."

2. In Friedrichshafen waren es nicht die Politiker, die uns ausgesperrt haben. Es war der DAeC, der das erfolglos versucht hat.
JAR Contra war dann trotzdem sehr sichtbar dabei.

Als Fachjournalist sollten Sie das wissen.

Konrad
10. Januar 2007: Von Wolff Ehrhardt an Konrad Vogeler
Herr Vogler,

bitte nicht aufregen, Herr Lange ist alles, aber kein Fachjournalist. Ich bezweifle auch in inzwischen, das er überhaupt ein Journalist ist, bzw. wenn doch, dann ein schlechter und auch noch mit einer Profilneurose. Welcher "normale" Mensch unterschreibt denn mit "Freier Publizist" ? Da könne ich ja auch mit freischaffender Pilot oder DSL-Funk-LAN Anbieter oder IT-Integrator oder sonst was unterschreiben. Ach ja, hatte ich vergessen, Geschäftsführer ginge auch noch.

Sie sehen, wer viel schreibt ist noch lange kein Publizist. Eher ein wanna be...

Aber das wissen wir ja alle schon...
11. Januar 2007: Von Konrad Vogeler an Wolff Ehrhardt
Herr Ehrhardt,

ich mach das wie bei den Politikern:

Ich nehme ihn beim eigenen Wort.
Das zeigt bei Schaumschlägern, zumal bei denen, die immer nur aus der Deckung heraus gute Ratschläge geben, was andere tun sollen, immer Wirkung. Die Antwort ist in der Regel Schweigen oder peinlich.

Konrad
11. Januar 2007: Von Eberhard Lulay an Konrad Vogeler
Herr Lange beginnt vielleicht irgendwann zu verstehen, dass JAR-Contra mittlerweile eine feste Größe darstellt und auf den verschiedensten Ebenen phantasiereich und erfolgreich agiert.
Das wir es nicht allen recht machen können, stört mich nicht.

Archy
23. Mai 2007: Von Norbert V.H. Lange an Konrad Vogeler
„Er schon wieder...“

Zitat Konrad Vogler 10.01.2007 16:54 Uhr

“2. In Friedrichshafen waren es nicht die Politiker, die uns ausgesperrt haben. Es war der DAeC, der das erfolglos versucht hat.
JAR Contra war dann trotzdem sehr sichtbar dabei.

Als Fachjournalist sollten Sie das wissen.“
Zitatende

Ich habe nie behauptet ein Fachjournalist in Sachen Luftfahrt zu sein, sondern, auch nur teilweise, mit „Publizist“ unterschrieben. Dies sollte unterstreichen, daß hier ein unvoreingenommener außenstehender Beobachter, also ein „Artfremder“, seine unmaßgebliche Meinung äußert. Die Reaktionen waren immer sehr aufschlußreich.

Bezüglich der AERO sprechen wir vielleicht von verschiedenen Jahren..

Ich meinte 2003.

Diese kam damals sehr passend, denn der Schwerpunkt der Aktivitäten sollte wieder intensiver auf die Luftfahrt gelegt werden, nach jahrelangen kaufmännisch-administrativen Aufgaben.

An einem Stand war laut und deutlich für jedermann folgendes zu hören:
“ Was? Sie wagen es, mich anzusprechen, nach all dem in Ihrem Internetforum?“
Dreht sich um und geht weg.

Nachdem dann später, zu Hause, „Luftfahrt“ gegoogelt wurde, war zunächst keine Lust mehr zu verspüren, sich mit der Luftfahrt zu beschäftigen.

Wie bereits hier und an vielen anderen Stellen mehrmals erwähnt, zeigte sich ein desaströses Bild der AL.

Es erinnerte an Handtkes „Publikumsbeschimpfung“. Nur wurden hier Politiker und andere aufs übelste beschimpft.

Daß der DAeC dann 2005 auf Abstand gehen mußte, um überhaupt noch etwas zu erreichen, ist für einen unvoreingenommen außenstehenden Beobachter durchaus verständlich.

Nach einigen Flugplatzbesuchen setzte sich jedoch die Erkenntnis durch, daß es sich hier um eine lautstarke Minderheit handelt.

Diese bildet sich jetzt auch noch ein, sie habe die Erleichterungen bewirkt,
die der Bundesrat soeben beschlossen hat,

meint
“er schon wieder „

Norbert V.H. Lange

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